Beiträge von kleinkraemer

    Ich interpretiere mal die Frage so, dass hier Mehrfachausschütter gemeint sind.


    Tagesgeld lasse ich mal wegen der mageren Rendite weg.


    Amerikanische Aktiengesellschaften schütten oft Dividende einmal pro Quartal aus. Allerdings ist man da dann bei 5000 Euro Anlagesumme bei nur einigen wenigen Gesellschaften investiert.


    Eine Möglichkeit der Streuung bieten entsprechenden ETF die die ausgeschütteten Dividenden auch an die Kunden(Anleger) weitergeben und nicht gleich Thesaurieren.


    Diese ETF gibt es für verschiedene Anlageschwerpunkte – für deutsche Dividendentitel z.B. auf den DivDAX.


    Der iShares DivDAX UCITS ETF DE ISIN=DE0002635273; WKN=263527 gibt bis zu 4x im Jahr weiter, was die besten Dividendenzahler aus dem Dax an ihre Anleger ausschütten. Da aktuell Hauptversammlungssaison ist, wird dann auch im April (eher noch nicht so viel) bzw. Juli und Oktober was zu erwarten sein.


    Es gibt sicher noch viele andere ETF, die dasselbe Prinzip bedienen. Bei entsprechenden Suchanfragen (Beispielhaft nenne ich hier mal justetf.com) kann man auch gut filtern.

    Bei Consors gibt es die Möglichkeit, Sparpläne zum 1 und/oder zum 15 des Monats ausführen zu lassen.

    Mich interessiert jetzt, ob es noch andere Depots gibt, die Sparplanausführungen nicht nur zum 1 des Monats zulassen/anbieten.


    Kann wer was zu sagen?

    Bitte nur für die Anbieter, die Finanztip beim Depotvergleich https://www.finanztip.de/wertpapierdepot/ als Empfehlung auflistet.


    Schon mal Danke an alle, die was (interessantes) berichten werden.

    Ich hab letztens mit dem Kundenservice meiner Deoptführenden Bank telefoniert und bei der Gelegenheit auch gefragt, was unter "Vorabpauschale pro Anteil x,xxxxxxxx EUR" zu verstehen ist und wie sich der Wert berechnet. Mir wurde dazu eine schriftliche Antwort zugesichert.


    Hier der entsprechende Ausschnitt aus der Antwort:

    ***

    Die Vorabpauschale ist die Differenz zwischen dem sogenannten Basisertrag des Fonds und der Ausschüttung. Der Basisertrag = 70 % des jährlichen Basiszinses x Rücknahmepreis der Fondsanteile zum Jahresbeginn des vorangegangenen Kalenderjahres.


    Tatsächlich bekommen wir diesen Betrag der Vorabpauschale bereits berechnet geliefert. Diese erledig zentral der bankenweite Informationsdienst WM Daten und wir übernehmen diesen Wert ungeprüft.

    ***

    Aha. Unter dem Strich bin ich zwar nicht schlauer als vorher, weiß jetzt aber, was die Bank macht...;)

    Vereinfachtes Szenario:


    Angenommen ich kaufe (ab/seit Janur 2020) über einen ETF-Aktien-Sparplan monatlich 3,5 Anteile. Nach 10 Monaten sind das auf Anschaffungsebene 10 x 3,5 Anteile, Rechnerich aber 35 Anteile, wobei Anteile 4, 11, 18, 25 und 32 aus jeweils zwei halbe Anteile bestehen, die für jeden halben Anteil 2 verschiedene (halbe) Einstandspreise haben.



    Theoretisch kann man keine gebrochenen Anteile von einem Depot in ein anderes verschieben.

    Würde das bedeuten, ich kann nach 10 Monaten nur 30 Anteile verschieben?


    Sofern ich 35 Anteile verschieben kann, wie werden dann die rechnerischen Anteile 4, 11, 18, 25 und 32 behandelt (Einstandswert und Kaufdatum)? Dem empfangenden Depot müssten dann die Informationen zu den Bruchteilen übermittelt werden?! Und wenn ich 35 Anteile (als Summe von ganzen und halben Anteilen) verschieben kann, warum können keine Bruchstücke verschoben werden?


    Schon mal ein herzliches Dankeschön an alle, die was (Interessantes) zu diesem Thema bei zu tragen haben. Schön wäre auch, wenn dazu geschrieben wird, wie sicher die Info ist.

    Theoretisch gehen 6,65 Euroauch. Zumindest hab ich das mal bei einem Bausparer so gemacht. Nur ist fraglich, wie sinnvoll das ggf. beim Aktiensparplan ist und ob das dann auch geht, weil im Normalfall viele Wertpapiersparpläne erst ab 25 Euro gehen.

