Beiträge von monstermania

    Sowohl Erhöhung des Sparplans als auch Einmalzahlung ist jederzeit möglich.

    Bei einem Einmalkauf sollte man beachten, dass man diesen während der Öffnungszeiten der Börse(n) tätigt, da dann der mögl. Spread am geringsten ist.

    Was nun am sinnvollsten ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. ;)

    M.E. spielt es für einen langfristigen Buy-and-Hold-Ansatz eher keine Rolle, ob Käufe per Einzelkauf/Sparplan ausgeführt werden.

    Also was mich schreiend davonlaufen lassen würde, ist die angenommene Wertentwicklung von 8% p.a. und zwar sowohl für den ETF-Anteil und den Anteil im Wertsicherungsfonds.

    Warum wird dann überhaupt eine Anlage mit 2 Optionen angeboten, wenn in der Beispielrechnung ohnehin von der gleichen Rendite beider Anlageanteile ausgegangen wird? :/

    War es de gleiche 'Berater' der beim Wertsicherungsfonds von 5-6% Rendite in den letzten Jahren geschrieben hatte!? Da kam chris2702 dann real auf 1,9% p.a. über die letzten 5 Jahre. :D Und das ist vor Kosten!!!

    Sorry, aber das hat mit realen Zahlen/Wertentwicklungen nichts zu tun. Allein da würde mich mal die Begründung interessieren, wie er bei diesen Aussagen eine Beispielrechnung mit 8% p.a. aufzeigt!?


    JDS hat vollkommen recht. Hier sollst Du durch die 'tollen' Zahlen geblendet werden.

    Du kannst das obige Rechenbeispiel ja mal mit 1,9% für den Anteil im Wertsicherungsfonds und 6% im ETF-Anteil durchrechnen. Und selbst dabei hast Du die Kosten für die BAV noch nicht berücksichtigt.


    Und der eine Controller mit dem ETF liegt m.E. mit seiner Ansicht völlig richtig! :)

    Hallo ich habe bereits ein ETF Msci u über lege nun ob ich einen EM dazu kaufe oder einen ACWI ?Was macht mehr Sinn?

    Beim ACWI würde ich einen FTSE All World nehmen bei EM bin ich noch unschlüssig. Danke

    Hallo Fienchen ,

    wenn Du bereits einen ETF auf den MSCI World hast (nehme ich mal an), macht eine Ergänzung um den MSCI EM sinn. Damit hast Du keine Überschneidungen in deiner Investition.

    Ein Kauf eines ACWI ETF macht eigentlich keinen Sinn, da hier ja auch der MSCI World enthalten ist.

    MSCI ACWI = (ca. 90% MSCI World + 10 % MSCI EM)

    Die 90/10-Verteilung kommt daher, dass MSCI nach Marktkapitalisierung gewichtet.


    Du kannst mit einem Einzelkauf MSCI World + EM die Gewichtung selbst gestalten. Häufig wird eine Gewichtung nach Bruttoinlandsprodukt empfohlen, was etwa einer Verteilung von 70% World zu 30% EM entspricht.


    Beim FTSE-Index solltest Du beachten, dass der Index etwas anders aufgebaut ist. So ist z.B. Südkorea bei FTSE bereits im Developed Markt, während es bei MSCI noch zu den EM zählt.

    Man sollte sich daher optimalerweise für eine Indexfamilie entscheiden und nicht untereinander mischen.

    Also entweder ETF auf Basis von von FTSE oder ETF auf MSCI-Basis. Das macht es halt einfacher sich sein eigenes Portfolio selbst zusammen zu stellen.

    Bezgl. dieser Kinderverischerung: Im Prinzip ist es ja auch ein Sparplan, der allerdings vermutlich zu einem gewissen Kostenanteil sich in die BU mit einkauft. ( Sodass keine Gesundheitsfragen gestellt werden). Sowas ist auch unsinnig, weil die Kosten zu hoch sind?

    Ja, die Kosten sind immer das Problem! :) Und leider haben die Versicherungen zig Möglichkeiten die Kosten so zu verschleiern, dass Du als Normalo die Berechnungen kaum im Vorwege nachvollziehen kannst. Das böse erwachen kommt dann immer nach einigen Jahren, wenn man plötzlich feststellt, dass die eingezahlten Beiträge keine/kaum Rendite erwirtschaftet haben.

    Man sollte Versicherungsleistungen immer von Vermögensaufbau bzw. Geldanlage trennen!


