Beiträge von JDS

    Jou, so in etwa ;-)


    Aber mal im Ernst... mangels hellseherischer Fähigkeiten sollten wir es uns nicht schwerer machen als nötig. Einige "Strategien" haben sich in der Vergangenheit bewährt... und es ist dennoch nicht sicher, dass dies auch für die Zukunft gilt.

    Viele Dinge müssen wir zu einem gewissen Prozentsatz auch ohne empirische Daten und ohne die allerletzten Kleinigkeiten zu wissen, aus dem Bauch heraus entscheiden.

    Also einfach ein Plänchen machen, Vor- und Nachteile abwägen, entscheiden und handeln... Dann wird's wohl auch etwas mit dem gesunden Schlaf ;-)

    Dass das Plänchen nicht für alle Ewigkeiten gelten muss, dürfte auch klar sein. Ich sehe mir wenigstens 1x im Jahr meine "Plänchen" mit Monats- und Jahresbudgets sowie meine Übersicht über die Entwicklung meines bescheidenen Nettovermögens an und korrigiere dann ggfs. meine Planung.

    Moin, wer hat Erfahrungen mit Robo-Advisor gemacht?

    Also, da sind Peter, Marion, Klaus, Petra, Regine und Günther zu nennen, und viele andere auch ;-)

    Allerdings habe sie alle feststellen dürfen, dass die Anbieter dieser Services, wie (fast) alle anderen Finanzdienstleister auch, nur einen (kleinen) Teil der Investitionen von überwiegend "faulen, bequemen, uninformierten..." Kleinanlegern einsammeln wollen. Selbst Robos, die in Aktien-Depots investieren ließen, erreichten lange nicht die Renditen wie gute Fonds.

    Der Artikel bzw. die Infos, auf die chris2702 freundlicherweise verwiesen hat, ist sehr wohlwollend formuliert. IMHO sind Robos so überflüssig wie ein Kropf. Dgl. gilt imho für "Weltsparen".


    Wenn du, liebe/r welo , genauere Infos brauchst, dann lass uns doch einfach wissen was dich genau beschäftigt und/oder was du im Sinne einer Geldanlage vorhast.


    LG

    John

    ... es soll auch Leute geben, die eine Kranknversicherung haben (und dafür Beiträge zahlen) und nie nicht krank wurden/werden. Shit! Rausgeschmissenes Geld! :D


    Im Ernst... wenn dein Risiko (aus Sicht der Versicherer) niedrig ist, schlägt sich dies in (relativ) niedrigen Beiträgen nieder. Von welchen Betragshöhen reden wir? Wie stehen diese in Relation zum (aktuellen) Einkommen?

    Eine Bewertung, inwiefern dein Risiko berufsunfähig zu werden existenzgefährdend/-bedrohend werden würde, musst du selbst erstellen.

    Wenn deine Interessen tatsächlich von einem Versicherungsmakler vertreten werden, du ihm ein umfassendes Mandat erteilt hast und du nachweisen kannst, dass du ihm dieses "neue Risiko" bekannt gegeben hast, dürfte er (der Makler) mMn in der Haftung sein. Außerdem dürfte es zu seinen Pflichten gehören, das "Risiko" regelmäßig abzufragen und den Versicherungsschutz anzupassen.

    Hast du den Schaden direkt der Versicherung gemeldet, oder den Makler (falls er einer ist) mit der Regulierung beauftragt?

    Ich denke es wäre gut, wenn Saidi Mal ne Folge machen würde, was genau im MSCI World dann drin ist und was woanders landet. Da wir da ja alle investieren (sollen), sollte man schon genau verstehen, was da reingeht.

    ... wer es wirklich wissen will, sieht sich Kater.Kas Link auf die site (msci.com) an ;-). Der breiten Masse der Investoren (Kleinanleger) ist es nach meinen Erfahrungen relativ egal.

    Eine Korrektur: Spotify ist definitiv eine schwedische Firma (IPO über New Yorker Börse).

    Vielleicht korrigierst du mal den Eintrag bei Wikipedia; dort wird nämlich etwas anders behauptet:


    "Im Mai 2017 gab Spotify seine Absicht bekannt, an die Börse gehen zu wollen, um seinen Investoren und Mitarbeitern Liquidität zu bieten. Dabei sollte nicht der Weg des traditionellen IPO gewählt, sondern eine sog. Direktnotierung (direct listing) durchgeführt werden. Anfang April 2018 erfolgte die Direktnotierung von Spotify am NYSE; dabei wurden Aktien zur Notierung freigegeben, ohne dass Spotify neue Aktien bei Investoren platzierte. Der Schlusskurs des ersten Handelstages lag bei US$ 149 und bewertete Spotify somit mit US$ 26,5 Mrd."


