Beiträge von Iglufant

    Und zum anderen nutze ich zur Authentifizierung von Überweisungen, Wertpapieraufträgen etc. den TAN-Generator, für den (zumindest bis jetzt) zwingend eine Girocard erforderlich ist. Wenn die Girocard nun kostenpflichtig wird (soweit ich gelesen habe, geht es um 0,99 Euro pro Monat), ist das in meinen Augen eine verdeckte Einführung von Kontoführungsgebühren. Dann braucht die DKB auch nicht mehr mit dem kostenlosen Girokonto werben, das gibt es dann nämlich nicht mehr.

    So wie ich das ganze grauenhafte Denglisch aus dem Artikel von "Business Insider" verstanden habe, will die DKB auch vor allem eine Smartphone-Bank werden, vermutlich weil das so hip ist. Da ist dann ein TAN-Generator bestimmt much too oldschool. Oder so.

    Es gibt dann wohl nur noch eine kostenlose App, die vielleicht sogar funktioniert, und ohne die man nicht mehr ins Online-Banking kommt.

    Also ich bin auf 55% World, 27% Europe, 9% EmergingMarkets, 9% Bonds...


    Fahren die jetzt kein einheitliches Modell mehr? Seht ihr noch Rebalancing seit 31.03.2021?

    Ich habe beitragsfrei gestellt - vlt liegt es daran?

    Die letzten mir angezeigten Transaktionen sind von Anfang Januar '21.
    Und inzwischen ist das Depot fast 2800€ unter dem Garantiebetrag.

    Das im aktuellen Umfeld hinzubekommen ist schon eine reife Leistung der Sutor Bank.

    Schaut mal in euere Depots...


    Gleichzeitig wurde wieder die Aktienquote stark erhöht. Habe es noch nicht nachgerechnet, sieht aber danach aus, dass sie wieder auf das alte Modell gewechselt sind.

    In meinem Riester-Depot ist alles beim Alten. Die Aktienquote liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Und das Depot ist weiterhin gute 2600€ unter Wasser.

    Mit Kröte schlucken meinte ich auch nicht das Angebot anzunehmen, sondern Riester komplett abzuwickeln und selbst investieren.

    Korrekt, das kann man fast nicht ausreichend betonen. Schon bei einer angenommenen jährlichen Rendite von 5% rechnet sich das schneller, als viele es sich vorstellen.


    Bei mir hat sich, trotz fast nicht vorhandener Aktienquote, in den vergangenen Tagen die Differenz zum Garantiebetrag auf über 2700€ erhöht.

    Die würden mit einem einfachen Festgeldkonto oder Bargeld im Sparstrumpf besser fahren, sie erhöhen ja ihre Verbindlichkeiten einfach immer nur weiter. Das kann eigentlich nicht im Interesse der Bank sein.

    Im Gegenzug dafür bekommt man (eventuell) dann wieder eine höhere Aktien-Quote was sich, über die Laufzeit, deutlich vorteilhafter auswirken kann.

    Der Text enthält ein Schlüsselwort und es fehlt eine wichtige Einschränkung.
    Das Schlüsselwort heißt "eventuell" - genau. Vielleicht hat man eine höhere Aktienquote, deren positive Auswirkungen allerdings durch die ständigen Käufe und Verkäufe gemindert werden.

    Und die Einschränkung wäre die der Laufzeit. "Laufzeit" kann hier nur die Zeit bis zum nächsten Hüsterchen der Kurse sein, spätestens dann wird wieder umgeschichtet.


    Ich bin aber optimistisch, dass Sutor auch dann wieder einen neuen Vertrag anbieten wird. Denen, die es dann immer noch nicht begriffen haben.

    Interessant, alle Riester-Kunden scheinen das Schreiben nicht zu bekommen, in meinem Postfach ist nichts.
    Ich habe noch ca. 16 Jahre bis zur Rente und mein Riester ist gute 2500€ unter der Garantie vorn etwa 17700€.

    Hätte ich das Angebot bekommen, müsste ich schon reichlich bescheuert sein, es anzunehmen.

    Die Erfahrungen der User hier, die eine höhere Aktienquote haben als z.B. ich mit nur wenigen Prozent sprechen, wenn ich nicht alles komplett falsch verstanden oder in Erinnerung habe, eher nicht für ein gewinnbringendes Wirtschaften von Sutor.

    Je nach Restlaufzeit dürfte die Wiederanlage des kümmerlichen Restes die am ehesten lohnende Variante darstellen.

    Besonders dummdreist finde ich, dass Sutor mit verringerten Depotkosten im Fall des Renteneintritts mit 83 wirbt. Wenn das Depot richtig unter Wasser steht, können sie beliebig hohe Depotgebühren verlangen, die sind vollkommen irrelevant, es gilt die Beitragsgarantie. Depotgebühren können sie nur vom Gewinn entnehmen und wenn der fehlt, geht auch die Sutor Bank leer aus.

