Beiträge von monstermania

    Maaiikk

    Abgesehen vom Auflagedatum des ETF spricht m.E. nichts gegen den IE00BFY0GT14.

    Weiß halt noch niemand wie die langfristige Trackingdifferenz (TD) des ETF zum MSCI World Index aussieht.

    SPDR ist ja nun auch kein Neuling auf dem Markt. Ich denke daher auch, dass diese wissen was Sie tun.

    Die 0,0x% Vorteil an der TER machen den Kohl aber auch nicht fett...

    TiTux

    Ich empfehle Einsteigern, die Ihr Geld per Buy-and-Hold in ETF investieren wollen, häufig den Blog des Finanzwesirs (Für Leute, die ihr Geld selbst anlegen | Finanzwesir).

    Gerade für die langfristige Geldanlage ist m.E. auch ein gewisses 'Mindset' bzw. Pragmatik erforderlich, dass der Wesir m.E. auf sehr unterhaltsame Weise vermittelt.

    Das Buch des Finanzwesirs braucht es m.E. nicht unbedingt, damit kann man halt 'Offline' die ein oder andere kurzweilige Stunde verbringen.


    Dann gibt es natürlich noch die 'ETF-Bibel' bzw. den Kommer! ;) "Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs".

    Daraus ist inzwischen eine 'kleine Familie' geworden. Es gibt Spezialausgaben für Einsteiger oder Leute die sich bereits im Ruhestand befinden. Ist Alles sehr wissenschaftlich und erschließt sich einem auch nicht immer sofort, aber da wird quasi jedes Frage beantwortet.


    Da Du ja mit dem Thema der Geldanlage für Deine Tochter gestartet bist, solltest Du Dir ruhig auch mal den Blog Finanzglück Der Finanzblog für die Familie - Finanzglück (finanzglueck.de) ansehen. Der Nico hat sich speziell auf die Familienfinanzen spezialisiert und geht auch ausführlich auf die Geldanlage für seine Kinder ein.

    Hallo Fienchen ,

    m.E. machst Du mit einem Vanguard FTSE All World nichts falsch (analog zu einem ETF auf den MSCI ACWI).

    Vanguard bzw. der Firmengründer John Boogle ist sozusagen der 'Urvater' des Index-Investments.

    Ich denke mal, dass die fehlende Empfehlung daher kommt, dass Finanztip nur ETF empfiehlt, die mindestens 5 Jahre am Markt sind. Vanguard ist erst sehr spät in Deutschland gestartet (2017?).

    Irgendetwas passiert und dann muss man sich das mit den 30+ Jahre anders überlegen...

    "Irgendwas" passiert immer. Das ist Leben!

    Ich bin ja nun auch schon fast 50 und kann ganz klar sagen, dass viele Dinge die mir in den ersten 50 Jahren passiert sind, zunächst eher negativ von mir aufgenommen wurden. Im Nachhinein hat es sich Alles dann doch sehr positiv weiter entwickelt. :)


    Um mit dem Philosophen Sören Kierkegaard abzuschließen: "Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber leben muss man es vorwärts."

    Ich bin eher wegen den Implikationen seiner These unsicher (15 Jahre Erholung der Märktein der Vergangenheit, aber ob das bis zu meinem Tod so bleibt, weiß ja niemand) und darüber hinaus überrascht...

    Und es wird noch von allen von der Modern Portfolio Theory gesprochen, die Taleb zerreißt, weil dort von der Vergangenheit auf die Zukunft geschlossen wird...

    Schon mal darüber nachgedacht, was Dein persönlicher "Schwarzer Schwan" wäre!?


    Ich denke mal, dass der überwiegende Teil der Foristen hier bei FT Geld für die Zukunft sprich Altersvorsorge anlegt. Klar, niemand weiß, ob die vergangen ca. 150 Jahre in der modernen Marktentwicklung sich auch in die Zukunft übertragen lassen.

    Es war halt in der Vergangenheit immer so, dass die Märkte langfristig steigen. Und zwar trotz aller Kriege, Krisen und sonstiger schwarzen Schwäne, die es auf der Welt so gegeben hat.:)

    Wer also 30-40 Jahre Anlagehorizont hat, kann sich m.E. ziemlich sicher sein, dass er über diesen Zeitraum eine positive Rendite erwirtschaftet, sofern es nicht zum ultimativen "Schwarzen Schwan" kommt. Das wäre z.B. ein großer Asteroid, der die gesamte Erde vernichtet/verwüstet. Hat es auch ja schon mal gegeben.

