Beiträge von JDS

    Ich habe 20 000 US$ investiert fuer trading mit kryptocurrencies. Die Erträge sind gross zur Zeit aber ich bin einfach unsicher.

    Erträge? Sind das irgendwelche Zahlen auf Papier, oder Bucks auf einem deiner Konten?


    In Australien ist tatsächlich eine "Bude" unter dem Namen affluent... registriert. Details zum Unternehmen hätte man sich vorm Investieren unter https://www.abr.business.gov.au/ABN/View?id=47620995851 besorgen können ;-).


    Aber... egal... es handelt sich ja nur um USD 20.000, die den Besitzer gewechelt haben...


    Einen schönen Sonntag

    Es wurde in der Late night Show von Heufer durch Lena als sehr erfolgreich vorgestellt wurde. Ist das seriös?

    Erfolgreich? Für wen? Vielleicht für evtl. Abzocker?


    Wenn ein "System" wirklich erfolgreich funktioniert, weshalb sollten die Initiatoren "ihren" Erfolg mit der "denkfaulen" Bevölkerung teilen... und weshalb müssen sie überhaupt Investorengelder und/oder Gelder von Kunden einsammeln?


    There ain't no free lunch!

    Die Frage ist jetzt immer dringender, wie kann man sein Geld einigermassen vor der Inflation retten.

    Moin, lieber Ausserirdischer!


    Die Realzinsen liegen schon seit über 10 Jahren bei um und unter Null. Deine Erkenntnis kommt reichlich spät... aber... sie ist wohl inzwischen da...

    Wie kann ich Aktien oder Rohstoffe möglichst gebührenfrei und unkompliziert kaufen? (Ich habe mich mit dem Thema noch nie wirklich beschäftigt).
    Was für Strategien gibt es?

    Strategie? Nix kaufen, was man nicht kennt, womit man sich nicht auskennt! Heißt... sich mit der Materie beschäftigen... (Handelsprinzipien, -orte, Risiken vs. Chancen, Diversifikation... )

    Von Rohstoffen würde ich - als Ausserirdischer - die Finger lassen, solange ich mir der Unterschiede zwischen Geldanlegen und Zocken nicht im Klaren bin.

    Strategien gibt's wie Sand am Meer; welche für dich passen mag, hängt von der Masse und deren Funktualität zwischen den Ohren ab ;-)


    Ich brauche eigentlich für "Notfälle" eine hohe Liquidität, wie kann ich mein Geld trotzdem anlegen?

    Liqui und gleichzeitig Rendite (oberhalb der Teuerungsrate) is nich... es sei denn, man findet eine entsprechende Quote von Cash zu Investition, wobei man mit der Volaltilität des investierten Teil leben können muss. Üblich sind Quoten von bis zu ca. 30% Cash (je nach Bedarf) zu ca. 70% in Sachwerten, um eine positive Gesamtrendite zu erreichen... wobei die 7/10 deutlich schwanken können und von daher faktisch nicht liquide sind.

    Immobilienanlage...

    Mach doch ;-)

    Invest in Kryptos:

    Hier gilt - aufs Handling bezogen - etwa das Gleiche wie bei Aktien. Lediglich der Anteil an eingesetztem "Spielgeld" ist deutlich höher. Spielgeld in diesem Zusammenhang ist Geld, auf das du nicht und nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt angewiesen bist... also durchaus auch Geld, dessen Verlust dir nicht weh tut.

    CC und Liquidität bzw. Geld für "Notfälle" passen nicht zusammen.

    Bin ein kompletter Neuling auf dem Gebiet.

    Jetzt schiesst mal los, was ihr an meiner Stelle machen würdet

    Mach dich erst mal richtig "schlau" ;-)

    Schau mal unter dem Suchbegriff "Widerspruch"...

    Ich selbst habe mich um so etwas nie gekümmert und kann dir dazu keine weiteren Auskünfte erteilen. Meine "alten" Kapitallebensversicherungen und Leibrentenverträge habe ich vor über 30 Jahren in die Tonne getreten und das ausgezahlte Geld in Aktien gesteckt. Seither habe ich mich nicht mehr näher mit diesen Angelegenheiten befasst, abgesehen vom Berechnen von Renditen für andere Leute...


