Beiträge von JDS

    Ihnen ist aber grundsätzlich schon klar, dass solch leistungsloses Einkommen nicht einfach aus der Luft generiert wird sondern, dass jmd anderes dafür bezahlen muss?

    Leisstungsloses Einkommen? Isch lach mischschlapp.

    Die Genossenschaft 'leiht' sich von den Genossen Geld, das sie so einfach nicht von der Bank bekäme/bekommt. Irgendwie darf der Genosse, der die Genossenschaft 'finanziert', doch auch eine Gegenleistung erwarten, oder?



    Z.B durch höhere Mieten oder schlechtere Wohnqualität durch unterlassene Reperatur etc?

    Was soll diese Rote-Socken-Argumentationskette? Du weißt schon, wie im Immo-Segemnt Geld generiert wird, oder hä?

    Oder beim Msci World etf eben durch Sklaverei, Umweltzerstörung, Steuerraub, Subventionen abgreifen ( die auch bezahlt werden müssen) etc?

    Die Gewinne aus Wertsteigerungen von Anteilen und Dividenden werden sowohl durch Gewinne der Aktiengesellschaften 'bezahlt', wie auch von Aktionären, die Aktien zu höheren Preisen/Kursen kaufen, als du sie zuvor gekauft hast...

    Wie die Aktiengesellschaften Gewinne erzielen, hast du ja hinreichend beschrieben... anders kann es ja nicht sein ;-) Autsch!

    ... die denen mit mehreren Anteilen keine auskömmliche Verzinsung ...

    'Auskömmliche Verzinsung' ... ???

    Bislang waren 4% nicht der Knaller und derzeit liegen 4%ige Renditen (brutto) schon deutlich im Bereich eine negativen Realzinses. Die 'beschönigte' Teuerungsrate wurde ereits mit 5,2% angegeben!


    Ursprünglich hatte ich den Plan dort bis zu meinem Tod als Mieter zu wohnen und mir durch Genossenschaftsanteile eine Altersvorsorge aufzubauen, die auch in jungen Jahren schon etwas bringt.

    (relativ) günstig zur Miete zu wohnen hört sich nicht verkehrt an. Eine AV (einzig) mit Genossenschaftsanteilen darzustellen erscheint mir zu riskant und zu wenig lukrativ.

    Da ich zudem noch ein bebautes Grundstück besitze, für dessen Renovierung ich in 3 Jahren ca. 300.000,00 € aufbringen müsste, habe ich mir überlegt, am Ende des Gesprächs die Anteile zu kündigen.

    In Verbindung mit dem nachfolgenden Punkt beginnen große Fragezeichen durch die Luft zu schwirren ;-)

    5. Sollte ich jetzt noch weiter in ETF anlegen? Oder lieber schon raus, um das Geld in 3 Jahren für Renovierung oder
    einen Ersatzbau (Kostenpunkt derzeit ca. 600.000,00 € bis 900,000,00 € zur Verfügung zu haben?

    Eine Frage nach Anlageinstrumenten kann mMn nur vernünftig erörtert werden, wenn die 'Gesamtsituation' bekannt ist.

    ... soweit ich mich erinnern kann, darfst du als Bezieher von ALG I monatlich 165€ 'ohne Abzüge vom ALG' hinzuverdienen, wenn du weniger als 15 Stunden (/Woche?) arbeitest. Ob du dabei abhängig beschäftigt oder selbständig bist, spielt eigentlich keine Geige. Als Selbständiger kannst du pauschal 30% der Erlöse für Kosten/Aufwendungen abziehen. 165/0,7=235ungerade.


    Eine Firmengründung ist eigentlich überflüssig, würde aber helfen um nicht in die Scheinselbständigkeit zu fallen, falls nur ein Auftraggeber vorhanden ist. Ggfs. wäre zu prüfen, ob du nicht vielleicht sogar als Freiberufler 'quasi nebenberuflich' tätig werden kannst; damit sparst du dir den ganzen Zinnober mit Firmengründung oder Gewerbe.


    Ansonsten würde ich einfach mal beim AA anrufen und die Sache mit deinem Betreuer durchkauen.

