Beiträge von zf100

    Mir geht es in erster Linie, darum das Banken mit meinem Geld, dass ich z. B. in Wertpapiere anlege, keinen Bullshit finanzieren können – Thema: Fair Finance Guide Deutschland https://www.fairfinanceguide.de


    Wenn ich das richtig verstehe, spielt es in diesem keine Rolle, ob ich ein Depot – ohne weitere Bareinlagen auf deren Konten – bei einer nachhaltigen Bank (z. B. GLS), bei einer privaten (z. B. ING) oder VR bzw. Sparkasse eröffne, da Wertpapierleihe oder Verpfändung durch die Bank gemäß deren Bedingungen und/oder gesetzlich ausgeschlossen/verboten ist – zur Absicherung gibt es dafür die Anlegerentschädigung .

    Diversifikation bin ich dabei.

    Was für mich wichtig zu wissen ist
    Ich möchte, dass durch meinen Kauf von Aktien und Fonds ausschließlich ich über mein Depot verfüge. D. h., die Depotbank soll keinen zusätzlichen wirtschaftlichen Gewinn (Transaktionskosten/Spesen mal ausgenommen) durch meine Depotwerte erzielen können, z. B. durch Wertpapierleihe. Bis vor Kurzem bin ich noch davon ausgegangen, dass das klar sein sollte, da mein Depot durch die Bank nur als Sondervermögen verwaltet wird und diese somit keinen keinen direkten Zugriff darauf hat, um damit weitere eigene Geschäfte/Interessen zu Verfolgen.


    Mit geht es nicht darum, falls ich selber ggfs. selber zahlungsunfähig werden sollte, dass meine Bank mein Depot zur Einnahmensicherung verpfänden darf und dies zu "Geld machen kann", um meine Schuld zu begleichen.


    Was mir bisher klar ist

    Das meine Bank keine Wertpapierleihe betreibt wurde mir schriftlich bestätigt und zugesagt.


    Was mir noch unklar klar ist

    Ob meine Bank meine Wertpapiere verpfänden bzw. beleihen darf, um eigene wirtschaftliche Interessen zu Verfolgen – im regulären Betrieb (Kauf/Verkauf im Depot) – und nicht im Falle meiner eigenen evtl. Zahlungsunfähigkeit.

    Was ich zum Thema "Pfandrecht" in den Bedingungen gefunden habe s. Screenshot
    Bezieht sich dann nur auf meine Zahlungsunfähigkeit, oder? Also nicht auf meine Anliegen oben


    Habe ich das richtig verstanden?

    Wertpapierleihe (gilt nur im regulären Betrieb)
    Muss per AGB bzw. Vertrag zwischen Bank/Broker und Kunden explizit vereinbart wurden sein (aktuell jedoch eher die Ausnahme), so dass die Bank, die sich im Kundendepot befindlichen Wertpapiere (gegen eine Gebühr) an Dritte verleihen darf.

    Verpfändung (gilt nur bei Insolvenz der Bank)
    Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der Bank, kann die Bank u. a. Wertpapiere aus Kundendepots oder Gelder von Kundenkonten* als Sicherheit gegenüber Dritten verpfänden. Die gesetzliche Anlagensicherung in Höhe von max. 90% bzw. 20.000 € gilt weiterhin.

    * unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung in Höhe von 100.000 €

    Danke, habe das mal als Frage formuliert an meinen Broker weitergeleitet – werde berichten.

    Es kamen zwei allgemeine Absätze zum Thema Einlagensicherungsgesetz und Sicherungssystem in Deutschland.

    Der einzig konkrete Satz war:
    „Die Wertpapiere unseres Kunden werden durch uns nicht beliehen."

    Bin mir nicht sicher, was das in dem Fall bedeutet:
    bedeutet beleihen = verpfänden?

    Ggf. ist die Frage falsch formuliert. Es gibt mMn zwei Fälle. Im Fall Wertpapierkredit gehe ich davon aus, dass das Depot als Sicherheit dient und im Falle der Nichterfüllung der Verpflichtungen des Kreditnehmers die Bank die Sicherheit verwerten kann. Der andere Fall ist die Verpfändung der Wertpapiere durch die Bank zur Absicherung derer Geschäfte. Das ist mMn pflichtwidrig und im Falle der Schieflage würde damit die Anlegerentschädigung greifen.