    Wenn Du Dein Kind unbedingt absichern willst, wäre eine Kinderinvaliditätsversicherung m.E. der bessere Weg.

    Ich glaube, dass in der Ausbildung/Studium immer noch genug Zeit bleibt um sich mit dem Thema BU auseinander zu setzen.

    Lothar Lehman

    Natürlich pflichte ich JDS grundsätzlich bei. Rein mit dem Geld und abwarten. Ich kann/konnte das aber auch nicht tun. ;)


    Daher habe ich den Ansatz gewählt mein Geld über einen längeren Zeitraum zu investieren, auch wenn ich dadurch natürlich Rendite verliere. Ich schichte also sozusagen jedem Monat immer mehr meines Geldes vom Girokonto auf mein ETF-Depot um in dem ich eine entsprechen hohe monatliche Sparrate fahre.

    Letztlich läuft es auf das Gleiche hinaus, aber ich hatte dann rund 2 Jahre Zeit mich an die Märkte/Kursschwankungen zu gewöhnen.

    Evtl. wäre das ja auch für Dich der bessere Ansatz um langsam vom Sparer zum Anleger zu werden.

    Den Sparplan kannst Du jederzeit anpassen. Also einmalig auf 5000 setzen und nach der Ausführung setzt Du den Sparplan dann wieder auf 50€ runter. Das spart je nach Depotanbieter Kosten (z.B. kostenloser ETF Sparplan).

    War auch nur eine Möglichkeit. Im Endeffekt machen die einmaligen Kosten für die Anlage eines größeren Geldbetrags den Kohl auch nicht fett...

    So kostet z.B. eine Einmalanlage bei meiner Depotbank 10€. Der Sparplan kostet mich 1,50€. Bei 5000€ spielt das wohl kaum eine Rolle. Zumal auf einen Anlagehorizont von 15 oder mehr Jahren betrachtet.


    Ok,

    verstehe Deinen Ansatz mit den 2 Depots. ;) Den gleichen Effekt könntest Du aber mit einem Depot und 2 unterschiedlichen ETF auf den gleichen Index auch erreichen. Dann hättest Du einen ETF von Anbieter A für die AV und einen ETF auf den gleichen Index von Anbieter B für das 'Zielsparen'.

    Wobei sich mir der Sinn eines solchen Konstruktes weiterhin nicht so recht erschließt. Rechte Tasche Linke Tasche... Aber da ist ja jeder Jeck anders!;)

    Hallo Neuling in Finanzen und Herzlich Willkommen im FT-Forum.

    zu 1:

    Die 'ein' ETF Kombination aus MSCI World und EM gibt es bereits. Nennt sich MSCI ACWI und beinhaltet sowohl den (Developed)World als auch den EM allerdings strikt nach Marktkapitalisierung aufgeteilt (ca. 90/10).

    Alternativ dazu gibt es ETF auf den FTSE All World-Index. Dieser All World-Index beinhaltet ebenfalls EM.

    Ob Thesaurierer/Ausschütter ist inzwischen so etwas wie eine Glaubensfrage.;)

    Du kannst auch einen Thesaurierer kaufen und dann jedes Jahr Anteile verkaufen/gleich wieder neu kaufen, bis Du über den Sparerpausbetrag kommst.

    Beim Ausschütter musst Du halt i.d.R. selbst dafür sorgen, dass Du Deine Ausschüttungen wieder anlegst (z.B. Deine Sparrate jedes Jahr um prozentuale Ausschüttungsquote erhöhst).

    Machbar ist Beides, aber lt. diesem Video sind die Unterschiede letztlich nicht so riesig.

    ETFs: 4 Steuerstrategien durchgerechnet - YouTube


    Die Wahl des Depotanbieters halte ich als Langfristanleger eher für nebensächlich. Ich habe mein Girokonto bei einer Direktbank und habe auch mein Depot da.


    zu 2:

    Verstehe ich nicht. :/

    Ist doch egal, ob ich mein Geld in der linken, oder der rechten Tasche spare! ;) Ich habe ein Depot und 2 ETF. Darin spare ich Geld sowohl per Sparplan als auch per Einmalanlage (KISS-Prinzip). Wobei ich Einmalanlage inzwischen vermeide. Lieber einmalig den Sparplan erhöhen und anschließend wieder auf die normale Sparrate runtersetzen.


    zu 3:

    Eigenes ETF-Depot für das Kind macht auf jedem Fall Sinn. Vor allem, weil dann das Kind bereits seinen Sparerfreibetrag nutzen kann.