    Du willst also sagen, dass es sinnvoll ist, nachdem man seine Immobilie abbezahlt hat, noch mal einen Kredit zu nehmen, das Haus zu belasten und den Kredit in Aktien zu stecken und den Kredit die nächsten 20 Jahre bis zur Rente über das Gehalt abzubezahlen?

    Ich behaupte nicht, dass es für alle und jeden sinnvoll ist! Aaaber... wenn jemand eine Hütte für ne halbe Mio hat und 2/3 oder 3/4 bereits getilgt sind und die regelmäßigen Einkünfte ausreichen um "neu" aufgenommene 100 bis 200k bis zur Rente zu bedienen, dann kann es durchaus passen. Man muss halt rechnen...

    Und im Übrigen kommt es auch auf die Gesamtsituation an... Einkünfte, Netto-Vermögen, Notgroschen, Rücklagen für Anschaffungen, (zu erwartende) Alterseinkünfte, Risikobereitschaft, Hirn...

    Sind dann eben "Aktien auf Kredit", wovon oft auch abgeraten wird.

    Kommt immer darauf an, von wem abgeraten wird ;-)


    Mit bzw. durch die derzeitige/n Teuerungsrate/n - angeblich liegen wir bereits bei über 5,2% - wird euere Finanzierung faktisch sowieso 'billiger'... also in Relation zu den Einkünften und insbes. den realen Zinsen (Sollzinsen).


    Von Aktien auf Kredit wird dann abgeraten, wenn die Bedienung des Kredits (Tilgung und Sollzinsen) lediglich aus dem dafür gekauften Aktienpaket erfolgen soll! Heißt, wenn du einen endfälligen Kredit zu einem definierten Zeitpunkt aus dem Depot bedienen musst, etwa weil keine anderen Vermögenswerte vorhanden sind, und du die Sollzinsen aus Dividenden und ggfs. Kursgewinnen abdecken musst, dann ist wegen der Vola durchaus das Risiko vorhanden eine solide Bauchlandung hinzulegen.


    Anders verhält es sich, wenn die Finanzierung (der Immobilie) so ausgelegt ist, dass sie aus dem Laufenden bedient werden kann, ohne wenn und aber. In einem solchen Fall kann man durchaus mit einem 'kleinen' Anteil am Gesamtvermögen quasi auf Kredit 'spekulieren'.


    Übrigens, ich kenne viele Leute, die in den letzten ca. 20 Jahren etwas bis weitgehend 'abbezahlte' Immobilien wieder belastet hatten... und diese Kredite in vernünftige Fonds oder ETF gesteckt haben. Während die Masse der konventionellen Sparer Geld/Vermögen 'vernichtet' haben und 'vernichten', laufen die vorgenannten mit einem Grinsegesicht herum ;-)

    Aber.. jeder wie Karl will!

    Ich würd' sagen: "Sch... auf die Sondertilgung!"

    Packt die 10k in einen ETF und zahlt euere Immo wie gehabt ab; aus den 10k sollten in ca. 9 bis 10 Jahren 20k werden... und im gleichen Zeitraum würdet ihr bei einer Sondertilgung vielleicht so um die 1k an Sollzinsen sparen ;-)

    In meinem Mindset dienen Eheverträge dazu, den Wohlhabenden vor der gierigen Ehefrau zu schützen...

    Das wohl auch. Andererseits können Eheverträge die angestellt Ehefrau eines Selbständigen (oder den angestellten Ehemann einer Selbständigen... oder oder...), der seine Bude vor die Wand fährt oder gefahren bekommt, vor dem 'Mitgefangen-Mitgehangen' schützen.


    Also, nach meinem Verständnis sollten Eheverträge beiden gerecht werden und in erster Linie Streitigkeiten im Falle einer Trennung/Scheidung vermeiden. Es geht ja wohl nicht nur um 'Meins-bleibt-Meins'!

    In diesem Fall ist es sinnvoller, das Geld in eine "offizielle" Altersvorsorge zu stecken (Riester, Rürup, bAV...), dann wirkt es einkommenssenkend und auch unterhaltssenkend.

    Jo mei, des schooo... Aber... diese Varianten reichen für gewöhnlich nicht aus, um im Alter gut über die Runden zu kommen, abgesehen davon, dass die Renditen meist fox alpha sind.


