Beiträge von Heltanos

    Hier ein Vergleich mit dem normalen Vanguard FTSE All-World ETF.


    https://www.fondsweb.com/de/ve…IE00B3RBWM25,LU0718558488


    Anfang des Jahres wurde ein nachhaltiger ETF aufgelegt. Da der zeitrum für den Vergleich recht kurz ist (glaube seit März) habe ich den besagten zum Vergleich gewählt.


    Vanguard ESG Global All Cap UCITS ETF (Acc)

    ISIN: IE00BNG8L278

    WKN: A2QL8U

    Ticker: V3AA


    Vanguard ESG Global All Cap UCITS ETF (Dist)

    ISIN: IE00BNG8L385

    WKN: A2QL8V

    Ticker: V3AL


    Vanguard ist in den USA eine Art Genossenschaft.

    Was für mich wichtig ist, bei einem ETF verstehe ich das Produkt bzw. die Kosten

    z.B. Bei Smartbroker fallen für mich für einen Sparplan von 400,00 € *0,2% = 0,80€ Gebühren an. Der ETF hat jährliche Kosten von 0,24% (TER) und bei Verkauf fallen nochmals Gebühren von XXX € (je nach Betrag) an. Dann noch auf 70% Abgageltungsst+Soli (26,375%) und ich weiß was rauskommt.


    Hier kannst du mal beides gegenrechnen

    https://www.finanzfluss.de/rechner/etf-kostenrechner/


    Die beiden oben genannten ETFs erfüllen deinen Wunsch nach Nachhaltigkeit und Vanguard deinen Wunsch nach Genossenschaftsgedanke.

    Ich besitze einen Bonussparplan der Volksbank (einen guten alten :-)). Bei dem ist es so, das es je nach Jahren einen Bonus auf die eingezahlten Beträge gibt.

    Beispiel:

    Beitrag 100 € p.m = 1.200,00 € p.a. Nach dem 13 ten Jahr, erhalte ich einen Bonus von 100 % auf die im Jahr eingezahlten Beträge. D.h. ich erhalte dann einen Bonus von 1.200,00 €. Das Gesamtguthaben wird aktuell mit 0 % verzinst.


    Bei der Bank habe ich meinen kompletten Freibetrag von 801,00 € eingerichtet. Heißt von dem Bonus 1.200,00€ sind 801,00 € steuerfrei und die restlichen 399,00 € werden 26,375% (Abgeltung+Soli) versteuert. Da es auf das Gesamtguthaben aktuell keine Zinsen gibt, ergibt sich somit kein Zinseszins Effekt.


    Da ich aktuell am investieren eines größeren Betrags bin (Chargen bis 31.12. in Vanguard FTSE All-World ETF (thes.)), bin ich am überlegen, ob es nicht geschickter wäre den restlichen Betrag in den Vanguard FTSE All-World ETF (auss.) zu investiern und den Freibetrag bei meiner Depotbank einzurichten. Somit würde ich auch hier wieder die 801,00€ voll ausnutzen, nur mit dem nutzen des Zinseszins Effekt.


    Beispiel:

    Sparplan -> 1.200,00 € -> von Bank Freibetrag löschen -> Bonus 1.200,00 € mit 26,375% (Abgeltung+Soli) versteuern

    Kauf Vanguard FTSE All-World ETF (auss.) ( ca. 60.000,00 € // 2020 1,59% Ausschüttung // ca. 954,00€ ) -> hier Freibetrag von 801,00 € einrichten -> Betrag natürlich reinvestieren (wegen Zinseszins)


    Sehe ich das so richtig oder habe ich da irgendwo einen Gedankenfehler ?

    Natürlich ist es immer interessant für einen Leser, wie denn nun die Geschichte ausgegangen ist.


    Am 11.06.2021 (Fr.) war natürlich kein Geld auf dem Konto. Daher nochmals am 15.06.2021 (Mo.) angerufen (die arme Frau am Apparat) und darauf hingewiesen, das ich umgehend das Geld auf mein Konto möchte. Diese meinte, es sei in der Kassenabteilung und das Geld würde im laufe der Woche kommen. Ich erwiederte, das mir das egal sei (es gibt ja Sofortüberweisungen) und ich heute bzw. spätestens Morgen das Geld auf meinem Konto haben möchte. Zugleich habe ich ihr aber auch angeboten, das Sie sich noch Monate Zeit damit lassen können, wenn sie mir das ganze mit Verzugszinsen von 5% über dem Basiszins verzinsen :). Davon war die Dame nicht so begeistert.


    Am 17.06.2021 (Do.) habe ich mich dann an den Versicherungsombudsmann/frau gewendet. Habe auf deren Webseite eine Beschwerde eingereicht, mit der Forderung um Zahlung von Verzugszinsen 5%.


