Beiträge von monstermania

    Gegenfrage, was versprichst Du Dir davon ein 2. Depot bei der DKB zu eröffnen!?

    Kostenlose Sparpläne für bestimmte ETF?

    Ich habe ein bisschen Angst, dass ich nicht genügend ETFs habe und weiß nicht was passiert wenn eine ETF Anbieter pleite geht.

    Hmm,

    Du steckst Dein Geld also in eine Investition, von der Du nicht überzeugt bist!? :P

    Mit Deinem Vanguard-ETF investierst Du Dein Geld in Aktien weltweit. Mit allen Chancen und Risiken die damit verbunden sind. Kann Vanguard pleite gehen? Ja, durchaus möglich.

    Aber die Fonds-Anteile und die darin enthaltenen Aktien gehören Dir auch bei einer Pleite weiter.


    Der MSCI World ist im Übrigen nur ein (Aktien)Index! Genau so wie der FTSE All World Index, auf dem Dein Vanguard-ETF basiert. Für diese Indexe gibt es zig Anbieter von entsprechenden ETF (Amundi, iShares, usw).

    MSCI und FTSE sind reine Indexanbieter und bieten keine eigenen ETF an!


    Wenn Du also partout Angst davor hast, dass Vanguard pleite geht, such Die halt einen anderen ETF-Anbieter aus und stelle Deinen Sparplan darauf um. Evtl. gibt es ja sogar einen ETF auf den FTSE All World Index auch bei einem anderen Anbieter als Vanguard. Dann könntest Du sogar den gleichen Index weiter besparen!


    Gruß

    Dirk

    Wenn die Überrendite längerfristig bestehen bleibt (auch im nächsten Jahr) wäre es eine interessante Alternative.

    Schau nie den vergangen Kursen hinterher!

    Wenn Du davon überzeugt bist, dass sich dieser Index auch weiterhin gut entwickeln wird, kannst Du auch jetzt investieren. ;)

    Ich sehe den Kauf einer selbst genutzten Immobilien nicht als Investition, sondern als Lebensstil-Entscheidung an. Kann man machen, muss man aber eben nicht!

    So mit 25 wollte ich auch noch ein Haus bauen/kaufen. 25 Jahre später, bin ich froh nie diesen Schritt gemacht zu haben.


    Wenn man die bewusste Entscheidung für eine selbst genutzte Immobilie trifft, sollte man m.E. zusehen diese Immobilie schnellstmöglich abzuzahlen. Gerade Corona sollte Jedem zeigen, dass Dinge passieren können, auf die man absolut keinen Einfluss hat. Wenn die Immobilie bezahlt ist, fällt eine offene Flanke weg.

    Ich empfehle hierzu folgenden Beitrag des Finanzwesirs zu diesem Thema: https://www.finanzwesir.com/bl…parplan-haus-sondertilgen


    Dann sollte man sich auch Gedanken darum machen, was man später mit der Immobilie machen will! Irgendwann sind die Kinder aus dem Haus. Irgendwann kann man die Immobilie/Garten nicht mehr allein in Schuss halten.

    Das Drama erlebe ich gerade mit meinen Eltern, die sich einfach nicht von Ihrem Haus trennen können. Irgendwann ist der Beton schlichtweg nur noch ein klotz am Bein!

    Klar ist eine Immobilie auch eine Altersvorsorge.

    Hmm,

    das Thema selbst genutzte Immobilie als Altersvorsorge wird sehr kontrovers diskutiert!

    Ich, wie auch viele Andere, sehe eine selbst genutzte Immobilie mehr als Lebenstilfrage an. Mit 26 habe ich auch mal von meinem eigenen Haus geträumt und einen Bausparvertrag abgeschlossen. Über 20 Jahre später bin ich froh, dass ich mir nie ein Haus angeschafft habe!

    Mehrere jobbedingte Umzüge, usw. -> Leben halt


    Ich weiß, dass es mit Kindern schon schön ist, ein Haus mit Garten zu haben. Aber irgendwann ziehen die Kinder aus, das Haus ist dann eigentlich zu groß. Die Reparaturen gehen los, usw.

