Beiträge von monstermania

    Hallo Sebastian K und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    das ist ein klassischer Denkfehler!

    Der Preis eines Anteils im ETF ist völlig irrelevant und ist kein 'Hinweis', auf welchen Wert der Wert des Anteils noch steigen kann.

    Der Preis pro Anteil wurde von der Fondsgesellschaft bei der Auflage des ETF festgelegt. Und nun steigt der Kurs pro Anteil (hoffentlich immer weiter), weil die Aktien der Firmen in dem ETF steigen.

    Theoretisch könnte die Fondgesellschaft auch irgendwann den Fonds splitten. D.H. Du hast vor dem Split noch 400 Anteile zum Preis von 100€ pro Anteil. Und nach dem Split hast Du halt 800 Anteile zum Preis von 50€. Am Wert selbst hast sich nichts geändert.

    So ein Split kommt zumindest bei Einzelaktien immer mal wieder vor (z.B. bei Apple). Sonst hast Du irgendwann Aktien, die sich fast Niemand mehr kaufen könnte, weil Sie so dermaßen wertvoll sind.

    Ich glaube Lindt/Sprüngli ist aktuell die teuerste Aktie der Welt (~100K€ pro Aktie!!!).

    Wäre es auch ratsam, alles Geld nicht sofort in den World zu stecken, sondern mal erst die Hälfte und warten? Falls dann ein crash kommt die andere Hälfte rein? Oder sagt man so, dass immer wenn Geld übrig ist, egal wieiviel, man es einfach sofort als Einmalanlage in den World schießen kann?

    Nein, das Beste wäre einfach zu warten und das ganze Geld am Tiefststand der Kurse zu investieren.

    Gibt nur folgende Probleme:

    1. Wann kommt der 'nächste' Crash?

    2. Wie definierst Du einen Crash (-20% oder doch erst -30%)?

    3. Wann ist der Tiefststand der Kurse erreicht?

    4. Hast Du die Cochones im Crash Dein ganzes Geld zu investieren!?

    5. Rechtzeitig vor dem nächsten Crash das Geld wieder aus dem Markt nehmen

    Wenn Du das Alles 'kannst' dann mach es so. Ich kann das nicht.


    Rein wissenschaftlich betrachtet ist der beste Zeitpunkt für die Investition immer: JETZT

    Wir sind Alles nur Menschen. Ich für meinen Teil habe die Investition meiner langjährigen Ersparnisse über 24 Monate verteilt. Die letzte 'dicke' Sparplanrate kommt dann im Dezember.

    Ab Januar 22 geht es dann nur 'noch' mit der Sparrate meines Gehaltes weiter. Habe ich dabei Kursgewinne liegen lassen. Ja, rückblickend betrachtet einige tausend Euro!


    Aber, ich hatte während der ganzen Zeit einen guten Schlaf und habe nie auch nur eine Sekunde an meinem Weg gezweifelt oder habe an Ausstieg gedacht.

    Letztlich von Interesse für mich ist der Depotstand in den letzten Jahren vor meinem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben und nicht der aktuelle Stand.

    Jeder muss seinen Weg finden und es gibt auch Menschen, die mit den Schwankungen der Börse einfach nicht klar kommen!

    Ja, die TER ist schon wichtig. Aber es ist nicht das allein seligmachende. Min. genau so wichtig ist die sog. Trackingdifferenz (TD). Also die Abweichung vom jeweiligen Index.

    Kein ETF kann seinen Index zu 100% treffen. Die Abweichung des jeweiligen ETF zum Index wird Trackingdifferenz genannt. Der 'beste' ETF hat also eine günstige TER und eine positive TD (besser als der Index). ;)

    Aber jetzt mal Butter bei die Fische! Von welchen Summen sprechen wir hier!? Ein Unterschied von 0,11% in der TER macht bei 100K€ im ETF 110€ aus (nicht 1100€!!!). Letztlich geht das wohl in die Richtung Peanuts!:/


    Und natürlich kann sich eine TER auch ändern. In der Regel wird es aber billiger, da es einen Konkurrenzkampf der Anbieter am Markt gibt! Ich würde also nicht zu sehr (nur) auf die TER schielen.

    Ich kaufe z.B. meine 2 ETF, obwohl mich die Ausführung der beiden Sparpläne 3€/Monat kosten. Und bei der TER könnte ich auch noch etwas 'sparen' weil es inzwischen günstigere ETF gibt. So What, ich habe mich bewusst für meine ETF entschieden und die werden jetzt erstmal die nächsten Jahre bespart.

