Beiträge von JDS

    1) Preis/Leistung... Serbisch! (serbisch = sehr beschissen)

    Bei einem Direktversicherer zahlst du für eine vergleichbare Unfallversicherung rund einen Zehner im Monat ;-)


    2) Der ganze Kleinkram (Unfall-Tagegelder etc.) deckt kein existenzgefährdendes Risiko. Wenn eine Unfallversicherung überhaupt sinnig ist, dann im Bereich der "reinen" Invaliditätsleistung... und dann ist eine Grundsumme von 73.500 € auch nur Pickelkram.


    Also... weg mit dem Müll!

    So wäre der Plan, wenn nicht im nach hinein irgendeine Überraschung wartet.

    Die Überraschung könnte sein, dass diese genannten Fonds plötzlich und unerwartet eine tolle Performance hinlegen, die die Rendite des MSCI World blass aussehen läßt ;-)


    Die Wahrscheinlichkeit dafür ist allerdings extrem gering! Wenn du dir die Ergebnisse der Vergangenheit ansiehst und Vergleiche zu Indexfonds anstellst, wirst du schnell erkennen, dass mit einer (positiven) Überraschung im Sinne einer "Überperformance" wohl eher nicht zu rechnen ist.

    Schielst du zusätzlich auch mal auf nüchterne Zahlen, wie z.B. die Kosten (Managementgeb.), dann dürftest du auch eher zu einem Verkauf dieser Fonds tendieren.


    Alles läuft darauf hinaus, der Empfehlung von chris2702 zu folgen. Ggfs. kannst du dir das Szenario auch durchrechnen; selbst bei einem "steuerschädlichen" Verkauf rechnet sich der Verkauf bei erheblichen Differenzen in der Performance.

    Bei den Beträgen (Wert der Fonds) dürfte es sich vermutlich um "Kleingeld" handeln, sodass ein Verkauf kaum steuerlich ins Gewicht fällt.


    Also... die "Kosten" wirst du schneller wieder drin haben, wenn du wechelst. Buche die Kosten in Gedanken als Lehrgeld.

    Da die Onkels und Tanten der Teutschen Vermögensverbratung, die dir seinerzeit dieses leicht schrottige Finanzprodukt aufs Auge gedrückt hatten, oft auch Empfehlungsadressen von begeisterten Neukunden einsammeln und dies möglicherweise auch bei dir getan hatten... sehe ich dich moralisch in der Pflicht, die Opfer im Nachhinein zu informieren und auf "Finanzen kannst du selbst..." hinzuweisen ;-)

    Um welchen Betrag handelt es sich denn?

    Daraus folgt, über welchen Betrag an Zinserträgen und welche Differenz zu einem TG vor Ort wir hier reden.

    Schaut man sich dann mal deren monatliche Belastung mit Versicherungsbeiträgen und schlechten AV-Produkten an, dann legt man die Ohren an.

    Oh ja, das kommt mir auch bekannt vor! Dabei gehe ich stark davon aus, dass diese Leute Anderen das Kümmern ums Geld überlassen haben ;-)

    Zu den Versicherungsbeiträgen und miserablen AVen kommen dann noch bescheuert finanzierte Immos zur Eigennutzung und ebenso unintelligent finanzierte oder geleaste Blechkutschen hinzu...


    und besser einen "normalen" Ausbildungsberuf gelernt.

    ... oder etwas weniger in die Glotze gekuckt und stattdessen etwas Finanzbildung "gefressen"... und entprechend reagiert ;-)

    Wenn ein 28-Jähriger 39 Jahre lang bis zur Rente mit 67 bei einer monatlichen Kapitalentnahme von 3.000 EUR (inkl. Krankenversicherung, Altersvorsorge etc.) von Kapital leben möchte, braucht er bei einer durchschnittlichen Aktienrendite von 4% nach Kosten und nach Steuern ein Kapital von rund 720.000 EUR. Rechnen Sie hier selbst nach. Bei einer konservativeren Anlage mit 2% Rendite wird fast 1 Mio. EUR benötigt.

    Bei der ersten Variante (Aktienrendite) braucht's wegen der Vola und einer eingeplanten dynamischen "Rentenanpassung" das 35- bis 40-Fache der angänglichen Jahresrente!!! Damit lässt sich u.a. auch ein prozentualer "sicherer" Teil immer "auf Vorrat" realisieren.


    Und bei der zweiten, konservativen Version befinden wir uns schon im Bereich eines negativen Realzinses!!! Damit läuft es schon auf Kapitalverzehr hinaus, oder nicht?


    (inkl. Krankenversicherung, Altersvorsorge etc.)

    Bei einer BU lasse ich das gerne gelten; sprich die BU-Rente sollte auch für weitere Sparraten für AV oder Vermögensaufbau ausreichen.

    Bei der alternativen Betrachtung, die BU-Rente mit Vermögen zu kompensieren, sind wir im Bereich "rechte Hosentasche zur linken Hosentasche" ;-)


    Mir kann's ja egal sein... BU ist schon lange kein Thema mehr für mich persönlich. Ich schreibe aber trotzdem... weil mMn die Dimensionen hier zu häufig zu zaghaft angegangen werden. Leute, betrachtet die Risiken und Lösungen realistisch und zusätzlich mit einem Puffer nach oben!

