Beiträge von JDS

    Säule 2 wäre demnach die betriebliche Altersvorsorge, die ich nun abschließen könnte.

    Hallo Fabian,


    bitte beschwere dich zunächst bei denjenigen, die dir eine mMn falsche Gehirnwäsche verpasst hatten ;-)


    Das von dir zitierte 3-Säulen-Modell ist inzwischen längst überholt. Deine zweite Säule ist im Laufe der letzten - sagen wir mal - 30 Jahre derart verschlimmbessert worden, dass sie eigentlich uninteressant geworden ist. Ob sich eine bAV überhaupt für dich lohnen könnte, müsste man berechnen.


    Deine 3. Säule scheint mir auch fox alpha zu sein. Fondsgebundene Rentenversicherungen sind auch eigentlich out. Was soll denn diese privat bediente RV bringen?


    Und die (selbstgenutzte) Immobilie als Altersversorgungs-Element bzw. zum Vermögensaufbau ist ebenfalls äußerst wackelig.


    Ich glaube fast, du solltest dir hier ein neues 'Setup' besorgen... und dazu gezielt Infos von finanztip.de sowie viele von Saidis Videos reintun... und dann hier wieder ganz gezielt Fragen stellen.


    LG

    John

    Ich bleibe zuerst im Musterdepot.

    Oky doky. Dann schau doch einfach mal bei einem der Online-Broker rein, wie diese Wechselkurse ansetzen, welche Kosten für den Handel anfallen, und ob du über sie zu den amerikanischen Börsen-Öffnungszeiten an US-Börsen handeln kannst.

    Diese Kostenbestandteile kannst du dann wohl bei deinen 'Spielen' berücksichtigen.


    Kater.Ka kann dir sicherlich die Recherche verkürzen, da er so'n Zeug im Kopf hat. Ich kann es nicht, weil ich mich nie darum gekümmert habe... weil ich direkt in den USA via US-Broker und -Bank meine paar Aktiengeschäftchen tätige.

    Der Vorteil ist, dass man Abend nach der Arbeit problemlos kaufen oder verkaufen kann wenn die US Börsen noch offen sind oder?

    Hier sollten sich mal die Forianer und *innen melden, die auf den hier üblichen Platformen handeln, inwiefern jene auch bei den US-Börsen akkreditiert sind. Isch waas es net...


    Ideal wäre es mMn, wenn du bei einem US-Broker ein 'Konto' eröffnest, USD auf deinem US-Verrechnungskonto hältst... und 'nach deutschem Feierabend' drüben tradest ;-)... wobei... so ganz einfach geht das nicht...


    Ich frage mich nur, ob du nur erst einmal mit dem Musterdepot spielen willst, wobei ein paar 'Hobelspäne' nicht den Ausschlag geben dürften, oder ab du für 'n echten Einsatz proben willst.

    Ich kann deshalb nur dringend davon abraten, sich privat zu versichern.

    Hey, Herr/Frau Teetsch!


    Mit rund 600 Öcken für die PKV inkl. Pflege bist du doch an sich gar nicht 'teuer' versichert. Außerdem... mal ganz ehrlich... kann man doch von einem 'Einzelschicksal' (keine Rente, keine Pension...) keinen allgemeingültigen Ratschlag ableiten. Irgendetwas wirst du schon 'verkehrt' gemacht haben... und von irgendwas wirst du sicherlich auch deinen Lebensunterhalt als Ü70er bestreiten, oder?


    Also, bitte entweder ein paar aufklärende Fakten nennen, oder etwas 'leiser' Ratschläge erteilen ;-)


    Beste Grüße

    John

    Meinst du, das wird in 35 Jahren bedeuten jeden Monat als Single (!!!) 5600 Euro zu verleben und 900k auf dem Konto zu haben?

    Chris, ich meine gar nix... aber 5 bis 6 Mille können in 35 Jährchen immer noch Mittelschichteinkommen und -konsum bedeuten. Wirklich prognostizieren mag ich das aber nicht... Beim Euro bin ich mir irgendwie auch nicht so sicher...


    Ich wollte mit meinem Post bewusst und provikativ einen seichten Gegenpol zu den üblichen knapp-knapp Vorschauen platzieren.


    Aber wir brauchen uns doch nicht wirklich Gedanken machen, was StefanFinanz plant und wie er plant. Letztlich ist es sein Leben und sein Budget...