    In 5-10 Jahren werde ich dann man sehen wo ich stehe und ob es dann sinnvoll sein kann, mir noch weitere ETF dazu zu holen.


    Was meinst Du mit den doppelten Gebühren beim Verkauf!?

    Bei vielen Brokern kostet ein Verkauf von Anteilen Geld. Und wenn Du beide ETF gleichzeitig verkaufst, kostet es natürlich auch doppelte Gebühren. Aber über welche Summen sprechen wir da (10€, 25€, oder ???). Man kann sich auch über zu viele Dinge einen Kopf machen.:/


    Erstmal muss ich ein Vermögen aufbauen! Dann sind mir ehrlicherweise auch die Steuern oder Gebühren beim Verkauf relativ egal.

    Die Einstellung finde ich gut!

    Blöd dass ich mit dem lyx0ag angefangen habe und der Ter da ja höher ist. Hätte ich deinen IE00BK1PV551 gekannt, hätte ich den genommen. Meinst ich muss meinen verkaufen und alles in deinen Schichten?

    Immer ruhig bleiben!

    Es ist doch vollkommen egal, ob Du nun 1,2 oder 3 ETF auf den MSCI World im Depot hast. Im Gegenteil, aus steuerlichen Gründen kann es sogar von Vorteil sein, mehrere ETF auf den gleichen Index zu besparen (Stichwort FiFo beim Verkauf der Anteile)

    Entweder einfach den ETF 'liegen' lassen, oder die Anteile so verkaufen, dass Du Deinen Sparerfreibetrag von 801€ p.a. optimal ausnutzt.


    Im Übrigen sollst Du jetzt nicht blind den von mir genannten ETF kaufen. Das war nur ein Vorschlag.

    Finanztip hat hierzu auch Empfehlungen gemacht: MSCI World ETF-Vergleich: Die besten MSCI World ETFs für 2021 - Finanztip

    Letztlich muss es Deine eigene Entscheidung sein, was Du mit Deinem Geld machst und in welchen ETF Du investierst.

    Und nur wenn Du von Deinem Invest überzeugt bis, wirst Du auch die Ausdauer haben die es braucht. Wir reden hier schließlich von einen Zeitraum von min. 10-15 Jahren.

    Oh das ist krass mit den 14 Jahren, okay.. Dann lieber den https://de.extraetf.com/etf-profile/FR0010315770

    Zumindest als Basis ist ein MSCI World ETF als Langfristanlage schon mal nicht schlecht.

    Aber warum gerade der!? :/

    Ich finde die TER jetzt nicht gerade 'günstig' und auch synthetische ETF sind mir etwas suspekt.

    Warum nicht z.B. den IE00BK1PV551. Ist physisch replizierend und hat eine günstige TER.


    Grundsätzlich bin ich ein Fan der Vanguard FTSE All World ETF. Der IE00B3RBWM25 enthält dann auch Emerging Markets (z.B. China, Indien, Brasilien, Russland)!

    Justmy2Cent


    Wie man einzahlt ist eigentlich egal aber ich bin ein Befürworter der Sparpläne, da die vielen Brokern günstiger sind als Einzelkäufe. Außerdem kann ich mich dann am Anfang des Monats als erstes bezahlen.:)

    FinanzPanda

    Kein Problem.

    Dann sollte man das aber auch als Hobby wie z.B. angeln betrachten. Dort kann ich mal einen dicken Fisch mit nach Hause bringen. ;)


    Ich kann immer nur über mich und meine Situation sprechen. Bei mir hat die Geldanlage nichts mit Spaß/Hobby zu tun. Ich möchte bis zu meinem absehbaren Ausscheiden aus dem Arbeitsleben ein gewisses Polster aufbauen. Wenn dieses Polster erreicht ist, dann werde ich evtl. nochmal über den Spaß nachdenken. :D

    Ist es auch sinnvoll die beiden ETFs cyber security und Clean energy zu kaufen, weil das ja die Zukunft ist. Sicherheit im Internet, alles wird immer weiter digitalisiert und der Klimawandel mit dem man ja nicht verhandeln kann.... Wäre es sinnvoll und sicher, wenn ich bei beiden mit Einmalanlagen jetzt einsteige und es 15 Jahre liegen lasse. Was meint ihr dazu?

