Beiträge von zf100

    Um eine Verpfändung bzw. Verleihung der Wertpapiere zu verhindern kann man angeblich eine unlimitierte Verkaufsorder stellen - natürlich zu einem Limit, welches realistischer Weise nicht erreicht wird.

    Geht eine mögliche Verpfändung von Wertpapieren nicht vom Depotinhaber aus und nicht von der Bank? Sprich, dass die Bank meine Wertpapiere als Sicherheit verpfänden kann (analog zur Wertpapierleihe).

    Widerspricht sich das nicht? „unlimitierte Verkaufsorder stellen - natürlich zu einem Limit“?

    d) meinte ich nur als Zusatz


    Hauptsächlich geht es mir um Einzelaktien, die dich direkt gekauft habe:
    Wie ist es mit Einzelaktion ein meinem Depot?

    Hallo,


    Verständnisfrage zum Thema „Aktienleihe“


    Kann die Depotbank meine Aktien aus meinem Depotbestand...?

    a) verleihen

    b) nur mit meiner vorherigen Zustimmung oder

    c) meine Aktien kann nur ich verleihen und nicht meine Bank

    d) mit dem Kauf eines (Aktien-)Fonds stimme ich einer evtl. Aktienleihe zu, gemäß deren Bestimmungen

    Danke und Grüße

    PS: "Zurückholen" kannst du dir diese 15% ausländische QS nicht.
    Die einzige Chance, an sie zu kommen, ist, im selben Kalenderjahr ausreichend hohe Kapitalerträge zu erwirtschaften so dass du über den Freibetrag kommst

    Oder ein separates zusätzliches Depot einrichten (ausschließlich für Wertpapier, auf die Quellensteuer anfällt) und dort KEINEN FSA einrichten, sollte auch klappen.

    Hallo,


    ich möchte an 3 Freunde Geld verleihen (mit Vertrag).


    Es gesteht grundsätzlich die Möglichkeit eines zinslosen Darlehens an Freunde. Somit müsste ich auch keine Zinserträge in meiner ESt.-Erklärung angeben. Das Finanzamt setzt davon unabhängig einen „marktüblichen“ Zinssatz von 5,5% an, um die entgangenen Zinsen zu berechnen. Zu dem Zinssatz des FA gibt es wohl Rechtssprechungen, die noch nicht abschließend geklärt sind, ob dieser zeitgemäß sein.


    Zinserträge, die nach dieser Berechnung oberhalb des Freibetrags (10 Jahre, 20.000 € bei Freuden, Schenkung) liegen, müssen entsprechend mit Schenkungsteuer (30%) versteuert werden. Bei einem „zu niedrigen Zinsen“ (< 3%), z. B. 1% würde dann die Differenz (4,5%) damit besteuert werden.


    Beispiel:

    Max. 70.000 € / 10 Jahre Laufzeit / 21.000 EUR Zinsen

    Berechnung: https://www.zinsen-berechnen.d…er.php?paramid=uw0a11w5jk


    Fragen

    1. Bezieht sich der Freibetrag jeweils auf Freund A, B, und C – sprich, ich habe pro Freund einen Freibetrag von 20.000 € innerhalb von 10 Jahren oder auf alle privaten Darlehen an Freunde zusammen innerhalb von 10 Jahren?

    Kann ich also jedem Freund max. knapp 70.000 € leihen oder nur jeweils 1/3, um die Schenkungsteuer zu vermeiden?


    2. Müssen Privatdarlehen dem FA grundsätzlich gemeldet werden? Eine Schenkung muss dem FA generell angezeigt werden auch wenn diese innerhalb des Freibetrags liegt. Ein zinsloses Darlehen oder mit „zu niedrigen Zinsen“ (< 3%) stellt an sich ja keine Schenkung dar, nur die daraus entstehenden Zinserträge werden als solche behandelt. Ist eine mögliche Meldepflicht abhängig davon, ob man Zinsen verlangt oder nicht?


    3. Ich möchte keine Zinsen verlangen. Aus meiner Sicht macht es keinen Unterscheid, ob ich von meinen Freunden reell Zinsen verlangen würde (die ich natürlich versteuern müsste) oder eben nicht, da das FA – unabhängig von meinem gewählten Zinssatz – den Freibetrag entsprechend mit 5,5% Zinsen berechnet und somit die max. Darlehenshöhe vorgibt, richtig?


    ___

    Quellen:

    https://www.yourxpert.de/antwo…en-versteuern.m14827.html

    https://taxfix.de/steuertipps/…en-steuer-geld-verleihen/

    https://www.finanzcheck.de/darlehen/zinsloses-darlehen/

    https://www.n-tv.de/ratgeber/W…ehen-article21524937.html

    http://www.manager-magazin.de/…yle/artikel/a-908946.html

    Ich vermute weil Steuerpolitiker nicht unbedingt Ahnung von Kapitalanlage haben. S, das göttliche Youtube-Video des finanzpolitischen Sprechers der SPD vom 12.12.19, in dem er darstellst, dass es jedes Jahr 8% Dividende auf Aktien gibt und das die Rendite ist ...

