Beiträge von kleinkraemer

    Mir ist schon bewusst, das mögliche Antworten schon fast in den Bereich „unnützes Wissen“ gehören, aber vielleicht weiß es trotzdem jemand…


    Ich hab gerade versucht, die/meine diesjährige Vorabpauschale zu berechnen. Weil der Basiszins für 2020 recht niedrig ist, kommen als Ergebnis auch „erfreulich“ kleine Werte raus. Trotzdem: auf Basis vom ganzen Euro - mit wie viel Nachkommastellen berechnet der Staat die Vorabpauschale, genauer gefragt, wie wird die dritte Stelle hinter dem Komma behandelt?


    Bei einem Einzelkauf einer „großen Position“ fällt das Ergebnis nicht so ins Gewicht. Interessant wird das bei vielen Einzelkäufen wie sie bei Sparplänen vorkommen….und zusätzlich das Freistellungsvolumen ausgeschöpft ist.


    An der Stelle sag ich schon mal Danke an alle, die zu diesem Thema was (interessantes) antworten.

    Alles eine Frage der Wortwahl. Einstandswert wäre meiner Meinung nach eine bessere Formulierung.
    Der angezeigte Wert richtig, denn das was da steht, hast du für deine Papiere wirklich bezahlt. Von diesem Wert aus geht die spätere Gewinnberechnung los.


    Spesen erhöhen den Preis beim Kauf und schmälern das Ergebnis beim Verkauf.

    Ein freundliches Hallo an die Community,





    in meinen Fragen geht es nicht um die Berechnung der Vorabsteuer oder um Vermeidung der Zahlung der Vorabsteuer über einen Freistellungsauftrag, sondern die organisatorische Frage, wie wird die wirklich bezahlte Vorabsteuer (später) zugeordnet.



    Angenommen ich hab mehr als einen ETF und durch Sparpläne auch eine Menge unterschiedlicher Käufe – mit entsprechend unterschiedlichen Einstiegswerten. Alle Käufe sind erst nach dem 1.1.2018 getätigt worden.



    • Wie wird die Vorabsteuer auseinander gehalten (meint welche Steuer in welcher Höhe für welches Produkt gezahlt wurde) und was passiert mit der gezahlten Vorabsteuer, wenn ich einige (vorabbesteuerte) Anteile verschenke?
    • Ist möglicherweise die gezahlte Vorabsteuer an meine Person (Steuernummer) gebunden und ich kann die gesamte gezahlte Vorabsteuer von allen ETF beim nächsten Verkauf von einem Produkt komplett an-/gegenrechnen (womit ggf. mein „Vorabsteuerkonto auf Null sinkt)?
      Oder wird jede WKN für sich allein betrachtet?
    • Was passiert mit gezahlter Vorabsteuer die nicht mit Steuerzahlungen bei Verkäufen gegen gerechnet wird – weil ich die Positionen (zu Lebzeiten) nicht verkaufe? Wird die vererbt und wie würden die Erben erfahren, dass und in welcher Höhe Vorabsteuer gezahlt wurde?
    • Ein ETF steigt Jahrelang und es fällt dafür auch jedes Jahr Vorabsteuer an. Plötzlich fällt der Wert unter den Einstiegskurs und der ETF wird verkauft. Wie bekomme ich die zu viel gezahlte Vorabsteuer zurück?
    • Ein ETF steigt Jahrelang und wird (mit Gewinn) verkauft. Ich zahle Abgeltungssteuer (falls es sowas zu Verkaufszeiten noch gibt) und bin theoretisch im reinen. Wie wird die gezahlte Vorabsteuer angerechnet?

    Vielen Dank für das Interesse am lesen dieses Posts und vorab ein herzliches Dankeschön an alle, die sich mit Antworten an diesem Thema beteiligen.