    Wenn Du der Meinung bist, dass diesen Branchen die Zukunft gehört, dann mach es!

    Nur warum fragst Du dann hier nach? Doch nicht so ganz von Deiner Ansicht überzeugt?;)


    Fakt ist, dass niemand in die Zukunft sehen kann. Die 'Clean Energy' z.B. hatte schon einmal einen 'Boom', der dann durch die Finanzkrise beendet wurde. Danach hat es bis 2019 gedauert, bis der Kurs dann wieder angezogen hat.

    BTW: Jemand der Ende 2007 in den Global Clean Energy investiert hat, ist bis heute noch nicht in der Gewinnzone. Das sind jetzt fast 14 Jahre!

    Der MSCI World schon sehr IT-lastig!

    Man schaue sich einfach mal die TOP10 Unternehmen von diesem ETF und dem MSCI World an. Du kaufst viele Unternehmen dann halt doppelt und gewichtest Diese dann über.

    Im Augenblick hat IT einen Lauf, ob das auch in den nächsten 10, oder 20 Jahren so weiter geht, weiß niemand!


    Ich würde dann eher über eine Beimischung von kleineren Firmen nachdenken (Small Caps). Diese sind im MCSI World nicht enthalten und das wäre dann eine zusätzliche Diversifikation.

    Die Frage sollte auch immer lauten, über welche (Sparplan)Summen wir sprechen. M.E. sollte man sich erstmal ein breites Basisinvest aufbauen (MSCI ACWI/FTSE All World). Und wenn Du da über 50K€ kommst, kann man dann auch mal anfangen über Satelliten/Beimischungen nachzudenken.

    Der Finanzwesir hat seinerzeit mal geschrieben "Keine ETF-Position im Depot unter 10K€". Und so verkehrt ist diese Faustformel m.E. nicht. Was nutzt mir eine Position vom z.B. 1000€ im Depot, wenn ich diese dann auch regelmäßig rebalancen muss!? Und selbst, wenn diese Position doppelt so gut läuft, wie Dein MSCI ACWI Basis-ETF. Dann reden wir immer noch von Kleinstbeträgen!

    Seabstian Hofft

    Alles nachvollziehbar, sollte jedoch nicht im blanken Aktionismus enden. ;)

    Dein Stiefvater hatte sicherlich andere Voraussetzungen wie Du (z.B. mit weniger Geld und in einer anderen Zeit angefangen).

    Die Frage, Die Du Dir beantworten musst ist einfach was Du genau willst. Willst Du das Vermögen relativ konservativ bewaren, oder willst Du das Vermögen deutlich vermehren.
    Eine höhere Rendite bei der Investition bedingt i.d.R. auch ein höheres Risiko.

    Und die Frage musst Du ja nicht in ein paar Tagen/Wochen beantworten, sondern dafür kann man sich ruhig etwas mehr Zeit nehmen!:)


    Es gibt von Herrn Kommer ein Buch mit dem Titel: "Souverän Vermögen schützen: Wie sich Vermögende gegen Risiken absichern"

    Ich habe dieses Buch von Herrn Kommer noch nicht gelesen, aber er hat ja sozusagen die 'Bibel' für passive (ETF)-Anleger geschrieben und geht in seinen Büchern immer sehr wissenschaftlich vor. Das könnte schonmal ein guter Anfang sein.

    Hallo Pfennigbaum21 und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    hier im Forum sind mehr interessierte Laien unterwegs und weniger das FT-Team.


    So einfach lässt sich Deine Frage nicht beantworten. Ein (Aktien)ETF und ein (offener) Immobilienfonds lassen sich nicht einfach so miteinander vergleichen, da es sich um vollkommen andere Anlageklassen handelt. Immobilienfonds sind deutlich schwankungsärmer als Aktien ETF.

    Ich würd mich mal mit REIT's beschäftigen, wenn es Dir mehr um die Investition in Immobilien geht.

    REITs - Geldanlage - Finanztip Forum


    Was ist denn das Ziel Deiner Geldanlage?

    Ich sehe das auch so, wenn man in Unternehmen investiert, unterstützt und fördert man sie und gibt ihn finanzielle Ressourcen, da möchte ich auch Ideen und Konzepte pushen, die mich selbst begeistern und die ich gut finde, die etwas für die Umwelt tun.