    Falls kein Widerspruch möglich/sinnvoll ist, dann lasst euch einfach das Deckungskapital auszahlen und verbucht den Verlust (gegenüber den Beitragszahlungen) als Lehrgeld und "Spende" an "notleidende Vermittler/Versicherer" ;-)... und seht einfach der Zukunft als DIY-Investoren entgegen.

    Hallo MrSpeedy nebst Frau,


    bei solchen Angelegenheiten gilt es zu rechnen. Bis dato hat das "Ding" wohl "Nasse gemacht". Künftig gehen von den eingezahlten Beiträgen Kosten ab, und wenn der sog. Sparanteil in Fonds investiert wird, sieht's nicht besser aus. Die Rendite wird, wenn man das "Ding" durchrechnet, in Richtung "unter aller Sau" tendieren. Und bei der Verrentung in 24 Jahren wird es eher darauf hinauslaufen, dass du/ihr gegen 100 Jahre alt werden müsstet, bis das "magere" Kapital vollständig ausgezahlt sein wird.

    Sollte der Vermittler/Betreuer der Conti ankommen und etwas vom Langlebigkeitsrisiko erzählen wollen, dann sagt ihm/ihr, dass er/sie mit dem Langlebigkeitsrisiko kein Problem haben wird... früher oder später wird er/sie nämlich von einem aufgeklärten Kunden erschlagen. Spaß!!!!

    Im Ernst, wenn dieses Argument kommen sollte, dann kontert mit einem intelligenten Entnahmeplan...

    Als "sicheren Anteil" an der AV würde ich solche Schrott-Verträge auch nicht betrachten; wer weiß, ob sich die Conti nicht irgendwann demnächst auflösen wird? Die Garantie, von der in diesem Zusammenhang oft geredet wird, ist vom Gesetztgeber richtig abgemagert worden... und nicht viel wert.


    MMn. solltet ihr euch von diesem Element der privaten Altersversorgung trennen und das Zepter selbst in die Hand nehmen. Ob eventuell ein Widerruf möglich und sinnvoll ist, oder "nur" aufgelöst wird, gilt es zu prüfen.


    Viel Erfolg mit eurer DIY Altersversorgung via ETF...

    Da ich gerne die Steuervorteile, die ich durch den Riester habe, weiterhin nutzen möchte, hat mir mein Makler einen Rürup vorgeschlagen.

    Beste Variante... schicke deinen künftig ehemaligen Makler dorthin, wo der Pfeffer wächst.

    Ich find's interessant, welche argumentativen Klimmzüge die weisse-Kragen-Industrie unternimmt, um "tote" Produkte an den Mann und/oder die Frau zu bringen... Kopfschüttel.

    Hab ich einen Denkfehler ?

    Jooo!

    Wenn du in ETF investierst, dann nimmst du in der Spar-/Investitionsphasen einiges an steuerfreien Gewinnen mit. Das kann man überschlägig ausrechnen, muss dabei aber Renditen unterstellen.


    Die "Endsumme" muss nicht auf einen Schlag "entsteuert" werden! Man verkauft nur soviele Anteile, wie für ein Jahr benötigt. Der Rest bleibt brutto im Topf und der fiktive Steueranteil ermöglicht weiterhin Renditen. (Stichwort: Entnahmeplan)

    Jo mai, dös kimmt frauf aaaa...


    Oft redet man von rund 15% (vom Netto). Bei älteren Zeitgenossen oder "Spätzündern" wären ggfs. das Nettovermögen und die "Rentenlücke" zu ermitteln... und dann anhand der Investitionen zu checken, wie und bei welchem Prozentsatz das Ziel der Bemühungen erreicht werden kann.

    ... All dies möchte mein Arbeitgeber sich sparen.

    Bestenfalls würde ich meine Honorartätigkeit gar nicht gegenüber dem Finanzamt oder sonstwo anmelden müssen.

    Moin Doc,


    also... ohne Steuern und Sozialabgaben und ohne Aufwand für den Arbeit-/Auftraggeber funktioniert das mMn nur bei Schwarzarbeit ;-)


    Wenn du die Honorare berechnest und sie als Freiberufler vereinnahmst, kommt es wohl auf die "Gesamtsituation" an, also auf die Höhe aller Einkünfte und die Form/en der Versicherung/en (insbes. KV). Als (künftiger) Freiberufler müsstest du einfach mal bei deinem FA anrufen und dir eine Steuernummer verpassen lassen... Allerdings wäre wohl mindestens auch der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung erforderlich...