    Von diesen ganzen Kinder-Versicherungen halte ich nix! Ein ETF-Sparplan ist flexibel. Da kann das Kind dann später evtl. Führerschein/PKW, erste Wohnungseinrichtung oder ein Auslandsbesuch finanzieren.

    Der Core besteht aus MSCI World / EM / Europe Small Caps (um sowohl Europa als auch den SC etwas mehr Gewicht zu geben). Dazu möchte ich mit Themen- bzw Faktor-ETFs als Beimischung versuchen, die Rendite zu steigern.

    M.E. hast Du bereits mit Deinem Europe Small Caps den 'ersten' Satelliten in deinem Portfolio.:/

    Hast Du Dir mal überlegt, wie viel 'Überrendite' Du erwartest bzw. Du erzielen willst!? Welchen Index genau willst Du schlagen!?

    Wir hatten eine ähnliche Diskussion kürzlich hier: ETF Taiwan, Südkorea - Geldanlage - Finanztip Forum


    Selbst 10% 'Satellit' wirkt sich nicht fundamental auf die Gesamtperformance aus. Da muss man dann schon über Jahre einen extrem guten Riecher haben und immer die richtigen Satelliten auswählen. Ja, der NASDAQ100 ist in den letzten Jahren sehr gut gelaufen (seit Corona sogar extrem gut), aber wird das auch die nächsten Jahre so sein!?

    Der Finanzwesir hat dem Thema Trendfolge kürzlich einen Blogbeitrag gewidmet: TSI USA Trading-Strategie +500% - echt jetzt? | Finanzwesir

    Nachher weiß ich auch immer, welche Lottozahlen ich hätte tippen müssen. ;)


    Momentum bildet dagegen die Trendfolge bzw. Momentumstrategie ab und beinhaltet die "eher" teuersten Unternehmen.

    ...

    Beide verbessern jedoch nicht die Diversifikation, da von beiden Indizes die Unternehmen sich im MSCI WORLD befinden.

    Ähm,

    Momentum bedeutet nicht eher die 'teuersten' Unternehmen, sondern die Unternehmen mit den größten Kursteigerungen in der jeweils letzten Berechnungsperiode. Das können sowohl teure und auch günstige Unternehmen sein. Man geht davon aus, das der im Nachgang beobachtete Trend zu Kursanstiegen zukünftig noch weiter anhält (Momentum).

    Klar, wirkt sich der Kursanstieg eines Dickschiffes mit 3% Gesamtgewichtung am Index ganz anders aus, als der Anstieg eines kleinen Unternehmens mit 0,1% am Index.

    Das 'Schöne' an einem Momentum-ETF auf den MSCI World ist, dass man direkt 1zu1 die Performance vergleichen kann.

    Im MSCI World 'Momentum' sind halt nur Firmen enthalten, die auch im normalen MSCI World enthalten sind.

    Und ja, in den letzten Jahren hat der MSCI World 'Momentum' den normalen MSCI World klar ausperformt. Ob das in der Zukunft so bleibt!? :/

    ich frage jetzt nochmal nach, in Bezug auf eine Musterberechnung auf die Laufzeit und er soll einmal vorlegen, wie sich das Deckungskapital entwickeln wird. Außerdem wie hoch der "Sparanteil" ist, der in den ETF investiert wird... mal gucken was dabei rauskommt.

    Ich verweise nochmal auf den weiter oben verlinkten Blogeintrag von Prof. Walz. Frage auch nach, wie sich die BAV auf Deine Ansprüche für die GRV auswirken. Wie sieht es mit der Zahlung der Beiträge zur GKV später im Alter aus.

    Das ist echt bitter und tut mir wirklich Leid für alle jungen Leute. So unbeschwert wie zu meiner Zeit wird es wohl nicht mehr werden.

    ...

    Es ist äußerst erfreulich zu beobachten, wie viele Gedanken sich junge Leute um die Probleme der Gesellschaft machen.

    Ach Kinder.8o

    Jung sein ist nie wirklich unbeschwert gewesen. Ich sach nur Nato-Doppelbeschluss, Waldsterben, Tschernobyl und AIDS. Ereignisse die voll in meine Jugendzeit gefallen sind.

    Und!? Das Leben geht weiter. Es wird auch nach Corona noch geile Partys geben und schöne Zeiten sowieso. Think Positive!