    Stell Dir mal vor, es soll Leute gegeben haben die sich 1929 umbringen wollten, weil Sie viel Geld am Aktienmarkt verloren haben. Ob diese Leute dass 15 Jahre später noch genau so gesehen haben!?

    Blöd nur für die Menschen, die Ihren Gedanken 1929 in die Tat umgesetzt haben. ;)


    Mein persönlicher "Schwarzer Swan" hängt mit Sicherheit nicht von der Entwicklung an irgendwelchen Märkten ab!

    Ich lasse den Vertrag jetzt und nehme noch ein ETF-Sparplan dann kann ich die Kosten ausgleichen

    Ohne jetzt deine genaue Situation zu kennen, würde ich mal sagen. Richtige Entscheidung!:thumbup: Einfach langfristig einen MSCI ACWI-/FTSE All World-ETF besparen und gut ist. Und dann in 30-40 Jahren Gedanken machen, mit welcher Strategie man sein Depot im Alter 'entspart'.

    Ich stehe solchen Wetten (Branchen/Länder/usw.) eher kritisch gegenüber. Kommt auch daher, dass ich keine wirkliche Ahnung habe.

    Ich frage mich aber, was man sich davon verspricht!? Nehmen wir mal als Maßstab den MSCI ACWI als Standardinvest. Dann will ich mit meiner Investition mehr Rendite als ich Sie mit einem 100% Invest in diesen Index (ETF) erreichen würde. Andererseits möchte ich natürlich mein Risiko minimieren. Also begrenze ich so eine 'Risikoinvestition' dann z.B. auf 10% meines Gesamtinvestments.

    Selbst wenn jetzt mein 10% 'Risikoinvest' gut läuft, und der Kurs 100% besser performt als mein 90% 'Standardinvest' bleibt unter dem Strich 'nur' eine 1% höhere Rendite für mein Gesamtdepot. Ok 1% p.a. mehr Rendite wäre schon genial.;) Aber schafft man dass wirklich dauerhaft!? Oder ärgert man sich dann nicht viel mehr, dass man nicht statt 10% gleich 25% oder gar noch mehr auf seinen 'Riecher' gesetzt hat!? Ist man dann auch ehrlich zu sich selbst, wenn es mal nicht gelaufen ist und man 1% weniger Rendite als mit dem Standardinvest gemacht hat!? Rechnet man auch die investierte Zeit mit ein!?

    Ich glaube mir fehlt halt einfach jegliches "Zockergen".:D

    Moin,

    ich würde die Einmalanlage davon abhängig machen, ob Du schon etwas Erfahrung mit einer Investition in Aktien/ETF hast.

    Wie bereits von Referat Janders angemerkt muss man es auch aushalten können, dass Dein Investment kurz nach einer Einmalanlage auch schon mal 50% verlieren kann und es dann u.U. Jahre braucht um wieder auf die Investitionssumme zu kommen. Das Schlimmste wäre, wenn Du gerade in dem Moment direkt nach dem Kursrutsch verkaufst und damit die Verluste realisierst! Ich habe das 2020 genau so erlebt. Ende 2019 mit einem 5-stelligen Betrag als Einmalanlage. Schön war der Blick ins Depot im März/April 2020 nicht! Aber ich habe einfach meinen Sparplan weiter durchgezogen. Und niemand konnte vorhersagen, dass sich die Kurse so dermaßen schnell erholt haben.

    Auf 15-20 Jahre Anlagehorizont ist es eh ziemlich egal, ob Du nun 50k€ als Einmalanlage oder zeitlich gestaffelt über 6 Monate in Tranchen investierst.

    Das Wichtigste ist eh, dass man trotz bzw. wegen der Entscheidung gut schlafen kann. ;)

    Hallo Antonius,

    Ich schließe mich Ramoon an.

    Wenn man die Schwellenländer (EM) gemäß der Marktkapitalisierung in seinem Portfolio haben möchte, tut es ein ETF auf den MSCI ACWI / FTSE All World. Darin sind jeweils rund 10% EM enthalten.

    Wenn man hingegen eine andere Gewichtung zwischen Industrieländern/Schwellenländern möchte (z.B. nach Bruttoinlandsprodukt BIP), wird eine Aufteilung auf 2 ETF mit MSCI World und MSCI EM empfohlen. Diese lassen sich dann nach belieben mischen (wobei 90/10 keinen wirklichen Sinn machen würde, da dass wieder dem ACWI entspricht;)).

    70/30 ist dabei so der 'Klassiker', da er in etwa dem BIP entspricht (Inzwischen sind AFAIK eher so 62/38).


