Beiträge von H4KlAuS

    Frage: Ist das rechtens und gibt es ein Sonderkündigungsrecht? M. E. kann er die Preise erhöhen und dann ggf, den Abschlag, dann aber greift das Sonderkündigungsrecht, oder?

    Ob es rechtens ist kommt auf die Ausgestaltung des Vertrages bzw. der AGB an. Das wird aus der Ferne keiner genau beantworten können.

    Grundsätzlich ist es aber so das es bei Preiserhöhungen zur Möglichkeit der Sonderkündigung kommt.


    Allerding sollte man, wenn man diese Möglichkeit zieht, sich vorher Gedanken machen welche Alternativen man hat. Denn aktuell sieht es im Markt mit alternativen sehr mau aus bzw. die Preise sind bei fast allen gestiegen. Und auch ich bin kein Prophet, denke aber das selbst die letzten kleinen Regionalen,- oder Überregionalen-Anbieter nachziehen werden und müssen um zu überleben.


    Die Folge einer Sonderkündigung kann also sein das man Kündigt und nichts günstigeres findet auf dem Markt, oder man findet was günstigeres und bekommt vom neunen Anbieter nach 1-2 Monaten die nächste Hiobsbotschaft in Form von Kündigung, Insolvenz oder Preiserhöhung. Und/oder man landet schließlich in der Grundversorgung.


    Damit will ich nicht schwarz malen, aber der Markt ist Momentan in einer Situation die es so noch nie gegeben hat. Jegliche Logik der letzten Jahre kann man in den Kamin schmeißen und zum Heizen nutzen sofern man die Möglichkeit hat. ;)


    Aus diesem Grunde: Immer genau abwägen was man macht und was die Konsequenz daraus sein könnte.

    Es gibt eine Menge Anbieter die nicht oder nicht mehr in den Portalen auftauchen.


    Die aktuelle Ernergie-Markt Situation führt sogar dazu das es noch weniger werden da einige Anbieter schon Anfangen die Neuabschlüsse z.t. ohne oder nur noch mit sehr geringen Neukunden-Boni anzubieten.

    Es könnte wirklich so sein das man deshalb auch die Provisionen versucht einzusparen die die Portale für die Vermittlung bekommen.


    Bei unserer PLZ taucht bei einem Vergleich nur noch Va**enfa** als großer Anbieter beim Gas auf mit Boni.

    Sonst nur noch kleine Fische ohne Boni. Bei E*n direkt könnte ich aber wechseln wenn ich wollte und müsste. Die tauchen aber bei uns in keinem Portal auf

    Hallo und willkommen.


    Ja, das ganze ist legal. Ob dieser oder andere Anbieter seriös sind wird sich zeigen.

    Aber die Anbieter zum Verkauf der THG-Quote werden immer mehr.


    Sollte der Endverbraucher von seinem Verkauf kein gebrauch machen so verkauft der Staat diese dennoch an Firmen die Treibhausgas-Zertifikate kaufen müssen.

    Gehandelt wird mit der quote von jedem E-Autos also immer, nur hat der Halter/Nutzer ab 2022 die Möglichkeit davon selbst zu profitieren.


    Ich empfehle mal Einschlägigen Elektro-Auto-Foren zu gucken, da wird schon reichlich darüber geschrieben. Außerdem gilt das nur für Voll-Stromer und nicht für Plugin.

    Hallo und Willkommen,


    Wir haben einen ähnlichen Vertrag bei einem der größten deutschen Versorger.

    Laufzeit 12 Monate mit 12 monatiger Verlängerung bei nicht Kündigung und 18 Monate Preisgarantie.


    Leider konnte ich dazu auch noch keine weiteren Informationen finden wie sich das verhält wenn mannden Vertrag automatisch verlängern lässt ( Keine Kündigung nach 12 Monaten) und dann nach 18 Monaten eine Sonderkündigung greift wenn die Preise nach der Garantie gestiegen sind.


    Deshalb hole ich das Thema nochmal hoch ;)

    Guten Morgen,

    also ich würde zumindest den Riester beitragsfrei stellen. Es bringt einem ja auch nichts ein Produkt weiter zu füttern von dem man nicht mehr überzeugt ist oder es sich nicht rentiert.


    Das Geld dann lieber zusätzlich in den bereits vorhandenen ETF-Sparplan stecken.

    Wenn dann die neue Regierung, wenn sie dann mal steht und wenn sie dann irgendwann auch mal eine Reform erarbeitet und dann irgendwann auch verabschiedet und dann irgendwann auch in Kraft getreten ist, dann, ja dann kann man sich Gedanken darüber machen wie es mit dem aktuellen Riester weiter geht ob man ihm den kompletten Stecker zieht (förderschädliche Kündigung)


    Bis dahin würde ich aber kein Produkt mehr besparen bei dem ich nicht wissen kann wie es weiter geht und jetzt schon nicht passt.


