Beiträge von monstermania

    Die Frage ist, ob sich die Mühe lohnt. :/

    1. Sieht es zumindest mittelfristig so aus, dass sich 'Garantieprodukte' durch die Niedrigzinsphase gar nicht mehr lohnen, bzw. es sich nur 'lohnt', wenn der AG mind. 40% zuschießt
    2. Geht der Trend auch bei BAV in letzter Zeit mehr in Richtung Fondsbasierte Betriebsrente ohne Kaptalgarantie(n)
    3. In der Bezugsphase steht zumeist ein fester Rentenbetrag pro Monat der dann bis zum Lebensende bzw. eine Mindestzeit lang gezahlt wird. Hier erfolgt dann keine Anpassung an die Inflation mehr. Auch das müsste man bei der Rendite berücksichtigen.

    Hallo MaMoX und Herzlich-Willkommen im FT-Forum,

    m.E. ist die persönliche Entnahmestrategie aus dem Vermögen viel wichtiger als ein automatischer Entsparplan.

    Es gibt auch Strategien, wo Du u.U. mehrere Jahre gar kein Vermögen aus dem Depot entnimmst.

    Ich empfehle Dir mal in den Blog von Georg reinzuschauen.

    Entnahmestrategien Archive - Finanzen? Erklärt! (finanzen-erklaert.de)

    Georg hat verschiedenste Entnahmestrategien mit historischen Börsenkursen durchgerechnet.

    Parallel zu der von Dir vorgeschlagenen (Test-) Anlage, will ich versuchen, einen "Plan" zu bauen und ihn hier vorschlagen, damit ihr in "auseinandernehmen" :) könnt. Aber das dauert ein bischen...ich muss "nebenbei" auch noch arbeiten.

    Ein Plan zu haben mag ja schön und gut sein, hat aber auch schon bei Egon Olsen nicht funktioniert. :D

    Vor einigen Monaten gab es hier diesen Fred: Entscheidungshilfe Invest - Geldanlage - Finanztip Forum

    Der Autor hat sich dann auch lange damit beschäftigt und hat sich 'seinen' Plan überlegt und diskutiert. Schlussendlich hat dann schon ein kleiner Kursrücksetzer und möglicherweise der Konsum von zu viel 'Investementpornografie' dazu geführt, dass es 'seinen' Plan über den Haufen geworfen hat.:/ Es verdient absolut jeden Respekt, dass dann auch offen zuzugeben!


    Ein Plan ist gut, man sollte jedoch zunächst mal prüfen, ob man überhaupt (schon) die Grundvoraussetzung (en) zur Durchführung des Plans hat. Ich muss halt erstmal schwimmen lernen, bevor ich mich ins tiefe Wasser wage.


    PS: Auch ich habe einen Plan, der sich jedoch erst im Laufe meiner nun fast 2 jährigen 'Investitionshistorie' konkretisiert hat.
    Ob 'mein' Plan letztlich aufgeht, liegt aber weniger an mir, sondern hängt mehr von der Börsensituation ab. Ich möchte mit 63 in Rente gehen, aber eine 'verlorene' Börsen-Dekade wie zuletzt 1999-2009 und 'mein' Plan wird nicht aufgehen...

    microcommerce

    Du liest viel, weil Du Alles richtig machen willst.

    Aber, dabei verlierst Du m.E. einen wesentlichen Aspekt aus den Augen. Du hast nur noch wenige Jahre bis zu Deinem Ruhestand. Wann willst Du denn anfangen!? :/

    Es geht nicht darum, dass Du es sofort perfekt machst und Dein ganzes Geld in einen ETF steckst, sondern erstmal darum zu prüfen, ob die Börse überhaupt etwas für Dich ist.

    Und das findest Du nur über 'Skin-in-the-Game' heraus.

    Fang doch erstmal mit einem Sparplan an. Da interessieren weder Tradegate, Xetra noch Order-Limits usw.

    Aber Du bis dann schon mal dabei und spürst was mit Dir macht, wenn die Kurse schwanken. Evtl. merkst Du dann auch, dass Du damit nicht klar kommst.

    Dann ist es auch gut und hat Dir zumindest diese Erkenntnis gebracht.