    Ich sehe das jetzt bei meinen Eltern, die sich leider nicht von Ihrem Haus trennen wollen. Beide über 80. Da braucht es inzwischen einen Gärtner und eine Putzhilfe und diverse Handwerker um das Haus/Garten in Schuss zu halten.

    Und ob Dein Haus, dann später wirklich eine Investition in die Altersvorsorge war, weißt Du auch erst, wenn Du es mal verkaufst.


    Nicht falsch verstehen: Wer sich bewusst für eine selbst benutze Immobilie entscheidet soll das auch gerne tun.

    Wenn Du wirklich den Bau/Kauf einer Immobilie im Zeitraum 5-7 Jahre anpeilst, solltest Du auf jedem Fall nicht in Aktien/ETF investieren. Dann gehört das gesparte Geld auf ein Tages- oder Festgeldkonto. Alles Andere wäre kein Investieren, sondern spekulieren. Kann gut gehen, kann aber auch richtig in die Hose gehen!


    Gruß

    Dirk

    Can9804

    Wie bereits von Einigen hier angemerkt sind die Technologiewerte sehr oft bereits als Schwergewichte im Weltindex enthalten. Ich stehe auf dem Standpunkt 'KISS' = Keep it simple, stupid.

    Klar, kann man es so machen. Ist ein freies Land und Jeder wie er mag. Welche Strategie dann besser war, wird man ohnehin erst nach 20-30 Jahren beurteilen können.

    Und bitte nicht die Opportunitätskosten außer acht lassen! Deine Zeit ist auch Geld. Jeder Sparplan kostet u.U. Geld, usw.

    Bevor mein 2 ETF-Depot nicht min. 5-stellig ist, würde ich keine 'Sektorwetten' eingehen.

    was haltet ihr davon?

    Ehrlicherweise halte ich nicht viel davon. ;)

    Warum willst Du überhaupt sparen? -> Ziel


    Wenn es für die Altersvorsorge ist, würde ich entweder 1 ETF mit einem weltweiten Index besparen (MSCI ACWI oder FTSE AllWorld) oder 2 ETF aus MSCI World / MSCI EM (70/30).

    Das reicht Dicke! Die Rendite kommt dann über die Haltedauer und nicht darüber, dass Du z.B. die Tech-Werte überbewertest.


    Gruß

    Dirk

    shahna

    Ich nutze beim Mobiltelefon seit einigen Jahren ein Prepaid-Angebot. Und zumindest hier passt der Anbieter die gebotene Leistung/pro 4 Wochen regelmäßig an den Wettbewerb an!

    Das funktioniert aber wohl nur, weil anscheinend zumindest in diesem Beriech der Wettbewerb funktioniert und der Anbieter scheinbar erkannt hat, dass der nächste Prepaid-Anbieter nur wenige Mausklicks entfernt ist.

    Auf jedem Fall fühle ich mich als Kunde fair behandelt und sehe so keinen Handlungsbedarf den Anbieter zu wechseln.

    LeoLoewe

    Deine Zinsrechnung ist völlig falsch, da Du den Zinseszinseffekt nicht berücksichtigst! ;) Die Kosten sind außerdem bezogen auf den Depotwert und mitnichten auf die jährliche Investitionssumme!

    Rechne Dir die mögliche Rendite das mal mit einem Fondsrechner durch: https://www.zinsen-berechnen.de/fondsrechner.php

    Du wirst überrascht sein, welche Differenzen nur durch die Kosten da nach 30-40 Jahren Laufzeit anfallen!


    Nochmal: Die Steuerdiskussion führt zu (fast) nichts! Da hast Du als Normalbürger nahezu keinen Einfluss darauf. Die Steuergesetzgebung kann sich je nach Ertragslage/Regierung jederzeit ändern. Und das gilt sowohl für Versicherungen als auch für ein eigenes Depot.

    Die Kosten/Gebühren Deiner Vermögensanlage kannst Du aber selbst beeinflussen!!!