    Du hast die Rendite vergessen. :/

    Man kann auch aus idealistischen Gründen in etwas investieren von dem man überzeugt ist. Sie wie z.B. auch viele Menschen Zeit und/oder Geld für gemeinnützige Dinge investieren. Das Problem geht immer dann los, wenn man für seine Investition auch eine monetäre Rendite erwartet.

    Die Vergangenheit hat bereits mehrfach gezeigt, dass man mit 'nachhaltigen' Investments sehr vorsichtig umgehen muss.

    Man sollte sich bei aller Begeisterung über die Idee oder das Konzept immer die Frage stellen, ob wirklich langfristig wirklich eine substantielle Rendite erwirtschaftet werden kann. Als negative Beispiele wäre hier z.B. Prokon oder auch Solarfirmen wie z.B. SolarHybrid AG genannt. Die Geschäftsmodelle mögen u.a. durch Subventionen eine Zeit lang funktioniert haben. Aber wirklich 'nachhaltig' ist so ein Modell ja nicht.

    Und leider fallen m.E. überwiegend Privatinvestoren auf solche 'nachhaltigen' Investments herein (grauer Kapitalmarkt). Die professionellen Investoren lassen aus gutem Grund die Finger von so etwas bzw. prüfen die 'Nachhaltigkeit' der Geschäftsideen jenseits des 'grünen' Ansatzes.

    Hallo Thebat ,

    da Frage ich mich dann nur, warum nur es nur rund 20% der aktiven Fonds schaffen über einen Zeitraum von 10 Jahren Ihren Vergleichsindex zu schlagen. :/

    Ganz Offensichtlich schaffen es die meisten 'Steuerleute' ja nicht die 'Eisberge' zu umschiffen.;)

    Kann es nicht sogar sein, das feste Regeln ja gar nicht so verkehrt sind? Evtl. geht es dann in 50% der Fälle gut aus, wenn man sich an feste Vorgaben hält. :/


    Blättern wir etwas zurück in die gute alte 'vor' ETF-Zeit!

    Man blicke zurück auf Japan in den 80'er Jahren, oder mal auf die DotCom-Blase Anfang dieses Jahrtausends.

    Da haben es 'eigenständige Denker und Analysten' es auch ganz ohne ETF geschafft den Markt in Blasen zu treiben und zu crashen! ;)

    Aber ich verstehe schon. An der nächsten Blase sind dann die ETF schuld. :D

    Thebat

    Ja, diesmal ist Alles anders, oder? ;)


    Und bei mir kam das tatsächlich über eigene Überlegungen zu den Unterschieden aktive Fonds vs. ETF.

    ETF steht ja erstmal nur für 'Börsengehandelter Fonds'.

    Was bitteschön unterscheidet denn nun einen aktiven Fonds von einem ETF? Warum sollen ETF gefährlich sein, aktive Fonds aber nicht!? :/

    Es sind ja in beiden Produkten die gleichen Aktien enthalten (bei physischer Replikation).

    Was ist denn mit den ARK-ETF!? Sind ja sozusagen aktiv gemanagte ETF?

    Wie sieht es mit dem ARERO Fonds aus. Ist ja ein aktiver Fonds, der aber mit festen Regeln arbeitet? Ist das nun auch schon ein ETF, oder wie?


    Ich freue mich auf Deine Argumente, warum ein ETF 'gefährlicher' sein soll als ein aktiver Fonds.

    Vom "Team Aktien" höre ich meist zwei Argumente:

    1) Man glaubt, den markt schlagen zu können. Dann frage ich mich, wieso dann trotzdem Geld in ETF gesteckt wird. Glaubt man nun an sich oder nicht?

    2) Es mache Spaß und motiviere. Okay, das ist subjektiv. Mir macht es Spaß, wenn am Ende am meisten Geld rauskommt. :)

    Man sollte bei Allem was man tut , immer ehrlich zu sich selbst bleiben. Dazu gehört m.E. auch, dass man seine Strategie nach einer gewissen Zeit (z.B. nach 5 - 10 Jahren) hinterfragt und mal analysiert, ob man den 'Markt' dann nach Kosten/Zeitaufwand auch wirklich geschlagen hat.

