Beiträge von monstermania

    Genau diese Konstruktion würde ich für alte Leute aber nicht empfehlen. Falsch geklickt oder einem Telefonanruf geglaubt und schon räumen Betrüger Girokonto und Depot ab.

    Menno,

    hier stand was von 45 Jahren! ;)

    Wenn das schon 'alte' Leute sind, was soll ich dann machen! Mein Kontodaten in Steintafeln kratzen? :/

    BTW: Meine Mutter ist 81 und finden Online-Banking super, da Ihr das den leidigen Weg zum nächsten SB-Automat erspart. Geht auch ohne Smartphone! Wichtig ist halt, dass man die älteren Leute genau über die Risiken aufklärt!

    Meine Mutter geht mit Ihrem Computer verantwortungsvoller um, als die ganzen jungen Leute, die Alles übers Smartphone machen! Überweisung + TAN auf einem Gerät ist ein absolutes NoGo.

    Wo haben die Eltern Ihre Konten!?

    So bieten auch diverse Direktbanken (z.B. DKB, ING) auch ein kostenloses Girokonto inkl. Depot an. Ich stehe auf das Motto KISS (Keep It Stupid Simple) und habe Girokonto als auch Depot bei der DKB. Erleichtert die Übersicht und die Verwaltung (z.B. Freistellungsauftrag). Möglicherweise lassen sich so auch noch Kosten für das Girokonto einsparen.

    M.W. nach kann man Trade Republic nur per App nutzen. Von daher würde ich immer einen Broker nutzen, auf den ich auch per Internetbrowser aus zugreifen kann!


    Ansonsten: EIN weltweiter ETF auf den MSCI ACWI oder den FTSE All World reicht aus!

    Hallo Platom und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    wie Referat Janders bereits geschrieben hat, kann man das so pauschal nicht sagen. Da spielen sehr viele Faktoren eine Rolle (Höhe Garantiezins, Restlaufzeit des Vertrags , Dein Alter, usw.).


    Ich habe mich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen meine alte KLV von 1990 weiter zu führen. Die Restlaufzeit der meiner KLV ist jetzt keine 10 Jahre mehr.

    Allerdings habe ich den Vertrag kostenoptimiert (Keine Beitragsdynamik und Umstellung auf jährliche Zahlung der Beiträge).

    Ein ETF Depot habe ich zusätzlich auch noch, aber frei nach dem Motto 'Lege nicht alle Eier in einen Korb' ist meine KLV sozusagen der 'sichere' Anteil meiner Altersvorsorge. Die aktuelle erwartete Rendite meiner KLV liegt bei 2,8% p.a.

    Wenn ich noch 20 Jahre Restlaufzeit haben würde, hätte ich die KLV gekündigt und das Geld auch in mein Depot investiert! ;)

    Es ist kompliziert!

    1. Du musst auch die gesamten steuerlichen Aspekte berücksichtigen. Sprich, Du erhältst durch den Staat eine Steuerstundung für die Beiträge zur BAV, zahlst dann aber später volle Steuern und ggf. KV/PV-Beiträge auf Deine BAV-Renten!
    2. Wie wird Deine BAV später ausgezahlt? Kapitalabfindung?, Pflicht zur Verrentung?, Rentenfaktor?, Mindestrentenzeit für Angehörige?, usw.
      Das Problem ist halt, dass sich eine Verrentung häufig erst rechnet, wenn man ein sehr hohes Alter erreicht (>95). Stirbt man schon mit 85 freut sich die Versicherung.
    3. Beim ETF Sparplan zahlst Du nach aktuellem Stand nur die Kapitalertragsteuer auf die Gewinne.
    4. Dein Anspruch an die GRV sinkt durch die BAV, da auch den Beitrag zur GRV geringer wird.
    5. Die BAV 'bleibt' Dir auch bei einem evtl. Bezug von Sozialleistungen (z.B. ALG2/Hartz4)

    Allgemein geht man davon aus, dass sich eine BAV ab ca. 40% AG-Anteil lohnt. Sprich die Nachteile werden von dem AG-Anteilsgeschenk aufgefangen. 15% sind einfach viel zu wenig, damit es sich finanziell 'lohnt'.


    Bei Deinen Berechnungen hast Du m.E. die Abschlusskosten der Versicherung vergessen. Normalerweise sollte man bei einer BAV doch auch regelmäßig eine Übersicht über die zu erwartenden Rentenhöhe/Einmalzahlung erhalten.