    PS: Die 0,5% Kosten p.a. für einen ETF sind ja schon recht hoch. Meine besparten 2 ETF liegen z.B. bei 0,2% p.a.

    shahna

    Wir würden auch gern den Stromanbieter beibehalten und gegen eine moderate und vor Allem nachvollziehbare Erhöhung wäre ja auch nichts einzuwenden. Aber wenn es dann mal eben 20-25% teurer wird, hört für mich jedes Verständnis auf.

    Leider arbeiten die Versicherungen im KFZ-Bereich inzwischen mit der gleichen Masche. Niedrige Preise für Neukunden und dann wird es als Bestandskunde Jahr für Jahr teurer.

    Da reicht dann manchmal einfach der Anruf beim Versicherer und wie durch ein Wunder gibt es dann auf einmal den 'neuen' günstigeren Tarif auch für den Bestandskunden.

    Ein Schelm wer böses dabei denkt!

    Wir checken inzwischen alle unsere Verträge jährlich. Wenn der Preis etwa 10% über dem Vergleichspreis der Mitbewerber liegt prüfen wir zumindest einen Wechsel.

    Imho gehören Versicherung und Geldanlage sauber getrennt.

    So sehe ich das auch!

    LeoLoewe

    Immer daran denken, dass Du einen Vertrag abschließt (Laufzeit 30-40 Jahre!). Ein eigenes ETF-Portfolio kannst Du jederzeit umschichten/verkaufen.

    Rechne mal allein die von Dir genannten Kosten von 1,14% p.a. im Vergleich zu einem ETF von 0,5% p.a. auf eine Laufzeit von 40 Jahren hoch.


    Und ja, die Besteuerung kann sich in den nächsten 30-40 Jahren ändern...

    Du kannst in den nächsten 30-40 Jahren sterben...

    Es kann in den nächsten 30-40 Jahren ein Komet auf die Erde stürzen...

    Danke für die Info.

    Hmm, die Fluggesellschaft ist ja nicht unser Vertragspartner, sondern der Reiseveranstalter. Selbst wenn die Fluggesellschaft uns hätte über eine evtl. Flugverschiebung informieren wollen, hätte Sie es ja gar nicht gekonnt (mangels Kontaktdaten).


    Wir "mußten" gestern die Flugänderung bestätigen. Da wurde richtig Druck aufgebaut. Es wurde mehrfach bei meiner Frau angerufen und darauf hingewiesen, dass wenn nicht bis 12 Uhr die Bestätigung der Flugänderung/Annahme der angebotenen Entschädigung von uns vorliegt, die gesamte Reise storniert würde!


    Wir haben aber ausdrücklich nur die Flugänderung bestätigt und die angebotene Entschädigung ausdrücklich abgelehnt. Gemäß der gültigen Regelungen stehen uns ab der 5. Std. Verspätung vom Reiseveranstalter 5% des Tagesreisepreises pro ang. Stunde Verspätung zu. Das wären bei 19 Stunden immerhin deutlich mehr als die angebotenen 82€.


    Die neuen Reiseunterlagen haben wir gestern Abend erhalten.

    MichaG

    1. Finde ich es absolut lobenswert, dass Going sich nicht vorschnell zu einer Unterschrift hat verleiten lassen, sondern sich erst einmal informiert.

    Leider fehlte mir im gleichen Alter die notwendige Weitsicht und ich wurde gleichzeitig von meinen Eltern und dem Versicherungsvertreter bequatscht...

    2. Was denkst Du, wenn Going sich schon vorab über die Möglichkeiten informiert und sich evtl. mit 18 oder 19 dazu entschließt für seine Altersvorsorge in ETF zu investieren. Wird dann dieser informierte Mensch dann in einigen Jahren sein Depot einfach so verkaufen und das Geld verkonsumieren!?


    Möglicherweise wird genau dieser informierte Mann in 20 Jahren eine Immobilie erwerben wollen und benötigt dann Kapital. Ah schön, er hat ein gut gelaufenes Depot und kann seine Immobilie fast allein davon finanzieren...