    PS: Im Nachhinein, war es ideal für mich, dass ich direkt nach wenigen Monaten die Corona-Krise mit meinem Depot erleben durfte. Das hat mir gezeigt, dass ich auch bei -30% im Depot weiter ganz entspannt geblieben bin.

    dogge

    Sei mir nicht böse, aber wie kann man nur derart pessemistisch an das Leben heran gehen!

    Alle haben mir bestätigt, dass ich eh nicht Alt werden kann. Also kann ich auch nicht Alt werden! :/

    Wie sieht es denn innerhalb Deiner Familie/Vorfahren überhaupt so mit der Lebenserwartung / schweren Krankheiten aus?

    Es ist klar, dass jeder von uns bei der großen Geenpool-Lotterie mehr oder weniger Glück hatte. Wenn in Deiner Familie der überwiegende Teil der Familie früh gestorben ist, ist es auch wahrscheinlicher, dass Du früher sterben wirst, als wenn in Deiner Familie alle > 90 werden. Das ist halt per se erstmal so.

    Aber es gibt auch Mittel und Wege das Leben zu verlängern. So kann z.B. eine sportliche/gesunde Lebensweise durchaus für einige Jahre mehr sorgen. Und auch als großer Mensch kann man schonend Sport reiben (z.B. schwimmen). Eine Garantie gibt es eh nicht. Irgendwann werden wir alle sterben und ich bin heilfroh, dass niemand weiß, wann es so weit ist!


    Ja, große Menschen sterben rein statistisch früher als kleine Menschen. Ich bin mit > 1,90 auch nicht gerade ein Zwerg, gehe aber frohen Mutes in die 2 hälfte meines Lebens. Immerhin ist es auch rein statistisch so, dass große Menschen seltener an Demenz erkranken. ;)

    Und hey, lieber mit 80 und einem klaren Kopf die letzte Reise antreten, als 100 werden und nur noch Murmeln im Kopf haben!:D


    Um jetzt wieder auf das Thema Riester zu kommen: Riester 'lohnt' sich selbst wenn man Alt wird nicht! So gibt bei Riester-Renten keinen Inflationsausgleich. D.H. wenn Du dann mit 67 Deine Riester-Rente bekommst steht die Höhe bis zu Deinem Lebensende fest. Blöd nur, dass durch die Inflation der Wert der Rente jedes Jahr sinkt.

    Riester 'lohnt' sich nur, wenn Du Geringverdiener bist, oder viele Kinder hast (Zulagen).

    FoulerHD

    Ein Auto kostet mehr als Versicherung/Sprit. Da gibt es auch noch den Wertverlust und Verschleiß (Reparaturen). Einigermaßen realistisch, solltest Du m.E. 30-40 Cent pro Kilometer ansetzen. Der ADAC bietet einen Autokostenrechner an.

    Die günstigsten Autos in allen Klassen: Autokosten-Check | ADAC

    Da kannst Du nachschauen, was dich welches Auto in etwa pro Km kostet.

    Klar, wenn man ein Altes Auto für z.B. 2000€ kauft, ist der Wertverlust zu vernachlässigen. U.U. können dann aber die Reparaturen ganz schön ins Geld gehen. Oder Du kommt eben nicht zuverlässig zur Arbeit mit Deinem Auto. ;)

    Das Auto ist/bleibt so oder so der Kostenfresser Nr. 1!


    Wir haben z.B. ein Auto und trotzdem bin ich weiter jahrelang fast jeden Tag mit dem ÖPNV zu Arbeit gefahren. Da kann man dann in Ruhe lesen, Podcasts hören, usw. Die Zeit lässt sich also durchaus konstruktiv nutzen! :)

    Du solltest Die Frage für Dich anders beantworten.

    Willst Du ein Auto haben, oder nervt Dich das gefrage der Kollegen?

    Nun möchte ich noch den IShares World Small Caps ins Portfolio packen.

    Mit welcher Gewichtung?

    70/30 oder 80/20 war meine Überlegung.

    Bekomme ich hier andere Empfehlungen?

    Was willst Du mit der Beimischung der SC erreichen?

    Wenn es Dir rein um die Diversifikation Deines Portfolios geht, wäre eine Beimischung nach Marktkapitalisierung absolut sinnvoll.

    Der 'normale' MSCI ACWI bildet rund 85% der weltweiten Marktkapitalisierung in den enthaltenen Ländern ab. Demnach entfallen auf alle anderen Aktien noch rund 15%.

