Beiträge von monstermania

    Danke für die Antwort. Dann ist wohl Beitragsfrei stellen die beste Lösung.

    ...

    Bekomm ich trotzdem zumindest das bis heute eingezahlte Kapital wieder raus?

    Ja, bei einer Beitragsfreistellung müssen Dir bei Riester zumindest alle Deine Beiträge + die staatl. Zulagen garantiert werden.


    Das Minusgeschäft machst Du bereits durch die Inflation. Nehmen wir mal an, Du hast aktuell 10K€ in Deinem Riester (Eigene Beiträge + staatl. Zulagen). Diese 10K€ kommt aber erst in 30 Jahren zu Auszahlung.

    20000DM von 1992 entsprechen 2021 einer Kaufkraft von 6200€. Du wirst also so oder so mit dem Riester-Vertrag einen realen Kaufkraftverlust hinnehmen müssen.;)

    Was auch noch gehen würde, wäre eine 'förderschädliche' Kündigung. Dann müsstest Du aber alle Zulagen/Steuervorteile zurückzahlen.

    Riester Rente kündigen, oder lieber Vertrag wechseln? - Finanztip


    Aber auch eine Kündigung kann sich durchaus noch rechnen, wenn man noch genug Anlagehorizont hat. Ein weltweiter ETF kann durchaus 6% p.a. erwirtschaften. Da gibt es dann aber eben keine 'Garantie'!

    Ich finde das Argument: Wenn jemand doch weiß, wie man Geld an den Finanzmärkten verdient, wieso sollte er es denn dann jemand anderem beibringen, immer sehr Bauernschlau.

    Nun, zunächst mal sollte man Unterscheiden, ob Jemand 'nur' prinzipiell weiß wie man Geld an den Finanzmärkten verdient, oder ob er es nachweißlich in den letzten Jahren/Jahrzehnten auch tatsächlich getan hat! ;)

    Dann kommt gleich als nächstes die Frage, wie erfolgreich war derjenige. Spricht hat er mit seinen Investments den 'Markt' geschlagen. Man will ja nur von den Besten lernen, oder?


    Das wichtigste ist jedoch: Man muss sich selbst fragen, ob man es überhaupt versuchen will den Markt zu schlagen oder reicht einem die schnöde Marktrendite um die langfristigen Ziele zu erreichen. Wenn man dann für sich selbst feststellt, dass einem die Marktrendite reicht, kann man sich eine Schulung auch gleich sparen. :)

    Ein Problem dürfte sein, dass die Finanzämter ja auch nicht blöd sind. Sprich, wenn Ihr die Güterstandschaukel nur nutzt um Euren Kindern die Erbschaftssteuer zu 'ersparen', wird das Finanzamt ziemlich entsprechend dagegen vorgehen und das so nicht akzeptieren.


    Da würde ich mich da an die entsprechenden Spezialisten in diesem Bereich wenden. Gibt ja genug Steuerfachleute/Rechtsanwälte, die entsprechende Dienstleistungen anbieten.

    Den steuerlichen Aspekt sollte man auch in Betrachtung ziehen.

    Bei einem späteren Verkauf von ETF-Anteilen, werden die Anteile strikt nach FiFo-Prinzip verkauft. D.H. die ältesten gekauften Anteile des ETF werden auch als erstes wieder verkauft. Da die ältesten Anteile dann i.d.R. auch die höchsten Gewinne erwirtschaftet haben, wird auch der Steuerbetrag hier am höchsten sein.

    Es kann also je nach eigener Finanzplanung durchaus sinnvoll sein mehrere 'gleiche' ETF zu besparen.

    So könnte man z.B. einen ETF als langfristigen späteren 'Renten-ETF' besparen. Und einen 2. gleichen ETF um sich eine kurzfristigere Investition zu 'ersparen'.

    Bei mir läuft es immer noch gleich 97 Prozent Anleihen. Das ist versagen auf der Ganzen Linie

    Das Problem wird wohl eher sein, dass Fairr jetzt jeden Vertrag individuell betrachtet, was Sie ja zum Zeitpunkt des Cash-Locks im März 2020 nicht gemacht haben!