    Bei der Sparsumme von 100€/Monat würde ich wohl die 1 ETF-Lösung (ACWI/All World) empfehlen, wenn ich die EM dabei haben will. Macht keine Arbeit (rebalancen).

    Ob die Schwellenländer der Renditebringer sind, wissen wir alle erst in vielen Jahren. :) In den letzten Jahren, war es eher nicht so, weil vor Allem die USA extrem gut gelaufen sind (>60% Anteil am MSCI World).

    M.E. macht man nichts falsch, wenn man den ACWI bespart!

    Ja,

    damals gab es noch einen Garantiezins von 4%.

    Wenn Deine Zahlen so sind wie von Dir angegeben, sind 3,8% p.a. im aktuellen Zinsumfeld natürlich wirklich gut.


    Man sollte aber auch nicht außer Acht lassen, dass es den Versicherungskonzernen zunehmend schwerfällt die Garantiezinsen überhaupt noch zu erwirtschaften. Gerade zukünftig sieht es durch die anhaltende Niedrigzinsphase für einige Versicherer ziemlich düster aus! Wir reden in Deinem Fall immerhin noch von 17 Jahren.

    Wie sicher das angesparte Kapital letztlich wirklich ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Wenn wirklich große Versicherungen in finanzielle Schieflage geraten ist auch fraglich, ob die Auffanglösung der Versicherungen (Protektor) ausreichend ist. Ich könnte mir zwar vorstellen, dass im Zweifel auch der Staat einspringt. Aber wer weiß.

    Etwas Risiko bleibt immer.

    Genau wegen solcher Einstellung geht es in D mit der Aktienquote nicht richtig voran! :/

    Warum sollten Aktien nicht für Europäer geeignet sein!? Und nur für Reiche!?

    Ich bin nur ein kleiner Angestellter, der in einem gemeinnützigen Unternehmen arbeitet und sicher Alles andere als ein Großverdiener.

    Ich habe mich auch lange gegen Aktien gesträubt, auch weil Freunde von mir in der Vergangenheit viel Geld verloren haben (Dotcom-Crash, T-Aktie).

    Aber, wenn man mal ehrlich analysiert hat es auch seinen Grund, warum das Geld verloren ging. Blanke Gier bestimmte das handeln!

    Ich habe einfach nur gelebt und halt etwas gespart. Hier der Bausparvertrag, da die KLV und halt das klassische Sparbuch. Aber irgendwann im Leben kommt halt der Zeitpunkt, dass man sich mal überlegt, wohin soll die Reise gehen.:)


    Je mehr man sich mit einer Sache beschäftigt, je mehr verliert man auch die Angst davor. Und man muss ehrlich zu sich selbst sein, und erkennen was für ein (Anleger)typ man ist. Einzelaktien sind definitiv nichts für mich. Auch die 'Dividenenstrategie' scheidet für mich damit aus.

    Erkenntnis: Ich bin einfach vom naturell her ein 'idealer' Buy-and-Hold-Anleger! :)

    Wenn man das erkannt hat und dann noch die 'Bibel' von Herrn Kommer durchgearbeitet hat, verliert auch die Aktieninvestition Ihren schrecken.

    Man sucht sich seine Strategie (1 ETF auf ACWI/All World oder Mix von World/EM/Europa, usw.) und zieht seine Strategie einfach stur per monatl. Sparplan durch. Wenn man dann 10-15% seines Nettos spart, wird einem die die Rentenlücke keine Sorgen mehr machen. Ja, wenn man dass nur lange genug macht (>30 Jahre), erreicht man damit einfach die durchschnittliche Marktrendite ohne ein großes Risiko einzugehen. Thats It!


    Leider habe ich das nicht schon vor 10 oder 15 Jahren erkannt und damit angefangen, sondern erst mit Ende 40 . Da blieben mir gerade noch 18 Jahre bis zur gesetzl. Rente.

    Ich kann also nicht mehr nur Zeit für mich arbeiten lassen. Sprich, ich habe meine Ersparnisse genommen und diese per großen Sparraten in meine ETF gepumpt. Dazu versuche ich meine Sparrate möglichst hoch zu halten, ohne auf die Freunden des Lebens zu verzichten. Hey, mein Endgegner ist nicht die Rentenlücke, oder ein Megacrash, sondern das vorzeitige Ableben/schwere Krankheit! ;)

    Was nutzt mir ein volles ETF-Depot, wenn ich bzw. wir das Ersparte im Alter nicht mehr genießen können!? Für wen macht man das Ganze denn? Doch für sich und seinen Partner. Die Kinder haben noch Ihr Ganzes Leben Zeit, sich Ihr eigenen 'Ruhegeld' zu erarbeiten und hier sorgen schon viele Eltern vor (Kinderdepot) um Ihnen einen goldenen Start in die Eigenständigkeit zu ermöglichen. Dann muss ich den Kindern nicht noch ein fettes Erbe hinterlassen.;)


    Ja, ich muss etwas Zocken. Zocken in der Hinsicht, dass ich hoffen muss, dass ich in meinen max. 18 Jahren als ETF-Ansparer die Marktrendite schaffe! Wenn es gut läuft kann ich sogar schon etwas früher in Rente gehen und den Ruhestand länger genießen.

