Beiträge von Tan

    Wir steuern NICHTS, was sollen diese fortgesetzten Unterstellungen ohne Grundlage!?

    Die Voraussetzung für eine Spende ist doch eine Bewertung oder verstehe ich das falsch?

    bitten Sie als Arzt Ihre unzufriedenen Patienten, Sie bei Jameda zu bewerten?

    Ich bitte gar niemanden mich irgendwo zu bewerten. Meiner Meinung nach sollte eine Bewertung aus eigener Intention erfolgen und in keiner Form beeinflusst werden.


    Und auch von mir nochmal im Klartext: Wenn Sie glauben, dass ich eine Spende für wohltätige Zwecke an sich für verwerflich halte, wäre das schon recht traurig.

    Wenn es Ihnen ein echtes Anliegen ist, mehr darüber zu erfahren, wie wir mit dem Thema Bewertungen umgehen, können Sie sich darüber ganz einfach und transparent auf unserer Website informieren oder mich hier gerne privat anschreiben, wie Sie das ja schon bei anderer Gelegenheit getan haben, statt hier öffentlich vage Verdächtigungen in den Raum zu stellen.

    Auch um das mal klarzustellen: Sie haben mir auf Nachfrage in einem anderen Thread eine Werbebroschüre zukommen lassen, weil Sie nicht wussten, ob die öffentliche Weitergabe erlaubt ist. Zudem halte ich meine vorherige Auflistung von Vermutungen, die durch Sie jetzt bestätigt wurden für alles Andere als "vage Verdächtigungen".

    Finden Sie das wirklich verwerflich? Sie scheinen kein Augenarzt zu sein - die wissen, wie fundamental Leben durch diese Operationen verändert werden!

    Es kann ja wohl nicht Ihr ernst sein, mir zu unterstellen, dass ich Kritik an der eigentlichen Spende für wohltätige Zwecke habe.

    Für verwerflich halte ich es aber, meine Aussage, sprachlich gut ausgeschmückt, so zu drehen, als halte ich die Spende an sich für unmoralisch. Ich glaube aber, dass Sie sehr wohl den eigentlichen Kern meiner Kritik verstehen.

    Xenia hat am 17.3. ja sogar besonders deutlich um negative Bewertungen gebeten - "leider" immer noch Fehlanzeige

    Hier kann ich den vorherigen Aussagen von Usern nur zustimmen: Niemand beschwert sich über eine Beratung, dessen Ergebnis ein Abschluss einer Versicherung ist. Ansonsten hätte man sie ja nicht abgeschlossen.

    Man könnte auch einfach mal die naheliegendere Interpretation in Betracht ziehen: Vielleicht beraten wir einfach gut auf einem konstant hohen qualitativen Niveau!?

    Das kann ich, wie auch schon mal in einem anderen Thread gesagt, nicht beurteilen. Darum geht es hier ja aber gerade nicht.

    Normalerweise ist die Reaktion auf unsere seit vielen Jahren laufende "Dr. Schlemann Charity Challenge" Respekt und Dank. Sie sind der erste, der Kritik für angebracht hält Tan.

    Wie schon gesagt: Ich glaube Sie wissen ganz genau, dass ich nicht die Spende an sich kritisiere.

    Und zur Klarstellung, weil Sie in dem Thread nicht von Anfang an dabei waren: Dieser ist nicht als "Werbeplattform" entstanden, sondern Finanztip hat ihn selbst ins Leben gerufen, um die Qualität unserer Beratung fortlaufend zu überprüfen.

    Auch das ist mir bewusst. Trotzdem kann man doch mal von Zeit zu Zeit überprüfen, ob das Ganze hier noch seinen eigentlichen Zweck erfüllt oder vielleicht von Ihnen "gesteuert" wird. Und das hat sich ja jetzt mit Ihrer Bestätigung bewahrheitet.

    Dr. Schlemann

    Verstehe ich das richtig, dass Sie für eine Organisation spenden, wenn sich Ihre Kunden hier im Forum anmelden, um eine Bewertung abzugeben?

    Sie haben sicherlich auch andere Dinge zu tun, aber da Sie sonst ja auch immer schnell und äußerst gut vorbereitet auf jegliche Art von Kritik antworten, würde ich doch nochmal nachfragen wollen, was Sie dazu sagen.


    So ein detailliertes gutes Feedback freut uns sehr! :):thumbsup: Die Spende für die Christoffel Blindenmission ist ebenfalls bereits notiert. 😎

    Von meinem Standpunkt sieht das Ganze nämlich so aus, als würden Sie Ihre (mutmaßlich nur zufriedenen) Kunden mittels einer versprochenen Spende dazu verleiten, sich hier im Forum anzumelden, um eine Bewertung abzugeben.


