Beiträge von monstermania

    Zumal jetzt der Zeitpunkt ist den Beck als All in für sein Konzept in webinaren bezeichnete

    M.W. nach hat der GPO 3 sog. 'Regime'

    A, B und C

    (Quelle: Ist das Global Portfolio One einer klassischen Buy and Hold Strategie überlegen? - Finanzen? Erklärt! (finanzen-erklaert.de))


    Bei -20% vom Höchstkurs der letzten 3 Jahre wechselt der GPO in Regime 'B'. D.H. der GPO wechselt von 80% Aktien zu 90% Aktien.

    Bei einem -40% vom Höchstkurs der letzten 3 Jahre geht der GPO in Regime 'C' -> 100% Aktien.


    Gemäß der Logik müsste der GPO sich immer noch in Regime 'A' (80% in Aktien) befinden, da wir aktuell noch keine -20% vom letzten Höchstkurs des GPO gesehen haben.

    Mit der aktuellen Standmitteilung wirft der Rechner mir eine Rendite von 2,3% aus (siehe Screenshot).

    Ich habe das mit den obigen Daten mal in den Fondsrechner bei Zinsen-berechnen eingegeben. Danach braucht es über 32 Jahre eine Rendite von 3,04% p.a. um nach Steuern auf 90.000€ zu kommen.

    3,04% p.a. wäre eine extrem geringe Rendite für eine Aktienanlage. Realistisch ist eher so in Richtung 7%.

    Selbst, wenn man sehr pessimistische 5% p.a. annimmt, kommst Du auf > 130.000€

    Wie hoch ist den aktuell die effektive Rendite der Versicherung!?

    Mit diesem Rechner und der aktuellen Standmitteilung Deiner Versicherung kannst Du Deine Rendite ausrechnen:

    Rendite einer Kapitallebensversicherung (zinsen-berechnen.de)


    Also wenn ich euch richtig verstehe, ist der Vertrag grundsätzlich gut genug, um ihn als "sicheren Baustein" für meine Altersvorsorge zu nutzen.

    Du hast noch 32 Jahre bis zur Rente!

    Da stellt sich mir die Frage, wie viel 'Sicherheit' Du benötigst. Im Endeffekt gehst Du, wie Du richtig erkannt hast auch mit der Versicherung diverse Wetten ein.

    Ja, auch ein ETF-Depot ist eine Wette. Aber diese Wette bietet zumindest deutlich bessere Renditechancen als die Versicherung. Und eine ETF Depot bietet Dir die absolute Flexibilität mit Deinem Geld das zu machen, was Du willst und wann Du willst!


    Wie bereits geschrieben: Optimierungspotential wäre die Kündigung der Dynamik und eine Umstellung auf jährliche Zahlungsweise. Die jährliche Zahlung bringt normalerweise einen Rabatt von 5% gegenüber der monatl. Zahlung!


    Mal als Annahme:

    Wenn Du heute den Rückkaufwert Deiner Versicherung in einen weltweiten ETF investierst, ist bei einer Rendite von 7,2% p.a. eine Verdopplung alle 10 Jahre drin.

    D.H. Aus 10.000€ werden in 10 Jahren 20.000€ in 20 Jahren 40.000€ und in 30 Jahren 80.000€.

    Zinseszins ist schon verrückt, oder?

    Dazu würde dan ja noch deine monatl. Zahlung kommen. Und selbst, wenn es in den nächsten 30 Jahren nur im Schnitt 5% p.a. auf Deine ETF geben sollte, wirst Du noch weit vor einer Versicherung liegen.

    Garantie gibt es halt keine! Gibt Dir aber auch keiner die Garantie, dass Du noch 32 Jahre lebst.

    Soll man einen Vollstromer erwerben und zu wenig Ladesäulen in Kauf nehmen?

    Bei uns steht auch irgendwann mal eine Neuanschaffung eines Gebrauchten an.

    Inzwischen sind wir so weit, dass mal einige Monate testen wollen, ob wir mit einem Stromer klar kommen.

    Es gibt inzwischen mehrere Anbieter von Langzeitmieten in Deutschland (z.B. 6-12 Monate). Da kann man dann in Ruhe in der Praxis testen, ob man mit den Einschränkungen eines Vollstromers im Alltag klar kommt.


    Aber entgegen unserer Erwartung hat unser Japse den letzten TÜV recht problemlos geschafft, so dass wir jetzt voraussichtlich nochmal 1,5 Jahre Zeit zum Nachdenken haben.;)

    Ich gehe an das Thema recht entspannt heran. Letztlich kann mich meine konkrete Rendite ja doch erst beim Verkauf bestimmen. Bis dahin ist das Alles ja mehr oder weniger 'Längenvergleich'.:)

    Ja. Wenn einer dich fragen sollte, wie viel pro Jahr Rendite hast bist jetzt gemacht. Dann ist der IZF der richtige Wert für die Antwort.

    Ah ha,:/

    und was ist u.a. mit dem Thema steuern?

    Oder Corona 2020 und einem rapiden Crash Absturz. Da kann sich Deine 'Rendite' schnell in Luft auflösen.

