Beiträge von nealcaffrey

    Kurzes Update


    - mittlerweile wurde eine Schlichtungsstelle eingeschaltet

    - der "Schlichter" hat das ganz sachlich und nüchtern aufgrund von Tatsachen analyisiert

    - letztlich ist er nach "reiflicher Überlegung" zu dem Entschluss gekommen, dass die Bank 180€ an mich zurückbezahlen soll. Das ist ca. die Hälfte von dem was mir laut offizieller Rechnung zusteht.


    Damit kann ich leben... ich hoffe die Bank lässt sich auch auf die Zahlung ein :)

    Ich muss schon sagen, im Antworten per Post sind die Banken echt fix :)

    Heute kam prompt die Antwort auf meine Mail vom 3.12.


    "Sie äußern Kritik an der uns bejahten dreijährigen Verjährungsfrist. Gerne stellen wir Ihnen unseren Standpunkt näher dar.

    In der Tat bejahen wir die Rechtsansicht, dass Rückforderungsansprüche, die vor 2018 entsanden sind... bereits seit Ende 2020 verjährt sind.


    Ihr Anspruch auf Bereicherungsrecht (812 BGB) unterliegt der regelmäßigen Verjährung gemäß 195 BGB, er verjährt somit nach drei Jahren. Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt gemäß 199 BGB mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist...


    Dieses Ergebnis ist auch interessengerecht, weil auf diese Weise der von den Verjährungsregeln bezweckte Rechtsfrieden in angemessener Zeit erreicht wird."


    Im Ergebnis ändert sich genau gar nix :)

    Jetzt lese ich daraus, dass die Ansprüche bereits letztes Jahr verjährt sind.


    Ich hab ja keine Ahnung von der Materie... aber gefühlt wollen die mich mal richtig verar...en.


    1. Schreiben: Sie haben gar keinen Anspruch

    2. Schreiben: wir erstatten einen Teil - der Rest läuft unter der Drei-Jahres-Lösung bei Energielieferungsverträgen

    3. Schreiben: wir erstatten einen Teil und achja, der Rest ist bereits Ende letztes Jahr verjährt.


    Was ist da los? :/


    Schlichtungsstelle wird eingeschaltet.


    Grüße


    Guten Morgen, danke für die Rückmeldung.

    Ich bin nach dem ersten Schreiben der Hausbank direkt über die Beschwerdestelle gegangen, die mir auch zuletzt geantwortet hat.

    Jetzt versuche ich es nochmal über diese Beschwerdestelle, wenn ich da nicht weiterkomme, gehe ich über die Schlichtungsstelle.


    Danke für die Links...

    Da gibt es ein paar Argumente, die ich in meine Antwort einbauen kann :)


    "In den Entscheidungen zu den Energielieferungsverträgen hat der BGH erkennbar die besondere betriebswirtschaftliche Situation der Energielieferanten durch stark schwankende Weltmarktpreise bei Gas, Öl und Strom berücksichtigt, ein dort entscheidungserhebliches Argument, das bei Bankverträgen keinerlei Rolle spielt."


    Ich versuche mein Glück weiter...


    Grüße

    Guten Abend zusammen,

    ich bin gerade dabei meine zuviel gezahlten Bankgebühren zurückzubekommen.


    Im ersten Schritt wurde von der Bank alles erstmal pauschal abgelehnt. Mit einem Beisatz aber erwähnt, dass ich schon die Höhe des Erstattungsanspruchs bestimmen sollte, wenn ich was haben möchte :)


    Gesagt, getan - Ab dem Zeitpunkt der Gebührenerhöhung Mai/2017 habe ich die ohne Zustimmung zuviel bezahlten Gebühren inkl. Verzinsung auf ca. 350€ hochgerechnet.


    Als Antwort zu den lfd. Bankgebühren kam jetzt das "Drei-Jahres-Lösung bei Energielieferungsverträgen" Argument.

    "... gilt bei langjährigen Geschäftsbeziehungen der Preis, den ein Kunde seit mehr als drei Jahren unbeanstandet zahlt..."


    Zumindest wurde mit ein Angebot über die Erstattung der Kartengebühren gemacht - d.h. ich bin schonmal etwas weiter, wie nach dem ersten Schreiben.


