Beiträge von zf100

    Danke.


    Zu:
    1. Beim Sondervermögen ging es mir darum, in wessen Bilanz dies auftaucht, in der der GLS Bank, richtig?


    2. D. h., dass mit dem Sondervermögen – also meinem Vermögen, das nur verwaltet wird – die Banken nicht investieren können im Gegensatz zu meinen Einlagen auf Giro, Tagesgeldern, Festgeldern (Forderungen gegenüber Kunden), richtig?


    3. Beispiel: GLS Bank Aktienfonds
    https://www.gls.de/privatkunde…gen/gls-bank-aktienfonds/


    a) KVG / Emittent
    Universal-Investment-Gesellschaft mb


    b) Verwahrstelle
    DZ Bank AG oder Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Website vs. Unterlagen PDF)


    c) Anlageberatung
    GLS Bank


    => Die GLS Bank vergütet die KVG und Verwahrstelle entsprechend ihrer Leistungen und erhält selber ein Beraterhonorar


    In diesem Fall unterstütze ich indirekt auch die DZ Bank, diese handelt aber nicht nachhaltig, s. Anlage.
    Was ich damit sagen wollte, ist, dass ich keinen Einfluß auf die Wahl der KVG und Verwahrstelle eines Fonds habe, da dies vom Fonds abhängt. Außerdem macht es dabei keinen Unterschied ob ich diesen über die Bank A, B o der C kaufe, weil letztenendes kaufe in den Fonds im „Gesamt-Paket“, ich kann aber wählen, welchen Fonds (z. B. nachhaltig oder nicht) ich kaufe oder auch nicht.


    Die KVG und Verwahrstelle spielen somit keine Rolle für die Wahl einer nachhaltigen Investition, da diese mein Geld nur verwalten bzw. verwahren und nicht von profitieren können. Sondern ausschließlich die Zusammenstellung des Fonds (Erfüllung nachhaltiger Kriterien), richtig?


    Sprich, die Konditionen (Hohe Provisionen und Depot-, und Verwahrkosten) einer z. B. GLS oder Ethik Bank haben nichts direkt damit zu tun, dass deren Depots besonders nachhaltig sind, sondern einfach im Vergleich sehr teuer. Die GLS Bank ist eine Filialbank, was die Kosten erklären könnte, die Ethik Bank hingegen ist eine Direktbank, wo es mir schwer fällt dies nachzuvollziehen. Telefonisch konnte ich dazu von der Ethik Bank auch keine Begründung erhalten, außer guten Service und das damit verbundene Girokonto – beides eher allg. Gründe und das Girokonto ist sogar verpflichten für eine Depoteröffnung, also kein Vorteil eher Nachteil.



    Hallo,


    ich überlege zusätzlich ein Depot bei einer nachhaltigen Bank zu eröffnen.


    GLS Bank, EthikBank und BBBank*: alle bieten ein Depotkonto und die Depotführung an.
    Die Depotverwahrung erfolgt jeweils bei der DZ Bank*, die dafür eine Provision vergibt, s. Anlage.


    Die Depot-Konditionen (Provision und Verwahrung) der 3 Banken unterscheiden sich sehr, s. Anlage.


    Meine Fragen:
    1. Stellt der Wert meines Depots ein Sondervermögen bei der jeweiligen Bank dar oder nur bei der DZ Bank?
    2. Nur die verwaltende DZ Bank hat dann Zugriff auf das Vermögen, um dies für seine Zwecke einzusetzen, richtig?
    3. Aus rein nachhaltigen Gründen würde es – wenn man nur das Depot betrachten – keinen Unterschied machen, wo ich das Depot eröffnen würde, da es bei allen der gleiche Verwalter/DZ Bank ist, richtig?


    Danke & Grüße



    __
    * nicht nachhaltig



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    GLS (Auszug)
    https://www.gls.de/media/PDF/B…200701_a_Einzelseiten.pdf


    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/rChO8eo.png]

    Die Konto-/Depotführung bleibt bei den Banken, wo man das Depot abgeschlossen hat. Hingegen ist die Verwahrung der Depotposten bei der DZ Bank. D. h. doch, dass an die DZ Bank, neben dem Minimum (EthikBank*), auch eine Gebühr für Depotverwahrung fließt. Zusätzlich kann DZ Bank diese Geld für ihre Zwecke nutzen, die nicht mit den Kriterien der depotführenden Banken übereinstimmnen.