    Danke, habe das mal als Frage formuliert an meinen Broker weitergeleitet – werde berichten.

    Um eine Verpfändung bzw. Verleihung der Wertpapiere zu verhindern kann man angeblich eine unlimitierte Verkaufsorder stellen - natürlich zu einem Limit, welches realistischer Weise nicht erreicht wird.

    Geht eine mögliche Verpfändung von Wertpapieren nicht vom Depotinhaber aus und nicht von der Bank? Sprich, dass die Bank meine Wertpapiere als Sicherheit verpfänden kann (analog zur Wertpapierleihe).

    Widerspricht sich das nicht? „unlimitierte Verkaufsorder stellen - natürlich zu einem Limit“?

    d) meinte ich nur als Zusatz


    Hauptsächlich geht es mir um Einzelaktien, die dich direkt gekauft habe:
    Wie ist es mit Einzelaktion ein meinem Depot?

    Hallo,


    Verständnisfrage zum Thema „Aktienleihe“


    Kann die Depotbank meine Aktien aus meinem Depotbestand...?

    a) verleihen

    b) nur mit meiner vorherigen Zustimmung oder

    c) meine Aktien kann nur ich verleihen und nicht meine Bank

    d) mit dem Kauf eines (Aktien-)Fonds stimme ich einer evtl. Aktienleihe zu, gemäß deren Bestimmungen

    Danke und Grüße

    PS: "Zurückholen" kannst du dir diese 15% ausländische QS nicht.
    Die einzige Chance, an sie zu kommen, ist, im selben Kalenderjahr ausreichend hohe Kapitalerträge zu erwirtschaften so dass du über den Freibetrag kommst

    Oder ein separates zusätzliches Depot einrichten (ausschließlich für Wertpapier, auf die Quellensteuer anfällt) und dort KEINEN FSA einrichten, sollte auch klappen.

    Hallo,


    ich möchte an 3 Freunde Geld verleihen (mit Vertrag).


    Es gesteht grundsätzlich die Möglichkeit eines zinslosen Darlehens an Freunde. Somit müsste ich auch keine Zinserträge in meiner ESt.-Erklärung angeben. Das Finanzamt setzt davon unabhängig einen „marktüblichen“ Zinssatz von 5,5% an, um die entgangenen Zinsen zu berechnen. Zu dem Zinssatz des FA gibt es wohl Rechtssprechungen, die noch nicht abschließend geklärt sind, ob dieser zeitgemäß sein.


    Zinserträge, die nach dieser Berechnung oberhalb des Freibetrags (10 Jahre, 20.000 € bei Freuden, Schenkung) liegen, müssen entsprechend mit Schenkungsteuer (30%) versteuert werden. Bei einem „zu niedrigen Zinsen“ (< 3%), z. B. 1% würde dann die Differenz (4,5%) damit besteuert werden.


    Beispiel:

    Max. 70.000 € / 10 Jahre Laufzeit / 21.000 EUR Zinsen

    Berechnung: https://www.zinsen-berechnen.d…er.php?paramid=uw0a11w5jk


    Fragen

    1. Bezieht sich der Freibetrag jeweils auf Freund A, B, und C – sprich, ich habe pro Freund einen Freibetrag von 20.000 € innerhalb von 10 Jahren oder auf alle privaten Darlehen an Freunde zusammen innerhalb von 10 Jahren?

    Kann ich also jedem Freund max. knapp 70.000 € leihen oder nur jeweils 1/3, um die Schenkungsteuer zu vermeiden?


    2. Müssen Privatdarlehen dem FA grundsätzlich gemeldet werden? Eine Schenkung muss dem FA generell angezeigt werden auch wenn diese innerhalb des Freibetrags liegt. Ein zinsloses Darlehen oder mit „zu niedrigen Zinsen“ (< 3%) stellt an sich ja keine Schenkung dar, nur die daraus entstehenden Zinserträge werden als solche behandelt. Ist eine mögliche Meldepflicht abhängig davon, ob man Zinsen verlangt oder nicht?