    Der MSCI World SC ETF enthält nur die Small Caps der DM und nicht die EM! Von daher würde ich 10-15% beimischen um die SC etwa so zu gewichten, wie es der Marktkapitalisierung entspricht.

    Warum nicht den SPDR MSCI ACWI IMI? Da hättest Du mit einem ETF Alles gehabt! ;)


    meierle

    Warum dann nicht statt dem S&P 500 gleich einen Nasdaq-100 ETF?

    Wäre noch besser gelaufen, da noch weniger Luschen drin sind.;)

    Man könnte ja statt den normalen MSCI World auch einen Momentum MCSI World ETF nehmen. Hat den 'normalen' World ETF seit 2007 deutlich ausperformt.

    Problem ist halt, dass man nachher immer schlauer ist. Ich könnte auch Lotto spielen, oder in Cryptos investieren, wenn ich die Zahlen von Morgen oder nächster Woche kennen würde.:D

    Nordnordlicht

    Genau deswegen hatte ich ja empfohlen, dass ein IT-affiner Freund oder Bekannter bei der Auswahl hilft. ;)

    Viele der Reseller verkaufen aber eh nur die Business-Linien der jeweiligen Hersteller, da die Consumer-Geräte i.d.R. von Firmen gar nicht gekauft werden.


    BTW: Mein HP Elitebook 2560p (Baujahr 2013) habe ich 2016 gebraucht gekauft. 2018 habe ich dann die HD gegen eine SSD getauscht. Läuft immer noch 1a und reicht für meine Ansprüche als Office-Nutzer vollkommen aus.

    Selbst der Akku schafft nach der langen Zeit noch rund 3 Stunden Laufzeit. Das schöne ist, ich könnte sogar immer noch originale Akkus für das Teil kaufen.

    Bei Windows 11 warte ich einfach mal ab, ob und wie es auf meinem NB läuft. Windows 10 ist ja auch noch ein paar Jahre im Support.

    Den LU0950674332 gibt es halt erst seit 2018. 3 Jahre ist eigentlich ein viel zu kurzer Zeitraum um die Performanceunterschiede wirklich ermitteln zu können.

    Um es mal so zu sagen. In 10 oder gar 20 Jahren wissen wir mehr. :) Aber einen Fehler macht man damit m.E. auf jedem Fall nicht. Ist schließlich auch nur ein Querschnitt aus dem MSCI World.

    Den IE00B4L5Y983 bespare ich Übrigens selbst. Ist halt ein 08/15 Brot-und-Butter-ETF :)


    Ob Grün oder Grau, wichtig ist, dass man überhaupt erstmal anfängt und dabei ist. Ist nämlich etwas anderes, wenn man von Schwankungen spricht, oder wenn das eigene Depot plötzlich tiefrot ist. ;)


    PS: IE -> Der ETF ist in Irland aufgelegt

    Nach über1 Monat und einer weiteren Nachfrage, habe ich endlich eine Antwort von meiner Versicherung erhalten (siehe Anhang).

    Offenbar ein Fehler in der IT. :rolleyes:

    Das steigert nicht gerade mein Vertrauen in die Versicherung. Wer garantiert Einem, dass sich die Versicherung nicht schon seit Jahren 'verrechnet'? :/

    Dateien

    ... mit Ausnahme der der DKB. Hat das einen anderen als nur einen technischen Grund? Was steckt dahinter?


    Auch wenn eventuell längere Pausen enstehen sollten, werde ich hier weiterschreiben und mitteilen, was ich so finde und es zu Diskussion stellen. Die Pause entstehen durch meine eigene Recherche und ich muss zwischenzeitlich ja auch arbeiten.... ;)

    AFAIK hat das was mit 'Affilate-Links' zu tun. Sprich Finanztip bekommt von der DKB kein Geld für die Empfehlung.

    FT lebt ja auch nicht von Luft/Liebe, sondern verdient Geld u.A. mit gesponserten Links. Saidi und Xenia haben das gestern im Livestream erklärt, wie das bei FT mit dem Affilate-Marketing läuft.

    Finanztip Behind The Scenes: Wie wir arbeiten, Empfehlungen aussprechen, uns finanzieren u.v.m. - YouTube


    Ich geb Dir den Tip, unabhängig von Deiner weiteren Recherche, einfach mal mit einem ETF-Sparplan anzufangen.