    Laut Impressum (auf spotify.com) ist die Diensteanbieterin eine schwedische AB... Aber du solltest dir das ganze Firmengflecht mal ansehen ;-)

    Zu Spotify hat mir Onkel Wiki verraten:


    "Spotify wird seit 2006 von der Spotify AB mit Sitz in Stockholm, Schweden entwickelt. Das Unternehmen wurde von Daniel Ek und Martin Lorentzon (ehemaliger CEO von TradeDoubler) in Stockholm gegründet. Laut Aussage von Axel Bringéus, ehemaliger Vorstand für internationales Wachstum bei Spotify, ist der Musikdienst „als legale Alternative zur Piraterie entstanden“.

    Spotify AB ist ein Tochterunternehmen von Spotify Limited mit Sitz in London, welches wiederum ein Tochterunternehmen von Spotify Technology S.A. in Luxemburg ist.[17][18] Spotify hat Büros in 18 Ländern."


    Wieder mal habe ich mich selbst überrascht, wie schnell man sich doch über Tante Google und Onkel Wiki über alls Mögliche und Unmögliche informieren kann... wenn denn das Interesse dafür vorhanden ist.

    ... hmmm... kommt immer auf verschiedene Faktoren und/oder Umstände an. Das Alter spielt ne Rolle, das Gesamtvermögen auch... und nicht zuletzt deine Ziele (mit dem Kapital).


    Wenn du der Meinung bist, deine Cash-Reserven sind ausreichend dimensioniert und du genug Zeit hast bzw. nicht unbedingt am 23.05.2023 Betrag x benötigst, dann kannst du ruhig dat Janze in deinen Fonds packen. Wenn wir die Kursentwicklung der nächsten 6 Monate kennen würden, könnten wir auch den idealen Zeitpunkt definieren. Können wir aber nicht. Auf 6 Monate verteilt zu investieren könnte sich bei größerer Vola im Sinne von Cost Average Effect positiv auswirken, muss aber nicht. Ich würde voll rein gehen...

    Ich habe immer gedacht, Schweden ist in Europa

    Na klar... weiß ich auch. Morgan Stanley schiebt Spotify in "Europe Opportunities" und sogar in US Growth etc. Das soll mal eine/r verstehen.

    Ich habe auch nicht weiter nachgeschaut, welche Auswahlkriterien für MSCI World angelegt wurden... weil's mich nicht weiter interessiert... ich habe keine Fonds/ETF im Depot ;-)


    Wenn Spotify nicht im MSCI sein sollte, dann ist es halt so und fertig. Ein "Wunschkonzert" kann man sich easy selbst anlegen...

    Dise Frage läßt sich ganz einfach beantworten; hier kommmmmmmt unr der siet ewa 2008 ma Makt geandelt ETF mt dre IISN 83'?#+24+98=% nifrage, bie med u.#$§ähr -; Ropcetn Re1387te zu....

    Ih glaaaube meiiiin keyb&rd mac#t di Grätsche... Sry

    Hallo H,


    da fagst du am besten bei der MSCI Inc. (https://www.msci.com/contact-us) nach. Die Jungs und Mädels dort "basteln" nämlich die Indices, die sie dann an Finanzdienstleister als "Bastelbücher" für Fonds etc. verkaufen.

    Mit "World" meinen die MSCIaner*innen primär die USA und Teile von Europa ;-)


    Wenn du dir diesen Link ansiehst, findest du die Fonds, die Spotify "enthalten"...

    https://www.onvista.de/aktien/…NOLOGY-Aktie-LU1778762911


    Noch Fragen? Dann bitte fragen!


    LG

    John

    Habt Ihr für Neulinge Ratschläge die vorab zu beachten sind?

    Jo!

    1. Sich schlau machen! Wie funct das Zeug? Welche CCs kommen infrage? Was brauche ich dazu (Spielgeld = Geld, das man nicht zwingend zu einem bestimmten Tag benötigt und dessen Verlust man aushalten kann!)

    Welche Börsen/Handelplätze kommen infrage? Wo bewahre ich CCs auf (Schweinelederne Brieftaschen scheiden aus ;-))?


