Beiträge von Uwe Vinke

    Eine PV-Anlage macht nur Sinn für den Eigenstromverbrauch. Daher sind 21kWp viel zu groß. Der Preis von 20k netto macht mich stutzig. Habe da technische bedenken.

    Bei meiner Anlage 7,2 kWp für 21k netto ist ein 8 kWh Speicher mit drin. Liege seit März bei 95 bis 98 Prozent Eigenstrom vom Dach (42 bis 65 Prozent vom Speicher) und speise noch ein. Der bisher schlechteste Tag im Oktober lag bei 65 Prozent Eigenstrom.

    PV lässt sich mit ETF nicht gegenrechnen. Der Umweltgedanke spielt eine große Rolle. Wer rein wirtschaftlich eine PV-Anlage baut, sollte die Finger davon lassen.

    Genau. Die versicherungsfremden Leistungen kosten inzwischen viel Geld. Die sollten aus anderen Töpfen finanziert werden. Dazu zählen die Rentenanteile für Arbeitnehmer aus der Zeit der damaligen DDR. Hierfür müsste Steuergeld aufgebracht werden.

    Abzüglich all dieser Zahlungen wäre der Rententopf für die reine Rentenzahlung nicht schlecht gefüllt.

    Es gibt eine Pfändungsfreigrenze.

    Die neue Pfändungstabelle 2021 wurde im Bundesgesetzblattvom 21.05.2021 veröffentlicht. Zum 01.07.2021 erhöhen sich demnach die Pfändungsfreibeträge um 6,28% und damit deutlich höher als in den vergangenen Jahren. Der Pfändungsgrundfreibetrag nach § 850c ZPO beträgt nun 1.252,64 € (bisher 1.178,59 €).

    Dieser Betrag kann nicht gepfändet werden. Als darf das Konto nicht total gesperrt sein.

    Ich würde mit dem Gläubiger Kontakt aufnehmen und nach Teilzahlung fragen.

    Das setze ich voraus. Freigrenze/Freibetrag bedeutet derzeit eine Rente bis 164,50 Euro/Monat, oder Auszahlsumme von derzeit maximal 19.740 Euro. Dies gilt für Pflichtversicherte. Rente und beitragspflichtige Einnahmen zusammen über der Beitragsbemessungsgrenze (freiwillige Versicherung) bedeuten keinen Freibetrag mehr. Im DGV melden sich Geschädigte zu Wort.

    Auch an die Krankenkasse mit KV und PV denken. Bei der Pensionskasse fallen Beiträge für KV von rund 19% über dem Freibetrag von derzeit 164,50 Euro an. Bei der PV gilt die Freigrenze von derzeit 164,50 Euro. Bei zusammen 151,80 Euro Rente wäre die Summe frei.

    Bei Auszahlung kommen 36748 Euro zusammen. Hierauf wird wie folgt gerechnet: 36748:120 Monate (10 Jahre)= 306,23 -164,50= 141,73 Euroxca.15,6% KV (22,11)+306,23x3,05%PV (9,34). Zusammen: 31,45 Euro x120 Monate= 3774 Euro an KV und PV in 10 Jahren.

    Habe im Februar eine 7,2 kWp-PV-Anlage mit 8KWh-Speicher ans Netz gehen lassen. Leider ist der Wechselrichter nicht für Inselbetrieb ausgelegt, zieht den eigenen Strom zur Speicherregelung aus dem Netz. Das sind im Monat derzeit 13 kWh. Von März bis Juli liegt die Eigennutzung des PV-Stroms (incl. Speicher) zwischen 93 und 98%. Der Speicher kommt von BYD und ist für Notstrom (Stromausfall) vorbereitet.

    Wie gesagt: Es ist alles möglich, man muss es nur wollen.

    Wer vor Stromausfällen sicher sein will, sollte eine PV-Anlage mit Stromspeicher einbauen. Die Anlage sollte für die Insellösung ausgelegt sein. Dann kommt der Strom aus dem eigenen Speicher, wenn das Netz ausfällt.

    Alles ist möglich, man muss es nur wollen und bezahlen.

    Leider sind von der Gesetzesänderung auch die Altverträge vor 2005 betroffen. Meine Verträge beim Presseversorgungswerk wurden zwischen 1986 und 1988 abgeschlossen und es fallen Krankenversicherung und Pflegeversicherung an. Gezahlt werden muss auch der Arbeitgeberanteil. Ausgenommen ist die PKV.


    Dies hat das Bundesverfassungsgericht 2010 als rechtens erklärt. Nur wer den Vertrag selbst weitergeführt und selbst eingezahlt hat, ist von KV und PV für diesen Summenanteil befreit.


    Seit 2020 gibt es einen monatlichen Freibetrag, der in 2021 nun 164,50 Euro beträgt.

    Ich hatte auch Widerspruch eingelagt, was letztlich jedoch abgewiesen wurde. Zahle seither auf Vorbehalt auf mögliche Änderungen. Die politische Diskussion hierzu läuft schon lange.

    Da ja heute alles nach Kosten betrachtet wird, kommen wir im Klimaschutz nicht voran.

    Langfristige (letztlich auch fiskalische) Veränerungen lassen sich eben nicht genau berechnen.

    Bei ETFs wird auf einen Zeithorizont von 15 Jahren und mehr geachtet, beim Klimaschutz muss alles sofort gehen.

    Wäre dies Vorgehen auch in der Wirtschaft üblich, gäbe es keine Start-Ups.

    Wenn jeder so denken würde, gäbe es keine PV-Anlagen zum Eigenverbrauch. Der eigene Einsatz für den Planeten und das Leben der Enkel ist auch ein Faktor.

    Die Kosten für Strom werden in den nächsten Jahren weiter deutlich nach oben gehen. Zeigt sich bereits an der Strombörse. Dann passt die Rechnung nicht mehr.

    Übergangsgeld wir anstelle von Krankengeld wärend der laufenden Rehamaßnahme von der Rentenversicherung bezahlt. Wer vorher eine Teilerwerbsminderungsrente bezog und einen sozialversicherten Hinzuverdienst (maximal 6 Sunden am Tag) hatte, bei dem berechnet sich das Übergangsgeld nach dem Hinzuverdienst, da die Teilerwerbsminderungsrente ja auch weitergezahlt wird.

    Bei voller Erwerbsminderungsrente ist ein Hinzuverdienst (maximal 3 Stunden am Tag) von 6300 Euro (Minijob) im Jahr möglich, wie bei vorgezogener Altersrente. Sonst wird die Rente gekürzt.