Beiträge von ETFJockey


    Hab mir mal das hier gebastelt, dann trage ich einfach den aktuellen Wert ein und sehen wie viele der ältesten Anteile ich verkaufen kann um jeweils die 801€ voll zu bekommen.

    Muss auch nicht auf den Cent genau sein, nur würde wenn möglich halt gerne vermeiden hunderte Euro zu verschwenden die sonst auch noch Zinsen erbringen können.

    Depot bei Trade Republic. Aber habe erst Einzahlung + 10 Sparpläne durchgeführt. Sollte also kein Problem sein das genau nachzuhalten wenn das nötig ist.


    Meine Erste Einzahlung war 14737,05€ zu 24,85€ (593 Anteile)


    Heißt beim heutigen Kurs von 31,69€ pro Anteil könnte ich ca. 117 Anteile raus holen für 3707€ und würde darauf dann keine Steuern zahlen.

    31,69 - 24,85 = 6,84 (Gewinn pro Anteil)

    801 / 6,84 = 117,11 (Anteile um auf 801€ Gewinn zu kommen)

    Hallo zusammen, ich möchte in den nächsten Jahren aus dem MSCI EM aussteigen.


    Ich habe aktuell knapp 25k € drin incl. 22,88% Gewinn.


    Ich würde für die Umschichtung auf den MSCI World nun gerne jährlich meinen Freibetrag nutzen. Sprich jährlich 801€.


    Nun bin ich mir nicht mehr sicher wie die Steuer beim Verkauf gehandhabt wird. Ich habe mal gelesen, dass immer die ältesten Aktien zuerst verkauft werden, also müsste ich nachsehen zu welchem Preis ich die ersten gekauft habe und wie viel Gewinn die inzwischen gemacht haben um ausrechnen zu können wie viel Gewinn ich mit deren verkauf machen würde?!


    Ein Bekannter sagte mir: "Nein, das wird durchschnittlich über alle Aktien berechnet, also wenn du verkaufst, kannst du mit dem Prozentsatz deines Gewinns rechnen." Würde für mich heißen, ich könnte bei 22,88% Gewinn einfach Aktien für 3500€ verkaufen und würde (bei angenommenen 22,88% Gewinn) dann ca. 800€ Steuern haben die ja mit dem Freibetrag abgedeckt sind.


    Aber was stimmt nun?

    Hatte einmal bei der ING das Problem, dass eine Gutschrift auf meine Visakarte nicht angezeigt wurden. Nach einem Anruf beim Kundenservice war es nach wenigen Minuten drauf.


    Bei Trade Republic wurden Sparpläne doppelt ausgeführt. Hier kam es erst keine Kommunikation, dann auf Nachfrage ein nicht sagendes Standardschreiben und auf erneute Nachfrage mit der bitte kein Standardschreiben zu senden kam eine recht frecher Zweizeiler. Das Problem wurde dann nach 3 Wochen behoben. Betraf aber viele Kunden.

    Bei Amazon ist alles gekauft, selbst die großen und bekannten Marken kaufen sich da die Bewertungen. Zwar nicht so aggressiv die die China Händler aber dennoch.


    China Händler: Gibt dir 100% des Kaufpreises über Paypal zurück nachdem du eine 5 Sterne Bewertung abgeben hast. Gibt auch oft sogenannte "No-Review" Angebote wo man nicht bewerten muss, sondern nur kaufen und bekommt sein Geld zurück. Das Produkt der Händler steigt meist so schnell in der Liste nach oben, meist aber nur 1-20€ Artikel. Beliebtes Medium über das es abläuft ist WeChat oder Facebook. (Wert meist 1-200€)


    Bekannte Marke: Gibt dir das Produkt kostenlos mit klarer Aussicht auf weitere Produkte wenn du entsprechende Bewertungen abgibst. Sagt keiner offen, aber ist klar. Arbeiten meist mit seriösen Agenturen zusammen wie reviewjoy.com etc. (Wert meist 50-500€)


    Amazon selbst hat auch so ein Programm welches Amazon Vine Club heißt. Dort bekommt man ebenfalls Waren unter der Prämisse dass man ausführliche Reviews dazu schreibt. Wir sind uns aber natürlich alle im Klaren darüber, dass jemand der immer nur schlechte Bewertungen abgibt schnell wieder raus ist.


    Ich selbst war mal lange Zeit unter den Top 1000 Tech-Reviewern in Deutschland, habe es aber nie in den Vine Club geschafft und dann irgendwann die Lust verloren.