    3. Ich möchte keine Zinsen verlangen. Aus meiner Sicht macht es keinen Unterscheid, ob ich von meinen Freunden reell Zinsen verlangen würde (die ich natürlich versteuern müsste) oder eben nicht, da das FA – unabhängig von meinem gewählten Zinssatz – den Freibetrag entsprechend mit 5,5% Zinsen berechnet und somit die max. Darlehenshöhe vorgibt, richtig?


    ___

    Quellen:

    https://www.yourxpert.de/antwo…en-versteuern.m14827.html

    https://taxfix.de/steuertipps/…en-steuer-geld-verleihen/

    https://www.finanzcheck.de/darlehen/zinsloses-darlehen/

    https://www.n-tv.de/ratgeber/W…ehen-article21524937.html

    http://www.manager-magazin.de/…yle/artikel/a-908946.html

    Ich vermute weil Steuerpolitiker nicht unbedingt Ahnung von Kapitalanlage haben. S, das göttliche Youtube-Video des finanzpolitischen Sprechers der SPD vom 12.12.19, in dem er darstellst, dass es jedes Jahr 8% Dividende auf Aktien gibt und das die Rendite ist ...

    Hm, auch eine Erklärungsmöglichkeit ...



    Bzgl. der Grafik mit den „Töpfen“, s.o.:
    D. h., dass Erträge aus Aktienfonds in Form von ausgeschütteten Dividenden zusammen mit Zinserträgen in einen Topf fallen und theoretische verrechnet werden können – als Beispiel fällt mir praktisch nur Dividenden mit Negativzinsen ein. Oder was ist damit praktisch gemeint?


    Kursgewinne-Verluste aus Aktienfonds können somit nur untereinander und NICHT mit denen von Einzelaktien verrechnet werden, richtig?


    Dazu:

    • Erträge aus ETFs, Fonds, Dividenden, Zinsen etc. (Steuertopf Sonstige) können nur mit Verlusten aus dem Verlusttopf Allgemein verrechnet werden.


    • Gewinne aus dem Verkauf von Aktien (Steuertopf Aktien) können mit Verlusten aus beiden Verlusttöpfen verrechnet werden.


    • Verluste aus dem Verkauf von Aktien (Verlusttopf Aktien) können nur mit Gewinnen aus dem Steuertopf Aktien verrechnet werden

    Verwahrstelle, Kapitalverwaltungsgesellschaft und Depotbank der Fondsgesellschaft bin das was durcheinander gekommen.


    Ausschlaggebend ist somit nicht das Länderkürzel der ISIN vom Fonds – für die Versteuerung – sondern, wo meine Depotbank Ihren Sitz hat – im In- oder Ausland. Analog zu einem Fremdwährungskonto.


    Deshalb auch nur KAP (nicht KAP-INV), da es sich hierbei um inländisch anfallende Steuer handelt, auch wenn ich z. B. ausländische Fonds darüber kaufe.


    Ich bin außerdem davon ausgegangen, das Aktienfonds einen separaten Verlusttop hätten (wie z. B. Einzelaktien auch)
    Dazu habe ich gerade folgende Grafik gefunden:
    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/UQVKqJK.png]
    Quelle: https://marcowenzel.de/wie-funktioniert-die-verrechnung-von-verlusten-verlusttoepfe/



    Somit werden alle Erträge aus Aktienfonds – auf die inländische Steuer anfällt, s.o. – in der Steuererklärung nur unter Anlage KAP Pos. 7 angegeben und nicht noch einmal separiert wie Einzelaktien aufgescg
    „In Zeile 7 enthaltene Gewinne aus Aktienfonds“ gibt es somit also NICHT.


    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/67LZ2lu.png]
    Auszug KAP 2019




    D. h. dann, dass Aktienfonds auch mit Zinsen verrechnet werden können, da nur Einzelaktien einen separaten Topf haben?


    Frage mich dann – wenn das so stimmen sollte – warum Einzelaktion eine solchen speziellen Status haben und Aktienfonds nicht

    Ich verstehe die Frage zu 1 nicht, da zumindest Ausschüttungen und Veräußerungsgewinne in der Steuerbescheinigung stehen,

    War meinerseits als Frage gemeint. Die Formulierung „Warum eigentlich nicht?“ weil ich es mir gut hätte vorstellen können – trotz meiner bisherigen Infos dazu – dass es dort aufgeführt würde – nur eben nicht mit Verweis auf Anlage KAP sondern auf Anlage KAP-INV.


