Beiträge von H4KlAuS

    Kann man bei dem ING oder dem Degussa Sparplan nur den Mindestbetrag einzahlen oder muss man aufstocken?

    Also zumindest bei der ING ging es bisher.

    Gibt es denn kostenfreie ETF-Sparpläne, ohne Depotkosten und ohne Kaufspesen die als VL-Anlage angeboten werden?

    Gibt nur wenige, Ebase und comdirect fallen mir da ein, aber kostenfreien kenne ich keinen.


    Das hat mit einem normalen Brokerdepot auch nichts gemeinsam weshalb sich die Banken entweder davon verabschiedet, so etwas überhaupt nie angeboten oder lassen es sich bezahlen.

    Also ich lese da keine Kritik raus, sorry.

    Da werden nur Dinge angesprochen die schon lange bekannt sind.


    Und ja, es gibt noch Verbesserungspotential, das wurde hier schon mehrfach angesprochen, sogar von Leuten die bereits ein BEV fahren.


    Wer natürlich partout nicht gewillt ist aus seiner "Komfort-Zone" Verbrenner auszubrechen, für den wird das aktuell noch nichts sein, das stimmt und wurde auch bestätigt.
    Im Gegenzug haben BEV haben jetzt schon Vorteile die wir bei Verbrenner nie mehr erleben werden. Denn sie werden, Stand jetzt, ein Auslaufmodell werden.

    Bereits jetzt haben so viele Länder den zeitlichen Rahmen für Verbrenner und/oder Hybrid festgelegt, das fast 50 % des Weltweiten Absatzmarktes für Neuwagen defacto wegbricht.

    Der Ganze Markt befindet sich jetzt beriets im Wandel, allerdings erst im Anfangsstadium.

    Aber selbst unter zahlreichen experten herrscht inzwischen die Meinung das selbst Plugin-Hybride nur eine sehr Kurzfristen Phänomen sein wird, den es sind schlicht Mogelpackungen.

    Denn "Das beste aus 2 Welten" ist nicht automatisch das Beste am Markt oder für die Zukunft. ;)


    Das bedeutet nicht das ein neuer Verbrenner jetzt ein Fehlkauf ist, das sagt keiner. Aber wie gesagt, der Wandel beginnt langsam. Und wenn Hersteller den Verpassen, und ich sehe da einige Große die dem Markt bereits jetzt hinterher hecheln, werden sie es in Zukunft schwer haben.

    Bei 480 Euro im Jahr 2021 sind es 40 Cent mehr an Bruttorente.


    Mühsam näh(e)rt sich das Eichhörnchen. ;)

    Kommt ja dann fast hin. Hatte das vor längerer Zeit mal (grob) überschlagen mit 300,- € (12x 25,- AG Zuschuss). Kam da auf Werte zwischen 6-8 €

    Das wären dann Rund 0,25 € mehr Rente, das ganze über 40 Jahre wären dann 10 € mehr.

    Besser als nichts, bzw. das ganze einfach ungenutzt zu lassen ;)

    Ich lasse meine VL in das VL-Sparkonto bei der ING laufen.

    Da gibt es jetzt zwar nur noch 0,1 Zinsen (ich habe noch mit 1 % Abgeschlossen), aber dafür kostet es nichts und lässt sich jederzeit Kündigen, oder sogar eine Teilauszahlung machen während der Laufzeit. Es muss jedoch immer mindestens 1 € auf dem Konto bleiben und es werden 25 % des Habenzinssatz für die Rest Laufzeit als gebühren abgezogen bei vorzeitiger Kündigung oder Teilauszahlung.

    Man kann es natürlich auch ganz normal 6 Jahre einzahlen und nach dem 7. Jahr (bzw. Anteilig je nach Datum Abschluss) normal auszahlen lassen.