    Am 18.06.2021 (Fr.) war nun endlich das Geld auf meinem Konto.


    Am 12.07.2021 kam ein Schreiben vom Versicherungsombudsmann/frau, das sich die Versicherung bereit erklärt, Verzugszinsen von 5% über Basiszins für die Zeit vom 01.05. - 18.06. zu erstatten. :thumbsup: Dabei handelte es sich immerhin um eine Betrag von ca. 75€.


    Fazit:

    Wenn es doch solche Institutionen wie den Versicherungsombudsmann/frau gibt, weshalb nicht einfach auch einmal nutzen? Aufwand für mich, 5 min. online das Formular ausfüllen. Ob es was bringt? In meinem Fall schon. Wenn nicht, wären 5min. meiner Zeit verloren gewesen.


    Ich hoffe dieser Beitrag hilft den einem oder anderen.

    Wie die Vorredner bereits geschrieben haben, ist es eigentlich wurst welchen du, der von dir genannten, besparst. Ich stand auch vor dem Problem, welchen ich nehmen sollte. Fakt war für mich, es sollte einer max. 2 sein. Hauptpunkt für mich war, eine breite Streuung. Als Vorbild habe ich mich an dem norwegischen Staatsfonds orientiert (ca. 9000 Aktien). Zur Auswahl standen dann:

    - MSCI (1600 Aktien)

    - MSCI ACWI (2500 Aktien)

    - MSCI ACWI IMI (8900 Aktien)

    - FTSE All World (4000 Aktien)

    - FTSE All World ESG (5000 Aktien)

    Entschieden habe ich mich dann für den FTSE All World (A2PKXG). Meine Gründe:

    Hat weniger US Anteil als der MSCI ACWI und FTSE All World ESG, mehr Aktien als der MSCI ACWI. Hatte auch zuerst den MSCI ACWI IMI im Auge. Jedoch wird der lediglich mit 1500 Aktien nachgebildet. Somit ist auch dieser ausgeschieden. Habe zwar erst am 01.07. begonnen zu besparen, jedoch ist das der , der mir persönlich am meisten zugesagt hat.

    Ziel ist es min. 15 jahre zu besparen, daher habe ich auch keine 30% Anleihen hinzugenommen. Dies werde ich zu einem späteren Zeitpunkt dann einmal umschichten.

    Wie du bereits geschrieben hast, hast du nun begonnen. Falsch hast du mit deiner Auswahl auch nichts gemacht. Und solltest du dich im weiteren Verlauf für einen anderen entscheiden, kannst du den aktuell besparten einfach weiterlaufen lassen (ohne Sparplan). Kaputt geht dadurch nix. Denn wenn der Markt nach unten geht, gehen alle oben genannten relativ synchron nach unten oder nach oben.

    Dissi

    Schau dir vielleicht auch mal Flatex an. Kannst die Sparrate von einem externen Konto abbuchen lassen, hat auch Auszahlungsplan, die Möglichkeit bei ausschüttenden des Reinvest der Dividende. Einziger Nachteil aktuell -0,1% auf das Guthaben auf dem Konto. Hast du zudem noch etwas anderes als Fonds oder ETFs im Depot, fallen auch dort die -0,1% an. Da es ja bei dir nur 2 ETFs sind - kein Problem.

    andiii_98

    diesen Artikel habe ich auch gelesen. Jedoch finde ich nirgends, mit welchem Brutto man rechnen muß, um die Abzüge zu berechnen. Rechne ich mit dem Lohnzettel-Brutto, ist der ja höher als das zu versteuernde Einkommen vom Lohnsteuerjahresausgleich. Bringe ich hier etwas durcheinander?

    Bei uns gibt es die Möglichkeit, Beiträge in eine Versorgungskasse (Pensionskasse ???) per Entgeldumwandlung einzuzahlen. Bis zu einem Betrag von 1000,00€ wird dieser mit 25% bezuschusst. Habe mir hierzu auch schon folgenden beitrag durchgelesen

    https://www.finanztip.de/betriebliche-altersvorsorge/. Leider komme ich auf keinen grünen Zweig.

    Bsp.:

    Brutto (Lohnzettel) = 4000,00€ -> 48.000,00€ p.a.

    Entgeltumwandlung = ca. 104,00 € -> 1.250,00€ p.a

    = 4.000,00€ - 104,00€ = 3.896,00€


    Nun habe ich noch 2 Kinder (Kinderfreibetrag 5.460,00€ für 2021), die mein zu versteuerndes Brutto ja nochmals senken.

    = 48.000,00€ - 5.460,00€ = 42.540,00€ p.a. -> 3.545,00€ p.m.


    Mit welchen Zahlen muß ich nun rechnen, um die Steuerersparnis zu erhalten?