    * https://www.ethikbank.de/die-e…sition-der-ethikbank.html

    Danke, gut versteckt.


    Preis- und Leistungsverzeichnis (Kurzübersicht):
    https://www.genobroker.de/cont…/f0223-0/pdf/10000013.pdf


    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/gvOW93P.png]


    Klingt ähnlich wie die bei der BBBank https://www.bbbank.de/produkte/sparen-und-anlegen/depot.html
    nur was „komplizierter“ 2 Depot Modelle... Verwahrung beides über DZ Bank.


    GLS hat zwar eine max. Orderprovision (erst ab 500 €!) und noch zusätzliche Kosten für die Verwahrung im Depot ...


    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/vgaVlMu.png]

    Optimal wäre es aus meiner Sicht, wenn die genannten Genossenschaftsbanken auch Angebote als Direktbanken machten könnte (und nicht nur Onlineangebote als Filialbank). Gerade was die Depotführung und die Provision für Wertpapiere angeht, sind das extreme Unterscheide zu den üblichen Direkt-Anbietern und dann ist die Verwahrung doch nur bei der DZ Bank.


    Wahrscheinlich widerspricht das dem Grundgedanken (regional vor Ort etc.) nur war es bisher auch nicht denkbar, dass die beiden Konkurrenten (VR Bank und Sparkasse) gemeinsame Filiale betreiben werden, um Kosten zu sparen.


    Aus nachhaltiger Sicht ist das für mich eine Zwickmühle, für welchen Kompromiss ich mich entscheiden werde:
    a) GLS inkl. Depot oder
    -> Höchsten Kosten und insgesamt so halb nachhaltig


    b) GLS exkl. Depot (Depot bei Direktbank)
    -> Geringere Kosten und insgesamt noch weniger nachhaltig

    Hallo,


    durch einen klassischer Fondsvermittler kann man den Ausgabeaufschlag auf einen (aktiven) Fonds bis zu 100% reduzieren. Bietet eine Bank (Filiale oder Direkt/Online) diesen Fonds ebenfalls an, kann dies auch dadurch erreicht werden, dass der Kauf über Börsenhandelsplätze oder den Direkthandel geschieht – also ohne eine zusätzliche Instanz (Fondsvermittler).


    Zahlt der Fondsvermittler darüber hinaus zusätzlich Kick Backs auf die Bestandsprovision aus, wäre das eine Rabattierung (steuerpflichtig), die man so über die Bank nicht angeboten bekommt.


    Was ich mich frage:
    Unterm Strich können die Kick Backs das Hauptargument sein UND NICHT die Reduzierung des Ausgabeaufschlags, richtig?
    Je nach Fondsvermittler kann man sicher auch zwischen verschiedenen Banken wählen, die ggfs. bessere Konditionen (z. B. Provision, Depotkosten etc.) anbieten, die man so nicht direkt als Privatperson erhalten würde – vorausgesetzt, die für einen passende Bank ist dabei.

    Hallo,


    was genau ist damit gemeint:
    Preis pro Bestandsposten (gibt es z. B. bei der GLS Bank)


    Beispiel:
    Fonds-XYZ Kauf am 1.1.
    Fonds-XYZ Nachkauf am 1.2.
    Fonds-XYZ Nachkauf am 1.3.


    Frage: 1 oder 3 Bestandsposten?


    Danke & Grüße

    Hallo,


    Depot-Bank #01 bietet den Fonds ohne Ausgabeaufschlag an -> KAUF
    Der Fonds kann nach dem Kauf kostenlos auf die Depot-Bank #02 (diese verlangte einen Ausgabeaufschlag) übertragen werden.


    Geht das ohne zusätzliche Kosten/Ausgabeaufschlag bzw. Karenzzeit?


    Danke & Grüße

    BTW: Gerade mal bei der GLS Bank geschaut:


    GLS Bank Aktienfonds (DE000A1W2CK8)*
    Verwahrstelle* / Kauf über: DZ Bank AG**


    Hm, nachhaltiger Fonds bei nicht nachhaltiger Verwahrbank


    Kann mein Geld als Kunde*Kundin der GLS Bank / EthikBank / KD-Bank nicht auch bei der DZ Bank landen und dort in Kohle und Rüstung investiert werden?


