Beiträge von TsarPeter

    Nichts für mich persönlich. Aber ein (Un)Rechtsbewusstsein für die Situation schaffen.

    Neulich habe ich mich z.B. ca.30 Minuten mit einer zuständigen Mitarbeiterin meiner Heimatstadt über die Mietpreisbremse unterhalten, wobei der Impuls zu diesem doch längeren Austausch von ihr ausging. Solch ein Austausch kann mMn einfach zur Meinungsbildung in einer Demokratie beitragen.

    Hallo Mandolin,


    ich war 2x in einer emotional ähnlichen Situation, bin also 2x zu einer für mich großen Menge Geld gekommen. Das wäre dann schon der 1. Punkt: Hast Du noch irgendwo z.B. 1 Mio investiert oder bewohnst Du Dein eigenes Haus/Wohnung oder/oder bist Du Gutverdiener mit mehr als 100k im Jahr? Das würde die nun 100k € zusätlich relativieren.


    Ich gehe mal davon aus, dass Du kein Gutverdiener bist und auch nicht vermögend in der o.g. Größenordnung bist. In ähnlicher Situation war ich eben auch 2 Mal. Für mich war es sehr wichtig, mich dann noch ausgiebiger mit Geldanlagen zu beschäftigen. Es ist das eine, etwas theoretisch über Immobilieninvestments oder Aktienstrategien gelesen oder gehört zu haben, es ist aber etwas ganz anderes, dass dann persönlich mit allen Konsequenzen in die Tat umzusetzen. Für mich hilfreich war es dann eben, mir noch mehr Bücher bzw. Internetquellen wie o.g. Gerd Kommer, Finanztip, Finanzfluss usw. zu zu Gemüte zu führen. Am Ende musst Du mit Deiner Entscheidung leben und gut schlafen können.


    Konkret zu den 100k: Ich habe es bei meinem ersten Geldeingang in dieser Größe so gehalten, dass ich ca. 1/3 sofort investiert habe, ca. ein weiteres Drittel in den nächsten 2 Jahren investiert haben werde und ein letztes Drittel für eine eventuelle größere Einmalinvestition trocken halte. Am besten wäre es aber gewesen, alles sofort in ETFs investiert zu haben ;)

    Hallo devin3000,


    kann Dich zu Deiner Entscheidung in Deinen "sehr jungen" Jahren nur beglückwünschen. Meine Aufteilung ist beinahe gleich (60/30/10) und von daher finde ich Deine natürlich sehr gut ;)

    Die Anzahl Deiner ETFs werden keine Rolle spielen, da Du ja wahrscheinlich prozentuale Ausgabeaufschläge zahlen wirst. Also wenn Du Dich mit 3 laufenden ETFs wohl fühlst, dann manch es so. Und +100€ in jungen Jahren in ETFs zu zahlen finde ich schon sehr ordentich. Ich glaube , ich habe so mit 50€ angefangen, dann 300€, jetzt ein paar Tausend. Aber die Erfahrungen, die ich am Anfang gemacht habe, sind für mich noch heute wichtig. Während des Crashes im letzten März konnte ich so ganz locker durchschlafen.


    Viel Erfolg!

    Ich finde dieses Thema auch sehr interessant. Ich habe bis jetzt konsequent auf ETFs gesetzt, da die Strategie ETFs als Basis plus Einzelaktien sich mMn widerspricht. Nun kann ich mir aber auch gut vorstellen, mir meinen eigenen ETF zu bauen, da ich auch die Kosten von 0,2 im Blick habe, zum anderen kommen mir Einzelaktien gefühlt doch sicherer vor als Fonds, beispielsweise in Bezug auf mögliche staatl. Eingriffe oder Handelbarkeit in stürmischen Zeiten.


    Nun aber die Gretchenfrage: Wie sucht Ihr Euch Eure Aktien aus? Obwohl ich schon seit über 20 Jahren an der Börse aktiv bin, traue ich mir (noch) nicht zu, hier eine Auswahl zu treffen. Denn es reicht ja nicht, einfach 40 verschieden Aktien zu kaufen und sie laufen zu lassen. Wo könnte man sich in dieser Richtung weiter informieren?

    Ich hätte noch eine Frage zur Krankenversicherung: Derzeit bin ich über meine Frau mitversichert. Ich habe nur Aussagen gefunden, dass Dividenden und Zinsen für die Bemessungsgrundlage des Einkommens des Partners (in diesem Falle ich) eine Rolle spielen. Über realisierte Aktiengewinne habe ich noch nichts finden können.

    Meine Überlegung ist also, wenn ich jetzt bis zu 9408 € Gewinn realisiere, könnte es sein, dass die Krankenversicherung (höhere) Beiträge von mir einfordert?

    Hallo,


    derzeit laufen meine Aktien-ETFs gut in der Gewinnzone, Stand heute ein Gewinn von ca. 26k Euro. Nun überlege ich, noch dieses Jahr meine ETF´s umzustrukturieren, weniger ausschüttende, mehr thesaurierende.

    Dieses Jahr habe ich kein weiteres Einkommen erzielt. Könnte sich daher eine Nichtveranlagungsbescheinigung für mich lohnen? Und sollte ich mein fehlendes Einkommen dieses Jahr nutzen, um noch umzuschichten? Bei Finanztip habe ich schon Folgendes dazu gefunden:


    "Sofern Sie mit Ihrem insgesamt zu versteuernden Einkommen nicht über den Grundfreibetrag (2019: 9.168 Euro, 2020: 9.408 Euro) kommen, müssen Sie keine Steuern darauf zahlen – auch nicht auf Kapitalerträge. Dies betrifft insbesondere Studenten, Rentner, Minijobber und andere Geringverdiener.

    Falls Sie darunter fallen, können Sie beim Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung beantragen. Die Bescheinigung gilt bis zu drei Jahre; Sie müssen sie der Bank vorlegen. Diese zieht dann von Ihren Kapitalerträgen keine Abgeltungssteuer ab. Ändern sich Ihre persönlichen Verhältnisse, müssen Sie das dem Finanzamt mitteilen. Dann verliert die sogenannte NV-Bescheinigung ihre Gültigkeit.

    Mit einem Freistellungsauftrag oder einer NV-Bescheinigung können Sie den Abzug der Abgeltungssteuer im Vorhinein verhindern."


    Vielen Dank für Eure Meinungen,
    Fabian

    Mir ist vor ca.3 Jahren Ähnliches passiert. Außer, das ich wusste, dass ich online bin (Navi), habe aber nicht mit diesen horrenden Kosten (ebenfalls ca.65 Euro für ungefähr 7 MB Datenvolumen) gerechnet.

    Habe daraufhin die Botschaft angeschrieben, mir wurde auch geantwortet, Verwunderung und Vedauern ausgedrückt...

    Geändert hat sich offenbar aber wenig.