    War zumindest bei meiner BAV so (UFBA). Hier habe ich jedes Jahr eine Standmeldung erhalten (BAV inzwischen stillgelegt). Damit kannst Du dann ja mal rechnen, was unterm Strich für eine Verzinsung bliebt Besteuerung nicht vergessen!).

    BTW: Niemand weiß, wie sich die Zinsen in den nächsten Jahren entwickeln. Aber hohe Zinsen gehen i.d.R. auch mit hoher Inflation einher. Wichtig bei jeder Geldanlage ist die Realrendite. Also das was unterm Strich nach Zinsen und Inflation an Kaufkraft übrig bleibt!


    Mit 500€ Monat in ein ETF-Depot bist Du gar nicht so schlecht dabei. In 25 Jahren kommt da wahrscheinlich auch ein hübsches Sümmchen zusammen.

    Die Frage ist halt, ob man nicht die BAV ruhend stellt und den ETF-Sparplan entsprechend erhöht. :/

    Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe mich mit 48 entschieden meine Kapitallebenslebensversicherung weiter laufen zu lassen. Mit 38 und den gleichen Eckdaten hätte ich die KLV gekündigt!

    Ja, 15% gelten häufiger als Richtschnur.

    Aber wie bereits geschrieben, ist hängt das auch extrem von den jeweiligen Lebensumständen ab. Ich investiere mit knapp 50 inzwischen min. 25% meines Nettos für die AV. Das ist halt Geld, dass jenseits von Konsum, Hobbys, Urlauben usw. 'über' ist. Sprich ich muss mich bzw. mein Leben für diese Sparquote in keiner Weise spürbar für mich einschränken.

    Das geht aber auch nur, weil ich in einer Partnerschaft lebe und Kinder auch nicht mehr 'mitversorgt' werden. Mehr will ich nicht für die AV tun, da ich im 'Hier und Jetzt' lebe!

    Leider habe ich mind. 10 Jahre zu spät angefangen mit dem Investieren. X/

    Gespart habe ich eigentlich schon immer (z.B. Bausparvertrag). Halt immer das was so übrig war, aber nur verhältnismäßig wenig zielgerichtet direkt in die AV.

    Was mir zu denken gibt, ist dass eine ETF-Anlage ja letztlich kapitalbasiert ist. Angenommen ich würde sehr alt werden, dann wäre das Kapital irgendwann aufgebraucht. Wenn ich es richtig verstehe, will eine Rentenversicherung ja gerade dieses Langlebigkeitsrisiko absichern. Und sie ist wohl steuerlich begünstigt.

    Bei einer privaten (Garantie) RV verlässt Du dich auf die Zusage der Versicherung! Auch nicht gerade prickelnd, wie ich selbst gerade bei meiner alten KLV erleben darf. Da haben sich die Versicherungsmathematiker aber heftig 'verrechnet'. Die ursprüngliche Berechnung meines Vertrags von 1990 ist nicht mal mehr das Papier wert, auf dem er gedruckt wurde!

    Schön, dass ich dafür im Laufe der Jahre dann noch ohne Ende Gebühren an die Versicherung zahlen durfte.

    Und in der Auffanggesellschaft der Versicherungen 'Protektor' sind jetzt schon Vorkehrungen getroffen im Falle einer großen Versicherungspleite die garantierten Leistungen der Versicherung kürzen zu können. :/

    Bleibt Dir also auch nur eine Fondsbasierte Versicherung. Warum aber sollte die Versicherung in Sachen Geldanlage erfolgreicher sein als Du? :/

    Im Übrigen hindert Dich doch niemand daran, später im Alter Dein selbst angespartes Vermögen auch bei einer Versicherung zu verrenten (wenn Du es denn unbedingt willst).

    Ich stehe inzwischen auf dem Standpunkt: Kümmer Dich selbst um Deinen Vermögensaufbau. Und kurz vor der Rente kannst Du dann immer noch entscheiden, was Du mit Deinem Vermögen machst!


    PS: Ich denke mal, dass die gRV auch noch eine Rolle für Dich spielt. Die Zahlt auf jedem Fall bis an Dein Lebensende.


