Beiträge von monstermania

    Mein Ziel ist 100K so anzulegen, dass ich übers Jahr Geld für ein Projekt zu Verfügung habe. Da schien mit der Ausschütter geeignet. Aber 2% sind doch etwas mager. Wenn ich Dich richtig verstehe, schlägst Du eher einen Thesaurier vor, wo ich einen Gewinnanteil dann wieder verkaufe.

    Evtl. solltest Du Deinen 'Plan' noch etwas näher erläutern.

    Im Allgemeinen empfiehlt sich eine Anlage in einen Aktienfonds/ETF nur wenn Du einen längeren Anlagehorizont hast (min. 10, besser 15 Jahre).

    Bei kurzzeitigen Investitionen besteht immer die Gefahr eines heftigen Kursrutsches (Crash), so dass Deine Investition durchaus auch einige Jahre im Minus sein kann! Dann sollte man logischerweise kein Geld aus dem Depot entnehmen (Anteile verkaufen), da die Buchverluste dann real werden.

    Auf evtl. Ausschüttungen hat ein Kursrutsch natürlich auch Auswirkungen, da die Ausschüttungen immer prozentual vom Kurs abhängen.

    Parallel lasse ich meine LV (Beginn: 1995/ Erste Auszahlungsmöglichkeit 2026) von der HH Verbraucherzentrale überprüfen: dauert leider zur Zeit 4 Monate!
    Wenn ich den LV-Rechner von finanztip (den ich ohne Anleitung gemacht habe, da ich diese nicht finden konnte) richtig angewendet habe, ist die Rendite negativ.


    Wenn ich spätestens in 4 Monaten (Antwort VZHH) mindestens die Beiträge freistelle, würden ich diese stattdessen in den ETF stecken und 2026 auch die Versicherungssumme und auch immer dann, wenn ich Geld frei hätte - aber immer anteilig 1/3 in Aktien - 2/3 Tages-/Festgeld - so meine Überlegung.

    Ich glaube, hier solltest Du nochmals genau prüfen (lassen)!

    Der Garantiezins einer KLV lag 1995 bei 4% auf den Sparanteil. Da mag ich kaum an eine negative Rendite glauben. Meine KLV von 1990 mit einem Garantiezins von 3,5% liefert eine solide Rendite und ist neben meinem ETF-Depot der sichere Anteil meiner Altersvorsorge.

    Hmm,

    die Frage ist doch, wie lange willst Du warten!? Wenn ich mir die Kursentwicklung von Telefonica so ansehe folgt die Aktie langfristig nur einem Trend.

    Du darfst ja auch nicht vergessen, dass Du durch die Inflation nochmal ca. 1,5% p.a. real verlierst.

    Wie sieht es mit den Dividenen aus?


    Du solltet Dir die Fragen stellen, wie Deine Alternativen aussehen.

    Glaubst Du, dass sich der Kurs langfristig wieder deutlich erholen wird? Glaubst Du an das Unternehmen? Werden solide Dividenden ausgeschüttet? Dann behalte die Aktie.

    Klaubst Du, dass der Kurs eher die nächsten Jahre weiter so vor sich hintaumelt, aber keine echte Entwicklung zeigt? Dann verkaufe die Aktie und investiere Dein Geld anders.

    Du hast weder geschrieben, was Du verdienst, noch wie viele Kinder vorhanden/geplant sind. Auch die staatl. Förderung hast Du nicht erwähnt.

    Riester 'lohnt' sich i.d.R. nur für den Anbieter außer Du bist Geringverdiener, hast viele Kinder oder verdienst richtig viel! ;)

    https://hartmutwalz.de/riester…kommt-einen-neuen-sattel/

    und nach dem fairr-Debakel im Corona Crash

    https://hartmutwalz.de/voellig…ordnete-fehlkonstruktion/

    Grundsätzlich stehe ich auf dem Standpunkt, nimm lieber Deine 50€/Monat und bespare damit einen weltweiten Aktienfonds (ETF). Bis zur Rente kommt da ein nettes Sümmchen zusammen.


    Aber!