    Leider bleibt von dem 'Elan' der Jugend später oftmals nicht mehr allzuviel über. Ist halt was Anderes, über 'Umverteilung von Vermögen' bzw. 'Konsumverzicht' zu philosophieren, wenn man Schüler/Student ist, als wenn man sich bereits ein gewisses Vermögen erarbeitet hat und dann real verzichten soll. Bin mal gespannt, ob die Generation Y da später 'besser' schlägt als meine Generation.

    Na ja, und ob man später mal 1 Mio. für eine sichere Altersvorsorge braucht!?

    Kann sein, kann aber durch eine mögl. Inflation auch schneller erreicht werden, als wir alle Denken.

    Durch meine Eltern bin ich ziemlich sparsam aufgewachsen.

    Dadurch bin ich aktuell richtig überfordert was ich mit meiner Ausbildungsvergütung anfangen soll.

    Na, dass ist doch mal schön, dass Deine Eltern Dir das so vorgelebt haben!

    Dann fang an zu sparen. Und vor Allem, fang an Dein Erspartes zu Investieren! Je früher, je besser (Zinseszinseffekt).

    Wofür Du sparst, ist ja erstmal Zweitrangig. Evtl. willst Du später mit Deiner Familie ein Eigenheim. Egal was, Geld kann es erleichtern Träume/Wünsche zu erfüllen.

    KonstantinH

    Die Verzinsungen bei den Versicherungen sind durch die Niedrigzinsphase seit Jahren rückläufig! Die z.Zt. angegeben 3% für das Deckungskapital werden zukünftig weiter sinken!

    Ein Ende der Niedrigzinsphase ist m.E. mittelfristig nicht in Sicht.


    Dann dieser tolle DWS Fonds mit angeblich langfristig 5-6% Rendite p.a.

    Ist das dieser?: AL DWS GlobalAktiv+ (factsheetslive.com)

    Von der versprochenen Rendite (5-6% p.a.) sehe ich da im Kursverlauf nicht viel! Gerade in den letzten 5 Jahren war die Rendite sehr mäßig! Höchste Vorsicht, wenn bei Renditen keine genauen Zeiträume angegeben werden! ;)

    Was nutzt Dir eine tolle Rendite von vor 10 Jahren!?


    Und genau, die Alte Leipziger muss am Ende dafür gerade stehen.

    Such mal bei Google wie häufig in den letzten Jahren die Versicherungsnehmer zum 'Schutz' der gesamten Versicherungsbranche vom Gesetzgeber gef...t wurden! Im Zweifel geht Systemschutz vor Verbraucherschutz.


    Bei mir schrillen alle Alarmglocken!

    Würde mich sehr wundern, wenn Du am Ende mit dieser BAV besser fährst als mit einem einfachen ETF Sparplan auf einen MSCI ACWI.

    KonstantinH

    Lass Dich nicht unter Druck setzen! Du hast alle Zeit der Welt, da kommt es nicht auf einen oder zwei Monate an.

    Lies Dir noch einmal in Ruhe den obigen Blogbeitrag von Prof. Hartmut Walz durch.

    Beachte Insbesondere die Punkte am Ende seines Beitrags!

    Hat Dich der 'Verkäufer' ungefragt darüber informiert, dass Du so eine BAV deine gesetzl. Rentenansprüche minderst (Punkt 4)!?

    Hat er Dich darauf hingewiesen, dass auf die Rente später ggf. volle Beiträge auf die gKV anfallen (also Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile, Punkt 5)?


    Denk immer daran, dass die 'Versicherungsverkäufer' immer nur Dein Bestes wollen. Und das ist nun einmal in erster Linie DEIN Geld. Sowohl die Versicherung als auch der Verkäufer wollen (und müssen) mit Deinem Vertrag Geld verdienen. Jetzt musst Du wirklich knallhart rechnen, ob unter dem Strich für Dich mit diesem Vertrag ein Mehrwert heraus kommt.

    Wir wollen Dich hier einfach nur vor einem möglichen finanziellen Fehler bewahren.

    Die große Zahler der FT-Forenteilnehmer war auch mal Jung und hat so manchen Vertrag abgeschlossen (und Lehrgeld gezahlt). :rolleyes: Tja, zu meiner Zeit gab es solche Foren/Informationsmöglichkeiten noch gar nicht. 'Internet' bedeutete da für mich noch FidoNet... :D


    Sei kein LeO!

    Dann kannst Du ja selbst mal bei Fondsrechner zum Fondssparen (zinsen-berechnen.de) durchrechnen, was Dir ein reiner ETF über 42 Jahre bringen kann.


