Beiträge von monstermania

    JackDawson

    Ich glaube, dass wir ähnlich denken.

    Wer ist denn der Staat!?

    Im Endeffekt sind das wir alle.

    Und ob eine Leistung nun durch Steuern oder durch eine KV für alle (Bürgerversicherung) finanziert würde, wäre eh egal.

    Wir hatten ein ähnliches Thema hier schon mal. Das lief es in der Diskussion dann auf eine 'Kopfprämie' in der KV hinaus. ;)

    Und die wäre auch wieder nicht fair, wenn man Sie mal sauber durchdenkt.


    Ich glaube auch nicht, dass eine Bürgerversicherung ein guter Weg wäre. Und Sozialismus ist das Allerletzte. Sieht man ja in anderen Ländern allzu gut, dass weder eine Bürgerversicherung noch der Sozialismus funktioniert.

    Man muss sich halt entscheiden, in was für einer Gesellschaft man Leben will. Die Einen bevorzugen eine Nanny-Gesellschaft, andere eine eher darwinistische Gesellschaftsform. Und dazwischen gibt es dann jede Menge Abstufungen...

    Und nichts ändert sich schneller als Meinungen, wie man jetzt z.B. gerade in der Corona-Zeit mal wieder gesehen hat.

    Da konnten dann Viele gar nicht schnell genug nach dem Staat und Hilfen schreien. Auch diejenigen, die sonst immer so für den 'freien' Markt kämpfen.;)

    oder auch der DAX. Das ist dann natürlich auch die langweiligste Art der Anlage.

    Ein ETF ist fast immer sicherer als ein gemanagter Fond, die Kosten sollten unbedingt unter 1 % liegen (TER) liegen.

    Der DAX ist kein guter Index!!!

    1. Weil er nur die größten Unternehmen eines relativ kleinen Landes abbildet (gerade) weltwirtschaftlich gesehen!

    2. Der Index enthält nur 40! Werte und ist extrem Industrie-lastig.


    Ein Index-ETF sollte möglichst breit streuen! Das betrifft sowohl Länder als auch Industriezweige. Also MSCI World oder m.E. besser den MSCI ACWI oder den FTSE All World. Da sind dann auch die Schwellenländer dabei (rund 85% der weltweiten Marktkapitalisierung) und auch alle Industriezweige.


    Ein passiver Indexfonfds (ETF) ist nicht per se sicherer als ein aktiver Fonds! Der aktive Fonds hat halt i.d.R. deutlich höhere Kosten (TER). Und das wirkt sich auf lange Laufzeit negativ aus!

    Es gibt aber z.B. mit dem ARERO auch einen aktiven Fonds, der mit einer TER von 0,5% relativ günstig ist! Der ARERO ist z.B. deutlich weniger volatil, als z.B. der MSCI World und bestimmt auch keine schlechte Anlage.


    Und ob 0,08% bei der TER jetzt den Kohl fett machen!? :/

    Kannst ja mal ausrechnen, was das bei einem Sparplan von 20 Jahren bringt. Und was ist, wenn der der teurere ETF seinen Index sogar schlägt (positive Trackingdifferenz)? ;)

    Tatsächlich haben wir diese Probleme zum Teil bereits im jetzigen System ...

    Wieso nur zum Teil?

    Ein großer Anteil der Bevölkerung hat schlichtweg gar keine Möglichkeit sich der (Pflicht)Mitgliedschaft in der GKV zu entziehen.

    Es reicht ja schon aus wenn Du genug Geld verdienst und gesund bist, dass Du Dich problemlos aus der 'Solidargemeinschaft' abmelden kannst.

    Wenn man das System umbauen möchte, dann in ein faires: Mit kostenfreier Familienversicherung für beide Systeme, mit Wechselmöglichkeit und für die GKV die Möglichkeit, den Leistungskatalog auszuweiten und bspw. auch Sehhilfen oder Heilpraktiker aufzunehmen. Dann gibt es einen Wettbewerb über Preis und Leistung, von dem beide Systeme profitieren.

