Beiträge von Eisern1982

    Hallo liebe Finanztipp Community !


    Ich bitte um Ratschläge bei folgenden Thema:


    Ich habe eine monatliche Sparrate von 500€ und bisher in zwei ETFs

    investiert.

    Mein Ziel ist es ab 55 Jahren ( bin jetzt 38 J.) nur noch teilweise zu arbeiten UND

    jetzt schon für das Alter vorzusorgen. Was mir hilft das Ziel zu erreichen: mir gehören

    nach einem Erbe mehrere Eigentumswohnungen ( die ggf. auch verkauft werden können).


    Ich bin generell eher risikobereit bei der Geldanlage und setze stark auf (aus meiner Sicht) Zukunftsthemen.


    Die bisherigen ETFs die ich bespare (jeden mit 200€ mtl.):


    HAN ETF Emerging Markets E-Commerce

    ISIN: IE00BFYN8Y92


    VanEck Vectors Video Gaming and eSports ETF

    https://www.finanzen.net/etf/v…sports-etf-a-ie00bywqwr46


    Die restlichen 100€ lege ich in Kryptowährungen an (BTC, ETH, DeFi).


    Da durch geplante Verkäufe von Wohnungen noch größere Summen zu erwarten sind,

    die ich investieren möchte, dachte ich, dass es sinnvoll wäre das Risiko zu minimieren, indem

    man diversifiziert.

    Die ETFs die mich zusätzlich interessieren sind:


    Van Eck MorningStar ( da gefällt mir, dass Aktien mit sog. Burggrabenqualitäten ausgewählt wurden)

    https://www.justetf.com/de/etf…le.html?isin=IE00BQQP9H09


    IShares Global Clean Energy ETF ( Energiewende wird weltweit zwangsläufig erforderlich sein)

    https://www.justetf.com/de/etf…le.html?isin=IE00B1XNHC34


    Amundi S&P Global Luxury ETF (super Performance, Luxus geht immer und ist mM nach krisenfest)

    https://de.extraetf.com/etf-profile/LU1681048630


    Vom Gefühl her würde ich mein Investment aufsplitten, nicht wenn jedoch über meinen Anlagehorizont

    (ab circa 20 Jahre würde ich erst wieder an das Geld ranwollen) es mit EINEM ETF nicht mehr

    Rendite geben würde ( da der Zinseszinseffekt stärker zum tragen kommt).


    Als alleinigen ETF kann ich mir den


    Vanguard S&P 500 ETF ( sehe die USA immer als Innovationsmotor (in China möchte ich auch nicht

    investieren) und schöne Qualitätsunternehmen in dem Index abgebildet)

    https://www.justetf.com/de/etf…le.html?isin=IE00BFMXXD54


    oder den


    Xtrackers MSCI World Consumer Discr. ETF ( 180 Aktien auch mit dem Fokus auf Amazon und Tesla gefallen mir,

    ich glaube an einen konstantes Wachstum des Konsums weltweit)

    https://de.extraetf.com/etf-profile/IE00BM67HP23


    Was denkt ihr was sinnvoller wäre ? In einem oder zwei oder doch eher in fünf ETFs ( die zwei bestehenden und die drei neuen) zu investieren ?


    Und wie oft ?

    Ich las, dass ein halbjährliches besparen die beste Rendite bietet.

    Jedoch kann ich schwer mich beherrschen das gesparte Geld ein halbes Jahr auf einem Unterkonto anzusparen und es dann zu investieren, ich kann mir maximal ein aufschieben bis zu einem Investment in jedem Quartal vorstellen.


    Vielen Dank vorab !


    Beste Grüße :)








    Hallo liebe Community !


    Ich überlege hin und her welchen ETF Ich bevorzugen soll.

    Entweder den Lyxor Disruptive Technologies ( TER nur von 0.15%)

    https://www.justetf.com/de/etf…le.html?isin=LU2023678282


    Oder


    Den ARK Innovation ETF ( TER von 0.86%, aber mit Cathy Wood die erfolgreichste Fonds Managerin der letzten 10 Jahre)

    https://www.finanzen100.de/fon…-o-n_H310431472_83882705/


    Oder vielleicht doch beide nehmen ?


