Beiträge von Uwe Vinke

    Das mit dem Hausrat ist nicht ganz richtig. Sicherlich kann man zwei Verträge weiterführen, jedoch kann man auch einen Vertrag in der Summe erhöhen (nach Zusammenzug mehr Möbel im gemeinsamen Haushalt). Habe ich selbst so nach dem Einzug meiner Freundin gemacht. Gab keine Probleme.

    Kopie aus oberem Link:

    Der Begriff „im Haushalt“ ist nicht in jedem Fall mit „tatsächlichem Bewohnen“ gleichzusetzen. Beabsichtigt der Steuerpflichtige umzuziehen und hat er für diesen Zweck bereits eine Wohnung oder ein Haus gemietet oder gekauft, gehört auch diese Wohnung oder dieses Haus zu seinem Haushalt, wenn er tatsächlich dorthin umzieht.

    Ein Testament kann handschriftlich verfügt und im Haus hinterlegt sein. Es muss kein Notar eingeschaltet werden.

    Ruf doch einfach bei der Schwester an und frag nach einem Testament. Besser ist es allerdings auch trotz Corona sich blicken zu lassen und nach der Mutter zu sehen. So teilst Du allen in der alten Heimat die Wertschetzung Deiner Mutter mit. Dann lassen sich im Gegenüber mit der Schwester viele Dinge leichter klären.

    Die Schwester hat Recht, 3000 Euro für einen Demenz-Pflegeplatz sind sogar noch günstig. Und es stimmt, dass das Haus verkauft werden muss, wenn die Rente für die Pflegekosten nicht reicht. Hier achtet schon das Sozialamt drauf.

    Ich pflichte Galileo bei.

    Abzuklären ist, ob es ein Testament und welches Testament es gibt.

    Besteht ein sog. Berliner Testament, erbt die Frau alles vom Mann. Die Kinder erben erst nach dem Tod der Mutter.

    Ist das nicht der Fall, erbt die Frau die Hälfte (Zugewinngemeinschaft) und die 2 Kinder jeweils die Hälfte der anderen Hälfte. Es bildet sich eine Erbengemeinschaft, die einen Hausverkauf gemeinsam regeln muss.


    Bei der Demenz der Mutter ist eine Betreuung angeraten. Die kann durch eine Vorsorgevollmacht mit der Tochter vielleicht schon geregelt sein, sonst ist ein Betreuer zu bestellen.


    Grundsätzlich wird die Mutter wohl eines Tages ins Pflegeheim gehen. In dem Fall könnte das Haus verkauft werden müssen, wenn die Rente der Mutter für die Kosten nicht ausreichen sollte. Hier fordert der Sozialträger dann das fehlende Geld durch den Verkauf des Hauses ein. Die fehlenden Kosten können allerdings auch von den Kindern freiwillig übernommen werden.


    Da es ja um die Versorgung der Mutter geht, ist der Gedanke der Schwester nicht schlecht, den Erlös aus dem Hausverkauf für die Unterkunft der Mutter einzusetzen. So hat man die Entscheidung noch selbst in der Hand.

    Dies bedeutet allerdings den Willen zu einer gemeinsamen Lösung. Meine Empfehlung: Sich an einen Tisch setzen, miteinander reden und dabei nicht nur das Erbe im Blick zu haben.

    Ich würde Variante 2 nutzen.

    Die Sparkasse wird den Sparvertrag sicherlich bald kündigen, wie andere Banken es bereits machen. Wenn ein Familienkredit möglich ist, dies schriftlich tun und weiterbauen. Kann ja zwischendurch immer mal mehr getilgt werden.

    Löschung im Grundbuch wird die Bank nicht mitspielen, da ja der 50.000 Kredit noch getilgt wird.

    Wo ist denn das Problem? Für Steuerrückforderungen muss ich Belege vorlegen.

    Wenn ich in einer Fahrgemeinscahft (PKW) mitgefahren bin, lasse ich mir eine Quittung für die Kostenbeteiligung geben. Habe ich mir ein Auto geliehen, lasse ich mir das bestätigen. Bin ich mit der Bahn gefahren, habe ich Fahrkarten. Bin ich mit Rad gefahren, weise ich das möglichst glaubhaft nach.