    Mein AG steuert nur sehr wenig bei und ich lege kaum was dazu, aber was solls, ich nehme es mit. Selbst mit 34 % Besteuerung (da Brutto-Förderung) ist es immer noch mehr als wenn ich es nicht mache.


    Da die VL-Leistungen des AG voll sozialversicherungspflichtig sind, steigert man durch den VL-Zuschuss auch sein Gehalt und somit zahlt man mehr in die Gesetzliche Rentenkasse ein bzw. erhält mehr Rentenpunkte.

    Wer z.B. 40 Jahre lang 25,- € Zuschuss vom AG erhalten hat, hat später ca. 0,2-0,25 mehr Rentenpunkte (bei aktuellen Werten)

    Somit würde die Gesetzliche Rente nur dadurch 6-8 € höher Ausfallen (auch bei aktuellen Werten)


    Selbst bei meinen 12,- € sind es ca. 900,- € von denen ich so gut wie nichts selbst gezahlt habe.


    Und nach 7 Jahren gucke was ich damit mache.

    Ich vermute mal, dass ich in dem Thread hier der einzige E-Auto Fahrer bin.

    Nein, wir fahren auch Elektrisch. Einen E-Up 2021 als 2. Wagen


    Die Ursprüngliche Frage war aber: "Ein neues Auto steht an, welche Antriebsart soll ich nehem"
    Das kann hier aber keiner beantworten. Nur Einwände oder Erfahrungen posten um eventuell eine Hilfe zu sein.

    Da gibt es viele Variablen bei solch einer Entscheidung und letztlich bleibt es das "Bauchgefühl" des Fragenden welches entscheidet.


    Aber gut, ich steuere auch gerne Erfahrungen bei.

    - Praxisnahe Reichweite laut VW zwischen 180 - 260 km. Das passt bei uns, aktuell liegen wir im Winter so bei 180 km, allerdings ausschließlich Kurzstrecke. Ist halt das Pendelfahrzeug bei uns. Der Verbrauch liegt aktuell so bei 18 kWh / 100 km. Davon entfallen aber nur ca. 10,5-11 auf den Motor, der Rest ist vor allem der Heizung geschuldet. Denn bei jeder Kurzstrecke muss halt wieder der Innenraum beheizt werden, das kostet mehr Energie auf 100 km wie bei einer Langstrecke. Daher sinkt der Verbrauch auch wenn es wieder wärmer wird, außer man fährt im Sommer nur mit Klima, dann sind wir auch wieder bei ca. 240 km Reichweite. Also alles okay mit den Angaben von VW.


    - Heizen und Lüften sind ein Traum. 30 Sekunden und es wird warm in der Bude. Dazu per App vorheizen oder klimatisieren. Im Grunde hat jedes E-Auto die Standheizung schon an Bord. Und viel mehr Energie kostet das auch nicht, außer man stellt sie zu früh ein, denn Elektrisch geheizt werden muss immer wenn man es warm haben will. Egal ob man dabei im Auto sitzt oder sich gleich erst ins das Auto setzten will. Das gilt anders herum natürlich auch für das Kühlen im Sommer, das gleiche Prinzip.


    - Wir laden ausschließlich zu Hause. Da wir eine PV-Anlage auf dem Dach haben lassen wir den Überschuss den wir im Haus nicht benötigen, im Winter eher weniger da dort deutlich weniger PV-Ertrag ist, über die Wallbox in das Auto laden. Aus diesem Grunde haben wir bei der PV-Anlage auch bewusst auf einen Speicher verzichtet, denn unser Speicher hat 4 Räder ;)

    Somit kostet uns die kWh vom Dach nur 9 Cent (anstatt Einspeisung und Verkauf) oder eben 30 Cent wenn wir vom Versorger dazu kaufen müssen.


