Beiträge von Alabama

    Moin,

    ich als Finanz-Greenhorn möchte meine 2 cent dazugeben:

    mir geht es ganz ähnlich, wie BrokeAsHell und ich suche auch noch nach einem adäquaten Ersatz für mein Rabodirect (Tagesgeld)Konto. Mir fällt es einfach leichter, den Überblick zu behalten, wenn ich mit verschiedenen Unterkonten arbeite. Dann sehe ich genau, welcher Betrag für welchen Zweck (mtl. Rücklage von z.B. jährlichen Versicherungsbeiträgen usw., Urlaubskasse, Wunscherfüller etc.) wie hoch ist.

    Somit finde ich die Gedanken von BrokeAsHell absolut nachvollziehbar.

    Allerdings bevorzuge ich ein Tagesgeldkonto mit Unterkonten, weil es dort doch noch ein paar Cent Zinsen gibt. Nachteil: oftmals keine direkten Überweisungen möglich und Umweg über Referenzkonto nötig.


    Habe mir einmal die genannten Kontoalternativen angeguckt: die Internetauftritte sind sicher anders als die der klassischen Banken. Doch warum diesen Alternativen keine Chance geben? Rabodirect und Moneyou waren zu ihren Anfängen auch vorsichtig beäugtes Neuland. Und heute? Ganz normal.


    Für mich haben sowohl Tagesgeld- als auch Girokonto mit Unterkonten ihre jeweilige Daseinsberechtigung. Wobei meiner Meinung nach Tagesgeld aufgrund der zugegeben geringen Zinserträge etwas mehr Sinn macht. Kleinvieh macht auch Mist...


    Ein schönes Wochenende wünscht

    Alabama

    Moin,

    eines unserer Autos ist auch bei der HUK24 versichert und wir haben ebenfalls die Email mit dem Hinweis der Beitragserstattung erhalten.

    Zuerst habe ich mich auch geärgert, dass man im Folgejahr weiterhin Versicherter bei der HUK24 sein muss, um in den Genuss der Erstattung zu kommen.

    Aber:

    1. ist es eine freiwillige Leistung der Versicherung. Wer zahlt, bestimmt. Ist halt so und machen andere Gesellschaften sicher auch.

    2. stelle ich gerade fest, dass man den Versicherungswechsel nicht nur an den harten Fakten wie der Beitragsersparnis bzw. dem Preis festmachen sollte. Sondern auch weiche Fakten wie z. B. den Ruf der Versicherung, das Verhalten im Schadenfall, die Qualifikation der Mitarbeiter, usw. betrachten sollte. Wir haben ja gerade das Vergnügen, dass uns jemand ins Auto (versichert bei der Allianz) gefahren ist. Und da habe ich gemerkt, wie groß doch die Qualitätsunterschiede in der Beratung und Bearbeitung durch den Mitarbeiter sein können.

    Als ich den Schaden bei der Allianz gemeldet habe, wurde ich durch den Mitarbeiter gleich umfassend beraten und aufgeklärt. Da hatte der erste Mitarbeiter der HUK24 am Telefon noch Informationsbedarf: er wusste zuerst gar nicht, in welcher Versicherungssparte er den Fall anlegen soll. Der zweite Mitarbeiter von der HUK24 hat das dann wieder durch super Aufklärung Wett gemacht.


    Ich wollte zuerst auch erst eine günstigere Versicherung wählen, bin aber davon ab. Bei uns macht der Beitragsunterschied rd. 40 €. Normalerweise hätte ich zugeschlagen, mein zweiter Vorname ist Pennypincher :D. Doch nach den gegenwärtigen Erfahrungen bleibe ich bei der HUK24, auch wenn ich nur die übliche Ersparnis durch die höhere Schadenfreiheitsklasse habe. Das ist für mich ok. Billig heißt nicht immer Günstig...


    Viele Grüße

    Alabama

    Hallo Foxney,

    auch von mir willkommen hier im Forum und viel Spaß und noch mehr Aha-Erlebnisse :-).

