Beiträge von Lumix

    Kannst du mir bitte näher erklären warum B dadurch Geld waschen kann? B bekommt das saubere Geld von A aber das Geld bleibt erstmal in Deutschland, im Konto von B. B kann nur sein Geld in Ausland loswerden aber das interessiert die deutsche Behörde nämlich wenig glaube Ich


    Gerade das kann der Grund sein, aus dem B diese Dienstleistung kostenfrei anbietet, um bspw. sein Geld im Ausland zu waschen. Für mich hört sich das nach Hawala an, das wiederum nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) ohne Genehmigung und Kontrolle der BaFin durchaus strafbar ist.


    Du sagst ja ohnehin, dass B den gleichen Wechselkurs wie Wise anbietet und man Gebühren i. H. v. 70 € sparen würde, also 0,7 % Gebühren. Mir ist schleierhaft, warum du bei den geringen Gebühren lieber den Dienst von B in Anspruch nehmen würdest, von dem du weder weißt, warum er das kostenfrei anbietet, noch wie du sicherstellen kannst, dass die Zahlung zu 100 % bei den Eltern ankommt.

    Vielleicht kann man ein solches Risiko abmildern, indem man grundsätzlich eine Werkstattbindung vereinbart. Die Partnerwerkstätten der Versicherungen sind gut und wissen i. d. R. aus Erfahrung, was ihre Partnerversicherung übernimmt und was nicht.


    Ich hatte mal einen Riss in der Windschutzscheibe, damals bei HUK24 versichert inkl. Werkstattbindung. Online-Schadensmeldung, man hat mich zu ihrem Partner Carglass geschickt und alles war schnell erledigt, ohne Aufpreis meinerseits.

    Hallo,

    im Newsletter vom Freitag, 6. November, hat Finanztip geschrieben, dass sich im Zuge des Lockdowns im November – wie auch schon während des ersten Lockdowns früher im Jahr – der Vertrag nicht um die entsprechenden Monate verlängert. Genau das hat mein Fitnessstudio aber gemacht: Sie haben erklärt, dass ich zwar weiterzahlen müsse, aber die Zeit, die ich nicht trainieren konnte, beitragsfrei an das Laufzeitende drangehängt wird.

    Was meint Ihr, ist das rechts und korrekt oder kann ich das Fitness-Studio auffordern, mir die Beiträge für die Monate, in denen ich das Fitness-Studio nicht nutzen konnte, zu erstatten und meine Laufzeit nicht um die entsprechenden Monate zu verlängern? Hat das Fitnessstudio den Beitrag, den ich während des Lockdowns zahle, damit korrekt ausgeglichen, in dem die Zeit beitragsfrei an das Laufzeitende drangehängt wird?


    Vielen Dank! :thumbsup:

    Eine Möglichkeit wäre noch die MasterCard Gold der Advanzia Bank: https://www.finanztip.de/kredi…advanzia-mastercard-gold/


    Wie Finanztip aber richtig schreibt, ist das nur eine Karte für gut Organisierte. Wenn du kein Problem damit hast jeden Monat eine Terminüberweisung auf das Kreditkartenkonto zu tätigen, um die Rechnung auszugleichen, und auf Bargeldabhebungen verzichtest bzw. nach Abhebung am besten sofort den offenen Saldo per Überweisung ausgleichst, bekommst du m. E. eine sehr gute Kreditkarte ohne AEE und mit kostenfreien Reiseversicherungen. Klar, die Versicherungen sind nicht das Gelbe vom Ei, aber sie sind eben auch kostenfrei.


    Im Antragsprozess sind quasi alle Angaben zu Beruf, Arbeitsvertrag und Gehalt optional und müssen nicht beantwortet werden. Aber wie gesagt: Fallstricke beachten und sich mit den Eigenschaften der Kreditkarte vorher auseinandersetzen.

    Das ergibt für mich aber wenig Sinn, da die Schadensabwicklung der HUK24 von der Muttergesellschaft übernommen wird. HUK24 ist einfach nur der Direktvertrieb des Konzerns, siehe deshalb bspw. die Mitarbeiteranzahl von "null" bei Wikipedia.


    Ich habe früher für die HUK-Coburg gearbeitet und mich hat es immer sehr geärgert, wenn HUK24-Kunden bei Problemen angerufen und dann gepöbelt haben, wenn man sie höflich darauf hingewiesen hat, dass wir diesen keine telefonische Kundenbetreuung anbieten dürfen und sie sich per E-Mail bei der HUK24 melden müssen. Hauptsache Geldsparen und dann alles einfordern wollen.


    Die HUK24 ist empfehlenswert für alle, die ihre Versicherungen gerne selbst online verwalten und die sich nicht davor scheuen bei Fragen einfach eine E-Mail zu senden ich persönlich bin auch dort. Die antworten tatsächlich sehr schnell, meist bekommt man eine Antwort innerhalb von ein paar Stunden. Für alle Anderen, die jemanden lieber anrufen und "mach mal" sagen wollen, ist die HUK-Coburg empfehlenswerter.

    Ich glaube, es ist nicht sehr sinnvoll über eine Art Break-even-Point der Vollkaskoversicherung nachzudenken. Wenn es einfach wäre, diesen rechnerisch zu ermitteln, und jeder würde danach entscheiden, wären Versicherungen vermutlich gar nicht überlebensfähig. Da kann man beim Grundgedanken von Versicherungen bleiben: Wagnisse zu versichern, deren Eintritt extrem unangenehm werden oder einen finanziell überfordern.