    Ja, Du kannst über den IZF feststellen, welche aktuelle Bruttorendite Du aktuell in Deinem Depot erzielt hast.

    Die 'echte' Rendite kann man erst berechnen, wenn man das Geld auf seinem Konto hat.

    Hmm,

    ich habe auch eine alte Versicherung (KLV 1990 mit Garantiezins 3,5%).

    Effektiv wird meine Rendite zwischen 2,7% (Garantiesumme) und 3,1% p.a. liegen (vor Inflation). Dabei muss man berücksichtigen, dass ich mit der Rendite meiner KLV bis 2014 teilweise deutlich oberhalb des Garantiezins lag!

    Da die Restlaufzeit meiner KLV bei 12 Jahren lag, habe ich mich 2020 zur Fortführung der Versicherung entschieden. Ich habe die Versicherung optimiert (Dynamik gekündigt und Zahlungsweise auf jährliche Beitragszahlung umgestellt).

    Für mich stellt die KLV jetzt ein Baustein des 'sicheren' Anteils meiner Geldanlage dar (wo bekomme ich aktuell sonst 2,7% Zinsen). Sozusagen aktuell ein 9 jähriges Festgeld. ;)

    Dafür habe ich meinen Risikoanteil (ETF-Depot) deutlich erhöht.


    Wenn ich noch eine Restlaufzeit der KLV von > 20 Jahren gehabt hätte, hätte ich meine KLV definitiv gekündigt und das Geld ebenfalls selbst investiert.

    Es droht ja auch das latente Risiko, dass es in den nächsten Jahren den einen oder anderen Versicherer in die Pleite treibt.

    Protektor wird möglicherweise die Pleite ein oder zwei kleinerer Versicherungen auffangen können, wenn aber ein großer fällt, sieht es übel aus. Und bereits Protektor sieht eine 5%ige Kürzung der Garantiesumme ausdrücklich vor!

    pumpernickel

    Eine BAV ist nur in Ausnahmefällen kündbar! Z.B. wenn Deine Rente unter einem Mindestbetrag liegen würde (Bagatellrente). Das dürfte bei Dir aber nicht der Fall sein.

    Da bleibt Dir einzig die Stilllegung der BAV.


    Du bekommst dann irgendwann mal eine Rente von XX € oder kannst Dich später für die Kapitalabfindung entscheiden (i.d.R. 10 Jahre vor regulärem Rentenbeginn).

    Danke für die Antworten :thumbup: Da gibt es nicht viel mehr zu überlegen, raus da ^^

    Ja, vom rein finanziellen Gesichtspunkt ist 'raus da' die einzig vernünftige Lösung.

    Es ist gut möglich, dass diese RV einen Pfändungsschutz im Falle eines späteren Bezugs von Sozialleitungen bietet. Ein Punkt, den man je nach persönlicher Situation berücksichtigen sollte.


    Ich habe einen Bekannten, der mit Mitte 50 arbeitslos wurden und schließlich in ALG2 gelandet ist. Er musste das private Vermögen bis zum Schonvermögen 'verbrauchen', bevor es ALG2 gab. Einzig die (kleine) Rentenversicherung ist Ihm geblieben, um später seine Rente aufzubessern.


    Für mich wäre das kein Grund ein totes Pferd weiter zu reiten. Aber jeder Mensch tickt anders und man sollte Zumindest alle Fakten berücksichtigen, bevor man eine bewusste Entscheidung trifft.

    Ich hatte auch mal so eine BAV (Entgeldumwandlung) bei meinem damaligen AG.

    Zum Glück für mich, habe ich dann nach einem AG-Wechsel dieses System auf ruhend gestellt.


    Es kommen ja neben den Steuern auch noch die Beiträge zur KV/PV hinzu! Und zwar auch rückwirkend für alte Verträge, die weit vor 2005 abgeschlossen wurden.

    Immerhin hat der Gesetzgeber erkannt, dass man die Versicherten echt 'verarscht' hat und hat ab 2020 einen Freibetrag eingeführt.

    So müssen erst ab einer Zusatzrente von 159,25€ Beiträge zur KV/PV gezahlt werden (für jeden € oberhalb der Freigrenze).

    Damit entlastet man zumindest die Empfänger von kleinen Zusatzrenten etwas.

    Jetzt heißt es natürlich von den Beratern, dass durch Verteilung der Kosten auf die ersten Jahre, laufende Überschüsse, Bewertungsreserven und Schlussüberschuss die Gesamtverzinsung deutlich über den 1,25% liegt. Ich weiß aber nicht, wie ich eine solche Aussage einschätzen soll.

    Oho,

    das ist eine interessante Aussage.

    Es ist durchaus möglich und wahrscheinlich, dass die Zinsen in den nächsten Jahren wieder steigen. Nur, garantiert ist Dir eine Verzinsung von 1,25% (vor Kosten!!!). Die Realverzinsung dürfte sich bei ca. 0,5 - 0,7% bewegen (vor Inflation!!!).