    Weshalb reden wir eigentlich von roundabout 450 Euronen? Ist dein Auftraggeber ein "Sparbrötchen"?

    Angenommen ich würde sehr alt werden, dann wäre das Kapital irgendwann aufgebraucht. Wenn ich es richtig verstehe, will eine Rentenversicherung ja gerade dieses Langlebigkeitsrisiko absichern.

    Das ist genau der "Müll", an den auch die Vermittler glauben. :D


    Der "schlaue" Aktien-, Fonds- und/oder ETF-Investor "bastelt" sich rechtzeitig einen sog. Entnahmeplan, der sowohl das Langlebigkeitsrisiko, wie auch eine dynamische Steigerung der "Rente/n" bzw. Entnahmen gewährleistet.

    Üblich sind dabei Rechnungen mit jährlichen Entnahmen von 3 bis 4% des jeweiligen "Anfangsdepotbestandes" (bei Rentenbeginn oder Beginn der Entnahmen).

    Und sie ist wohl steuerlich begünstigt.

    Wie die steuerliche Behandlung der Ertäge von solchen Rentenschrottversicherungsverträgen ausfällt, ist nicht wirklich prickelnd. Den in punkto Finanzbildung ungebildetend Vermittlern reicht es i.d.R., irgendwann einmal das Thema "Steuervorteile" gehört zu haben... um es dann groß an die Glocke zu hängen. Man sollte mal "Steuervorteile auf fast nicht vorhandene Gewinne" mit moderaten Steuern auf "fettere" Gewinne vergleichen ;-)

    Im Übrigen sind die Produkte der Versicherer lange nicht so sicher, wie allgemein angenommen. Mal schauen, wann sich die ersten vollständig verkrümmeln ;-)


    Steuerlich ist die selbst gemanagte Altersversorgung (ETF...) auch interessant, da während der "Ansparphase" Steuervorteile genutz werden können, und später "nur" bei den jeweiligen Entnahmen moderate Steuern anfallen; der Rest vom Depot erwirtschaftet "brutto" Zuwächse...

    Sagen alle Vorteile überwiegen die Nachteile.

    ... cufk... die Leute vergleichen 37 Wochen lang die Reiseangebote für den nächsten Urlaub, aber bei Checken der Finanzen inklusive der AV fehlt's dann an Ausdauer/Motivation. Aus'm Bauch heraus und gestützt durch die fein ausgearbeiteten Argumentationsketten (Auf-die-Backe-mal-Geschichten) der mit mangelnder Finanzbildung gesegneten Vermittler (von gaaaanz wenigen Ausnahmen abgesehen) mögen die (Schein-)Vorteile überwiegen... de facto tun sie's dann aber doch nur in gaaaaaanz seltenen Fällen und bei idealen Kombinationen von Zuschuss und "Eigenleistung".


    In diesem Fall von faby reden wir von "Pickelkram", der im Alter vielleicht ne kurze Urlaubsreise oder die Kosten für'n Kühlschrank mit TV und ne Farbwaschmaschine mit Teppichentsafter decken könnte; mit Altersversorgung hat das aber nix zu tun.


    Das Schöne am Geld ist, dass es sich in Zahlen ausdrücken läßt... und mit Zahlen kann man rechnen. Wie man(n)/frau die Sinnhaftigkeit von betrieblichen AV ermitteln kann, ist in zig Threads beschrieben und mit zig Links auf Erklärbärvideos versehen.

    Last but not least: Ich nehme aktuell noch keine BAV in Anspruch. Mein AG bietet: 25€ plus 15% vom eigenen Anteil. Seht ihr einen Grund, der dagegenspricht, dies mit etwa 100€ vom Brutto in Anspruch zu nehmen?

    Vergiss die betriebliche Altersversorgung! Sie rechnet sich nie und nimmer... im Vergleich mit einer privat gemanagten Geldanlage (ETF z.B.).


    Deine Sparrate (insgesamt) ist nicht schlecht; nur die Verteilung auf die verschiedenen Töpfe ist mMn fox alpha.

    Der Bausparer gehört in die Tonne, ebenso der Raten- buw.Prämiensparvertrag.

    In deinem Alter und bei deinem Einkommen ist der sog. "sichere Anteil" mit TG ok. Der Rest der Sparraten gehört "intelligenter" investiert.

    Gibt es denn hier im Forum eventuell private Finanzgeber oder habt ihr einen Tipp für ein Portal das private Geldgeber vernünftig miteinander verknüpft?