    Nur zum (sicheren) Verständnis: die 75 separierten - die ja ohne Depotverschiebung an erster Stelle gestanden hätten, wandern durch die Verschiebung jetzt an Stelle 2 im DepotA und beim oben kreierten Szenario würden 100 Stück Kauf 11.1. Einlieferung 11.1. und 60 Stück Kauf 11.1. Einlieferung 18.1. verkauft werden?!

    Übrig blieben 15 Stück kauf 11.1. Einlieferung 18.1. sowie die Pakete 50 Stück vom 12.1. und 150 Stück kauf 13.1.?!

    Spielt nur das Kaufdatum eine Rolle oder auch die Zeit?

    Denkbar wäre ja, dass am 11.1. vor dem Kauf für DepotA noch einige Stücke für das DepotB gekauft werden und die dann auch verschoben werden

    Angenommen ich hab vor den folgenden Aktionen noch keine Wertpapiere XXXXXX. Dann führe ich folgende Aktionen aus:


    Kauf1: 200 Wertpapiere XXXXXX am 11.01 für Depot A für 11 Euro/Stück

    Kauf2: 50 Wertpapiere XXXXXX am 12.01 für Depot A für 12 Euro/Stück

    Kauf3 150 Wertpapiere XXXXXX am 13.01 für Depot A für 13 Euro/Stück


    Umbuchung1: 100 Wertpapiere XXXXXX verschiebe ich am 14.01. von Depot A in das vorher leere Depot B. Die Umbuchung wird ausgeführt und die Wertpapiere erreichen sofort das Zieldepot


    Umbuchung2: 75 Wertpapiere XXXXXX verschiebe ich am 18.01. von Depot B in das Depot A. Auch hier wird die Umbuchung gleich ausgeführt und die Wertpapiere erreichen sofort das Zieldepot.



    Ich habe jetzt folgende Positionen im DepotA:


    100 Stück gekauft am 11.01 – Einlieferung 11.01.

    50 Stück gekauft am 12.01 – Einlieferung 12.01.

    150 Stück gekauft am 13.01 – Einlieferung 13.01

    75 Stück gekauft am 11.01. Einlieferung 18.01


    Am 20.01 verkaufe ich 160 Wertpapiere XXXXXX aus Depot A für 20 Euro/Stück


    Wie sieht der Bestand nach dem Verkauf aus oder anders gefragt: welche Wertpapiere werden verkauft (und welchen Gewinn realisiere ich)?



    Konkretisierung zur Frage: Worauf bezieht sich die FIFO Methode:

    a) ausschließlich auf das Kaufdatum

    b) das Kaufdatum in Verbindung mit dem Zeitpunkt (Datum, Zeit) der Einlieferung in das Depot

    c) ausschließlich auf den Zeitpunkt (Datum, Zeit) der Einlieferung der Wertpapiere in das Depot


    Schon mal ein herzliches Dankeschön an alle, die was (Interessantes) zu diesem Thema bei zu tragen haben. Schön wäre auch, wenn dazu geschrieben wird, wie sicher die Info ist.

    Wie heißt es doch so schön: Immobilienkauf soll überlegt sein. Und dabei fließen natürlich auf die Finanzierungsaspekte mit ein.


    Ich würde schauen, wie viel Kredit ich benötige, was der aktuell für Kosten verursacht, und was ich vom Kredit noch nach einer gewissen Zeit abzuzahlen habe. Gleichzeitig schau ich, was ich trotz aller Kosten (Lebenshaltung, Kredit usw.) im Monat noch über habe (Stichwort Puffer).

    Schritt2: Jetzt schaue ich, was passiert, wenn ich mehr Kredit benötige, dafür aber Teile vom Eigenkapital anderweitig investiere. Hierbei orientiere ich mich an dem, was man weiß: Also das ein ETF auf dem MSCI World in der Vergangenheit im Schnitt ca. 7% per Anno gebracht hat und das eine Durststrecke schon mal bis zu 15 Jahre dauern kann. Nun kann ich sehen, was nach xx Jahren als Ergebnis steht. Als eher vorsichtiger Anleger schau ich natürlich auch, was passiert, wenn die Rendite nicht 7% beträgt. Natürlich berücksichtige ich auch, wenn wegen Jobwechsel das Einkommen nicht mehr so ist, wie zum Start.


    Danach kann ich mir überlegen, welches Risiko ich eingehen möchte.

    Kann man das überhaupt pauschal beantworten, oder kommt das auf konkrete einzelne Zahlen an und das ist reine Rechenaufgabe?:/

    Pauschal=Nein, Rechenaufgabe=Ja, aber das Ergebnis muss man selber interpretieren.

