Beiträge von Tan

    Hallo, vielleicht noch eine kleine Ergänzung.


    Ich habe mich aufgrund der Schaden-Kosten-Quote (93,7 %) gegen die HUK24 entschieden.

    Zitat

    Die Autoversicherung der Huk24 ist damit extrem profitabel – oder anders ausgedrückt: sehr knauserig. Die Abrechnung eines Schadens ist bei der Huk24 möglicherweise kein Zuckerschlecken.


    Quelle: https://www.finanztip.de/kfz-v…g/huk24-kfz-versicherung/


    Die HUK-Coburg hingegen hat eine Schaden-Kosten-Quote von 99%. Deswegen zahle ich den etwas höheren Beitrag im Vergleich zur HUK24.


    Quelle: https://www.finanztip.de/kfz-v…sicherung-der-huk-coburg/

    Sowas ist natürlich richtig mies. Ich habe mich vor ein paar Jahren auch für eine Krankenhauszusatzversicherung (anstelle einer PKV) entschieden. Habe damals mehrere Versicherer miteinander verglichen und mich von einem Versicherungsmakler dazu beraten lassen. Der hat mir trotz der eigentlich guten Tarife von der DFV abgeraten. Seine Argument war hier, dass der Versicherer noch vergleichsweise neu am Markt ist und seine sehr günstigen Preise vermutlich auf Dauer nicht halten kann. Vielleicht ist das auch ein Grund für die merkwürdige Preiserhöhung in deinem Tarif?!

    Aber wenn es billiger ist, kann man durchaus einen x Tausend Euro Sparplan einmalig ausführen lassen. Beim Lyx0ag bei Comdirect mache ich das ab und zu. 0 Euro Sparplankosten gegen Einmalkosten bei Orderausführung.

    Das ist natürlich richtig. Zumindest bis zum Sparplanlimit geht das. Mache ich tatsächlich auch öfter so.

    Ich glaube du bringst da etwas durcheinander:


    Ein ETF-Sparplan ist so etwas wie ein "Dauerauftrag" in deinem Depot für einen bestimmten ETF. Den kannst du aussetzen, erhöhen und verringern wie du willst.


    Eine Einmalzahlung wäre einfach nur ein einmaliger Kauf eines bestimmten ETFs in deinem Depot. Den kannst du natürlich unabhängig von deinem Sparplan jederzeit tätigen. Die Kosten für so einen "Trade" sind je nach Broker unterschiedlich.

    Klingt für eine Überprüfung der Gültigkeit der Widerspruchsklauseln auf jeden Fall nicht schlecht. Ist die Frage, ob die dann z.B. auch einen Renditevergleich zu einer ETF Anlage erstellen und/oder auf eine Vertragsunwirksamkeit wegen Minderjährigkeit bei Abschluss prüfen.


    In meinem Fall war das aber sowieso etwas komplizierter aufgrund eines Garantie- und eines Fondsanteils in der Versicherung.

    "Nicht-Volljährig" ist halt die Frage, da ich ja nur versicherte Person und bis jetzt noch nicht Versicherungsnehmer war. Muss ich mal genauer abklären.

    Das war bei mir aber genau das Gleiche. Anders kann es ja auch nicht sein bei Minderjährigen.


    Dass diese Versicherung unrentabel ist zweifelt niemand an?

    Ich zweifele zumindest an, dass man das ohne detaillierte Vertragsprüfung (am ehesten durch einen Experten) nicht zweifelsfrei sagen kann.


    Die Verbraucherzentrale Hamburg bietet so eine Prüfung auch an.

    Mit der Verbraucherzentrale Hamburg habe ich keine Erfahrung, aber auch schon davon gehört. Müsste man mal schauen, was das kostet und was genau für Leistungen dann dabei wären.

    Hallo Leryogi,


    ich stand kürzlich selbst vor einem ähnlichen Problem. Ich hatte eine Hybrid-Rentenversicherung von 2004 (damals für mich durch meine Eltern in guter Absicht abgeschlossen). Nach 16 Jahren Laufzeit lag der Vertragswert nicht mal über der Summe der eingezahlten Beiträge. Meine Vermutung eine, trotz des Alters, nicht so ganz tolle Versicherung am Bein zu haben erhärtete sich.


    Allerdings war die Kostenstruktur so undurchsichtig, dass es für mich als interessierter Nicht-Experte quasi unmöglich war, den Vertrag hinsichtlich der Rendite bei Ablauf einschätzen zu können. Aufgrund der doch nicht ganz unerheblichen Summe in dem Vertrag, habe ich mich dann dazu entschlossen, den Vertrag von einem für Rentenversicherungen spezialisierten unabhängigen Versicherungsberater gegen Honorar prüfen und mir meine Optionen erklären zu lassen.


    Das war sicherlich die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Es gab erst eine kostenlose Erstberatung per Telefon, wonach ich meinen Vertrag schon wesentlich besser verstanden habe. Danach wurde der Vertrag hinsichtlich Rendite und Kosten durch einen Versicherungsmathematiker aber auch rechtlich durch einen Juristen geprüft.