    Bei Deinem Vertrag geht Fairr wohl davon aus, dass Sie Ihre Garantien so erreichen können. :/

    Auch wenn man es nicht glauben möchte. Fairr 'muss' nur die Garantien erwirtschaften und es geht nicht darum eine maximale Rendite für den Sparer zu erzielen.

    Pantoffelheld

    Gibt aber so Einige, die auf dieser Basis Ihr Wohlstandsmodell aufgebaut haben. Diese tummeln sich vorwiegend in den (a)sozialen Medien und bieten gegen eine 'geringe' Gebühr Ihr Immobilien-Mentoring-Programm an.

    Da soll es sogar Welche geben, der mehr Geld mit Ihrem Mentoring verdienen, als aktuell mit Ihren Immobilen! ;)

    Ich werde gezwungen sein, "irgendwann" die Wohnung zu wechseln, da ich Bedenken habe, mit zunehmenden Alter nicht mehr die Stockwerke zu meiner Wohnung zu schaffen (zur Zeit ist das keinerlei Problem). Bauchgefühlmäßig tendiere ich zu der Annahme, ein Wohnungswechsel bereits jetzt anzustreben, wenn nach der Wahl klarer (<hust>) werden wird, wie mit den Mietpreisen umgegangen werden wird.

    Klar,

    das kann ein Problem werden. Wir wohnen z.B. im 3. Stock. ;)

    Wir wohnen schon lange in der Wohnung und haben dementsprechend eine recht geringe Miete.

    Wir versuchen möglichst realistisch an das Thema heran zu gehen. Meine Partnerin und ich sind ~50. Da sollten wir doch noch so 20 Jahre die 3 Stockwerke schaffen.:/ Ist ja auch eine Art von täglichem Fitnessprogramm. Und nun schon auf 'Verdacht' eine andere Wohnung zu suchen, weil wir es in 20 Jahren möglichweise nicht mehr in den 3. Stock schaffen!? Fällt uns nicht im Traum ein. Lieber sparen wir etwas mehr bzw. investieren das gesparte Geld in unsere Urlaube.


    Keiner weiß doch, ob wir Beide überhaupt noch 20 Jahre leben. Wir versuchen daher auf 'Sicht' zu fahren. Wenn es dann irgendwann schwerer mit den Treppen wird, muss man halt schauen, ob man dann nicht gleich in eine betreute Wohnanlage umzieht in der wir dann bis zum Lebensende bleiben können.

    Aber aktuell wissen wir ja noch nicht mal sicher ob wir als Rentner überhaupt in D bleiben werden. Evtl. ziehen wir auf Grund des besseren Klimas nach Südeuropa. Auf jedem Fall planen wir zumindest die Wintermonate im Süden zu verbringen.


    PS: Das letzte Hemd hat keine Taschen. Und ich möchte auf jedem Fall nicht der reichste Typ auf dem Friedhof werden. Sparen und investieren ja, aber mit einem festen Ziel vor Augen!

    Hmm,ich glaube ja ehrlicherweise gar nicht daran, dass es BeJo so sehr um die Ladekosten/Infrastruktur geht, sondern eher um die Besteuerung des Firmenwagens mit 0,5% statt 1% im Monat. ;)

    Die überwiegende Anteil an Hybrid-Firmenwagen werden ja nie geladen, sondern fahren 100% mit fossilen Kraftstoffen, haben zumindest diverse Untersuchungen gezeigt. :/


    Ja Gesetzte können geändert werden. Aber ich glaube nicht daran. Schließlich will die deutsche Autoindustrie weiter schön gepampert werden. Und Hybrid-PKW können ja schließlich voll in die CO2-Flottenbrechnungen der Autohersteller eingerechnet werden. Schon geil, wenn dann ein 2,5t SUV mit einem Verbrauch von 2l/100Km 'angerechnet' wird. :D

    Wir schaffen das in Deutschland schon mit der CO2-Reduktion. Zumindest auf dem Papier.;)

    Hallo microcommerce ,

    wie bereits von den Kollegen angemerkt, kannst Du Dir die Frage nur selbst beantworten, da nur Du Deine finanzielle Situation genau kennst.

    Ich gehe mal davon aus, dass Du so um die 60 bist, also rein statistisch noch eine Lebenserwartung > 20 Jahre hast. Das ist auf jedem Fall schon mal eine Anlagehorizont der lang genug für eine Investition in Aktien ist.

