Beiträge von monstermania

    Hallo balduin ,

    die Frage ist doch, was Du Dir versprichst? Mehr Rendite ist klar! ;)

    Das Problem ist halt nur, dass Dir absolut niemand vorhersagen kann, welche Strategie in den nächsten 10 Jahren die Beste sein wird. Damit musst Du leben.

    Ich würde daher entweder eine 1 ETF-Lösung auf Basis MSCI World bzw. ACWI/FTSE All World (10% Schwellenländer) empfehlen, oder eine 2 ETF-Lösung aus MSCI World und MSCI EM.

    Damit hast Du rund 90% des gesamten Marktes abgedeckt.

    Die Aufteilung zwischen World und EM ist dann wieder eine Glaubensfrage. Die Empfehlungen schwanken hier von 20%-40% für die EM und dementsprechend 60-80% für den World.

    Man sollte sich dann, nachdem man sich für seine Strategie entschieden hat, einmal im Jahr die Wunschgewichtung wieder herstellen (rebalancen).

    Wie erfolgreich Deine Strategie dann war, weißt Du dann schlussendlich erst in 10 Jahren. Und dann weißt Du auch, welche Strategie im Nachhinein besser gewesen wäre. ;)

    Hier verweise hier mal auf den Finanzwesir, der sich mal die Mühe gemacht hat unterschiedliche ETF Kombinationen mal durchzurechnen:

    https://www.finanzwesir.com/blog/etf-index-rendite-vergleich

    Unbedingt das Geständnis und das Fazit des Wesirs beachten!


    Und nun viel Spaß beim mixen! :)

    Hallo! Ich habe über P2P Plattformem gehört, dass man da keine jährliche Auszahlungen tätigen soll und dass man da hohe Zinsen verdienen kann.

    Hat jemand Erfahrungen?

    Nun ja,

    im Finanzblogger-Bereich gibt es Einige, die in P2P investieren. Allerdings auch nicht wirklich viel Geld, sondern halt immer nur einen kleinen Teil Ihres Kapitals.

    Allerdings meine ich gehört zu haben, dass es im Zuge von Corona zu einigen Turbulenzen bei diversen P2P-Plattformen gekommen ist.

    Guthaben wurden teilweise nur mit erheblicher Verzögerung ausgezahlt und es sind wohl auch reihenweise Kredite geplatzt. Einfach mal googeln.

    Die Fondsgesellschaft Fidelity hat 2015 Ihren Kundenbestand analysiert, um herauszufinden, welche Kundengruppen die besten Renditen erzielten.

    Zur Überraschung des Unternehmens erzielten die Investoren die höchsten Renditen, die ihr Investment "vergessen" hatten bzw. sich nicht darum "gekümmert" haben.


    Der Autor Barry Ritholtz hat es in einem Buch noch drastischer formuliert: "Tote sind die besten Investoren". ;)

    Die Investoren, die investiert haben und ihre Anlage nie umgeschichtet haben, waren erfolgreich.


    Und nein, ich will auch nicht abstreiten, dass es hier auch Leute gibt, die es mit aktivem Handeln schaffen den Markt dauerhaft zu schlagen. Entweder haben die halt Glück, oder einen speziellen Sinn dafür immer die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt zu treffen! Ich kann das nicht! Und ich bezweifle auch, dass es ein Robo-Advisor dauerhaft kann.

    Patri22

    Hier mal grundsätzliches zu RDX und der Technik (Datensicherheit/u.a. Sturzempfindlichkeit ;)):

    https://de.wikipedia.org/wiki/RDX_(Speichermedium)

    Ich empfehle einfach mal zum Thema RDX Laufwerk bzw. Medien zu googeln. Da gibt es diverse Anbieter von Laufwerken und RDX-Medien (ich will hier keine Werbung machen).


    Grundsätzlich sollte man sich vorher Gedanken darum machen, wie wichtig bzw. wertvoll die Daten sind. Seien es nun Firmendaten als auch persönliche Daten. Kann man z.B. auf die Daten des letzten Tages, der letzten Woche(n) verzichten, oder wäre das schon der Supergau!? Danach bestimmt sich dann der Aufwand und die Kosten für die Datensicherung (Datensicherungskonzept).


    PS: RDX-Laufwerke kann man auch günstig gebraucht kaufen! Man muss halt darauf achten, ob die Schnittstelle des Laufwerks zum Rechner passt (z.B. USB3/SATA).

    Die Medien würde ich aber lieber neu kaufen. ;)

    Und ja, die sind teurer als entsprechende 2,5" Festplatten. Dafür aber auch robuster und für Datensicherungen zertifiziert. Und immer daran denken, dass man mind. 3 Medien zur Verfügung hat und diese regelmäßig durchwechselt (Großvater - Vater - Sohn).