    - Für das Laden unterwegs haben wir auch die Karten von Maingau und EnBW. Damit ist man in Deutschland schon sehr gut abgedeckt und auch preislich sind beide ganz gut. Über die Apps kann man jederzeit gucken wo in der Nähe eine Säule, ob diese Frei oder belegt und wie der Preis ist. Beide Tarife ohne Grundgebühr, denn die Karten sind nur für den "Notfall" oder wenn man mit dem kleinen dann doch mal weiter unterwegs sein sollte. Ausprobiert haben wir es aber dennoch in der Nachbarstadt. Nur um zu testen ob alles klappt und man, für den Fall der Fälle, auch weiß was man machen muss. Funktionierte einwandfrei. Kostenloses Laden gibt es bei uns im Umkreis leider nicht, oder noch nicht. Einige Einzelhändler haben da was in Planung für ihre Kunden.

    Aber gerade bei den Ladesäulen und Tarifen wird sich, so hoffen sicherlich alle, auch noch alles etwas einspielen. Aktuell ist es z.T. schon manchmal sehr unübersichtlich, auch wenn es selbst dafür schon Hilfen über App oder Vergleich Seiten gibt.


    - Warum ein E-Fahrzeug: Wie gesagt, PV war schon auf dem Dach bzw. das ganze wurde so geplant das irgendwann E-Mobilität kommt. Unser 9 Jahre alter Verbrenner 2. Wagen hatte zum Schluss diverse Macken, auch weil es nur im Kurzstreckenbetrieb bewegt wurde. Ein Gift für jeden Verbrenner.

    Und der Komfort selbst. Ich kenne keine, das ist ungelogen, der in einem E-Auto gesessen hat und dieses gefahren ist um anschließend zu sagen das ist Sche**e.

    Bei denen die unseren mal probieren durften habe ich sogar immer gefragt:" Bist du sicher das du das willst?" Ungläubige Blicke... "Wenn du einmal Elektrisch gefahren bist siehst du deinen Verbrenner mit anderen Augen" 8o


    - Nicht zu Letzt, und da bin ich auch ehrlich, hat die Förderung natürlich auch in unsere Karten gespielt. Denn Dank Förderung, Aktionsprämie und Händler-Rabatt haben wir für unseren E-Up ca. 13 k Euro weniger bezahlt. Oder anders ausgedrückt, wenn wir ihn nicht gekauft sondern geleast hätten, wären es 15,80 € im Monat Leasingrate für 4 Jahre bei 10 tkm/pA gewesen.


    Meine Frau war auch sehr skeptisch, ist aber inzwischen voll infiziert. Ich hatte z.B. auch überlegt das das kommende Hauptfahrzeug ein Plugin-Hybrid werden wird. Auch für längere Touren etc. Aber es gab noch einmal eine "Familien-Runde" und es durfte kein Plugin werden, ist halt von beidem etwas aber auch nichts ganzes.

    Jetzt könnte es ein ID.3 werden der unseren Golf ablöst.

    Das ist natürlich ein Problem, aber auch wieder nur eine Seite des ganzen.

    Ich verstehe sowieso nicht warum das (fast) immer an den E-Autos festgemacht wird.


    Seltene Erden werden seit Jahren, noch vor den E-Autos, abgebaut weil sie in vielen Altagsprodukten enthalten sind, von unserer ganzen Elektronik ganz zu schweigen.


    Das macht es nicht besser, das ist mir und vielen anderen bewusst.

    Bei den Akkus lassen sie sich Seltene-Erden aber recyclen oder zumindest widerverwenden. Bei sehr sehr vielen anderen Produkten nicht. Nur interessiert das seit Jahren niemanden.


    Die Frage ist aber: was ist die alternative ?
    Weiter Verbrenner fahren wo auch selten Erden benötigt werden, zusätzlich noch jede Menge Strom für die Herstellung des Kraftstoffs welcher dann noch schädlich, und unumkehrbar, in die Umwelt gebracht wird ?
    Oder Wasserstoff der (aktuell) nicht ansatzweise Klimaneutral hergestellt werden kann weil für die Herstellung so viel Energie benötigt und auch dort wieder (indirekt) seltene Erden gebraucht werden.


