Beiträge von Tan

    Wenn du in deinem Depot einen ETF hast, kannst du üblicherweise eine Einmalanlage tätigen aber auch Sparpläne einrichten. Außer aber, der ETF ist nicht sparplanfähig bei deinem Broker. Bei den von Finanztip empfohlenen ETFs und Brokern wird das aber kein Problem sein.

    Stimmt. Es kommt ja nicht darauf an, welche Positionen in der Vergangenheit Verluste oder Gewinne gemacht haben, sondern wie das Ganze in Zukunft aussieht. Ihr solltet euch also fragen, welche Positionen eurer Meinung nach am aussichtsreichsten sind.

    Allerdings sollte euch klar sein, dass ihr Steuern zahlt, wenn ihr Positionen verkauft, die Gewinne gemacht haben. Dadurch geht euch der Steuerstundungseffekt bzw. der Zinseszinseffekt verloren. Das solltet ihr zumindest bedenken.

    In diesem Fall würde ich mit nur einem von Finanztip empfohlenen ETF (z.B. MSCI World oder ACWI) anfangen und wenn du mit der Zeit tiefer in der Materie bist ggf. noch andere ETFs dazunehmen. Wenn du es von Anfang an und nur mit oberflächlichem Wissen kompliziert machst, wirst du dich nachher wahrscheinlich ärgern. Andere ETFs hinzukaufen geht immer, verkaufen verursacht bei Gewinnen Kosten in Form von Steuern und du verlierst den Zinseszinseffekt.

    Hallo Martin89, willkommen im Forum und besten Dank für deinen ersten Post.


    Mich würde interessieren, was für Produkte dir vor allem in Hinblick auf die Altersvorsorge angeboten bzw. verkauft wurden, da du in diesem Kontext auch von "versichern" sprichst. Kannst du das noch näher erläutern? Wurden dir beispielsweise günstigere und meist sinnvollere Alternativen zu einer Rentenversicherung wie ein einfaches ETF-Depot genannt?



    (Zur Erklärung für besorgte User: Ich bin wirklich an der Antwort interessiert. Ich habe kein Interesse an irgendwelchen ausschweifenden Diskussionen, möchte keinen Streit anfangen und auch niemanden provozieren. Es wäre super, wenn das hier jetzt einfach mal sachlich bleibt.)

    Hallo Karin83,


    ich war selbst mal in einer ähnlichen Situation. Dazu habe ich in einem anderem Thread schon mal etwas geschrieben. Vielleicht hilft es dir ja auch?!


    Da hast du komplett Recht. Ich habe allerdings einen Bausparvertrag. Das würde ich aufgrund der Abschlusskosten zwar nicht nochmal machen (wurde mir damals von einem Bank"berater" aufgeschwatzt), aber so habe ich es jetzt in mein Portfolio integriert. Bei dem Banksparplan, den du vorgeschlagen hast, könnte das ja auch als risikofreier Teil gewertet werden, oder?

    Aber die kostenlosen Angebote ändern sich manchmal?

    Zumindest Scalable Capital und Trade Republic geben an, dass die ETFs dauerhaft kostenlos bleiben. Bei anderen Anbietern handelt es sich meines Wissens nach meist um zeitlich begrenzte Aktionen.

    Wenn man die Liste Ihrer Community Beiträge in diesem Link https://community.finanztip.de…-list/20541-tan/?pageNo=1 nachliest, kreisen diese seit 7.5.2021 so gut wie nur noch um mich und unsere Firma und Sie geben darin regelmäßig auf jede erdenkliche Weise "kontra".

    Danke für den Link! Hier sieht man einerseits, dass ich mich auch an anderen Diskussionen beteilige (und Sie somit in diesem Punkt "so gut wie" lügen) und andererseits, dass meine verhältnismäßig vielen Beiträge mit Bezug auf Sie (auf die ich eigentlich gar keine Lust habe) aufgrund Ihrer Anfeindungen zustande gekommen sind. Zudem interessiere ich mich einfach für die Thematik PKV/GKV. Da Sie aber in jeder diesbezüglichen Diskussion mitmischen (und das ist ja auch in Ordnung) und wir hier nunmal nicht immer einer Meinung sind, kann und will ich mich nicht vor Ihnen verstecken.

    Ob das in Ihrer Wortwahl "pathologisch" ist, kann tatsächlich jeder selbst entscheiden.


    Eine Ihrer Verdrehungen möchte ich kurz klarstellen: Ich habe geschrieben "PKV ist etwas für Menschen, die mündige Entscheidungen treffen möchten und können." und nicht (wie Sie das jetzt versuchen darzustellen) "nur die PKV ist etwas für Menschen, die mündige Entscheidungen treffen möchten und können". Die Aussage spricht GKV Versicherten diese Fähigkeiten in keiner Weise ab

    Super, dann wäre das ja geklärt! Mehr wollte ich ja auch nicht klarstellen. Und verdreht habe ich gar nichts.