    Hier mal das Generationen-Prinzip: https://de.wikipedia.org/wiki/Generationenprinzip

    Kann man natürlich je nach Wichtigkeit der Daten vereinfachen , aber 3 Medien braucht man halt mindestens!


    Eine günstige Alternative zu RDX wären halt mehr externe Festplatten für die Datensicherung zu nehmen. Dann nimmt man z.B. 5 oder 6 externe Platten und sorgt auf diesem Wege für Redundanz.

    Und die Datensicherung immer regelmäßig prüfen!!!

    Einfach mal eine Testwiederherstellung machen und schauen wie und ob das geht. Dann hat man auch schon Übung, wenn es mal wirklich drauf ankommt! ;)


    Privat empfehle ich inzwischen ganz gerne NAS-Speicher (QNAP/Synology) für zu das SOHO. Auf dem NAS werden dann alle Daten gespeichert. Eine 2. NAS steht dann z.B. bei den Eltern/Geschwistern/Freunden. Nachts werden dann die Daten per Internet (VPN) vom NAS bei mir zum 2. NAS synchronisiert. Damit sind die Daten schon mal außer Haus. Kostet zwar etwas, brauche mich aber auch nicht mehr darum zu kümmern regelmäßig die Datenträger außer Haus zu bringen.

    Vorsicht: Das ist noch kein wirkliches Backup, da wenn ich versehentlich selbst Daten lösche, diese in der Nacht ja auch vom 2. NAS gelöscht würden (oder Verschlüsselungstrojaner)!

    Eine regelmäßige Datensicherung muss man trotzdem noch machen! Häufigkeit <-> Wichtigkeit der Daten

    Shesta

    Ja, der MSCI World bzw. All Country World (ACWI) sind sehr USA lastig.

    Da spielt halt die Musik, da die USA immer noch die führende Wirtschaftsmacht sind. Im ACWI sind aber rund 10% Emerging Markets (EM) enthalten.

    Ich sehe das aber auch nicht unbedingt als nachteilig an.

    Hallo,

    der ist ja auch noch ziemlich neu am Markt.

    Ob sich Faktor-Investing wirklich lohnt, wissen wir dann in 10-15 Jahren. ;)

    Ich verweise dazu mal auf das entsprechende FT-Interview von Saidi:


    Hier sagt Herr Kommer ja selbst, dass man sein Depot selbst managen kann/sollte und sich so die 0,7% Kosten für 'seinen' Robo-Advisor spart.:)

    Patri22

    Festplatten sind als Backupmedien generell mit Vorsicht zu betrachten, da sie sowohl elektrische als auch mechanische Komponenten beinhalten. Es gibt mit RDX-Medien zumindest Festplatten, die gegen Stöße besser geschützt sind als einfache 08/15 USB-Festplatten.


    Und wie bereits geschrieben: Mindestens 3 Backupmedien und davon 1 an einem anderen Ort aufbewaren (alternative Cloudspeicher).

    Und natürlich regelmäßig prüfen, ob das Backup auch gelesen werden kann! ;)

    Hab schon Firmen gehabt, die täglich die Backupmedien durchgewechselt haben, die Medien aber leer waren, da der Backupdienst seit Monaten nicht mehr lief!=O

    Dumm gelaufen (und dazu noch grob fahrlässig als Unternehmer)!

    Die harte Wahrheit ist, dass eine externe Festplatte als Sicherungsmedium nicht geeignet ist. Zu einer vernünftigen Sicherung gehören mind. 3 Medien (Festplatten), wobei eines der Medien örtlich getrennt aufbewahrt werden sollte (Brandschutz).


    Sieh es so, wenn Dir die Festplatte selbst herunter gefallen wäre, hättest Du das Geld für die Datenrettung auch bezahlen müssen.

    Hallo ecclesiastes,

    evtl. solltest Du Dir auch mal dieses Video ansehen:


    Die Frage ist immer, ob der Aufwand im Verhältnis zum gewünschten Ertrag steht. Bei einem ETF mit kleinen Sparraten wirst Du sicherlich viele Jahre davon profitieren den Steuerfreibetrag ausnutzen zu können.

    Aber Du wirst bei Deinert Sparrate ja doch recht schnell über den Freibetrag kommen. Und ob der Aufwand dann noch lohnt... :/

    Genau,

    mach Dir doch nicht schon Gedanken, wie Du den Kuchen später essen willst, wenn Du gerade erst mit dem Teig angefangen hast. ;)

    Ich würde frühestens 10 Jahre vor dem geplanten Entnahmebeginn langsam anfangen mir Gedanken zu machen. Wer weiß was sich bis dahin noch Alles ändert (Besteuerung, usw.).