    Die GLS Bank, die EthikBank und die KD-Bank sind Genossenschaftsbanken, d.h. sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, einen bestimmten Teil ihres Geldes - die sogenannte Liquiditätsreserve - bei der DZ Bank anzulegen. Obwohl die Banken hier keinen Handlungsspielraum haben, setzen sie sich bereits seit langem bei der DZ Bank für mehr Nachhaltigkeit ein, mit mehr oder weniger Erfolg. Insbesondere die EthikBank hat auf ihrer Website ein schönes Beispiel, wie sie sich aktiv und vor allem transparent bei der DZ Bank für mehr Nachhaltigkeit einsetzt, und zwar für einen Ausschluss von Atomwaffen. Die EthikBank hat sich darüber hinaus verpflichtet, nicht mehr als das gesetzlich notwendige Minimum bei der DZ anzulegen. Auch wir finden, dass noch Verbesserungspotential besteht und Alternativbanken sich konsequent und transparent bei der DZ Bank für mehr Nachhaltigkeit einsetzen sollten.


    [Blockierte Grafik: https://i.imgur.com/EYf3u76.png]


    ___
    Quellen:
    * https://www.gls.de/privatkunde…gen/gls-bank-aktienfonds/
    ** https://www.gls.de/media/PDF/B…200701_a_Einzelseiten.pdf
    *** https://www.fairfinanceguide.d…3/ffg-flyer2019_final.pdf

    Zum zweiten 2. b) pro Anleger für alle Forderungen, daher würde a) funktionieren sofern die einzelne Transaktion abgeschlossen ist

    Ist das denn die Praxis, dass man z. B. seinen Fonds „gestückelt“ auszahlen lässt?


    Ist das eher Theorie oder Praxis? Man kann ja nie genau wissen, wie die aktuelle Lag seiner Bank ist, was eine mögliche Zahlungsunfähigkeit angeht.


    Beachten: Es sind nur 90% geschützt.

    90% aber max. 20 T€, oder auf was bezogen?

    Dann bedeutet das, dass sich die Anlegerentschädigung jeweils nur auf die
    a) Transaktion und
    b) geschuldeter Gelder (z. B. Dividenden, Ausschüttungen, Verkaufserlöse).
    bezieht


    UND NICHT auf den Depotwert, dieser stellt ein Sondervermögen dar, das nicht geschützt werden muss, da dieses nur treuhänderisch verwahrt wird (über die Bank; liegt i.d.R. bei Clearstream).


    1. Das bedeutet, dass eine Transaktion (z. B. Verkauf) und die geschuldeter Gelder (z. B. Ausschüttungen) jeweils zu 20 T€ abgesichert sind: pro Bank/Anleger und pro Transaktion und geschuldeten Geldern?


    2. Bezug auf „Ausschüttungen“: macht dies hier einen Unterschied bei einem Fonds, der jährlich
    a) ausschüttet (und Wiederanlage) oder b) nicht ausschüttet? c) zählt das dann zum Sondervermögen oder Ausschüttungen/Divideneden? Über Anlegerentschädigung abgesichert?


    2. Um bei dem Beispiel zu bleiben:
    a) 120 T€ auf 6 Auszahlungen á 20 T€ verteilen würde funktionieren?
    b) Oder gilt die Anlegerentschädigung pro Kunde/Bank und nicht je Transaktion?
    c) Was wär im diesem Fall eine sichere Alternative?


    3. In Bezug auf die DAB Bank (BNP Paribas FRA)

    Heißt das:
    max. 70.000 €
    statt 90% / max. 20.000 €?

    Die Garantie gilt bis zu 70.000 € pro Kunde und pro Kreditinstitut. Abgesehen von Sonderfällen wird die Entschädigung innerhalb von 3 Monaten gezahlt.
    Bis zu 70.000 €, wenn Ihr Abrechnungskonto von einer Investmentgesellschaft geführt wird und es auf € oder eine andere Währung des EWR lautet,

    Punkt 2 hast Du mMn falsch verstanden. Die Aussage bezieht sich nicht auf den Depotwert sondern auf Transaktionen, Es hat nichts mit dem Wertzuwachs zu tun.


    Wo kommen die 100 T€ im letzten Satz her?

    Beitrag #10
    Das bedeutet doch dann, dass die Sicherung von max. 20.000 € NICHT auf den gesamten Depotwert bezieht,
    sonder NUR auf die Wertzuwächse (allg. Rendite) einer Aktie oder Fonds, die sich mit im Depot befinden:


    Depot
    Aktien und Fonds: Gesamtvolumen
    = 100.000 €