    Wenn ich meine ursprüngliche Planung für Vermögensaufbau und Altersvorsorge, die als 30Jähriger auf ein Blatt Papier gemalt und als solide und valide betrachtet hatte, unverändert und ohne weitere Beobachtung hätte laufen lassen, dürfte ich in rund 2 Jahren feststellen: "Huch, Sch...e, das reicht ja vorne und hinten nicht!"

    Kurz um, da wäre der sogenannte Zwangs- und Spätfrugalismus vorprogrammiert.


    Wer heute rund 2.000 netto hat, der sollte in 35 Jahren (ohne Höherqualifikation etc. zu bewerten) mit dem etwa 2,8Fachen rechnen...


    Heute 2.000 * 2,8 = 5.600 in 35 Jahren.


    Bedarf als Renntier ca. 80% wegen (z.B. Wegfall von Sparraten) etsprechen rund 4.500.


    Durch gesetzliche Altersrente abgedeckt... ich gehe von etwa der Hälfte aus, also rund 2.250.


    Lücke demzufolge 2.250 (anfangs).


    Bei einem Entnahmeplan mit 4% (entspr. rund 3% netto) rechne ich dann 2.250 * 12 = 27.000 Jahresrente (privat und halbwegs netto) bzw. einem Anfangskapital von 27.000 / 0,03 = 900.000... wie gesagt, alles über'n dicken Daumen gepeilt.


    Dafür braucht's bei bei einer angenommenen durchschnittlichen Rendite von 7% einen konstanten Spar-/Investitionsbetrag von knapp über 500 Öcken... oder knapp über 400 Öcken bei 8% Rendite.


    Bei einem solchen Anfangskapital ist dann auch drin, die private Jahresrente jährlich der Teuerungsrate anzupassen und unter der Voraussetzung, dass die Durchschnittsrenditen weiterhin erwirtschaftet werden können, niemals das Kapital vollständig zu verbrauchen (heißt: Langlebigkeitsrisiko voraussichtlich in trockene Tüchern gepackt).


    Diese Grobplanung bzw. Schock-Vorschau ist keine endgültige Planung. Letztere wird von Jahr zu Jahr beim Soll-/Ist-Vergleich den evtl. neuen Gegebenheiten angepasst.

    Pfusch am Bau gibt's und gab's schon immer, das ist in meinen Augen keine neue Entwicklung.

    Das ist wohl wahr! Ich kann mich gut an "alte Zeiten" erinnern, in den Bauleiter grundsätzlich davon ausgingen, dass Zeitpläne nie eingehalten werden können und Fehler zur Tagesordnung gehören.

    Dies war und ist aber nicht die Regel! Zwar kann ich nichts zu Quoten berichten, muss aber auch deutlich sagen, dass ich einige Bauprojekte kennenlernen durfte - eigentlich die Mehrzahl - bei denen alles (zumindet nach außen) absolut glatt lief und die Qualität aller Ausführungen zur Übergabe an die neuen Eigentümer resp. Bauherren stimmte. Wie immer kam und kommt es darauf an, mit wem man zusammen arbeitet und/oder wen man beauftragt.

    Wenn bei der aktuellen Zinslage der Immokredit selbst bei 3% Tilgung inklusive Zins pro Monat nicht mehr kostet als eine vergleichbar Wohnung zur Miete, dann könnte das Geld gut investiert sind - weil man irgendwann etwas von Wert besitzt und im Alter dann die Wohnkosten deutlich geringer sein sollten. Spätestens ab dann gibt's quasi ein ROI

    Moin mein Lieber,

    auch wenn es dir nicht so wirklich gefallen wird, der ROI ist stark mit dem Konjunktiv verwandt, zumindest aber verschwägert. Nüchtern gerechnet fährt der Nicht-Immobilienbesitzer sogar besser, erst recht, wenn das angesparte und nicht in die Immo gesteckte Eigenkapital intelligent investiert wird.

    Die echten Vorteile im Sinne von Entscheidungsfreiheit und/oder Lifestyle vom Besitz/Eigentum einer Immobilie zur Eigennutzung können wir nicht in Beträgen ausdrücken, teils sind jene Vorteile unbezahlbar ;-)

    Diese Frage kann man nicht beantworten, da am Ende das Fragezeichen fehlt, durch das der Satz als Frage identifizierbar wäre...


