Beiträge von monstermania

    Bespare aktuell einen ETF bei der DKB. Das passt auch grundsätzlich. Ich habe da seit gut 10 Jahren auch mein Girokonto etc., aber die kostenlosen Sparraten anderer Anbieter locken natürlich. Derzeit zahle ich 1,5€ pro Sparrate (1.000€ p. m.).

    Bin selbst bei der DKB.

    Rechne Dir doch mal den Impact aus, den die 1,50€ pro Monat haben.

    Das sind 18€ pro Jahr. Nach 30 Jahren wären das 540€.

    Das jetzt mal im Sparplan mit Zinseszins bei 7 % p.a. dann kommst Du nach 30 Jahren auf 1.700€.

    Demgegenüber steht nach 30 Jahren und einer Sparrate von 1.000€/Monat ein Depotwert von 1,1 Mio.

    Ob man sich wegen dieser Nachkommastelle im Depot überhaupt mit dem Thema beschäftigen sollte? :/

    Kümmert Euch lieber darum, dass Ihr Euren Job gut macht und es schafft die Sparrate wirklich dauerhaft so hoch zu halten!


    Ich bin ein Freund des KISS-Prinzips. Und bevor ich daran etwas ändere, muss es einen spürbaren Einfluss haben.

    Ich würde bei den privaten Vorsorgeinstrumenten immer nur mit den Garantiewerten rechnen. Es mag ja auf dem Papier toll aussehen unterschiedliche Szenarien durchzurechnen, aber letztlich ist nur der Garantiewert sicher!

    Ich gehöre noch zur Generation Kapitallebensversicherung (KLV). Und dort wurde mir seinerzeit auch eine 'modellhafte' Entwicklung mit unterschiedlichen Renditeerwartungen prognostiziert (1990). So ca. 20! Jahre lang (bis 2010) kam das mit der Prognose der KLV auch noch einigermaßen hin.

    Was seither passiert ist, hat sicherlich Jeder mitbekommen. Neben der Niedrigzinsphase hat dann der Gesetzgeber den Lebensversicherern zusätzlich ermöglicht mit den Geldern der Versicherungsnehmer zusätzliche Rücklagen aufzubauen (Zinszusatzreserve). Das schmälerte die Rendite der KLV dann nochmals deutlich!

    Inzwischen rechne ich tatsächlich nur noch mit dem Garantiwert meiner KLV, wenn Sie denn in 9 Jahren zu Auszahlung kommt. Sollte dann letztlich noch ein Schlußbonus dabei herauskommen, ist das schön (Kirsche auf der Torte).


    Bei einem breit diversifizierten ETF-Depot würde ich während der Ansparphase mit einer leicht unterdurchschnittlichen Rendite rechnen. Langfristig (30 Jahre) geht man von einer Rendite von 7% p.a. aus. Um einen Puffer einzubauen würde ich so mit 6-6,5% p.a. rechnen.

    Ich habe z.B. für meine Planung in meinem Depot mit einer Rendite von 5% p.a. gerechnet, da ich nur eine Ansparphase von 18 Jahren habe.

    Wenn ich die 5% p.a. nicht erreiche, wird es nichts mit meiner geplanten Rente mit 63. Dann muss ich halt bis 65 oder gar 67 arbeiten.

    Dabei waren meine Gedanken, dass ich zwei breit gefächerte ETF nehme. Und für meinen Geschmack hatte ich noch einige weitere Branchen-ETF herausgefunden, von denen ich mir auch Potenzial erdenken kann.

    Meine drei Fragen, die ich mir stelle und keine adäquate Antwort drauf finde, lautet:

    • Sind es vmtl. Zu viele ETF? Je mehr ETf ich habe, desto mehr Gebühren habe ich nämlich.
    • Ist die Aufteilung aufgrund der Menge an ETF zu sehr verteilt?
    • Habe ich zu viele Branchen im Portfolio, wodurch der Grundbaustein theoretisch überflüssig werden könnte? Bzw umgekehrt?

    Für Tipps und Hinweise bin ich sehr dankbar :)

    Hallo Barnie92 und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    ich kann mich meinen Vorpostern nur anschließen.

    Fang erstmal mit einem einfachen ETF Portfolio an! Entweder mit einem ETF auf einen Index wir den MSCI World ACWI oder den FTSE All World.

    Da Du bei Deinem 'Basis' jeweils für die SRI-Variante entschieden hast, müßte man bei einer ein ETF Lösung schauen, ob es einen ETF ACWI / All World in SRI Variante gibt.:/


    Ansonsten beschränke Dich auf Deine 'Basis'-Kombination MSCI World SRI / EM SRI.

    Warum hast Du Dich für 65% / 35% entschieden!?

    Historisch betrachtet wäre etwa 70/30 der optimale Mix gewesen:

    MSCI World & MSCI Emerging Markets – was ist der optimale Mix? - Finanzen? Erklärt! (finanzen-erklaert.de)

    Natürlich weiß niemand, wie die optimalen Zahlen in 20 Jahren aussehen. Ich bin da aber der Ansicht, was in den letzten 30 Jahren funktioniert hat, könnte auch ganz gut in der Zukunft funktionieren. ;)

    Im Endeffekt kommt es auf +-5% sicherlich nicht an!


    Die ganzen Branchenwetten würde ich komplett weglassen. Solche Wetten funktionieren i.d.R. nur kurzfristig und dann braucht man auch einen entsprechenden Hebel (Geldeinsatz!) um daraus einen echten Benefit zu ziehen.

    Rechne Dir doch konkret aus, wie denn der Impact auf Dein Depot wäre, wenn eine der Branchenwetten 25% besser performt als Dein 'Basisinvest'.

    Da wirst Du schnell merken, dass es die Beträge dich auch nicht reich machen. Und spätestens dann ärgerst Du Dich noch, dass Du nicht 100% All-In gegangen bist!;)


    Fang 'klein' an. Und wenn in einigen Jahren Dein Depotwert größer geworden ist (6-stellig) kannst Du Dir immer noch überlegen, ob Du dann Branchen-/Sektorwetten wirklich brauchst, oder ob die die langfristige Marktrendite nicht vollkommen ausreicht. :)

    Ich würde auch nicht zu 'kleinteilig' anfangen!

    Nimm erstmal einen FTSE All World / MSCI ACWI und spare erstmal ein paar Jahre. Wenn Du dann der Ansicht bist, dass es noch mehr im Depot braucht bzw. eine etwas andere Gewichtung nach BIP, kannst Du Dir immer noch Europa oder die EM dazunehmen.

    Das spart auch evtl. zukünftige Transaktionskosten, wenn die Sparpläne bei der ING dann doch irgendwann wieder Geld kosten. Ist halt nur ein Sparplan. ;)

    Hallo Allerseits,

    hab hier mal ein Video gefunden, dass den Wandel der TOP10-Werte des US Aktienindex S&P 500 von 1980 bis 2020 in 3 Minuten visualisiert.

    Top 10 S&P 500 Companies by Market Cap (1980-2020) - YouTube


    Das Video veranschaulicht sehr gut, warum man mit einem breit diversifizierten Index-ETF langfristig nichts falsch machen kann. Man ist halt immer dabei irgendwie, irgendwo mit dabei. ;)

    Interessant auch, welche Branchen in den einzelnen Dekaden jeweils die BigPlayer im Index waren.

    Was Du ganz einfach machen kannst ist die kostenlose Version von Parqet zu nutzen. In Parget 'kaufst' Du Dir dann virtuell Dein Portfolio zusammen (z.B. ETF oder Einzelaktien).

    Da kannst Du dann quasi in Echtzeit verfolgen, wie sich Dein Portfolio verhält.


    Die Gefahr die ich an so etwas sehe, ist immer dass es ja nicht um echtes Geld geht (Skin-in-the-Game). Es ist eben etwas ganz anderes, wenn Du 30% 'virtuell' verlierst, als wenn es Geld ist, für das Du ein paar Jahre hart gearbeitet hast. ;)

    Und wenn Du eine reine passive ETF Strategie verfolgst, ist das auch total langweilig! Ein Kauf jeden Monat und das war es dann. Da braucht es nicht viel zu lernen.

    Ich empfehle Dir daher direkt in echt einzusteigen. :)

    Nimm Dir 2 Depots.

    In das eine Depot kaufst Du ganz langweilig einen weltweiten ETF auf den Index MSCI World oder FTSE All World. Dafür nimmst Du 80% von dem Geld was Du investieren möchtest.

    In das 2. Depot investierst Du die restlichen 20% der Investitionssumme. Hiermit machst Du, was Du für richtig hältst (Aktien kaufen, verkaufen, Optionen, usw.).

    Und nach ein paar Jahren schaust Du mal, welches Deiner Depots besser gelaufen ist. Hast Du es geschafft mit Deinem 'Trading' Depot den langweiligen ETF auszuperformen, dann mach so weiter. Wenn nicht, dann erhöhe die Sparsumme auf Dein ETF-Depot, lass es laufen und erfreue Dich am Leben.

    Hier die Geschichte von Stefan, der es auch erst mit Einzelaktien versucht hat:

    https://stefansboersenblog.com/2020/02/23/nur-noch-etf/

    Tja, vergiss die Denke, dass 'Börse' viel mit Ausbildung zu tun hat.

    Das was Du in solchen Seminaren lernen kannst ist 'traden'. Kann man machen, hat aber nicht unbedingt viel mit langfristigem investieren zu tun.

    Ich habe in meinen jungen Jahren viel mitbekommen (z.B. neuer Markt), wo Freunde von mir schlussendlich viel Geld 'versenkt' haben.

    Das hat mich dann wohl nachhaltig vom Thema Börse abgehalten!:/


    So bin Ich erst mit Ende 40 zur Börse gekommen. Gespart wurde schon lange, aber das Geld lag halt irgendwo auf dem Konto oder einem Bausparvertrag herum.

    Ich habe mich anfangs über den Youtube-Kanal von Finanzfluss informiert, bin dann auf den Youtube-Kanal von Finanztip gekommen und habe mir so ziemlich alle Videos zum Thema ETF angesehen. Dann habe ich bei meiner Direktbank ein Depot eröffnet und Ende 2019 mit zittrigen Händen meinen ersten ETF gekauft (Einmalanlage). Im Januar 2020 kam dann mein 2 ETF dazu (Einmalanlage). Für Beide ETF wurden Sparpläne eingerichtet.

    Dann kam Corona und mein Depotwert rutschte rund 30% ins Minus! <X

    Ich habe in der Zeit dann den Blog des Finanzwesir entdeckt und habe dort viel gelesen, was dann sehr gut für mein gesamtes Mindset war. Der Sparplan lief unterdessen immer weiter und auch der Bausparer wurde aufgelöst und investiert.

    Inzwischen bin ich mit einen Großteil meiner liquiden Mittel in ein weltweites ETF Portfolio investiert (rund 60% meines gesamten Vermögens).

    Der Rest steckt im Tagesgeld, Kapitallebensversicherung und einer stillgelegten BAV.

    Mein Ziel ist, mein Depot bis zur Rente (geplant mit 63) weiter zu besparen und anschließend bis zu meinem Tod das regelmäßige Spaßgeld aus meinem Depot zu entnehmen.


    Ob das klappt, weiß ich dann hoffentlich in 30-50 Jahren. ;)

    Ach ja, mit Holger Grethe gibt ein anderer bekannter Finanzblogger (Zendepot) übrigens komplett auf (sowohl Blog als auch Seminare). Schauen wir mal, wohin die Reise der bloggenden Finanzzunft zukünftig geht...

    So, der nächste Finanzblogger geht in Ruhestand. Oder ist etwa die angestrebte finanzielle Unabhängigkeit schon erreicht? ;)

    Adieu Finanzglück - Dies ist mein letzter Blog-Artikel - Finanzglück (finanzglueck.de)


    Der 'Finanzrocker' Daniel Korth sieht sich ja im Podcast-Bereich auch dem zunehmenden Konkurrenzdruck der etablierten (Finanz)Medien ausgesetzt.


    Ich sehe das so, dass irgendwann halt Alles zum Thema breit diversifiziertes ETF-Depot gesagt/geschrieben wurde. Dann kommt es halt nur noch auf das 'Kurs' halten an.

    Hallo bauspinfo und herzlich Willkommen im FT-Forum,

    was war den die ursprüngliche Idee, warum Du den Bausparvertrag abgeschlossen hast?


    Rein von der Sparrendite her lohnt sich der Bausparvertrag nicht. Also ich meine, wenn es Dir ausschließlich um das Sparen geht und Du keinesfalls vorhast das Bauspardarlehen in Anspruch zu nehmen.

    Wenn Du aber das Bauspardarlehen irgendwann nutzen willst um Dir mal eine Wohnung zu kaufen oder in Deiner jetzigen Wohnung zu renovieren, und dabei auf zukünftig steigende Zinsen spekulierst sieht das natürlich u.U. etwas anders aus.

    Ein Darlehenszins von 2,35% könnte in einigen Jahren günstig sein. ;)

    Nein, kannst Du nur beitragsfrei stellen.


    Ausnahme: Der spätere Rentenbetrag ist sehr klein (Kleinanwartschaft). Aktuell liegt die Grenze m.W. nach bei einer Rente von 32,90€ im Monat (für die alten Bundesländer).

    Liegst Du mit Deiner BAV darunter kannst Du die Rente kündigen und Dir den Betrag auszahlen lassen. Natürlich wird die Zahlung auch noch versteuert.

    Wir erstellen für euch völlig kostenlos ein Angebot der Shell Energy, mit aktuell unschlagbaren Konditionen (Strom 26-28ct/kWh, Gas 6-8ct/kWh). Selbstverständlich inklusive der Preisgarantien.🏆

    Schon komisch, dass der Anbieter auf seiner eigenen Webseite ganz andere Preis angibt!:/

    Riecht mir doch sehr nach dem Versuch Adressdaten abzugreifen!!!:evil:

    Also Vorsicht!

    Hier noch 2 Blogeinträge des Finanzwesirs zum Thema:

    https://www.finanzwesir.com/blog/besten-etf-finden

    https://www.finanzwesir.com/blog/etf-laufende-kosten


    Die Beiträge sind zwar schon älter passen aber auch heute. Die Wahl des ETF wird nicht darüber entscheiden, ob Du nachher Sekt oder Selters trinken mußt.

    Auch ob ein Sparplan beim Broker nun kostenlos ist, oder ob Du 1-2€ dafür zahlst macht Dich am Ende nicht reich.

    Viel wichtiger ist konsequent durchziehen und darauf hoffen vertrauen, dass im eigenen Investitionszeitraum die Weltwirtschaft 'normal' läuft.

    Wenn man eine 'verlorene' Dekade erwischt, es es eh völlig egal, ob der ETF nun eine TER von 0,19 oder 0,45% hatte.

    Hallo Chris Eberhardtsson und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    ein ETF auf den MSCI World ist ein ETF auf den MSCI World (bitte 100 mal schreiben ;)).

    Egal, ob Du nun 1, 3 oder 10 ETF auf den gleichen Index im Depot hast. Letztlich sind die Unterschiede marginal, da das Produkt immer den gleichen Index abbildet.

    Kauf also den ETF von dem Anbieter der die gefällt.


    Allerdings kann es aus steuerlicher Sicht durchaus Sinn machen alle paar Jahre einen anderen ETF auf den gleichen Index zu kaufen. Beim Verkauf von ETF-Anteilen gilt das FiFo-Prinzip. Sprich die Anteile eines ETF, die zuerst gekauft wurden, werden auch als erstes wieder verkauft.

    Bei einem zwischenzeitlichen Verkauf von ETF-Anteilen (z.B. wenn Du Deinen Freibetrag optimal ausnutzen willst (801/1602€ p.a.)), macht es durchaus Sinn den ETF zu verkaufen auf dem die niedrigsten Gewinne aufgelaufen sind.


    Zum Thema "Nachhaltig" vs. "Nicht nachhaltig"

    Entweder ich kaufe aus Überzeugung 100%ig nachhaltig oder eben nicht! Es gibt nicht ein bißchen schwanger.

    Ich kann LebenimSueden nur zustimmen.

    Immer daran denken, dass es nicht Dein Geld ist, sondern das Geld Deiner Freundin/Partnerin! Sie muss die Entscheidung zu 100% mittragen.

    Bei Geld hört die Freundschaft auf, was leider auch häufig in der eigenen Familie gilt.

    Ansonsten: Kauf(t) die ganze Weltwirtschaft = ETF auf MSCI ACWI oder FTSE All World


    BTW: Ich habe lange vergeblich versucht meine Partnerin davon zu überzeugen einen Teil ihres Geldes in einen ETF anzulegen. Keine Chance! Für Sie ist das Alles 'Zockerkram'.

    Auch das muß man(n) irgendwann akzeptieren.