Beiträge von Uwe Vinke

    Wer vor Stromausfällen sicher sein will, sollte eine PV-Anlage mit Stromspeicher einbauen. Die Anlage sollte für die Insellösung ausgelegt sein. Dann kommt der Strom aus dem eigenen Speicher, wenn das Netz ausfällt.

    Alles ist möglich, man muss es nur wollen und bezahlen.

    Leider sind von der Gesetzesänderung auch die Altverträge vor 2005 betroffen. Meine Verträge beim Presseversorgungswerk wurden zwischen 1986 und 1988 abgeschlossen und es fallen Krankenversicherung und Pflegeversicherung an. Gezahlt werden muss auch der Arbeitgeberanteil. Ausgenommen ist die PKV.


    Dies hat das Bundesverfassungsgericht 2010 als rechtens erklärt. Nur wer den Vertrag selbst weitergeführt und selbst eingezahlt hat, ist von KV und PV für diesen Summenanteil befreit.


    Seit 2020 gibt es einen monatlichen Freibetrag, der in 2021 nun 164,50 Euro beträgt.

    Ich hatte auch Widerspruch eingelagt, was letztlich jedoch abgewiesen wurde. Zahle seither auf Vorbehalt auf mögliche Änderungen. Die politische Diskussion hierzu läuft schon lange.

    Da ja heute alles nach Kosten betrachtet wird, kommen wir im Klimaschutz nicht voran.

    Langfristige (letztlich auch fiskalische) Veränerungen lassen sich eben nicht genau berechnen.

    Bei ETFs wird auf einen Zeithorizont von 15 Jahren und mehr geachtet, beim Klimaschutz muss alles sofort gehen.

    Wäre dies Vorgehen auch in der Wirtschaft üblich, gäbe es keine Start-Ups.

    Wenn jeder so denken würde, gäbe es keine PV-Anlagen zum Eigenverbrauch. Der eigene Einsatz für den Planeten und das Leben der Enkel ist auch ein Faktor.

    Die Kosten für Strom werden in den nächsten Jahren weiter deutlich nach oben gehen. Zeigt sich bereits an der Strombörse. Dann passt die Rechnung nicht mehr.

    Übergangsgeld wir anstelle von Krankengeld wärend der laufenden Rehamaßnahme von der Rentenversicherung bezahlt. Wer vorher eine Teilerwerbsminderungsrente bezog und einen sozialversicherten Hinzuverdienst (maximal 6 Sunden am Tag) hatte, bei dem berechnet sich das Übergangsgeld nach dem Hinzuverdienst, da die Teilerwerbsminderungsrente ja auch weitergezahlt wird.

    Bei voller Erwerbsminderungsrente ist ein Hinzuverdienst (maximal 3 Stunden am Tag) von 6300 Euro (Minijob) im Jahr möglich, wie bei vorgezogener Altersrente. Sonst wird die Rente gekürzt.

    Die Liebhaberei für PV bis 10kWp gilt nur für selbst bewohnte Eigenheime. Zulässig sind Einnahmen aus Zimmervergabe bis 520 Euro im Jahr.

    Sind höhere Mieteinnahmen vorhanden, bleibt die PV-Anlage ein Gewerbe mit Gewinnberechnung. Nur der Gewinn ist zu versteuern.

    Bei 3T Euro Gewinn muss es nach meiner Meinung eine Anlage über 10kWp sein, die dann sowieso ein Gewerbe ist. Meine PV-Anlage hat in 20 Jahren fast nie Gewinne gemacht und wenn, dann maximal 1000 Euro im Jahr.

    Technisch ist das Smart Grid schon möglich, jedoch fehlt es noch an den intelligenten Stromzählern in den Häusern. Im EEG sind sie bereits vorgesehen. Einige Stromspeicher bieten schon die technische Einbindung ins Stromnetz.

    Wenn das vorhandene Stromnetz mit Privatspeichern verschaltet und zum Lastenausgleich genutzt wird, sind Stromtrassen von der See nach Bayern nicht mehr nötig.

    Grundsätzlich: Energie wird in der Zukunft nicht billiger werden, wenn wir nachhaltig leben wollen.