    Kannst du evtl. auch was zu meinen weiteren Fragen sagen?

    Hallo,


    bisher habe ich noch keine Fonds gekauft – vielleicht könnt ihr mir bei meinen Verständnisfragen vorab helfen:


    Zum allgemeinen Verständnis
    Für Aktienfonds fallen diese drei steuerlich relevanten Positionen an:
    1. Vorabpauschale (ab einer Haltedauer im Depot > 1 Jahr)
    2. Ausschüttungen/Dividenden (bei „Ausschüttern“)
    3. Gewinn/Verlust (durch Veräußerung)


    Vorabpauschalen
    Diese gelten jeweils zum 2.1. eines Jahres als zu geflossen und werden somit automatisch und direkt von der Depotbank an das FA abgeführt, wenn der Sparer-Pauschbetrag nicht dafür ausreicht bzw. keiner vorhanden ist.


    Ausschüttungen
    Abhängig vom Tag der Ausschüttung bzw. aber erst ab dem tatsächlichen Zahlungseingang auf dem Verrechnungskonto des Depots werden die darauf anfallenden Steuern (unter Berücksichtigung der Teilfreistellung) automatisch und direkt von der Depotbank an das FA abgeführt, wenn der Sparer-Pauschbetrag nicht dafür ausreicht bzw. keiner vorhanden ist.


    Gewinne/Verluste durch Veräußerung
    Ab der Gutschrift auf dem Verrechnungskonto des Depots werden die darauf anfallenden Steuern (unter Berücksichtigung der Teilfreistellung) automatisch und direkt von der Depotbank an das FA abgeführt. Mögliche Verluste verbleiben im Depot und werden mit möglichen Gewinnen aus gleicher Art (Verlusttopf) verrechnet. Verluste können optional per Antrag auf Verlustvortrag aus dem Depot entnommen werden (Verlusttopf wird dann „genullt“) und dadurch dem Finanzamt angezeigt werden, um ggfs. ich den folgenden Jahren mit der Steuererklärung angerechnet werden zu können.



    Fragen bzgl. der Steuererklärung
    1. Vorabpauschalen, Ausschüttungen und Gewinne/Verluste durch Veräußerung von Aktienfonds werden NICHT zusätzlich als Positionen in der Jahressteuererklärung von der Depotbank aufgeführt, richtig? Warum eigentlich nicht?


    2. Über die Erträgnisaufstellung werden Vorabpauschalen, Ausschüttungen und Gewinne/Verluste ausgewiesen werden, richtig? Bei z. B. ELSTER-Online gibt es dafür extra eine Möglichkeit, um diese selber auszurechnen, verstehe das nicht ganz, man rechnet ja auch nicht seine Zinserträge oder Aktiengewinne aus, dies kann man der Jahressteuererklärung entnehmen, oder vergleiche ich da gerade Birnen mit Äpfeln?


    3. Diese Werte können dann analog zur Jahressteuererklärung (inländische Zinserträge, Aktiengewinne) in die Steuererklärung übernommen werden, anstatt in der Anlage KAP in der Anlage KAP-INV (S.1 Pos. 4, 9, 14), richtig?


    4. Spielt es dafür eine Rolle, ob die Fonds im In- oder Ausland verwahrt werden (Fonds mit ISIN DE oder ISIN nicht-DE) und/oder diese in einem deutschen oder ausländischen Depot liegen?
    => Möglichkeiten:
    a) Nur Fonds ISIN DE + dt. Depotbank
    b) Nur Fonds ISIN nicht-DE + dt. Depotbank


    c) Nur Fonds ISIN DE + ausl. Depotbank
    d) Nur Fonds ISIN nicht-DE + ausl. Depotbank


    Sprich, unabhängig davon (ISIN und Sitz Depotbank) werden Aktienfonds immer in der Anlage KAP-INV eingetragen? Deswegen diese neue Anlage.