Beiträge von monstermania

    Grundsätzlich klingt das natürlich verlockend. Da zahlt man einen Kredit mit Minizinsen und kann quasi nebenbei noch Vermögensaufbau betreiben.

    Tja, Alles lief so gut, doch dann kam uns das Leben dazwischen. ;)

    Hier mal 2 Blogbeiträge vom mir sehr geschätzten Finanzwesir zum Thema.

    Leserfrage: ETF-Sparplan oder Haus sondertilgen? | Finanzwesir

    Leserfrage: Wenn Häuslebauer auf Kredit spekulieren | Finanzwesir


    Ja, man kann es sicherlich so machen, man erhöht halt sein (Lebens)Risiko. Du hast nichts zu den Themen

    • berufliche Situation
    • Absicherungen (Risiko-LV, BU)
    • Kinderwunsch

    geschrieben. Alles Dinge, die Ihr ebenfalls bedenken solltet. Ein Beamtenpaar kann ganz anders planen als 2 Angestellte (wohlmöglich noch beim gleichen Arbeitgeber).

    Immer daran denken, Ihr bindet Euch für 30 Jahre. Das ist eine lange, lange Zeit. Und nach Murphy geht dann immer Alles schief. :evil:

    Da verliert Einer von Euch den Job, kurz nachdem die Aktienmärkte um 50% eingebrochen sind, und just in diesem Moment steht natürlich die Verlängerung Eures Hauskredites an...

    Ich habe 25.000€ (auch auf einem Tagesgeldkonto) zusätzlich zum Notgroschen angespart, aber an das Geld möchte ich eigentlich nicht ran, um mir mal etwas extra zu gönnen, da ich langfristig auf ein Haus sparen möchte.

    Eine Investition in einen ETF sollte wie jede Aktienanlage als langfristige Investition ausgelegt sein. Finanztip empfiehlt einen Anlagezeitraum von mind. 10, besser 15 Jahre.

    Wenn also Dein Immobilienwunsch innerhalb dieser Zeitspanne liegt, solltest Du eigentlich lieber keine Investition in Aktien/ETF tätigen.

    Was man natürlich machen kann, wäre z.B. 10.000€ in einen ausschüttenden/Dividenden ETF anzulegen. Damit hättest Du regelmäßige Ausschüttungen für kleine Extras und würdest im Falle ein Aktiencrashs nicht zu viel Geld/Wert verlieren.

    Selbst wenn der Kurs um 50% einbricht, hättest Du dann kurzfristig immer noch 20.000€ für Deinen Immobilienkauf.


    Was ich trotzdem nicht so recht verstehe ist das Thema Sparen und konsumieren. :/

    Jeden € den ich nicht ausgebe, kann ich für meine Altersvorsorge sparen... Dann ist das Geld auch nur dafür da und nicht, dass ich mir mal zwischendurch etwas gönne!

    justmy2cent

    Bei meinem Depot ist immer die Gesamtbewertung bzw. Rendite des jeweiligen ETF zu sehen.

    Ich führe aber parallel eine Excel-Liste, in der ich jede Kauforder vermerkt habe. Hier habe ich dann auch die tats. Rendite pro einzelnem Kauf.

    Eigentlich interessiert die Einzelrendite mich ja gar nicht, aber da ich in den nächsten Jahren anfangen werde über gezielte Verkäufe meinen Freibetrag auszunutzen ist es halt wichtig zu wissen, welche Anteile, welche Rendite erbracht haben.

    Hallo Katyru und Herzlich Willkommen hier im Forum,

    sorry aber irgendwie verstehe ich Deine Frage nicht so recht.

    Sparen oder ausgeben, dass ist hier die Frage. :/

    Also entweder man will langfristig sparen/anlegen (z.B. Altersvorsorge), oder man will kurz- bzw. mittelfristig sparen um sich etwas teures kaufen (z.B. Auto, Urlaub).


    Was Du jetzt mit Lifestyle bezeichnet hast, gehört m.E. weder zur Altersvorsorge noch zum sparen. Sprich das ist einfach normaler Konsum. Sollte man auch machen, weil man lebt im hier und jetzt und sollte sich auch mal etwas gönnen (z.B. Klamotten/Essen gehen).

    Das hat aber mit sparen im mittel- bzw. langfristigen Sinne nix zu tun.