    Ich hab das mal mit 156,40 gemacht und komme bei 8% p.a. auf 460K€ nach Steuern die Du mit einem ETF Sparplan erzielen kannst.

    1. finde ich 8% schon etwas vermessen, ich würde max. mit 6% p.a. rechnen! Alles darüber ist Bonus!

    2. Wer weiß, was sich in den nächsten 42 Jahren an der Steuergesetzgebung noch Alles ändert.

    3. Wer weiß, wie Lange Du beim gleichen AG beschäftigt bist


    Du gehst steuertechnisch so oder so eine Wette ein (Besteuerung Kapitalerträge/Besteuerung Deiner BAV in der Zukunft).

    Der riesige Vorteil beim ETF-Sparplan ist halt die absolute Flexibilität bei minimalsten Kosten. Du kannst jederzeit an Dein Geld, die Sparrate anpassen usw.

    Ich empfehle Dir auch mal folgenden Blog-Beitrag:

    Betrübliche Altersversorgung – leider oft eine herbe Enttäuschung - Prof. Dr. Hartmut Walz // www.hartmutwalz.de

    Da siehst Du mal, was von der schön(gerechneten) BAV unter dem Strich übrig bleiben kann.


    Die BAV wird von der Alte Leipziger-Versicherung angeboten, oder? Na ja, da muss ich immer an Frank Kettnacker und MEG denken. :) Musst mal danach googeln.

    Da würde ich immer die Finger zählen nachdem ich solchen Leuten die Hand gegeben hätte!:D

    KonstantinH

    Gib doch mal den geplanten Anlagezeitraum an, dann könnte man das mal mit einem ETF und Deiner Nettosparrate gegenrechnen.

    Was man nicht außer acht lassen darf, dass die BAV noch voll zu versteuern ist und m.W. nach auch die Krankenkasse noch zuschlägt.

    Trotz 15% Arbeitgeberzuschuss - Betriebliche Altersvorsorge (bAV) rechnet sich nicht! - Prof. Dr. Hartmut Walz // www.hartmutwalz.de

    Wie von Referat Janders bereits angemerkt sind die 15% Zuschuss vom AG eigentlich zu wenig um dabei eine gute Rendite zu erzielen.


    Ich bin jetzt knapp 50 und habe jetzt den 5 Job. Habe im Schnitt also 6 Jahre den AG gewechselt. :/ Und da wurde mir von Headhuntern schon gesagt, dass dass eigentlich viel zu lang ist und man schnell als phlegmatisch abgestempelt wird! :)

    Ich weiß nicht, ob die AG inzwischen verpflichtet sind eine BAV bei einem Jobwechsel übernehmen zu müssen.

    Ich möchte gerne meinen monatlichen Etf Sparplan von Trade Republic zur ING wechseln, damit ich mein "Zockerdepot" vom meiner langfristigen Anlage trenne.

    Wie ist das aber bei den Kosten beim Verkauf der ETFs? Die sind bei der ING deutlich höher als bei Trade Republic... Wie geht ihr da vor? Macht ihr einfach vor dem Verkauf noch ein Depotwechsel oder nehmt ihr die Kosten in Kauf?

    Hmm,

    wieso verstehe ich das nicht so recht.:/ Langfristig und Verkauf finden bei mir nicht so recht zusammen!

    Klar, irgendwann muss ich auch als Langfristanleger anfangen zu verkaufen. Aber das wird (hoffentlich) bei mir frühestens in 15-20 Jahren los gehen. Und dann würde ich natürlich nicht jeden Monat Anteile verkaufen, sondern (hoffentlich) nur 2 Verkäufe alle paar Jahre mal.

    Da spielen dann m.E. die VK-Kosten keine große Rolle.

    Evtl. bieten die Banken dann auch schon Entsparpläne an. Die Nachfrage nach so etwas wird in den nächsten Jahren bestimmt steigen. Und das Depot umziehen könnte man letztlich immer noch machen...

    Aber um das konkrete wie und ob kümmere ich mich frühestens einige Jahre bevor ich mit dem Entsparen beginne. :) Wer weiß, was bis dahin noch so Alles passiert.

    Benjamin2021

    Wenn ich ehrlich bin, ist es mir persönlich ziemlich egal, was in Deutschland mit welchen Unternehmen unter welcher Regierung zukünftig möglicherweise passiert. Da stecken über den MSCI World nur ein Prozent in D drin!