    Danke vorab !


    Beste Grüße


    Harry

    Hallo liebe Community !


    Ich bin am überlegen über meinen Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen zu beziehen.

    Generell ist das Angebot für mich attraktiv, ich zögere jedoch da ich Wohnungen ( mit Mieteinkünften) von meinem Vater geerbt habe. Hintergrund ist der, dass ich gehört habe, dass es steuerlich sich „ beißt” wenn man im Rentenalter Mieteinkünfte bezieht ( das beabsichtige ich auch) und VwL sich aus dem Erwerbsleben ausschütten lässt.

    Weiß jemand näheres dazu ?

    Ich wäre Euch dankbar für Hinweise / Links.


    Danke vorab !


    Beste Grüße


    Harry

    @winter


    Ich meine das Investment in Wohnimmobilien zur Kapitalanlage ( Fremdnutzung der Whg durch einen anderen Mieter).



    Vorteile eines Investments in Pflegeimmobilien



    • Kaufpreis: Pflegeappartements werden i.d.R. direkt vom Bauträger und damit provisionsfrei erworben.
    • Langfristige und indexierte Mieteinnahmen: Die Vermietung durch den Eigentümer der Pflegeimmobilie erfolgt nicht an Privatpersonen, sondern an den Betreiber des Pflegeheims. Der Mietvertrag wird meist auf 20 Jahre mit einer Indexmiete (jährliche Mietanpassung) abgeschlossen. Damit trägt der Anleger kein Miet­ausfall­risiko, wenn das Appartement vorübergehend leer steht. Investitionen in Pflegeappartements sind aufgrund der heute schon in vielen Regionen bestehenden Unterdeckung an Pflegeimmobilien und des prognostizierten Wachstums des Pflegemarktes weitgehend konjunkturunabhängig.
    • Gewinnbringender Verkauf: Künftige Preissteigerungen von Pflegeimmobilien sind aufgrund der Marktbedingungen wahrscheinlich, sodass auch der gewinnbringende Verkauf voraussichtlich möglich ist.
    • Steuervorteile: Die Steuervorteile von Pflegeimmobilien entsprechen denen von anderen Wohnimmobilien, d.h. Abschreibungen auf das Objekt (zwei Prozent jährlich) sowie Zinsen bei einer Fremdfinanzierung sind steuerlich abzugsfähig. Da die Appartements möbliert sind, kann auch das bewegliche Inventar steuerlich über 10 Jahre abgeschrieben werden. Nach Ablauf der zehnjährigen Spekulationsfrist ist ein eventueller Gewinn aus dem Verkauf steuerfrei.
    • Geringe laufende Zusatzkosten: Auch hier haftet der Vermieter für Mängel, die aber aufgrund der fünfjährigen Gewährleistungsfrist des Bauträgers zu keinen finanziellen Belastungen beim Investor führen.
    • Geringer Verwaltungsaufwand: Der Verwaltungsaufwand ist deutlich geringer als bei regulären Wohnimmobilien, da die Verwaltung der Appartements dem Betreiber obliegt.
    • Belegungsrecht des Anlegers: Ein nicht monetärer Vorteil besteht in dem i.d.R. vertraglich eingeräumten vorrangigen Belegungsrecht des Anlegers, d.h. er oder seine Familienangehörigen können selbst in das Appartement einziehen. Die eigenen Unterhaltskosten sind dann mit der weiterhin vom Betreiber gezahlten Miete verrechenbar. Sich mit dem eigenen zukünftigen Pflegebedarf auseinanderzusetzen, ist unangenehm. Dennoch gibt es Vorkehrungen, die jeder treffen sollte, wie beispielsweise eine Vorsorgevollmacht.
    • Attraktive Rendite: Die Renditen durch Mietennahmen und Wertsteigerungen der Pflegeimmobilie werden mit 4,0 % – 6,0 %, teilweise bis zu 8 % angegeben.
    • Staatliche Förderung: Bestimmte Pflegeimmobilien werden zudem staatlich gefördert. Hierbei handelt es sich um stationäre Pflegeeinrichtungen, Hospize, Behindertenwohnheime und psychiatrische Einrichtungen. Bei Leerstand der Pflegeimmobilie oder Zahlungsunfähigkeit des Bewohners übernimmt der Staat die Miete, d.h. die Förderung kommt dem Betreiber zugute und dieser hat damit ein geringeres Insolvenzrisiko. Allerdings sind dies Pflegeimmobilien, die kaum einzelne Appartements haben.



