Beiträge von JDS

    Was würdet ihr euren Schwiegerleuten nahelegen um einen Kompromiss aus Rendite / Risiko einzugehen?

    Hierzu zitiere ich McProfit ohne weiteren Kommentar ...



    Damals habe ich eines gelernt:

    Lass Dich nie von einem "Besitzlosen" beratern.

    Wie soll jemand der selbst keine Immoblien oder Aktien besitzt einen anderen Menschen objektiv beraten?

    Ich habe lieber mit erfolgreichen Menschen gesprochen und diese nach Ratschlägen gefragt.

    Damals habe ich eines gelernt:

    Lass Dich nie von einem "Besitzlosen" beratern.

    Wie soll jemand der selbst keine Immoblien oder Aktien besitzt einen anderen Menschen objektiv beraten?

    Ich habe lieber mit erfolgreichen Menschen gesprochen und diese nach Ratschlägen gefragt.

    ... mMn mithin die bedeutendste Aussage aus dem 'Wort zum Sonntag'

    Man sollte aber fairerweise sagen, dass das bei einem selbst verwalteten Investment in z.B. ETFs auch nicht anders ist. Da kann dir auch keiner sagen, wieviel die bei Renteneintritt wert sind.

    Aaaaaalso... die Wahrscheinlichkeit, dass bei Aktienfonds und -ETF die Real-Rendite positiv und damit höher ausfallen wird, als bei einem Versicherungsprodukt, um das es hier im Thread geht, ist sehr hoch.

    Ferner ist der Wert der 'Anlage' bzw. des Depots zum Rentenbeginn gar nicht mal so wichtig, wenn man sich mit Entnahmeplänen befasst. Hierzu wird die Cash-Reserve rund 5 Jahre (plus-minus) vor Rentenbeginn auf ein passendes Niveau gebracht (3 bis 5 oder mehr 'private Jahresrenten), wodurch der Zeitpunkt für Entnahmen aus dem Depot abhängig von dem künftigen Kurs variiert werden kann.

    Ein Versicherer der selber ETFs im Versicherungsmantel anbietet, oder etwas vergleichbares, nutzt ebenso wie wir private ETF-Anleger Zeit um das Risiko zu minimieren. Die haben dann im Idealfall die gleiche Rendite wie jeder andere der auf Welt-ETFs setzt.

    Nein, der von dir genannte Idealfall ist völlig ausgeschlossen! Der Versicherer kann nur den Sparanteil, folglich weniger als den Zahlbeitrag, in Fonds stecken...

    Anders ausgedrückt - es wird in ETF investiert auf Kosten von Lebensqualität

    MMn kommt's auf die 'Gesamtsituation' an, hier besoders auf die Einkünfte (und Ausgaben bis hin zur möglichen Sparrate beim Lebensstil, den sich der Mensch dabei leisten kann).


    Und wer die Känguruh-Nummer liebt (große Sprünge mit nix im Beutel), der investeirt nicht... und wird dies an der Lebensqualität im Alter spüren.


    Also kommt's doch auf's gesunde Maß (Mittelmaß) an, oder?


    Übrigens, ich komme gerade aus Tralien und befinde mit derzeit in Golstadt :D

    Tja Eure Antworten helfen mir leider auch nicht weiter denn:

    Ist doch klar! Hier sind wenig Einzelaktien-Fans unterwegs und Analysten halten hier die Klappe.


    MMn macht's keinen Sinn, irgendwelche Einzelaktien solo zu beurteilen; es kommt vielmehr auf die Struktur eines Depots/Portfolios an... und daraus ergibt sich (vielleicht), ob 'man' einen 'Verrecker' verkraften kann. Und wenn sich der als 'Verrecker' gescholtene Posten dann doch rentieren sollte, dass ist das dadruch ausgelöste positive Rauschen eines im Nachkommabereich ;-)


    Zu 1): Wenn ich die Marken lese und deren Zahlenwerke betrachte, bekomme ich Pickel ;-)


    Zu 2): Ja.


    Zu 3) Und wenn der Kurs der Porsche Holding um einen Euro steigt, und du 100.000 Aktien hältst, dann hast du 100.000 € Wertsteigerung ;-)


    Und mal ganz im Vertrauen... wenn du kaufen willst und derart überzeugt bist, dann kaufe doch; meinen Segen hast du!

    Diese Aktie war, wie viele andere Aktien von 'Autobauern', immer mal für einen Zock gut. Auf lange Sicht war sie mMn jedoch unattraktiv.

    Die Höhe der derzeit ausgelobten Dividende ist mMn viel zu lau, um hier von einer interessanten Investition sprechen zu können.

    Für mich wär das nichts, viel zu viel Aufwand und klingt so wie ein aktiver Fondmanager was du da beschreibst. Das ist mir zu viel Aufwand, zu viel Risiko.

    Ich habe deinen Ansatz schon verstanden und will ja auch keine Propaganda fürs Trading betreiben. Wer sich auf Fonds oder ETF auf den World Index bei kontinuierlichem Investieren beschränkt, ser mach ja nix verkehrt.

    Meine Kommentare zu diesem Thema waren lediglich dazu gedacht, die üblichen Glaubenssätze aus meiner bescheidenen Sicht etwas zu relativieren ;-)

    Zu welcher Branche zählst Du Tesla? Social Media?