    Ehrlicherweise wüßte ich auch nicht, wie man ein wirklich 'faires' System gestalten könnte. Es ist halt allein schon in gewisser Weise 'unfair', dass manche Menschen Ihr Leben lang von schweren Krankheiten verschont bleiben, während andere Menschen einfach schon von Geburt an in der 'Genlotterie' verloren haben.

    Selbst, wenn man eine rein solidarische Bürgerversicherung in D einführen würde, gäbe es ja immer noch die Möglichkeit, sich zusätzlich zu versichern bzw. sich durch vorhandenes Vermögen mögliche Behandlungsvorteile 'erkaufen' zu können.

    Das Leben an sich ist einfach schon nicht fair! :/

    Bin schon lange Bestandskunde von der dkb. Wird meine Visa automatisch kostenpflichtig wenn ich auf das debit Angebot nicht klicke? Bzw die debit nicht aktiviere? Oder passiert das hoffentlich nicht automatisch dass mir 2,49€ abgebucht werden? Das wäre mir Unrecht

    Du bekommst irgendwann (wohl 2022) die neue Debit-KK von der DKB zugeschickt. Ab dann hast du 10 Wochen Zeit, zu entscheiden, ob Du die bisherige 'echte' KK behalten willst. Wenn Du dann gar nicht tätig wirst, also die 'echte' KK weiterhin behältst, kostet die dann nach Ablauf der 10 Wochen 'Entscheidungszeit' 2,49€/Monat.

    • Also entweder in den sauren Apfel beißen und die 2,49€/Monat zahlen
    • Nur die Debit-KK behalten und die alte echte KK der DKB kündigen
    • Die Debit-KK behalten, die echte KK der DKB kündigen und sich eine neue echte KK bei einem der bereits im Thread genannten kostenlosen Anbieter holen.

    Von der DKB würde ich die Finger lassen. Es gibt extrem viele Berichte, dass diese Bank Ausländern die Kontoeröffnung verweigert:


    Depot als Ausländer eröffnen, Antrag bei DKB abgelehnt

    DKB Cash Konto abgelehnt - ohne Begründung

    Ich würde nicht einfach so etwas behaupten, wenn ich nicht die genauen Hintergründe kenne.

    Nur weil u.U. mehreren Ausländern etwas verweigert wurde, bedeutet das nicht zwangsläufig, ob oder dass diese Personengruppe 'benachteiligt' wird.

    Weißt Du, welche geschäftliche oder sonstige Historie die Personen evtl. haben (z.B. Schufa, Hermes, politische Ansichten, usw.)?

    Das wird nämlich gern mal vergessen zu erwähnen, wenn man sich in irgendwelchen Foren 'ausko..t'.

    Grundsätzlich besteht in Deutschland Vertragsfreiheit. D.H. kein Unternehmen ist verpflichtet einen Kunden zu akzeptieren.

    Ich erinnere in diesem Zusammenhang z.B. an bestimmte deutsche Politiker oder andere deutsche Bürger, denen nach öffentlichkeitswirksamen Äußerungen Ihrer 'politischen' Ansichten Ihre Konten gekündigt wurden (was ich persönlich auch vollkommen OK finde!).


    M.W. nach sind in Deutschland nur die öffentlichen Sparkassen verpflichtet Jedem mit einem Wohnsitz in Deutschland zumindest eine Kontoeröffnung zu gestatten.


    BTW: Ich habe 'ausländische' Kollegen/Bekannte, die ein Konto und Depot bei der DKB haben!