    Also ich lese auf Amazon ausschließlich die schlechte Bewertungen und prüfe bei denen wie glaubwürdig die sind. Die guten sind gar nichts wert.

    https://www.ageras.de/blog/was…aerung-beim-steuerberater



    Wenn du mehr als 20.000€ verdient hast kann das schon hinkommen mit den 400€. Muss man selbst wissen ob man das gerne erledigen lässt oder sich das Geld spart und es selbst macht. Die Software heutzutage macht das ja quasi von alleine und weist dich auf sämtliche Pauschbeträge etc hin. Wenn du jetzt Vermieter bist und viel abzusetzen hast etc dann kann sich ein "fähiger" Berater aber durchaus lohnen.

    Die Seite ist wohl seriös im Sinne von, dass es die Firma und die Produkte gibt. Allerdings muss man dort wohl "Biet-Marken" kaufen mit denen man dann an diesen Auktionen mitbieten kann und wer die meisten Marken bietet gewinnt (oder ein los entscheidet), allerdings bekommt man auch wenn man nicht gewinnt gebotene Marken nicht zurück. Sollte man also generell die Finger von lassen.

    Aus meiner Sicht:


    Wenn du vor Altersarmut Angst hast und im Alter nicht Flaschen sammeln gehen musst kann eine bAV das Zünglein an der Waage sein, dass dich davor rettet. Du hast eine sichere und relativ gut abzusehende Einkommensquelle, auch wenn diese recht gering ist. Der ETF Sparplan ist von höherem Risiko geprägt, bietet dir aber über eine lange Laufzeit meist eine bessere Rendite als eine bAV mit schlechten Konditionen.


    An deiner Stelle würde ich die harten Zahlen sprechen lassen. Berechne dir deine Rentenlücke und was du im Alter brauchst/willst sowie was im Gegenzug davon die beiden Anlagemöglichkeiten in guten und schlechten Szenarien abwerfen.


    Dann hast du eine Grundlage auf der du dich frei nach deiner persönlichen Risikopräferenz entscheiden kannst.


    Ich persönlich habe meine 15% bezuschusste bAV nach einem Jahr gekündigt und investiere stattdessen in ETFs als Altersvorsorge.

    Dass die Rente später versteuert und krankenversichert werden muss, ist Dir garantiert beim Vertragsabschluss klar gemacht worden.

    Leider nicht. Das war ein Massentermin mit 10 Leuten und am Ende konnte man sich in eine Liste eintragen wenn man das machen will, was natürlich selbstverständlich ist, sonst ist man ja dumm. (Wurde so suggeriert.) Einzeltermine oder gar weitere Erklärungen gab es nie. Es gab so ein Blatt wo ich bestätigen musste, dass ich genaustens aufgeklärt wurde. Das habe ich extra nie unterschrieben und abgeben. Habe das auch bezüglich eines Widerrufs erwähnt, interessierte aber weder meine Firma noch die Versicherung.


    Ich war dumm dem Verkäufer vertrau zu haben und den Vertrag abgeschlossen. Ich dachte dass durch die Firma dahinter das ganze wohl gut sein muss.

    200€ - 3,2297 Stück

    6295€ - 100 Stück

    Gesamt Kaufpreis: 6495 - 103,2297 Stück

    Aktueller Wert: 6516€ - 103,2297

    6516€-6495€ = +21€


    Sicher dass sie deine persönliche Performance zeigt und nicht die der Aktie/ETF in einem bestimmten Zeitraum?


    Ansonsten wäre es mal gut wenn den dem Support eine Mail dazu schickst und die Antwort hier mit uns teilst.

    So lange am Ende kein Verlust auf meiner Seite da ist ist doch ja eigentlich eine Super Sache. Danke für die Auskünfte!


    Um die bAV loszuwerden hätte ich aber auch etwas Verlust hingenommen. Da stecke ich mein Geld lieber in ETFs als in diese bAV.


    Ich weiß noch als ich das erste mal den Vertreter, äh sorry, Verkäufer informiert habe dass ich die bAV kündigen/widerrufen will. "Das geht nicht! Aber das macht auch keinen Sinn, am Markt gibt es keine bessere Anlagemöglichkeit, glauben sie mir!"