    Würde sich das Beispiel rechnen oder doch lieber privat investieren?


    Es gibt die Möglichkeit (nach Ablauf) die Auszahlungen in 3J. / 5J. und 10J. monatlich auszahlen zu lassen. Auf Antrag auch eine lebenslange Rente.


    Somit sind Aussagen wie

    Zitat:

    "Damit er sein eingezahltes Geld wiederbekommt, müsste er nur 17 Jahre Rente beziehen – also 84 Jahre alt werden."

    aus dem Beitrag hinfällig.

    Referat Janders

    Zitat:

    "Wir wollen sie deshalb effizienter, transparenter und dadurch attraktiver und einfacher machen. Dazu werden wir Kriterien für ein Standardvorsorgeprodukt festlegen.“ Dieses, von der Wirtschaft angebotene Standardprodukt soll demnach für alle Arbeitnehmer voreingestellt sein und könne dann lediglich per Opt-out-Verfahren abgewählt werden."


    Oje. Hatten wir das nicht schon mal mit Riester Produkten (mit den Vorgaben) und den Angeboten der Wirtschaft? :(

    Bin gerade dabei so etwas aufzulösen. Ich hatte ursprünglich eine SBU mit einem mtl. Beitrag von ca. 85€. Damals wurde auch der Steuerspareffekt angeführt und die SBU in eine fondsgebundene Basisrente mit BU-Zusatz gewandelt. Natürlich so vorsorglich wie ich war mit 5% Dynamik. Aktuell lag der Beitrag bei ca. 250,00€ - BU 2500,00€ (130,00€ Basisrente + 120,00€ BU).

    Stand: 2007 / Rentenfaktor pro 1000,00€ Fondsguthaben 40,37€ DAV 2004 R = jährliche Rente

    Bei mir -> aktuell 20.000,00€/1.000 = 20*40,37€ = 807,40€ p.a. Brutto Rente = 67€ p.m. Brutto.

    ACHTUNG! Eine Basisrente kann man nicht kündigen, sondern nur Beitragsfrei stellen. D.h. ist wie eine gesetzliche Rente. Da ich noch 2 Kinder habe, ist es mir lieber das die noch eventuell von dem Rest bei einem frühzeitigen ableben was davon haben.

    Nun der große Knackpunkt an der Geschichte. Durch die Beitragsfreistellung (bei mir eventuelle Rückabwicklung), verlierst Du automatisch deine Zusatz-BU.

    Eine BU löst man normalerweise nicht mehr auf, weil ein Neuabschluss in jöherem Alter meist teurer wird.

    Ich habe Glück im Unglück. Da ich beim Abschluß der BU in einer höheren Risikoklasse eingestuft war, könnte ich heute zu den gleichen Konditionen einen neue gleichwertige abschließen. D.h. ich habe einen anderen Arbeitsplatz als zuvor (Büro) und würde somit in eine niedrigere Risikoklasse eingestuft.


    Hierzu ein Beitrag von Finanztip

    https://www.finanztip.de/berufsunfaehigkeitsversicherung/

    Unter Punkt 6 steht folgendes

    Zitat:

    " Von einer Kombination der BU-Versicherung mit einer Kapitallebens- oder Ren­ten­ver­si­che­rung raten wir ab. Der zusätzliche Anteil für die Kapitalanlage macht den ohnehin recht hohen Beitrag für die Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung nochmal deutlich teurer. Das verleitet dazu, eine zu niedrige Berufsunfähigkeitsrente zu vereinbaren. Wer sich wegen Arbeitslosigkeit, Elternzeit oder anderer finanzieller Engpässe den Beitrag nicht mehr leisten kann, verliert zusammen mit der Altersvorsorge auch den BU-Schutz. Wir empfehlen deshalb grundsätzlich, Sparverträge und die Versicherung gegen existenzielle Risiken zu trennen."


    Entscheide nun selbst, was für dich das beste ist.

    Hallo Marcel,

    ich habe genau das gleiche Problem und jetzt einfach einen Strich darunter gezogen.

    Schritt 1: Termin gesetzt, bis wann ich investiert sein möchte (erl. 31.12.2021)

    Schritt 2: Einmalbetrag oder Sparplan (erl. Sparplan a 12 Raten / 01. und 15. mtl.)

    Schritt 3: Beginn 01.07.


    Was ich im Moment noch am schauen bin, ist welchen ETF ich nehmen soll. Hatte zuerst den Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Acc) ins Auge gefasst. Weshalb diesen? Kann ich bei meinem Broker als Sparplan kaufen, TER von 0,22%, eine geringe Tracking Difference und breit gestreut (ca. 4000 Aktien Weltweit).


