Beiträge von Uwe Vinke

    Geht es in dem Alter nicht um die grunsätzliche Frage: Muss (Will) ich für die spätere Pflege vorsorgen, oder lebe ich lieber?

    Ich muss nicht. Letztlich springen Pflegekasse und Sozialstaat ein, wenn die Rente nicht reicht.

    Will ich es aber, dann sorge ich für meine private Pflege in der eigenen Wohnung vor.

    Lebe ich lieber, dann erlaube ich mir die Dinge, die ich mir bisher nicht erlauben konnte oder wollte. Denn: Die Lebenstage sind gezählt, also lebe jeden Tag, wie den letzten.

    Gemeint ist der Selbstbehalt. Müsste in Ihrem Falle angesetzt werden. Da es um Kindesunterhalt geht, ist die Düsseldorfer-Tabelle der Maßstab. Beim Kindesunterhalt zählt die erste Ausbildung. Dies besagt, dass nicht ewig (Studienwechsel, Verzögerung) gezahlt werden muss. Ein Anwalt für Familienrecht weiß es genau.

    Wenn es rein um das Erbe geht, wäre ein besonderes Behinderten-Testament sinnvoll. Der Erbe wird Vorerbe. Er hat keinen Zugriff auf das Erbe, aber den Nutzen aus dem Ertrag des Erbes. Ein Testamentsvollstrecker (Vermögensverwalter) hat Zugriff und verwaltet in Absprache mit dem Vorerbe und nach Vorgabe des Testamentes. Dann kann kein Zugriff durch das Sozialamt auf das Erbe erfolgen. Das Behinderten-Testament sollte en erfahrener Notar aufsetzen. Achtung: Nacherben und Enderbe sollten schon benannt sein.

    Nichts zahlen. Solange die Nebenkosten nicht begründet und keine Abrechnungen vorgelegt sind, muss nicht gezahlt werden. Auch die Nebenkostenanhebung muss mit höheren Nebenkosten begründet und belegt sein.

    Ich würde Widerspruch per Brief als Mailanhang für beide Fälle einlagen. Brief und Anschreiben-Mail sollten ausgedruckt werden. Im Brief den Hinweis vermerken, dass leider keine Briefadresse zu erhalten war und nur eine Mailadresse vorlag. Damit müsste alles rechtssicher sein. Dann zum Mieterverein, der ist billiger als ein Anwalt.

    Will der Vermieter sein Geld haben, muss er klagen. Ruhe bewahren und abwarten.

    Bin selbst Vermieter eines Hauses und sehe die Nebenkosten für 4 Monate als zu hoch an. Frage ist allerdings, was alles zu den Nebenkosten gerechnet wird. Wenn die Heizung mit drin ist, kann das in den Wintermonaten die Kosten treiben.

    Der Vermieter muss die Nebenkosten detailiert auflisten und begründen. Zudem sind die Nachweise über die Kosten (Rechnungen, Abrehnungen) vom Vermieter dem Mieter auf Verlangen vorzulegen.

    Ich würde der Nebenkostenabrechnung widersprechen, mir die Kostennachweise zeigen lassen und mich an den Mieterbund wenden, auch wenn das einen kleinen Mietgliedsbeitrag kostet.

    Die Auszahlphase ist im Riestervertrag festgelegt. Einmal im Kleingedruckten nachsehen.

    In der Auszahlphase beim Riesteranbieter wegen Umwandlung in Wohnriester nachfragen und den Antrag bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin stellen. Etwas Papierkram, lässt sich aber bewältigen.

    Der Riesteranbieter zahlt das Geld aus, wenn die ZfA geprüft hat. Der ZfA muss dann die wohnungswirtschaftliche Verwendung des Geldes (Darlehensendtilgung oder Zwischentilgung) nachgewiesen werden.

    Das Wohnriesterkonto (Auszahlsumme) wird dann steuerlich berücksichtigt. Da man dann Rentner ist, schlagen Besteuerung und Verzinsung nicht so sehr zu Buche.

    Ich habe mir auf dem Weg meinen Alterswohnsitz an der Nordsee mitfinanziert.

    Den Kauf über ein Dahrlehen finanzieren und später über Wohnrister abzahlen. Das ist sinnvoll in der Auszahlphase des Riestersparplans, der dann in Wohnriester umgewandelt wird. Habe so einen Banksparplan (30.000 Euro) zur Tilgung eines Darlehens für einen Hauskauf mitgenutzt.

    Ich würde die Auszahlung in den Januar legen und dann mit Investitionen die Steuerlast im Auszahlungsjahr senken.

