Beiträge von Iglufant

    Ich habe aus ähnlichen Erwägungen wie FinanzPanda sie angestellt hat auch zugestimmt.

    An der grundsätzlichen Situation der Geschäftsbeziehung mit einer Privatbank ändert sich nichts, d.h. eine Sicherheit, dass einem die Bank niemals das Konto kündigt, gibt es nicht.


    Das gilt aber auch andersherum und wenn die Comdirect die Bedingungen in der weiteren Zukunft erneut deutlich verschlechtert, werde auch ich als Kunde die Marktsituation neu bewerten. Mit der Zustimmung verschlechtere ich meine Situation nicht.


    Die Visa Credit hatte ich schon im April gekündigt, die Visa Debit nutze ich nicht, für beide Karten habe ich ein besseres Angebot eines anderen Anbieters gefunden und so auch die Abhängigkeit von einer einzigen Bank etwas reduziert.

    Was gefällt Dir bei der DKB nicht?

    Da dies her ein Thread über eine der Sparda-Banken ist, lass es mich bitte etwas allgemeiner formulieren.


    Von einer Bank erwarte ich

    • Verständliche, transparente Kommunikation
    • Angemessene Umgangsformen - ich duze die Mitarbeiter der Bank schließlich auch nicht
    • Konzentration auf das Wesentliche. Eine Bank sollte Bankgeschäfte professionell abwickeln, attraktive Dienstleistungen anbieten und sich nicht als Retter der Gesellschaft vor tatsächlichen oder vermeintlichen Gefahren aufspielen
    • Den Verzicht auf Tricksereien. Wenn ich die will, gehe ich zu Mobilfunkern.

    Die Sparda West bekam meiner Ansicht nach in meiner Zeit, bis 2016, die ersten beiden Punkte hin, war auch nicht auf der Seite der selbsternannten Guten, aber für mich nicht mehr konkurrenzfähig. Und sie versuchte, mir möglichst unbemerkt Verschlechterungen unterzuschieben.


    Die Geno-Banken unterscheiden sich regional deutlich. Die Sparda-Bank Hessen oder die PSD-Bank Rhein-Ruhr bieten z.B. noch kostenlose Girokonten an.
    Abhängig von der Frage, ob bestimmte Geschäftsvorgänge aus Sicht der Bank oder des Kunden zwingend vor Ort erfolgen müssen und ob die Bank nur Kunden aus dem eigenen Geschäftsgebiet akzeptiert, könnte das eine Alternative sein.

    Die Alternative Comdirect - damals kostenlos - ist auch nicht besser und kassiert 9,90€ für eine Bargeldabhebung mit der VISA-Card am VISA-Automaten und 5,90€ für die Änderung einer vergessenen PIN! Toll!!

    In meiner Zeit mit der Comdirect -seit 03/2016- war das Abheben mit deren Kreditkarte innerhalb des Euroraums noch nie kostenlos, dafür aber mit der Girocard an den CashGroup-Automaten.


    Vorher war ich bei der Sparda West, da hätte ich mit deren Kreditkarte auch nicht kostenlos abheben können, soweit ich mich erinnere.


    Seit die Comdirect aber zusätzlich noch die Visa Debit hat und die jeweils kostenlosen Services schön chaotisch auf beide Karten verteilt hat, nutze ich weder deren Debit-, noch deren Kreditkarte, sondern einfach die Kreditkarte eines anderen Anbieters. Kostenloser Bargeldbezug, kein Auslandseinsatzentgelt und mehr Unabhängigkeit von der Hausbank, die ja öfter mal Konten kündigen soll.


    Das perfekte Angebot wird es wohl kaum geben, auch z.B. bei DKB und Ing müsste ich mich mit bestimmten Dingen arrangieren.