    Interessant als Informationsquellen sind Tante Google, aber auch die web site von bison, sowie z.B. https://www.handelsblatt.com/v…krypto-boersen-vergleich/

    Habt Ihr eigene Erfahrungen mit Bison / Bitcoins und Krypo oder würdet ihr ggf. Bitwala empfehlen?

    Mit Bison wie auch Bitwala habe ich keine Erfahrungen und werde auch keine Erfahrungen damit sammeln.

    ...äußerst interessant und würde gerne zur kurzfristigen Anlage, trotz der relativ hohen Volatilität, in diese investieren.

    Kurzfristig? Häää?

    Für das "Spiel" mit Crypto Currencies gibt's imho 2 Szenarien.

    1) Buy-and-hold; jetzt kaufen und iwann verkaufen. Dieses Spiel wird von Leuten wie Hausfrauen* bis hin zu Nerds mit dicken Hornbrillen und ohne Freundin betrieben. (* das sagt man so despektierlich und meint damit Leute, die eigentlich von Tuten keine Ahnung haben. Ich verwende diesen Terminus ohne damit Hausfrauen im eigentlichen Sinne zu verunglimpfen)


    2) Trading (extreme). Dazu brauchst du neben den entsprechenden Kenntnissen und Spielgeld ZEIT. Der Handel findet für dich nur dann statt, wenn du Zeit hast am PC zu sitzen, den Markt zu verfolgen und die Vola zu nutzen. In der Zeit, in der du keine Zeit hast, hältst du auch keine CC. Du benötigst etwa 10x so viel FIAT-Geld wie dein anvisiertes Handelsvolumen, da die Belastungen für Käufe i.d.R. sofort erfolgen, die Gutschriften von FIAT Kohle aber mit gewisser Verzögerung verfübgar werden.

    So gerüstet lassen sich durchaus um die 3 bis 5 Promille pro Tag (netto) realisieren... Erfahrene Zocker verdoppeln locker innerhalb eines Jahres. Das schreibe ich nicht vom Hören-Sagen! Ich habe es selbst durchexerziert, auch nach dem letzten/ersten fetten Hype mit anschließendem Kurssturz... also selbst bei fallenden Kursen.

    1. Gibt es bei Bitcoins ( Kauf ebenfalls auf Bison) eine Nachschusspflicht oder ist es wie bei ETFs / Aktien, dass lediglich bei einem fallenden Kurs das investierte Kapital an Wert verlieren kann?

    Mach dich schlau und berichte dann ;-)

    2. Versteuerung.

    Bitcoins werden meines Wissens, nach einer Haltedauer von einem Jahr steuerfrei. Gibt es bei Bison einen Steuerreport, den ich in dieser Form 1:1 an die Steuerhilfe senden kann bzw. führt Bison wie zB Scalable Capital zu versteuernde Gewinne selbst an das Finanzamt ab?

    Deine Nachweise über Käufe und Verkäufe darfst du dir selbst erstellen ;-)


    3. Kommen bei Bitcoins die sogenannten 'Hebel' hinzu?

    Mach dich schlau und berichte dann ;-)


    P.S.: Ich will dich nicht entmutigen!!!

    Die 50k ergaben sich (hochgerechnet) aus den öfters gelesenen und gehörten Empfehlungen für 25 % schnell verfügbares Geld vom Gesamtvermögen.

    Ich würde den Betrag oder Prozentsatz eher vom Bedarf (geplante, zusätzliche Rente, neue Waschmaschine, neuer Fernseher, 1 Satz Neureifen für den Rollator, whatsoever...) abhängig machen. Mit den knapp 200k (derzeit) und den anvisierten 5% als Entnahme p.a. reden wir von rund 10k p.a. (brutto). Packst du - sagen wir mal - 150k in ETF, würde ich 7,5k als (in 5 Jahren) anfängliche jährliche Entnahme anpeilen. Demnach könntest du auch mit 30 bis max. 40k als cash Polster klar kommen. Dein ETF-Depot kann in 5 Jahren bei 180 bis 190k stehen, aber auch bei unter 150k... who knows yet. Die Korrektur für dein Polster (auf sicher verfügbar) kannst du ja jährlich oder in 4 Jahren vornehmen...

    Bei der Erstellung deines Entnahmeplans solltest du auch ab Abgaben auf realisierte Buchgewinne denken und, wie bereits angemerkt, auf moderate Steigerungen von Jahr zu Jahr.


