Beiträge von monstermania

    Ich würde bei diversen YT-Immobilien-'Mentoren' jedenfalls äußerst skeptisch sein (u.A. Vermietertagebuch oder Immocation).

    Es steht der Verdacht im Raum, dass diese 'Immobilienexperten' mehr Geld mit Ihren 'Kursen' bzw. dem 'Coaching' verdienen als mit Ihren Immobilien.

    Der Einwand von Galileo ist absolut berechtigt und richtig. Aktuell sieht es im Bereich Immobilieninvestitionen eher schlecht aus.

    BTW Leuten zu unterstellen, sie hätten ein Finanzprodukt nicht mal im Ansatz verstanden, scheint auch ein Standard-Vorwurf von dir zu sein (schon mehrfach gelesen von dir).


    Nun denn, danke für eure Antworten, ich muss einfach im „normalen“ Banking schauen, alles klar!

    Leider lese ich solche 'platten' Vergleiche (z.B. ETF=Sparschwein) in letzter Zeit häufiger. Oder eben, dass ein World-ETF eine Rendite von 7% p.a. abliefert. Und dann wundern sich die Leute, dass Ihr Depot auf einmal tiefrot ist und man wird panisch.:/


    Und wenn Du schon dabei bist, dann trag doch Deine Daten aus dem Banking einfach in eine Excel-Datei ein. Dann hast Du Dein Depot mit allen Kaufkursen auf einen Blick. Erleichtert es ungemein, wenn man doch mal etwas verkaufen will und vorher berechnen will, wie hoch der Gewinn und die evtl. darauf anfallenden Steuern sind.

    Gestern war wieder mein Sparplan dran. Das eintragen der 2 Käufe in Excel hat mich 2 Minuten gekostet.

    Es gibt immer mal wieder Meldungen, dass die Autos auf den Straßen im Durchschnitt immer älter werden. An dieser Stelle scheint ein gewisses Umdenken eingesetzt zu haben.

    Yeah,

    unser Yapse ist jetzt volljährig. Habe noch nie ein günstigeres Auto gefahren!

    Sowas würde ICH bei Bondora G&G einzahlen. Wenn gewisses Risiko tragbar ist...

    Allerdings bekomme ich auch noch 6,75% und nicht nur 4% ...

    Bei Bondora G&G ist aber m.W. nach die Einzahlung auf 400€/Monat begrenzt (bei 6,75% p.a.-Variante). Wenn Du da 5000€ für ein neues Auto parken wolltest, wäre 1 Jahr schon um, ehe Du das Geld investiert hast.

    Wir empfanden das noch nie so entspannt wie in diesem Jahr auf der BAB unterwegs zu sein weil es doch bei sehr vielen endlich mal "klick" gemacht hat.

    Also wäre das ja ein Argument für weiter steigende Kraftstoffpreise, oder?;)

    Möglicherweise würden die Leute gar nicht mehr mit dem Auto in Urlaub fahren, wenn der Spritpreis nur hoch genug wären. Dann wären die BAB noch entspannter zu befahren. :/

    Hallo Lilli62 und Herzlich-Willkommen im FT-Forum,

    ich denke mal, dass ich hier für alle Nutzer des Forums spreche, wenn ich sage, dass niemand hier weiß, wie sich die Preise für Energie zukünftig entwickeln.


    Es ist aber grundsätzlich davon auszugehen, dass fossile Energieträger mittel und langfristig teuer bleiben werden.

    Mittelfristig wegen der aktuellen politischen Situation in Europa (Angriffskriegs Russlands) langfristig da die weitere Nutzung fossiler Energieträger tendenziell dem Klima schadet.

    Über die Benzin bzw. Diesel-Preise braucht man nicht reden die sieht jeder selbst an der Tankstelle!

    Das stimmt.

    Ich sehe aber auch, welche PKW dort häufig betankt werden.

    Offenbar legen eine Menge Menschen nicht unbedingt den größten Wert auf ein verbrauchsgünstiges Fahrzeug.;)

    Keine Sorge,

    ich habe mir 25 Jahre viel zu wenig Gedanken um mein Geld gemacht. War halt immer genug da (zum Glück!). Daher habe ich möglicherweise einen akuten Nachholbedarf.8o


    Und keine Sorge, ich bin mit meiner Geldanlage 100% passiv unterwegs und betreibe reines 'Buy-and-Hold' mit ein paar 'Optimierungen'. Zum Ausgleich meiner Passivität bin ich dann aktiv im Forum unterwegs! :D

    Und das Leben genieße ich ohnehin. Einzig und allein dafür mache ich den ETF kram überhaupt, damit ich mir das Genießen auch im Unruhestand weiter leisten kann!;)

    Das geht auch nicht. Aber du kannst gezielt "junge Anteile" verkaufen, "trotz" FiFo. Einfach alle zB. 10 Jahre einen neuen ETF auf den gleichen Index besparen ;)

    Ich würde dass nicht zwingend an den Jahren festmachen, sondern eher auf die Marktentwicklung und den Wert der ETF-Position schauen.