    Risiken einer Kapitalanlage in Pflegeimmobilien



    • Lage: Wie bei anderen Immobilien auch ist die Lage des Pflege- bzw. Altersheims für eine vorteilhafte Investition in Pflegeimmobilien entscheidend. Sie sollten in einem Einzugsgebiet von mindestens 25.000 Einwohnern liegen. Darüber hinaus ist darauf zu achten, ob in der jeweiligen Region tatsächlich eine Unterdeckung besteht. Der Anleger sollte sich überzeugen, dass eine solide Bedarfs­ermittlung erstellt wurde und ggf. zusätzliche Informationen beim Landratsamt einholen.
    • Größe des Pflegeheims: Die Größe des Pflegeheims sollte einen wirtschaftlichen Geschäfts­betrieb ermöglichen. Zu große Häuser haben ein höheres Risiko für Überkapazitäten, zu kleine Häuser sind längerfristig nicht rentabel. Als optimal sehen Fachleute eine Größe von 80 bis 120 Appartements pro Pflegeheim an.
    • Bauträger: Es gibt einige wenige Bauträger, die über Erfahrungen hinsichtlich der speziellen Anforderungen zur Barrierefreiheit und des altersgerechten Bauens für Pflegeimmobilien verfügen. Der potenzielle Investor sollte entsprechende Referenzen des Bauträgers prüfen.
    • Betreiber: Es besteht grundsätzlich das Risiko einer Insolvenz des Heimbetreibers. Auch sind in letzter Zeit Betrugsfälle bei den Abrechnungen einzelner Pflegebetriebe aufgetreten, sodass diesen ihre Erlaubnis entzogen wurde. In derartigen Fällen muss der Anleger aufgrund von Leerstand Mietausfälle verkraften bis ein neuer Betreiber die Einrichtung zu u.U. auch anderen, weniger günstigen Konditionen übernimmt. Der Anleger sollte darauf achten, dass der Heimbetreiber schon langfristig erfolgreich am Markt ist und mehrere Pflegeheime betreibt. Als sicherer gelten überregionale gemeinnützige Betreiber mit öffentlich-rechtlichen Gesellschaftern. Bei privaten Heimbetreibern steht hingegen die Gewinn­erzielungs­absicht im Vordergrund. Sie genießen daher eine geringere Akzeptanz in der Bevölkerung.
    • Standortveränderungen: Auch bei sorgfältiger Analyse besteht längerfristig immer die Gefahr, dass der Standort der Pflegeimmobilie unattraktiver wird, z.B. durch verschlechterte Infrastruktur oder Sozialstruktur.
    • Rendite: Renditeprognosen werden generell bei allen Investments „schön gerechnet“ und sind häufig unvollständig. Der potenzielle Investor sollte die Prämissen und enthaltenen Angaben der Pflegeimmobilie daher sorgfältig prüfen oder einen Fachmann zu Rate ziehen.
    • Zinsänderungsrisiko: Wie bei jeder Immobilie besteht auch bei Pflegeimmobilien im Falle der Fremdfinanzierung des Investments nach Ablauf der Zinsbindungsfrist das Risiko, dass die Verlängerung des Kredits zu einem höheren Zinssatz erfolgt. Dieses Risiko ist insbesondere beim derzeitigen Niedrigzinsniveau relativ hoch.
    • Instandhaltung: Bedenken Sie, dass Sie als Eigentümer einer Pflegeimmobilie Kosten für die Instandhaltung des Objekts tragen.

    @Sani1402


    Ja, eine weitere Investition in Immobilien hatte ich auf jeden Fall vor um den Vermögensaufbau zu beschleunigen.
    Da die Akquise von Immobilien zur Kapitalanlage für Privatanleger mir recht schwierig erscheint, hatte ich als Zufall eine Möglichkeit gefunden in Pflegeimmobilien zu investieren. Ich finde es hat diverse Vorteile gegenüber der "normalen" Kapitalanalage.
    Was hältst Du davon ?