    Hier im Fred geht es ja mehr um die Weltwirtschaft.

    Hier gab es ja Leute, die im Oktober vor dem drohenden Bürgerkrieg in den USA gewarnt haben und deswegen Ihr Pulver trocken halten wollten.:)

    Tja, seit November hat mein Depot satt Plus gemacht! Meine 'Flughöhe' für den nächsten Crash ist damit nochmal besser geworden.

    Ich lasse einfach jeden Monat meine Sparpläne weiterlaufen. Zwischenfazit ziehe ich dann in 13 Jahren...:sleeping:

    Hallo uGerd und Herzlich Willkommen im Finanztip-Forum,

    rein statistisch gesehen, ist eine Einmalanlage eines großen Betrags renditestärker als eine Staffelung des Anlagebetrags über einen längeren Zeitraum.

    Da Du ja bereits ETF hast, kennst Du Dich ja schon mit den Kurschwankungen aus. Also, vertrau der Statistik und voll rein in den MSCI World, wenn Du damit klar kommst! :)

    Ich kann/konnte das nicht und bespare meine ETF über eine entsprechend große Sparrate, werde aber Ende des Jahres mein Kapital komplett investiert haben. ;)

    Sofern keine monatl. Kosten für die Depotverwaltung anfallen ist es bei einer Einmalanlage eigentlich egal, wo Du das Depot hast. Da Du jedoch auch noch etwas 'zocken' willst, würde ich einen der Neo-Broker empfehlen (z.B. Trade Republik oder Scalable Capital). Hier sind die Kosten pro Kauf/Verkauf einfach geringer.

    Oder komplett mit dem Konto weg von der Postbank zu einer Onlinebank wechseln (z.B. ING, DKB). Dort ist das Depot dann auch dabei.


    Zum 'Zocken' kann ich nichts beitragen. Jeder wie er mag. Ziehe dann aber auch nach ein paar Jahren eine ehrliche Bilanz, was es Dir an Rendite gebracht hat!

    Eine betriebliche Altersversorgung ist "Pflicht" weil die gesetzliche Rente zwar ein erforderlicher Baustein ist, aber alleine nicht zum Leben ausreicht. EIne richtig gestaltete Altersversorgung besteht aus Ges.RV, BAV, Immobilie, ETF (MSCI-World) und Gold. Damit kannst du dich beruhigt in den Liegestuhl zurücklehnen bei einem Glas Rotwein.

    Sorry,

    aber wieso sollte eine BAV 'Pflicht' sein. =O

    Ein BAV kann sinnvoll sein, wenn der AG genug dazu gibt und das Modell der BAV passt. Das muss man aber sehr, sehr gut nachrechnen, was durch die Unterlagen zumeist eben nicht erleichtert wird (Verschleierung der tatsächlichen Kosten!).

    Ich bin heilfroh, dass nach meinem Jobwechsel 2013 meine BAV stillgelegt wurde!

    Und was ich mit Gold soll, konnte mir bisher keiner der Goldverfechter überzeugend darlegen. Wenn die Zivilisation zusammen bricht, braucht es einen Acker, Tabak und Alkohol.

    Acker, damit man sich versorgen kann.

    Tabak und Alkohol damit man tauschen kann. Damit kommt das Gold dann ganz automatisch! ;)

    Da bauchte ich nur meine Mutter fragen, deren Familie nach dem Krieg so manche Wertgegenstände gegen nen Sack Kartoffeln eingetauscht hat! :)

    Genau, bei einer dermaßen exportorientieren Industrie wie in Deutschland kommt es bestimmt extrem auf die Regierung in Deutschland an. :thumbup:

    Da würde ich mir mehr sorgen um den berühmten Sack Reis in China machen!

    Eine andere Regierung verteilt das erwirtschaftete Geld in D halt einfach Anders um. :) Ach ja, hat in den letzten 25 Jahren Jemand einen merklichen Unterschied zwischen Rot/Grün, Schwarz/Gelb oder Schwarz/Rot bemerkt!? :/


    Hmm, Blackrock ist ein Vermögensverwalter (u.a. großer Anbieter von Indexfonds). Die von Blackrock gekauften Aktien sind daher durch die jeweiligen Indizes festgelegt.

    Ein Investor kauft hingegen aktiv bestimmte Unternehmen, weil er sich davon ein entsprechendes Geschäft verspricht. Von daher solltest Du evtl. lieber einem Warren Buffet folgen, als Blackrock!