    Riester hat den Vorteil (m.E. der Einzige), dass dir das Geld auch im Falle eines abrutschen in die Grundsicherung verbleibt (Hartz4). Auch auf eine evlt. spätere Grundrente wird Dir Riester AFAIK nicht angerechnet.


    Nun kommt es also auf Dich und Deine Einschätzung an, ob Du evtl. einen Riester als absolute Minivorsorge laufen lassen willst.

    Ich mache es nicht, aber Jeder muss das für sich selbst entscheiden.

    Auf jedem Fall scheint Dein Produkt zu den teureren Produkten zu gehören.

    https://www.test.de/Riester-Re…List&defaultprofile=suche

    Aber Du kannst ja zu einem anderen Anbieter umziehen...

    Ich bin froh nie in eine eigne Immobilie investiert zu haben. Allerdings aus heutiger Sicht als fast Fünfziger. Mit Mitte 20 hatte ich auch noch den Traum/Wunsche vom eigenen Haus. Wohl auch, weil eigentlich alle in meinem Umfeld irgendwie ein eigenes Haus hatten (Eltern, Elternmeiner Freunde, usw.). Ist auf dem Land halt irgendwie normal. Sozialisierung halt. :)


    Was hat zu meinem Sinneswandel geführt?

    Mehrere Jobwechsel/Umzüge, Trennung, die Erkenntnis, das ich eh die Hälfte des Tages gar nicht in meiner Wohnung bin, sondern dass die Wohnung eigentlich mehr eine Schlafstätte ist. ;)

    Die Feststellung, dass wir gerne Wegfahren/Reisen und auch sonst gerne draußen sind. Nachdem das Kind meiner Partnerin ausgezogen ist, unsere kleine Wohnung mehr als groß genug für uns Beide ist.


    Dann sehe ich jetzt meine Eltern. Beide >80 und in Ihrem eigenen Haus. Für die notwendigen Arbeiten (Putzen, Garten, usw.) benötigen Sie inzwischen Hilfe (Kosten). Hilfe, die ich durch die Entfernung nicht geben kann. Das Haus verfällt zusehends, da inzwischen 50 Jahre alt. Es müssten diverse Dinge gemacht werden, nur lohnt es sich für meine Eltern einfach nicht mehr. Von uns Kindern will das Haus eh keiner haben, da wir beide weit weg wohnen.

    Ich hatte meinen Eltern vor über 10 Jahren geraten das Haus zu verkaufen und sich eine betreute, altersgerechte Wohnanlage zu suchen (in unserer Nähe). Mit dem Geld hätten meine Eltern noch Reisen können, usw.

    Aber Nein, das Haus ist unsere Lebensleistung, dass verkauft man doch nicht! Halt eine andere Generation! Irgendwann werden Sie oder einer von Ihnen das Haus wohl aufgeben müssen. Dann wir das Haus eh für die Pflege draufgehen.

    Ein Haus mag im Alter zwar mietfrei sein, aber irgendwann kommen halt Kosten für die Instandhaltung auf. Und ob man im Alter 100 oder 200qm weiter allein instand halten kann, ist auch nicht sicher.

    Wir sind auf jedem Fall froh kein Haus zu haben. Wir hoffen, dass es unsere Gesundheit und die finanziellen Möglichkeiten zulassen, dass wir uns im Ruhestand den Winter über in den Süden absetzen und im Sommer dann verstärkt Reisen können.


    M.E. ist eine selbst genutzte Immobilie eine Frage des Lebensstils. Ich bin ja selbst in einem Haus mit Garten aufgewachsen und sehe da als Familie durchaus Vorteile. Aber, ob man für diese 15-20 Jahre wirklich eine eigene Immobilie braucht!? Kann man machen, muss man aber nicht!

    Gut, wenigstens bis Du ehrlich und stehst zu Deinem Fehler! Die Meisten berichten dann ja nur, wenn Ihr 'Zocken' dann im Nachhinein erfolgreich war.


    Ich würde wieder per Sparplan in den Markt gehen. Den Zeitpunkt des nächsten Crash bzw. größeren Rücksetzers kann Dir halt Niemand voraussagen!