    M.E. sehr wichtig ist, dass man sich überhaupt mal die Frage stellt und beantwortet, worin das Ziel der Investition besteht. Willst Du 'nur' Dein Geld erhalten, die Rentenlücke schließen (wie hoch?), oder willst Du das Geld vererben, auswandern, usw.

    Dann solle man sich die Risikofrage stellen. Bei einer Aktieninvestition kann es auch mal zu extremen Kursschwankungen kommen. Dann können die Kurse auch mal um 50% einbrechen. und es kann mehrere Jahre dauern, bis sich die Kurse wieder erholen. Das muss man dann auch aushalten können. Und damit meine ich weniger rein finanziell, als viel mehr psychisch!

    Das schlimmste wäre dann Panik zu bekommen uns Alles zu verkaufen. Dann werden die Buchverluste real!

    Ich empfehle Dir daher zunächst mal in Ruhe darüber nachzudenken, was Dein Ziel ist. Dann kann man sich in Ruhe überlegen, ob und wie man dieses Ziel erreichen kann.


    Eine m.E. sehr empfehlenswerter Blog zum Thema Altersvorsorge mit ETF ist:

    Finanzen? Erklärt! - Wissenswertes rund ums Thema persönliche Finanzen (finanzen-erklaert.de)

    Der Georg veröffentlicht extrem viele Berechnungen zu unterschiedlichen Entnahmestrategien. Er zeigt auch die Risiken einer solchen Strategie auf (u.a. SORR).

    Er hat auch statistisch berechnet, ab wann z.B. eine freiwillige Zahlung in die GRV 'lohnender' ist, als eine Investition in ETF (Aktien). Oder auch was die Rente für einen 'Gegenwert' als Depotwert hat.

    Es ist ja auch durchaus möglich sowohl per freiwilliger Zahlung in die GRV als auch per ETF-Depot seine Rentenstrategie aufzubauen.

    Nun, selbst bei einer Garantieverzinsung von 1,75% wirst Du durch die Inflation schlussendlich eine reale Negativrendite mit dem Riester erzielen.

    Riester 'lohnt' sich eigentlich nur in bestimmten Fällen. Als Normalverdiener ohne Kinder lohnt Riester definitiv nicht.


    Der einzige Vorteil von Riester bzw. einer privaten Rentenversicherung kann der Pfändungsschutz im Falle eines Bezugs von Sozialleistungen/ALG2 sein. Ob dieser Vorteil es aber Wert ist quasi eine Nullrendite zu fahren, muss Jeder für sich selbst entscheiden.

    Für RGR ist alles was nicht vom Staat gesteuert wird Teufelszeug. Nur der Staat ist in der Lage, Gelder sinnvoll zu verwalten, sinnvolle Investitionen vorzunehmen (EU-Bonds, Green-Fonds etc.) und unser aller Leben gut zu managen. Eigeninitiative? Besser nicht.

    Nun ja, Schwarz/Gelb hatte doch 2009-2013 alle Möglichkeiten es besser zu machen, oder!? Wenn in dieser Hinsicht etwas geschehen wäre, bräuchten wir doch hier gar nicht zu diskutieren. ;)

    Kann mich nicht erinnern, dass es da einen großen Schub in Sachen 'Rentenversicherung'/private Vorsorge gegeben hätte.

    Mag auch sein, dass die Folgen der Finanzkrise auch eine Rolle gespielt hat. 2009 waren doch Börsen irgendwie 'Teufelszeug', oder?;) Da wäre eine Fondsrente evtl. gar nicht gut beim Wähler angekommen.

    Egal, welche Farben die nächste Regierung vertritt, an den Realitäten wird keine zukünftige Regierung vorbei kommen.

    Und Realität ist nun einmal, dass in den nächsten 15 Jahren das Verhältnis von Einzahlern/Empfängern deutlich in Richtung Empfänger wechselt. Und ja, irgendwie müssen diese Renten mittelfristig erstmal bezahlt werden.

    Ja und, das mit dem Steuerzuschuss ist doch seit Jahren bekannt!?

