Beiträge von Heltanos

    Referat Janders

    Hab da was verbockt. Nochmals neu.

    1037€ Brutto x ca. 13 = 13481€ p.a.

    13481€ 4% = 540€ p.a. = ca. 45€ p.m.

    Wie kommst du auf 2% ? Kann sein, das die Beiträge von der Steuer absetzen kann, jedoch wenn er ausgelernt hat gehen die Beiträge in die Höhe (siehe SvenH). Und das soll etwas für die breite Masse sein?

    Nachtrag:

    Ich habe gerade nochmals die Satzung durchgelesen. Hier ist ein Nachschusspflicht von 500€ pro Anteil festgeschrieben. =O Da ab 2022 dies eh entfällt, naja. Hoffen wir, das die nächsten Monate nichts passiert.

    H4KlAuS

    Danke für die Info. Habe ich mir schon fast gedacht, da Verlinkungen zu Maklerrechnern als Ergebnis immer "Dieses Produkt wird nicht mehr angeboten" ausspuckten.

    Riester ist der (unausgegorene) Versuch Ottonormalverbraucher für eine kapitalgedeckte Altersversorge zu begeistern. Wichtig ist, dass Riester keine Produktkategorie - sondern der rechtliche Rahmen für die Förderung - ist. Da es viele unrentabele Produkte gibt, ist Riester nicht das Grundproblem. Staatlich geförderte Altersvorsorge sollte mE einfach und individuell gestaltbar sein. Mir würde Steuerfreiheit in der Ansparphase + normale Besteuerung in der Rentenphase genügen; gegen einen zusätzliche Förderung vergleichbar dem VL-Sparen hätte ich nichts einzuwänden. Einzige Voraussetzung für die "Förderung": Kein Zugriff vor Rentenbeginn.

    Da stimme ich dir voll und ganz zu. Wie bereits geschrieben, habe ich mich all die Jahre nicht so intensiv damit beschäftigt. Ich hatte zu der Zeit VL noch einen Bausparvertrag. Als dieser abgelaufen ist, gab es nur noch AVWL (IG Metall). Da wir eine bAV bei uns haben, hatte ich damals diese dann hierein fliesen lassen und mich erst gar nicht mit Riester Produkten auseinandergesetzt.

    Meine Erkenntnis aus Riester ist:

    Wenn man eine alleinerziehende Person mit Kindern und sehr niedrigem Einkommen ist, dann lohnt es sich. Am besten noch, wenn man Hartz IV bezieht und nur den Mindestbetrag von 60€ bezahlen muß. Mein Sohn wird ca 700€ in der Lehrzeit bekommen (IG Metall). Selbst da ist er schon über den 60€.

    Ich finde es einfach eine Frechheit unserer Regierung. Ich bin mir schon die ganze Zeit am Kopfzerbrechen, was ich ihm empfehlen soll, was er machen soll. Klar ist, das in Zukunft die Rente vorne wie hinten nicht mehr reicht. Nur wenn ich selbst für einen Auszubildenden keinen großen nutzen darin sehe, ist es nicht wirklich für die Allgemeinheit.

    Ich weiß einige werden mich dafür steinigen :-) Schaue die vielleicht einmal folgendes als Option an.

    Genossenschaftsanteile Volksbank

    https://www.vbdonw.de/privatku…haft_neu.landingpage.html

    - haben die letzten Jahre konstant 3% bezahlt.

    - Kündigungsfrist: mindestens drei Monate vor Schluss eines Geschäftsjahres.

    - Die Auszahlung erfolgt jedoch erst nach der General- bzw. Vertreterversammlung, in der der Jahresabschluss festgestellt wird.

    Ich nutze dies als so eine Art Sparbuch. Ich weiß in 7 Jahren möchte ich ein neues Auto. Zuvor hatte ich mtl. den Betrag auf ein Tagesgeldkonto überwiesen. Seit es dort jedoch keine Zinsen mehr gibt, mache ich es eben so. Und in 7 Jahren kündige ich eben 1 Jahr vorher. Ich weiß ja nicht um wieviel es geht bzw. wie schnell das Geld verfügbar sein soll. Ich hoffe keine Vor-/Nachteile vergessen zu haben.

    chris2702

    Kinderzuschag ist leider nur 185€x2 (vor 2008).

    Ich habe aktuell noch kein Produkt. Habe mich bezgl. Nettopolice umgeschaut. Bin auf die Condor C70-H gestossen. Wie bereits schon geschrieben, bei Beitragsfreistellung nach Kinderzuschlägen ist dann wohl auch sinnlos. Hätte man die Möglichkeit dies selbst zu steuern (ETF Anlage) und würden die nicht wie bei Fairr die Reisleine ziehen müssen, wäre es interessant.