    Jeden Monat, den das Geld arbeitet und Renditen abwirft steigert Deine 'Flughöhe'. Sprich beim nächsten Crash kannst Du auch nicht mehr so tief abstürzen!;)


    Ich bekomme im April noch mal eine 5-stellige Summe aus einem alten Bausparvertrag ausgezahlt. Dieses Geld werde ich ab Mai bis Ende des Jahres per Sparplan in meinen ETF anlegen. Die Vorgehensweise habe ich mir das schon Anfang des Jahres genau ausgerechnet und genau so werde ich das auch machen. Egal, was die Märkte bis dahin machen!

    Mein Invest hört ja nicht Ende 2021 auf, sondern läuft (hoffentlich) die nächsten 25-40 Jahre weiter (15-20 Jahre Ansparphase, dann 20-25 Jahre Entnahmephase).

    Getreu der Börsenweisheit: Time in the market, beats timing the market!

    VivaLosTioz

    Ich empfehle mal wieder den Finanzwesir. Herr Warnecke hat 2015 mal diverse ETF-Kombinationen durchgerechnet.

    https://www.finanzwesir.com/blog/etf-index-rendite-vergleich

    Auch wenn die Berechnung schon älter ist, hat sich nichts grundsätzliches an den Schlussbetrachtungen in seinem Beitrag geändert! Letztlich werden wir alle immer erst in Nachgang wissen, welches ETF-Portfolio Schlussendlich die beste Performance gebracht hat.

    Ich bevorzuge das Motto: KISS=Keep It Simple, Stupid


    Aber letztlich bleibt es Deine Entscheidung und Dein Depot.

    Wenn Du damit gut schlafen kannst, dann mach es so wie Du magst.

    VivaLosTioz

    Führe Du doch aus, warum Du Dich für diese Auswahl entschieden hast!

    Ist doch Dein Depot. ;)


    Meine Meinung:

    Mir wäre die Gewichtung auf Deutschland zu groß. Die DAX-Werte sind eh schon im MSCI World enthalten. Außerdem wäre mir der Anteil der EM zu gering.

    Die ING hat aber auch angekündigt ab April alle ETF Sparpläne kostenlos zu machen wodurch die 1,75% wegfallen. Ansonsten ist es bei einer langfristigen Anlagestrategie tatsächlich vernachlässigbar.

    Ok,

    das mit dem Wegfall der 1,75% ab April wusste ich nicht.

    Aber wie kommst Du zum 2. Teil Deiner Aussage!? 1,75% pro Sparrate wären schon heftig. Da ist man von den Kosten schon auf dem Niveau eines aktiven Fonds! Vor allem wenn man dann sieht, dass sich diese Kosten problemlos vermeiden lassen (z.B. durch Wahl eines anderen Brokers)

    Hallo VivaLosTioz und Herzlich willkommen im Finanztip-Forum,

    generell sollte man die Kosten möglichst niedrig halten. 1,75% pro Sparrate sind ziemlich hohe Kosten! Mal so zum Vergleich. Ich komme bei meiner Sparrate auf Kosten von 0,27% p.a. für meine Sparpläne.

    Dann fällt noch die TER auf die ETF an (0,2%).

    Evtl. wäre ein anderer Broker eine Option. So bietet z.B. Scalable Capital den "Free Broker" an. Hier sind 600 Aktions-ETF kostenlos besparbar und darüber hinaus 1 weiterer beliebiger ETF!

    Außerdem kostet ein Verkauf nur 0,99€!


    PS: Die Verkaufskosten fallen pro Verkauf an und nicht per se einmal im Jahr. Wenn Du also nichts verkaufst fallen auch keine Kosten an!

    Rein aus Interesse würde mich trotzdem interessieren, ob ihr durchweg Robos nicht gut findet und ob es nur an den Gebühren liegt oder ob ihr wirklich denkt das ihr mit einem ETF auf MSCI World wirklich besser fahrt.