    Und wie schon geschrieben, von der Regierungsbildung bis zu Reform werden noch einige Monate vergehen. Selbst im ertsne Papier ist die Rede davon das einige Punkte innerhalb der Legislaturperiode umgesetzt werden sollen. Kann also auch noch 3,5 Jahre dauern.

    3,5 Jahre in deine laufenden Sparraten weiter das Produkt "füttern".

    Theoretisch ist das sogar möglich, praktisch auch.

    Allerdings unterscheidet sich die Versteuerung von Land zu Land. Weshalb der Bezug, sofern man eine Anbieter findet der den bürokratischen Wahnsinn mit macht finden wird, hier beim Finanzamt angemeldet und selbständig abgerechnet werden muss. Außerdem muss wohl beim Zoll ein Antrag gestellt werden.


    Auch wenn man den Strom im Ausland bezieht muss man die in Deutschland fälligen Umlagen und Steuern zahlen.

    Somit bleibt nur der günstigere Einkauf der Energie selbst. Und da wir alle wissen das der Anteil der Energiekosten gerade mal ca 25 % der gezahlten kosten ausmacht...


    Wird sich für einen normalen Haushalt ohne große Verbraucher nie rechnen oder im Verhältnis zum Aufwand stehen


    Habe mich nur kurz mal damit beschäftigt und schnell wieder verworfen. Daher auch ohne Gewähr ;)

    Alternativ einfach mal abseits der portale suchen. Bei den regionalen in der Umgebung z.b.

    Viele Anbieter sind auf den Portalen überhaupt nicht vertreten.


    Aber ob das groß was an den gestiegen kosten ändert?

    Die Beschaffung des Gases ist gestiegen, die Co2 Zertifikate steigen ebenfalls und werden an den Kunden weitergereicht. Und das einige, auch große, Anbieter vom Markt verschwinden oder aktuell keine neuen Verträge anbieten ist auch nicht gerade vorteilhaft da der Preisdruck durch Konkurrenz gedrückt wird

    So sieht es aus.

    Bei uns ist die Idee PV Anlage auch konkreter geworden nachdem das erste BEV vor der Tür stand. Dann kam die PV planung und Anlage und inzwischen fahren wir nur noch voll elektrisch.


    Daher ist der nutzungsgard der PV bei uns auch ohne Speicher sehr hoch und bei 45 % über das Jahr. Denn unser Speicher hat Reifen ;)

    Alternative, sofern es infrage kommt, ist es eine PV Anlage günstig zu finanzieren. Bei guten Konditionen, und sollte die prognostizierte Rendite passen,zahlt sie sich quasi von alleine ab. Nutzbar ist die Anlage ja auch nach den 10-15 Jahren kreditlaufzeit noch.


    Und die 20.000 € bleiben unangetastet an der Börse.

    Inzwischen kommt für viele daher sogar das PV-Mietmodell infrage. Das ist zwar klar teurer gegenüber Kauf, aber man bindet sein eigenes Kapital nicht. Man wird trotzdem Teil autark vom strom Markt, brauch sich um nichts kümmern und die Anlage gehört einem nach der Laufzeit trotzdem.


    Aber auch da gibt es klar bessere und schlechtere Anbieter und Modelle. Und rechnet sich nicht für jeden. Bei 21 kwp dürfte die Miete schon ordentlich sein. Ich schätze so bei 150-200 € monatlich für eine pv ohne Speicher

    Ich habe auch ein ING Depot sowie scalable und smartbroker.


    Vom schnellen Handling her würde ich scalable empfehlen.

    Ing ist auch gut und sehr umfangreich.

    Von diesen dreien wäre bei mir smartbroker das klare Schlusslicht im Handling.

    Doch, es gibt solche Fälle.


    z.B. wenn der Örtliche Netzbetreiber dem Stromanbieter verweigert den Strom "durchzuleiten". Das kann verschieden Gründe haben warum der Netzbetreiber das macht, das Ergebnis bleibt das der Anbieter in der Region keinen Strom mehr anbieten kann und darf.

    Denn die Leitungen und Zähler gehören dem Netzbetreiber und der hat somit auch "Hausrecht" mit wem er Arbeitet bzw. den Strom weiterleitet und wem nicht.

    Vielleicht lohnt sich ja ein anruf, bzw. eine neu-berechnung bei der VHV direkt.

    Warum so kompliziert ?

    Gehe online auf vhv.de und nutze den Rechner.

    Bei der Frage ob das Fahrzeug bereits bei der VHV versichert ist gibt du wahrheitsgemäß "ja" an und führst deine Berechnung durch.