    Zu Deiner Frage: ich habe eine ganz normale IBAN, die mit DE beginnt. Überweisungsaufträge von der Renault-Direktbank bis ca. 11 Uhr (nachmittags habe ich bisher noch nicht überwiesen) auf mein Girokonto waren bisher spätestens am nächsten Banktag, oftmals sogar noch am selben Tag, dort wertgestellt. Für Überweisungen in die andere Richtung war es bisher genauso.

    Und Kater.Ka hat ja schon den Link gepostet, wie die gesetzliche Lage aussieht.

    Meiner Ansicht nach besteht hier kein Risiko, so dass Du Deine Bedenken mit den neuen Infos nochmal überdenken kannst.

    Viele Grüße

    Alabama

    @ Pantoffelheld

    Richtig, wir sind die Geschädigten.

    Die Inanspruchnahme des Schadenservice Plus war ein Angebot der HUK, kein Muss. Mir ging es darum, zu durchdenken, ob und wenn ja welche Vorteile mir durch die Inanspruchnahme entstehen. Der große Vorteil für die HUK dürfte sicher die kostengünstigere Reparatur bei "ihrer" Werkstatt sein. Mein größter Vorteil scheint die für mich unkomplizierte Abwicklung zu sein: kaputtes Auto wird abgeholt, Mietwagen (so gewünscht) vor die Tür gestellt, repariertes Auto gewaschen vor die Tür gestellt. Halt einfach und unkompliziert. Die 6 Jahre Garantie auf die Reparatur ist zusätzlich noch ganz nett.

    Doch das Auto in die Werkstatt bringen und dann wieder abholen, das schaffen wir schon noch :). Für uns bringt der Schadenservice Plus also keine erkennbaren Vorteile. Ich hatte hier nach Erfahrungen gefragt, weil es ja hätte sein können, dass es doch große Vorteile für mich gibt und ich sie nicht erkenne. Oder der Schadenservice Plus ein mega Service ist, mit dem die Nutzer ausgesprochen zufrieden sind. Fragen kostet nichts und man lernt immer was dazu...

    Viele Grüße

    Alabama

    Kater.Ka

    Vielen Dank für Deine Einschätzung.

    Wir sind mit einem Auto auch bei der HUK und sehr zufrieden damit.

    Ich war mir sehr unsicher bezüglich der Vertragswerkstatt, mein Bauchgefühl hat so leise vor sich hin gegrummelt. Es geht mir auch hauptsächlich um die Garantie, die immerhin noch etwas über 1,5 Jahre läuft. Ja, beim HUK Schadenservice bekommen wir 6 Jahre Garantie auf die Reparatur, also erheblich länger als die Werksgarantie. Aber 1) gibt es im Fall der Fälle wahrscheinlich ein Ping-Pong-Spiel, wer für was aufkommt und 2) ist mein Vertrauen in die Vertragswerkstatt einfach größer.

    Ich ziehe die Vertragswerkstatt der HUK-Werkstatt dann doch vor.

    Vielen Dank für Deinen Beitrag sagt

    Alabama

    Moin,

    leider ist letzte Woche unser PKW (Neuwagen) beschädigt worden: ein Anhänger hat sich beim Rückwärtssetzen von der Anhängerkupplung gelöst und dann liebevoll in unser Auto geschmiegt.


    Der Unfallverursacher ist bei der HUK-Coburg versichert. Dort haben wir jetzt das Angebot erhalten, deren Schadenservice Plus in Anspruch zu nehmen.


    Hat das jemand als Geschädigter schon einmal gemacht und kann von seinen Erfahrungen berichten?

    Danke für Input und viele Grüße

    Alabama

    Moin,


    bei Biallo.de ist ein Beitrag zu finden, wonach die Raiffeisenbank Hochtaunus Anlegern eine Dividende von 2,5% anbietet. Rahmenbedingungen: Anteile können von 100€ bis max. 25.000,-€ (Single; Paare bis 50.000€) gezeichnet werden, keine Gebühren oder Kosten, Kündbar mit Frist von 15 Monaten zum Jahresende.