    Dieses Vorgehen würde natürlich auch die durchweg positiven Bewertungen von Benutzern erklären, die ansonsten keine oder sehr wenige Beiträge schreiben.


    das liegt vermutlich daran, dass wir nicht steuern können und wollen, welche von welchem Berater beratenen Kunden wo bewerten.

    Und entgegen Ihrer Aussage scheint es mir so, als würden Sie Ihre Bewertungen wohl doch "steuern".



    Xenia

    Mich würde auch interessieren, wie das von den Moderatoren bewertet wird. Für mich scheint dieses Forum in diesem Fall gezielt als Werbeplattform für Dr. Schlemanns Unternehmen genutzt zu werden, was sicherlich nicht im Sinne von Finanztip ist.


    Gute Bewertungen in einem Forum wie das eher kritische von Finanztip zu haben, wird sich für Makler wie Dr. Schlemann wohl lohnen.

    Die empfohlene BU-Konfiguration ist keine spezielle "PKV-Konfiguration" sondern gilt genauso für GKV-Versicherte. Also bitte "ganz ruhig Brauner", von wegen "verschwiegen" :) .

    Entschuldigen Sie. Das hatte ich trotz Zitat tatsächlich überlesen. Wahrscheinlich weil ich bisher von keinem Makler oder Berater jemals gehört habe, dass eine so hohe garantierte Rentensteigerung und Rentenabsicherung notwendig oder sinnvoll ist. Und glauben Sie mir: Das waren alle auf Ärzte höchstspezialisierte "Fachkräfte". Daher bin ich wohl davon ausgegangen, dass das als PKV-spezifische Absicherung gemeint war.

    Was sehr deutlich wird: PKV (und GKV) immer mit voller BU-Absicherung!

    Da frage ich mich doch gleich mal, wieso das in Ihren vorherigen Berechnungen nicht berücksichtigt wurde. Eine BUV benötigt man meines Erachtens sowohl in der GKV als auch in der PKV. Die Mehrkosten durch die Mehrabsicherung (3% garantierte Rentensteigerung, höhere Rentenabsicherung) in der PKV wurden aber verschwiegen, obwohl das ja Ihres Erachtens essenziell zu sein scheint.


    Vermutlich verstehe ich gerade was falsch, aber was bringt einem die BUV nach dem 65. bzw. 67. Lebensjahr bezüglich der PKV Beiträge?


    Ihrem Beitrag kann man ja auch entnehmen, dass der Beitrag für 46-Jährige in der PKV mit 650 EUR deutlich günstiger ausfällt, als der GKV Höchstbeitrag von 929 EUR.

    Warum sollte man in diesem Fall mit dem Höchstbeitrag vergleichen?


    Ihr Beispiel zeigt, dass es - obwohl landläufig verpönt - gar nicht so verkehrt sein kann, die BU mit Altersvorsorge zu kombinieren.

    Zwar ein alter Schuh, aber trotzdem: Der Makler, der einem die PKV verkaufen möchte, würde auch gerne eine BUV verkaufen und am besten in Kombination mit einer Rentenversicherung... Das sehe ich, sagen wir mal, kritisch.


    In Köln, Frankfurt, München und anderen Großstädten habe ich es selbst und bei Kunden bislang nur so erlebt, dass bei der Terminvereinbarung sehr schnell die Frage "Kasse oder privat?" gestellt wurde.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Frage meist nicht gestellt wird, um den roten Teppich schonmal auszurollen. Das hat durchaus auch abrechnungstechnische Gründe.

    Sie haben leider nicht richtig gelesen.

    Lassen wir mal elementare medizinische Fragen außen vor - da wird mit Sicherheit jeder gleich behandelt

    Was habe ich denn daran nicht richtig gelesen?


    Nun ja, der eine oder andere ist der Auffassung, dass z.B. Medikamente für eine Krebsbehandlung sich schon unterscheiden. Dieser festen Meinung ist ein guter Freund von mir, der Krebs hatte, kurz vorher in die PKV gewechselt war. Er sagt, er hätte diese Behandlung nie als GKV-Patient bekommen. Kann man drüber streiten.

    Da kann man tatsächlich drüber streiten. Ich hoffe, es geht ihrem Freund wieder gut, aber er kann ja offensichtlich nicht wissen, wie die Behandlung in der GKV gewesen wäre. Ich vermute mal stark, dass wenn es sich nicht um eine experimentelle Form der Behandlung gehandelt hat, es rein medizinisch keinen Unterschied gegeben hätte.