    Hier mal etwas zum nachdenken:

    (1) Rentenversicherung durchgerechnet: Warum sie sich (nicht) lohnt - YouTube


    Garantie-reduziert abgezockt - Prof. Dr. Hartmut Walz

    Nichts wie weg? – Die düstere Zukunft von Lebens- und Rentenversicherungs-Verträgen - Prof. Dr. Hartmut Walz

    In Deutschland - die taz in Berlin gehört keinem Medienkonzern und keinem Investor und ist unabhängig vom Anzeigengeschäft. Sie gehört fast 21.000 Genossinnen und Genossen. Das ist sogar vor einigen Jahren Michael Moore in den USA aufgefallen... ;-)

    Hossa. :S

    Dann halte ich mal dagegen. Kaufen wir alle Aktien der News Corp. des Herrn Murdoch. Dann können wir auch die Nachrichten bestimmen (z.B. Fox News)! :/

    Nur weil etwas vielen gehört, wird es dadurch noch lange nicht neutral oder gar faktenbasiert! Allein die Chefredaktionen haben einen einen extremen Einfluss auf die Ausrichtung einer Zeitung. Und allein schon durch das Weglassen von Fakten, kann ich ohne lügen zu müssen, die Ausrichtung einer Zeitung beeinflussen.

    Ich finde die Medienlandschaft in D gar nicht mal so übel. Ich kann so ziemlich Alles lesen und mir daraus meine eigene Meinung zu Themen bilden. Wichtig ist halt, dass man auch gewillt ist auch andere Standpunkte zu akzeptieren und auch die eigene Meinung regelmäßig hinterfragt.

    Ich kann die Webseite https://backtest.curvo.eu/ empfehlen. Dort kann man sogar bis 1994 'zurückrechnen' wie sich eine bestimme ETF Kombination in der Vergangenheit so geschlagen hat.

    Leider habe ich noch keine Webseite gefunden, die aufzeigt wie die optimale Kombination für die kommenden 20 Jahre aussieht. ;)

    Ich persönlich komme damiti auf das Ergebnis, dass man sich nicht so sehr den Kopf zerbrechen sollte und einfach besparen sollte, und zwar so wie man es am einfachsten hat. :)

    Ja, leider ist die Wahrheit so einfach!

    Auch der Finanzwesir hat mal wieder eine Rückschau gemacht und kommt zum Ergebnis, dass eine Zeile im Depot prinzipiell vollkommen ausreicht (1 ETF auf den MSCI World ACWI oder FTSE All World).

    Was ist für die Depot-Rendite verantworlich? | Finanzwesir

    Mann muss einfach nur lang genug investierst sein, dann läuft es doch wieder auf die Marktrendite raus.

    Trotzdem bleibe ich bei meinem 70/30 Portfolio. Allein schon, weil ich dann ja auch einmal im Jahre rebalancen kann. Ein alter weißer Mann braucht ja auch Aufgaben. :D

    Ich verstehe Georgs Absichten - nur komme ich ins Grübeln, wenn die eine Überschrift sagt:

    "Plan XYZ ist TOPP!" und die nächste sagt "Vorsicht vor Plan XYZ!"...beides aus dem selben Munde.


    By the way: am 5. Oktober gab es die erste Einzahlung auf meinen Sparplan. Nach zwei Tagen

    hatte ich breits 89 EuroCent Gewinn. :)

    Ja,

    wir Deutschen müssen uns an die Ungewissheit erst gewöhnen! Ich habe mich damit inzwischen einfach abgefunden, da ich es eh nicht ändern kann.

    Ich hab hier noch die alten Vertragsunterlagen meiner KLV hier, die ich 1990 abgeschlossen habe. Da haben die Versicherungsmathematiker offensichtlich auch voll ins Klo gegriffen, was die Zukunftsberechnungen angeht!

    Der Wert meiner Police kennt seit Jahren nur eine Richtung. Und zwar nach unten. <X Und dabei habe ich noch das Glück, dass ich noch einen relativ hohen Garantiezins habe. Es tut weh, wenn man nach 25 Jahren feststellt, dass man eigentlich auf das falsche Pferd gesetzt hat.


    Aus der Vergangenheit die Zukunft abzuleiten funktioniert in komplexen Systemen nicht wirklich. Da kann man eben nur Simulieren und mit Wahrscheinlichkeiten rechnen. Nichts Anderes tut Georg auf seinem Blog.

    Leider wusste er aber nix, vom Asteroid, der 2035 in den USA einschlagen wird und die ganze Welt ins Chaos stürzt (Vorsicht: Sarkasmus ;)) .