    Es ist ja auch gut möglich, dass es bis dahin dann auch kostenlose "Entsparpläne" bei den Depotanbietern geben wird... :/

    Mit Basis-Schutz meinte ich mehr, dass es eben diese paar € aus einer renditeschwachen Versicherung sein könn(t)en, die Einen am Ende vor dem Schicksal 'Flaschen sammeln' bewaren können.

    Ist bei Dir ja ganz offensichtlich nicht der Fall, da neben BU ja eine bAV und eine Immobilie vorhanden sind!

    Das Langlebigkeitsrisiko sehe ich mehr durch die gesetzl. Rentenversicherung abgedeckt. ;)

    Nun,

    rein rechnerisch betrachtet ist die Sache ziemlich klar. Der ETF-Sparplan bietet die westlich besseren Renditechancen.

    Aber, wenn Du z.B. aus gesundheitlichen Gründen mit 55-60 Jahren in ALG2Hartz4 abrutschen würdest, muss das ETF-Depot 'verbraucht' werden, bevor Du Leistungen erhältst! Ein Riester/Rürup bliebe Dir in diesem Fall erhalten.

    Und auch vielen vielen privaten RV ist es möglich diese Hartz4-sicher zu gestalten.

    https://www.steuertipps.de/alt…tz-iv-schutz-kaum-genutzt

    Es besteht ja auch die Möglichkeit die Dynamik zu kündigen und so quasi die Leistungen einzufrieren und die Steigerungen dann statt in die Versicherung in den ETF einzuzahlen

    Genauso so kannst Du den Vertrag einfach beitragsfrei stellen.

    Muss letztlich jeder für sich entscheiden, wie wichtig einem ein gewisser Basis-Schutz ist und wie man ansonsten abgesichert ist (z.B. BU, Arbeitgeber, usw.).


    Schlussendlich wird uns der Staat schon nicht verhungern lassen (Grundversorgung). ;)

    Mein Ziel ist 100K so anzulegen, dass ich übers Jahr Geld für ein Projekt zu Verfügung habe. Da schien mit der Ausschütter geeignet. Aber 2% sind doch etwas mager. Wenn ich Dich richtig verstehe, schlägst Du eher einen Thesaurier vor, wo ich einen Gewinnanteil dann wieder verkaufe.

    Evtl. solltest Du Deinen 'Plan' noch etwas näher erläutern.

    Im Allgemeinen empfiehlt sich eine Anlage in einen Aktienfonds/ETF nur wenn Du einen längeren Anlagehorizont hast (min. 10, besser 15 Jahre).

    Bei kurzzeitigen Investitionen besteht immer die Gefahr eines heftigen Kursrutsches (Crash), so dass Deine Investition durchaus auch einige Jahre im Minus sein kann! Dann sollte man logischerweise kein Geld aus dem Depot entnehmen (Anteile verkaufen), da die Buchverluste dann real werden.

    Auf evtl. Ausschüttungen hat ein Kursrutsch natürlich auch Auswirkungen, da die Ausschüttungen immer prozentual vom Kurs abhängen.

    Parallel lasse ich meine LV (Beginn: 1995/ Erste Auszahlungsmöglichkeit 2026) von der HH Verbraucherzentrale überprüfen: dauert leider zur Zeit 4 Monate!
    Wenn ich den LV-Rechner von finanztip (den ich ohne Anleitung gemacht habe, da ich diese nicht finden konnte) richtig angewendet habe, ist die Rendite negativ.


    Wenn ich spätestens in 4 Monaten (Antwort VZHH) mindestens die Beiträge freistelle, würden ich diese stattdessen in den ETF stecken und 2026 auch die Versicherungssumme und auch immer dann, wenn ich Geld frei hätte - aber immer anteilig 1/3 in Aktien - 2/3 Tages-/Festgeld - so meine Überlegung.

    Ich glaube, hier solltest Du nochmals genau prüfen (lassen)!

    Der Garantiezins einer KLV lag 1995 bei 4% auf den Sparanteil. Da mag ich kaum an eine negative Rendite glauben. Meine KLV von 1990 mit einem Garantiezins von 3,5% liefert eine solide Rendite und ist neben meinem ETF-Depot der sichere Anteil meiner Altersvorsorge.

    Hmm,

    die Frage ist doch, wie lange willst Du warten!? Wenn ich mir die Kursentwicklung von Telefonica so ansehe folgt die Aktie langfristig nur einem Trend.

    Du darfst ja auch nicht vergessen, dass Du durch die Inflation nochmal ca. 1,5% p.a. real verlierst.

    Wie sieht es mit den Dividenen aus?


    Du solltet Dir die Fragen stellen, wie Deine Alternativen aussehen.

    Glaubst Du, dass sich der Kurs langfristig wieder deutlich erholen wird? Glaubst Du an das Unternehmen? Werden solide Dividenden ausgeschüttet? Dann behalte die Aktie.