    Generell gilt: solange du dich im Vorfeld mit deiner Art der Geldanlage beschäftigt hast und das wirklich deine eigene Entscheidung ist, ist alles gut, weil du dich im späteren auch nicht darüber ärgern wirst, das es immer Anleger geben wird, die mehr aus ihrem Kapital gemacht haben.


    Sicher kann man hier und da an verschiedenen Stellschraube drehen, um am Ende ein besseres Ergebnis zu bekommen. Die größte Stellschraube wäre aus meiner Sicht, die 75% (Geld) zu 25% (Aktien-ETF) Aufteilung zu überdenken. Hier eine etwas mutigere Haltung zu haben, kompensiert locker die Kosten für den Kauf und auch für die Verwaltung der ETF, schon weil man davon ausgehen kann, das die Anlagen in Aktien-ETF auf MSCI Word 6% mehr Rendite/Jahr abwerfen werden als die blanke Geldanlage. Schnell Pi mal Daumen würde sich aus heutigen Erkenntnissen deine Anlage mit 25% in ETF dennoch doppelt so schnell entwickeln als die 75% in Festgeld/Tagesgeld



    Sofern du trotzdem bei der 75% zu 25% Aufteilung bleibst, würden, wenn ich das richtig interpretiere, monatlich 750 Euro ins Tagesgeld wandern. Da ist es doch lukrativer (und gleichzeitig genauso Sicher), das Geld was du nicht unmittelbar in den nächsten 3 Monaten benötigst, in Festgeld an zu legen – schon weil es bessere Zinsen für Festgeld gibt. Tagesgeld aktuell 0,3% (wenn man von Lockangeboten, die nur 3 Monate gelten mal absieht). Festgeld geht schon für 3 Jahre ab 1%



    Zur Anlage in ETF gibt es natürlich sehr viel Informationen, z.B: hier

    https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/ und etwas spezielle hier: https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/msci-world/


    Ob du jetzt deine „Erstanlage“ in einem oder in 3 Teile machen sollst ist immer eine Entscheidung vom Timing – und ob das richtig war, weiß mal leider erst hinterher. Aber es gibt hier zum Glück nur 3 mögliche Positionen:

    • Du denkst, die Kurse steigen – dann ist die Einmalanlage am besten
    • Die Kurse verharren auf dem jetzigen Niveau – dann spielt es keine Rolle, da eine spätere Anlage für die Entwicklung des ETF nur eine sehr marginale Auswirkung hat. Du musst ggf. einige Cent weniger Vorabpausche zahlen und könntest mit dem Geld das du später anlegst, vorab einige Cent mehr Zinsen (über tagesgeld) abgreifen. Aber alles wirklich nur im Centbereich.
    • Die Kurse werden in der nächsten Zeit fallen. Dann ist warten die bessere Option.

    Langfristig werden Kurse steigen – das kann man aus der Vergangenheit ableiten. Von daher bietet die erste Option die meisten Chancen.

    Eine Variante wäre ein Einmalkauf der verbleibenden "Restanteile" zum nächsten vollen ETF-Anteil, oder? Somit wäre alles übertragbar.


    (Habe ich selbst noch nicht praktiziert, insofern korrigiert mich gerne, wenn ich was übersehe.)

    Bei Einmalkauf gehen in der Regel nur ganze Stücke.


    Bei der Onvistabank kostet ein Handel 7 Euro. Wenn die Anteile mehr wert sind, als ein Verkauf an Gebühren frist, ist ausbuchen auf den ersten Blick die bessere Option.


    Sofern noch mehr als der Bruchteil vorhanden ist und man im Gewinn ist und noch etwas unverbrauchten Sparerfreibetrag hat, könnte man noch ein paar Anteile drauf legen, die verkaufen, und den erzielten Betrag bei neuen Broker gleich wieder anlegen.

    Ist man im Verlust, kann man die Verlustbescheinigung mitnehmen und später mit Gewinnen verrechnen.

    Auf alles was der Arbeitgeber zusteuert, muss Steuern und Sozialversicherung gezahlt werden. Was dazu führt, das man als Nettolohn sogar weniger raus hat, als wenn man keine VL bekommt. Wenn ansonsten das monatliche Salär (Lohn/Gehalt) nicht so hoch ist, dann ist die Steigerung bei den Steuern auch nicht so „hoch“. Und bei kleinem zu versteuernden Einkommen kann man sogar noch staatliche Förderungen abgreifen.