    Hier muss jeder seinen eigenen Weg finden. So gibt es z.B. Anhänger des 3 Konten-Modells.

    1. Girokonto (laufende Kosten)

    2. Sparkonto (langfristiges Sparen)

    3. Spaßkonto (Geld für Konsum, Urlaub, Hobbys)

    Hmm,

    grundsätzlich kann ich Alles was Du geschrieben hast nachvollziehen.

    Mit dem MSCI World / EM bzw. ACWI hast Du Alles drin, was es m.E. nach braucht. Fehlen tut da nix! :)

    Die Frage, ob nun ein Mix aus MSCI World / EM oder ein MSCI ACWI 'besser' ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Da hat Jeder Anleger seine eigenen Ansichten/Vorlieben. Ich fahre ein Portfolio aus 70% MSCI World / 30% MSCI EM, was in der Vergangenheit eine gute Wahl war und mehr dem Bruttoinlandsprodukt entspricht als die Verteilung nach Marktkapitalisierung wie im ACWI (90/10).

    Wenn Du keine Arbeit haben willst (rebalancen), ist der ACWI optimal.

    Was letztlich die optimale Verteilung sein wird, wissen wir dann in 10-15 Jahren. ;)


    Mit dem ACWI bzw. World/EM investierst Du wie bereits geschrieben in den gesamten Markt. Alles Weitere sind dann irgendwelche Sektor- bzw. Branchenwetten. Kann man machen, ob man damit aber langfristig besser fährt!?:/

    Ähnlich sehe ich die Investition in Nachhaltigkeit/Öko. Ist halt eine Wette darauf, dass nachhaltige Unternehmen 'besser' laufen als der gesamte Markt. Viele der 'nachhaltigen' Unternehmen sind ja ohnehin auch im ACWI enthalten.

    Ich sehe es eher so, dass langfristig alle Unternehmen ohnehin irgendwo 'nachhaltig' werden müssen, sonst bekommt die gesamte Menschheit langfristig ein Problem.

    Mir ist wichtig, dass ich mit meiner Investition bzw. Anlagestrategie gut schlafen kann. Und wenn es Dir für Deinen guten Schlaf wichtig ist, 'nachhaltiger' oder 'gerechter' zu Investieren, dann kannst Du Dein Geld auch in die SRI oder ESG ETF auf den MSCI World investieren.

    FoulerHD

    Es geht nicht um die 'Renten' im allgemeinen (z.B. GRV), sondern es geht um den Höchstrechungszins. Also den Zins, den Versicherer Ihren Kunden bei Neuabschlüssen von Kapitallebens-/Rentenversicherungen höchstens Garantieren dürfen.

    Bei den privaten Riester-/Rürup-'Renten' ist eine der gesetzl. Vorgaben für die Zulagen/Steuervorteile, dass das angesparte Kapital zum Fälligkeitszeitpunkt zum größten Teil nicht an den Versicherten ausbezahlt werden darf, sondern 'verrentet' werden muss. D.H. Dein Geld muss bei einer Versicherung angelegt werden und wird Dir dann in Form einer monatl. Rente ausbezahlt.

    Und genau da kommt dann wieder der Höchstrechnungszins zum tragen. 'Dein' angespartes Geld wird bei Fälligkeit Deines Riester/Rürup-Vertrags zukünftig nur noch mit 0,25% (Garantie)verzinst. Entsprechend sinkt Deine monatl. Rentenzahlzung durch den Versicherer.

    Das ist extrem blöd, für Leute, deren Verträge demnächst fällig werden.

    Noch ein Grund mehr, warum meine Entscheidung gegen einen Riester-Vertrag im Nachhinein richtig war.

    Meine alte KLV von 1990 bietet noch einen Garantiezins von 3,5%. Selbst nach Kosten bleibt da (bis jetzt) noch richtig was über. Und das obwohl wir Versicherten schon mehrfach durch die Politik gef...t wurden.

    Im Zweifel geht der Politik Systemschutz vor Verbraucherschutz!

    Ja, bei ETF´s will Scholz auch noch ne Steuer draufpacken, laut Reddit Usern.

    Es bleibt bald nix anders übrig als ins Casino zugehen.