    Klaubst Du, dass der Kurs eher die nächsten Jahre weiter so vor sich hintaumelt, aber keine echte Entwicklung zeigt? Dann verkaufe die Aktie und investiere Dein Geld anders.

    Du hast weder geschrieben, was Du verdienst, noch wie viele Kinder vorhanden/geplant sind. Auch die staatl. Förderung hast Du nicht erwähnt.

    Riester 'lohnt' sich i.d.R. nur für den Anbieter außer Du bist Geringverdiener, hast viele Kinder oder verdienst richtig viel! ;)

    https://hartmutwalz.de/riester…kommt-einen-neuen-sattel/

    und nach dem fairr-Debakel im Corona Crash

    https://hartmutwalz.de/voellig…ordnete-fehlkonstruktion/

    Grundsätzlich stehe ich auf dem Standpunkt, nimm lieber Deine 50€/Monat und bespare damit einen weltweiten Aktienfonds (ETF). Bis zur Rente kommt da ein nettes Sümmchen zusammen.


    Aber!

    Riester hat den Vorteil (m.E. der Einzige), dass dir das Geld auch im Falle eines abrutschen in die Grundsicherung verbleibt (Hartz4). Auch auf eine evlt. spätere Grundrente wird Dir Riester AFAIK nicht angerechnet.


    Nun kommt es also auf Dich und Deine Einschätzung an, ob Du evtl. einen Riester als absolute Minivorsorge laufen lassen willst.

    Ich mache es nicht, aber Jeder muss das für sich selbst entscheiden.

    Auf jedem Fall scheint Dein Produkt zu den teureren Produkten zu gehören.

    https://www.test.de/Riester-Re…List&defaultprofile=suche

    Aber Du kannst ja zu einem anderen Anbieter umziehen...

    Ich bin froh nie in eine eigne Immobilie investiert zu haben. Allerdings aus heutiger Sicht als fast Fünfziger. Mit Mitte 20 hatte ich auch noch den Traum/Wunsche vom eigenen Haus. Wohl auch, weil eigentlich alle in meinem Umfeld irgendwie ein eigenes Haus hatten (Eltern, Elternmeiner Freunde, usw.). Ist auf dem Land halt irgendwie normal. Sozialisierung halt. :)


    Was hat zu meinem Sinneswandel geführt?

    Mehrere Jobwechsel/Umzüge, Trennung, die Erkenntnis, das ich eh die Hälfte des Tages gar nicht in meiner Wohnung bin, sondern dass die Wohnung eigentlich mehr eine Schlafstätte ist. ;)

    Die Feststellung, dass wir gerne Wegfahren/Reisen und auch sonst gerne draußen sind. Nachdem das Kind meiner Partnerin ausgezogen ist, unsere kleine Wohnung mehr als groß genug für uns Beide ist.


    Dann sehe ich jetzt meine Eltern. Beide >80 und in Ihrem eigenen Haus. Für die notwendigen Arbeiten (Putzen, Garten, usw.) benötigen Sie inzwischen Hilfe (Kosten). Hilfe, die ich durch die Entfernung nicht geben kann. Das Haus verfällt zusehends, da inzwischen 50 Jahre alt. Es müssten diverse Dinge gemacht werden, nur lohnt es sich für meine Eltern einfach nicht mehr. Von uns Kindern will das Haus eh keiner haben, da wir beide weit weg wohnen.

    Ich hatte meinen Eltern vor über 10 Jahren geraten das Haus zu verkaufen und sich eine betreute, altersgerechte Wohnanlage zu suchen (in unserer Nähe). Mit dem Geld hätten meine Eltern noch Reisen können, usw.

    Aber Nein, das Haus ist unsere Lebensleistung, dass verkauft man doch nicht! Halt eine andere Generation! Irgendwann werden Sie oder einer von Ihnen das Haus wohl aufgeben müssen. Dann wir das Haus eh für die Pflege draufgehen.

    Ein Haus mag im Alter zwar mietfrei sein, aber irgendwann kommen halt Kosten für die Instandhaltung auf. Und ob man im Alter 100 oder 200qm weiter allein instand halten kann, ist auch nicht sicher.

    Wir sind auf jedem Fall froh kein Haus zu haben. Wir hoffen, dass es unsere Gesundheit und die finanziellen Möglichkeiten zulassen, dass wir uns im Ruhestand den Winter über in den Süden absetzen und im Sommer dann verstärkt Reisen können.


    M.E. ist eine selbst genutzte Immobilie eine Frage des Lebensstils. Ich bin ja selbst in einem Haus mit Garten aufgewachsen und sehe da als Familie durchaus Vorteile. Aber, ob man für diese 15-20 Jahre wirklich eine eigene Immobilie braucht!? Kann man machen, muss man aber nicht!