    Die einzige "Versicherung", auf die so etwas zutreffen könnte, wäre die ERGO Zahnzusatzversicherung mit Sofortleistung, da diese auch abschließbar ist, wenn der Schaden schon eingetreten ist. Da kann man dann natürlich ausrechnen, ob die Beiträge über die MVLZ die Erstattung der ERGO übersteigen und sich daraus dann ein finanzieller Vorteil ergibt.


    Zum Rabattschutz: In einem solchen Fall wärst du mit deiner SF-Klasse praktisch "ein Leben lang" an den Versicherer gebunden, da dieser bei Versicherungswechsel immer den tatsächlichen Versicherungsverlauf inkl. angefallener Schäden übermittelt und du somit bei anderen Versicherungen so gestellt wirst, als hättest du nie einen Rabattschutz gehabt.


    Der Knackpunkt dabei: Wie wir bei Finanztip wissen gibt es nicht die eine Kfz-Versicherung, die für alle oder die meisten Autos am Günstigsten ist. Je nach Auto, SF-Klasse, Jahreszeit, Sack Reis der in China umfällt, ist mal die eine Versicherung günstiger und mal die andere. Ob da dann noch ein finanzieller Vorteil bleibt? Es gibt einen Grund, warum Versicherungen gerne einen Rabattschutz verkaufen und der ist sicher nicht, damit man jedes Jahr einen Unfall frei hat. Wenn einem die Versicherung nicht ohnehin schon nach den ersten zwei oder drei Schäden kündigt und dann ist der Rabattschutz auch wieder hinfällig.

    Pantoffelheld: Das kann ich irgendwie nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht mache ich da auch eine Milchmädchenrechnung, aber wenn ich 2002 für eine Unze etwa 300 € bezahlt habe und genau diese Unze heute etwa 1600 € wert ist, habe ich doch eine Wertsteigerung von etwa 440 % gehabt, oder? Würde der durchschnittliche Wert dann nicht einfach geteilt durch die Jahre ermittelbar sein?


    Zinseszins hat man ja bei Gold nicht, wirft ja keine Dividende oder Zinsen ab. Vielleicht rechne ich aber auch zu stümperhaft. :-)


    Zugegeben, der Kurs schwankt teilweise erheblich, aber langfristig gesehen kann man ein gutes Plus erzeugen, dass man sich nach 1 Jahr Haltedauer steuerfrei auszahlen lassen kann. Das würde ich aus der verlinkten Seite von JDS herauslesen.


    Btw, ich bin immer noch in der Entscheidungsfindung bzgl. Degussa und ReiseBank. Die Degussa hat zwar einen geringeren Kaufpreisaufschlag auf das Gold (etwa 3,3 % weniger als bei der ReiseBank), dafür hat die ReiseBank eine leicht geringere Depotgebühr, nämlich 0,15 % vs. 0,48 % p.a. bei Degussa. Rein rechnerisch würde sich dann die Degussa dennoch immer mehr lohnen, da der Kaufpreisaufschlag prozentual geringer ist als die leicht geringere Depotgebühr der ReiseBank. Wie seht ihr das?

    Hallo,


    vielen Dank für die vielen Antworten ich habe mir den Finanztest der Stiftung Warentest auch durchgelesen und tatsächlich scheint der Goldsparplan der Degussa am Günstigsten zu sein, auch wenn man bei Wikipedia einige fragwürdige Unternehmensaktivitäten zu Degussa findet. Aber das ist hier natürlich nicht das Thema.


    Hatte auch den Goldsparplan der ReiseBank ins Auge gefasst, aber da gab es dann auch wieder ein paar Mankos (keine Sonderzahlungen möglich, nur über bestimmte Volks- und Raiffeisenbanken abschließbar, etwas teurere Kurse, etc.).


    Was ich mich zusätzlich frage: Warum ist das Goldsparen bei Finanztip nicht so der „Hit“ bzw. man empfiehlt eher die Anlage in die gängigen ETFs, wie dem MSCI World, und nur eine geringe Anlage in Gold zu Diversifikation?


    Der Goldpreis hat bspw. in den 18 Jahren von 2002 bis 2020 eine Wertentwicklung von +463 % hinter sich und das, wie von Pantoffelheld beschrieben, nach gewisser Zeit ohne Abgeltungssteuer auszahlbar. Das entspricht einer durchschnittlichen Wertsteigerung von 26 % pro Jahr. Klar, wirft keine Dividenden oder Zinsen ab, aber ist Gold von der reinen Wertentwicklung nicht viel lukrativer als die gängigen ETFs?

    Hallo liebe Community,


    mir fehlt im Artikel zu Gold als Geldanlage (s. hier) die Bewertung von sogenannten Goldsparplänen, die bei einigen Anbietern (z. B. Degussa oder INAIA) angeboten werden. Durch die mtl. Spareinlage profitiert man ja auch durch den Cost-Average-Effect, der sich dann auch einstellt.


    Gibt es empfehlenswerte Anbieter mit guten und günstigen Konditionen? Die Degussa ist mir etwas unsympathisch aufgrund fragwürdiger Unternehmensaktivitäten.


    Danke vorab! :)