    Mein Stand:

    - 36€ Kartengebühren Rückerstattung habe ich schonmal in der Tasche :)

    - Drei-Jahres-Lösung bei Energielieferungsverträgen auf die Bankenbranche nicht anwendbar, daher auch nicht gültig

    - Rückerstattungen sind nur für die letzten drei Jahre möglich, d.h. ab Dez 20219 bis heute = 36 Monate x 4€ pro Monat zuviel bezahlte Gebühren = 144

    - exkl. verpasste Zinsen lande ich dann bei 36 + 144 = 180€ Rückerstattungsanspruch


    Wie kann ich das jetzt in einer Antwort verargumentieren - gibt es eine Referenz auf die ich mich berufen kann?

    Oder ist hier ohne Anwalt tatsächlich Ende der Fahnenstange?


    Wie sind da eure Erfahrungen?


    Vielen Dank vorab.


    Viele Grüße Toni

    Hallo, wir sind verheiratet und haben für 2019 eine Steuerrückerstattung vom Finanzamt erhalten. Dazu haben wir einen dreiseitigen Wisch zur Aufteilung der erstatteten Steuer bekommen.


    Dort ist einmal der Split auf beide Ehepartner einmal nach Paragraph 37 Abgabenordnung (70/30) und einmal nach Paragraph 268 Abgabenordnung (50/50).


    Was ist denn jetzt der richtige?


    Vielen Dank vorab.


    Viele Grüße

    Neal

    Hallo Nordlicht1337, Danke für deine Rückmeldung.

    Baujahr ist Ende 80er Jahre - Modernisierungen sind meines Wissens in der Richtung nix gemacht worden. Kellerdecke ist denke ich nicht gedämmt und ungeheizt. Vergleichbare Wohnungen über uns befinden sich im Sandwich (drunter und drüber befinden sich Wohnungen), die haben ca. 50% von unseren Heizkosten!


    Temperatur ist im Wohnzimmer - 19-20 Grad. Kinderzimmer ist etwas wärmer, der Rest eigentlich nur auf "1" geregelt.


    Das mit der Energieberatung ist ein guter Hinweis - in unserem Bundesland sogar kostenlos.


    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    heute früh kam der Heizungsableser und hat die Zählerstände an Heizung und Wasser abgelesen.

    In Summe ein deutlicher Mehrverbrauch ggü. 2019.

    Wasser (Warmwasser 28 m³, Kaltwasser 85 m³) +35% ggü. Vorjahr (2019 = 700€)

    Heizung 4080 Verbrauchseinheiten (Verbrauchswert x Bewertungsfaktor je Heizung) +45% ggü- Vorjahr (2019 = 1300€)

    Wasser ist aus meiner Sicht plausibel und nachvollziehbar - aber bei der Heizung hab ich so meine Bauchschmerzen -

    Wenn ich die Verbräuche für 2020 hochskaliere komme ich allein bei der Heizung auf ca. 600€ Mehrkosten.


    Wohnung:

    - Erdgeschosswohnung (darunter Keller bzw. Parkplätze / darüber Wohnung)

    - 115 m² Heizfläche (11,30€ pro m² p.a. in 2019, bei der Hochrechnung auf 2020 komme ich auf 16,40€))

    - 2 Erwachsene, 1 Baby

    - geheizt wird mit Heizöl

    - Heizungen sind mit Wärmezählern ausgestattet


    Eingezogen sind wir im Mai 2019 - also nicht ganz repräsentativ bzgl. Verbrauch. Da wir aber komplett saniert und dafür auch Wasser und Heizung benötigt hatten, würde ich das im ersten Schuss als gleichwertig ansetzen.

    Dazu kommt das 2020 Nachwuchs kam und beide Elternteile nahe vollständig daheim / im Home-Office waren.


    Jetzt suche ich nach Optimierungsansätzen:

    - Im Wohnzimmer habe ich einen großen Heizkörper mit Bewertungsfaktor 4 - allein der macht ca. 50% der Verbrauchsmenge im ganzen Jahr aus! Vorm Heizkörper steht ein Sofa (ca. 25cm Abstand) und auch die Fensterfront sorgt für Sonneneinstrahlung am Vormittag.