    Auf den ersten Blick hört es sich ganz interessant an. Allerdings gilt die erwähnte Rendite bei entsprechender Ertragslage und Zustimmung der Vertreter.


    Mir fällt es schwer, das Angebot zu bewerten. Mein erster Gedanke war, dass die Rendite ganz ordentlich ist, aber a) die Kündigungsfrist recht lange und b) die Rendite in der genannten Höhe alles andere als sicher ist. Wäre dieses Angebot als hochspekulativ zu bezeichnen? Sorry für wahrscheinlich blöde Fragen, aber ich bin in Sachen Vermögensanlage absoluter Anfänger und muss noch viel lernen. Die meisten hier sind mir ja meilenweit voraus :-)...


    Danke für Input sagt
    Alabama

    Moin Simon,
    wir standen im vergangenen Jahr ebenfalls vor der Frage "Infrarotheizung Ja-Nein". Die Hersteller bzw. Vertreiber sagen natürlich unisono, dass die Kosten gering, die Wärmeausbeute hervorragend, Infrarotheizungen das effektivste System seien. Wenn man aber mal rechnet und auch das Internet durchforstet (es gibt ein, wie ich finde, sehr gutes Forum für Heizung und Sanitär, wo echte Fachleute ihr Unwesen :-) treiben. Ich weiß nicht, ob ich den Namen hier nennen darf. Bei Interesse pn), kommt man ganz schnell darauf, dass es sehr teuer ist.


    Deine gegebene Situation ist sicher alles andere als ideal. Besteht die Möglichkeit, einen Holzkamin zu betreiben? Falls ja, könnte ein Kamin, der mit Holzpellets betrieben wird und einen entsprechenden Vorratsbehälter hat, ein wenig Abhilfe schaffen. Es gibt sogar welche mit Zeitsteuerung: da wird der Kamin automatisch zur vorgegebenen Zeit entzündet bzw. geht aus.


    Ein vielleicht sehr gewagter Gedanke kam mir eben noch: notfalls einen Umzug in Erwägung ziehen? Hoffe, Dir damit nicht zu nahe getreten zu sein. Sein Zuhause gibt man ja nicht gern auf. Aber gemütlich und bezahlbar sollte es schon sein.


    Viel Erfolg bei der Lösung und viele Grüße,
    Alabama

    Moin,
    wollte einmal den aktuellen Sachstand berichten:
    habe das Formular V210 an die DRV abgeschickt. Standardmail als Antwort erhalten: Bearbeitungszeit momentan ca. 6 - 8 Wochen. Wegen Corona.
    Örtliche Beratungsstelle der DRV angerufen: Beratungstermin am übernächsten Tag. Wegen Corona kommt niemand.
    Ergebnis: ich müsste knapp 45.000,-€ einzahlen, die monatliche Rentenerhöhung beträgt 202,-€. Der Berater meinte, es müsse mindesten ein Alter von 86,7 Jahren erreicht werden, damit sich die Einzahlung rentiert.
    Der Steuerfuchs (@ Referat Janders: super Bezeichnung :-) ) kam zu dem Ergebnis, dass die Einzahlung unter Berücksichtigung aller Steuervorteile eine recht geringe Rendite ergibt. Auch er riet zu ETFs.
    Nach intensiver Familiendiskussion kamen wir zu dem Ergebnis, dass uns a) die Rendite zu gering ist; b) die Risiken "Erreichung des genannten Lebensalters" und "Nicht ausreichende Besicherung des eingezahlten Betrages durch die DRV bzw. evtl. massive Eingriffe/Änderung der bestehenden Gesetzeslage durch die Bundesregierung" uns zu hoch erscheinen; c) wir uns mit dem Gedanken "Einmalzahlung in die DRV" schlicht nicht wohlfühlen.