    Ja, das war die Frage!


    Die bekanntesten Portale, die auf P2P-Kredite spezialisiert sind, hast du ja schon selbst genannt. Weitere Antworten liefert Tante Google.

    Darüber hinaus gibt's z.B. in Liechtenstein Banken, die unkonventionell und schnell Kleinkredite vergeben (Sigma ist eine davon).


    ...Erstens war das nicht gefragt und zweitens kennst Du es überhaupt nicht und jeder kann mal in eine Notlage kommen.

    Ich selbst habe auch schon Projekte oder Projekterweiterungen privat finanziert... aber da waren die Geschäftskonzepte schlüssig, eine gewisse Bonität war vorhanden und es wurden ordentliche (verwertbare) Besicherungen geboten. Glaube mir, bei privaten Finanzierungen werden die üblichen Kriterien noch schärfer gesehen, als bei gewöhnlichen Bankfinanzierungen. Und wenn ich meine paar Öcken für Renditen von über 10% anlegen kann, weshalb sollte ich dann einen unbesicherten Kredit für 3% Zinsen gewähren? "Notlagen", in die man tatsächlich geraten kann (ist mir auch schon einmal passiert), werden auf dem privaten Sektor noch weniger mit wackeligen Krediten überbrückt, als dies vielleicht auf dem konventionellen Weg über Banken machbar wäre. Corona hat bekanntlich auch tausende von Einzelkämpfern bis hin zu KMUs in Notlagen gebracht. Und dazu existieren einige Programme zur Förderung, die mann kennen und "ausschöpfen" sollte, falls nötig.


    Aber darüber hinaus frage ich mich, ob man mit Werbung wirklich "den Karren aus dem Dreck ziehen kann". Aus diesem Grund habe ich dir geraten, dein Geschäftskonzept zu überdenken; ich kenne es natürlich nicht und mag es nicht bewerten bzw. habe es nicht bewertet. Aber aus Erfahrung liegt die Ursache für "das Problem" meist zwischen den Ohren. Übrigens habe ich inzwischen zig "junge Leute" bezüglich solcher Dinge beraten... und die meisten konnten in relativ kurzen Zeiträumen mit "lukrativen Nebengeschäften" ihr eigentliches Business stützen und somit ohne Kreditaufnahme auf gesunde Füße stellen. Will sagen, ich rede nicht wie der Papst vom Eheleben ;-)... Ich stehe aber nicht mehr für solche Beratungen zur Verfügung (keine Zeit und Lust)... falls du auf die Idee kommst, ich könnte oder wollte dich beraten ;-)

    Deshalb habe ich dich ja auf BMWI und IHKen etc. verwiesen; die beraten sicherlich bezüglich Fördermitteln (und Corona Förderung), kennen auch die Thematik der Mikrokredite, werden aber nicht aktiv, wenn kein vernünftiger Businessplan vorgelegt werden kann. Leitfäden zur Erstellung (Überarbeitung) von Businessplänen findest du auch auf den Förderseiten und Kammern... und meistens gehen die Lichter in der Oberstube schon an, wenn sich jemand etwas intensiver mit dieser Thematik beschäftigt.


    Ich wünsche dir viel Erfolg!

    Kurzfristig ja, aber eine Bank kann sich das Geld ja auch in 20 Jahren noch holen oder?

    In 20 Jahren gibt's die betreffenden Bank vielleicht nicht mehr, und auch der Versicherer könnte bis dahin insolvent sein ;-)


    Meinst du, ein privater Kreditgeber will 20 Jahre warten?


    Im Übrigen kannst du eigentlich jegliche private AV "kassieren"... die Rendite dürfte eh unterirdisch sein und als AV kaum taugen ;-)


    Ansonsten hast du mit der Aussage recht, dass man einen Kredit dann am einfachsten bekommt, wenn man ihn eigentlich gar nicht benötigt. Ich würde an deiner Stelle angesichts der Schwierigkeiten im Zusammenhang deiner Finanzierung mal das Geschäftskonzept überdenken.

    Ich kann meine private Altersvorsorge nicht beleihen, habe ich schon gefragt. Liegt daran, dass ich das Geld im Angestelltenverhältnis eingezahlt habe und man das hernach nicht mehr kündigen darf.

    ... dann ist sie als "Sicherheit" wertlos ;-)