    Die Kosten sind m.E. einfach der Punkt. Im Vergleich zu (m)einem 08/15 Portfolio aus 2 ETF bestehend aus MSCI World/MSCI EM muss der Robo Advisor jedes Jahr eine höhere Rendite erzielen um allein nur die Kosten wieder herein zu holen.

    Ob das die Robo-Advisor dauerhaft schaffen werden!? Keine Ahnung. Ich habe da aber meine Zweifel.

    Schauen wir nur mal 2019 und 2020 (Corona Crash) an:

    - MSCI World +27% und +15%

    - MSCI EM +18% und +18%

    Zum Vergleich mal eine Übersicht diverser Robo-Advisors und die Performance:

    https://www.finanzen.net/ratgeber/wertpapiere/robo-advisor

    Dabei natürlich beachten, welches Jahr und Aktienquote dabei betrachtet wurde. Haut mich jetzt nicht um.

    Die Zukunft wird letztlich zeigen, wer besser fährt. :)

    Was haltet Ihr von der Idee? Zu verrückt?!

    ...

    Am Ende des Jahres hatte ich dann hochgerechnet mit den Fonds eine Performance von ca. 40% p.a. und mit den Aktien 20% p.a. (die hatte ich zu lange gehalten...) erreicht und war sehr zufrieden.


    Seit einiger Zeit lese ich mich weiter in das Thema Aktien ein. Das heißt, ich bin vermutlich weniger der "Geldanleger" sondern mehr der "Spekulant"!?

    Hmm,

    ist irgendwie wie in der Mode. Alles kommt irgendwann wieder.

    Die Idee ist ja nicht neu. Ich habe aber immer das Gefühl, wenn die Börsen lange Zeit nur in Richtung steigender Kurse laufen, kommen immer wieder die gleichen Ideen auf!

    Ich muss dann immer an das Ender der 90'er Jahre zurück denken, als viele Anleger innerhalb weniger Wochen/Monate zu 'Millionären' wurden.

    Ein paar haben es letztlich sogar geschafft die Kursgewinne mitzunehmen, viele Andere sind sang- und klanglos untergegangen. Was auch heute noch nachwirkt und viele Anleger dauerhaft von den Aktienmärkten ferngehalten hat. Ich sag da nur 'Volksaktie' Telekom. Damit haben viele Bekannte von mir einige tausend Markt versenkt. Teilweise sogar auf Kredit!

    https://www.focus.de/finanzen/…illionaer_aid_306413.html


    Im Nachhinein, gewinne ich jede Woche im Lotto! D.H. im Nachhinein, hätte ich auch immer gewusst wann ich in welche Aktien hätte investieren müssen. Da ich das aber leider vorher nicht weiß, kauf ich lieber gleich den ganzen Markt (weltweiter Index-Aktienfonds=Index ETF). ;)

    Reich werden kann ich damit wohl nicht, da ich damit auch alle fußlahmen Aktien kaufe. In der Vergangenheit ließen sich damit aber im Schnitt 7% p.a. Rendite erzielen.

    Mal so zum lesen: https://www.finanzwesir.com/blog/etf-rendite-inflation


    Ich will niemandem etwas vorschreiben. Du musst selbst Deine Erfahrungen machen. Du willst spekulieren und den Markt schlagen? Bitteschön, dann leg los!

    Aber man sollte immer nur das Geld anlegen, auf das man auch verzichten kann und man muss genau verstehen, in was man da genau investiert! Sonst kann es Dir schnell ergehen wie dem Anlegern hier:

    https://www.spiegel.de/wirtsch…0-000-euro-a-1023799.html

    Wenn Dir und Deiner Frau die Risiken bewusst sind, spricht nichts dagegen den vor Dir angedachten Weg zu gehen.


