Beiträge von Uwe Vinke

    Habe mir vorher die Module selbst gesucht, wobei mir Leistung pro Modul und besonders Modulwirkungsgrad (22,6 %) wichtig waren. Sunpower waren hier die erste Wahl. Vorgegeben wird dann der Solateur, da Sunpower nicht mit jedem zusammenarbeitet.

    Dann habe ich entschieden, dass der Speicher ein Gleichstromspeicher sein soll (Steuerabschreibung) und einen Speicher von BYD ausgesucht, der mit dem Hybridwechselrichter von SolarEdge kompatiebel ist. Da eine Verschattung vorhanden ist, kamen noch SolarEdge-Optimierer für jedes Modul dazu. Alles wird über den einen Wechselrichter gesteuert.

    Das Monitoring ist online, geht heute kaum noch anders. Habe so aber immer und überall die Kontrolle über die Anlage. Der Solateur hat ein Gesamtangebot gemacht und die Anlage aufgebaut. Läuft bestens, habe im ersten Jahr (März 21-Februar 22) 80 % des Eigenstroms (50 % aus Speicher) vom Dach geholt und noch reichlich eingespeist.

    Bin allerdings nicht neu dabei, habe vor 22 Jahren meine erste PV-Anlage aufgelegt. Ich will verstehen, was ich einkaufe, lese mich entsprechend ein, frage andere PV-Betreiber und Solateure. Kostet dann etwas Zeit.

    Bereits in den 1980er Jahren war bekannt, dass Fahrzeuge aus Asien in der Ersatzteilbeschaffung sehr teuer sind. Anders als bei deutschen Herstellern, gibt es für solche Fahrzeuge fast keine Ersatzbauteile, sondern nur Originalbauteile. Dies hat dann seinen Preis.

    Ich rate auch zum Steuerberater.


    Umsatzsteuer und Einkommensteuer sind völlig getrennt. Gewinne aus der PV-Anlage sind auch als Kleinstunternehmer weiter zu versteuern.


    Wird denn schon Strom aus der PV-Anlage selbst verbraucht, oder gibt es nur Einspeisung?


    Bei eigenem Strom vom Dach für den Mieter wird es kompliziert. Ich weise auf das EEG hin. Ist dort geregelt. Nicht vergleichbar mit PV und Mieterstrom, das ist ein besonderes Programm.

    Der Anlagen-Eigentümer und Betreiber kann den Strom an den Mieter verkaufen und wird damit zum Stromanbieter. Damit muss er dann aber auch die Stromversorgung sichern, wenn kein Strom von der Anlage kommt.

    Oder der Anlagen-Eigentümer vermietet die Anlage an den Mieter als Betreiber und nimmt dafür eine monatliche Miete. Entsprechende Mietverträge gibt es. Dann kann der Mieter den Strom als Eigenstrom nutzen, bekommt allerdings auch die Einspeisevergütung bei Überschuss. Muss alles dem Netzbetreiber gemeldet werden.

    So mache ich es derzeit mit meinem Mieter.


    Anmerkung: Die EEG-Umlage soll ab 1. Juli wegfallen.

    Bist Du noch angestellt? Wenn ja, muss die Firma Dich wieder beschäftigen oder kündigen. Urlaubstage verfallen beim Krankengeld nicht und können (mit Gehalt) abgefeiert oder ausgezahlt werden. Lass Dich kündigen (in der Kündigungsfrist freistellen lassen). Danach 2 Jahre Arbeitslosigkeit, wo auch noch in die Rentenkasse eingezahlt wird. Parallel noch einen kleinen Minijob mit Einzahlung in die Rentenkasse.

    Wenn nicht mehr angestellt, dann beim Arbeitsamt mit auslaufen des Krankengeldes melden. Es folgt Arbeitslosengeld aufgrund von Krankheit. Dort wird man auf die volle Erwerbsminderungsrente drängen, wenn keine Genesung (Arbeitsfähigkeit) abzusehen ist.

    Würde erst auf Teilerwerbsminderungsrente gehen. Dann dürfen noch 20 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Muss nicht im früheren Beruf sein.

    Moin aus Ostfriesland.

    Mein Eindruck: zu teuer, errechneter Ertrag viel zu hoch, was kostet Cloudspeicher?, warum Wartungsvertrag?

    Die Details sind wichtig: Dachausrichtung, Dachneigung, Verschattung, Modul (Nennleistung, Modulwirkungsgad, Leistungsgarantie), Moduloptimierer, Wechselrichter und Speicher (Gleichstrom oder Wechselstrom), Dachkonstruktion (Schneelast, Windlast).

    Ich habe vor 22 Jahren meine erste PV-Anlage aufgebaut, die heute für den Mieter im Haus den Strom liefert. Die zweite kam 2004 dazu und geht 2024 in Mieterstrom über. 2022 habe ich meine 3. Anlage auf dem jetzigen Wohnhaus aufgebaut (teuer, aber bewusst so ausgesucht wegen SO-Ausrichtung, Verschattung, Windlast, Steuerabschreibung): 7,2 kWp (18 Sunpower-Module, je 400 W und 22,6% Nennleistung, 25 Jahre Leistungs- und Produktgarantie), SolarEdge Moduloptimierer (wegen Verschattung), Solaredge Dreiphasen-Wechselrichter und 8 kWh BYD-Batteriespeicher (PV und Batteriespeicher mit Gleichstrom), Dachkonstruktion (Windlast). Kosten rund 21.000 Euro netto.


