Beiträge von JDS

    Der Punkt der für mich noch gegen das Depot spricht, ist das Problem mit dem Wissen und Zeitaufwand

    Ups... da liegt ein Missverständnis vor!

    Ein Depot zu eröffnen und einen oder zwei ETF zu kaufen ist easy... und erfordert weder viel Wissen noch Zeit. Fonds, ETF und Ver(un)sicherungsprodukte sind Anlageprodukte. Punkt. Bei der Auswahl der Fonds helfen dir Finanztip mit fertigen Infos und dieses Forum! Dann entsteht dein Pantoffeldepot...


    Mit der Do It Yourself Methode ist eher gemeint, aktiv zu handeln... also sich den „eigenen Fonds“ quasi selbst zu basteln und ihn dann auch zu managen, oder zumindest in diverse Fonds zu investieren und „ständig“ den Mix zu optimieren...

    ... und weil nicht jeder die Zeit und die Kenntnisse hat, um sich seine/ihre Geldanlage/n selbst zu gestalten und zu pflegen... hat die white-collar-Fraktion Anlageprodukte in einer schier unüberschaubaren Menge geschaffen.


    slow_turtle hat‘s doch richtig gemacht und hier nachgefragt, damit ihm bei der Auswahl des oder der Anlageform/en „unter Freunden“ und unabhängig von wirtschaftlichen Interessen geholfen wird.

    Bei Lebensversicherungen sind teils 4% der gesamten Beitragssumme Provoísion fällig.

    Schön wäre es... die rechnen mit bis zu 50 Promille!


    Wie hoch war der zeitliche Aufwand deines Beraters um dir diese Lösung zu unterbreiten?

    Es geht ja nicht nur um den Zeitaufwand für die Verbratung! Die Zeit zum Suchen eines „Opfers“ (im Sinne von: Jeden Morgen steht ein Dummer auf; man muss ihn nur finden) muss ja auch vergütet werden 😏


    Und zum Thema „Gebühren“... wie die Kosten oft fälschlicherweise genannt werden... zwei Blickwinkel:


    1) Wenn die Rendite (nach Kosten) stimmt, sog i nix.


    2) Die Kosten von zum Bleistift 0,2% hören sich niedrig an. Aber worauf und wie werden sie berechnet? Auf den Wert des Depots?

    44 (Jahre) mal 0,2% entsprechend 8,8% vom Depotwert 2021. 43 mal 0,2% entsprechend 8,6% auf die Erhöhung des Depotwertes 2022. 42 mal 0,2% auf die Erhöhung aus 2023 usw.

    Kündigen dagegen ist kein sinnvoller Weg.

    It depends! Wie die Italiener sagen...


    Das Vergleichen von Alternativen und Rechnen helfen da ungemein!


    Wie hoch ist der Rückkaufswert jetzt? Welches Kapital könnte sich daraus bei direkter Investition in einen Fonds - mit weiteren Investitionen in der Höhe der Beiträge - bis 2026 entwickeln?


    Wie hoch ist die zu erwartende Ablaufleistung der augenblicklichen Versicherungsvariante?


    Welche Bedeutung hat ein evtl. Versicherungsschutz?


    Wie wird das dann zur Verfügung stehende Kapital steuerlich betrachtet?


    Was würde bei einem erfolgreichen Widerruf und einer Anlage wie bei der ersten Variante rumkommen?


    Nach Check der Fakten kann man sagen, ob ein Widerruf oder eher eine Kündigung sinnvoll ist, oder bei der Stange bleiben vorteilhafter sein wird/könnte.


    Aus‘m Bauch heraus zu urteilen, ist nie sinnvoll 😏

    Hintergrund, so seine Aussage ist, daß es neuerdings bei anderen Versicherung so üblich ist, daß es eine Gewinnbeteiligung gibt und die Stuttgarter neue Verträge auch nur noch so anbietet.

    Ich bin skeptisch.

    ... frage ihn mal welche bunten Pillen er eingeworfen hat.

    Ich muss zugeben, dass ich mit den „neuen“ Vertragsmodalitäten nicht auskenne... und auch gar keine Lust habe, darauf Zeit zu verballern.

    Derzeit und nicht erst seit gestern jammern die Versicherer (KLV...), dass sie fast keine Renditen auf investierte/angelegte Sparanteile erwirtschaften, mit denen sie den Garantiezins bedienen können.

    Und jetzt kommt die Stuttgarter mit 4% - geht‘s noch? Vier Prozent auf was?


    Ich würde mir ein konkretes Angebot mit allen relevanten Bedingungen vorlegen lassen... und den bestehenden Vertrag wsh kündigen und anderweitig eindecken.

    Nicnic ,


    goil!!! Wir verstehen uns!!!


    Ich wollte das Bild etwas überzeichnen und du hast es absolut getoppt.


    Das Gute an der ganzen Geschichte ist, dass sich Nachhaltigkeit und Rendite nicht ausschließen müssen! Moderne, nachhaltig wirtschaftende Unternehmen können es mit den zahlreichen „Das-hat-schon-mein-Opa-so-gemacht-Betrieben“ längst aufnehmen oder sie sogar „schlagen“, wenn das Thema Rendite angeschnitten wird.

    Der Nordea zeigt es ja...

    Sprich... bei der noch relativ kleinen Auswahl zeigt sich, dass Rosinenpicken die Indices schlägt.

    Ein 6-Prozenter macht aus’m Hunni in 30 Jahren rund 574!

    Ein ~15-Prozenter bringt 6.620!