    Das von vielen so 'gelobte' Rentenmodell in Österreich hat mit dem gleichen Problemen zu kämpfen, wobei der Zuschuss im Verhältnis zur Wirtschaftsleitung nochmal deutlich über deutschen Verhältnissen liegt.

    Und ja der Steuerzuschuss wird sich zwangsläufig in den nächsten Jahren nochmals kräftig erhöhen (müssen). Eben weil in den nächsten Jahren die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen.

    Folgendes wird zwangsläufig passieren:

    - Erhöhung des Beitragssatzes zur GRV

    - weitere Senkung des Rentenniveaus für zukünftige Rentner

    - höheres Renteneintrittsalter/stärkere Kürzung bei vorzeitigem Rentenbeginn

    - Erhöhung des Steuerzuschusses

    - usw.


    Die Frage ist halt, wie die bittere Medizin verteilt wird. Ich tippe mal auf etwas von Allem!;)

    Die Idee einer (gesetzlichen) fondsbasierten Zusatzrente klingt grundsätzlich toll, wird aber nur für die zukünftigen Generationen etwas bringen.

    Der häufig genannte schwedische Rentenfonds AP7 existiert seit 1999, der norwegische Fonds gar seit 1990.


    Selbst, wenn die neue Bundesregierung 2022 im Eiltempo eine staatl. fondsbasierte Zusatzrente beschließen würde, würde sich diese vor 2050 wohl kaum auswirken. Vor allem würde es nichts an der Situation der jetzt 50-55 Jährigen ändern!

    Mal ganz davon abgesehen, dass wir allein schon aufgrund unserer Altersstruktur in der Bevölkerung vor ganz anderen Herausforderungen stehen als die Schweden und Norweger! Wir haben schon mal mit viel mehr Rentenempfängern in den nächsten 10-15 Jahren zu rechnen. Die Versäumnisse sind bereits vor 30-40 Jahren gemacht worden!

    Das Rentensystem wird sich daher zunächst weiter 'durchwursteln' müssen. Einzig für die langfristige Zukunft können Weichen gestellt werden.

    Also auch mich wundert weshlalb Finanztip den iShares MSCI World SRI UCITS ETF EUR (IE00BYX2JD69) nicht empfiehlt!? Würde auch gerne in den investieren.

    Was hindert Dich daran, abseits von irgendwelchen Empfehlungen zu investieren? :/

    Ja, ich finde Finanztip gut, weil Sie sich aktiv für die finanzielle Bildung einsetzten. Aber deswegen sollte man trotzdem seinen eigenen Weg gehen und eigene Entscheidungen treffen! Wenn morgen dann FT einen anderen ETF empfiehlt, soll ich dann umschichten!?

    BTW: Finanztip hat in der Vergangenheit schon einige 'Empfehlungen' gegeben, die sich dann im Nachhinein dann als eher nicht so doll herausgestellt haben (z.B. Fairr-Riester).

    Wie der Zufall es will, haben sich der Finanzwesir/Finanzrocker in Ihrem aktuellen Podcast des Themas angenommen.

    Werden ETFs gefährlich? | Finanzwesir

    Sie diskutieren dazu mit Jan Altmann von JustETF.

    Sicherlich auch nicht 100%ig neutral, da Herr Altmann natürlich auch 'sein' Geschäft verfolgt. Es werden aber diverse Argumente der ETF Kritiker besprochen. Auch die gescheiterte Fusion Vonovia/Dt. Wohnen wird thematisiert.

    Das es ETF-Sparpläne nur in sehr wenigen Ländern überhaupt gibt und das das Angebot von ETF auf den S&P500-Index in Deutschland größer ist, als in den USA selbst und diese noch dazu eine günstigere TER haben, waren z.B. Neuigkeiten für mich.

    Denke, dass die Währungen immer weiter steigen werden. Demnach lohnt es sich.

    Na, wenn Du das denkst, dann ist das ja gut! ;)

    Eine 'Währung' ist nur so 'gut', wie ich Sie auch in die Währung umtauschen kann, die von meinem Bäcker oder Vermieter auch akzeptiert wird.

    Mal abwarten, ob die Cryptos auch immer weiter steigen werden, wenn irgendwann Regierungen weltweit anfangen den 'Tausch' von FIAT-Währungen <-> zu Crypto-Währungen zu unterbinden. :/

    Du kennst dich wirklich super aus!