    Mit dem Momentum betritt man das Terrain von Faktor-Investing. Das verlangt nach einer detaillierteren Überlegung also nur "der läuft gut". Die Existenz von Faktoren ist teilweise umstritten und dann ist noch die Frage ob ein ETF auf bestimmte Faktoren diese auch wirklich gut abbildet. Unstrittig ist dass Faktor Investing deutlich mehr Aufwand nach sich zieht, insbesondere was auch das Rebalancing anbetrifft. Faktor muss man wohl ganz oder gar nicht, ein bisschen Faktor-Investing funktioniert meines Wissens nach nicht so gut.

    Was Momentum konkret anbelangt ist es so dass Momentum sehr gut abschneidet wenn die Börse hoch geht aber in schlechten Zeiten ziemlich blutet.

    Hmm,

    eigentlich ist auch Faktor-Investing ganz einfach. ;) Langfristig haben alle MSCI Faktor-Varianten den Basis MSCI-World ausperformt.

    Dazu kann ich folgendes Video empfehlen:

    Value, Momentum & Co: Faktor-ETFs im Check | echtgeld.tv (24.10.2019) - YouTube


    Das Problem ist halt, dass man für die Überperformance dann jeweils 100% auf einen Faktor setzten sollte. Und es kann dann auch gut sein, dass dieser Faktor 10 Jahre schlechter läuft als der Basis MSCI-World. Das muss man dann auch aushalten...


    Wenn man also gaanz langfristig investiert macht Faktor-Investing durchaus Sinn (> 30 Jahre). Machen kann man Alles.

    Ob es dann eine gute Entscheidung war, weiß man immer erst in der Rückschau!


    Ich empfehle auch erstmal mit einem ETF auf den MSCI ACWI oder den FTSE All World anzufangen. Wenn man dann irgendwann mal bei 100K€ Depotgröße angekommen ist, kann man ja immer nochmal schauen, ob man dann wirklich noch etwas 'Spannendes' im Depot braucht! ;)

    Der msci world ist sehr stark USA lastig.

    Wir sehen schon in den Schwellenländern starkes Potenzial für die Zukunft, da finde ich die 10% Anteile im acwi recht gering.


    Der Momentum legte in den letzten Jahren eine starke Performance hin. Macht es Sinn nur den Momentum und EM zu besparen?

    Ja, der MSCI World ist USA-lastig.

    Woher kommen aktuell nochmal die weltweiten Big-Player (z.B. Apple, Amazon, Microsoft, Facebook, usw.)? Ach ja, das sind ja US-Firmen. ;)

    Wenn das deutsche Konzerne wären, würde D nicht mit 'nur' 2,5% vom MSCI World ausmachen!

    BTW: Ender der 80'er Jahre war der MSCI World extrem Japan lastig (ca. 60% Japan-Anteil!).

    Das ist ja das schöne an einem weltweiten Index. Wandelt sich die Gewichtung bist Du automatisch dabei und mußt nicht umschichten.


    Es gibt auch den Ansatz die Gewichtung mehr nach BIP (Bruttoinlandsprodukt) der Welt aufzuteilen. Google mal nach 70/30 Portfolio oder Weltportfolio gemäß Kommer!

    Ich verfolge die 70/30-Aufteilung, weil das in der Vergangenheit mal die 'beste' Rendite brachte.

    MSCI World & MSCI Emerging Markets – was ist der optimale Mix? - Finanzen? Erklärt! (finanzen-erklaert.de)


    Ob das in der Zukunft auch so sein wird? Keine Ahnung, aber ich werde hoffentlich auch so nicht Arm sterben! :)

    Momentum hat langfristig den 'normalen' MSCI World geschlagen. Aber der Momentum ist auch volatiler (schwankt stärker). Wenn man mit der höheren Volatilität klar kommt, ist auch der Momentum sicherlich langfristig auch eine gute Wahl.

    Und hey, der MSCI World Momentum ist aktuell noch USA-lastiger als der normale World!;)


    Letztlich ist immer entscheidend, dass man seine Strategie langfristig durchhält. Ob das dann in 20 Jahren im Schnitt 2%, 7% oder gar 10% p.a. gebracht haben hängt dann mehr vom Glück ab, als davon ob Du nun 10% mehr EM hast als gemäß Marktkapitalisierung oder BIP!