    Also bei den ING kann man bei Filialen der Reisebank Geld auf sein ING Konto einzahlen. Allerdings nur ab 1000€ kostenlos. Es hält einen aber nichts davon aber vorher einfach 1000€ abzuholen und dann die gesamte summe kostenfrei einzuzahlen. Die Reisebank gibts aber nur an Flughäfen, Bahnhöfen und Messehallen größerer Städte.


    Ich persönlich versuche aber als Kunde einer Direktbank Bargeld, mit Ausnahme eines 50€ Scheins als Reserve, weggehen zu vermeiden. Das wenige Kleingeld wir gesammelt und auf Trödelmärkten oder für die Waschanlage genutzt.

    Ich wollte hier nur die steuerlichen Aspekte der Auszahlung besprechen :)

    Da ich aber das Interesse verstehen kann, hier ganz kurz was mich zum Abschluss bewogen hat und was ich nicht geprüft oder hinterfragt habe:

    - "Verzehnfachung" (Zitat) der eingezahlten Summe bis zur Rente

    - nur 73€ monatliche Belastung

    - die beste!!!! Absicherung fürs Alter, DUMM wer es nicht macht


    Was ich nicht wusste und mir nicht gesagt wurde:

    - Auszahlung muss später versteuert werden.

    - Echte Rente sinkt da Bruttogehalt reduziert wird.

    - bei 15% Zuschuss des Arbeitgebers kaum lohnenswert

    - Keineswegs deutliche Vermehrung des Eingezahlten Vermögens garantiert


    Das ganze war vor meinem finanziellen Erwachen. Heute würde ich den Herrn auslachen und weiter gehen. Ich möchte nicht sagen dass eine bAV nicht auch unter bestimmten Bedingungen gut sein kann, bei mir ist es jedoch nicht so.

    Hallo zusammen,


    ich hatte Ende 2019 eine bAV über die Firma abgeschlossen. Leider habe ich mich vom "Verkäufer" belabern lassen und mich vorher nicht ausreichend informiert. Ende vom Lied ist, ich habe die Versicherung nun nach einem Jahr Laufzeit mit viel hin und her wieder gekündigt und Ende 2020 eine Auszahlung von ca. 1700€ bekommen.


    Auszahlungsbetrag 1700€


    Nun muss ich dies ja versteuern. Soweit ich weiß wie Kapitalerträge. Jetzt wäre es aber ja unsinnig die 1700€ zu vertsteuern, da ich dort ja auch etwas eingezahlt habe. Ich zahlte brutto 150€ über ein Jahr ein, wären also 1800€.


    Einzahlungen von mir 1800€ brutto


    Auf meiner Abrechnung fehlten am Ende durch die bAV etwa 73€ netto. Wäre also ca. 876€ netto die ich für diese 1700€ Überweisung gezahlt habe. 1700€-876€ = 824€ => 824€ * 0,2675 (Kapitalertragssteuer) = 220,42€


    mMn also zu zahlende Steuern ca. 220,42€


    Sind meine Überlegungen soweit korrekt oder habe ich etwas missverstanden, nicht beachtet oder wird das ganze generell eher anders gehandhabt? Auf welchem Bogen gebe ich das bei der Steuerklärung an?


    Grüße und Danke!


    (P.s. Die Krankenkasse schrieb mir schon dass sie aufgrund der geringen Summe davon nichts haben will.)

    Also zunächst mal solltest du eine Rücklage haben mit der du dich bei Jobverlust oder Krankheit über Wasser halten kannst. Sagen wir mal 6 "Nettomonatsausgaben". So lange du das nicht hast solltest du an nichts anderes denken. Ebenso ist ggf. die ein oder andere sinnige Versicherung ihr Geld wert um nicht plötzlich vor großen Schulden zu stehen. Ich persönlich würde auch noch einen Spartopf anlegen für teurere Anschaffungen oder Urlaube. Den kannst du aber gleichzeitig mit deiner Geldanlage füllen.


    Da du noch viel Zeit bis zur Rente hast mit 25 würde ich mir das das Thema ETFs ansehen. Das ist eine gute Methode langfristig Vermögen aufzubauen ohne dass du hier aktiv etwas tun musst. Finanztip hat dazu viele Videos auf Youtube. Ein monatlicher Sparplan, z.B. auf den MSCI World (egal ob nun 25€ oder 500€ -> ggf. Rentenlücke berechnen und Summe anpassen) können sich in den Jahren bis zu Rente gut entwickeln und bieten eine natürliche Diversifikation in unterschiedliche Länder und Branchen. Natürlich bleibt auch hier ein Risiko das du für dich persönlich abschätzen musst.