    Der Wahlkampf hat eben schon begonnen. Ich würde erstmal die Wahl abwarten! :)

    Schauen wir mal, wo der 'Kanzlerkandidat' mit Seiner Partei überhaupt landet.

    Und eines nicht vergessen: Steuern wird man auch zukünftig wohl nur auf Gewinne zahlen! D.H. nur wer am Aktienmarkt gewinnt, zahlt überhaupt Steuern. ;)

    Ich zahle gern Steuern, und lebe dafür in einem Land, dass allen Bewohnern zumindest einen grundsätzlichen Lebensstandard ermöglicht.

    Das letzte Jahr hat mir noch einmal extrem vor Augen geführt, wie gut wir es doch in unserem Land haben (bei aller berechtigter Kritik)!

    ...Deine "all in"-Strategie ist jedenfalls schon mal Käse.

    Sorry, dass war natürlich auch nicht ernst gemeint. :)

    Obwohl diese 'Strategie' natürlich in der Rückschau betrachtet erfolgreich(er) gewesen wäre als ein Investment in den reinen MSCI World.

    Und eben genau da liegt 'unser' Problem. Wir sehen immer nur in die Vergangenheit und niemand kann in die Zukunft sehen!

    Zum Thema Faktor-Investitionen empfehle ich mal den 'Kommer'. Factor Investing – die Basics – Gerd Kommer Invest (gerd-kommer-invest.de)

    Und ja, ich bin durchaus der Meinung, dass man mit Faktor-Investitionen Überrenditen erreichen kann, wenn denn der Anlagehorizont nur lang genug ist.

    MSCI Momentum als Beimischung und welches ideale Verhältnis sich aus der Vergangenheit ableiten lässt. Dass das eine Spielerei ist, sollte allerdings gleich jedem klar sein.

    Warum dazu ein Video!?

    Den MSCI World Momentum gibt es erst seit 2007. So richtig lange ist das ja noch nicht. FT empfiehlt eine minimale Anlagerdauer von 10, besser 15 Jahren.

    Über MSCI World Momentum Index kannst Du die beiden Indizes leicht selbst vergleichen.

    Bis 2014 hat der World Momentum den World langfristig leicht ausperformt.

    Seit 2015 hat der Boom der Techwerte dem Momentum zu einem satten Plus verholfen. Ob das zukünftig so bleibt!?

    Das ideale Verhältnis zwischen World/World Momentum, dass sich aus der Vergangenheit ableiten lässt, wäre demnach zu 100% in den MSCI World Momentum zu investieren.:D

    Sowohl Erhöhung des Sparplans als auch Einmalzahlung ist jederzeit möglich.

    Bei einem Einmalkauf sollte man beachten, dass man diesen während der Öffnungszeiten der Börse(n) tätigt, da dann der mögl. Spread am geringsten ist.

    Was nun am sinnvollsten ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. ;)

    M.E. spielt es für einen langfristigen Buy-and-Hold-Ansatz eher keine Rolle, ob Käufe per Einzelkauf/Sparplan ausgeführt werden.

    Also was mich schreiend davonlaufen lassen würde, ist die angenommene Wertentwicklung von 8% p.a. und zwar sowohl für den ETF-Anteil und den Anteil im Wertsicherungsfonds.

    Warum wird dann überhaupt eine Anlage mit 2 Optionen angeboten, wenn in der Beispielrechnung ohnehin von der gleichen Rendite beider Anlageanteile ausgegangen wird? :/

    War es de gleiche 'Berater' der beim Wertsicherungsfonds von 5-6% Rendite in den letzten Jahren geschrieben hatte!? Da kam chris2702 dann real auf 1,9% p.a. über die letzten 5 Jahre. :D Und das ist vor Kosten!!!

    Sorry, aber das hat mit realen Zahlen/Wertentwicklungen nichts zu tun. Allein da würde mich mal die Begründung interessieren, wie er bei diesen Aussagen eine Beispielrechnung mit 8% p.a. aufzeigt!?


    JDS hat vollkommen recht. Hier sollst Du durch die 'tollen' Zahlen geblendet werden.

    Du kannst das obige Rechenbeispiel ja mal mit 1,9% für den Anteil im Wertsicherungsfonds und 6% im ETF-Anteil durchrechnen. Und selbst dabei hast Du die Kosten für die BAV noch nicht berücksichtigt.