    Ich verweise hierzu nochmal auf das Fazit des Finanzwesirs zu folgendem Blogbeitrag:

    Was ist für die Depot-Rendite verantworlich? | Finanzwesir


    Da gibt es nicht viel dran zu rütteln. Niemand weiß, was die Zukunft bringt und wie sich die Weltwirtschaft in 20 Jahren entwickelt.

    Ich habe einen Anlagehorizont von ca. 25 Jahren bis zur Rente und bin wahrscheinlich nur gierig aufgrund der guten Entwicklung des Aktienmarktes ;-)

    Die Wohnung hat auch in den letzten Jahren sehr ordentlich an Wert zugelegt (Speckgürtel Stuttgart) und ist sehr gut vermietet. Die Antwort auf die Frage wird wahrscheinlich eher grundsätzlich philosophisch bleiben... da niemand in die Glaskugel schauen kann.

    Eine Immobilie wird eben älter und die Idee war diese in einem noch jüngeren Alter zu veräußern bevor größere Instandhaltungskosten anfallen.

    Unterm Strich bleibt es ja auch ein Luxusproblem, ist mir schon klar;-)

    FOMO!? ;)

    Ich bringe einfach mal eine weitere Möglichkeit in die Diskussion ein. Warum nicht eine günstige Hypothek auf die Immobile aufnehmen und das Geld dann in Aktien investieren?

    Je nach persönlicher Situation wäre das Risiko überschaubar und man könnte den günstigen Hypothekenkredit im Aktienmarkt hebeln.

    Ich kann den Kollegen nur zustimmen.

    Die größte weltweite Diversifikation erreicht man mit einem ETF auf den Index MSCI ACWI oder dem FTSE All World. Damit deckt man rund 85% der Börsen-Marktkapitalisierung der Industrie- und Schwellenländern ab. Mehr braucht es eigentlich nicht.

    Es gibt dann noch den Index MSCI World ACWI IMI. Damit erreicht man dann 99% der Marktkapitalisierung der Industrie- und Schwellenländer.


    Was bringt das Ganze nun?

    Der Finanzwesir hat das auf seinem Blog mal wieder besser zusammengefasst, als ich das je könnte:

    Was ist für die Depot-Rendite verantworlich? | Finanzwesir


    Nun bekommt mein Mann immer mehr Interesse auch in ETFs zu investieren.

    Gemeinsam möchten wir auch Etfs besparen (Dauer ca. 10-20 Jahre) hier tendieren wir auch zum MSCI world.

    Vorsicht: Es gilt die Regel, dass jeder Euro, der in ETF (Aktien) investiert wird, für 10, besser 15 Jahre angelegt werden sollte. Das bezieht sich aber bei einem Sparplan logischerweise auf jede einzelne Sparplanrate. Sprich, wenn Ihr einen ETF für 20 Jahre bespart (Ansparphase), solltet Ihr auch mit einer entsprechenden 'Entsparphase' von 10-15 Jahren auf den ETF kalkulieren!

    Saidi hat dazu auch ein Video gemacht, der die Zusammenhänge erläutert:

    Wie sicher sind ETF-Sparpläne wirklich? - YouTube

    Ach ja,

    hatte das mit dem 250 Mbit überlesen. Der Speedport W 724V Typ B schafft eh nur max. 100 Mbit wie von bamf bereits richtigerweise angemerkt.


    Von daher wäre ohnehin eine Aktualisierung des Routers angebracht. Ich empfehle für den Heimbereich auch die FritzBox von AVM.

    Meistens ist das Problem seitens des DNS Servers vom Telekoma. Dies ist der Dienst, welcher die Namensauflösung der Webseiten etc. auf IP-Adressen vornimmt. Zu Stoßzeiten sind die gerne überlastet bei denen, darf ja alles nichts mehr kosten.