    Hm, auch eine Erklärungsmöglichkeit ...



    Bzgl. der Grafik mit den „Töpfen“, s.o.:
    D. h., dass Erträge aus Aktienfonds in Form von ausgeschütteten Dividenden zusammen mit Zinserträgen in einen Topf fallen und theoretische verrechnet werden können – als Beispiel fällt mir praktisch nur Dividenden mit Negativzinsen ein. Oder was ist damit praktisch gemeint?


    Kursgewinne-Verluste aus Aktienfonds können somit nur untereinander und NICHT mit denen von Einzelaktien verrechnet werden, richtig?


    Dazu:

    • Erträge aus ETFs, Fonds, Dividenden, Zinsen etc. (Steuertopf Sonstige) können nur mit Verlusten aus dem Verlusttopf Allgemein verrechnet werden.


    • Gewinne aus dem Verkauf von Aktien (Steuertopf Aktien) können mit Verlusten aus beiden Verlusttöpfen verrechnet werden.


    • Verluste aus dem Verkauf von Aktien (Verlusttopf Aktien) können nur mit Gewinnen aus dem Steuertopf Aktien verrechnet werden

    Verwahrstelle, Kapitalverwaltungsgesellschaft und Depotbank der Fondsgesellschaft bin das was durcheinander gekommen.


    Ausschlaggebend ist somit nicht das Länderkürzel der ISIN vom Fonds – für die Versteuerung – sondern, wo meine Depotbank Ihren Sitz hat – im In- oder Ausland. Analog zu einem Fremdwährungskonto.


    Deshalb auch nur KAP (nicht KAP-INV), da es sich hierbei um inländisch anfallende Steuer handelt, auch wenn ich z. B. ausländische Fonds darüber kaufe.


    Ich bin außerdem davon ausgegangen, das Aktienfonds einen separaten Verlusttop hätten (wie z. B. Einzelaktien auch)
    Dazu habe ich gerade folgende Grafik gefunden:
    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/UQVKqJK.png]
    Quelle: https://marcowenzel.de/wie-funktioniert-die-verrechnung-von-verlusten-verlusttoepfe/



    Somit werden alle Erträge aus Aktienfonds – auf die inländische Steuer anfällt, s.o. – in der Steuererklärung nur unter Anlage KAP Pos. 7 angegeben und nicht noch einmal separiert wie Einzelaktien aufgescg
    „In Zeile 7 enthaltene Gewinne aus Aktienfonds“ gibt es somit also NICHT.


    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/67LZ2lu.png]
    Auszug KAP 2019




    D. h. dann, dass Aktienfonds auch mit Zinsen verrechnet werden können, da nur Einzelaktien einen separaten Topf haben?


    Frage mich dann – wenn das so stimmen sollte – warum Einzelaktion eine solchen speziellen Status haben und Aktienfonds nicht

    Ich verstehe die Frage zu 1 nicht, da zumindest Ausschüttungen und Veräußerungsgewinne in der Steuerbescheinigung stehen,

    War meinerseits als Frage gemeint. Die Formulierung „Warum eigentlich nicht?“ weil ich es mir gut hätte vorstellen können – trotz meiner bisherigen Infos dazu – dass es dort aufgeführt würde – nur eben nicht mit Verweis auf Anlage KAP sondern auf Anlage KAP-INV.


    Kannst du evtl. auch was zu meinen weiteren Fragen sagen?

    Hallo,


    bisher habe ich noch keine Fonds gekauft – vielleicht könnt ihr mir bei meinen Verständnisfragen vorab helfen:


    Zum allgemeinen Verständnis
    Für Aktienfonds fallen diese drei steuerlich relevanten Positionen an:
    1. Vorabpauschale (ab einer Haltedauer im Depot > 1 Jahr)
    2. Ausschüttungen/Dividenden (bei „Ausschüttern“)
    3. Gewinn/Verlust (durch Veräußerung)


    Vorabpauschalen
    Diese gelten jeweils zum 2.1. eines Jahres als zu geflossen und werden somit automatisch und direkt von der Depotbank an das FA abgeführt, wenn der Sparer-Pauschbetrag nicht dafür ausreicht bzw. keiner vorhanden ist.


    Ausschüttungen
    Abhängig vom Tag der Ausschüttung bzw. aber erst ab dem tatsächlichen Zahlungseingang auf dem Verrechnungskonto des Depots werden die darauf anfallenden Steuern (unter Berücksichtigung der Teilfreistellung) automatisch und direkt von der Depotbank an das FA abgeführt, wenn der Sparer-Pauschbetrag nicht dafür ausreicht bzw. keiner vorhanden ist.