    Für den Fall, dass der Arbeitgeber 40 Euro/ Monat zahlt, frag ich mich trotzdem, warum man das Ganze schon nach 3 Jahren auflösen sollte. Bei einem Jahreseinkommen von 74000 scheinen 1440 Euro, auf 3 Jahre, nicht unbedingt die Menge zu sein, auf die man dringend angewiesen ist.


    Über einen VL-Fondssparplananlegen, sechs Jahre ansparen plus ein Ruhejahr (in dem man theoretisch auch schon den nächsten VL-Plan beginnen könnte) und somit ggf. auf eine ordentliche Rendite hoffen, scheint hier die bessere Option zu werden. Selbst wenn die „Kurse“ im Keller sind, kann man sich einreden, dass es (wenn man die gezahlten Lohnsteuern und SV-Abgaben ausblendet) „geschenktes“ Geld ist und/oder auf bessere Kurszeiten warten. Besonders wenn man davon ausgeht, das die Immobilienfinanzierung länger laufen wird.

    Als Bewertungskriterium wird Primär (was bei Aktien-ETF in „Immer“ umgedeutet werden kann) der erste Preis für den ETF genommen, den die KAG ausgibt – im aktuellen Fall der erste Wert für 2020. (KAG=Kapitalanlagegesellschaft, also die, die den ETF aufgelegt haben). Leider wird man bei der KGA nicht immer fündig, was den Preis aus der Vergangenheit betrifft.


    Solange die KGA die historischen Werte als Dollarpreise ausgibt, muss man sich noch den passenden Umrechnungskurs der Bundesbank/Europäischen Zentralbank für den Jahresanfang beschaffen. Der war am 1.1.2020 = 1,1193


    Das mit dem ersten Kurs im Jahr trifft auch für unterjährige Käufe zu. Und auch wenn der ETF ganz frisch im laufenden Jahr (2020) aufgelegt wurde, zählt der erste Preis der KGA aus 2020 - nur das der Preis dann nicht vom Jahresanfang ist.


    Wichtig zu wissen: Der „erste“ Wert den die KGA ausgibt ist nicht gleichbedeutend mit dem letzten Kurs (im angefragten Beispiel der aus 2019), den der Broker in der Jahresaufstellung mitteilt. Aber auch nicht mit dem ersten Börsenpreis im neuen Jahr. Es gibt hier tatsächlich Differenzen.


    Solange man mit dem Wert der KGA die Vorabpauschale berechnet, hat eine Punktlandung.


    Wie der Wert der bei Vorabpauschale pro Anteil zu werten ist …. Egal bei welchem ETF ich auch immer wie rechne, es ergeben sich immer Rundungsdifferenzen zum „ersten“ Kurs. Da sollte man sicher mal die Bank fragen, wie die auf den Einzelwert kommt – ob die möglicherweise anders rundet oder die Nachkommastellen abweichend abschneidet.

    SPDR MSCI ACWI = entwickelte Märkte und Schwellenmärkte

    = 59% USA, 7% Japan, 5,25% China....1,8%Sürkorea, 1,7% Taiwan, 1,1% Indien

    Unter den ersten 12 Länderpositionen sind gerade mal ca. 10% Schwellenländer.


    Amundi Index Solutions MSCI Emerging Markets = Schwellenländer

    = 39% China, 13% Süd Korea, 12,5% Taiwan....


    Xtrackers II Eurozone Government Bond ETF 1C = Geldmarkt


    Warum SPDR MSCI ACWI? Angenommen, du willst 10.000 Euro aufteilen, dann würdest du nach deinen aktuellen Plan 1000 in Geldmarkt anlegen, 7000 in MSCI World stecken, 1000 über MSCI Emerging Markets in Schwellenländer und 1.000 in den SPDR MSCI ACWI. Da beim MSCI ACWI ca. 10% Schwellenländer sind, ist es einfacher gleich 1.100 in MSCI Emerging Markets und ca. 7.900 in MSCI World zu stecken. Erspart dir ein ETF.


    Eurozone Government Bond hat in den letzten 365 Tagen eine Wertsteigerung von knappe 4% hingelegt (MSCI World ca 15%). Macht bei 1.000 Euro = 40 Euro Gewinn. Wenn du mal schnell an das Geld willst, kommen je nach Broker Gebühren dazu. Die musst du vom Gewinn abziehen. Bleibt nicht mehr viel übrig. Besser wäre Tagesgeld. Rentiert nicht annähernd bei 4% - sondern wenn du Glück hast irgendwas bei 0,5% ist dafür aber immer Kostenfrei verfügbar.