    Dann würde das Problem aber nicht nur im WLAN auftreten, sondern generell.

    Ich bin da mit den Kollegen einer Meinung, dass es zu 99% am WLAN des Routers liegt.


    christianD

    Ich würde zunächst mal prüfen, ob die Firmware des Routers aktuell ist. Aktuell ist die FW-Version 3.07.006 (08/2021). Da das Gerät schon von 2014 ist, besteht die Möglichkeit, dass auch noch eine uralte FW auf dem Gerät aktiv ist.

    Da hat sich gerade im Sachen WLAN einiges getan. Hier mal die entsprechende Versionshistorie:

    firmwareaenderungen-speedport-w-724v-typ-b.pdf (telekom.de)

    Die Goodies gibt es doch in der GKV bereits. Zum Beispiel hier oder hier

    Sorry, aber das mit den Goodies in der GKV ist ja mehr ein Witz! Ich reiche z.B. meine Zahnreinigungen bei meiner Kasse ein und bekomme dann max. 80€ p.a. zurück erstattet.

    Aus meiner Zeit als PKV-Versicherter weiß ich noch was da so möglich war. Da kamen schnell > 1000€ p.a. zusammen, wenn man 1 Jahr keine Leistungen der PKV in Anspruch genommen hatte.

    Deswegen schrub ich ja was von 'Vertrag mit festen Laufzeiten und Konditionen' und 'Blick in die aktuellen Vertragskonditionen'.

    Ein 'seriöser' Anbieter wird kaum mit nur 1 Woche Vorlaufzeit die Preise um 65% erhöhen! Das schreit geradezu nach Vertragsbruch. Entweder lässt man das mit sich machen, oder man macht von seinem Sonderkündigungsrecht gebrauch


    BTW: Wir machen das 'Spiel' mit dem Anbieterhopping beim Strom ja nun auch seit einigen Jahren mit. Und einmal sind wir die Dummen gewesen, da ein Anbieter entgegen der Vertragskonditionen 12 statt 11 Abschläge eingezogen hat.

    Uns als wir das dann bemerkt hatten, war der Anbieter schon in Insolvenz (BEV).

    Ein anderer Anbieter hat uns seinerzeit angeschrieben und wollte unseren Abschlag erhöhen. Der Tenor war, dass der von uns angegebene Verbrauch für unseren Haushalt eigentlich zu niedrig sei, und man uns zum Vertragsende eine evtl. Nachzahlung 'ersparen' wolle. :D

    Sorry, aber lieber zahle ich mal 20€ nach, als dass ich nachher einem Guthaben nachrenne!

    Ernsthaft? Wir tauschen uns hier über den Wechsel von Stromanbietern, Mobilfunktarifen und Hausratversicherungen aus, bei der Krankenversicherung ist das dann verwerflich?

    Das Problem ist halt, dass es bei einer KV nicht um einen Stromvertrag handelt!

    Wie sieht es denn d.E. mit chronisch kranken Menschen aus? Dürfen die auch jederzeit die KV nach belieben wechseln (GKV <-> PKV)?

    Welchen Vorteil sollte das für diese Menschen haben bzw. welcher Anreiz sollte für eine KV bestehen chronisch Kranke zu versichern? :/


    Ich wäre aber dafür, dass man einige der PKV-Goodies auch in die GKV übernimmt (z.B. Selbstbehalt und Beitragsrückerstattungen) oder dass ein bewusster Umgang mit der eigenen Gesundheit entsprechend rabattiert würde (z.B. Nichtraucher/-trinker). Na ja, man wird ja noch mal träumen dürfen.:)

    Zunächst mal, sollte man mal in die aktuellen Vertragskonditionen schauen. Heutzutage hat man ja sehr häufig einen Vertrag mit einer festen Laufzeit und festen Konditionen!

    Ist das der Fall, würde ich der Erhöhung des Abschlags schriftlich widersprechen und auch klarstellen, dass Du eine Erhöhung nicht akzeptieren wirst!