    Genau DAS sollten ja wirklich nicht die Anreize sein. Sie gehen also davon aus, dass es medizinisch keinen Unterschied gibt und wechseln in die PKV nur um sich bessergestellt zu fühlen?


    Ärzte sind also vom Kaptitalismus indoktrinierte hirntote Zombies?

    Zum Glück nicht ;-)

    Dr. Schlemann


    Sehr geschickt, wie sie die Aspekte meines Beitrags in ein anderes Licht rücken, die Kernkritik außer Acht lassen und am Ende sogar noch einem Blinden zum Sehen verhelfen. Respekt dafür ;-)


    Mir ging es in meinem Beitrag vor allem um diesen Punkt:

    Zudem sollte man sich fragen, ob man eine private Pflegezusatzversicherung und ein hohes Krankentagegeld (hier meist auch Absicherung durch den Tarifvertrag) undurchsichtig eingebettet in eine PKV benötigt. Vor allem wenn diese "artfremden" Leistungen einen 170€ höheren Monatsbeitrag verursachen. Und das "schon" in einem Alter von 40 Jahren.

    Am Ende hilft es mir nicht, wenn die Krankenversicherung an sich wenig kostet, ich für alle möglichen anderen inkludierten Leistungen, ob sinnvoll oder nicht, aber wesentlich mehr zahlen muss.



    Ich glaube das haben alle komplizierteren Fachgebiete gemeinsam, dass man besser einen Experten zu Rate zieht. Ich weiß auch nicht, weshalb viele Menschen davon ausgehen, man könne sich genau so gut selbst im Bereich Krankenversicherung beraten.

    Da bin ich ganz Ihrer Meinung und habe nie etwas anderes behauptet.

    Die PKV ist halt ein zu individuelles Produkt, um sich generell und detailliert darüber informieren zu können.

    Dr. Schlemann

    Die Differenz zu den genannten 910 EUR i.H.v. 170 EUR müssten dann "artfremde" Leistungen sein, z.B. eine Pflegezusatzversicherung, die der Arbeitgeber nicht bezuschusst.

    Genau so wird es sein. Aber diese "artfremden" Leistungen steigen laut meinem Kollegen in den Beiträgen eben stark mit. Zudem sollte man sich fragen, ob man eine private Pflegezusatzversicherung und ein hohes Krankentagegeld (hier meist auch Absicherung durch den Tarifvertrag) undurchsichtig eingebettet in eine PKV benötigt. Vor allem wenn diese "artfremden" Leistungen einen 170€ höheren Monatsbeitrag verursachen. Und das "schon" in einem Alter von 40 Jahren.


    Ich gebe Ihnen aber uneingeschränkt Recht, dass sich die Tarife schwer miteinander vergleichen lassen bei so vielen Variablen. Umso mehr wundert es mich, dass Sie mir erst eine Wette vorschlagen, um im Nachhinein zu sagen, dass die Rechnung doch nicht so einfach sei.

    Zudem scheint mir diese Undurchsichtigkeit der Tarife sowie die schwierige Vergleichbarkeit ein angenehmer Nebeneffekt für die Versicherer (und Makler).


    Auf die Themen "bester Orthopäde" und "Überversorgung" gehe ich hier jetzt nicht weiter ein, da sie recht weit vom eigentlichen Thema abweichen. Ich erlaube mir allerdings noch die Vermutung, hier doch einen besseren Einblick in die Realität zu haben als Sie.

    Vielen Dank für Ihre Ausführungen Dr. Schlemann


    Ich versuche mal zu den jeweiligen Punkten aus meiner Sicht Stellung zu nehmen.

    Herr Tan , ich möchte Ihnen folgende Wette anbieten. Bitte fragen Sie Ihre unzufriedenen Arztkollegen Ende 30 und Anfang 40 (vier Kinder ist eine Sondersituation, das können wir noch mal separat nachrechnen) nach Gesellschaft/Tarif und dem Beitrag, den sie für die reine Krankenversicherung (ohne Beitragsentlastung oder andere Zusatzbausteine) plus Pflegepflichtversicherung plus Krankentagegeld (das müsste man dann auf GKV Niveau von rund 113 EUR umrechnen) bezahlen. Liegt dieser Beitrag unter dem GKV Höchstbeitrag 2021 von rund 929 EUR, dann spenden Sie 30 EUR an die Christoffel Blindenmission. Liegt er darüber, spende ich 90 EUR an die Christoffel Blindenmission. 30 EUR kostet die Grauer-Star-Operation eines Blinden und je nach Ergebnis können ein bis drei Menschen dank Ihrer Hilfe wieder sehen. Einverstanden? :)

    Ich werde natürlich nicht auf eine Wette eingehen, bei der das Ergebnis viel zu kurz gerechnet wird. Damit trotzdem der ein oder andere Blinde wieder sehen kann, habe ich einen meiner Kollegen nach seinen Beiträgen gefragt (40 Jahre, 1 Kind).