    Am Ende kannst du dich entscheiden ob deine neue Berechnung umgesetzt werden soll. Vertragsnummer angeben und fertig.


    Funktioniert schon seit Jahren so, und bei ganz vielen anderen Versicherern auch und man muss sich mit niemandem am Telefon auseinandersetzten.

    Du kannst deine monatliche Rate nehmen + die jährlichen Zulagen + Garantiezins minus Kosten als Rendite oder Verzinsung und dann die Laufzeit bis zu Rente.

    Das kann man auch Problemlos mit einem Rechner noch Zinsen-Berechnen erstellen


    Dann hast du einen Schätzwert für das Enddatum. Dann nimmst du deine Summe und dividierst diese durch 10.000.

    Diese Summe Multiplizierst du mit deinem Rentenfaktor und dann hats du eine Vorstellung davon was due später an monatlicher Rente bekommen kannst.

    Aber bedenke dieser wert ist:

    a) Brutto und muss noch versteuert werden als Ausgleich für das Steuergeschenk (Förderung)in der Sparphase

    b) nicht Inflationsbereinigt und das Geld was du erhältst nach Steuern hat einen deutlich geringeren Kaufwert.


    Die Förderung bei Riester mag attraktiv klingen, ist aber für sehr sehr viele am Ende nicht lukrativ.

    Warum ist das so ?

    Da das Produkt wenn es gefördert wird, es gibt auch ungeförderte Riester Verträge, am Ende versteuert werden muss handelt es für sehr viele nur um eine Aufgeschobene Versteuerung.

    Die Idee dahinter ist grundsätzlich nicht schlecht, kann man in der Sparphase doch mit mehr Geld auch mehr Rendite erzielen um dann im Alter mehr Kapital zu haben und erst dann wieder versteuren zu müssen.

    (Bei Verträgen mit hoher Kinderförderung ist das noch etwas anders zu betrachten da hier das Verhältnis Sparleistung zu Förderung deutlich günstiger sein kann)

    Nur leider ist Riester dafür inzwischen überhaupt nicht mehr geeignet, denn um von diesem Effekt zu profitieren muss das Produkt in der Sparphase auch Rendite abwerfen. Und genau da sind wir wir sehr lange an einem Punkt wo es nicht mehr funktioniert, denn der Garantiezins ist im Keller und die Versicherungen können Aufgrund der Beitragsgarantie keine Risiken mehr eingehen. Und nur mit mit mehr Riskio gibt es mehr Rendite.


    Was passiert jetzt also gerade:

    Der Staat pumpt jährlich die Förderung und die Riester-Verträge, der Kunde freut sich das er so toll gefördert wird und alle wären Glücklich. Nur leider kommt inzwischen am Ende viel weniger heraus als gedacht.

    Jetzt hält der Staat aber wieder die Hand auf, schließlich hat er den vertrag gefördert und möchte von der Auszahlung wieder ein Stück zurück haben. Leider interessiert es dem Staat aber nicht ob der Vertrag gut oder schlecht gelaufen ist, sprich das man am Ende nur den Garantie-Betrag bekommt, bzw. dieser im Zusammenhang mit dem Rentenfaktor ausgezahlt wird.

    Und so kann es kommen, und ja das passiert immer öfter, das man am Ende sogar monatlich weniger Netto Rente ausgezahlt bekommt als man selbst in der Sparphase eingezahlt hat.

    Ich habe solche Zahlen persönlich schon gesehen.


    Und bei unserer Berechnung lagen wir, trotz guter Steuerlichen Förderung von über 600,- € pro Jahr, am ende bei einer Netto-Rendite von unter 1 %. Also können wir mit der Förderung nicht einmal die Inflation ausgleichen.

    aber ich brauch einen wert der "hinten dabei rauskommt", irgendwas an dem ich eine potentielle rendite abschätzen kann.

    Da keiner die Zukunft vorhersehen kann, also auch keine Rendite oder Überschüsse der Versicherung oder der Anlage (je nach Vertrag) wird das vorher niemand ausrechnen können.


    Du kannst nur mit den bekannten Zahlen rechnen. Also Kosten, Sparleistung, Rentenfaktor, Zulagen, und dazu die Prognostizierte Performance bzw. die möglichen Überschüsse.

    Da aber selbst die Überschüsse von Jahr zu Jahr schrumpfen kann man hier in Zukunft auch nicht mehr viel erwarten. Im letzten Jahr lagen viele Versicherer bereits unter 2 % + eventuelle Bewertungsreserven und Schlussüberschüsse die aber nicht garantiert sind und auch ausfallen können.

    Ist der Stichtag kein Handelstag wird der Sparplan am nächsten Handelstag durchgeführt und zwar, je nach Anbieter, immer in einem vorher festgelegten Zeitfenster.

