Beiträge von dersimi

    LiebeFinanztip-Community,


    hier kommt eine Fallfür die Bauspar-Nerds und sonstigen Kenner subtilerBausparbedigungen:


    Folgende Situation liegt vor:
    Ein Bausparvertragvon Anfang der 2000er mit Bausparsumme 10.000 Euro. Verzinsung liegtbei 1,5%, der Bonuszins liegt bei 2,5%. Das Bausparguthaben ist beietwa 7.500 Euro, das Bonusguthaben auf einem Extrakonto ausgewiesen beietwa 2.800 Euro. Zusammen also etwas mehr als die Bausparsumme. Bisvor ein paar Jahren wurde der Vertrag aktiv bespart. Seither sindkeine Einzahlungen mehr erfolgt.
    Kürzlich kam einSchreiben der BSK, mehr oder weniger mit bitte um Auflösung oder Auszahlung der Bausparsumme.
    Dann habe ich mirdie Kontoauszüge der letzten Jahre mal genauer angesehen:
    Die normalen Zinsengingen auf das Bausparkonto, die Sonderzinsen auf das Extrakonto.Soweit so gut. Dann das bemerkenswerte: Die Steuer für beide wurdevom Bausparkonto abgeführt. Ein FSA liegt nicht vor. WeitereEinzahlungen gibt es auch nicht. Damit war die Steuer höher als derZinsertrag und das Bausparguthaben auf dem Konto schrumpft(!), wennauch nur geringfügig. Das Bonusguthaben, wo recht hohe Zinsengutgeschrieben, geht hoch. In den kommenden Jahren dürfte sich derEffekt verstärken.


    Jetzt folgendeFragen:
    Kann dieBausparkasse kündigen, auch wenn die Bausparsumme noch nichterreicht ist, da sie ja explizit auf die Möglichkeit des Darlehnsverweist?


    Wie auf dasSchreiben der BSK reagieren? Am besten gar nix tun und über die Zinsen freuen?


    Danke vorab.
    Gruß