    Das Leben ist verläuft eben oft nicht geradlinig und schon gar nicht planbar. Und mit 18 überhaupt an die Zukunft oder gar die eigene AV zu denken finde ich schon sehr respektabel.

    Für mich läuft das wieder auf die übliche Masche der "Berater" hinaus. Ängste schüren zu wollen!

    Und nicht falsch verstehen. Versicherungen wie z.B. eine BU oder eine Lebensversicherung können durchaus sehr sinnvoll sein. Aber diese kann ich auch durch entsprechende Risikopolicen absichern und nicht durch eine "Rund-Um-Sorglos-Police", die nur meinem "Berater" oder einer Bank Provisionen bringt!

    Moin,

    wir haben vor geraumer Zeit eine Pauschalreise auf die Kanaren gebucht (27.11. - 13.12.2020).

    Am 06.11.2020 haben wir die kompletten Reiseunterlagen mit den (gebuchten) Flugdaten erhalten.

    Am 16.11. kam ein Anruf vom Reiseveranstalter, dass sich die Flugzeiten komplett ändern!

    • Hinflug um exakt 24h/1Tag nach hinten verschoben
    • Rückflug können wir uns noch aussuchen, ob wir 1 Tag früher mit der gleichen/gebuchten Fluggesellschaft
    • oder am ursprünglich geplanten Rückreisedatum mit anderer Fluggesellschaft zurück fliegen

    Fakt ist schon mal, dass sich der Urlaub um mind. 1 Tag verkürzt! Dafür habe ich natürlich längst den Urlaub bei meinem AG eingereicht und kann den Tag Urlaub auch nicht mehr zurück nehmen.


    Welche Rechte haben wir jetzt gegenüber dem Reiseveranstalter bzw. der Fluggesellschaft?

    Der Veranstalter hat uns jetzt bereits einen Betrag von 80€ (1 Tag Verspätung) bzw. 152€ angeboten (sollte auch der Rückflug einen Tag früher erfolgen!).


    Gruß

    Dirk

    Das ist sehr schade, denn wir haben in der Hoffnung auf einen dauerhaft günstigen Preis extra über Check24 einen Tarif ohne Neukunden-Boni gewählt. Es scheint aber als würde es zum Konzept gehören, die Kunden mit vermeintlich niedrigen Preisen über Vergleichsportale zu ködern und schließlich kurz nach Ablauf des 1. Jahres massiv die Preise zu erhöhen. Leider ist es nur bis 1 Jahr nach Vertragsabschluss möglich, Kundenbewertungen auf Check24 abzugeben. Ich empfinde diese Preispolitik als äußerst verbraucherfeindlich und intransparent.

    Richtig erkannt! Das gehört zum Konzept diverser Energieversorger. ;)

    Wir wechseln inzwischen eigentlich jedes Jahr den Stromanbieter. Immer wieder kommt dann im November ein seitenlanges Schreiben und irgendwo im drittletzten Absatz auf der letzten Seite steht dann was von "notwendiger Preisanpassung", was defacto immer auf eine fette Erhöhung hinausgelaufen ist. Auch wir suchen nur nach Anbietern ohne Neukunden-Boni!

    Offenbar geht es den Anbietern ausschließlich darum Kunden zu gewinnen und zu hoffen, dass diese dann eben trotz der Erhöhung nicht kündigen! Und leider scheint das auch zu funktionieren, denn sonst würde es ja nicht gemacht. ;)

    Ich bin was solche "Risikobewertungen" angeht sehr skeptisch. Spätestens seit der Finanzkrise 2008/09 sollte jeder verstanden haben, dass "Risikobewertungen" teils nicht mal das Papier Wert sind auf das Sie gedruckt sind!


    Fakt ist, dass eine Investition in Aktien/ETF immer mit Risiken verbunden ist. Langfristig sind die Aktienkurse aber auch nach großen und langjährigen Krisen immer wieder gestiegen!

    Wer also genug Zeit hat, und ziemlich sicher ist nicht kurzfristig an sein Depot heran zu müssen, für den ist eine Investitionen in den Aktienmarkt/ETF eine gute Option.