    Das Zeitfenster kann man beim Broker nachfragen oder nachlesen wenn man das unbedingt wissen muss.

    Auf lange Sicht ist es aber zu vernachlässigen und die Mühe nicht wert. Mal ist das Zeitfenster und die aktuellen Kurse günstiger für dich, mal schlechter.

    Hallo und Wilkommen,


    mir bekannt Broker mit Auszahlplan sind:

    - Flatex ;)

    - Finvesto

    - S Broker

    - Targobank


    Da du aber noch 5 Jahre Zeit hast würde ich damit aktuell noch nicht so viel Zeit verschwenden. In 5 Jahren hat sich auf dem Broker Markt sicherlich auch wieder was getan, oder wer hätte vor 2 Jahren damit gerechnet das wir inzwischen (fast) überall kostenfrei traden können und Anbieter wie Smart-Broker, Traderepublic und Scalable den Markt so aufmischen.


    Ich könnte fast wetten das einer von diesen Anbietern in Zukunft auch einen Auszahlplan anbieten wird. Die Nachfrage danach wird steigen und der Markt ist umkämpft.


    Du kannst dein Depot in 4,5 Jahren immer noch umziehen lassen zu einem Anbieter der dann einen Auszahlplan anbietet.

    Wenn das Versagen auf der ganzen Linie ist warum zieht man nicht einfach mal einen Schlussstrich anstatt sich über Monate oder Jahre darüber zu ärgern ?

    Wäre man vor einem Jahr schon ausgestiegen so hätte man einen großen teil, wenn nicht sogar den ganzen teil der Verluste schon längst wieder aufgeholt wenn man das restguthaben aus dem Riester genommen und selbst wieder angelegt hätte.


    Wir sind auch "erst" später ausgestiegen und haben unserer Verluste fast schon wieder aufgeholt.


    Ja, das "Projekt Fairr-Riester" klang gut und wurde einem auch anders verkauft (By-and-hold), und ja die Sutorbank hat deutlich zu spät reagiert und das Desaster erst perfekt gemacht.

    Aber jetzt ewig und immer wieder darüber zu klagen oder einfach mal einen Schlussstrich ziehen und handeln bzw. zu seiner, wenn auch falschen" Entscheidung stehen.

    Und es haben auch sicherlich schon andere falsche Entscheidungen getroffen, auch alte Hasen hier.

    Auch das gehört zum Leben dazu: Entscheidungen treffen und dazu stehen oder sich eingestehen das sie falsch war und handeln.

    So schnell kann es gehen und der Beschluss ist noch lange nicht durch:


    Der co2 Grenzwert zur Förderung von Plugin Hybride könnte ab 2022 entfallen und es zählt nur noch die rein elektrische Reichweite.

    Das würde das aus für einige aktuellen Modelle bedeuten, zumindest das aus eine Förderung zu bekommen.


    Einigen geht der Entwurf noch nicht weit genug und es wird ein Mindestanteil an elektrisch zurückgelegte km gefordert. Das ist technisch heute ohne weiteres möglich da alle Neuwagen ihren Verbrauch aufzeichnen müssen und sich auslesen lassen.


    Legt man dann nicht xy % Anteil elektrisch zurück heißt es Förderung zurückzahlen.


    Mal sehen was noch vor und nach der Wahl passiert. Im Grundsatz steht die Verlängerung der Förderung, nur bei den Plugin könnte es noch zu Einschnitten kommen.

    Quelle, unter anderem Heise

    BeJo


    Die Förderung wurde ja verlängert bis Ende 2025. Änderungen sicherlich nicht ausgeschlossen und es besteht kein Rechtsanspruch. Außerdem gibt es die Förderung nur solange sie Verfügbar ist und wenn der Topf leer ist muss er entweder vor 2025 neu aufgefüllt werden oder er ist leer und die Förderung ausgelaufen. Es besteht also IMMER ein gewisses Restrisiko die Förderung nicht zu erhalten.


    Bei Hybrid-Fahrzeugen wurde aber nochmal nachjustiert.

    Es kommt jetzt auf den Emission pro km an und/oder zusätzlich zur rein elektrischen Reichweite die ein Hybrid zurücklegen kann ob das Fahrzeug förderfähig ist oder nicht.


    Zulassung 2020: Mindestreichweite rein elektrisch 40 km

    Zulassung 2022: Mindestreichweite rein elektrisch 60 km

    Zulassung 2024: Mindestreichweite rein Elektrisch 80 km


    Beim Leasing ist noch zu beachten das die Förderung auch nach Halte Dauer gestaffelt ist. Erst ab 24 Monaten Haltedauer gibt es die volle Förderung sofern alle anderen Parameter stimmen.


    Eine Übersicht gibt es auch hier beim ADAC: ADAC