Beiträge von Tan

    Für 12 Jahre hier der Nachweis fondsweb.com/de/vergleichen/an…DE0005152441,LU0392494562


    Also das ist eigentlich der Nachweis, dass der Global Growth eben nicht immer besser performed als der MSCI World. Schaut man sich den Zeitraum von ca. 2015 bis 2020 (Krise) an, liegt die ganze Zeit der MSCI World vorne. Und ganz davon abgesehen, ist hier der Ausgabeaufschlag des Global Growth nicht mal mit einberechnet (auch wenn man den im Rahmen einer Rentenversicherung nicht bezahlt). Von Rendite NACH Kosten im Rahmen einer Direktinvestition kann also nicht die Rede sein.


    Im Grunde sieht man nur, dass es sich bei den Growth Fonds um reine Value Prämien handelt, die auch über lange Zeiträume unterperformen können und auch müssen. Sonst wäre es ja risikofreie Mehrrendite und somit keine Faktorprämie mehr. Und auch diese Prämie kann man sich besser in kostengünstiger ETF Variante zulegen.


    Ich merke gerade, dass wir etwas von Thema abgekommen sind. Finde die Diskussion aber echt spannend ;-)

    DWS Global Growth schlägt den ETF MSCI World trotz höherer Kosten.



    Das würde ich für einen Zeitraum von 30+ Jahren zumindest mal bezweifeln. Wenn man sowas vorher wissen würde, hätten den ja jeder?!


    Ein Anlageportfolio sollte auch einen Sicherheitsbaustein haben. Den hast Du bei 100% Aktien-ETF nicht. https://www.finanztip.de/geldanlage/#c23366

    Natürlich habe ich auch Tagesgeld und Festgeld. Also der Vertrag ist nicht mein komplettes Portfolio

    Der DWS Global Growth LD ist im Moment der Fonds in der Versicherung.
    Die "Versicherung" dahinter benötige ich, wie gesagt, nicht.


    Wieso wäre 100% Aktien-ETF nicht empfehlenswert?


    Bezüglich der Gesamtthematik habe ich folgendes Video gesehen:


    Interessant ist hier auch das Gegenparteirisiko, was es selbst bei fondsgebundenen Versicherungen gibt.

    Die Ablaufleistung ist ja von der Versicherung so angegeben. Daher muss ich davon ausgehen, dass das so stimmt.


    Ich gebe dir aber recht, was die Fondskosten angeht. Wenn das ganze NACH Kosten ist, müsste der Fonds ja unrealistisch gut performen. Aber man kann das ganze ja auch mit den Werten für angenommene 4% durchrechnen. Da würde man dann auch zu dem Ergebnis kommen, dass sich die Versicherung trotz Steuerfreiheit nicht lohnt. Vor allem kann man da natürlich auch nur irgendwelche überteuerten DWS Fonds wählen und keine kostengünstigen ETFs.
    Eine richtige Risikoleistung gibt es auch nicht. Die Hinterbliebenen würden mehr oder weniger den Rückkaufwert erhalten.


    Spricht bisher irgendwie alles für eine Kündigung bzw. einen Widerruf. Oder siehst du das anders?

    Die Kosten am Anfang und während der Dynamikerhöhungen beliefen sich auf über 3200 €. Von daher denke ich, dass daher der Verlust kommt. Zudem hat der Fonds auch echt wenig Rendite gemacht und am Anfang wurde der ja auch nicht bespart (da noch keine bzw. wenig Dynamik).


    Nichts desto trotz:
    Es geht mir ja darum zu entscheiden, ob sich der Vetrag für mich noch lohnt. An der Vergangenheit kann ich ja sowieso nichts ändern. Also nehme ich den aktuellen Vertragsstand, schaue mir die jeweilige Ablaufleistung an und vergleiche die mit meinen Alternativen. Das ist ja genau das, was wir mit der Berechnung oben gemacht haben. Oder habe ich das falsch verstanden?