    Ich habe mir dazu ein paar einfache Regeln auferlegt:

    1. Keine ETF-Position im Depot unter 10.000€ -> Mindestens so lange besparen bis die Position 10.000€ groß ist.

    2. Bei einer größeren Marktkorrektur beginne ich dann einen einen weiteren ETF auf den gleichen Index zu besparen. Bei den 08/15 Indizies die ich bespare gibt es da zum Glück reichlich Auswahl (MSCI World/EM).


    So erhoffe ich mir möglichst immer einen ETF verkaufen zu können, auf dem aktuell gerade die wenigstens Gewinne aufgelaufen sind, insbesondere um meinen jährlichen Freibetrag optimal ausschöpfen zu können.

    Wobei das jetzt schon sehr in den Bereich (Steuer)Optimierung geht. Wenn man das nicht macht, spielt das sicherlich keine Rolle, aber wenn man sich über 1€ pro Monat Kosten für eine Girokarte aufregt, dann optimiert man auch hier.;)


    Die Frage mag dumm

    Klingen, aber woher weiß ich denn, welches die ältesten Anteile sind? Ich stelle mir das eher wie ein Sparschwein vor (ok, eines das auch fetter wird). Und wenn ich Anteile raushole, weiß ich doch nicht welche das sind. Oder?:/

    (direkt Depot INg, ein thesaurierender Etf msci World)

    Ich Frage jetzt auch mal dumm. Warum investiert man sein Geld in eine Sache, die man scheinbar (Auf Grund der Frage) nicht mal im Ansatz verstanden hat? :/

    Wenn ich Geld in mein Sparschwein stecke (ja, hab ich auch für das Kleingeld, dass sich im Laufe der Zeit so ansammelt), brauche ich mir im Gegensatz zu meinem Depot keine Gedanken darüber zu machen, dass der Inhalt des Sparschweins nächste Woche nur noch die Hälfte wert sein könnte.

    Um auf die Frage zurück zu kommen. Ich erfasse jeden meiner Käufe in einer Excel-Liste (Datum, Anzahl, Kaufkurs ). Anhand dieser Daten kann ich dann jederzeit die aktuelle Kursrendite für jedem meiner Käufe berechnen. Die älteren Käufe sind halt weiter satt im Plus, während die aktuelleren Käufe wiederum satt im Minus sind. Insgesamt sehe ich in meinem ETF-Depot gerade wieder eine schwarze '0'.

    Aktuell liefert meine alte KLV die beste Rendite aller meiner Anlageformen, wenn ich mal von meinem 'Spielgeld' bei Bondora Gow & Grow absehe!:D

    Willkommen in der wunderbar transparenten Welt der Versicherungen.;)

    Könnte mir vorstellen, dass es mit Deinem Anteil an den Bewertungsreserven zu tun hat. Die Bewertungsreserven werden immer zum Stichtag berechnet und in den Unterlagen angegeben. Bei einer Kündigung zu einem vom Stichtag abweichenden Datum muss zunächst eine Neuberechnung Deines Anteil an den Bewertungsreserven erfolgen.

    Bei meiner Police macht der Anteil an den Bewertungsreserven aktuell 15% der möglichen Auszahlungssumme aus...

    Also erstmal abwarten, was in der Abschlussrechnung steht.

    Hallo Blende11 und Herzlich-Willkommen im FT-Forum,

    das Thema richtiger Investitionszeitpunkt und Anlagestrategie wurde schon häufiger diskutiert.

    Georg hat das auf seinem Blog auch schon mal statistisch untersucht: https://www.finanzen-erklaert.…en-all-in-oder-auf-raten/


    Zitat: "Viel wichtiger: der vermeintliche Super-GAU, der unmittelbare Crash nach dem All-In Einstieg, ist gar nicht die größte aller Katastrophen. Viel schlimmer und renditeschädlicher wäre es zunächst in Raten einzusteigen, und dann den (bereits früher erwarteten) großen Crash zu erleben. Das schlechteste aus beiden Welten sozusagen. Erst die Rendite verpassen und dann noch der Kurseinbruch bei vollem Investment. Die Schlussfolgerung aus dieser Überlegung muss also sein: sofortiger Markteinstieg. All-In Strategie."