    Die Festgeldtreppe ist eine Idee. Sind aber dort sehr sehr marginale Erträge (25 k -> 90 EUR/Jahr bei Bonität AA bis AAA). Vielleicht doch etwas in Anleihen?

    Ja, die Erträge daraus sind kaum der Rede Wert. Man/frau darf sich aber gerne selbst einen auf die Backe malen und folgende Rechnung (für Jahr 1) anstellen:


    - 50k Fetzgeld bringen... nix bis 250€ p.a.

    - 150k im ETF können (bei 7%) 10.500€ an Wertzuwachs bringen...

    -> 200k (gesamt) bringen (im ersten Jahr) 10.750€ an Ertrag/Wertzuwachs/Buchgewinn... entsprechend 5,375% Rendite...


    Im 2. Jahr...


    - 50k Fetzgeld -> 250€

    - 160,5k im ETF -> 11.235€ Wertzuwachs/Buchgewinn

    -> 221.735€ Gesamtvermögen -> 5,45% Rendite


    Die Sicherheit, eine Summe x zum oder ab dem Zeitpunkt y "sicher" zur Verfügung zu haben, kostet Rendite. Allerdings vermeidet man die Situation, in x Jahren Anteile (des ETF) zu einem "niedrigen Kurs" verkaufen zu müssen, falls der Kurs gerade dann nicht so rosig steht.


    Anleihen sind derzeit überhaupt nicht attraktiv! Vergiss sie einfach!


    Vielleicht bringen dir diese Überlegungen/Erläuterungen ja etwas mehr Klarheit.

    Moin ika,

    mit dem späten Einstieg in ETF hast du wahr. Es war 22:10 Uhr, als du diesen Thread gestartet hast ;-)

    Ansonsten ist es auch mit 63 nicht zu spät, seine Öcken zu investieren.

    Frage: "Wieso oder wofür willst du 50k als Tagesgeld stehen lassen?" So richtig genau will ich es gar nicht wissen; denkst du dabei etwa an ein Cash-Polster, aus dem du in 3 Jahren (?) deine "Zusatzrente" bedienen willst?

    Auch wenn sich die Unterschiede zwischen Tages- und Fetzgeld nur im Promillebereich zeigen, könntest du über eine Fetzgeldtreppe (Festgeld natürlich) nachdenken, halbjährlich oder jährlich gestaffelt.

    Eventuell auch mal überlegen, ob das Verhältnis von Geldwerten von um die 50k (Cash, Festgeld) zu Sachwerten von 130 bis 140k (hier also vorzugsweise ETF) passt. Für gewöhnlich hält man (frau auch) um die 5 Jahresrenten "sicher" vor, weil sich der Wert des ETF-Depots ja in beide Richtungen verändern kann. Deinen Entnahmeplan (5%) würde ich auch noch mal überdenken und eine moderate Steigerung der Entnahmen einplanen, um die Teuerungsraten auszugleichen.

    Zu deiner Frage nach den ETF... einer reicht eigentlich; die beiden von dir genannten tun etwa das Gleiche.

    Wannst no a poar Frogn host, dann trau di und frog!


    Schönes WE

    John

    Überprüfung meiner Geldanlage und Versicherungen möchte ich mich gerne mal von einem unabhängigen Berater beraten lassen.


    Ein wichtiger Punkt ist, dass ich eine landwirtschaftliche Fläche in Ostdeutschland geerbt habe, die nun einen Großteil meines Besitzes darstellt.

    IMHO brauchst du 3 Berater...


    ... für Versicherungsangelegenheiten einen Versicherungsberater (keinen Versicherungsvermittler!!!). Denke daran, Versicherungsaspekte von Anlageaspekten zu trennen!


    ... für die landwirtschaftliche Fläche einen Visionär mit 5G-Kristallkugel, der jetzt schon Einblick in die Bebauungspläne der Zukunft hat.


    ... für deine Geldanlage einen Anlageberater, der maximal um die 40 Jahre alt sein darf und durch seine Kompetenz (nicht Korpulenz) bereits Multimillionär und Privatier geworden ist. Problematisch dürfte sein, dass dieser Anlageberater (aufs Gendern habe ích der Einfachheit halber verzichtet und bitte weibliche Leser*innen um Nachsicht) gar kein wirtschaftliches Interesse haben kann, sich mit deinen Finanzen zu befassen.

    Will sagen, da gibt's niemanden, der als Berater infrage kommt. DIY ist angesagt. Tendenzen können dir allerdings hier im Forum aufgezeigt werden!