    Und immer daran denken, dass ein steigender Zins i.d.R. auch eine höhere Inflation bedeutet! Selbst in den goldenen Zinsjahren gab es nur ganz selten eine positive Rendite nach Inflation.

    Selbst wenn die Zinsen steigen, wirst Du erleben, dass dann auf wundersame Weise auch die Kosten Deiner BAV steigen! ;)


    Ich für meinen Teil habe meine BAV seit einigen Jahren still gelegt (Garantiezins 1,75%, nach Kosten 0,9%) und setzte inzwischen voll auf eine selbst gemanagte Vorsorge (überwiegend in ETF).


    PS: Ich habe noch die alten Unterlagen meiner KLV von 1990 bis heute. Wenn ich mal was zu lachen haben will, werfe ich einen Blick in die alten Prognosen der Versicherung!<X

    Und Rebalancing mache ich nicht, weil das zusätzliche Kosten sind. So unterschiedlich sind hier die Meinungen.

    Kommt darauf an.

    Ich mache Rebalancing nur durch frisches Kapital bzw. nutze dafür das Rollen von ETF-Anteilen zwecks Ausnutzung des Freibetrags. Kostet abgesehen von etwas Zeit nichts weiter.

    Wobei der Effekt durch das Rebalancing zwischen den einzelnen Aktien ETF im Depot ohnehin überschätz wird.

    Der eigentliche Knackpunkt ist vom klassischen Sparen (Tages-/Festgeld) überhaupt wegzukommen und sein Geld an den Märkten anzulegen. Und es auch durchzuhalten, wenn es auch mal ein paar Jahre nicht so rosig läuft!

    Dann steht irgendwann mal eine ganz Nette Rendite ins Haus. :)

    TimTheory

    Ich bin auch ein 70/30-Sparer, bin allerdings mit ganz anderen Summen investiert.

    Ich würde Die als Anfänger ein 1 ETF-Lösung auf Basis der Indizies MSCI ACWI oder FTSE All World empfehlen.

    Damit bildest Du quasi die Weltwirtschaft mit nur einem ETF ab. Wenn Du dann irgendwann mal in die Richtung höheres 5 stelliges Depotvolumen kommst, kannst Du immer noch einen Emerging Markets ETF dazu nehmen, wenn Du der Ansicht bist, dass Dir der Anteil der Schwellenländer im Depot zu klein ist.


    Lies Dir mal in Ruhe den folgenden Blogbeiträge vom Finanzwesir zu diesem Thema durch:

    Kurs halten wie Chuck Norris | Finanzwesir

    ETF Sparplan Diversifikation | Finanzwesir


    Fazit:

    Keep it Simple!

    Sorge lieber dafür, dass Du Deine Sparrate kontinuierlich steigerst.

    Guten Morgen,

    ich überlege gerade ob es sich lohnt einen Riester ETF Vertrag abzuschließen um fürs Alter vorzusorgen.

    Hallo anettetH und Herzlich Willkommen im Finanztip-Forum,

    Du wirst m.E. keinen ETF-Riester mehr finden.

    Riester ist aktuell ein Garantieprodukt und es lohnt sich daher selbst für die Anbieter kaum noch solche Verträge anzubieten!

    ETF- oder Fonds-Riester gab es in der Vergangenheit mal, aber durch die Niedrigzinsphase gibt es m.W. nach aktuell keinen solchen Anbieter mehr.

    Ja, für Euch würde sich ein Riester-Vertrag bestimmt lohnen (wegen Kinderzulagen) und ggf. steuerlichen Vorteilen, wenn Du denn noch einen Anbieter findest.


    Grundsätzlich sind die Summen, die per Riester zusammen kommen sehr überschaubar. Da geht es mehr darum noch mal etwas die Zulagen mitzunehmen.

    Ich empfehle Euch mal hier nachzulesen und Euch zu infomieren:

    Riester-Rente: Wann sie sich lohnt und welche Form sinnvoll ist - Finanztip

    Diese Fonds werden uns präsentiert und uns wird der Mund wässrig bei der Überlegung, was für Gewinne wir in den letzten X Jahren hätten machen können, wenn wir Y Euro in den Fonds ABC investiert hätten. Da schlägt dann die Gier zu. Da wären wir gerne dabei gewesen.


    Waren wir aber nicht.

    Genau das Gleiche ist leider auch im ETF-Umfeld immer mehr zu beobachten (Ein ETF ist ja auch nur ein Fonds).

    Da werden per die tollsten Themen oder Sektor-ETF aufgelegt, die ja der absolute 'heiße' Scheiß der Zukunft werden (sollen).

    Mein Liebling ist ja der Global-Clean-Energy ETF. ;)

    Ja, die Lektionen habe ich jetzt wohl auf die harte Tour lernen müssen...

    Menno. Bleib ruhig. ;)

    Das nennt man 'Lehrgeld'. Das hat fast jeder von uns gezahlt.

    Sei froh, dass bereits mit 24 versuchst Deine Finanzen in die eigenen Hände zu nehmen. Ich habe dafür 20 Jahre länger gebraucht!

    Du hat noch 40 Jahre Zeit zum Investieren. Du hast die Zeit auf Deiner Seite.