    Es nutzt es Dir halt nix, wenn es 'nur' eine 2,5%ige Wahrscheinlichkeit gibt, dass mit 85 Dein Vermögen verbraucht ist. Wenn der Fall eintritt bist Du zu 100% betroffen. Fertig!

    Daher halte ich auch nichts davon zu Lange im Voraus zu planen. Ein Plan funktioniert nur so lang, bis es zur nächsten Planänderung kommt. ;)


    Schön, dass Du mit dem Sparplan begonnen hast. Bei mir sind die täglichen Schwankungen in meinem Depot inzwischen auf dem Niveau der Kosten eines normalen Urlaubs angekommen. ;)

    Schauen wir mal, wie es wo weiter geht.

    Das Leben bleibt weiter spannend!:)

    steuermann70

    Ich weiß ehrlich nicht, was ich von Deinem Beitrag halten soll!:/

    Erst kommst Du mit "Das sind soziologisch hochkomplexe Vorgänge, die da laufen. Da kommen die Affen in uns durch :-)"

    Um dann aber lang und breit zu erklären, wie Du einem Vorgesetzten der Dir offenbar fachlich nicht passt, einem 'reinwürgen' kannst.

    Mobbing != Inkompetenz

    I.d.R. hat jeder Vorgesetzte auch wieder Vorgesetzte. Wenn es fachliche Probleme mit dem direkten Vorgesetzten gibt, sollte man das auch offen in einem 6 Augen-Gespräch angehen!

    Ich bin damit auch schon auf die Schnauze gefallen. Dann bleibt einem AN immer noch der Weg sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen. Gerade in der IT absolut kein Problem. :)


    BTW: Ein Vorgesetzen würde ich nie rein nur nach fachlicher Kompetenz beurteilen. Es gibt Vorgesetzte, die fachlich nicht die Hellsten sein mögen, dafür aber ungleich mehr durch soziale Kompetenz glänzen. Und das ist mir bei einem Vorgesetzten ehrlicherweise wichtiger. Für das Fachliche bin ich dann ja da. ;)


    Mobbing fällt da i.d.R. eine ganz andere Kategorie. Hier ging es z.B. um üble Nachrede bzw. schlichtweg Lügen im persönlichen Umfeld. So etwas ist mir in 30 Jahren Arbeitsleben zum Glück noch nicht passiert!

    steuermann70

    Ja, jeder wie er mag und kann. Für viele Menschen in D gibt es gar keine Möglichkeit sich der Beitragszahlungen zur GRV zu entziehen.

    Die GRV bietet einen gewissen Inflationsausgleich (zumindest bisher). Und genau, wenn man sehr alt wird 'lohnt' es sich auch.

    BTW: Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass sich die private Vorsorge (sparen) auch nicht 'lohnt', wenn man mit 60 in Gras beißt? Dann wäre es doch schöner gewesen, wenn man die Kohle vorher verbraten hätte. Da freuen sich dann nur noch die Erben.

    Wie so häufig im Leben, geht man irgendwie eine Wette ein. Und frei nach dem Motto 'Lege nicht alle Eier in einen Korb', kann auch die freiwillige Zahlung in die GRV sinnvoll sein. Und sei es nur dazu um Mindestzeiten in der GRV zu erreichen.

    Soll sogar Leute geben, die sich ganz bewusst darauf verlassen später vom Staat alimentiert zu werden (Grundsicherung), und sich den Rest aus Ihrem Schwarzgelddepot zu holen.

    Hallo apfelbirneundco und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    Ich weiß nicht genau, welche Daten Du genau verglichen hast.

    Ich würde 2 konkret investierbare ETF miteinander vergleichen: Vergleichen - fondsweb

    Der iShares ACWI und der Vanguard FTSE All World haben seit 2012 ziemlich identisch performt.

    Der FTSE All World ist etwas breiter diversifiziert als der MCSI ACWI, dass dürfte letztlich die etwas bessere Performance des FTSE All World erklären (mehr kleinere Firmen im Index enthalten).

    Hier mal zum Vergleich der SPDR MSCI ACWI IMI vs. Vanguard FTSE All World

    Vergleichen - fondsweb

    Da ist die Performance dann nahezu identisch. Der MSCI ACWI IMI ist sogar noch etwas breiter gestreut als der FTSE All-World.


    Letztlich wäre es mir aber auch ziemlich egal gewesen, ob mein ETF 205% oder 211% gemacht hätte! ;)

    fitom

    Ja, das stimmt in etwa.