    Danke für das Lob!

    Ich kratze aber gefühlt immer noch an der Oberfläche.


    M.E. ist die richtige Einstellung/Erwartungshaltung viel wichtiger als die konkrete Auswahl des World ETF.

    Man darf nicht den Fehler machen, ein World ETF-Depot mit einer Festgeldanlage zu vergleichen!

    Ein zeitweiliger (Buch)Verlust in einem ETF Depot ist sehr wahrscheinlich. Und es muss Dir auch klar sein, dass ein solcher (Buch)Verlust auch viele Jahre andauern kann! Es gab in der Vergangenheit immer wieder verlorene Dekaden, also 10 Jahreszeiträume in denen man mit seinem Welt-Depot keine Rendite gemacht hat! Zuletzt hatten wir eine solche Dekade von 1999-2009. Und das muss man dann auch Aushalten können!!!

    Daher empfiehlt FT immer einen Anlagezeitraum von min. 15 Jahren. Man hat aber eben trotzdem keine Garantie, dass man nach 15 Jahren im Plus ist. Es ist halt bisher nur noch nie vorgekommen, dass man nach 15 Jahren noch in der Verlustzone ist. ;)

    Barrueco

    Warum bis Dezember mit der Einmalanlage warten!? :/

    Doch nicht etwa, weil ich etwas von Dezember geschrieben habe?

    Ich spare seit fast 2 Jahren jeden Monat einen relativ dicken Sparplanbetrag in mein Depot. Gerade heute wieder! Nur ist halt im Dezember Schluss damit, und mein über lange Jahre angespartes Geld ist dann voll in meinem Depot investiert (abgesehen von einem 5-stelligen Notgroschen).

    Ab Januar kann ich dann nur noch aus meinem Gehalt weiter in mein Depot einzahlen.

    Aber ich bin ich und nicht Du!


    Du kannst doch auch Deinen Betrag aus der Einmalanlage so aufteilen, dass Du jetzt jedem Monat bis zum Jahresende den gleichen Betrag investierst. Das wären dann noch 4 Einzahlungen in diesem Jahr.

    Und nochmal: Statistisch betrachtet ist eine All-In-Strategie besser.

    Der Georg hat das auf Seinem Blog mal schön dargestellt: 500.000 Euro investieren / All-In oder auf Raten? - Finanzen? Erklärt! (finanzen-erklaert.de)


    Ist halt ein psychologisches Problem!

    Ich habe kurz vor Corona mit den ETF und einer kleineren 5-stelligen Summe angefangen (Dezember 2019). Im März 2020 dann der Corona-Crash. In der Spitze war ich mit meinem Depot bei 28% im Minus! Das waren mal eben ein paar Tausend Euro, die sich quasi in Luft aufgelöst hatten (Buchverluste). Nicht schön, wenn Du das ganze Geld hart erarbeitet/erspart hast. Es war aber gut für mich und mein Mindset, weil ich einfach mein Ding (Sparraten) weiter durchgezogen habe.

    Hallo Sebastian K und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    das ist ein klassischer Denkfehler!

    Der Preis eines Anteils im ETF ist völlig irrelevant und ist kein 'Hinweis', auf welchen Wert der Wert des Anteils noch steigen kann.

    Der Preis pro Anteil wurde von der Fondsgesellschaft bei der Auflage des ETF festgelegt. Und nun steigt der Kurs pro Anteil (hoffentlich immer weiter), weil die Aktien der Firmen in dem ETF steigen.

    Theoretisch könnte die Fondgesellschaft auch irgendwann den Fonds splitten. D.H. Du hast vor dem Split noch 400 Anteile zum Preis von 100€ pro Anteil. Und nach dem Split hast Du halt 800 Anteile zum Preis von 50€. Am Wert selbst hast sich nichts geändert.

    So ein Split kommt zumindest bei Einzelaktien immer mal wieder vor (z.B. bei Apple). Sonst hast Du irgendwann Aktien, die sich fast Niemand mehr kaufen könnte, weil Sie so dermaßen wertvoll sind.

    Ich glaube Lindt/Sprüngli ist aktuell die teuerste Aktie der Welt (~100K€ pro Aktie!!!).