    Warum dieses Zitat? Nun genau das ist mir als ETF-Einsteiger passiert! ;)

    Ende 2019 im 'zarten' Alter von 47 Jahren erstmalig in ETF/Aktien/Börse eingestiegen habe ich bis Ende 2021 (also auf 2 Jahre verteilt) einen Großteil meiner Sparanlagen (u.a. einen alten Bausparvertrag) in mein ETF-Depot umgeschichtet. Im Dezember '21 ist dann meine letzte 'große' Sparrate in mein Depot geflossen.

    Stand 01.01.2022 hatte ich einen satten 5-stelligen 'Gewinn' in meinem Depot. Was 2022 passierte wissen wir ja. Und auch wenn ich in diesem Jahr schon wieder rund 8.000€ im mein Depot investiert habe, bin ich mit meinem Depotwert aktuell gerade mal bei einer 'roten' Null angekommen.

    Im Nachgang lautet mein Fazit also: Hätte, Hätte, Fahrradkette! :D

    Würde ich mit meinem heutigen Wissen bzw. Erfahrungsschatz nochmal so in ETF einsteigen!? Nö, natürlich nicht! Aber ich habe die Zeit gebraucht um vom einem Sparer zum tiefentspannten 'Buy-and-Hold'-Investor zu werden.

    Und natürlich habe ich mir vorher auch gut überlegt, welchen Anteil meines Vermögens ich an die Börse bringe. Das investierte Geld benötige ich auch die nächsten 15 Jahre (voraussichtlich) nicht. Und 10 oder gar 15 Jahre vorausschauen kann eh niemand!


    Jeder Mensch tickt anders und jeder Mensch empfindet 'Verluste' anders. Von daher muss auch jeder Mensch den für sich optimalen Weg finden und dann auch gehen. Der größte Fehler wäre in einem Crash panisch zu verkaufen und der Börse dann dauerhaft den Rücken zu kehren.

    Finde es aber nicht intuitiv dass ich mit 3/4 der Zeit die gleiche Rendite bekommen habe.

    Es gibt immer mal wieder Tage an denen die Börsenkurse quasi 'explodieren'. Im Prinzip reicht es schon an diesen wenigen Börsentagen voll investiert zu sein um eine überdurchschnittliche Rendite einzufahren.:/

    Das Problem: Die Tage mit hohen Tagesverlusten und die Tage mit den hohen Tagesgewinnen lagen in der Vergangenheit häufig sehr dicht beeinander. Daher war es in der Vergangenheit nicht die schlechteste Idee einfach immer investiert zu sein ('Buy-and-Hold'). Führte halt langfristig zu einer durchschnittlichen Rendite.

    Was die Zukunft bringt weiß niemand. Ich versuche es daher einfach mal mit der Strategie aus der Vergangenheit.

    Frei nach dem Motto: Was die letzten 100-200 Jahre funktioniert hat, wird (hoffentlich) auch noch die nächsten 30-40 Jahre funktionieren. Was danach kommt ist mir persönlich eh egal.;)

    Was ich mir vorstellen kann: bei dem betrachteten Anlagezeitraum von 30 Jahren, seit 1960 kann es vermutlich schon reichen wenn zufällig 2 oder 3 größere Kursrückgänge zufällig in Juni-August gefallen sind, irgendwann in der Mitte des 60 Jahre Zeitraums.

    Wir Menschen bzw. das menschliche Gehirn neigt dazu immer irgendwo Muster zu suchen, weil wir bzw. das Gehirn mit dem Zufall einfach nicht umgehen kann.

    Die Stochastik braucht jedoch wesentlich mehr Zahlen um irgendwelche Muster nachwesen zu können. Jeder Statistiker lacht z.B. darüber, dass wir 'Buy-and-Hold'-Anleger einfach davon ausgehen, dass wir auf 15 Jahre Investitionszeitraum mit einem MSCI World noch nie einen einen Verlust gemacht haben.

    Das kann auch einfach purer Zufall sein, da die die Anzahl der 15 Jahreszeiträume einfach viel zu klein ist um daraus etwas ableiten zu können. Den MSCI World gibt es halt erst seit 1970...

    Die Kündigung einer bAV ist nur in Ausnahmefällen möglich (Bagatellgrenze). Da liegts Du aber eigentlich schon drüber. Sprich mal mit Deinem AG, ob da noch was zu machen ist.