    Klar... macht Rosinenpicken Arbeit und die darf auch gerne Geld kosten (Managementgebühren)... erst recht, wenn unter‘m Strich mittlere zweistellige Renditen für den Anleger rumkommen.

    Keine Ursache, Nicnic!


    Und für dich gibt‘s den dann noch den Bäckerei-Fonds 4, in den Aktien der Bäcker kommen, die nur mit Sonnenstrom backen und Getreide verwenden, das mit der Sense gemäht und mit den Dreschflegel per Hand gedroschen wurde, von Bauern, die vegan leben...

    Kann durchaus sein, dass die 4er Bäcker besser wirtschaften als die „alten das-haben-wir-immer-so-gemacht-Bäcker“ 😏

    Hat allerdings natürlich ein größeres Risiko, da nur in 50 Unternehmen gestreut wird.

    ... wenn die 50 handverlesen sind ist das Risiko überschaubar. Eine breite/re auf Indices basierende Streuung birgt auch Risiken, wie die Geschichte zeigt.


    Mal ein „blödes“ Beispiel kurz vor dem Brötchenholen...


    Angenommen alle Bäcker in Schland wären Bäckerei-AGen und der Bäckerei-Fonds 1 würde Aktien aller Bäckerei-AGen mit der Gewichtung Prozentsatz des Buchwertes kaufen... dann wären prosperierende Bäcker bis hin zu Backpfeifen (die am Hungertuch nagen und nur darauf warten, bis der Steuerberater ihnen sagt, dass sie schon seit 2 Jahren tot sind) im Fonds. Der Bäckerei-Fonds 2 legt Aktien der 50 größten Bäcker (nach Börsenwert) ins Körbchen und der 3. Fonds (natürlich gemanagt) pickt sich die jeweils 30 erfolgreichsten Bäcker.


    Ihr dürft nur in Anteile eines einzigen Fonds investieren! Welcher der drei ist der riskanteste und welcher wird vermutlich die höchste Rendite bringen?

    Das ist berechtigt bei Wirecard usw.

    Bei Unternehmen die nur aktuell schwächeln aber falsch. Der DAX-Anleger verkauft das Unternehmen zu günstigen Kursen und ersetzt es durch einen Highflyer. Z. B. Delivery Hero, welches ich nicht kaufen würde (persönliche Meinung).


    Hmmmm,

    das ist die Eigenart der Indices. Für deine Variante musst du dir selbst einen Fonds basteln...

    Als absoluter Laie habe ich bei Ihrer Schilderung ein verdammt schlechtes Gefühl.

    Gefühle haben mit diesem Thema nix zu tun.

    Es ist auch egal, ob Chris die Gelder überweist, die seine Partnerin einsammelt, oder seine Partnerin einen Teil ihres Gesparten und Gelder von Freundinnen überweist.

    Es muss geklärt werden, was in den AGB zur Kontoführung auf eigene Rechnung geregelt ist. Im Zweifel bei dem kontoführenden Geldinstitut nachfragen.

    Bargeld ist nicht zwangsläufig Graugeld und ebensowenig so dreckig, dass es gewaschen werden muss.

    Der Onkel von der Wurstbude und der Italiener anne Hauptstraße nehmen auch jede Menge Bargeld ein und zahlen (einen Prozentsatz davon) bar aufs Konto ein. Von Chris unterscheiden sie sich durch ihre gewerbliche Tätigkeit.

    Wenn Chris und seine Partnerin Buch führen, darf es keine Probleme geben!


    Im Idealfall besorgt sich seine Partnerin ein eigenes Konto... und die Freundinnen tun dies auch. Lest einfach mal die Bestimmungen zum Basiskonto!

    Moin Chris,


    wie schaut es denn mit einem Basiskonto aus?

    Wenn du für Dritte quasi wie ein Treuhänder Gelder vereinnahmst und sie weiterleitest, solltest du dir die AGB zu deinem Konto ansehen. Normalerweise werden Konten „auf eigene Rechnung“ geführt.


    Unabhängig davon würde ich genau Buch führen und deine Partnerin bitten Bargeldeinnahmen zu quittieren (Betrag, Datum, Namen). Dann kann es keine Streitigkeiten mit den Freundinnen geben und dir kann niemand Deals mit Graugeld unterstellen.

    5551008 ,


    dass Genossenschaftsanteile „Spaßinvestitionen“ sind, haben wir doch schon abgehakt.


    Dass Banken, wie alle anderen Unternehmen auch, Eigenkapitalrenditen von über 15% anvisieren müssen, um zu überleben, dürfte bekannt sein. Saidi hat dies in einem der Videos, auf die im jüngsten Newsletter verwiesen wird, auch angerissen; da geht‘s um Aktien im Allgemeinen und auch um die Anlagen der richtig reichen Leute. Unbedingt mal ansehen!


    Um diese Eigenkapitalrenditen zu erzielen, sind eben Erhöhungen der Gebühren/Kosten, sowie Sparmaßnahmen unumgänglich. It’s that simple!


    Will man sich nicht mit Renditen in dem derart niedrigen Segment zufrieden geben... muss man seine Öcken anderweitig investieren.

    HSK,


    sorry, wenn mein Zynismus - zwischen den Zeilen - nicht auf Anhieb erkennbar war!


    Ich habe mich gefragt, was du bei der Einschränkung der Auswahl verlierst... und was diese Art zur Altersversorgung überhaupt beitragen kann. Diese Punkte würde ich generell mal betrachten.


    LG

    John