    Liegen keine Belege mehr vor, ist das Pech. Bei Steuerdingen eben eher ein Stück in die Zukunft denken und jeden Beleg aufheben. Mache ich seit Jahrzehnten so und fahre gut damit.

    Ich würde das Geld nach und nach für all die Dinge nutzen, die ich mir bisher nicht leisten konnte. Wer weiß, wie lange ich noch lebe. Jeder Tag kann der letzte sein, egal was mathematisch errechnet wird. Das Geld würde ich teilen und als Tages- und Festgeld parken.


    Wenn ich ins Altenheim komme und kein Vermögen vorhanden ist, springt das Sozialsystem für das fehlende Geld ein. Die Freibeträge für Angehörige sind im vergangenen Jahr deutlich erhöht worden.


    Ich wünsche noch lange eine gute Gesundheit für die schönen Dinge des Lebens.

    Der Zeitrahmen gibt doch schon die Tilgungsgrenzen vor. 6 Monate vor Antragstellung und 12 Monate nach Auszahlung ist das Geld anzuwenden. Hier machen nur hohe Sondertilgungen Sinn, wobei der Darlehensvertrag die Obergrenze und Fristen festlegt. Normale Monatstilgungen sind vielleicht möglich, ergeben aber keine große Summe.

    Ich habe bei zwei Darlehen in 12 Monaten auf zwei Kalenderjahre verteilt (jeweils 15t Euro) die Höchstsummen sondergetilgt. Lief alles reibungslos mit der ZfA ab.

    KV und PV fallen bei Pflichtversicherten in der GKV (Einkommen bis zur Bemessungsgrenze) für Vermietung und Verpachtung nicht an, es sei denn sie sind gewerblicher Basis.

    Für freiwillig Versicherte in der GKV (Einkommen über der Bemessungsgrenze) fallen für alle Einkünfte (auch Vermietung und Verpachtung) KV und PV an. Dies dürfte dann nicht mehr relevant sein, weil ja die Beitragsbemessungsgrenze bereits überschritten ist.

    Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse: Ein Anrecht auf beitragsfreie Mitversicherung in der Familienversicherung hat ein Familienmitglied, wenn es im Jahr 2020 regelmäßig kein höheres Einkommen als monatlich 470 Euro verdient hat.

    Weitere Voraussetzungen:

    • Das mitzuversichernde Familienmitglied muss seinen Wohnsitz in Deutschland haben und darf beispielsweise nicht als Arbeitnehmer, als Rentner oder Bezieher von Arbeitslosengeld (ALG I) pflichtversichert sein.
    • Eine hauptberufliche Selbstständigkeit schließt eine Familienversicherung ebenfalls aus.

    Da madrisa die KV bezahlt, muss auch sie die höheren Beiträge leisten, falls welche anfallen. Sie kann nur versuchen, das Geld vom Noch-Ehemann zurück zu holen. Ich würde mir Rat beim Fachmann holen. Einmal bei der Verbraucherberatung nachfragen.

    Der Klageweg wird schon beschritten.

    Der allgemeine Beitagssatz ist blödsinnig, da Rentner keinen Anspruch auf Krankengeld haben. Der höhere Beitragssatz füllt aber die KV-Kassen, was der Gestzgeber auch will. Rentner meckern eben selten.

    Der Ehepartner ist nur in der Familienversicherung mitversichert, wenn er nicht mehr als 450 Euro Monatseinkommen hat. Bei einem Selbstständigen bin ich über ein solches Einkommen sehr verwundert.

    Mieteinnahmen zählen zwar steuerlich, nicht aber bei KV und PV.

    Wenn der Scheidungsantrag gestellt ist, wird ab Datum der Antragstellung jeder (Noch-)Ehepartner im Folgejahr steuerlich selbst veranlagt.

    Zusätzliche Einnahmen des (Noch-)Ehepartners sind beim Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt zu berücksichtigen. Würde das Thema mit dem Scheidungsanwalt besprechen.

    Beim ALG ist die Steuerklasse nicht wichtig, es wird keine Steuer darauf erhoben. Lediglich bei der Progression wird das ALG berücksichtigt. Beim Aufhebungsvertrag gibt es eine 3monatige Sperre für das ALG1 der Frau. Also Steuerklasse 3 beibehalten und abwarten.