    Ist ja auch irgendwie logisch. Die Einmalinvestition ist von der Rendite her gegenüber einem Sparplan klar im Vorteil.

    Georg hat das auf Seinem Blog anhand historischer Daten dargestellt:

    500.000 Euro investieren / All-In oder auf Raten? - Finanzen? Erklärt! (finanzen-erklaert.de)

    Problem ist halt, dass nicht jeder sofort die entsprechende Summe auf der Hand hat um per Einmalinvestition zu investieren. ;)

    In der Praxis läuft es daher häufig auf einen Sparplan hinaus, oder aus eine Kombination aus Beidem.

    Hallo Halbwissen26 und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    ob es im Rahmen eines ETF-Sparplans von evtl. 20 Jahren Anlagehorizont Sinn macht sich darüber überhaupt große Gedanken zu machen, sei mal dahingestellt. :/

    Ein Einmalkauf kostet je nach Broker und Investitionssumme halt mehr Gebühren als ein Sparplan.

    Bei der DKB zahle ich z.B. für den Sparplan 1,50€ und für die Einmalanlage mindestens 10€.

    Ich habe anfangs bei 5-stelligen Beträgen auch mal gekauft. Seit ich regelmäßig 4-stellige Beträge spare nutze ich den Sparplan. Einfach den Sparplan anpassen und nach der Ausführung wieder umstellen.

    So lang die Kaufkosten je Kauf deutlich < 1% der Sparsumme ausmachen, würde ich mir da ehrlicherweise keine großen Gedanken machen.

    Hallo EdelETFs und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    grundsätzlich bis Du mit einem MSCI ACWI schon mal gut aufgestellt. Damit deckst Du rund 85% der Marktkapitalisierung von rund 50 Ländern auf der Welt ab (große und mittlere Firmen).

    Man könnte zum ACWI noch einen ETF auf die MSCI Small Caps (kleine Firmen) nehmen und damit dann ca.97% der Marktkapitalisierung abdecken.

    Aber warum nicht gleich den SPDR MSCI ACWI IMI besparen? :/ Da sind sie Small Caps dann bereits enthalten.

    Letztlich dürfte es ohnehin ziemlich egal sein, ob nun hier oder da noch ein paar Prozente mehr oder weniger gemixt werden.

    Der Finanzwesir hat in seinem neuesten Blogbeitrag mal eine Rückschau über die letzten 20 Jahre gemacht.

    Entscheidend für den Erfolg der Anlagestrategie ist es konsequent dabei zu bleiben und schlichtweg Glück! Das Glück in der richtigen Marktphase investiert zu sein.

    Was ist für die Depot-Rendite verantworlich? | Finanzwesir

    Kryptos Aufwind, da diese wirklich unabhängig sind.

    ...

    Die Unabhängigkeit der Zentralbanken ist ein Märchen wie die Staatsferne des öffentlichen Rundfunks, dazu reicht ein Blick in die Gremien und wer diese nominiert.

    Sind Kryptos unabhängig!? :/

    Kannst Du aktuell irgendwo Deine Miete, Dein Brot oder sonstige Dinge des Lebens per Krypto bezahlen? Aktuell läuft es doch darauf hinaus, dass Du Deine Kryptos irgendwo gegen FIAT-Geld umtauschen kannst.

    Unabhängig wären Kryptos ja erst, wenn ich alle notwendigen Zahlungen auch in BTC leisten könntest. Und genau das sehe ich nicht.


    Ja, die Welt ist nicht vollkommen. In welchem Land der Welt gibt es völlig unabhängige Medien? :/

    Es gibt je nach Land staatliche und private Medien. Und halt jede Schattierung dazwischen.

    Wichtig sind 'freie' Medien. Ob Medien privat oder staatlich sind, ist ja auch vollkommen egal, so lange alle verbreiteten Informationen wahr und faktenbasierend sind. Und natürlich auch, dass alle verfügbaren Informationen in einem Land überhaupt gesendet werden dürfen.

    Per 'Landesverrat' hat man hier in D ja auch schon mal versucht kritische Presse weichzukochen. Und die Situation um Wikileaks zeigt ja allzu deutlich, dass es mit der 'Pressefreiheit' auch in anderen Ländern so eine Sache ist.

    In jedem Krieg stirbt als erstes die Wahrheit! :evil: