Beiträge von schorle80

    Hallo zusammen,


    habe meinen Fairriester nun auch gekündigt. Eventuell aber etwas zu voreilig. Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass ich meine eingezahlten Beiträge, abzüglich der Zulagen und Steuervorteile, zurück erhalte. Tatsächlich ist das aber nur der aktuelle Wert des Depots. :/ Der ist im Vergleich zu den Einzahlungen leider sehr gering. Normalerweise befasse ich mich mit solchen Fragen wesentlich intensiver. Daher dies als Hinweis für alle, die über eine Kündigung nachdenken...

    Hey,


    okay, dann hoffe ich mal nicht, dass du am Ende sogar noch drauf zahlen musst. Wenn der Depotwert niedriger ist als die Steuerrückzahlung + Zulagen =O


    Würde am liebsten auch kündigen, weil ich mittlerweile bei 2% Aktienquote angelangt bin und mein Depot mittlerweile so weit unter der Garantiesumme (wegen Anbieterwechsel vor 2 Jahren sehr hoch) ist, dass ich diese niemals mehr erreichen werde.

    So muss ich das jetzt wohl vor sich hindümpeln lassen, so dass ich in 25 Jahren wenigstens die Garantiesumme zurück bekomme.

    Fairr hat bei mir durch die katastrophale Aktion durch den Verkauf am Tiefpunkt und Umschichtung in Cash vom damaligen Höchststand ca. 15 000 Euro vernichtet. Das Geld sehe ich nie wieder. Wären Sie drin geblieben wären die 15 000 Euro mittlerweile wieder gut gemacht. Zum Kotzen alles ;(

    Das war auch mein Plan.
    - Fairr ruhen lassen
    - Neuer Vertag bei DWS
    - Übertrag zu DWS wenn Veeluste ausgeglichen.


    Allerdings bin ich Mal gespannt. Das Ergebnis bei DWS ist noch sehr ernüchternd. 3 Raten habe ich bisher eingezahlt.
    0% Aktienquote bisher bei einer Restlaufzeit von über 26 Jahren :-(
    Ich schau mir das jetzt Mal ein Weilchen an, aber wenn das so bleibt ist das auch kaum eine alternative. Dann ist Fairr fast noch besser

    Ich denke mal das die meisten die den Renten Beginn mit 85 gewählt haben, keinerlei Intresse an einer Renten Zahlung haben, ich habe noch keinen Kennengelernt der sich später eine Rente auszahlen lassen wollte. Wenn man sich keine Rente auszahlen lassen möchte, dann macht das mit den 85 Jahren durchaus Sinn

    Aber was ist dann der Plan von den Leuten? Irgendwann förderschädlich kündigen?

    Zitat

    Also ich halte die künstliche Erhöhung der Aktienquote durch Erhöhung des Rentenalters auf 85 sehr gefährlich. Laut Vertrag ist das unter Einhaltung von bestimmten Fristen möglich, allerdings immer mit dem Hinweis: " Eine Vorverlegung des Auszahlungsbeginns ggf. auch mehrfach bedarf der Zustimmung der Bank."
    Also so lautet es zumindest in meinem Vertrag. Abgeschlossen 2018.


    Das wird auch auf jeden Fall wunderbar funktionieren, wenn der Depotwert zu diesem Zeitpunkt deutlich über der Garantiesumme liegt.
    Wenn man allerdings das Alter vorschieben möchte und der aktuelle Depotwert liegt zu diesem Zeitpunkt deutlich unter der Garantiesumme, wird die Bank den Teufel tun und der Vorverlegung zustimmen. Vor allem wenn es dann nur noch 2 Jahre sind bis zu diesem Zeitpunkt. Dann wären Sie ja schön blöd. Dann würde das ja jeder so machen, der eine hohe Aktienquote wünscht.
    Andere Anbieter verbieten die Vorverlegung des Rentenalters deshalb grundsätzlich. Nach hinten schieben geht bei den meisten Anbietern deutlich einfacher.


    Ich halte das für ein Glücksspiel mit ungewissem Ausgang. Allerdings wie die Börse allgemein. Wenn dann nämlich der Worst Case eintritt, kriegst die erste Rente dann wirklich erst mit 85. Oder es bleibt dann nur die Kündigung mit allen Konsequenzen.


    Und ich würde auch fast vermuten, dass der Rentenfaktor dann zu diesem Zeitpunkt neu bestimmt wird. Weil der wird sich mit Sicherheit ändern. Um so früher man in Rente geht, um so geringer wird dieser. Ist ja klar., die Gesellschaft, hat das Risiko, dass sie dann deutlich länger zahlen muss. Und ob man dann in 20 Jahren den gleichen Faktor bekommt für Rente mit 67, wie wenn man das jetzt bereits wählt und garantiert hat, wage ich mal sehr zu bezweifeln.


    Weil eins habe ich leider die letzten Jahre schmerzlich lernen müssen, die Bank handelt niemals zu Ihrem Nachteil.