    Hier mal die Erfahrung von Stefan dazu:

    https://stefansboersenblog.com/2020/02/23/nur-noch-etf/


    Ich habe mich vor 2 Jahren für eine 100%ige ETF-Strategie entschieden und bin aktuell sehr zufrieden damit, was bei der aktuellen Situation an den Märkten ja auch keine große Überraschung ist.;)

    Hallo stowaway und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    ich habe vor rund 2 Jahren die Dynamik meiner alten KLV (ohne BUZ, Garantiezins 3,5%) zunächst ausgesetzt und jetzt endgültig gekündigt. Meine KLV läuft aktuell noch 10 Jahre.

    Beim nachrechnen, kam ich halt an den Punkt, wo sich die dynamischen Beitragserhöhungen nur noch 1 zu 1 in der Garantiesumme des Vertrags widerspiegelten, sie also keine Rendite mehr brachten.

    Da sorge ich lieber dafür, dass das Geld zusätzlich in mein ETF-Depot fließt.


    Gleichzeitig mit der endgültigen Kündigung der Dynamik habe ich meine KLV auf jährliche Zahlungsweise umgestellt. Das brachte dann 5% Rabatt auf den Jahresbeitrag.

    Ich muss zwar jetzt einmal im Jahr etwas mehr Geld hinlegen, aber bei 0% Verzinsung auf dem Konto kann ich das leicht verschmerzen.

    :sleeping:

    Sorry, aber die Diskussion gibt es doch schon (fast) so lange es ETF gibt!

    Aber wie viele Anleger sind denn wirklich reine ETF-Anleger!? Und vor Allem, wie viele davon legen wirklich ausschließlich in marktbreite ETF an!? Nur weil es ein ETF ist, muss ja nicht ein marktbreiter/weltweiter Index dahinter stehen. Es gibt ohne Ende Themen- bzw. Sektor-ETF (Wasserstoff, Gaming, Halbleiter, e-Mobilität, usw.). Dann gelten ja die Vorbehalte in der gleichen Form für aktive Fonds, oder!?

    Und immer dran denken. ETF wurden eben nicht für uns Kleinanleger geschaffen, sondern gerade damit institutionelle Anleger einfach Ihre Millionen/Milliarden anlegen können! Wir Kleinanleger dürfen da halt mitspielen.

    Außerdem, muss man sich doch nur anschauen welche Firmen den die Markttreiber sind! Wer vor 10 Jahre in die FAMTANG*-Aktien investiert hat wohl alle ETF deutlich ausperformt. Sind jetzt die ETF daran Schuld, dass gerade diese Firmen so abgegangen sind, oder liegt es nicht doch mehr an den Firmen und deren Produkten/Umsätzen/Gewinnen?;)


    *Facebook, Microsoft, Apple, Tesla, Amazon, Nvidia, Google

    Hallo Shannon und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    zunächst mal seien ein paar Fragen erlaubt. Bei welchen Broker hast den Deka Fonds hast und welchen Fonds du hast (ISIN) und wie alt der Fonds ist (vor 2008?)?

    Je nach aktuellem Broker (Kosten) könnte im Zuge der Umstellung auf einen ETF auch ein Wechsel des Brokers sinnvoll sein.

    Wie sieht es mit der Nutzung des Freibetrags (801€ p.a.) aus (ausschüttender oder thesaurierender Fonds)?

    Ja genau Vermögenserhalt und evtl. auch mir nachaltig weniger sorgen um mein "(über)leben" zu machen.


    Ich überlege momentan ja auch eine gemixte Strategie zu fahren und auch etwas in Richtung Trading und Investing zu machen.

    Bei einem Barvermögen von 1,2 Mio. sollte man sich grundsätzlich keine allzu große Sorgen um das 'überleben' mehr machen müssen. Wenn man auf dem Teppich bleibt, und das Geld investiert, lässt sich damit sehr entspannt in die Zukunft schauen.


    Ich würde mir an Deiner Stelle erstmal in aller Ruhe überlegen, was ich überhaupt mit dem ererbten Vermögen machen will und welche Auswirkungen das Geld auf mein zukünftiges Leben haben wird.

    Um es mal salopp zu sagen, es soll Leute geben, die sich mit so einer Summe für den Rest Ihres Lebens irgendwo auf der Welt ein schönes Leben machen.


    Und Trading ist keine Investition!!!

    Ich zitiere hier mal Herrn Kostolany:

    Wer viel Geld hat, kann spekulieren;

    wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren;

    wer kein Geld hat, muß spekulieren.