    Gut aufgepast! Tesla habe ich nicht als 'klassischen' Autobauer gesehen, sondern die Aktie dem Segement Tech zugeordnet. Wie ein Unternehmen in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, und womit es Geld verdient, sind zwei Paar Schuhe. Und... wenn man mit seinem Depot eher solide aufgestellt ist, darf man durchaus auch mal einen Zock wagen ;-)

    Danke für die Klarstellung.

    Gerne. Ich habe nur mal (wieder) echte Erfahrungen weitergegeben... ohne den leisesten Ansatz wie ein 'Schulmeister' herüber kommen zu wollen ;-)


    Ja, Daytrading und das alles ist wieder was völlig anderes.

    In der Tat. Aber von daytrading habe ich gar nicht gesprochen, sondern von moderatem Trading... quasi Buy & Hold mit der stringenten Ausrichtung den Zeichen der Zeit hohe Aufmerksamkeit zu schenken und entsprechend zu reagieren.

    Aber es gibt ja auch viele Personen die Einzelaktion kaufen um sie zu halten. Sparpläne dann auf Tesla, Amazon und all die großen Verlierer der Kursverluste letzten Jahres

    Ja, gibt es... und das ist gut so. Irgendwelche 'Deppen' müssen ja auch die Aktien kaufen, die du verkaufen willst ;-)

    Once again... du musst dich mit der Aktienauswahl befassen und deine Gier begrenzen.

    Ich kannte selber welche die von Tesla total begeistert waren bis.....die Kurse jetzt so eingebrochen sind.

    Wann und mit welcher 'Motivation' haben diese Leute Tesla Aktien gekauft... und gehalten? Ich habe einige Tesla Aktien gehabt, (brutto) mehr als 10 Jahre lang, und diese zigmal ver- und gekauft... zuletzt im April 22 verkauft.

    Oder eben Telekom, die Volksaktie für deutsche Börsen-Traumata.

    Nie gehabt ;-) Aber ich kann micht wohl daran erinnern... die Leute waren wie im Goldrausch. Die hatten keine Ahnung (keine Finanzbildung), ebensowenig wie die Anbieter (Bankster)... und haben sich gegenseitig 'aufgegeilt'. - Alles falsch gemacht, was man falsch machen kann!

    Der zweite Kracher danach war Wirecard...


    Nicht ohne Grund penetriere ich die Bedeutung der Aktienauswahl in Verbindung mit dem Handelsprinzip... vorausgesetzt immer, dass mehr als Grundkenntnisse im Aktienhandel vorhanden sind. Zur Auswahl gehört, Aktien von Banken, Versicherungen und Autobauern links liegen zu lassen und darüber hinaus auch IPOs zu ignorieren.

    Ganz vereinfacht herunter gebrochen was ich so aus Themen zu Einzelaktien mitnehme.

    Neeee, neeee, neeee!


    Wenn man 100 Aktion kauft und davon in 10 Jahren 10 "tot" sind, die Hälfte sich kaum bewegt hat, die letzten 10 aber die neuen Amazon, Tesla und co sind macht man insgesamt gewaltige Gewinne.

    Das wäre vielleicht etwas für Buy & Hold, vorausgesetzt man setzt primär auf moderate Performer und Dividendenzahler. Und auch dann... wartet kein vernünftiger Mensch ab und sieht zu, der das investierte Geld selbst verdienen musste, wie sich 10 von 100 verabschieden und 50 kaum bewegen. Aktien sind volatil und auch handelbar. Du definierst eine Schmerzgrenze (für Kursverluste), also deine Handelsstrategie, und handelst danach... wohl wissend, dass du nie den exakt richtigen Zeitpunkt erwischen wirst.

    Solche B&H Investoren setzten in der Vergangenheit wohl kaum auf Amazon, Tesla und Co., und werden es künftig auch nicht tun...

    Wie schon zuvor beschrieben, kommt es auf die Aktienauswahl an...


    Würde jemand eher auf ein gemäßigtes Traden abfahren wollen, wären ein auf 100 Titel gestreutes Portfolio für den Hobby-Investor nicht zu managen. Streuung ist eben kein Allheilmittel, und genau deshalb kommt es hier nicht nur auf die Aktienauswahl an, sonder noch mehr auf das Handelsprinzip.

    Klar, Notgroschen gibt es. Werde heute mein Depot bei Trade Republic eröffnen und knapp 50k als Notgroschen dort einzahlen und von den 2% Zinsen profitieren. Werde aber für einen Teil von dem Geld nach einer sicheren, kurzfristigen Anlage suchen, wie Anleihen.

    Also, erst solltest du einmal deine sog. Gesamtsituation (Einkommen, voraussichtliche Alterseinkünfte, Nettovermögen und dessen vorraussichtliche Entwicklung, Alter, Kenntnisse...) dokumentieren. Danach kann man sich über Wege und Finanzprodukte unterhalten.

    Wenn mich nicht alles täuscht... dann haben wir es mit einer 2017 gegründeten 'Bude' zu tun, deren Zweck/Gedenstand laut Northdata ...


    "Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Websites, die Durchführung von Kursen, Schulungen und Coachings, die Erstellung und der Vertrieb von digitalen und physischen Produkten, die Veranstaltung von Seminaren und Vorträgen, insbesondere im Bereich der Wirtschaftsinformation sowie der individuellen Fort- und Weiterbildung."


    ...ist. Bei dem Hintergrund der Macherin und des Machers sehe ich, ebensowenig wie unser Freund Janders, keinen Mehrwert bzw. Nutzen.