    Ertrag (03/21-02/22): 5863 kWh (gute Leistung im Anlagenvergleich im Landkreis Aurich nach Ausrichtung, Verschattung und Sonnenstunden), Eigenverbrauch: 1687 kWh (2 Personen-Haushalt), Einspeisung: 4176 kWh


    Den möglichen Ertrag und den Verbrauch für ein Jahr auf jeden Monat berechnen lassen. Hat bei mir gepasst. Nichts überstürzen und bei bekannten PV-Betreibern nachfragen.

    Lass Dich nicht verrückt machen.

    Wenn Du krank bist, wird das ein Arzt attestieren. Will dies der Arbeitgeber anzweifeln, muss er schon gute Gründe haben und diese auch benennen.

    Die schuldest zwar eine Arbeitsleistung - wenn Du dazu in der Lage bist -, der Arbeitgeber hat aber auch eine Vorsorgeverpflichtung Dir gegenüber.

    Frag in einer Sozialstelle oder einer Gewerkschaft nach.

    Keine Aufhebung unterschreiben.


    Eine Abfindung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Es gibt nur Empfehlungen, muss der Arbeitgeber nicht einhalten. Würde dann das Arbeitsgericht festlegen.


    Bleib weiter arbeitsunfähig und lass Dir Krankengeld von der Krankenkasse zahlen. Dann gibt es auch weiter Einzahlungen in die Rentenkasse. Der Arbeitgeber hat keine Kosten. Es sei er muss das Krankengeld tariflich bis zum Nettolohn aufstocken. Die Arbeitsunfähigkeit ist bis zu 18 Monaten möglich. Der Urlaubsanspruch verfällt in der Zeit nicht und muss ausgeglichen werden.

    Lass Dich kündigen und wiedersprich der Kündigung, um dann vor dem Arbeitsgericht einen Handel mit dem AG zu machen. Dann gibt es auch keine Sperrfrist beim Arbeitslosengeld.

    Stiftung Warentest hat in der aktuellen Finanztest das Thema PV auch für Kauf oder Miete. Die Miete fällt dabei deutlich durch. Würde ich mal reinschauen.

    Enpal bietet PV-Anlagen für 20 Jahre zur Miete. Nach einem Blick auf die Internetseite vermute ich, dass die Monatmiete sehr hoch ist, oder Billiganlagen verbaut werden. Denn, am Ende der Laufzeit soll die Anlage für 1 Euro zu kaufen sein. Ich würde mich vor Ort erkundigen (Stadtwerke) ob die auch Mietangebote machen. Lass Dir mehrere Angebote machen.

    Ich persönlich halte nichts davon, habe inzwischen drei eigene Anlagen.

    Passus: Bezeichnung für den Inhalt der Wohnungsübergabe.

    Man könnte schreiben: Die Wohnung ist zu verlassen, wie bei Wohnungsübergabe erhalten. Das ist die Regel. So mach ich es als Vermieter.

    Maßgeblich ist, wie die Wohnung übergeben/übernomen wurde. Ich würde den Mietvertrag in Abstimmung mit dem Vermieter ändern, oder einen neuen Mietvertrag mit dem Übergabepassus verlangen.

    Ich würde mich bei Behindertenorganisationen (Lebenshilfe, Diakonie usw) erkundigen, welche Wege es gibt, die Tochter abzusichern.

    Wenn nach dem Tod der Eltern kein Behinderten-Testament vorliegt, macht das Sozialamt die Hand auf, bis das Vermögen der Tochter verbraucht ist. Erst danach wird wieder Grundsicherung gezahlt.

    Ich habe für meine Kinder vom Fachanwalt und Notar ein spezielles Testament (ein Sohn hat 100 GdB und ist in einer Werkstatt) erstellen lassen. Dabei werden die Kinder nur Vorerben und ein benannter Testamentsvollstrecker verwaltet das Erbe. Die Kinder haben den Nutzen aus dem Erbe, wobei kein monatliches Geld fließt (Grenzbetrag bei Grundsicherung), sondern Sachlseistungen die Erbausschüttung bilden (Kleidung, Möbel, Reise, Auto usw). Solch ein Testament ist juristisch gesichert, kostet aber auch etwas Geld.

    Die Höhe der gültigen Einspeisevergütung lässt sich im Internet recherchieren. Sie beträgt derzeit bei 1-10kWp-Anlagen 6,73 Cent je kWh und wird stetig abgesenkt. Damit liegt die Einspeisevergütung zurzeit unter dem kWh-Preis an der Strombörse. Der betrug in 2021 im Durchschnitt 7,52 Cent für PV-Anlagen. Inzwischen ist er weiter gestiegen.


    Also lohnt sich der PV-Aufbau zur reinen Einspeisung nicht mehr. Sinnvoller sind hoher Eigenverbrauch und Selbstvermarktung (Mieterstrom). Letzteres hat heute jedoch noch hohe Hürden.

    Wenn die Familienverhältnisse gut sind ist das selbst gefasste Testament sicherlich richtig. Aber das Erbrecht kennt viele Fallstricke.

    So war mit unbekannt, dass meine Ex-Frau erbt, wenn unsere Kinder vor mir sterben. Ein Beratungsgespräch kostet kleines Geld und gibt mehr Einblick.