    Mein Weg ist das auf jedem Fall nicht!

    monstermania

    Eigentlich ist der einzige Vorteil für mich persönlich, dass ich mich vermeintlich um nichts kümmern muss bzw mir keine Gedanken machen muss welchen ETF ich kaufe, wo ich diesen kaufe etc. Deshalb hatte ich mich nach einigen Finanztip Videos und Artikeln für den Robo entschieden. Ich bin nicht sehr entscheidungsfreudig und würde ewig nach dem richtigen Anbieter und dem richtigen ETF suchen und lesen. Mal als kleines Beispiel: Dieses Geld was ich da jetzt investiert habe und das Geld was zusätzlich demnächst noch dazu kommt wollte ich schon 2015 in ETF‘s investieren, habe es aber nie gemacht, weil ich immer wieder an dem Pinkt gelandet bin das ich mir nicht zu 100% sicher war zwecks Anbieter etc. Diese Robo haben mir irgendwie ein gutes Gefühl gegeben und so liegt das Geld wenigstens nicht mehr auf dem Giro, was schonmal ein voller Erfolg ist 😂😂😂😅

    Ok. Hauptsache erstmal anfangen!!! :)

    Ich habe mich leider erst 2019 richtig mit meiner Altersvorsorge/Rentenlücke beschäftigt und bin seither investiert. Wobei mir der Corona Crash dann schon nach einigen Monaten den ersten Dämpfer verpasst hat. <X

    Im Endeffekt war es aber gut für mich, da ich feststellen konnte, dass ich die Ruhe bewahrt habe und einfach Stur weiter gemacht habe.


    Schau Dir das jetzt erstmal für 1-2 Jahre an. Evtl. bist Du dann schon deutlich ruhiger und siehst das mit den Schwankungen auf dem Aktienmarkt entspannter. Immer daran denken, so lange Du nicht verkaufst, wird der Verlust auch nicht realisiert!

    Evtl. bist Du dann auch bereit Dich selbst um Dein Geld bzw. Deine Anlagestrategie zu kümmern. Sprich die ETF in die Du letztlich investierst selbst auszuwählen. Spart Dir halt die Robo-Kosten. Jeder € weniger Kosten multipliziert sich über die Jahre!

    Mir hat der Finanzwesir Albert Warnecke sehr dabei geholfen, dass richtige 'Mindset' zu entwickeln.

    https://www.finanzwesir.com/

    Gerade sein Buch war verglichen mit dem 'Kommer' für mich deutlich praxisorientierter.

    Letztlich geht es mir nicht darum reich zu werden, sondern ich möchte halt nicht Arm sterben! Wobei, wenn just an meinem Todestag mein ganzes Geld weg wäre, hätte ich Alles 100% richtig gemacht. :)


    Was die Auswahl des/der ETF angeht. Wenn Du Dein Geld in ETF auf die großen marktbreiten Indizes (MSCI World/MSCI EM, MSCI ACWI oder FTSE All World) investierst spielt der ETF-Anbieter fast keine Rolle mehr (ETF >5 Jahre am Markt, >100 Millionen im ETF).

    Außerdem geht man ja keine Ehe mit dem Anbieter ein. Man kann jederzeit den ETF-Anbieter wechseln.

    Und Deine 'mangelnde Entscheidungsfreude' sehe ich sogar als Vorteil an! ;) Damit ist die Chance einfach größer, dass Du den einmal eingeschlagenen Weg stur weiter gehst.

    Abgerechnet wird an der Börse erst am Schluss. Und wann Schluss ist, bestimmst Du selbst.

    Bin 31 Jahre alt, zählt das als jung ? 😂😂

    Bin halt nicht sicher mit diesem Verhältnis weil man überall was anderes liest.

    Jo, ich würde Dich mit 31 noch als jung bezeichnen...

    Das Verhältnis zwischen Rendite und Risiko musst Du halt nach Deinem persönlichen Risikogefühl setzen. Aktien(ETF) können in einer Krise/Crash durchaus mal 50% an Wert verlieren. Das passiert mit Anleihen i.d.R. nicht. Dafür gibt es auf Anleihen halt auch fast keine Rendite (mehr).

    Allgemein geht man halt davon aus, dass ein junger Mensch einen Crash ruhig aussitzen kann, wenn man zum Zeitpunkt des Crash 10-20 Jahre Investitionszeitraum vor sich hat.

