Beiträge von JDS

    Ich zitiere mal meinen alten Chef, Gott habe ihn seelig: "Ein Auto darf nicht mehr kosten als ein Monatseinkommen. Punkt!"


    Ansonsten... ich müsste Tinte gesoffen haben, um im derzeitigen Zinsumfeld eine derart hohe Anzahlung zu leisten. Entweder voll finanzieren und das vorhandene Geld intelligent anlegen, oder voll finanzieren und das vorhandene Geld intelligent anlegen.


    Darüber hinaus sollten Finanzierungsmodelle, wie auch Anlageentscheidungen oder Finanzprodukte im Allgemeinen nur unter Berücksichtigung der sog. Gesamtsituation bewertet werden.

    Für mich sollen die Zinsen einmal meine Rente "aufbessern".

    Autsch!

    Was Geldanlage angeht, bin ich sehr riskioscheu.

    Aha! Das Risiko bei Termingeldern ist nie bei Null. Einzig der Kaufkraftverlust durch negative Nominalzinsen ist seit einigen Dekaden garantiert.

    Ich sehe dies als Risiko und ebenso auch den Fakt, dass die Höhe der Nominalzinsen schwanken wird. Darauf (auf Zinsen) seine private Altersversorgung aufzubauen kann dann klappen, wenn du dreimal das Doppelte von dem auf der hohen Kante hast, was du eigentlich zum 'Verfuttern' benötigen wirst ;-)

    ... wenn ich von irgendwelchen Telefonhansels oder -mädels angerufen werde, frage ich nach deren Namen und Rentenversicherungsnummer und betone, dass ich das Gespräch zu Schulungszwecken aufzeichne. Wenn mein Gegenüber dann noch nicht aufgelegt hat, frage ich z.B., ob er oder sie dies haupt- oder nebenberuflich macht, wie lange er oder sie in diesem Metier schon tätig ist, ob es frustriert, wenn einige der Angerufenen patzig werden, wie das Wetter in Woauchimmer ist etc. etc. ...

    ... wenn ich hier lese, dass auch Linux und/oder Windows als Betriebssysteme vorgeschlagen werden, und gleichzeitig die Apfel Maschinen als 'zu teuer' oder 'teuer' kritisiert werden, so fallen mir immer die fast religiösen bis fast militanten Ansichten ein.

    Fakt ist, alle 3 funcen. Für Linux und teils auch für Windows braucht's mehr Kenntnisse und Geduld, bis die Kisten ordentlich laufen. Bei den Äpfeln ist's mMn eher intuitiver und einfacher, und der work flow flutscht... wenn es um Medien oder auch um den Versand von Dokumenten 'ohne Umwege' geht.

    Dass die hardware qualitativ den meisten 'Discounter-Geräten' überlegen ist, wird je kaum bezweifelt. Letztlich muss es jeder selbst entscheiden und dabei natürlich auch das Budget im Auge behalten.

    Weshalb?

    Die wichtigsten Programme sind bereits an Bord und der Wertverlust ist i.d.R. geringer als bei den Fenster-Computern.

    Ferner ist der work flow mMn angenehmer, bequemer... und die Verbindung von IPhone, IPad und Lap oder IMac ist einfach nur toll.

    für mich ist das mehr als Klimpergeld.

    Völlig ok! Ich sprach nicht von der Gesamtrendite, sondern von der Differenz in den Konditionen zwischen (halbwegs) soliden Instituten und den Zinsbuden.

    Und letztlich kommt es auf den Betrag an, der zur Debatte steht.

    Meine Fragen:

    1. Würde ein solches Angebot unseren legalen Vorschriften entsprechen?

    2. Würde ein solches Angebot unseren legalen Vorschriften auch dann entsprechen, wenn ich ausschließlich ein Seminar

    des britischen Trainers unter meinem Namen in Deutschland ohne Mehrwertsteuer anbiete?

    Wenn's nicht ganz so eilig ist, dann warte noch ein paar Tage. Am 31.November gibt's hier wieder kostenlose Rechts-, Unternehmens- und Steuerberatung!

    Ich möchte Kapitel anlegen, welches ich in ca 2.5 Jahren für die Steuer brauche.

    Mal unter Brüdern... wenn man einmal die paar Promille-Punkte zwischen den Zinskonditionen der verschiedenen Anbieter mit dem Anlagebetrag multipliziert, dann kommt meistens nur 'Klimpergeld' als Ergebnis heraus ;-)

    Lohnt es sich wirklich, für Klimpergeld tagelang zu recherchieren, oder gar wackeligen Zinsbuden sein Geld zu leihen?

    Wenn die 'Steuerschuld' in den nächsten ca. 2einhalb Jahren nicht inflationsbedingt wächst, dann kannst du deine Öcken auch unterm Kopfkissen aufbewahren.

    Wenn man nun zB 1500€ im Monat Absicherung durch die BU-Versicherung haben möchte (der Einfachheit halber wird die Indexierung mal beiseite gelassen), und zB 100.000€ in Aktien hätte, dann könnte man mit der 4% Regel die BU-Versicherung von 1500 auf 1200€ reduzieren (330€ sind monatlicher Ertrag ohne das Kapital anzugreifen). Ab 450.000€ in Aktien würden die 4% die gesamte Höhe der BU-Versicherung bereits übertreffen.

    Die 4% sind brutto! Über'n dicken Daumen landest du bei 3% netto...

    Ferner solltest du die Vola bei deinen Gedankengängen berücksichtigen. Bei sinnigen Entnahmeplänen hältst du locker 5 'private Jahresrenten' cash vor.