    Private Stromspeicher erhöhen den Anteil des Eigenverbrauchs deutlich, was letztlich zu weniger (fossiler) Stromerzeugung ausserhalb des Hauses für den Eigenverbrauch führt. Werden die Privatspeicher in ein intelligentes Stromnetz eingebunden, können sie schon heute zum Netzausgleich eingesetzt werden. Somit dient der Stromspeicher in zweierlei Hinsicht der nachhaltigen Energieerzeugung.

    Das Umweltbundesamt muss nicht immer Recht haben.

    Vollkommen richtig. Das bedeutet aber wieder Investitionen und eine gute Planung zur Stromnutzung. Hiervor schrecken noch viele mit Kleinanlagen zurück.

    Spannend wird es bei den Großanlagen der Landwirte, die demnächst aus der Einspeisevergütung fallen. Dann würde Mieterstrom interessant, den jedoch das EEG noch teuer macht.

    Meine kleine Anlage wird an den Mieter des Hauses verpachtet, der dann Betreiber der Anlage wird und sie für Eigenstrom nutzen kann. Ich habe damit feste Pachteinnahmen und der Mieter günstigen Strom. Vorher muss ich als Eigentümer aber investieren.

    Bei einer Einspeisevergütung von 50Cent oder 57Cent, wie ich sie für die 1. Anlage für 20 Jahre bekommen habe und für die 2. Anlage noch bis 2024 bekomme, rechnen sich die alten PV-Anlagen sicherlich.

    Bei derzeit 7 Cent je kWh Einspeisevergütung rechnet sich selbst eine Investition von 10T Euro zur Volleinspeisung nicht. Kostengünstig ist dies eine Anlage mit 6kWp, die bei optimaler Ausrichtung, ohne Verschattung, in einer sonnenigen Region bei besten Voraussetzungen etwa 6000kWh pro Jahr produziert. Das macht eine Einspeisevergütung von 420 Euro im Jahr. Nach 20 Jahren sind die Investitionskosten nicht erreicht.


    Die Steuerabschreibung ist nur hilfreich zur Gewinnreduzierung, wenn denn Gewinn erzielt wird und eine hohe Eigensteuer anfällt.


    Alle Altanlagen fallen nach 20 Jahren aus der Einspeisevergütung. Das haben die meisten Anlagenbetreiber vergessen. Bei mir ist das schon geschehen. Nun erhalte ich 2Cent pro kWh. Das macht für meine alte 2,4kWp-Anlage nun etwa 44 Euro im Jahr, vorher waren es 1100 Euro.


    Maßgeblich ist das Erneuerbare Energiengesetz (EEG). Ziel ist die PV-Nutzung zum reinen Eigenverbrauch.


    Solange Recourcenverbrauch nicht fiskalisch auf alle Güter und Dienstleistungen bilanziert wird, werden Investitionen in Nachhaltigkeit kurzfristig immer unwirtschaftlich sein.

    Zum Beispiel: Der Resourcenverbrauch (CO2-Preis) für den Transport von Kleidung aus Asien wird nicht in den Preis eingerechnet. Wäre es so, wäre die Kleidung teurer, könnte für diesen Preis dann aber in Europa hergestellt werden.

    Wer allein auf die Wirtschaftlichkeit setzt, sollte die Finger von einer PV-Anlage lassen. Für 10T Euro kann ich nichts Vernünftiges für die nächsten 30 Jahre erwarten. Für mich zählt die Nachhaltigkeit in der Zukunft.

    Meine 1. PV-Anlage kostete 5.200 Euro pro kWp und ich wurde belächelt. Seither nutze ich die Energie der Sonne als Solarthemie und Photovoltaik. Nur mit eigenem Handeln gibt es Veränderung.

    Hallo Chris,

    ich habe eine 7,2 kWp-Anlage mit Hochleistungsmodulen und Moduleinzelsteuerung sowie einem 8 kWh-Speicher. Kosten rund 21T Euro.

    Im März wurden 529 kWh produziert, davon gingen 41% in den Eigenverbrauch, der zu 93% (217 kWh) vom Dach kam. Im April wurden 808 kWh produziert, davon gingen 22% in den Eigenverbrauch, der zu 97% (181 kWh) vom Dach kam.

    Unser Jahresstromverbrauch liegt bei 2200 kWh, ohne Heizung. Für unseren 2-Personen-Haushalt ist die Anlage zu groß, aber ich habe sie bewusst für eine fünfköpfige Familie ausgelegt.