    In diesem unseren Land wird wohl niemand im Falle einer BU oder EU (Erwerbsunfähigkeit) verhungern müssen... aber ein Zwangsfrugalismus infolge deutlich reduzierter Einkünfte ist ja auch nicht das, was sich jemand ausmalt, der sich mit dem Kümmern un seine Finanzen befasst.

    Na ja... eine Variante wäre das schon, über den Fonds zu tilgen. Der "brave Deutsche" rät eher davon ab...

    Du musst dir das einfach mal durchrechnen. Prinzipiell hast du das Risiko bei der Fonds-Variante, dass ausgerechnet in 20 Jahren die Kurse im Keller sind ;-). Andererseits kannst du auch vor Ablauf der 20Jahres-Periodeund wenn die Kurse "günstig" stehen, partiell Fondsanteile verkaufen und ein "sicheres Polster" für die Tilgung aufbauen. Wie hoch wäre denn die Restschuld?


    Auch zu berücksichtigen ist mMn das Gesamtvermögen inkl. Reserven (cash)...

    Meiner bescheidenen Meinung nach kann ein Externer die Situation gar nicht beurteilen, ohne die wirtschaftliche "Gesamtlage" zu kennen.


    Abgesehen davon vertrete ich den Standpunkt, die Finanzierung der "Luxusimmobilie" mit Krediten zu verhältnismäßig niedrigen Zinsen aus den laufenden Einkünften zu bestreiten (schei... auf die vermeintliche Sicherheit durch Saldenreduzierungen via Sondertilgung) und "freies Kapital", das das Maß des "Notgroschens" übersteigt, sinnvoll/intelligent zu investieren.

    Aus den 20k dürften in 20 Jahren um die 80k werden...

    Wenn man weiß, bzw. annehmen kann, dass das Geld z.B. für Straftaten genutzt werden soll/kann darf man das Geld nicht überweisen

    ... da kommt es mMn auf den Nachweis an ;-)

    Zunächst gilt wohl die "Unschuldsvermutung", wobei selbstverfreilich Unwissenheit (oder Dummheit) nicht vor Strafe schützt.


    Aber, wie gesagt, vermute ich weniger einen "Waschsalon" bei der Masche, sondern eher Abzocke von naiven Doofköpfen... ohne dem TE zu nahe treten zu wollen. Schließlich hegt er/sie ja einen Verdacht und fragt hier nach Meinungen!

    Gibts niemand der kleines Geld separat weg legt?

    Ich mache das mit zwei Konten. Eines ist das "Laufende" für die gewöhnlichen Einkünfte und Ausgaben. Der Überhang (Reserve für Unvorhergesehenes und für geplante Ausgaben...), der über das Kopfkissengeld hinaus geht, ist auf einem separaten Giro. Zur Übersicht reicht mir ein Schmierzettel mit Summen und Veränderungen, wofür welcher Betrag vorgesehen ist.

    Würde PERSON A irgendein rechtliches Problem bekommen?

    Ich bin nur "Halbjurist" und betreibe keine Rechtsberatung, schon gar nicht hier ;-)

    Aus meiner Sicht kannst du dein Geld überweisen, an wen auch immer du es überweisen möchtest.


    Nur mal so ein weiterer Gedanke. Geldwäsche funktioniert eigentlich nicht in diesem "Kleingeldrahmen" und schon gar nicht auf diese Art. Wenn B das öfter machen würde, müsste er sich um Schenkungen und Schenkungssteuer Gedanken machen ;-)

    Geld wird hier über Kneipen, Fitnescenter, Solarien, Lebensmittelgroßhandel, Immobilien, Gebrauchtwagenhandel etc. gewaschen, wobei die ersteren derzeit und Corona bedingt aus dem Raster gefallen sind.


    Diese Masche per Geldtransfer riecht eher danach, jeden Tag einen Dummen zu finden, der für eine vermeintliche Ersparnis von weniger als 1% sein hart erarbeitets Geld "verschenkt"!

    Aber wenn das Treffen im Ausland nicht stattfindet, dann bekommt B in Deutschland kein Geld von A überwiesen. Was könnte problematisch sein ?

    Also, du bist offensichtlich "A". Frage: Wie heißt denn das "Ausland"?


    Noch eine Frage: Erst schreibst du, A überweist in Echtzeit an B und dann wird der Betrag an die Eltern ausgezahlt. Demnach passt deine oben zitierte Aussage nicht. Wie also kannst du sicherstellen, dass die Eltern den Betrag X (in Echtgeld, nicht in Falschgeld) ausgehändigt bekommen ?


    Abschließend ein Tipp! Mach's doch einfach und berichte dann wieder hier... schließlich würdest du vielen Leuten eine Freude bereitn... wir alle lachen uns gerne schlapp, wenn jemand Trotz Warnungen auf eine derart plumpe Masche hereingefallen ist :D:D:D:D:D:D

    Bei 10T€: 0€ statt 70€

    Oder so... 10.000€ statt 70€ :D


    Also, wenn du A bist, dann kannst du dein Geld überweisen, an wen du willst. Ich kann dazu keine "Regelverletzung" und auch nichts Illegales erkennen.

    Ich empfehle dir aber, von den eingesparten Gebühren gleich eine große Familienpackung Papiertaschentücher zu kaufen... die wirst du brauchen... wenn das Geld weg ist =O