    Evtl. lässt sich Dein AG ja darauf ein, dass ausschließlich 'sein' Zuschsuss in die bAV fließt und Du gar nichts zahlen mußt. Dann wäre es geschenktes Geld!

    Mein Partnerin hat das so gemacht.

    Ansonsten bleibt nur stilllegen und dann bekommst Du irgendwann mal eine Minirente, oder kannst Dir den Betrag einmalig per Kapitalabfindung auszahlen lassen.

    Heisst Juni bis August kann man immer aussteigen ohne merkliche Renditeeinbußen. In dem Blog wird zwar erwähnt dass Transaktionskosten nicht berücksichtigt werden, andererseits berücksichtigen sie dort auch nicht die Tagesgeldzinsen in dieser Zeit.

    Und die Kleinigkeit 'Steuern' wird bei solchen Berechnungen i.d.R. auch nicht berücksichtigt!

    Nicht umsonst gibt es die Weisheit 'Hin und her macht Taschen leer'.;)


    PS: Wenn es so wäre, dass eine bestimmte Strategie nachweißlich und dauerhaft eine Überrendite liefern würde, würde diese Strategie sofort der neue 'Anlagestandard' werden...

    Ach das geht? Es wird gar nicht ein Mittelwert über die Jahrzehnte gebildet, sondern ich könnte in 20 Jahren sagen, dass ich die Anteile von 2019 verkaufe, die im Jahr 2042 vielleicht 100% Rendite gemacht haben?


    Also das habe ich tatsächlich bislang noch nirgendwo gehört oder gelesen. Danke.

    Ähhm,

    ja zumindest ist das in Deutschland bei allen Brokern so! Ob es da ich Ausland andere Regeln gibt vermag ich nicht zu sagen.

    Wie ich bereits weiter oben schrieb, erfasse ich alle meine Käufe in einer Excel-Liste. So kann ich genau sehen, welche Rendite jeder Kauf erzielt hat (vor Steuern).

    Anbei mal ein Auszug meiner Liste für einen ETF, damit Du das Prinzip verstehst.

    Also angenommen, alles läuft gut, dann stünde in 20 oder 30 Jahren da eben nicht +4% sondern tatsächlich sowas wie +30%. Und das wäre dann der Gewinn, die Rendite über all die Jahre (Provision und Steuern mal außen vor) Inklusive der „Zinseszins Effekte durch den thesaurierenden Sparplan.

    Jetzt hast Du es (fast).

    Man muss bei einem gestaffelten Investment (z.B. Sparplan) bedenken, das ja nicht das gesamte Geld die ganzen 20 oder 30 Jahre angelegt war, sondern nur die ältesten Sparplanraten!

    Es kann daher durchaus sein, dass die ältesten Käufe auch 200% im Plus sind, während die neuesten Käufe sogar im Minus liegen.

    Beim Verkauf der Anteile gilt die FiFo-Regel. Es werden also bei einem Teilverkauf automatisch die ältesten Anteile im Depot wieder verkauft.


    Wer 20 oder 30 Jahre regelmäßig Geld in einen ETF investiert (gespart) hat, wird anschließend das Geld i.D.R. nicht mit einem Schlag benötigen, sondern je nach Bedarf regelmäßig ETF-Anteile (immer die Ältesten) verkaufen.

    Du hast doch oben geschrieben, dass aktuell in deiner Depotübersicht -4% steht. Das zeigt deinen "Verlust" an. Der aber nur ein Verlust wird, wenn du in dem Moment verkaufst.

    Ich habe z.B. aktuell eine 0-Rendite in meinem Depot (Übersicht des Brokers). Das ist aber eben nur die halbe Wahrheit. Ich könnte mal eben einige Tausend-Euro Gewinn realisieren, wenn ich nur einen Teil meines Depots verkaufe (die ältesten Anteile).

    Zu einem Verlust/Gewinn wird es eben erst, wenn ich Anteile verkaufe. Und auch erst dann kann ich meine echte Rendite berechnen. Bis dahin sind Alles nur Buchwerte!

    Und ja, ich möchte es verstehen, drum frage ich ja auch. 😉

    Wäre es denn nicht besser gewesen zu verstehen bevor man sein Geld in ein Finanzprodukt investiert!? :/

    Du hast ja inzwischen schon viele Hinweise erhalten, wie das mit dem Zinseszinseffekt bei Fonds so läuft. Offenbar hast Du es trotz dieser Hinweise nicht verstanden. Dann akzeptiere es halt einfach und freue Dich in 35 Jahren (hoffentlich).