Beiträge von ChrisRich26

    Vorsicht bei Angeboten der Deutschen Gesellschaft für Privatpatienten (DGfP). Ich selbst bin auf deren Angebot reingefallen und werde nun vor Gericht auf Zahlung einer Vermittlungsgebühr verklagt.
    Die DGfP wirbt damit, die privaten Versicherer hätten kein Interesse bessere Angebote zu unterbreiten. Um bessere Bedingungen zu bekommen brauche man die Unterstützung der DGfP. Im Glauben, dass dies stimme, habe ich die DGfP um ein Angebot gebeten. Bekommen habe ich einen Vorschlag, die Selbstbeteiligung zu erhöhen, wodurch natürlich der Beitrag sinkt. Ein gleiches Angebot hatte ich von meiner PKV bekommen, die in regelmäßigen Abständen Informationen verschickt, wobei auf die Möglichkeit der Änderung der SB hingewiesen wird und die damit verbundenen Beiträge dargestellt werden.
    Aus Gründen einer beruflichen Veränderung habe ich bei meiner PKV dann die Veränderung vorgenommen. Ein niedrigerer Beitrag, dafür eine höhere Selbstbeteiligung.
    Die DGfP hat mich nun verklagt, da die Beitragsersparnis durch ihre Beratung zustande gekommen sei. Nach der ersten Verhandlung sieht es so aus, als bekäme die DGfP Recht. Grundlage der Forderung ist der ersparte Beitrag. Dass dieser durch die erhöht SB zum Teil wieder ausgeglichen wird, spielt dabei keine Rolle.
    Damit es Anderen nicht ergeht wie mir, habe ich folgende Tips:
    Erkundigt Euch bei Eurer PKV nach anderen günstigeren Tarifen. Die PKV wird Euch beraten. (Eine Änderung der SB ist immer eine Möglichkeit. Auch gibt es Tarife mit einem eingeschränkten Leistungsangebot. Man muss für sich persönlich sehen, was Sinn ergibt) Gibt es durch die PKV ein für Euch besseres Angebot, nehmt es an und macht es vertraglich fest. Auf Grund dieses Vertrages, aber erst wenn Ihr diesen Vertrag abgeschlossen habt, könnt Ihr dann ein Angebot der DGfP einholen. Hat die DGfP ein Angebot, das für Euch besser als das Eurer PKV ist, dann hat sie auch die Provision verdient.