    Es gibt nix besseres um sich an das Auf-und-Ab der Kurse zu gewöhnen, als selbst dabei zu sein.

    Viel Erfolg!:)

    Franky+Aline

    Du hattest in Deinem Eingangspost explizit 'nach persönlichen Meinungen' gefragt. :/

    BTW: So wie ich Dein Problem verstehe, ärgerst Du Dich darüber, dass Du als freiwilliges Mitglied in der GKV KV-Beiträge auf Deine Kapitalerträge zahlen musst und empfindest das als ungerecht.

    1. Ist es ja nicht erst seit gestern so, dass als freiwilliges Mitglied der GKV u.a. auf Einkünfte aus Kapitalerträgen Beiträge erhoben werden (nicht ausreichend informiert?)
    2. Als Mitglied in einer PKV hättest Du damit gar kein Problem. Ich gehe ja mal davon aus, dass Du da die Wahl hattest, und Dich bewusst für die freiwillige Mitgliedschaft in der GKV entschieden hast (mit allen sich daraus ergebenden Vor- und Nachteilen)
    3. Ein Gros der Bevölkerung hat überhaupt keine Wahl in dieser Frage! Wobei wir dann wieder beim Thema der 'Gerechtigkeit' angekommen sind.;)

    Franky+Aline

    Ich wollte mit meinem stark vereinfachten Beispiel(en) nur aufzeigen, wie schwer es ist ein System für alle gerecht zu gestalten.

    Es gibt aktuell immer mehr Menschen, die z.B. freiwillig Ihre Arbeitsstunden reduzieren, weil Ihnen das Geld zu Leben reicht. Warum hat Er/Sie dann trotzdem vollen Schutz der Krankenversicherung!? Ist doch sozial total ungerecht, gegenüber allen, die Vollzeit arbeiten (müssen), oder!?

    Der Nächste argumentiert dann, dass er in seinem ganzen Leben nie krank geworden ist, während sein Nachbar jede 2. Woche zum Arzt rennt.

    Oder der Typ von Nebenan, der sich schon ein paar Mal bei Skifahren verletzt hat. Ist es gerecht, wenn für Seine individuellen Freizeitverletzungen die Gemeinschaft aufkommt?


    Es kommt halt immer auf den Standpunkt an. Wenn man von einem System profitiert empfindet man das i.d.R. als deutlich vorteilhafter bzw. 'gerechter', als wenn man wie in Deinem konkreten Fall einen Nachteil hat. ;)

    Die Fonds sind mir von meinem MLP-Berater empfohlen worden, welchen ich schon seit Studienzeiten kenne. Ich unterstelle ihm da mal keine profitgierige Absicht, dennoch werde ich das wohl ändern. Und mit knapp 7k (gut berechnet ;) ) ist das jetzt auch noch halb so wild.

    Da würde ich an Deiner Stelle gaaanz genau prüfen, was ich Alles so über die MLP abgeschlossen habe. Die MLP steht im Finanzbereich im Ruf eher auf der Stufe einer 'Drückerkolone'!

    MLP = Mein Leben Planen -> Das sollte man Allein auf Grund eigener Entscheidungen machen;)

    Na ja,

    mit 59 sollte man auf jedem Fall schon mal eine ausführliche Rentenauskunft erhalten haben. Dort sind alle Deine Versicherungszeiten aufgeführt. Das ist auf jedem Fall genau zu prüfen!

    Ansonsten kannst Du auch die ausführliche Rentenauskunft bei der GRV anfordern und einen kostenlosen Beratungstermin machen.


    Und in dem Alter besteht schon eine gewisse Planungssicherheit. Zukünftige Änderungen an der Rente werden i.d.R. immer mit langen Vorlaufzeiten allmählich eingeführt.

    Auf welche Änderung spielst Du beispielsweise an?

    Z.B. ändert sich der Grundfreibetrag jedes Jahr. Genau so ändert sich der Wert der erworbenen Rentenpunkte jedes Jahr.

    Was ist denn, wenn die nächste Regierung die Steuerprogression anpasst, oder die Beiträge zu KV/PV erhöht?

    Ich würde mich jedenfalls aktuell nicht darauf verlassen, was mir ein Rentenrechner für meine Rente in 13 Jahren ausrechnet. ;)