Beiträge von Lumix

    Warum sollte das nicht zulässig sein? EON könnte doch auch den Grundpreis um 500 % anheben mit der Begründung, dass ihnen die Zahl so sehr gefällt.

    Ich glaube, es ist nicht sehr sinnvoll über eine Art Break-even-Point der Vollkaskoversicherung nachzudenken. Wenn es einfach wäre, diesen rechnerisch zu ermitteln, und jeder würde danach entscheiden, wären Versicherungen vermutlich gar nicht überlebensfähig. Da kann man beim Grundgedanken von Versicherungen bleiben: Wagnisse zu versichern, deren Eintritt extrem unangenehm werden oder einen finanziell überfordern.


    Die einzige "Versicherung", auf die so etwas zutreffen könnte, wäre die ERGO Zahnzusatzversicherung mit Sofortleistung, da diese auch abschließbar ist, wenn der Schaden schon eingetreten ist. Da kann man dann natürlich ausrechnen, ob die Beiträge über die MVLZ die Erstattung der ERGO übersteigen und sich daraus dann ein finanzieller Vorteil ergibt.


    Zum Rabattschutz: In einem solchen Fall wärst du mit deiner SF-Klasse praktisch "ein Leben lang" an den Versicherer gebunden, da dieser bei Versicherungswechsel immer den tatsächlichen Versicherungsverlauf inkl. angefallener Schäden übermittelt und du somit bei anderen Versicherungen so gestellt wirst, als hättest du nie einen Rabattschutz gehabt.


    Der Knackpunkt dabei: Wie wir bei Finanztip wissen gibt es nicht die eine Kfz-Versicherung, die für alle oder die meisten Autos am Günstigsten ist. Je nach Auto, SF-Klasse, Jahreszeit, Sack Reis der in China umfällt, ist mal die eine Versicherung günstiger und mal die andere. Ob da dann noch ein finanzieller Vorteil bleibt? Es gibt einen Grund, warum Versicherungen gerne einen Rabattschutz verkaufen und der ist sicher nicht, damit man jedes Jahr einen Unfall frei hat. Wenn einem die Versicherung nicht ohnehin schon nach den ersten zwei oder drei Schäden kündigt und dann ist der Rabattschutz auch wieder hinfällig.

    Pantoffelheld: Das kann ich irgendwie nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht mache ich da auch eine Milchmädchenrechnung, aber wenn ich 2002 für eine Unze etwa 300 € bezahlt habe und genau diese Unze heute etwa 1600 € wert ist, habe ich doch eine Wertsteigerung von etwa 440 % gehabt, oder? Würde der durchschnittliche Wert dann nicht einfach geteilt durch die Jahre ermittelbar sein?


    Zinseszins hat man ja bei Gold nicht, wirft ja keine Dividende oder Zinsen ab. Vielleicht rechne ich aber auch zu stümperhaft. :-)


    Zugegeben, der Kurs schwankt teilweise erheblich, aber langfristig gesehen kann man ein gutes Plus erzeugen, dass man sich nach 1 Jahr Haltedauer steuerfrei auszahlen lassen kann. Das würde ich aus der verlinkten Seite von JDS herauslesen.


    Btw, ich bin immer noch in der Entscheidungsfindung bzgl. Degussa und ReiseBank. Die Degussa hat zwar einen geringeren Kaufpreisaufschlag auf das Gold (etwa 3,3 % weniger als bei der ReiseBank), dafür hat die ReiseBank eine leicht geringere Depotgebühr, nämlich 0,15 % vs. 0,48 % p.a. bei Degussa. Rein rechnerisch würde sich dann die Degussa dennoch immer mehr lohnen, da der Kaufpreisaufschlag prozentual geringer ist als die leicht geringere Depotgebühr der ReiseBank. Wie seht ihr das?

    Hallo,


    vielen Dank für die vielen Antworten ich habe mir den Finanztest der Stiftung Warentest auch durchgelesen und tatsächlich scheint der Goldsparplan der Degussa am Günstigsten zu sein, auch wenn man bei Wikipedia einige fragwürdige Unternehmensaktivitäten zu Degussa findet. Aber das ist hier natürlich nicht das Thema.


    Hatte auch den Goldsparplan der ReiseBank ins Auge gefasst, aber da gab es dann auch wieder ein paar Mankos (keine Sonderzahlungen möglich, nur über bestimmte Volks- und Raiffeisenbanken abschließbar, etwas teurere Kurse, etc.).


    Was ich mich zusätzlich frage: Warum ist das Goldsparen bei Finanztip nicht so der „Hit“ bzw. man empfiehlt eher die Anlage in die gängigen ETFs, wie dem MSCI World, und nur eine geringe Anlage in Gold zu Diversifikation?


    Der Goldpreis hat bspw. in den 18 Jahren von 2002 bis 2020 eine Wertentwicklung von +463 % hinter sich und das, wie von Pantoffelheld beschrieben, nach gewisser Zeit ohne Abgeltungssteuer auszahlbar. Das entspricht einer durchschnittlichen Wertsteigerung von 26 % pro Jahr. Klar, wirft keine Dividenden oder Zinsen ab, aber ist Gold von der reinen Wertentwicklung nicht viel lukrativer als die gängigen ETFs?

    Hallo liebe Community,


    mir fehlt im Artikel zu Gold als Geldanlage (s. hier) die Bewertung von sogenannten Goldsparplänen, die bei einigen Anbietern (z. B. Degussa oder INAIA) angeboten werden. Durch die mtl. Spareinlage profitiert man ja auch durch den Cost-Average-Effect, der sich dann auch einstellt.


    Gibt es empfehlenswerte Anbieter mit guten und günstigen Konditionen? Die Degussa ist mir etwas unsympathisch aufgrund fragwürdiger Unternehmensaktivitäten.


    Danke vorab! :)