    Sollte der Anbieter trotzdem den erhöhten Betrag abbuchen, würde ich die Bank anweisen den Betrag zurück zu buchen (Rücklastschrift) und die Einzugsermächtigung für den Stromanbieter widerrufen. Dann aber unbedingt einen Dauerauftrag über den im Vertrag vereinbarten ursprünglichen Abschlagsbetrag einrichten. Auf keinem Fall in Zahlungsverzug kommen!

    Und das natürlich dem Anbieter auch schriftlich mitteilen.


    Im Endeffekt läuft es eh darauf hinaus, dass der Anbieter sich 'verzockt' hat und nun versucht sein Problem auf die Kunden abzuwälzen. Die Frage ist, ob man das 'Spiel' mitmachen will, oder sich dann auf sein Sonderkündigungsrecht beruft und sich einen anderen (seriösen) Anbieter sucht.

    BTW: Ein Versorger, der über eine eigene Energieerzeugung verfügt, ist längst nicht so von den aktuellen Preissteigerungen betroffen, wie reine 'Reseller', die Ihre Energie an der Börse einkaufen (müssen) bzw. wegen der lange günstigen Strompreise keine langfristigen Lieferverträge abgeschlossen haben.

    Ich habe noch eine alte BAV (inzwischen stillgelegt). Hier wird mir eine Rentenzahlung garantiert, die einem Rentenfaktor von 56 entspricht.

    Daher kann Dein Ergebnis m.E. durchaus hinkommen.


    Die entscheidende Frage ist aber doch, was die garantierte Rentenzahlung zum jeweiligen Rentenbeginn dann tatsächlich für einen Wert hat (Inflation).

    Wenn ich nur mit dem 2% Inflationsziel der EZB rechne, geht mir allein bis zu meinem erwarteten Rentenbezug schon 1/4 an Kaufkraft verloren. Wenn ich dann nochmal von einem Rentenbezug von 20 Jahren ausgehe, bleiben am Ende gerade noch 50% der heute garantierten Rente an Kaufkraft über.

    Wie hoch war aktuell noch die Inflationsrate?

    Ein Baustein zum Schutz vor Altersarmut sollte doch irgendwie anders aussehen! :/

    Hallo Paula N und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    die Frage ist, was Du mit dem Geld für Pläne hast (Ziel der Investition? -> z.B. Vererben).

    Auf Geld das in Aktien (ETF) angelegt wird, solltest Du problemlos für 10, besser 15 Jahre verzichten können.

    Hintergrund ist, dass ETF auch mal heftig im Kurs schwanken können, so dass das Depot auch mal einige Jahre einen negativen Wert aufweisen kann. Bisher war aber jeder weltweit anlegende ETF nach spätestens 15 Jahren wieder im Plus.


    Wenn Dir vollkommen klar ist, dass auch das Risiko besteht, dass Dein Depot durchaus auch mal für einige Jahre ins negative rutschen kann, steht einer Investition grundsätzlich nix im Wege. Auch deine Aufteilung finde ich schon so in Ordnung. Es besteht die realistische Chance, dass aus den 30K€ in 10-15 Jahren 60K€ werden können.

    Die Frage, was ob Du dann mit 75-80 das Geld noch gut 'verwerten' kannst, musst Du für Dich selbst beantworten.


    Eine ebenfalls durchaus sinnvolle Option wäre auch, dass Geld in einen ausschüttenden ETF zu investieren. Die Ausschüttungen aus dem ETF (ca. 1,5-2% p.a.) könntest Du dann nutzen um Dir mal eine Kleinigkeit zwischendurch zu gönnen. Es gibt auch sog. High-Dividend ETF. Da ist die Ausschüttung dann mit ca. 3-4% p.a. entsprechend höher. Allerdings sind bei High-Dividend ETF auch die Kurssteigerungen geringer als bei 'Brot-und-Butter'-ETF.