    Hierbei hat sich dann rausgestellt, dass der Vertrag bezüglich der zu erwartenden Rendite aufgrund der exorbitanten Kosten, sehr vorsichtig gesagt, suboptimal ist (wer hätte das gedacht bei einer Minusrendite nach 16 Jahren?!).


    Allerdings hat sich erfreulicherweise auch rausgestellt, dass sich der Vertrag aufgrund von fehlerhaften Widerspruchsklauseln und tatsächlich auch aufgrund meiner Nicht-Volljährigkeit bei Abschluss ggf. rückabwickeln lässt.

    Der Versicherungsberater hat mir dann ein Schreiben vorformuliert, in welchem ich aus besagten Gründen eine Rückabwicklung gefordert habe. Und siehe da: Schon nach ca. zwei Wochen hat sich die Versicherung auf die Rückabwicklung eingelassen. Ich habe die kompletten eingezahlten Beitrage plus den "daraus gezogenen Nutzen" erstattet bekommen. Eine wesentlich höhere Summe als die, die ich bei einer einfachen Kündigung bekommen hätte. Das Geld wird natürlich jetzt schlauer investiert und nicht verfeiert.


    Natürlich funktioniert das Ganze so nicht bei jedem Vertrag, aber allein schon die Tatsache, dass mir ein Versicherungsmathematiker sagen konnte, ob der Vertrag überhaupt sinnvoll ist, war mir das Geld mehr als wert.


    Vielleicht hilft das ja weiter und so eine Überprüfung ist vielleicht auch was für dich.


    Grüße

    Tan

    Danke, Michael! :) Es geht tatsächlich nur um eine grobe Vorstellung, nicht um ein spezielles Grundstück. Dass da viele Faktoren bei eine Rolle spielen ist klar :)

    Hallo zusammen,


    kennt jemand eine Internet-Plattform, mit der man Grundstückspreise einer bestimmten Region vergleichen kann oder zumindest Vergleichswerte bekommt? Habe in der Internetsuche leider nur so unseriös wirkende Seiten gefunden. Aber vielleicht hat ja jemand einen Tipp.


    Beste Grüße

    Tan

    Die Banken müssen von irgendwas leben, auch wenn die Kosten immer kleiner werden und die Aktionen immer aggressiver. Wenn man zu offensichtlich und vor allem wiederholt nur Aktionsrabatte ausnutzt, kann es sein, dass einem die Bank mit Kündigung droht. Ich hab das selbst noch nicht erlebt, aber z.B. von Kunden von Trade Republic gehört.


    Darf ich fragen, was du da genau meinst? Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit Trade Republic und mir sind nicht einmal Aktionen bekannt, weswegen Trade Republic ihren Kunden "drohen" könnte.

    Für 12 Jahre hier der Nachweis fondsweb.com/de/vergleichen/an…DE0005152441,LU0392494562


    Also das ist eigentlich der Nachweis, dass der Global Growth eben nicht immer besser performed als der MSCI World. Schaut man sich den Zeitraum von ca. 2015 bis 2020 (Krise) an, liegt die ganze Zeit der MSCI World vorne. Und ganz davon abgesehen, ist hier der Ausgabeaufschlag des Global Growth nicht mal mit einberechnet (auch wenn man den im Rahmen einer Rentenversicherung nicht bezahlt). Von Rendite NACH Kosten im Rahmen einer Direktinvestition kann also nicht die Rede sein.


    Im Grunde sieht man nur, dass es sich bei den Growth Fonds um reine Value Prämien handelt, die auch über lange Zeiträume unterperformen können und auch müssen. Sonst wäre es ja risikofreie Mehrrendite und somit keine Faktorprämie mehr. Und auch diese Prämie kann man sich besser in kostengünstiger ETF Variante zulegen.


    Ich merke gerade, dass wir etwas von Thema abgekommen sind. Finde die Diskussion aber echt spannend ;-)

    DWS Global Growth schlägt den ETF MSCI World trotz höherer Kosten.



    Das würde ich für einen Zeitraum von 30+ Jahren zumindest mal bezweifeln. Wenn man sowas vorher wissen würde, hätten den ja jeder?!


    Ein Anlageportfolio sollte auch einen Sicherheitsbaustein haben. Den hast Du bei 100% Aktien-ETF nicht. https://www.finanztip.de/geldanlage/#c23366

    Natürlich habe ich auch Tagesgeld und Festgeld. Also der Vertrag ist nicht mein komplettes Portfolio

    Der DWS Global Growth LD ist im Moment der Fonds in der Versicherung.
    Die "Versicherung" dahinter benötige ich, wie gesagt, nicht.


    Wieso wäre 100% Aktien-ETF nicht empfehlenswert?


    Bezüglich der Gesamtthematik habe ich folgendes Video gesehen:


    Interessant ist hier auch das Gegenparteirisiko, was es selbst bei fondsgebundenen Versicherungen gibt.