    Dieser zahlt ca. 910€/Monat für seine PKV (bei 330€ Selbstbehalt). An diesem Punkt hätten Sie die Wette, wenn auch knapp und bei "nur" einem Kind, gewonnen.

    Allerdings liegt der Arbeitgeberanteil (inkl. Anteil zur privaten Pflegeversicherung) bei lediglich 370€. (Der Arbeitgeberanteil steigt laut meinem Kollegen nämlich insgesamt deutlich weniger als die Beiträge zur PKV.) Seine eigener Beitrag mit "nur" einem Kind liegt also bei ca. 540€.

    Im Vergleich dazu zahle ich in der GKV nach Abzug der Arbeitgeberanteile und bei Höchstbeitrag derzeit ca. 470€ (und das selbst bei fiktiven 20 Kindern).


    Zudem komme die Tatsache, dass man die PKV Beiträge selbst bei Elternzeit oder Arbeitslosigkeit immer weiter zahlen würde. Und würde seine Frau arbeitslos werden, müsse diese auch über seine PKV mitversichert werden. Zudem steigen die Beiträge für das mitversicherte Kind bei Beitragserhöhungen in gleichem Maße mit.

    Und zum Selbstbehalt: Dieser gälte nicht insgesamt sondern zusätzlich für die mitversicherten Personen.


    Oder machen Sie mal einen einfachen Test: Welches ist bei Ihnen vor Ort der beste Orthopäde? Rufen Sie dort einmal als gesetzlich Versicherter an, ohne sich als Kollege zu erkennen zu geben, und fragen Sie nach einem Termin. Und dann versuchen Sie noch, einen MRT Termin zu bekommen. Wie lange müssen Sie auf beides warten?

    Der "beste Orthopäde"? Dazu müsste ich erstmal im offiziellen Orthopäden-Qualitätskatalog nachsehen, in dem die Qualität von allen Orthopäden für jedes individuelle medizinische Problem unabhängig bewertet wird. Naja, Spaß bei Seite. Phrasen wie "sie bekommen die besten Ärzte mit einer PKV" sind halt Marketingaussagen. In der jeweiligen Krankheitssituation können weder der Patient noch die Versicherung noch die Ärzte selbst beurteilen, welcher der unzähligen Ärzte für sein spezielles Problem am geeignetsten ist. Die jährlichen Ärztemeisterschaften existieren nicht.


    Aber sicherlich warten Privatpatienten auf einen MRT-Termin zum Abklären von beispielsweise Rückenschmerzen nicht so lange wie Patienten in der GKV. Wenn es sich allerdings um eine Notfallindikation, und nicht um eine Komfortindikation handelt, spielt der Versicherungsstatus keine Rolle.

    Ich sehe allerdings das Problem, dass Privatpatienten "überversorgt" werden. Ich kann mir vorstellen, dass der "beste Orthopäde" die Indikation zur Hüftprothese gerne mal großzügiger stellt, wenn dieser damit wesentlich mehr verdienen kann als bei einem Patienten in der GKV. So etwas sehe ich in Hinblick auf die Patientensicherheit sehr kritisch.


    Sie kennen doch sicher § 12 SGB 5? Da sind die Leistungen für GKV Versicherte definiert:

    Welche Schulnote würden Sie hier geben? Für mich ist das eine Vier - ausreichend.

    Hier argumentiere ich aus praktischer Sicht ähnlich. Es besteht die Gefahr, dass Privatpatienten (teils gefährlich) "übertherapiert" werden. Zudem kann ich Ihnen versichern, dass die Patienten auf unserer Intensivstation weder in einem Einzelzimmer liegen, noch irgendeine Form einer besseren Behandlung genießen. Vielleicht gibt es ein "besseres" Mittagessen (wenn man das überhaupt zu sich nehmen kann), aber der goldene Tubus ("Beatmungsschlauch") existiert nur in der Vorstellung der Versicherungen. Der Versicherungsstatus ist dem Großteil der behandelnden Ärzte und dem Pflegepersonal nicht einmal bekannt.