    Die beste Lösung, um solchen Problematiken für den Fall einer Trennung/Scheidung vorzubeugen, ist einen gescheiten Ehevertrag vor Eheschließung aufzusetzen.

    Man kann natürlich den Good Case als mickrig interpretieren, aber welche andere Anlage erzielt denn mehr bei 1.000 € Invest pro Monat über 7 Jahren ohne hohes Risiko zu haben?

    Das mit 'mickrig' habe ich nicht despektierlich gmeint! Eher ganz nüchtern, so wie du es auch beschrieben hast.


    Bei der ETF Variante solltest du aber auch im Hinterkopf haben, dass dir ein - wie auch immer - vorübergehender Kurseinbruch vor oder zum Beginn der Entnahmephase die Wunschergebnisse 'versaut'.


    Deshalb wäre meine Überlegung, erst mal unabhängig von dem Betrag, der in den ETF fließen soll, zusätzlich ein Cash-Polster in der Höhe von wenigstens 36 Monatsrenten aufzubauen. Dafür wird's keine Rendite geben, äähh doch, eine Negativ-Rendite... aber dieser 'Sicherheitsbaustein' vermeidet den Zwang, das Depot von Beginn der Entnahmephase an anzukabbern. In der Entnahmephase solltest du mit Entnhmen von rund 4% rechnen... ggfs. verzögert, falls die Kurse gerade mal uncool sein sollten. Bei den besagten 4% kannst du deine Privatrente jährlich steigern... und durchaus auch 100 Jahre alt werden. Einfach einmal exeln...

    Habe ich vielleicht einen Denkfehler oder bin unplausibel?

    Denkfehler? Aber Hallo!


    Leuten, die halb so jung wie du sind, empfiehlt 'man' 10 bis 15% der Nettoeinkünfte bis zum Beginn des Rentenalters zu sparen und vernünftig zu investieren... um damit zu erreichen, nicht 'arm' in Rente zu gehen.


    Was willst du denn mit - sorry - mickrigen 1000 Öcken im Monat auf 7 Jahre erreichen? Hast du eine vage Ahnung, welche Zusatzrente du damit 'ansparen' kannst?

    Äääähhhh... machst du Werbung für diese Willi-und-Konsorten-Rechtsanwaltskanzlei?

    Was ist eure Meinung dazu? Ist man als Versicherter hilflos ausgeliefert?

    Meine Meinung ist, dass die Masse der Versicherten von der Masse der Abschlussvermittler (ja, die mit den unsichtbaren Gummistiefeln) mit falschen Erwartungshaltungen geimpft werden...

    Schon vor zig Jahren wurden BU-Verträge gerne in Kombination mit Rechtschmutzversicherungen angepriesen... weil man davon ausgehen sollte, dass man im (vermeintlichen) Versicherungsfall in die Versicherungsfalle tritt. Dabei waren die Bedingswerke ja gar nicht so unklar ausgelegt, wenn ich mich in diesem Punkt nicht so recht täusche.

    Wie es da heute ausschaut, sollten wir am besten mal bei den BU-Spezialisten erfragen, oder?

    Mich interessiert eine Spende an eine Legalen Institution die gegen Daten-Sammlerei von Tech-Giganten die das Internet und die Gesellschaft für Ihre Profite missbrauchen was tun will und Stirn bietet. wäre doch eine gute Idee oder?

    Geile Idee... mit der legalen Institution...

    Kannst mir ja mal anonym schreiben, um welche Institution es sich da handelt. Denen würde ich auch gerne etwas spenden*. Übrigens, bekommt man da auch anonym eine Spendenquittung vorbeigebracht... und einen Aluhut?


    * = Ich würde denen gerne Applaus spenden für diese geniale Idee, aus der Deppendichte in Europa Profit zu schlagen ;-)

    Man bekommt Wochenziele, kann verschiedene Regeln einstellen, wird immer wieder an das Ziel erinnert und motiviert auch zwischendurch paar Euro dafür zu sparen. Das finde ich echt toll und hilft mir auch tatsächlich beim Sparen.