    Und zum anderen nutze ich zur Authentifizierung von Überweisungen, Wertpapieraufträgen etc. den TAN-Generator, für den (zumindest bis jetzt) zwingend eine Girocard erforderlich ist. Wenn die Girocard nun kostenpflichtig wird (soweit ich gelesen habe, geht es um 0,99 Euro pro Monat), ist das in meinen Augen eine verdeckte Einführung von Kontoführungsgebühren. Dann braucht die DKB auch nicht mehr mit dem kostenlosen Girokonto werben, das gibt es dann nämlich nicht mehr.

    So wie ich das ganze grauenhafte Denglisch aus dem Artikel von "Business Insider" verstanden habe, will die DKB auch vor allem eine Smartphone-Bank werden, vermutlich weil das so hip ist. Da ist dann ein TAN-Generator bestimmt much too oldschool. Oder so.

    Es gibt dann wohl nur noch eine kostenlose App, die vielleicht sogar funktioniert, und ohne die man nicht mehr ins Online-Banking kommt.

    Also ich bin auf 55% World, 27% Europe, 9% EmergingMarkets, 9% Bonds...


    Fahren die jetzt kein einheitliches Modell mehr? Seht ihr noch Rebalancing seit 31.03.2021?

    Ich habe beitragsfrei gestellt - vlt liegt es daran?

    Die letzten mir angezeigten Transaktionen sind von Anfang Januar '21.
    Und inzwischen ist das Depot fast 2800€ unter dem Garantiebetrag.

    Das im aktuellen Umfeld hinzubekommen ist schon eine reife Leistung der Sutor Bank.

    Schaut mal in euere Depots...


    Gleichzeitig wurde wieder die Aktienquote stark erhöht. Habe es noch nicht nachgerechnet, sieht aber danach aus, dass sie wieder auf das alte Modell gewechselt sind.

    In meinem Riester-Depot ist alles beim Alten. Die Aktienquote liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Und das Depot ist weiterhin gute 2600€ unter Wasser.

    Mit Kröte schlucken meinte ich auch nicht das Angebot anzunehmen, sondern Riester komplett abzuwickeln und selbst investieren.

    Korrekt, das kann man fast nicht ausreichend betonen. Schon bei einer angenommenen jährlichen Rendite von 5% rechnet sich das schneller, als viele es sich vorstellen.


    Bei mir hat sich, trotz fast nicht vorhandener Aktienquote, in den vergangenen Tagen die Differenz zum Garantiebetrag auf über 2700€ erhöht.

    Die würden mit einem einfachen Festgeldkonto oder Bargeld im Sparstrumpf besser fahren, sie erhöhen ja ihre Verbindlichkeiten einfach immer nur weiter. Das kann eigentlich nicht im Interesse der Bank sein.

    Im Gegenzug dafür bekommt man (eventuell) dann wieder eine höhere Aktien-Quote was sich, über die Laufzeit, deutlich vorteilhafter auswirken kann.

    Der Text enthält ein Schlüsselwort und es fehlt eine wichtige Einschränkung.
    Das Schlüsselwort heißt "eventuell" - genau. Vielleicht hat man eine höhere Aktienquote, deren positive Auswirkungen allerdings durch die ständigen Käufe und Verkäufe gemindert werden.

    Und die Einschränkung wäre die der Laufzeit. "Laufzeit" kann hier nur die Zeit bis zum nächsten Hüsterchen der Kurse sein, spätestens dann wird wieder umgeschichtet.


    Ich bin aber optimistisch, dass Sutor auch dann wieder einen neuen Vertrag anbieten wird. Denen, die es dann immer noch nicht begriffen haben.

    Interessant, alle Riester-Kunden scheinen das Schreiben nicht zu bekommen, in meinem Postfach ist nichts.
    Ich habe noch ca. 16 Jahre bis zur Rente und mein Riester ist gute 2500€ unter der Garantie vorn etwa 17700€.

    Hätte ich das Angebot bekommen, müsste ich schon reichlich bescheuert sein, es anzunehmen.

    Die Erfahrungen der User hier, die eine höhere Aktienquote haben als z.B. ich mit nur wenigen Prozent sprechen, wenn ich nicht alles komplett falsch verstanden oder in Erinnerung habe, eher nicht für ein gewinnbringendes Wirtschaften von Sutor.