    Beim Heizen mit Strom sehen die Zahlen ganz anders aus, da im Sommer die Sonnenstunden länger sind, aber im Winter geheizt werden muss. Hier sind Anlagen- und Speichergröße genau zu betrachten. Bedenken sollte man derzeit, dass beim Einbau einer Wärmepumpenheizung auch die PV-Anlage mit Speicher im Rahmen der Heizungsmodernisierung gefördert wird.


    Ich würde eine neutrale Energieberatung nutzen und nichts überstürzen.


    Der steuerliche Teil ist ein anderes Thema, denn nichts ist umsonst, auch nicht der Eigenstrom.

    Für mich sind energetische Maßnahmen am Gebäude selbstverständlich. Darauf achten viele Mieter heute schon. Ich habe aber keinen Einfluss, wenn die Heizung trotzdem voll powert und der Mieter im T-Shirt in der Wohnung sitzt. Verantwortungsvoller Umgang mit jedweder Energie ist für mich ein muss. Ich hoffe auch für Gerichte.

    Pachtmodelle gibt es inzwischen viele. Es ist ein Weg, jedoch will der Verpachtende auch Geld verdienen.

    Ich persönlich bin für die Eigenfinanzierung, habe vor 20 Jahren meine 1. PV-Anlage und im Februar meine 3. Anlage gebaut.

    Heute macht die Netzeinspeisung keinen Sinn mehr, da der Einspeisepreis derzeit nur noch rund 7 Cent beträgt. Die PV-Anlage mit Stromspeicher zum Eigenverbrauch muss heute das Ziel sein. Ich werde im Laufe des Jahres wohl mindestens 90 Prozent des Eigenverbrauchs vom Dach holen. Bevor man investiert sollte jedoch eine genaue Information und Berücksichtigung eigener Bedüfnisse stehen. Eine PV-Anlage ist kein Leasingauto.

    Genau das ist der Punkt. Der Vermieter hat keinen Einfluss auf den Energieverbrauch, soll aber einen Teil über die CO2-Abgabe mitbezahlen. Ich warte auf den Gesetzestext und die ersten Gerichtsurteile.

    Meine erste Anlage (2,4 kWp) auf einem Haus in Ostwestfalen wurde 2000 aufgelegt, die zweite (2,4 kWp) auf dem gleichen Dach folgte 2004. Damals kostete 1 kWp noch rund 5200 Euro. Allerdings lag die Einspeisevergütung auch deutlich höher (2000: 51 Cent, 2004: 57 Cent). Beide Anlagen haben sich selbst finanziert und werden noch mindestens 10 Jahre weiter Strom produzieren.

    Für die Ü20-Anlage aus 2000 erhalte ich derzeit 2 Cent Einspeisevergütung. Die Anlage wird an den Mieter verpachtet, der dann EEG-Abgaben frei den PV-Strom vom Dach selbst nutzen kann. Im Mieterstrommodell würde EEG-Abgabe anfallen, was vollkommen unsinnig ist, da der Eigenstrom das Haus nicht verläßt.


    Unter der neuen Anlage in Ostfriesland leben 2 Personen. Geheizt wird mir Erdgas, der Warmwasserspeicher soll zukünftig auch mit Eigenstrom erwärmt werden.

    Der Stromspeicher ist nicht zu groß. Maßgeblich ist die Entladeleistung, da noch ein Rest für den Inselbetrieb bei Stromausfall gepuffert bleibt.


    Die Anlage ist größer gewählt, um in der Zukunft einer Familie mit E-Auto eine ökologisch sinnvolle Basis zu geben. Gleichzeitig steigt der Wert der Immobilie.


    Auch für Mieter ist eine indirekte Investition in die Zukunft möglich. Es gibt bereits Mietshäuser mit PV-Anlagen, deren Strom an die Mieter verkauft wird. Wenn Mieter nicht auf den billigten Preis, sondern den ökologischsten Preis schauen, können sie vielleicht Vermieter auf neue Wege führen.


    Es ist viel möglich, wenn man nur will. Nicht nur reden, sondern selbst handeln, als Beispiel für andere. Wir haben nur eine Erde, auf der unsere Kinder noch leben möchten.