    Wenn du Rendite willst, nimm Aktien-ETF,

    Wenn du Verfügbarkeit willst, nimm Tagesgeld

    Wenn du Bargeld Risikolos über längere Zeit „Parken“ willst, nimm Festgeld

    Aus meiner Sicht ist es zwar ganz amüsant kurz über die Möglichkeiten, die ein Haufen Geld mit sich bringt, nachzudenken aber bevor weiter theoretisiert wird, mal ganz praktische Fragen: Woher weißt man, das der Titel irgendwann durch die Decke steigen wird?


    Wenn bei 20 aussichtsreichen Kandidaten einer der ultimative Kracher ist, wie viel investiert man sicherheitshalber in alle 20? Allein durch 10 Zitronen versaut man sich ganz schnell die Gesamtrendite.


    Die Verzehnfacher sind gar nicht mal so selten wie man meint. Erkennen kann man die meist daran, dass man die nicht (mehr) hat.

    Also wann fängt man an auszusieben? Wie lange soll man einen möglichen Siegertitel halten? Übrigens: VW und Pfizer waren mal zeitweise das wertvollste Unternehmen der Welt.


    Alles nur Unsicherheiten. Da ist der Ansatz von JDS doch wesentlich besser: Planen! Ein Ziel haben, das man ansteuern und kontrollieren kann. Mit dem was man wirklich weiß arbeiten. Rechne doch mal durch, was 30 Jahre aus einer durchschnittlichen Rendite von 7% (beim MSCI World) machen! Selbst so offensichtliche Langweiler wie die Post bringen (wenn man die 20 Jahre betrachtte, die es diese Aktie gibt) etwas mehr als 6%/Jahr. Zwar keine Verzehnfachung aber mehr als Lotto.


    Frag dich mal auch, was den Staat in 30 Jahren davon abhält, die Abgeltungssteuer durch den eigenen persönlichen Steuersatz aus zu tauschen? Dank Digitalisierung wäre das heute schon möglich. Dann sparst du nur noch Steuern, wenn du eine "Sozialkariere" ansteuerst

    Aus heutiger Sicht ist Abgeltungssteuer ist ja nur für die pauschal interessant, die einen ansonsten höhreren Steuersatz haben als die 25%Steuern+Soli+ggf Kirchensteuer.

    Bei wem der Satz niedriger liegt, der kann sich die Differrenz mit der Jahressteuererklärung wieder erstatten lassen. Daraus folgt: Nicht alles auf einmal verkaufen.


    Und dann gibt es noch die Möglichkeit, irgendwie an "Altlasten" zu kommen. Bei Fonds sind das solche, die vor 2008 angeschafft wurden. Da gibt es pro Person einen Freibetrag von 100.000 Euro. Man könnte theoretisch diesen Fond, sollte er mal der Knaller werden, durch die Familie reichen und sich so die Steuer ersparen.


    Aber ich gebe mal hier zu bedenken: Man dürfte nie mehr Wertpapiere verkaufen, weil man nicht weiß, ob sie der Knaller werden.

    ETF auf Anleihen…. Lohnt sich das denn?


    Jetzt wo es allgemein fast nur noch Negativzinsen gibt, sind Anleihen sowieso mit Vorsicht zu behandeln. Die rentieren meist nur noch, wenn die Zinsen noch weiter fallen.


    Und Firmenanleihen sind gefährlicher als die meisten meinen. Man gibt damit der Firma meist einen nachrangigen Kredit. Im Insolvenzfall steht man dadurch automatisch in der Reihe weit hinten. Nur die Aktionäre stehen noch weiter hinten.

    Dazu einen undatierten Artikel gefunden: https://www.faz.net/aktuell/fi…wie-gedacht-12242907.html

    Ahh, interessant.... neben den "man in the Middle" Betrugsmöglichkeiten (also die Bank tut nur so, als ob sie liefert) fällt mir adHoc noch eine andere Möglichkeit ein.

    In Globalurkunden können nur ganze Stücke eingetragen werden. Da bei Sparplänen oft nicht volle Stücke gekauft werden, sammelt die Bank das ganze Bankintern in einer eigenen Verbriefung. Da kann man dann nach Herzenslust stückeln. Die Bank sichert das ganze in Summe über alle Depots von allen mit eigenen Stücken ab.

    Erst beim Transpot der Stücke in ein anderes Depot erfolgt der Umschreibeprozess von Bankintern zur Globalurkunde.

    Daher kann man auch nur volle Stücke Transportieren. Aber bis es soweit ist, kann die Bank intern theoretisch machen was sie will.

    Hinweis: Das hat mir so noch kein Banker offiziel bestätigt aber eine Gegenrede haben die auch nicht dagegen gemacht.