    Im Grunde ist das ganze, egal ob Verbrenner, Elektro oder Wasserstoff, alles nur einen Wahl zwischen Pest und Cholera was die Ausbeutung des Planeten angeht.

    Außer nackt zu Fuß gehen ist jegliche Fortbewegung mit einer Art von (indirekter) Ausbeutung verbunden ;)

    Genau das ist das Problem bei solchen Fragen. Es wird irgendwo was "aufgeschnappt" ohne sich mal wirklich mit der Thematik richtig auseinander zu setzen.

    Da spielen aber noch viel mehr Faktoren eine Rolle beim Strom.

    - Unsere Geräte werden immer effektiver. Wir brauchen in Zukunft immer weniger Strom für viele Geräte oder Standby.

    - Deutschlands Kraftwerke verschenken oder verscherbeln jedes Jahr massig Strom ins Ausland weil Überschuss herrscht.

    - wenn mehr e-Autos fahren wird weniger Benzin benötigt. Das wächst aber nicht auf Bäumen.

    Die Förderung, Lagerung, Produktion, Transport und Bereitstellung an Tankstellen kostet auch Strom. Es gibt unterschiedliche Studien über die Höhe pro Liter.

    Fakt ist aber, das mit jedem Liter Brennstoff auch Strom verbraucht wird. (Es gibt sogar Studien die behaupten das 100 km Verbrenner mehr Strom verbrauchen als 100 km rein elektrisch)

    Somit ist der Mehrverbrauch an Strom niemals 100 %, vom miserablen Wirkungsgrad der Verbrenner mal ganz zu schweigen.


    Und denoch: Aktuell muss und sollte ein e-Auto zum eigenen Profil passen. Wobei das meist auf mehr Leute Zutritt als sie selbst je eingestehen würden.


    Aber, und ich beschäftige mich mit dem Thema jetzt seit über 1 Jahr, ist das die für mich aktuell vielversprechenste Technik. Die aber auch noch am anfang steckt, gerade in der Infrastruktur.

    So, meine ETF sind endlich im Depot. Der Fairness halber schreibe ich hier jetzt das Update, denn:
    Es lag nicht an Smartbroker.


    Die abgebende Bank hat zwar vor Monaten alles abgerechnet, das Depot geschlossen und die Steuerlichen-Daten übermittelt, aber anscheinend hat der Mitarbeiter vor dem Transfer der ETF lieber Feierabend gemacht...


    Der eigentliche Witz ist das man mir alle Dokumente plausibel zusenden konnte das selbst Smartbroker bzw. die PNB Paribas den Fehler bei sich selbst gesucht hat, und zwar über Wochen.

    Im Dezember hat man das ganze dann nochmal, auf initiative der BaFin und der PNB, komplett zurück verfolgt. Und hat festgestellt das in diesem Zeitraum nicht eine Transaktion standgefunden hat die, selbst mit fehlerhaften Angaben, zu meinem Übertrag passte.


    Damit konfrontiert hat die vorherige Bank noch immer ihre Hände in Unschuld gewaschen: Depot ist leer und geschlossen, und es ist auch nichts zurück gekommen.


    Erst als ich Mitte Dezember die BaFin mit ins Boot geholt habe hat man sich auch dort dem Thema mal genauer angenommen.

    Und siehe da, die ETF wurden von meinem Depot ausgebucht aber nie transferiert. Nachdem das nun geschehen ist hat Smartbroker auch nur 3 Tage gebraucht um sie in meinem Depot einzupflegen.


    Wie gesagt, alle Nachweise hatten die alte Bank eigentlich entlastet weshalb ich Smartbroker als schuldigen gesehen habe, wie selbst die eigenen Angestellten.

    Der Verdacht war aber unbegründet und ich habe sie zu unrecht kritisiert.