    Bei Einzahlungen wird oft der erste Tag nicht verzinst.

    In der Folgenacht kommt dann eine Bestätigung vom Geldeingang per E-Mail, Valuta Folgetag.

    Besonders ärgerlich, wenn Freitag Vormittag Geld überwiesen wird => Valuta ist dann erst Montag.

    Eieieieieiei... das ist ja der helle Wahnsinn!

    Da verschenkt man schnell mal 1/366 von 0,3% (oder so)...

    Aber in dem Fall hier sehe ich nicht, dass sich mit den Titeln ausreichend beschäftigt wurde um der Strategie zu folgen

    Hey, ich wollte dich nicht kritisieren, sondern nur die in diesem Thread geäußerten 'Weisheiten' bezüglich der Stopps etwas relativieren. Das Beschäftigen mit den Titeln und mit den Mechanismen im Handel ist latürnich unerlässlich für alle diejenigen, die über keine Kristallkugel mit der aktuellen 5G-Technik verfügen ;-)

    Kommt auf die Strategie an...


    ...und auf die Einstellung, was das Handeln angeht (aktiv oder B&H).


    Bei der Sammlung von Hype-Titeln direkt aus WSB ist das sicherlich sinnvoll.

    WSB steht doch für Wetterbeobachtungsschiff, oder?

    Bei einer langfristigen Anlage riskiert ein Stop-Kurs eher, dass man unbeabsichtigt ausgestoppt wird und dann der Aktie beim Steigen zuschaut.

    Auch hierzu gibt's verschiedene Ansichten. Z.B. meine... 'Langfristig' bedeutet, dass man langfristig in Aktien investiert, aber nicht, dass man eine einmal gekaufte Aktie 'langfristig', beispielsweise ewig, behält. In bestimmten Situationen kann schon ein Tag 'langfristig' sein ;-)

    Für die Buy & Hold - Fraktion können zu hoch angesetzte SL durchaus den Verkauf bedeuten... und danach kann es wieder bergauf gehen... Und bei zu tief angesetzten SL kann es passieren, dass sich in der Abwärtsphase keine Käufer mehr finden.

    In der Praxis kümmert man sich um Informationen und beobachtet die Kurse und setzt eine Verkaufskurse manuell... day by day.

    Daher bietet eine Kurzfassung immer einen Angriffspunkt für Korrektur oder Verbesserung.

    Lieber McProfit,


    die Kommentare waren/sind nicht als Korrektur oder Verbesserung gedacht, und schon mal gar nicht als Kritik, sondern als Ergänzung... weil deine Beiträge eben nicht nur von 'uns beiden' gelesen werden. Würden wir uns live und auf der Erde unterhalten, bräuchten wir dank ähnlich gelagerter Erfahrungen und Erkenntnissen kaum ins Detail gehen, und dies obwohl wir durch unterschiedliche Brillen kucken. Hier jedoch, wo auch viele 'Anfänger' lesen, fragen und schreiben, sind mMn ab und an einige erklärenden Ergänzungen durchaus angebracht.


    Dir auch eine schöne Woche


    JD

    Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass sich die Rendite einer Aktieninvestition immer aus 2 Komponenten zusammen setzt, den Dividenden und den Kurssteigerungen. Mich interessiert diese Gesamtrendite.

    Nüchtern betrachtet gehört noch eine dritte Komponente dazu, nämlich... du ahnst es schon... die Kaufkraft resp. der Kaufkraftverlust. Heute braucht's USD 4.80 um das zu kaufen, was dunnemals USD .40 kaufen konnten.

    Bei der Berachtung der Geamtrendite ist u.a. auch relevant, ob du die ausgeschütteten Dividenden verbraucht, oder reinvestiert hast.


    Die Höhe der einzelnen Teile ist mir egal.

    Das sehe ich auch so. Viele ältere Germanen und *Innen verfolgen allerdings mit der Steuer-Angst im Hinterkopf die Strategie, ihre Aktien nienicht zu verkaufen. Dann ist die nominale und auch persönliche Rendite schon entscheidend... wobei... das Volumen des Depots noch wichtiger ist.

    OK, Klaus, das passt!


    Allerdings sind diese Varianten nicht unbedingt massenkompatibel, oder?


    Für gewöhnlich versteht man in Schland unter 'Arbeit' eine abhängige Beschäftigung mit einer linearen Vergütung (Zeit für Geld oder umgekehrt). Reich/er wird man eigentlich durch die Arbeit anderer ;-)... wenn also, wie dies bei Unternehmern überwiegend der Fall ist, ein non-lineares, duplizierbares Einkommen erzielt wird.

    Aber selbst dann wird man nicht wirklich reich im Sinne von 'finanziell unabhängig'. Dies passiert erst dann, wenn weniger ausgegeben als eingenommen und das Ersparte sinnig investiert wird. Für Arbeitnehmer mit Arbeits-Einkünften deutlich unterhalb der von dir genannten 100k bedeutet dies, sich an erfolgreichen Unternehmen zu beteiligen ;-)


    Wenn du versuchst, mehr Gewinn damit zu machen als 10 % nominal pro Jahr, wirst du abgezockt werden und hast in 5 Jahren nur noch 30 000 Euro.

    Ich würde mit solchen pauschalen Aussagen eher vorsichtiger sein...

    Abgezockt kannst du nur dann werden, wenn du 'doof' bleibst und es zuläßt, dass dich jemand abzockt.