    Ok... also ein Programm für "Hirntote" ;-)


    Wenn du vernünftig sparen (und investieren) willst, erstellst du dir ein (vorläufiges) Jahresbudget, Monatsbudgets und einen Liquiditätsplan. Zusätzlich brauchst du eine Ermittlung deines Nettovermögens.

    Sofern in den Budgets Positionen auftauchen, die keine generellen Festpreise haben, versuchst du wo möglich und sinnvoll günstiger einzukaufen. Überflüssige Positionen fliegen raus.

    Dann aktualisierst du die vorläufigen Budgets und definierst auch eine Sparrate, die anfangs eines jeden Monats auf ein 'intelligentes' Konto wandert...

    An wem kann ic mich wenden zwecks Kredit? Da ich aufstockendes Alg 2 empfange, habe ich bei den üblichen Kreditempfängern wenig Chancen.

    Das BMWI stellt eine umfassende Infobroschüre zur Verfügung (Druckstück anfordern oder per Download), in der auch die Finanzierungsmöglichkeiten aufgeführt sind... u.a. auch Mikrodarlehen.


    Fördermitttel und/oder Darlehen mit Bürgschaften werden i.a.R. ab mind. 25 k über Banken angefragt. Lothar-HH hat den Business Plan ja bereits erwähnt; ohne den kriegst du nicht mal einen Termin bei der Bank oder der IHK. Templates für Business Pläne findest du auch beim BMWI und auf den Seiten der Kammern.


    Den Bizz Plan solltest du aber nicht von dem kleinen Brüderchen schreiben lassen, der gerade in die 4. Klasse gekommen ist ;-)


    Zum Thema Events kann ich dir sagen, dass du damit außer mit Hybrid-VA und reinen Streams so gut wie vor voll vor die Wand rennst... oder kein Geld verdienst. Wie zu dieser Annahme komme? Ich habe meine Fingerchen seit über 40 Jahren mehr oder minder tief in diesen Bereichen...

    Und das Depot wird vermutlich erst so in 10 Jahren nötig sein.
    Das kann ich noch gar nicht richtig einschätzen.

    Na dann... sehe ich keine Veranlasung groß zu zögern und würde das Vorhaben sportlich sehen, zumal die (jetzt) 40 Riesen nicht über Hunger oder Vollegefühl entscheiden werden. Mir scheint klar, dass das Depot nicht ad hoc aufgelöst werden muss und ihr erst irgendwann mit den Entnahmen beginnen werdet. Da bleibt auch noch genügend Zeit, in der ihr euch einmal mit dem Thema Entnahmeplan befassen könnt.

    Also, nur zu. Sucht euch einen günstigen Depotanbieter und geht in einen vernünftigen ETF. Hier im Forum sind mehr als genügend ETF-Fans unterwegs, die euch über Depotanbieter und ETF weiter aufklären können; ich bin da eher raus, da ich seit mehr als 30 Jahren überwiegend nur in Einzelaktien investiert bin, also nicht in Fonds oder ETF.

    Anlage-Volumen so 40.000

    Vorhalt zur Ergänzung der dürftigen Rente (in knapp 4 Jahren)

    Ich komme noch mal auf die "Gesamtsituation" zurück...


    Stichworte wie "dürftige Rente", "ein Teil der vorhandenen Mittel"... irritieren... wenn dann von 40.000 als Anlagesumme und einer "mittleren Risikobereitschaft"... und Nachhaltigkeit die Rede ist.

    Aus einem 40.000er Depot kann ich mit im Jahr so über'n Daumen 1.600 Euronen (brutto) als Zuschuss zur mageren Rente herausnehmen. Und je nachdem, wie wichtig diese Zusatzrente sein wird (ob davon einer von 4 Wocheneinkäufen abhängig ist), würde ich als Ahnungsloser schon mal gerade nicht in Aktien (ETF) gehen, sondern das Geld unterm Kopfkissen belassen.


    Mittleres Risiko würde mMn bedeuten, gut 50% in Geldwerten zu behalten und den Rest in einen MSCI World zu stecken. Damit sollte die Gesamt-Rendite langfristig im Bereich der Inflationsrate bleiben... könnte aber bedeuten, dass auch mal zeitweise die Gesamt-Entnahme aus dem Gesamt-Topf auf deutlich unter 2/3 fallen könnte.