    Im Übrigen würde ich mir als normaler Kleinanleger keine Anleihen in Depot packen. Für Hunderttausend € reicht eine Festgeldtreppe vollkommen aus.

    Es gibt so eine Faustregel: Risikobehafteter Anteil = 100% - Lebensalter. Demnach wird empfohlen mit 30 Jahren sein Geld zu 70% in risikobehaftete Anlagen (z.B. Aktien, ETF) zu investieren.

    M.E. kommt es dabei viel mehr auf die persönliche Lebensplanung/Risikoaffinität an. Ich bin mit knapp 50 zu 80% in Aktien-ETF investiert und schlafe damit sehr gut! Um die weitere Planung mache ich mir frühestens mit 61 Gedanken. Dann werde ich absehen können, wie lange ich letztlich arbeiten muss.


    Zum Thema Robo-Advisor.

    Welchen Vorteil hat die Anlage(empfehlung) per Robo-Advisor gegenüber der eigenen Finanzplanung!? Gerade im Corona Crash haben sich die Robo Advisor nicht gut behauptet:

    https://www.sueddeutsche.de/wi…ash-der-roboter-1.4876006

    Im Kern sind die Ausreden bei allen Anbietern gleich.

    So etwas gab es noch nie...

    Unvorhersehbar...


    Tja, da bleibe ich doch lieber bei meinem selbst verwalteten Depot und spare mit die Gebühren.

    Ich würde den AG-Zuschuss immer mitnehmen.

    Das ist ja genau das Problem, dass man ob des "geschenkten" Geldes blind eine bAV abschließt.

    Wie Prof. Walz in dem verlinkten Artikel durchrechnet, kommt nur dabei oft einfach nix rum.


    SabWe

    Das mit der Diversifikation der Altersvorsorge kann ich gut nachvollziehen. M.E. der größte Vorteil von bAV, Riester/Rürup ist genau der, dass Dir diese auch im Falle eines abrutschen in Hartz4 nicht genommen werden können!

    Ob sich eine bAV unter den Bedingungen Deines AG/Vertrags für Dich lohnt, oder z.B. ein Riester/Rürup möglicherweise eher für Dich rechnet kann Dir m.E. nur Jemand sagen, der die Vertragssituation genau kennt und das dann auch mal genau nachrechnen kann.

    Auch spielen Deine persönlichen Lebensplanungen dabei eine Rolle (Wohnungsplanung/Familienplanung/Arbeitgeber, usw.).

    Du solltest Dir m.E. einen unabhängigen Honorarberater suchen, der die unterschiedlichen Möglichkeiten der Altersvorsorge auf Grund Deiner Situation/Planung durchrechnet.


    PS: ETF ist m.E. schon mal ein guter Einstieg!

    Hallo,

    eine bAV lohnt sich eigentlich nur dann, wenn der AG richtig was dazu gibt (und nicht nur die 15% die er jetzt ohnehin dazu geben muss!)

    Einen bAV-Rechner kenne ich nicht, sehr wohl aber diesen Artikel von Prof. Dr. Hartmut Walz zur betrieblichen Altersvorsorge:

    https://hartmutwalz.de/betrueb…eine-herbe-enttaeuschung/


    Die Rechnung von Prof. Walz kann ich sehr gut nachzollziehen. Leider konnte/wollte Ihm die Versicherung bzw. der Makler Ihre Berechnungsgrundlage nicht zur Verfügung stellen... 8o

    @all

    Ich wollte hier keine grundsätzliche Diskussion zum Thema ETF/Hartz4 lostreten.

    Man sollte sich dieses Risikos halt bewusst sein. Der schlecht performende Riester-Vertrag bleibt einem zumindest auch bei Hartz4.


    Wichtig ist und bleibt, dass man sein Portfolio/Altersvorsorge breit aufstellt und nicht "alle Eier in einen Korb" legt. Versicherungen wie eine BU sind sicherlich ein Baustein, der zu einer Planung gehört.


    Das Leben allgemein ist und bleibt ein Risiko. ;) Es ist aber auch wunderschön und ich stelle mich diesem Risiko gern!