    Je nach Restlaufzeit dürfte die Wiederanlage des kümmerlichen Restes die am ehesten lohnende Variante darstellen.

    Besonders dummdreist finde ich, dass Sutor mit verringerten Depotkosten im Fall des Renteneintritts mit 83 wirbt. Wenn das Depot richtig unter Wasser steht, können sie beliebig hohe Depotgebühren verlangen, die sind vollkommen irrelevant, es gilt die Beitragsgarantie. Depotgebühren können sie nur vom Gewinn entnehmen und wenn der fehlt, geht auch die Sutor Bank leer aus.

    Liegen lassen, um den garantierten Rentenfaktor in Anspruch nehmen zu können und dann später, kurz vor Renteneintritt aus anderen, besseren Geldeinlagen einzuzahlen könnte vielleicht interessant sein - vorausgesetzt, der Rentenfaktor ist tatsächlich so überragend. Wovon ich aber eher nicht ausgehe.

    Die Frage ist, ob es überhaupt noch Alternativen gibt, die ähnlich kostengünstig sind (und das bleibt Fairr/Raisin trotzdem) dabei aber wenigstens ins Plus wachsen?...

    Wenn man auf die Zulage verzichten kann und damit einverstanden ist, dass das eingezahlte Geld fest in eine Rentenversicherung wandert, kann man sich eventuell mit Rürup beschäftigen.
    Der maximal steuerlich absetzbare Betrag pro Jahr ist erheblich höher als die 2100€ bei Riester, allerdings werden für das laufende Jahr nur 92% angerechnet, mit jedem Folgejahr 2% mehr bis zum Erreichen der 100%.

    Bis jetzt habe ich meine Entscheidung für den Fairr Rürup nicht bereut, die Sutor Bank ist also nicht grundsätzlich doof. ;)
    Bei der Politik wäre ich mit solch einer Aussage allerdings etwas vorsichtiger und weniger hoffnungsvoll. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

    Unter dem Aspekt, es der Sutorbank heimzahlen zu wollen, ist das ein verständlicher Gedanke. Du erkaufst Dir den Triumph aber mit einer je nach Restlaufzeit jahrzehntelangen Nullverzinsung Deiner Investition. Da gäbe es denn aufs neue zwei Verlierer bei der Geschichte.


    Wobei dafür der beste Zeitpunkt direkt nach dem Crash im März gewesen wäre.
    Je länger man wartet,

    • umso höher werden vermutlich die weiteren Verluste durch die katastrophale Anlagepolitik der Sutor Bank, umso weniger bekommt man bei einer Kündigung noch heraus
    • umso kürzer wird natürlich auch die Restlaufzeit.

    Je nach persönlicher finanzieller Situation und natürlich nach Restlaufzeit kann man sich diese kleine Genugtuung also durchaus gönnen. Bei mehreren Jahrzehnten wird das wohl i.d.R. die schlechtere Entscheidung sein, in my very humble opinion.


    Aktueller Stand bei mir: Knapp -15%.

    In meinem Fall waren es nach dem Crash etwas über 2100€ Differenz zum Garantiebetrag von knapp 18k€, die dann bis zum Jahresende auf 1900€ schmolzen. Mittlerweile sind es wieder deutlich über 2100€, so hoch war der Verlust noch nie.


    Geld so grottenschlecht anzulegen ist schon eine Kunst.

    Der Depotwert ist beim Vertrag meiner Frau ebenfalls gesunken. Sehr putzig finde ich die Prognose, die mit einer Werteentwicklung von bis zu 5% rechnet...


    Die 5% sind ja fast schon seriös im Vergleich zu den Phantastillionen an prognostizierter monatlicher Rentenauszahlung im "Cockpit" (heißt das auf neudeutsch nicht Dashboard?) von fairr/raisin. Da gehen sie in meinem Fall von knapp 38% Rentenfaktor aus.

    Sischa dat.