    Im Januar zahlt der Arbeitgeber den vollen Abfindungsbetrag aus, wenn man nicht mehr zur Firma gehört. Somit habe ich die volle Summe zur Verfügung und habe ein Jahr freie Hand mit der Steuerplanung.

    Wird die Abfindung mit dem letzten Lohn gezahlt, gilt die Fünftelregelung, die steuerlich noch ordentlich zu Buche schlägt. Die gezahlte Steuer muss ich mir dann vom Finanzamt wieder zurückholen.

    Eine Photovoltaikanlage lohnt sich heute nur noch, wenn man den meisten Strom (90 Prozent) selbst nutzen will. Dann sollte man beim Erstaufbau auch einen Stromspeicher berücksichtigen. Die Kosten lassen sich nur bedingt im Investitionsjahr steuerlich einsetzen (Umsatzsteuer bei Vorsteuerberechtigung als Betriebsausgaben). Die Netto-Investitionssumme wird mit jährlich 5 Prozent über 20 Jahre abgeschrieben. Keine große Steuerersparnis.

    Man muss bei einer solchen Investition viel Idealismus mitbringen, betriebswirtschaftlich lässt sich damit groß keine Geld erwirtschaften. Jedoch spart man viel co2 ein.

    Ich selbst habe vor 20 Jahren meine erste Anlage auf mein Wohnhaus aufgebaut, die Erweiterung folgte 2004. Im Februar lege ich eine dritte Anlage mit Speicher auf mein jetziges Wohnhaus. Ich bin Idealist und blicke mehr auf die Umwelt als auf die Rendite.

    Die Abfindung nicht in dem Jahr auszahlen lassen, in dem die Firma verlassen wird. Erst im Januar des Folgejahr auszahlen lassen, ist vertraglich zu regeln und steuerlich zulässig. Dabei aber die Vererbbarkeit der Abfindung einbinden, damit die Nachkommen das Geld bekommen, falls man vor der Auszahlung stirbt.

    Wird die Abfindung im Folgejahr ausgezahlt, in dem man möglicherweise arbeitslos ist, wird diese vom alten Arbeitgeber voll ausgezahlt und die Steuer ist nachträglich nach dem Einkommen im Auszahlungsjahr zu zahlen. Ich war arbeitslos und habe Ausgaben getätigt, womit die ich die Steuer letztlich auf Null gedrückt habe.

    Die Abfindung nicht in dem Jahr auszahlen lassen, in dem die Firma verlassen wird. Erst im Januar des Folgejahr auszahlen lassen, ist vertraglich zu regeln und steuerlich zulässig. Dabei aber die Vererbbarkeit der Abfindung einbinden, damit die Nachkommen das Geld bekommen, falls man vor der Auszahlung stirbt.

    Wird die Abfindung im Folgejahr ausgezahlt, in dem man möglicherweise arbeitslos ist, wird diese vom alten Arbeitgeber voll ausgezahlt und die Steuer ist nachträglich nach dem Einkommen im Auszahlungsjahr zu zahlen. Ich war arbeitslos und habe Ausgaben getätigt, womit die ich die Steuer letztlich auf Null gedrückt habe.

    Ich überprüfe die neue Jahresrechnung immer mit der Angebotsmöglichkeit der Huk24. Fülle das Angebotsformular so aus, als wolle ich den Wagen mit bisherigen Daten und der zukünftigen SF-KLasse neu anmelden. Vorversicherer ist dann die Huk24.

    So erhalte ich ein Angebot, dass ich mit meiner Jahresrechnung vergleiche. Falls das Angebot günstiger (mehr als 20 Euro) ist, schicke ich den Antrag als Neuanmeldung ab. Bekomme dann eine neue Jahresrechnung mit dem Angebotspreis.

    In diesem Jahr war die Jahresrechnung deutlich niedriger als das Angebot.

    Wird neben der BU nicht gearbeitet und gibt es kein Arbeitslosengeld, so gibt es dann auch keine Einzahlungen in die Rentenkasse. Dies bedeutet keinen weiteren Rentenaufbau.

    Wer berufsunfähig ist, ist in der Regel auch erwerbsgemindert. Somit würde neben der BU auch eine Teilerwerbsminderungsrente (weniger als 40, aber bis maximal 30 Stunden pro Woche arbeitsfähig) oder gar eine volle Erwerbsminderungsrente (weniger als 30 Stunden pro Woche) von der Rentenversicherung gezahlt. Hierfür muss jedoch ein Antrag gestellt werden.

    Wird kein Antrag gestellt, kann normalerweise (Ausschlüsse im Versicherungsvertrag) in anderen Jobs gearbeitet werden.