    Ich glaube ich weiß, was du meinst.


    Aktueller Rückkaufwert: 23.347,51€
    Aktuell eingezahlte Beitrage: 25.789,29€


    Bisher hat der Vertrag also eine Minusrendite erwirtschaftet, was ich nach 15 Jahren ziemlich krass finde.


    Die 4,0x% sind quasi nur vom jetzigen Zeitpunkt bis zur Auszahlung (keine Abschlusskosten mehr etc.). Aber an der Vergangenheit kann ich ja nichts ändern. Von daher muss ich ja ab jetzt rechnen, um eine Entscheidung treffen zu können.


    Richtig? Falsch? ;-)

    @Kater.Ka


    Hey, nochmal danke!


    Was meinst du mit "rückblickend von 2004 her"?


    Mit der Steuer hast du natürlich recht. Die wird in dem Rechner wahrscheinlich jährlich angesetzt, was tatsächlich nicht der Realität entspricht (selbst bei ausschüttenden ETFs). Allerdings wird das Ergebnis dadurch natürlich nur noch mehr in Richtung Beitragsfreistellung gehen.


    Noch interessanter wäre dann natürlich die Option Kündigung bzw. Widerruf, oder?

    Hey, danke für deine Antwort.


    Ich habe das ganze vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Der Vertrag ist aber auch nicht so einfach.


    Also von den 168,99€ fließen monatlich 100€ in den Garantieteil der Versicherung (das heißt der Sparanteil wird mit 2,75% verzinst) und 68,99€ in die Fonds.


    Eigentlich ist das für meine Berechnung allerdings unerheblich weil ich einfach von der Auszahlungssumme ausgehe, die mit der Versicherer bei einer jährlichen Fondsrendite von 6% angibt (209.548,00 €). Das kann man natürlich auch für 4% oder 8% machen.


    Die Rendite über den Gesamtvertrag (also Garantieanteil plus Fondsanteil) für eine angenommene Wertsteigerung des Fondsanteils von 6% ergibt in dem o.g. Fall dann eine Jahresrendite von 4,055%:
    https://www.zinsen-berechnen.d…ng.php?paramid=qbr8golntm


    Meine Frage ist hierzu erstmal, ob ich das so berechnen kann oder ob ich mir das einfach falsch überlegt habe.



    Im nächsten Schritt würde ich, genau wie du, schauen, was passiert wenn ich den Vertrag beispielsweise beitragsfrei stelle und stattdessen die Beiträge in einen Aktien-ETF stecke, der auch fiktiv 6% Jahresrendite erzielt.


    Hierzu habe ich folgende Rechnung gemacht:
    https://www.zinsen-berechnen.d…er.php?paramid=ngs187d91e


    Ich habe hier 70% von Abgeltungssteuer+Soli+Kirchensteuer genommen also 19,5965% wegen der Teilfreistellung. Für die letzten 5 Jahre habe ich dann den Wert der ersten Berechnung nochmal ohne Monatsbeiträge laufen lassen:
    https://www.zinsen-berechnen.d…er.php?paramid=hs6oax0hzw


    Hier bekomme ich dann einen Betrag von 144.892,07 € raus. Diesen addiere ich dann zu der voraussichtlichen Ablaufleistung bei Beitragsfreistellung von 92.167€ (Wert vom Versicherer) und komme dann auf 237.059€. Also einen Vorteil trotz Steuern!


    Meine Frage ist einfach, ob ich das so rechnen kann oder ob ich da grobe Schnitzer drin habe. Ich bin einfach kein Experte, was sowas angeht und will ungern meine Entscheidung bzgl. des Vertrags auf eine Berechnung stützen, die evtl. falsch ist.

    Hallo zusammen,


    ich habe eine Berufsunfähigkeitsversicherung von 2014. Die Tarifbezeichnung hat sich bei dem Versicherer nicht geändert, allerdings der Stand (2020) der Versicherungsbedingungen. Weiß jemand, ob diese dann auch für meinen alten Vertrag gelten oder ob die alten Versicherungsbedingungen (Stand 2014) gültig sind?