    Liegen lassen, um den garantierten Rentenfaktor in Anspruch nehmen zu können und dann später, kurz vor Renteneintritt aus anderen, besseren Geldeinlagen einzuzahlen könnte vielleicht interessant sein - vorausgesetzt, der Rentenfaktor ist tatsächlich so überragend. Wovon ich aber eher nicht ausgehe.

    Die Frage ist, ob es überhaupt noch Alternativen gibt, die ähnlich kostengünstig sind (und das bleibt Fairr/Raisin trotzdem) dabei aber wenigstens ins Plus wachsen?...

    Wenn man auf die Zulage verzichten kann und damit einverstanden ist, dass das eingezahlte Geld fest in eine Rentenversicherung wandert, kann man sich eventuell mit Rürup beschäftigen.
    Der maximal steuerlich absetzbare Betrag pro Jahr ist erheblich höher als die 2100€ bei Riester, allerdings werden für das laufende Jahr nur 92% angerechnet, mit jedem Folgejahr 2% mehr bis zum Erreichen der 100%.

    Bis jetzt habe ich meine Entscheidung für den Fairr Rürup nicht bereut, die Sutor Bank ist also nicht grundsätzlich doof. ;)
    Bei der Politik wäre ich mit solch einer Aussage allerdings etwas vorsichtiger und weniger hoffnungsvoll. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

    Unter dem Aspekt, es der Sutorbank heimzahlen zu wollen, ist das ein verständlicher Gedanke. Du erkaufst Dir den Triumph aber mit einer je nach Restlaufzeit jahrzehntelangen Nullverzinsung Deiner Investition. Da gäbe es denn aufs neue zwei Verlierer bei der Geschichte.


    Wobei dafür der beste Zeitpunkt direkt nach dem Crash im März gewesen wäre.
    Je länger man wartet,

    • umso höher werden vermutlich die weiteren Verluste durch die katastrophale Anlagepolitik der Sutor Bank, umso weniger bekommt man bei einer Kündigung noch heraus
    • umso kürzer wird natürlich auch die Restlaufzeit.

    Je nach persönlicher finanzieller Situation und natürlich nach Restlaufzeit kann man sich diese kleine Genugtuung also durchaus gönnen. Bei mehreren Jahrzehnten wird das wohl i.d.R. die schlechtere Entscheidung sein, in my very humble opinion.


    Aktueller Stand bei mir: Knapp -15%.

    In meinem Fall waren es nach dem Crash etwas über 2100€ Differenz zum Garantiebetrag von knapp 18k€, die dann bis zum Jahresende auf 1900€ schmolzen. Mittlerweile sind es wieder deutlich über 2100€, so hoch war der Verlust noch nie.


    Geld so grottenschlecht anzulegen ist schon eine Kunst.

    Der Depotwert ist beim Vertrag meiner Frau ebenfalls gesunken. Sehr putzig finde ich die Prognose, die mit einer Werteentwicklung von bis zu 5% rechnet...


    Die 5% sind ja fast schon seriös im Vergleich zu den Phantastillionen an prognostizierter monatlicher Rentenauszahlung im "Cockpit" (heißt das auf neudeutsch nicht Dashboard?) von fairr/raisin. Da gehen sie in meinem Fall von knapp 38% Rentenfaktor aus.

    Sischa dat.

    Heute mal wieder in mein Riester-Depot geschaut:

    Die Differenz zum Garantiebetrag ist etwas gestiegen, das Depot steht also wieder tiefer unter Wasser. :thumbsup:

    Dafür ist auch der unverbindliche Rentengarantiefaktor um ca. 0.8 Punkte gestiegen. Wollen die mich etwa animieren, da noch was einzuzahlen? Oder wissen die etwas über meine Restlebenszeit, was ich noch nicht weiß? :/^^

    Bei meinem Rürup entspricht der unverbindliche Rentengarantiefaktor genau dem garantierten. Der Vertrag ist aber auch etwas neuer.

    Gibt es dann nicht höhere Aktienquote und die Möglichkeit, trotzdem wieder zurückzudrehen, d.h. mit 67 in Rente?

    Möglicherweise gibt es dann eine höhere Aktienquote. Oder auch nicht, das garantiert dir niemand. Sicher ist nur, dass du nicht zurück zum Eintrittsalter 67 kannst, solange dein Depotwert nicht ausreichend über den Einzahlungen liegt.


    Was dann beim nächsten Crash, der ziemlich sicher und genau wie Corona absolut unvorhersehbar kommen wird, mit deinen ETF-Anteilen passiert, kann dir auch niemand sagen. Vielleicht bieten sie dann nach dem Panikverkauf den Renteneintritt mit 99 (67 + Anzahl der Crashes * 16) Jahren an bei eventuell erhöhter Aktienquote, wer weiß?


    Die Beitragsgarantie verhindert in den alten Konditionen ziemlich sicher eine mögliche Rendite. Aber sie garantiert wenigstens die Auszahlung der eingezahlten Beiträge.

    Darauf wegen einer mehr als vagen Aussage über einen höheren Aktienanteil zu verzichten scheint mir ein sehr gutes Geschäft zu sein - allerdings nicht für den Kunden.