    Man kann an Geldautomaten der Spaßkatzen Bargeld (in Scheinen) einzahen, wenn man ein laufendes Konto bei jener Spaßkatze oder dem regionalen Spaßkatzenverbund hat. Ob die Einzahlung kostenlos ist, ist in den Konditionen (PLV) aufgeführt.

    Im Freundeskreis können wir uns regelmäßig "Kauft auf jeden Fall eine Immobilie, auch wenn ihr die bis zur Rente nicht abbezahlt kriegt. Ihr macht auf jeden Fall Gewinn!" anhören.

    'N schönen Gruß von mir an euren Freudeskreis! Sagt ihnen bitte, sie mögen sich doch einmal bei den Stellen beschweren, die ihnen fehlerhafte Gehirnwäschen verabreicht haben ;-)


    Wer macht Gewinne?

    Der Architekt, der Bauträger (falls involviert), der Tiefbauer, der Hochbauer, alle involvierten Handwerker im Baunebengewerbe... die finanzierenden Banken und ggfs. Bauspaßkatzen... der Notar... wen habe ich noch vergessen?


    Wer vor 30 Jahren eine Luxusbude für umgerechnet 250.000 Euronen hingestellt hatte, durfte in jenen 30 Jahren übern Daumen rund 400.000 Euronen berappen, ohne laufende Wartungen und Instandhaltungskosten und ohne Erwerbskosten zu berücksichtigen. Schateuervorteile lasse ich auch gekonnt außen vor. Diese Bude dürfte derzeit einen Verkehrswert von rund 450.000 Öcken haben. Boom-Regionen lasse ich auch gekonnt außen vor. Finanziell gesehen ist das Ding eine Nullnummer...

    Hätte jemand zur Miete gewohnt und die 'Mehrkosten' (Differenz zwischen Finanzierungsaufwand und Miete) plus Kaufnebenkosten clever angelegt, so hätte dieser jemand zwar keine Bude, aber zwischen 400.000 und 500.000 Euronen im Depot.


    Zwar wohnt der Hausbesitzer fortan Mietfrei, aber nicht kostenfrei, aber der Nicht-Hausbesitzer generiert zwischen 12 und 15k im Jahr zum Decken seiner Mietaufwendungen...


    So betrachtet ist kein "Gewinn" des Immobilienbesitzers zu erkennen, oder?


    Nicht falsch verstehen! Ich rate partout nicht gegen den Kauf/Besitz/Erwerb einer Immobilie, sondern lediglich dazu, Preise, Konditionen etc. zu vergleichen und zu rechnen... Immobilien, die das Acht- bis über Zechnfache der Jahreseinkünfte aufsaugen, sind mMn Luxusimmobilien. Wenn man sie sich leisten kann und will, dann ab dafür. Eine Situation, dass alle Leute ausschließlich zur Miete wohnen, ist ja schließlich auch undenkbar.

    Vielleicht sollten wir doch lieber zur Miete wohnen bleiben.

    Neee... lieber einfach mit etwas 'head room' rechnen und planen. Eure Einkünfte werden ja wahrschweinlich auch nicht stagnieren... und wenn 2 Mille nicht zum Leben (allgemeine Lebenshaltungskosten) für 2 Nasen reichen sollten, würde ich mir ganz andere Gedanken machen ;-)

    Das sind 18€ pro Jahr. Nach 30 Jahren wären das 540€.

    Das jetzt mal im Sparplan mit Zinseszins bei 7 % p.a. dann kommst Du nach 30 Jahren auf 1.700€.

    Und dann rechnest du noch die Steuern runter und die Teuerungsrate ein... und kommst in eine Dimension von einem fürstlichen Eisschlemmern ;-)

    Panda, verstehe mich bitte nicht falsch... Ich möchte den Wert der Immobilie nicht unter den Teppich kehren! Sicherlich wird die selbstgenutzte Immo auch in Zukunft einen gewissen Verkehrswert haben und den Eigentümern, wenn die Bude spätestens bis zum Rentenalter bezahlt ist, die Miete (Kaltmiete) sparen. Abgesehen davon dürfte diese Immo im Rentenalter (der Eigentümer und Bewohner) den einen oder anderen Euro 'fressen', selbst wenn es 'nur darum geht um den Wohn-Wert zu erhalten.