    Und der eine Controller mit dem ETF liegt m.E. mit seiner Ansicht völlig richtig! :)

    Hallo ich habe bereits ein ETF Msci u über lege nun ob ich einen EM dazu kaufe oder einen ACWI ?Was macht mehr Sinn?

    Beim ACWI würde ich einen FTSE All World nehmen bei EM bin ich noch unschlüssig. Danke

    Hallo Fienchen ,

    wenn Du bereits einen ETF auf den MSCI World hast (nehme ich mal an), macht eine Ergänzung um den MSCI EM sinn. Damit hast Du keine Überschneidungen in deiner Investition.

    Ein Kauf eines ACWI ETF macht eigentlich keinen Sinn, da hier ja auch der MSCI World enthalten ist.

    MSCI ACWI = (ca. 90% MSCI World + 10 % MSCI EM)

    Die 90/10-Verteilung kommt daher, dass MSCI nach Marktkapitalisierung gewichtet.


    Du kannst mit einem Einzelkauf MSCI World + EM die Gewichtung selbst gestalten. Häufig wird eine Gewichtung nach Bruttoinlandsprodukt empfohlen, was etwa einer Verteilung von 70% World zu 30% EM entspricht.


    Beim FTSE-Index solltest Du beachten, dass der Index etwas anders aufgebaut ist. So ist z.B. Südkorea bei FTSE bereits im Developed Markt, während es bei MSCI noch zu den EM zählt.

    Man sollte sich daher optimalerweise für eine Indexfamilie entscheiden und nicht untereinander mischen.

    Also entweder ETF auf Basis von von FTSE oder ETF auf MSCI-Basis. Das macht es halt einfacher sich sein eigenes Portfolio selbst zusammen zu stellen.

    Bezgl. dieser Kinderverischerung: Im Prinzip ist es ja auch ein Sparplan, der allerdings vermutlich zu einem gewissen Kostenanteil sich in die BU mit einkauft. ( Sodass keine Gesundheitsfragen gestellt werden). Sowas ist auch unsinnig, weil die Kosten zu hoch sind?

    Ja, die Kosten sind immer das Problem! :) Und leider haben die Versicherungen zig Möglichkeiten die Kosten so zu verschleiern, dass Du als Normalo die Berechnungen kaum im Vorwege nachvollziehen kannst. Das böse erwachen kommt dann immer nach einigen Jahren, wenn man plötzlich feststellt, dass die eingezahlten Beiträge keine/kaum Rendite erwirtschaftet haben.

    Man sollte Versicherungsleistungen immer von Vermögensaufbau bzw. Geldanlage trennen!


    Wenn Du Dein Kind unbedingt absichern willst, wäre eine Kinderinvaliditätsversicherung m.E. der bessere Weg.

    Ich glaube, dass in der Ausbildung/Studium immer noch genug Zeit bleibt um sich mit dem Thema BU auseinander zu setzen.

    Lothar Lehman

    Natürlich pflichte ich JDS grundsätzlich bei. Rein mit dem Geld und abwarten. Ich kann/konnte das aber auch nicht tun. ;)


    Daher habe ich den Ansatz gewählt mein Geld über einen längeren Zeitraum zu investieren, auch wenn ich dadurch natürlich Rendite verliere. Ich schichte also sozusagen jedem Monat immer mehr meines Geldes vom Girokonto auf mein ETF-Depot um in dem ich eine entsprechen hohe monatliche Sparrate fahre.

    Letztlich läuft es auf das Gleiche hinaus, aber ich hatte dann rund 2 Jahre Zeit mich an die Märkte/Kursschwankungen zu gewöhnen.

    Evtl. wäre das ja auch für Dich der bessere Ansatz um langsam vom Sparer zum Anleger zu werden.

    Den Sparplan kannst Du jederzeit anpassen. Also einmalig auf 5000 setzen und nach der Ausführung setzt Du den Sparplan dann wieder auf 50€ runter. Das spart je nach Depotanbieter Kosten (z.B. kostenloser ETF Sparplan).

    War auch nur eine Möglichkeit. Im Endeffekt machen die einmaligen Kosten für die Anlage eines größeren Geldbetrags den Kohl auch nicht fett...