    Also ist das hier nur noch die übliche Spiegelfechterei mit Menschen wie Tan , die selbst gar nicht vor der Entscheidung "Frau verbeamtet, Mann angestellt - GKV oder PKV?" stehen, sondern sich u.a. mit Fragen wie "Was ich nur gerne wissen würde ..." in Threads anderer Menschen öffentlichkeitswirksam provokativ produzieren möchten.

    Natürlich beenden "Menschen wie Dr. Schlemann" (Ihre Wortwahl) auch hier Ihren Beitrag mit einer unsachlichen Unterstellung und Anfeindung. Hoffen wir mal, dass es jetzt wirklich dabei bleibt.

    Unterm Strich haben wir Vor- wie Nachteile bzw. Leistungs- und Kostenunterschiede, die sich für das Clientel, je nach Lebenssituation und -planung, unterschiedlich vor- und nachteilig auswirken können.

    Das sehe ich auch so. Aber es sollte ja eigentlich irgendetwas Abseits der Komfortleistungen und der freien Arztwahl geben, was einen Unterschied hinsichtlich der medizinischen Behandlung macht. Und da ich in meinem Bereich keinen Unterschied kenne, würde mich das halt wirklich mal interessieren.

    Hmmm... für diejenigen, die die Wahl zwischen GKV und PKV haben, ist mMn eine mündige Entscheidungsfindung unabdinglich. Dazu gehört einerseits ein möglichst umfangreicher Vergleich von Leistungen und Kosten, wobei die "Zukunft" nicht unberücksichtigt bleiben darf.

    Genau das meine ich: Nicht nur derjenige, der sich für die PKV entscheidet ist mündig, sondern auch derjenige, der sich dagegen entscheidet.

    Danke JDS für den konstruktiven Beitrag!


    Tan, wenn du doch so tief in der Materie bist, kannst du ja mal etwas dazu sagen, inwiefern Vorteile der PKV gegenüber der GKV ausgeschlossen werden können?

    Vielleicht fällt dir ja auch noch etwas ein, welche Kriterien man/frau generell gegenüberstellen sollte.

    Erstmal um das klarzustellen: Ich bin hinsichtlich der Versicherungen überhaupt nicht tief in der Materie. Deswegen frage ich ja auch nach. Ich kann allerdings beurteilen, in wie fern die PKV hinsichtlich der stationären Behandlung einen Unterschied macht. Hier sehe ich halt täglich, dass es bessere Komfortleistungen wie Einzelzimmer, Essen, größeres Badezimmer etc. gibt. Allerdings gibt es keine anderen Medikamente, keine bessere Diagnostik usw.. Was ich selbst sehr gut nachvollziehen kann, ist die freie Arztwahl. Wenn beispielsweise der Chef- oder Oberazt eine Visite macht, haben die meisten Patienten hinsichtlich des Behandlungskonzeptes sicherlich ein besseres Gefühl. Gleiches gilt natürlich auch für Operationen. Aber das könnte man ja auch durch eine Zusatzversicherung abdecken.


    Was ich nur gerne wissen würde, ist was die Versicherungsprofis sonst noch so anführen. Denn wie schon gesagt wurde, habe auch ich natürlich keinen vollumfänglichen Überblick und bin auch nur in meinem Gebiet tätig.

    Ich gebe mich als nichts aus, was ich nicht bin. Was sollen diese andauernden Unterstellungen und Anschuldigungen? Die Diskussion mit Ihnen hat aber tatsächlich überhaupt gar nichts Sinnvolles oder Konstruktives. Von daher werde ich auch nicht weiter auf Sie reagieren und hoffe, dass hier noch jemand was zum Thema beitragen kann.

    Was stimmt denn mit Ihnen nicht? Ich habe eine Frage aufgegriffen und ein paar Dinge richtig gestellt. Das ist doch ein Forum hier oder nicht? Was sollen denn bitte diese grundlosen und ungerechtfertigten Unterstellungen und ihre aggressive Art? Wer provoziert denn hier Streit?


    Im Übrigen ist mir vollkommen egal, ob Sie mir glauben, dass ich Arzt bin oder nicht.

    Ich lasse mich von Ihnen nicht provozieren und werde hier sicherlich keine privaten Informationen preisgeben. Sie könnten ja auch meine Fragen beantworten, um Ihre Aussagen besser einordnen zu können.

    Wo habe ich denn behauptet, es gäbe keine Unterschiede zwischen GKV und PKV?! Ich habe doch sogar die Frage danach von JDS aufgegriffen, weil ich selbst keine großen Unterschiede außerhalb der Komfortleistungen sehe, aber gerne wissen würde, wo die Versicherungsprofis die Unterschiede sehen.