    Hier noch ein Link zu den Schweden

    https://www.ap7.se/vart-utbud/ap7-offensiv/

    Hier hat man die Möglichkeit zwischen 5 Anlagestrategien zu wählen.

    Hier am Beispiel "Offensiv"

    https://www.pensionsmyndighete…vice/fondtorg/fond/100013

    Die "Fondsgiv" betragen hier 0,07%. So etwas in dieser Form würde ich mir wünschen. Hierfür noch die staatlichen Zuschüsse und gut ist es. Wenn jemand denkt er muß mit 25 Jahren den Rentenfonds besparen, bitte. Wie ich jedoch hier gelernt habe, würde ich in meiner momentan Lage noch die offensive Variante wählen und im späteren Alter eventuel in den Rentenfonds switchen.


    Nachtrag:

    Übersetzer Auszug aus der oben genannten Seite



    Ein Fondsportfolio mit einer geringen Gebühr und einem festen Risiko

    AP7 Offensive ist eines der drei staatlichen Fondsportfolios mit einem festen Risiko. Es hat eine niedrige Gebühr und ein relativ hohes Risiko. Es ist für Sie geeignet, die noch viel Zeit bis zur Pensionierung haben und sich vorstellen können, ein höheres Risiko einzugehen, die Chance auf eine gute Wertentwicklung zu haben.

    chris2702

    So ein Produkt wäre mir auch am liebsten. Kosten bei TER 0,5% - max. 1,0%. So lange dies nicht möglich ist, so lange ist selbst eine Nettopolice unwirtschaflich. Die Politik sollte ein wenig über den Tellerrand schauen. Norwegen, Schweden. Schweden hatte Anfangs auch so ein Fondswirrwarr und schließlich den AP7-Fonds aufgelegt. So etwas in der Art würde ich mir wünschen. Ich verstehe wenn man der Bevölkerung etwas mehr Eigenverantwortung in die Hand gibt. Jedoch sollte es für Otto Normalverbraucher auch transparent genug sein um entscheiden zu können ob es gut ist oder nicht. Die breite Masse der Bevölkerung kann das leider nicht. Selbst ich, der sich im Moment sehr intensiv damit beschäftigt, komme immer wieder an den Punkt, wo einfach die transparenz fehlt um entscheiden zu können ob das Produkt etwas taugt oder nicht. Muste dies leider gerade erst mit meiner fondsgebunden Rentenversicherung feststellen. Hat mich schmerzhafte 3000€ gekostet der Dreck. Jedoch lieber ein schrecken mit ende als ein schrecken ohne ende. Daher aktuell - Neuausrichtung.

    Im Hinblick hierauf, bin ich am überlegen was ich tun soll. Da ich mich erst aktuell mit meinen Finanzen bzw. meiner Rente beschäftige. Leider habe ich vielelicht die Jahre über einen Fehler gemacht. Habe 2 Kinder im Alter von 14 und 18. Der 18 jährige beginnt im Sep. eine Ausbildung. Somit hätte ich ca. 3 Jahre noch Anspruch auf den Kinderbonus. Bei der jüngeren wären es (wenn alles normal läuft :-) ) noch ca. 5 Jahre Anspruch darauf + meinen Zuschuss. Um die Zuschüsse zu erhalten, müsste ich jedoch jährlich 2100€ berappen. Ohne den Kindebonus, wird sich Riester definitiv nicht lohnen. Was jedoch mit dem Vertrag tun? Kündigen, Beitragsfrei stellen. Bin echt unentschlossen ob ich jetzt noch mit Riester anfangen soll oder eher nicht.

    Ich habe in einem anderen Forum eine Antwort auf meine Fragen bekommen. Diese möchte ich hier natürlich teilen.

    zu 1: Wenn die Kündigung "zum 1.5." wirksam wird, ist der gekündigte Vertrag bis zum 30.4. wirksam. Zum 1.5., oder auch am 1.5., wird dann die Kündigung wirksam.

    zu 2: Die Abbuchung vom 03.05.2021 hätte somit nicht mehr erfolgen dürfen.

    Ich werde nun ein Rückbuchung des Beitrags vom 03.05.2021 veranlassen.