    So kostet z.B. eine Einmalanlage bei meiner Depotbank 10€. Der Sparplan kostet mich 1,50€. Bei 5000€ spielt das wohl kaum eine Rolle. Zumal auf einen Anlagehorizont von 15 oder mehr Jahren betrachtet.


    Ok,

    verstehe Deinen Ansatz mit den 2 Depots. ;) Den gleichen Effekt könntest Du aber mit einem Depot und 2 unterschiedlichen ETF auf den gleichen Index auch erreichen. Dann hättest Du einen ETF von Anbieter A für die AV und einen ETF auf den gleichen Index von Anbieter B für das 'Zielsparen'.

    Wobei sich mir der Sinn eines solchen Konstruktes weiterhin nicht so recht erschließt. Rechte Tasche Linke Tasche... Aber da ist ja jeder Jeck anders!;)

    Hallo Neuling in Finanzen und Herzlich Willkommen im FT-Forum.

    zu 1:

    Die 'ein' ETF Kombination aus MSCI World und EM gibt es bereits. Nennt sich MSCI ACWI und beinhaltet sowohl den (Developed)World als auch den EM allerdings strikt nach Marktkapitalisierung aufgeteilt (ca. 90/10).

    Alternativ dazu gibt es ETF auf den FTSE All World-Index. Dieser All World-Index beinhaltet ebenfalls EM.

    Ob Thesaurierer/Ausschütter ist inzwischen so etwas wie eine Glaubensfrage.;)

    Du kannst auch einen Thesaurierer kaufen und dann jedes Jahr Anteile verkaufen/gleich wieder neu kaufen, bis Du über den Sparerpausbetrag kommst.

    Beim Ausschütter musst Du halt i.d.R. selbst dafür sorgen, dass Du Deine Ausschüttungen wieder anlegst (z.B. Deine Sparrate jedes Jahr um prozentuale Ausschüttungsquote erhöhst).

    Machbar ist Beides, aber lt. diesem Video sind die Unterschiede letztlich nicht so riesig.

    ETFs: 4 Steuerstrategien durchgerechnet - YouTube


    Die Wahl des Depotanbieters halte ich als Langfristanleger eher für nebensächlich. Ich habe mein Girokonto bei einer Direktbank und habe auch mein Depot da.


    zu 2:

    Verstehe ich nicht. :/

    Ist doch egal, ob ich mein Geld in der linken, oder der rechten Tasche spare! ;) Ich habe ein Depot und 2 ETF. Darin spare ich Geld sowohl per Sparplan als auch per Einmalanlage (KISS-Prinzip). Wobei ich Einmalanlage inzwischen vermeide. Lieber einmalig den Sparplan erhöhen und anschließend wieder auf die normale Sparrate runtersetzen.


    zu 3:

    Eigenes ETF-Depot für das Kind macht auf jedem Fall Sinn. Vor allem, weil dann das Kind bereits seinen Sparerfreibetrag nutzen kann.

    Von diesen ganzen Kinder-Versicherungen halte ich nix! Ein ETF-Sparplan ist flexibel. Da kann das Kind dann später evtl. Führerschein/PKW, erste Wohnungseinrichtung oder ein Auslandsbesuch finanzieren.

    Der Core besteht aus MSCI World / EM / Europe Small Caps (um sowohl Europa als auch den SC etwas mehr Gewicht zu geben). Dazu möchte ich mit Themen- bzw Faktor-ETFs als Beimischung versuchen, die Rendite zu steigern.

    M.E. hast Du bereits mit Deinem Europe Small Caps den 'ersten' Satelliten in deinem Portfolio.:/

    Hast Du Dir mal überlegt, wie viel 'Überrendite' Du erwartest bzw. Du erzielen willst!? Welchen Index genau willst Du schlagen!?

    Wir hatten eine ähnliche Diskussion kürzlich hier: ETF Taiwan, Südkorea - Geldanlage - Finanztip Forum


    Selbst 10% 'Satellit' wirkt sich nicht fundamental auf die Gesamtperformance aus. Da muss man dann schon über Jahre einen extrem guten Riecher haben und immer die richtigen Satelliten auswählen. Ja, der NASDAQ100 ist in den letzten Jahren sehr gut gelaufen (seit Corona sogar extrem gut), aber wird das auch die nächsten Jahre so sein!?