    Gewinne/Verluste durch Veräußerung
    Ab der Gutschrift auf dem Verrechnungskonto des Depots werden die darauf anfallenden Steuern (unter Berücksichtigung der Teilfreistellung) automatisch und direkt von der Depotbank an das FA abgeführt. Mögliche Verluste verbleiben im Depot und werden mit möglichen Gewinnen aus gleicher Art (Verlusttopf) verrechnet. Verluste können optional per Antrag auf Verlustvortrag aus dem Depot entnommen werden (Verlusttopf wird dann „genullt“) und dadurch dem Finanzamt angezeigt werden, um ggfs. ich den folgenden Jahren mit der Steuererklärung angerechnet werden zu können.



    Fragen bzgl. der Steuererklärung
    1. Vorabpauschalen, Ausschüttungen und Gewinne/Verluste durch Veräußerung von Aktienfonds werden NICHT zusätzlich als Positionen in der Jahressteuererklärung von der Depotbank aufgeführt, richtig? Warum eigentlich nicht?


    2. Über die Erträgnisaufstellung werden Vorabpauschalen, Ausschüttungen und Gewinne/Verluste ausgewiesen werden, richtig? Bei z. B. ELSTER-Online gibt es dafür extra eine Möglichkeit, um diese selber auszurechnen, verstehe das nicht ganz, man rechnet ja auch nicht seine Zinserträge oder Aktiengewinne aus, dies kann man der Jahressteuererklärung entnehmen, oder vergleiche ich da gerade Birnen mit Äpfeln?


    3. Diese Werte können dann analog zur Jahressteuererklärung (inländische Zinserträge, Aktiengewinne) in die Steuererklärung übernommen werden, anstatt in der Anlage KAP in der Anlage KAP-INV (S.1 Pos. 4, 9, 14), richtig?


    4. Spielt es dafür eine Rolle, ob die Fonds im In- oder Ausland verwahrt werden (Fonds mit ISIN DE oder ISIN nicht-DE) und/oder diese in einem deutschen oder ausländischen Depot liegen?
    => Möglichkeiten:
    a) Nur Fonds ISIN DE + dt. Depotbank
    b) Nur Fonds ISIN nicht-DE + dt. Depotbank


    c) Nur Fonds ISIN DE + ausl. Depotbank
    d) Nur Fonds ISIN nicht-DE + ausl. Depotbank


    Sprich, unabhängig davon (ISIN und Sitz Depotbank) werden Aktienfonds immer in der Anlage KAP-INV eingetragen? Deswegen diese neue Anlage.

    Hallo,


    dazu vier Beispiele (Variation: Anlagebetrag kombiniert mit Wertsteigerung) unter Berücksichtigung des Grundfreibetrags bzw. Steuerfreibetrags* – bitte um euer/eure Feedback und Kritik, danke.


    Meine Beispiele können natürlich nicht genau die Realität abbilden, deswegen auch zusätzliche Varianten – vorausgesetzt natürlich – dass meine Überlegungen und Berechnungen korrekt sind.


    Bei der Variante „Verkauf/Rückkauf“ könnte eine mögliche Wertsteigerung (einmalig oder mehrmals p.a.) realisiert werden:
    a) Bei 100.000 € Anlagebetrag: ab ca. +15%
    b) Bei 200.000 € Anlagebetrag: ab ca. +7,5%
    um den jährlichen max. Freibetrag auszuschöpfen – natürlich ginge auch mehr, dann + Steuerzahlung


    Als PDF


    oder jeweils als Vorschau:
    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/xaLaDav.png]



    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/t6bXoWl.png]



    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/FdFzj92.png]



    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/bbJqCF2.png]



    ____
    * Steuerfreibetrag
    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/sLQWKv9.png]

    Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, gilt ...


    Für Selbstständige (2.800 € Höchstbetrag)


    Beispiel:
    6.500 € KV Beiträge inkl. evtl. Zusatzbeiträge
    - 260 € Kürzungsbeitrag (4%)
    ------------------------------------------------
    = 6.240 € verbleiben (relevant für Höchstbetrag)
    + 1.200 € PV Beiträge
    ------------------------------------------------
    = 7.440 € abziehbare Vorsorgeaufwendungen
    ================================================


    6.240 € > 2.800 €
    => Kein Abzug sonstiger Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben möglich, z. B.:


    - UnfallV
    - HaftpflichtV,
    - KrankenZV
    - RisikoLV
    - KfzV (Haftpflichtanteil)
    - ArbeitslosenV

    Hallo,


    mir war bisher nur bekannt – theoretisch wie auch praktisch – das die KV/PV (Basisleistung) in voller Höhe steuerlich als Sonderausgaben (Vorsorgeaufwendungen) geltend gemacht werden können. Abzüglich pauschal 4% Kürzungsbetrag bei KV.


    Was ist dann hiermit gemeint?


    Kranken- und Pflegeversicherung: Deine Basiskrankenversicherung kannst du bis zu einem Höchstbetrag von 1.900 Euro absetzen (Selbstständige: 2.800 Euro)