    Liest sich für mich, als ginge denen das Popöchen auf Grundeis.

    Ich soll meinen Rentenbeginn auf 83 Jahre legen. Aha.

    Sie können dann eine höhere Aktienquote realisieren und das Risiko der Unterschreitung des Garantiebetrags besser abbilden. Vorausgesetzt, es wird nicht bei der nächsten Krise wieder alles verkauft. Was ich allerdings vermuten würde, sie hatten sich ja schon vor Corona verschätzt.

    Wird der Garantiebetrag dann trotz längerer Laufzeit und höherer Aktienquote unterschritten bzw. nicht ausreichend überschritten, müssen sie weniger auszahlen, weil statistisch mehr Leute vorher sterben. Zurück zum Rentenbeginn mit 67 kann ich dann ja nicht mehr.

    Freundlicherweise weisen sie am Ende der Nachricht auf die Zielgruppe der Nachricht hin: Menschen mit einer gewissen Naivität - Menschen, die Fairr/Raisin vertrauen.

    Ich frage mich, wen sie damit meinen. Ich fühle mich jedenfalls nicht angesprochen.
    Fairr hat es verbockt, Fairr löffelt die Suppe auch schön wieder aus. So einfach ist das für mich. Inklusive einer von mir aus zehnfachen Kontoführungs- und Depotgebühr - was interessiert mich die bei einem Depotstand unterhalb des Garantiebetrags?

    Hallo zusammen,


    habe meinen Fairriester nun auch gekündigt. Eventuell aber etwas zu voreilig. Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass ich meine eingezahlten Beiträge, abzüglich der Zulagen und Steuervorteile, zurück erhalte. Tatsächlich ist das aber nur der aktuelle Wert des Depots. :/ Der ist im Vergleich zu den Einzahlungen leider sehr gering. Normalerweise befasse ich mich mit solchen Fragen wesentlich intensiver. Daher dies als Hinweis für alle, die über eine Kündigung nachdenken...

    Das hatte ich für meinen Vertrag auch mal überschlägig ausgerechnet.
    Ich hatte also die vorhandene Summe um die mir bekannten Steuererstattungen der Jahre und um die gezahlten Zulagen verringert. Der verbleibende Betrag war schon nicht allzu hoch.

    Anschließend hatte ich diesen Restbetrag für die restliche Zeit bis zur Rente gedanklich in einen ETF gesteckt und bin von 6% Wachstum pro Jahr ausgegangen. Also einfach den Rest mit (1.06^n, n=Anzahl der verbliebenen Jahre) multipliziert, wie gesagt, überschlägig.

    Erstaunlicherweise hätte sich das für mich bei einer Laufzeit von 18 Jahren sogar gelohnt, ich wäre trotz der aktuellen heftigen Verluste am Ende oberhalb der Garantiesumme herausgekommen.

    Warum habe ich es trotzdem sein gelassen?
    Um ehrlich zu sein: Aus Verärgerung über f****** Fairr. Die haben sich die Suppe eingebrockt, dann sollen sie sie auch gefälligst auslöffeln, auch wenn die Entscheidung unvernünftig ist.

    Und natürlich weiß ich nicht, wie hoch die Kurse zum Zeitpunkt der Auszahlung stehen. Steige ich dann hoch ein, vermindert sich natürlich auch die Gesamtrendite.

    Ein weiterer Aspekt: Sollte ich meinen Job verlieren und keinen neuen finden, müsste ich im schlimmsten Fall mein Privatvermögen bis zu einer bestimmten Grenze erst einmal aufbrauchen. Das Kapital im Riester-Vertrag wäre davon ausgenommen.

    Ich habe auch noch nicht gekündigt und hoffe darauf, dass in den nächsten 3 Jahren eine Riester-Reform kommt. Wenn dann die Beitragsgarantie aufgeweicht wird, kann das Produkt hoffentlich wieder etwas ertragsreicher geführt werden.

    Eine reduzierte Beitragsgarantie wäre vor allem für Verträge mit langer Restlaufzeit interessant. Und unter der Voraussetzung, dass die Bank dann wieder stärker in renditeträchtige Anlagen investiert.

    Bei einem Depot, das noch deutlich unterhalb der Garantie ist, aber nur noch eine kurze Laufzeit hat, wäre solch eine Umstellung wohl eher kontraproduktiv: Im schlimmsten Fall hätte man dann Verluste realisiert, aber man wäre eventuell immer noch unter dem garantierten Betrag, hätte also auch weiterhin so gut wie keine Chance auf Rendite.

    Im Fall einer solchen Gesetzesänderung kann man nur hoffen, dass sie nicht ohne Einwilligung rückwirkend auf Altverträge anwendbar ist, was ich mir aber auch nicht vorstellen kann.

    Mir hat Fairr vor allem eines beigebracht: Investitionen in Aktien oder in Aktienfonds mit Garantien sind grundsätzlich eine schwachsinnige Kombination.