    So hätte man dann immer mal wieder einen kleinen Benefit aus dem angelegten Geld.


    Ich für meinen Teil, stehe eher auf dem Standpunkt, dass das letzte Hemd keine Taschen hat. Ich würde daher lieber die 30K€ in den nächsten Jahren für schöne Erlebnisse 'investieren', so lange Du es noch Gesundheitlich machen kannst (z.B. Urlaube, Träume, usw.). Das ist aber meine Meinung.

    Hallo fredmeister und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    eine pauschale Antwort wieder Die niemand geben können!

    Finanztip hat mal eine entsprechende Vergleichsrechnung private RV vs. ETF-Sparplan durchgerechnet.

    Rentenversicherung durchgerechnet: Warum sie sich (nicht) lohnt - YouTube

    Vorsicht: FT hat eine günstige Nettopolice für die Versicherung zu Grunde gelegt. Bei Deiner fondsbasierten Lebensversicherung dürften daher deutlich andere Kosten für den Versicherungsteil anfallen als bei einer reinen RV!

    Rein finanziell dürfte sich eine fondsbasierte Lebensversicherung kaum rechnen! Auf jedem Fall solltest Du schnellstmöglich die Dynamik der LV kündigen. Bei jeder dynamischen Erhöhung fallen wieder neue Abschlussgebühren an!

    Letztlich solltest Du genau durchrechnen, ob sich eine Beitragsfreistellung der LV oder eine Kündigung lohnt! Unbedingt auch mal die Möglichkeit des Wiederruf prüfen! Diverse ältere LV enthalten Fehler in der Widerrufsbelehrung, so dass ein Widerruf selbst 20 Jahre nach Vertragsbeginn möglich ist.

    Rücktritt von der Lebensversicherung | Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh.de)


    Du solltest auch mal ausrechnen, wie hoch denn die Rendite Deiner LV bis dato überhaupt war. Welche Fonds werden denn in deiner LV bespart?

    Du hast immerhin noch rund 15 Jahre Zeit in denen Dein Kapital auch in einem ETF Rendite erwirtschaften kann.

    Zur Steuerfreiheit bei der KLV vor 2005:

    Ja, das ist korrekt. Ich habe auch noch eine alte KLV am laufen (seit 1990). Dort ist nur eine Einmalzahlung vorgesehen (steuerfrei).


    Ob es Sinnvoll ist die eine private RV (Direktversicherung) per Rente oder per einmaliger Kapitalabfindung auszahlen zu lassen, weißt Du immer erst hinterher! ;)

    Sprich, wenn das Schicksal dich für ein langes Leben in Gesundheit vorgesehen hat, kann eine Verrentung Sinn ergeben.

    Ich für meinen Teil, werde wohl meine (stillgelegte) BAV als Einmalauszahlung bevorzugen. Das werde ich aber schlussendlich von meiner konkreten Rentensituation abhängig machen. Etwa nach dem folgenden Motto: Reicht meine GRV aus meine Fixkosten im Ruhestand zu decken?

    In dem Fall würde ich dann die einmalige Abfindung nehmen und je nach zukünftiger Situation entweder mein ETF-Depot oder mein Cash-Depot etwas füttern. Hobbys hat man ja auch noch.

    Bis zur Entscheidung habe ich hoffentlich noch 15 Jahre Zeit.

    Die Situation an den Gasmärkten ist historisch einmalig.

    ...

    Ich arbeite übrigens bei einem Energieversorger.

    Interessant!

    Wenn ich mir die Gaspreisentwicklung so ansehe, waren die Preise 2007-2008 sogar deutlich höher als aktuell. Ob man da dann von einmalig sprechen sollte? :/

    Kann es nicht auch daran liegen, dass sich einzelne Anbieter schlichtweg verzockt haben und in Ihren Kalkulationen zu sehr auf den kurzfristigen Preis am Spotmarkt verlassen haben? :/