    Grüße
    Tan

    Ich finde das echt achtsam wie du vorgehst, Sebastian. Sich bei den Anlagen breiter Aufzustellen, halte ich für eine gute Sache. Ich hoffe, dass sich deine ETF-Anlagen bisher auszahlen konnten - da ich ETF ein wenig skeptisch gegenüber stehe.


    Alles was mir auffällt ist folgendes: Dus cheinst sehr viel Vertrauen in ETF als Anlageform zu setzen. Doch wenn du ab Juni 4 neue ETF aufnehmen möchtest, dann lasse doch einmal zum Vergleich einen aktiven Fonds gegen diese antreten. Erfahrungsgemäß, sind bei diesen zwar die Ausgaben etwas höher, doch dafür kann ein aktives Fondsmanagement auch in Krisenzeiten Verluste geringer halten und die Renditen können letztendlich attraktiver ausfallen. Und am Ende zählt doch die Rendite und nicht nur die eingesparten Verwaltungskosten.


    Suche doch einmal bei Google nach einem Vergleich, indem du z.B. nach - Aktive oder passive Fondstypen - suchst. Da findest du die ganzen vergleiche zu dem Thema.


    Das sind zwar gute Punkte. Allerdings sind in den Performance-Kurven bei aktiven Fonds nicht alle Kosten eingerechnet (z.B. Ausgabeaufschläge, Performance Fee).


    Zudem kommt es natürlich auch stark auf den Anlagezeitraum an. Bei z.B. 15+ Jahren (Altersvorsorge) gibt es meines Wissens nach keinen aktiv gemanagten Fonds, der den richtig gewählten Benchmark outperformed (vor allem nach Kosten). Falls es so einen Killer-Fonds geben sollte, wäre er wohl kaum ein Geheimtipp und kann deshalb wohl schon mathematisch über diesen Zeitraum auch nicht outperformen (Stichwort Nullsummenspiel).


    Gerne dürft ihr mich korrigieren, falls ihr anderer Meinung seid.

    Hallo zusammen,


    ich habe eine alte Rentenversicherung von 2004 und würde gerne wissen, wie hoch meine voraussichtliche Rendite bei Ablauf ist. Der Grundbeitrag wird wie eine "normale" Rentenversicherung behandelt, die Dynamikerhöhungen und die Überschüsse werden in Fonds angelegt.


    Monatlicher Beitrag: 168,99 € (keine Dynamik mehr)
    Aktueller Rückkaufwert: 23.347,51€
    Ablaufleistung für den Fall einer Wertsteigerung der Fondsanteile von 6%: 209.548,00 €
    - davon garantiert: 83.740€ (entspricht etwas mehr als die gesamte Einzahlungssumme)


    Mit folgendem Rechner komme ich auf eine Rendite von 4,055 % p.a.:
    https://www.zinsen-berechnen.d…ng.php?paramid=qbr8golntm


    Natürlich ändert sich die Rendite für den Fall, dass die Wertsteigerung der Fonds sich ändert. Aber kann man das generell so berechnen oder habe ich da irgendwo einen Fehler gemacht?


    Beste Grüße
    Tan

    Hallo zusammen, hier mein erster Beitrag ;-)


    Im Artikel "Lebensversicherung Beitragsfrei stellen" (https://www.finanztip.de/leben…/lv-beitragsfreistellung/) hieß es vor Kurzem noch:


    "Bei Lebensversicherungen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, geht der Steuervorteil in der Regel nach einer Frist von zwei Jahren verloren."


    Der Abschnitt wurde mittlerweile aufgrund meiner Nachfrage bei Finanztip entfernt. Allerdings habe ich zum Verlust oder Nicht-Verlust des Steuervorteils bei Beitragsfreistellung keine validen Informationen finden können.


    Hat evtl. jemand mehr Informationen zu der Thematik?


    Grüße Tan