    Wenn nicht, und ich gerade einen schlechten Zeitraum an der Börse erwischt habe, muss ich halt bis 67 durchziehen! Immer unter der Voraussetzung, dass es uns erfolgreich gelingt dem Endgegner aus dem Weg zu gehen. :D

    Aber ich sehe das nicht als Zocken an, sondern als Chance! Die Chance einige Jahre früher gemeinsam mit meinem Partner die verbleibenden Jahre gemeinsam genießen zu können!

    Das schlimmste was mir passieren kann, ist das ich Geld verliere. Aber das Risiko sehe ich letztlich als extrem gering an. Wenn Alles 'normal' läuft werde ich am Ende meiner Ansparzeit rund 150T€ in mein Depot investiert haben. Das Alles verlieren werde ich wohl kaum, oder!? Selbst wenn ich am Ende meiner max. Ansparzeit ohne jede Rendite bleiben sollte, wäre es fast das Gleiche als wenn ich die 150T€ einfach über all die Jahre auf dem Tagesgeld geparkt hätte!

    Totalverlust!? Wenn es soweit kommt, haben wir hier ganz andere Probleme.


    Fazit:

    Das Leben an sich ist schon ein Risiko. Ich bin begeisterter Motorradfahrer (Teuer+Risiko), fahre in der Großstadt fast jeden Tag mit dem Rad zu Arbeit (Risiko). Dann kann ich doch wohl auch das Risiko Börse aushalten. Es ist schließlich 'nur' Geld. Noch dazu Geld, dass ich ja jetzt gar nicht vermisse! ;)

    Im Fall von monstermania wird evtl. leider drauf gezahlt. Und zwar über die Nebenkosten für das Kabelfernsehen. Das ließe sich ggf. mit einem All-in-One-Kabel-Vertrag für den Mieter günstiger erwirken. Müsste man mal prüfen; kann nicht eruieren, ob das gelingt.

    Das ist natürlich richtig. Neben den 29,90€/Monat für den Internet/Telefonanschluss zahlen wir z.Zt. 6€/Monat für den reinen Kabelanschluss über die Nebenkosten.

    Ab 2021 soll sich dass ja ändern (Übergangsfrist bis 2025).

    De Fakto kommen wir so also auf 35,90€ pro Monat.

    Ohne jetzt genau die Leistung zu kennen (Geschwindigkeit der Datenflat), ist das schon ein recht guter Preis.

    Meine Eltern zahlen für DSL16Mbit/2Mbit/Telefonieflat 19,90€, müssen aber auch alle 2 Jahre kündigen, damit sich nicht auf 24,90€ pro Monat rutschen. ;)

    Muss man sich halt einen Termin setzten und spätestens 3 Monate vor Vertragsende kündigen. Bisher kam dann immer umgehend das Angebot zur Verlängerung für 2 Jahre zu den gleichen Konditionen.


    Wir zahlen bei einem lokalen Anbieter 29,90€. Allerdings für 100Mbit/20Mbit/Telefonieflat.

    monstermania

    Danke für die links, aber leichter wird dadurch meine Entscheidung zwischen World und all-world nicht 😂😂

    Ich weiß. :D

    Wichtig ist zu erkennen, dass es (fast) allen anderen Anlegern genau so geht! Aber ich kann Dir versichern, dass Du nach einigen Jahren mit Deinem 08/15 ETF-Depot deutlich entspannter wirst. ;)

    Natürlich sehe ich auch (im Nachhinein! :D), dass diverse Themen-ETF abgegangen sind, oder das einige Aktien völlig durch die Decke gehen...

    Dann denke ich immer, was solls, wenn ich 'nur' die durchschnittliche Marktrendite (meines ETF Portfolios) der letzten 20-30 Jahre erziele, erreiche ich auch mein Ziel.


    PS: ISIN IE00B4L5Y983 / WKN A0RPWH bespare ich auch. Brot und Butter halt...