    Beispiel 1:
    https://www.pflege-kapitalanlage.de/


    Beispiel 2:
    https://de.bergfuerst.com/ratgeber/pflegeimmobilien

    Hi @Kater.Ka!


    Ja, der Fokus aus US Tech Firmen und Gesundheit ist bewußt gewählt, da ich diese als erfolgsversprechende Zukunftsbereiche sehe. Zur Stabiliserung habe ich ja auch noch den MSCI World ;)
    Welche ETFs würdest Du persönlich empfehlen ?


    Du findest die P2P trotz der geringen Portfoliogewichtung und der Seriosität der Anbieter zu riskant ?


    Teilweise sind schon Rücklagen vorhanden, aber Du hast recht, dass man als Alternative ein P2P Anbieter durch
    das ansparen von Tagesgeld (für die Rücklagen der Whg) benutzen kann.


    Danke für Deine Rechnung !
    In der Summe wären, dass 1750€ pro Monat aus den Einnahmen der Whg und der Entnahme des Portfolios - das würde an sich in der Summe schon für mich ausreichen. Es kommt allerdings auch noch mein Lohn dazu, da ich ab 55J. ja immerhin ;) noch drei Tage die Woche arbeiten gehen möchte (ich rechne dann mit einem Einkommen von knapp 1000€ netto).
    Alles in allem scheint mir das Ziel also erreichbar :) ...

    Hallo liebe Community !


    Durch ein Erbe bin ich (m, 37, verh., 1 Kd mit 3 J.) ab Ende dieses Jahres in der Lage etwa 1300€ monatlich anzusparen.
    1000€ der Einnahmen kommen durch Mieteinnahmen von 6 Wohnungen die ich geerbt habe, die 300€ sind meine eigene monatliche Sparrate (seit circa 3 Jahren).


    Mein Ziel ist es ab 55 ( das ist bei mir in 17 Jahren) verkürzt zu arbeiten (nur 3 Tage die Woche) oder
    ein Modell wie "Im Winter / Herbst arbeiten, im Frühjahr / Sommer nicht arbeiten".
    Gleichzeitig möchte ich bis zum Rentenalter eine gehörige Summe immer noch übrig haben um Reisen zu gehen usw..


    Die Frage ist nur WIE ?


    Mein bisherige Idee die 1300€ mtl. zu investieren (alles über Sparplan):


    25% in Vanguard ETF Momentum (bisher investiert circa 600€)
    https://www.justetf.com/de/etf…le.html?isin=IE00BYYR0935


    25% in Nasdaq ETF (bisher investiert circa 500€)
    https://de.extraetf.com/etf-profile/LU1681038243


    15% in iShare MSCI World ETF (bisher investiert circa 5500€)
    https://www.justetf.com/de/etf…le.html?isin=IE00B4L5Y983


    15% in iShare HealthCare Innovation ETF
    https://www.justetf.com/de/etf…le.html?isin=IE00BYZK4776


    10% in Mintos P2P Kredite (mittlere Risikoauswahl)
    10% zu Bondora Go and Grow als Tagesgeld Konto


    ein Konsumkonto mit einer stetigen Reserve / Notgroschen von 2 Monatsgehältern ist vorhanden.


    Was meint ihr zu meinem Plan ( ich gehe im Durchschnitt von einer Rendite von 5% aus) ?
    Ab 55 würde ich dann versuchen nach der 4% Regel immer was vom Gesamtvermögen zu entnehmen um die monatlichen Ausgaben
    bestreiten zu können.
    Wenn es mit meinem Ziel bis 55J. mich teilweise aus dem Arbeitsleben zurück zu ziehen nichts werden sollte, dann kann ich immer noch
    eine oder mehrere der Wohnungen verkaufen ( erwarteter Preis: 100.000-150.000€).


    Vielen Dank vorab für Eure Rückmeldungen :thumbup: !


    Beste Grüße


    Harry :)