    Wie schätzt ihr die Situation ein und habt ihr Ansätze, um die Heizkosten runterzubekommen.


    Danke euch.


    Grüße

    Neal

    Hallo Neal,


    geht es um eine zweite Elternzeit für ein noch zu gebärendes Kind oder um eine zweite Elternzeit mit dem bereits geborenen Kind?


    Für ein noch zu gebärendes Kind hast du alles richtig verstanden. Bei einem bereits geborenen Kind werden die Einkünfte bis zu Geburt herangezogen, da kann man dann bei einer zweiten Elternzeit nicht mehr optimieren.

    Hi Chris, es geht um ein weiteres Kind - Danke dir für die Rückmeldung. Neal

    Guten Morgen zusammen,

    erstmal ein riesen Lob an die Seite - mittlerweile meine erste Anlaufstelle rund um das Thema Finanzen - weiter so!


    Ich brauche euren Rat - folgende Situation.


    Mutter fängt nächstes Jahr wieder an zu arbeiten - Brutto 1700€ / Monat.

    Mutter ist verheiratet - beide Steuerklasse 4 - d.h. damit hätte sie 1250€ netto.


    Für eine evtl. zweite Elternzeit soll das Elterngeld maximiert werden - bei Steuerklasse 3 wären das ein netto von 1400€ / Monat. Im Elterngeld ausgedrückt ca. 130€ / Monat mehr als bei Steuerklasse 4.


    Steuerklasse 3 geht nur in Kombination mit Steuerklasse 5 beim Ehemann. Der erhält dadurch weniger netto, was er aber am Jahresende wieder bei der Steuererklärung zurückbekommt?


    Hab ich das alles richtig eingeordnet?

    Danke euch.


    Grüße Neal

    @Icebox und @Kater.Ka


    Vielen Dank für eure Rückmeldungen und Danke, dass ihr mich bestärkt :)
    Wir starten mit Geschäftsanteilen bei unserer Hausbank - die bringt 2-3% im Jahr - max. 4 Anteil für je 250€ möglich.


    Dann ist ein Sparplan im Kopf. Ich selber bin bei der DKB und finde Handling, Preise und Co echt fair.
    Ich habe bereits einen Vanguard All World, ich denke da werde ich einen Sparplan in den ausschüttenden Vanguard ETF stecken und dann jedes Jahr wieder ballancieren.

    Guten Morgen zusammen,
    von Bank und Versicherungsmakler wurden für ein Neugeborenes folgende Vorschläge zur Geldanlage bzw. Vorsorge getätigt.


    Der Bankvertreter schwört auf...
    Uninachhaltig Aktien Global oder UniRak Nachaltig
    Beides mit Kosten von 1,83% p.a.


    Versicherungsmakler:
    Nürnberger Biene Maja Junior Schutzbrief DAX-Rente
    Zu den Kosten habe ich auf meinem Ausdruck und im Netz nichts gefunden.
    mind. Gesamtbeitrag mtl. 25€
    Interessant soll hier sein, dass man für den Nachwuchs einen BU-Schutz sichert - ob der Vorteil nur dadurch entsteht, dass keine Gesundheitsprüfung gemacht wird, weiß ich nicht. Mehr Vorteile habe ich nicht entdeckt :)


    Mein Anspruch ist, ich möchte gerne das Produkt verstehen und nicht erst 10 Seiten kleingedrucktes lesen, um mir ein Bild zu Kosten etc. zu machen. Ich habe im Netz schon von einigen negativen Beiträgen zur Biene Maja gelesen - "Schwachsinn, Müll...."


    Die Fonds sind nachvollziehbar und transparenz, die Biene Maja für mich ein absolutes Überraschungsei.


    Mir persönlich würde da so etwas wie hier empfohlen wird viel besser gefallen.
    Mischung aus ETFs (Aktien, zirka 70%), Edelmetalle (zirka 20%) und Sparbuch (zirka 10%) gewählt.


    Kennt ihr solche "Biene Maja" Produkte, und was haltet ihr davon?


    Viele Grüße
    Neal