    Wir haben uns für das Sparen mittels ETF-Sparplan entschieden. Nun steht die Auswahl des Brokers und des ETF-Sparplans an. Beim Broker schwanke ich noch zwischen DKB (Girokonto ist hier) und Consorsbank. Letztere ist etwas kostengünstiger als die DKB und bietet gerade eine Aktion, in der viele ETF-Sparpläne bis 31.12.2022 ohne Sparplangebühr angeboten werden. Hier ist noch zu klären, ob die automatische Wiederanlage der Dividende angeboten wird (Stichwort Ausnutzung Sparerfreibetrag).
    Beim ETF-Sparplan muss noch zwischen
    - Lyxor FR0010315770
    - Xtrackers IE00BGHQ0G80
    - iShares IE00B57X3V84 (nicht im Aktionsumfang bei consorsbank enthalten)
    entschieden werden.


    Da ich absoluter Neuling bin, brauche ich länger, um die vorhandenen Informationen zu verstehen und einzuordnen. Erfreulicherweise habe ich auch gelernt, dass es nie den richtigen Zeitpunkt zum Einstieg gibt. Erstmal anfangen zu sparen ist wohl wichtiger...


    Bin sehr dankbar für eure Meinungen dazu. Habt ihr noch eine andere Empfehlung? Broker wie Trade Republic o. ä. möchte ich als Greenhorn noch nicht ausprobieren, da fühle ich mich bei den Genannten besser aufgehoben, auch wenn sie etwas teurer sind und damit die Rendite ein Stück weit belasten. Das gibt mir einfach ein Gefühl von mehr Sicherheit.


    Danke fürs Lesen und Antworten sagt
    Alabama

    Moin,
    @ all
    vielen Dank für die Einschätzungen. Also lohnt sich ein Einstieg in ETFs auch noch für mich "alte Gräte" :D . Es stimmt, ich rechne ja nicht, mit Eintritt in die Rente mich von dieser schönen Erde zu verabschieden - ich will die Rente ja ausgiebig genießen.



    @ Referat Janders
    Danke für den Hinweis auf das Formular V0210. Ist abgeschickt. Mal gucken, was die Antwort sagt...


    Viele Grüße
    Alabama

    Moin Casper,
    die im Versicherungsantrag gemachten Angaben sind Bestandteil des Versicherungsvertrages. Sind hier falsche Angaben gemacht worden, kann der Versicherer die Versicherung fristlos kündigen, Beiträge werden nicht erstattet.


    Der Versicherer ist zu Nachforschungen berechtigt, um zu prüfen, ob der Leistungsfall eingetreten ist und er zu Leistungen verpflichtet ist. Dies geschieht, wenn der Versicherungsnehmer einen Antrag auf Versicherungsleistung gestellt hat.


    "Einfach so", sprich ohne schwerwiegenden Grund, kann der Versicherer die Herausgabe der Patientenakte nicht verlangen. Patientendaten gehören mit zu den sensibelsten und nach ständiger Rechtsprechung am schützenswertesten personenbezogenen Daten.


    Wenn Du also von Deinem Hausarzt von einer entsprechenden Anfrage der Versicherung hörst (in der Regel rückversichert sich der Arzt, ob der Patient mit der Herausgabe der Daten einverstanden ist), ist es stets ratsam, bei der Versicherung das Warum zu erfragen.


    Die Versicherung darf aber sehr wohl die im Antrag gemachten Daten verifizieren. Meist geschieht dies aber erst, wenn der Antrag auf Leistung gestellt worden ist. Die Versicherungen prüfen, ob eine sog. vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung vorliegt. Also, ob die gemachten Angaben stimmen. Liegt die vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung vor, versucht die Versicherung meist, hierüber die Leistung zu verweigern. Darum sollte man den Antrag extrem genau und wohl überlegt ausfüllen. Ein Blick in die Patientenakte ist vor Antragstellung stets anzuraten, um nicht eine Erkrankung, die man schon lange überwunden und vergessen hat, im Antrag nicht zu erwähnen.


    Viele Grüße
    Alabama

    Moin,


    da bei uns noch mindestens 11 und höchstens 15 Jahre bis zum Renteneintritt vor uns liegen, beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Altersvorsorge.