    Das wollte ich jetzt, nach der Kritik die auch andere finden und lesen können, jetzt wenigstens auch noch mal richtig stellen.

    Es gibt für die Zuschläge aber keine gesetzliche Regelung, außer wie diese Zuschläge steuerlich behandelt werden wenn man sie bekommt.


    Deshalb war der Einwand schon richtig. Ohne die Infos aus dem Tarifvertrag, Arbeitsvertrag oder Betriebsvereinbarung gibt es schlicht nichts zu berechnen.

    Denn ohne eine Traifliche Regelung, in welcher Form auch immer gibt es diese Zuschläge nicht einfach pauschal für jeden.

    Das bedeutet auch das die % Zuschläge in den Branchen unterschiedlich ausfallen.

    Ja, es muss schon passen, das stimmt. Gilt aber für alle anderen Alternativen zu Verbrennern auch.
    Wir fahren deswegen auch (noch) einen Verbrenner und ein E-Auto. Für Städter ist es aktuell noch schwieriger.

    Gibt noch eine menge Dinge die auch bei der E-Mobilität verbessert werden kann und muss.

    Eigentlich braucht zu Hause niemand mehr als 11 KW Ladeleistung wenn er zu Hause laden kann. 8 Std. Standzeit x 11 KW - 10 % Ladeverluste = 79 KW pro Nacht. Also jeden Tag 400-500 km Reichweite. Wer bitte pendelt das jeden Tag ?

    Das bedeutet automatisch das eben niemals alle gleichzeitig laden werden. Es fahren ja auch nie alle gleichzeitig zur Tanke ;)


    Und 11 KW ist heute auch schon nichts mehr. Die Herdplatte an, dazu was im Backofen und die Wärmepumpe läuft im Winter und schon sind 11 KW ein Witz.

    Jeder Neubau ist heute doch schon mit 44-69 KW Hausanschlüssen versehen.

    Und nach Din rechnet man heute auch schon mit Leistungsbedarf von 15 KW pro Wohneinheit, kommt die Warmwasserbereitung oder eine Wärmepumpe dazu rechnet jeder Netzbetreiber schon mit Leistungsabgaben von ca. 35 KW


    Wie gesagt, 11 KW ist nichts, bzw. nicht viel.

    Wenn alle abends ihr Essen machen zwischen 17-19 Uhr ist das Stromnetz im übrigen auch überlastet.


    Deshalb ja auch Last-Management bei der Wallbox-Förderung. Und Energie-Management wird auch in Zukunft eine größere Rolle spielen, auch ohne E-Autos. Es weht nunmal nicht immer Wind oder scheint die Sonne...


    Unser E-Up, neben dem Verbrenner, lädt auch gerade mit 2,3 KW. Der ist dann in der Nacht fertig und hat dann wieder eine Reichweite von ca. 180 km was bei uns für 5-6 Tage pendeln reicht.

    Und 2,3 KW ist ca. so viel wie eine WaMa beim heizen verbrauchen kann, teilweise sogar noch mehr (bis 3 kw)

    Gas ist eine gute Alternative, aber ich würde mich sehr sehr schlau machen wie es mit dem aktuellen und dem zukünftigen Tanken aussieht.


    Wir hatten selbst einen VW Up-Eco den wir, noch während der Finanzierung, wieder verkauft haben.

    Denn seit ca. 5 Jahren sind die Tankstellen/Zapfsäulen rückläufig. Und dieser Effekt wird sich mit der Förderung E-Mobilität noch weiter beschleunigen da die Tankstellen in Zukunft auch noch Ladesäulen benötigen um Konkurrenzfähig zu bleiben. Gas hat jetzt schon ein Nischendasein von unter 1 % aller Zulassungen. Ich kann die Betreiber verstehen das sie dann die Kosten für eine Handvoll Kunden nicht weiter tragen wollen während Ladesäulen inzwischen gefördert werden (sollen).