    Ich habe einen Vertrag mit Vetragsbeginn 01.10. In den allgemeinen Bedingungen steht:

    "Sie können Ihre Versicherung jederzeit zum Schluß der laufenden Versıcherungsperiode, frühestens zum Ende des ersten Versicherungsjahres, schriftlich kündigen." Der Vertrag wurde am 28.04.2021 per Fax wie folgt gekündigt:

    "Hiermit kündige ich meinen oben genannten Versicherungsvertrag zum 30.04.2021 bzw. fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt." Laut vorheriger tel. Auskunft, wurde mir gesagt, das der Depotwert ohne Abzüge ausbezahlt wird. Am 03.05.2021 wurde nochmals der Beitrag abgebucht. Der Depotwert betrug am 01.05.2021 13.486,48 EUR. Heute kam die Bestätigung mit folgendem Inhalt:

    " ... wird die Kündigung laut den Bedingungen zum 01.05.2021 wirksam. Rückkaufswert 13.405,50 EUR"

    Nun meine Fragen:

    1. Laut Versicherungsbedingungen steht "zum Schluß der laufenden Versıcherungsperiode". Ist das nicht dann der 30.04. und der 01.05. von denen ist falsch?

    2. Der Beitrag wird immer am 01. abgebucht. Wenn die Kündigung jedoch zum 30.04. erfolgt ist, ist die Abbuchung vom 03.05. nicht korrekt. Oder?

    Ich halte es wie chris2702. Hatte auch zuerst überall Bruchstücke liegen. Dann war eine Bank dabei, da reichte der Betrag nicht mehr. Also Freistellung im zum Darauffolgenden Jahr geändert, neu gerechnet bei welcher Bank ich etwas abzwacken kann usw. Mit der zeit war mir das dann zu blöd. Daher bei allen kein Freibetrag mehr und nur noch auf einer Bank, bei der ich diesen im Moment voll ausschöpfe.

    chris2702

    In derHand habe ich nichts. Es soll vielmehr ein Gedankenspiel sein, ob es sich rechnen würde oder nicht. Ist das etwa was da bei "Fairr" passierte? Würde der ETF automatisch verkauft, wie in dieser Situation?


    Ich gehe davon aus, das der Gewinn dann noch mit 26,375% versteuert werden muß. Oder muß der Gewinn dann mit dem persönlichen Steuersatz besteuert werden. Also abzüglich nochmals ca 4200,00€ käme ich dann auf eine Rendite von immer noch 5,5%

    OK. Neue Rechnung. 3000,00€ Brutto / LSK1 = ca. 2000,00€ Netto. 4% von 3000,00€ sind 120,00€. 120,00€ + 64,60€ Förderung = 184,60€. Das ganze x12 Monate x 15 Jahre = 49.100,00€

    Endkapital 49.100,00€ - 11.625,00€ Zulagen = 37.475,00€. Bei einem realen Sparbetrag von 120,00€ und Endbetrag von 37.475,00€ nach 15 Jahren ergibt sich somit eine Rendite von 6,97%.

    Ich habe mir gerade folgende Frage gestellt. Ist es nicht vielleicht sinnvoll eine Riester ETF Nettopolice als Investmentanlage zu betrachten? Folgendes Beispiel:

    Elternteil mit 2 Kleinkinder. Verdienst 2000,00€ Netto. 4% davon wären 80,00€ eigeninvest. Hierzu kämen 14,60€ (175,00€/12) + 50,00€ (2x300,00€ pro Kind/12). Somit ergäbe sich ein Invest von 144,60€ p.m. Dieses lässt man 15 Jahre auf einen MSCI World ETF in einer Riester Nettopolice fliesen. Bei einer Wertsteigerung von 5% p.a. ergäben sich hieraus ca. 38.500,00€. Nach Kündigung müssen die Zulagen zurückbezahlt werden. 38.500,00€ - 11.625,00€ Zulagen = 26.875,00€. Bei einem realen Sparbetrag von 80,00€ und Endbetrag von 26.875,00€ nach 15 Jahren ergibt sich somit eine Rendite von 7,85%.

    Optional, kann man auch die Sparriester in eine WohnRiester wandeln.

    Habe ich etwas bei meiner simplen Rechnung übersehen ? Der Gedanke dahinter ist, durch die Förderung einen höheren Sparbeitrag zu generieren. Was meint Ihr dazu.

    Ich denke nicht. Sagen wir mal so - der Betrieb ist IG Metall tarifgebunden. Daher denke ich, das es dort dann nur die AVWL gibt. Da die Ausbildung ja auch erst im September beginnt, weiß ich eigentlich noch nicht viel. Jedoch möchte ich im Vorfeld schon einmal schauen, wo er es dann bestmöglich investieren könnte. Wäre vielleicht auch einmal ein Thema für "Finanztip". Ein Vergleich der Anlageformen, gerade für Berufsneueinsteiger.