    Dazu habe ich einmal den Rentenrechner der Deutschen Rentenversicherung mit meinen Daten gefüttert und folgende Ergebnisse bekommen:


    - Altersrente f. bes. langjährig Versicherte: 2.300,-€; Eintritt 01.06.2033
    - Altersrente f. langjährig Versicherte: 1.900,-€; Eintritt 01.06.2031
    - Regelaltersrente: 2.500,-€; Eintritt 01.06.2035.


    Um meinen Finanzbedarf in der Rente festzustellen, habe ich die immer wieder vorgeschlagenen 80% vom Brutto angenommen: 5.700€.
    Das geführte Haushaltsbuch ergibt jedoch einen sehr gut geschätzten und aufgerundeten Bedarf von 3.500€. Fehlbetrag also 1.200,-€; 1.600,-€; 1000,-€ (je nach Renteneintritt).


    Weitere Eckdaten: 2 Personen, Unterhaltspflicht Eltern Ende leider absehbar, keine weiteren Verpflichtungen, kein Immobilienbesitz. Girokonto bei DKB (2), da auch Depot möglich. Tagesgeldkonto mit 3 Monatsgehältern Reserve.


    Es ist nun ein geringer 5stelliger Betrag (1) zur Altersvorsorge vorhanden. Ist es noch sinnvoll, in ETFs zu investieren? Hier auf Finanztip wird immer die Haltezeit von 10 - 15 Jahren genannt, um evtl. Schwankungen am Ende noch abzufangen. Oder ist mir hier die Zeit davon gelaufen?


    Mein Plan:


    - (1): Einmalsumme 70% in MSCI WORLD anlegen, 30% in Festgeld (Zinstreppe beachtend);
    - (2): monatlichen ETF-Sparplan 100€ anlegen.


    Die nach Saidi effektivste Anlage, nämlich Schuldentilgung, ist heute durch Kreditablöse abgeschlossen worden.


    Riester ist für mich wegen der geringeren Flexibilität nicht so interessant. Gegen eine private Rentenversicherung bzw. Sofortrente dürfte die Rendite bei ETF am Ende höher sein. Fehleinschätzung meinerseits?


    Macht mein Plan Sinn oder gibt es gute/bessere Alternativen?


    Für Input bedankt sich
    Alabama

    @Pumphut
    Ich stimme voll und ganz zu, dass stets die individuelle Lebenssituation zu betrachten und zu bewerten ist. Nichts anderes habe ich dargestellt. Ich wollte unser Handeln nicht als den Königsweg darstellen. Eine Familie mit Kindern befindet sich in einer anderen Lebensphase mit ganz anderen Gedanken und Entscheidungen als ein Paar, wo die Kindern flügge sind und das sich auf den Unruhestand vorbereitet.


    Es ist korrekt, dass hier die beiden von Ihnen genannten Themenkomplexe zu betrachten sind. Ich habe sie verknüpft, weil dies in unseren Überlegungen so war. Ein anderer betrachtet andere Themen in den unterschiedlichsten Varianten. So verhält es sich auch mit dem Thema "Vererben". Offen gestanden hat es uns widerstrebt, eine lange Zeit ein Haus abzubezahlen und es dann mangels Erben an den Staat fallen zu lassen.


    Ich habe unsere Entscheidung hier einmal beigesteuert, weil weniger Meinungen zu unserer Entscheidung als Meinungen zum Thema "Immobilie halten" zu finden sind. Zu einer Meinungsbildung ist es heute Gang und Gäbe, das Internet zu durchforsten. Zu einer (guten) Meinungsbildung gehören aber auch verschiedenste Informationen. Am Anfang waren wir schon verunsichert, weil viele Informationen im Internet und auch viele Gespräche eher in Richtung "Immobilie halten" gingen. Nicht, weil ein Verkauf die schlechtere Variante gewesen wäre, sondern einfach, weil es unüblich ist, sein Haus "einfach so" zu verkaufen. Es waren wenig Erfahrungsberichte von Immobilienverkäufern, die ähnlich uns gehandelt haben, zu finden.