    Aktuell steht noch der Vanguard ESG Global All Cap UCITS ETF (Acc) zur Debatte. Ist noch breiter gestreut (ca. 5000 Aktien) und beinhalte auch Small Caps.


    Weshalb nun einen Sparplan über 6 Monate a 12 Raten? Ich denke über den Zeitraum von 6 Monaten, komme ich dem einer Einmalanlage eher dran, als bei 12 oder 24 Monaten.


    Darauf hin habe ich einige Szenarien durchgespielt (4 Stück) und bei 3 davon, war dies eben die beste Variante für mich. Das ganze kannst du auch hier nochmals nachlesen

    Entscheidungshilfe Invest


    Vielleicht hilft es dir bei der Entscheidungsfindung weiter. Was die Zukunft bringt, wissen wir alle nicht.


    Wenn nun der Markt die nächsten Monate nochmals 20%-30% zulegen sollte, war es die schlechteste Entscheidung. Dann ist es eben so. Aber bei einem Verhälnis 3:1, habe ich mich eben anderst entschieden.

    JDS

    Habe einfach mal blöd in den Taschenrechner getippt.

    1 Jahr / 12% Zuwachs = 12.000€*,7*0,26375 = 2215,50€

    Schon n bissl was. Also doch um so wichtiger welchen der beiden ich nun wähle.

    https://de.extraetf.com/etf-co…IE00BNG8L278,IE00BK5BQT80

    Hier ist die Tesla dabei. Berkshire fehlt bei beiben.


    zu IE00BNG8L278:

    Ja mir ist bewusst, das der ETF noch recht jung ist (03/2021).

    Dieser investiert vollständig und nicht optimiert. Laut einem Video von Saidi, tragen aber auch gerade die "Wertpapierleihe" zu einer geringeren "Tracking Differenz" bei.


    Daher die Überlegung ersteinmal den IE00BK5BQT80 zu kaufen und eventuell in 1-2 Jahren switchen. Denkt ihr, das macht sich mit dem Zinseszins wirklich so gravierend bemerbar nach so kurzer Zeit?

    Nachdem nun mein Plan steht, hat sich kurzfristig noch eine Frage aufgeworfen, welchen ETF ich nun wählen sollte. Mein Leitgedanke ist, mich grob an dem norwegischen Staatsfonds zu orientieren. Dieser beinhaltet ja bekanntlich 67% Aktien (ca. 9000 Werte), 30% Anleihen und 3% Immobilien. Da der Anlagezeitraum ja 15 Jahre beträgt, habe ich die 30% Anleihen weggelassen, ebenso die Immobilien. Also ein Produkt mit möglichst großer Streuung.


    Daher war mein Entschluß auf den Vanguard FTSE All-World (ISIN IE00B3RBWM25, WKN A1JX52) gefallen (ca. 4040 Aktien weltweit). Bei genauerem hinsehen, habe ich festgestellt, das das der Ausschütter ist. Daher hier nochmals eine Korrektur Vanguard FTSE All-World (ISIN IE00BK5BQT80, WKN A2PKXG).


    Durch einen Beitrag im Forum, bin ich auf den Vanguard ESG Global All Cap (ISIN IE00BNG8L278, WKN A2QL8U) gestoßen. Dieser beinhaltet immerhin ca. 5000 Aktien weltweit. Das es sich um einen ESG handelt, ist für mich nachrangig. Ich hatte damals bei der Suche einen "Global All Cap" (ca. 7000) gesucht, jedoch keinen gefunden.


    Daher meine Frage an Euch - welchen würdet Ihr bevorzugen?

    Vanguard FTSE All-World (ISIN IE00BK5BQT80, WKN A2PKXG)

    Vanguard ESG Global All Cap (ISIN IE00BNG8L278, WKN A2QL8U)


    Mir ist bewusst, das ich bei beiden eigentlich nichts falsch mache, jedoch vor dem Hintergrund des großen Invests, wollte ich einfach nochmals Eure Meinung dazu hören.


    Ungeschickt wäre es, jetzt zu investieren um eventuell in 1-2 Jahren vielleicht umschichten zu wollen. Was spricht eigentlich gegen ein Umschichtung des ganzen ETFs? Kosten halten sich ja im Rahmen. Glücklicherweise habe ich noch ein Depot bei Flatex, wo man kostenlos einen Sparplan und einen Auszahlplan anlegen kann (aktuell).


    Freue mich auf Eure Meinungen.

    Stand leider kein Termin in irgend einer Form drin. Lediglich, das wenn ich mir es nicht anderst überlege, der Vertrag zum 01.05. gekündigt wird. Werder das ich eine Rückmeldung geben soll bzw. bis wann ich bescheid geben soll. Hab gestern eh ein Fax mit Frist bis Freitag gesendet. Mal schauen was passiert.