    Der Finanzwesir hat dem Thema Trendfolge kürzlich einen Blogbeitrag gewidmet: TSI USA Trading-Strategie +500% - echt jetzt? | Finanzwesir

    Nachher weiß ich auch immer, welche Lottozahlen ich hätte tippen müssen. ;)


    Momentum bildet dagegen die Trendfolge bzw. Momentumstrategie ab und beinhaltet die "eher" teuersten Unternehmen.

    ...

    Beide verbessern jedoch nicht die Diversifikation, da von beiden Indizes die Unternehmen sich im MSCI WORLD befinden.

    Ähm,

    Momentum bedeutet nicht eher die 'teuersten' Unternehmen, sondern die Unternehmen mit den größten Kursteigerungen in der jeweils letzten Berechnungsperiode. Das können sowohl teure und auch günstige Unternehmen sein. Man geht davon aus, das der im Nachgang beobachtete Trend zu Kursanstiegen zukünftig noch weiter anhält (Momentum).

    Klar, wirkt sich der Kursanstieg eines Dickschiffes mit 3% Gesamtgewichtung am Index ganz anders aus, als der Anstieg eines kleinen Unternehmens mit 0,1% am Index.

    Das 'Schöne' an einem Momentum-ETF auf den MSCI World ist, dass man direkt 1zu1 die Performance vergleichen kann.

    Im MSCI World 'Momentum' sind halt nur Firmen enthalten, die auch im normalen MSCI World enthalten sind.

    Und ja, in den letzten Jahren hat der MSCI World 'Momentum' den normalen MSCI World klar ausperformt. Ob das in der Zukunft so bleibt!? :/

    ich frage jetzt nochmal nach, in Bezug auf eine Musterberechnung auf die Laufzeit und er soll einmal vorlegen, wie sich das Deckungskapital entwickeln wird. Außerdem wie hoch der "Sparanteil" ist, der in den ETF investiert wird... mal gucken was dabei rauskommt.

    Ich verweise nochmal auf den weiter oben verlinkten Blogeintrag von Prof. Walz. Frage auch nach, wie sich die BAV auf Deine Ansprüche für die GRV auswirken. Wie sieht es mit der Zahlung der Beiträge zur GKV später im Alter aus.

    Das ist echt bitter und tut mir wirklich Leid für alle jungen Leute. So unbeschwert wie zu meiner Zeit wird es wohl nicht mehr werden.

    ...

    Es ist äußerst erfreulich zu beobachten, wie viele Gedanken sich junge Leute um die Probleme der Gesellschaft machen.

    Ach Kinder.8o

    Jung sein ist nie wirklich unbeschwert gewesen. Ich sach nur Nato-Doppelbeschluss, Waldsterben, Tschernobyl und AIDS. Ereignisse die voll in meine Jugendzeit gefallen sind.

    Und!? Das Leben geht weiter. Es wird auch nach Corona noch geile Partys geben und schöne Zeiten sowieso. Think Positive!

    Leider bleibt von dem 'Elan' der Jugend später oftmals nicht mehr allzuviel über. Ist halt was Anderes, über 'Umverteilung von Vermögen' bzw. 'Konsumverzicht' zu philosophieren, wenn man Schüler/Student ist, als wenn man sich bereits ein gewisses Vermögen erarbeitet hat und dann real verzichten soll. Bin mal gespannt, ob die Generation Y da später 'besser' schlägt als meine Generation.

    Na ja, und ob man später mal 1 Mio. für eine sichere Altersvorsorge braucht!?

    Kann sein, kann aber durch eine mögl. Inflation auch schneller erreicht werden, als wir alle Denken.

    Durch meine Eltern bin ich ziemlich sparsam aufgewachsen.

    Dadurch bin ich aktuell richtig überfordert was ich mit meiner Ausbildungsvergütung anfangen soll.

    Na, dass ist doch mal schön, dass Deine Eltern Dir das so vorgelebt haben!

    Dann fang an zu sparen. Und vor Allem, fang an Dein Erspartes zu Investieren! Je früher, je besser (Zinseszinseffekt).

    Wofür Du sparst, ist ja erstmal Zweitrangig. Evtl. willst Du später mit Deiner Familie ein Eigenheim. Egal was, Geld kann es erleichtern Träume/Wünsche zu erfüllen.