    Ein Haus mit Garten ist für eine Familie mit Kindern sicher erstrebens- und wünschenswert. Gerade in Coronazeiten ist dies ein Segen. Da stimme ich Ihnen absolut zu. Aber die Situation war nicht unsere Ausgangslage. Und nur die konnten wir betrachten und bewerten.


    Zu Ihrer Randbemerkung: diesem Makler vertraue ich - es ist ein Verwandter (älter als wir, daher als Erbe unwahrscheinlich). Warum er nicht unser Haus verkauft hat? Er wohnt zu weit weg (600 KM) und es hätte für einen Hauskäufer ein G´schmäckle gehabt. Würden Sie annehmen, einen guten Preis zu zahlen und überhaupt fair behandelt zu werden, wenn Sie wüssten, dass der Makler ein Verwandter des Verkäufers ist? Ich wäre ins Nachdenken gekommen...


    Viele Grüße
    Alabama

    Wir haben im Juni auch gewagt, gegen den Mainstream zu schwimmen und haben unser Haus verkauft. Für uns gefühlt die beste Entscheidung!
    Im vergangenen Dezember ist unser väterlicher Freund verstorben, nun sitzt seine Frau (beide in den Siebzigern) mit großem Haus und noch größerem Grundstück da. Die Instandhaltung fällt ihr sehr schwer. Bei meinem Mann und mir fing das Denken an. Heiligabend fiel die Entscheidung: wir verkaufen. Makler gesucht und beauftragt, sehr schnell Käufer gefunden, im Juni Übergabe.
    Wir haben ein schönes Mietobjekt gefunden, fühlen uns sehr wohl, haben eine erheblich geringere finanzielle Belastung, eine erheblich höhere Sparquote und fühlen uns viel freier und unbeschwerter. Viele Freunde waren entsetzt von unserem Tun. Es fiel der Satz „aber ihr MÜSST doch Eigentum haben! Nichts geht über ein eigenes Haus und die eigene Scholle!“
    Für uns (Endvierziger, Kinderlos, keine anderweitigen Erben) ist es die beste Entscheidung gewesen. So sind wir frei in der Entscheidung, wo und wie wir unseren Unruhestand verbringen wollen.
    Finanzielle Nachteile konnten wir noch nicht feststellen. Der Makler sagte uns, dass er vermehrt Kunden hat, die aus den Beweggründen verkaufen wie wir.
    Wir würden es immer wieder tun

    Wie auch @Pumphut bin ich bei Weltsparen skeptisch und ein wenig am Zweifeln. Mich macht einfach stutzig, dass Weltsparen überall so hoch gelobt wird, sozusagen über den grünen Klee. In den einschlägigen Foren bzw. im Internet sind alle Nutzer nur happy mit Weltsparen, aber ein Hinterfragen des Konstrukts ist selten zu finden. Es gibt meiner Meinung nach nun mal kein Licht ohne Schatten.


    Deshalb habe ich mich bei der Auswahl meines neuen Tagesgeldkontos auch gegen Weltsparen und für ein von mir direkt eröffnetes Tagesgeldkonto entschieden. So war es für mich stimmiger.

    Moin,
    wir sind seit inzwischen gut 15 Jahren bei der DKB. Als Soldat mit häufiger Versetzung und entsprechendem Umzug waren wir dort stets gut aufgehoben. Zu den örtlichen Sparkassen bzw. VoBa o ä zu gehen, hätte für uns keinen Sinn gemacht.


    In all den Jahren sind wir mit der DKB sehr zufrieden gewesen: das Preis-Leistungsverhältnis stimmt (vernünftige Guthabenzinsen zahlen nur noch die wenigsten), die Reaktionszeit auf Emails beträgt idR einen Tag, die Mitarbeiter sind freundlich, kompetent und hilfsbereit.


    Das eine oder andere Verbesserungsfähige ist sicher auch hier zu finden, aber wo nicht? Wenn ich lese, wie hoch die Gebühren bei anderen Banken sind, lohnt sich die DKB wohl immer noch. Und wenn man sich dann zu den hohen Gebühren auch noch über die "ausgesprochene Freundlichkeit" seiner Bank ärgern muss...