    Dass man die Immo 'im Alter' liquidieren kann, ist hypothetischer oder mit mehr Fragezeichen versehen, als dies selbst bei volatilen Investments der Fall ist. Wir kennen schlichtweg die künftige Entwicklung der Marktpreise/Verkehrswerte nicht und wissen auch nicht, wie sich die Nachfrage entwicklen wird und wie sie sich gerade zu dem Zeitpunkt darstellen könnte, zu dem die Immo vertickt werden soll. Mit dieser Brille auf der Nase würde ich zwar den Wert der Immobilie an sich nicht ignorieren, ihn aber nicht auf Sicht von Dekaden in mein 'privates Versorgungswerk' einplanen. So etwas kann man vielleicht bei der Betrachtung von Jahr zu Jahr tun und die Plänchen entsprechend anpassen.


    In dem Post, auf den du dich bezogen hast, wollte ich nur einmal mehr dafür 'werben', die Immo nicht als Altersversorgung zu betrachten, sondern doch tunlichst parallel zum Immobilien-Deal Vermögen aufzubauen...

    P.S. an die Oberlehrer: dies hier ist ein Forum für den Austausch, das bedeutet man kann Fragen reinstellen und auch Fragen beantworten. Sollte jemand mit meiner Frage nichts anfangen, weil eventuell alles so offentsichlich ist, dann zieht einfach weiter zum nächsten Beitrag.

    Oh oh. Das ist echt ne Freud#sche Fehlleistung ;-) Aussgen dieser Art ziehen insbesondere Oberlehrer an... die du hier allerdings nur antriffst, wenn Heiligabend auf einen Freitag den 13. fällt.


    ... aber wie sieht das sonst mit den Auswirkungen aus? Nehmen wir an beide Sparpläne kosten das gleiche, würde das die Entnahme irgendwie beinträchtigen...

    Die reinen Kosten sind nicht so erheblich. Vielmehr ist der eine oder andere Gedanke auf das Thema der Be- und Versteuerung der Kapitalerträge zu verwenden. Wenn du die Sparraten für die Kinder in ein Kinderdepot packst, können dort die Freibeträge der Kinder genutzt werden.

    Natürlich kann immer etwas passieren (Krankheit, Scheidung etc.), aber glaubt ihr, dass das eine Summe ist, die man stemmen könnte?

    Wenn ich über den dicken Daumen (ohne Rechner-Tools) rechne, braucht's rund 380 Öcken im Monat je 100k und bei Finanzierung und Tilgung innerhalb eines Zeitraums von 30 Jahren.


    380 * 5,5 entsprechen dann so ängefuhr 2.090 im Monat. Auch wenn 'die Bank' derzeit vielleicht zwischen 1.600 bis 1.900 aufruft, gehört die Differenz zu Ebbes über 2 Mille auf die Seite gepackt.


    Und nie-nicht vergessen, dass die Immobilie (zur Eigennutzun) nie-nicht zum Nettovermögen hinzugerechnet wird, wenn man die Entwicklung des Nettovermögens während der Erwerbsphase bis hinein ins Pensionsalter betrachtet.

    Bei eurem Einkommen solltet ihr bedenken, wenn das Budget berechnet wird, dass etwa 1.200 bis 1.500 Öcken im Monat vernünftig angespart und gleich halbwegs intelligent investiert werden sollten.

    Wechselkurs-Geschichten, so so!


    Wenn ich 'in echt' amerikanische Aktien kaufe, die in USD gehandelt werden, fahre ich in der Regel und von ganz extrem wenigen Ausnahmen abgesehen mit den aktuellen Wechselkursen am Besten. USD auf Vorrat durch 'spekulativen' Umtausch zu horten, würde ich frühestens nach ausführlicher Lektüre eines Buches mit dem Titel "Am Dollar verdienen" in Angriff nehmen.

    Übrigens wird dich das 'Wechselkursrisiko' nicht nur beim Aktienkauf, sondern auch beim -verkauf zwicken ;-)

    Die Oberspezis bei den Tradingkursen kommen beim Letzteren gerne mit Produkten zur Absicherung jenes Wechselkursrisiko rüber, bedenken aber die Kosten dafür selten im richtigen Kontext.


    Ansonsten solltest du dich angesichts der Kosten beim Kauf (und Verkauf) nicht besonders wundern; diese gehören einfach dazu. Die täglichen Kursschwankungen vieler Aktientitel bewegen sich (oft) im größeren Rahmen.

    Nebenkosten(Spese?) habe ich erstmal leer gelassen.

    Och nöö! Die 'Spesen' solltest du schon ermitteln und einfließen lassen, um ein realistischeres Bild zu bekommen.