    Bei uns war vor 2 Jahren mit Erdgas Schluss weil von unseren 5 Tankmöglichkeiten im Umkreis von 25 km nach und nach 3 Abgebaut wurden. Die 2 verbleibenden waren dann aber nicht mehr auf der Alltagstrecke, man hätte also jedes mal mindestens 17 km zum Tanken fahren müssen.


    Wir konnten dann den Gas-Up an meinen Kollegen weiter verkaufen, der aus einer anderen Richtung nach Hamburg pendelt.

    Und das was hat er jetzt für ein Problem: Richtig, exakt das gleiche. Auf seiner Pendeltrecke waren 2 Gas-Säulen. Eine wurde, aufgrund der zu geringen Nachfrage, wieder abgebaut weil die Unterhaltungskosten zu hoch sind.

    Und die 2. ist während der Corona-Krise nicht gewartet worden. Laut Betreiber haben nur 3 Leute gefragt weil viel weniger Pendeln. Die Säule soll wohl kurz über lang einer Ladesäule weichen...


    Lange Rede kurzer Sinn: Ist die Gas-Infrastruktur jetzt und zukünftig vorhanden (was ich bezweifle) ist Gas eine sehr gute Alternative. Wenn nicht dann Finger weg weil Tot.


    Und Wasserstoff ist das Problem Ähnlich:

    Zu teuer in der Herstellung, zu teuer bei der Betankung (Tankanlagen kosten der Tankstelle aktuell zwischen 0,5-0,8 Mio Euro) Daher wird es eine Flächendeckende Verbreitung in den nächsten 10 Jahren sehr schwer haben.


    Vorteil Elektroauto:

    Strom ist faktisch überall und jederzeit vorhanden und lässt sich zu 100 % Regenerativ herstellen, auch wenn wir davon noch weit entfernt sind. Es mangelt z.Zt. nur an Lade Möglichkeiten. Aber Strom gibt es halt überall.

    Aber aufgrund der Tatsache das jeder Hausbesitzer zu Hause "tanken" kann (mit PV-Anlage ist dann noch das Optimum) oder es eventuell auf der Arbeit kann, ist die Verbreitung und damit die kurzfristige Zukunftsfähigkeit beim Elektroauto viel mehr gegeben.


    Deshalb war und ist für uns nur die Wahl zwischen Verbrenner und Elektro gefallen.

    Das wurde mir auch schon ein paar mal Erklärt.


    Der alte Broker hatte aber schon Anfang Oktober die Anteile übertragen.

    Die Nachweise habe ich schon seit Wochen in schriftlicher Form.

    Smartbroker hat diese Nachweise auch schon zusätzlich seit Wochen vorliegen.

    Das schriftliche Übetragungs-Protokoll würde auch schon vom Support kontrolliert und für "einwandfrei" bewertet.

    Wie gesagt, Smartbroker bzw. die DAB sind seit Mitte Oktober im Besitz der Anteile, auch wenn sie eventuell noch im Depot der Clearing Frankfurt liegen.


    Man ist aber anscheinend nicht in der Lage, trotz mithilfe des alten Brokers und aller Unterlagen, mir meine Anteile zuzuweisen.

    Neues Jahr, und immer noch das alte Problem.
    Auch wenn es bei anderen funktioniert hat, bei mir leider nicht bzw. immer noch nicht.

    Vor 120 Tagen, also knapp 4 Monate, wurde der Antrag auf Depotübertrag gestellt. Nach der Bearbeitung von Smartbroker (ca. 3 Wochen) hat mein alter Broker den Auftrag innerhalb von 48 Std. bestätigt und komplett umgesetzt (Bruchstücke verkauft, Anteile übertragen und Konto geschlossen).


    Also warte ich nun schon seit 3,5 Monaten auf den Übertrag auf mein Smartbroker Konto bzw. das man meine Anteile dort endlich meinem Depot zuweist. Denn übertragen sind sie ja schon längst.


    Und nur zur Info, es handelt sich weder um Exoten noch um Anteile von einem Broker aus dem Ausland.

    Beide Broker haben ihren Sitz und ihre Lizenz in Deutschland und bei den ETF handelt es sich nur 1 Position, nur den 2. Größten ETF (Ishares Core MSCI World)

    Also bei den Mieten die hier vor 15 Jahren schon aufgerufen wurden stellte sich die Frage bei uns irgendwann nicht mehr.


    Wir konnten, ohne großes Eigenkapital und deutlich schlechteren Zinsen als heute, unser Einfamilienhaus bauen ohne einen einzigen Euro mehr zur Kaltmiete unserer damaligen Wohnung.

    Und das im Hamburger speckgürtel und nicht irgendwo auf dem Dorf.

    Inzwischen hat sich der Wert unserer Immobilie fast verdoppelt und Dank nun niedrigerer Zinsen, zahlen Wir inzwischen sogar 200 € weniger als zum Anfang und zu unserer alten Kaltmiete.

    Im Vergleich zu mietobjekten ist unsere Tilgung inzwischen sogar fast 500,- € niedriger.


    Deshalb man ich die Frage schon verstehen. Die Erklärung von Saidi und finanztip ist mir viel zu oberflächlich.


    Ich könnte also auch 500,- € monatliche Rücklagen bilden im Vergleich zu einem Mieter. Nur wird der Mieter immer Mieter bleiben während ich einen Gegenwert habe, mag der in Zukunft auch noch so groß oder klein sein.

    Freut mich zu lesen das es, wie bei vielen, auch anders geht oder gehen kann.


    Ändert nur leider nichts daran das inzwischen auch sehr viele massive Probleme mit Smartbroker haben.

    Inzwischen hat sich auch jemand von finanztip bei mir gemeldet und hilfe angeboten.


    Da aber schon ein Austausch mit anderen "Geschädigten" über die Verbraucher-zentrale in NRW sowie über die BaFin läuft, habe ich dankend abgelehnt.


    Es scheint also als ob die Probleme auch bei finanztip mal angekommen sind.

    Hallo,

    nein ich bleibe nicht bei Smartbroker. Ich habe die dort neu eingerichteten Sparpläne schon wieder gelöscht und die über den Sparplan gekauften Anteile bereits wieder verkauft.
    Das Geld ist auch schon ausgezahlt und liegt bereits Angelegt bei neuen Broker.


    Ich wollte, mit den wenigen Anteilen, es nicht noch einmal wagen einen Übertrag im Zusammenhang mit Smartbroker zu starten, auch wenn es dieses mal um das Ausbuchen geht. Deshalb habe ich lieber verkauft als neu übertragen.


    Und das werde ich wohl, sollte denn irgendwann jemals meine Anteile aus dem Übertrag zu Smartbroker dort auftauchen, oder übel mit den Anteilen auch so machen.
    Denn nach wie vor habe ich sie immer noch nicht in meinem Depot, auch 2 Monate nach übertrag an Smartbroker.

    Der Support ist inzwischen bemüht, aber kaufen kann ich mir da auch nichts für. Ich habe halt seit nunmehr einem Quartal (incl. Sperr,-und Vorlaufzeit vom alten Broker) kein Zugriff auf mein Kapital, wollte ich also reagieren kann ich es einfach nicht.


    Meine Anfragen per E-Mail hatten zum Schluss schon eine Bearbeitungszeit von 10-15 Tagen.


    Einfach mal Googlen wie schlecht Smartbroker wirklich bewertet wird im vergleich zu anderen Brokern, die auch mit den aktuellen umständen leben und kämpfen müssen.


    Ich will mit dem Laden nur noch abschließen, wie gesagt zur Not mit dem Ausverkauf der Anteile, um einfach nur noch an mein Geld zu kommen und den großen Fehler zu den Akten zulegen.