Beiträge von Uwe Vinke

    Der Zeitrahmen gibt doch schon die Tilgungsgrenzen vor. 6 Monate vor Antragstellung und 12 Monate nach Auszahlung ist das Geld anzuwenden. Hier machen nur hohe Sondertilgungen Sinn, wobei der Darlehensvertrag die Obergrenze und Fristen festlegt. Normale Monatstilgungen sind vielleicht möglich, ergeben aber keine große Summe.

    Ich habe bei zwei Darlehen in 12 Monaten auf zwei Kalenderjahre verteilt (jeweils 15t Euro) die Höchstsummen sondergetilgt. Lief alles reibungslos mit der ZfA ab.

    KV und PV fallen bei Pflichtversicherten in der GKV (Einkommen bis zur Bemessungsgrenze) für Vermietung und Verpachtung nicht an, es sei denn sie sind gewerblicher Basis.

    Für freiwillig Versicherte in der GKV (Einkommen über der Bemessungsgrenze) fallen für alle Einkünfte (auch Vermietung und Verpachtung) KV und PV an. Dies dürfte dann nicht mehr relevant sein, weil ja die Beitragsbemessungsgrenze bereits überschritten ist.

    Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse: Ein Anrecht auf beitragsfreie Mitversicherung in der Familienversicherung hat ein Familienmitglied, wenn es im Jahr 2020 regelmäßig kein höheres Einkommen als monatlich 470 Euro verdient hat.

    Weitere Voraussetzungen:

    • Das mitzuversichernde Familienmitglied muss seinen Wohnsitz in Deutschland haben und darf beispielsweise nicht als Arbeitnehmer, als Rentner oder Bezieher von Arbeitslosengeld (ALG I) pflichtversichert sein.
    • Eine hauptberufliche Selbstständigkeit schließt eine Familienversicherung ebenfalls aus.

    Da madrisa die KV bezahlt, muss auch sie die höheren Beiträge leisten, falls welche anfallen. Sie kann nur versuchen, das Geld vom Noch-Ehemann zurück zu holen. Ich würde mir Rat beim Fachmann holen. Einmal bei der Verbraucherberatung nachfragen.

    Der Klageweg wird schon beschritten.

    Der allgemeine Beitagssatz ist blödsinnig, da Rentner keinen Anspruch auf Krankengeld haben. Der höhere Beitragssatz füllt aber die KV-Kassen, was der Gestzgeber auch will. Rentner meckern eben selten.

    Der Ehepartner ist nur in der Familienversicherung mitversichert, wenn er nicht mehr als 450 Euro Monatseinkommen hat. Bei einem Selbstständigen bin ich über ein solches Einkommen sehr verwundert.

    Mieteinnahmen zählen zwar steuerlich, nicht aber bei KV und PV.

    Wenn der Scheidungsantrag gestellt ist, wird ab Datum der Antragstellung jeder (Noch-)Ehepartner im Folgejahr steuerlich selbst veranlagt.

    Zusätzliche Einnahmen des (Noch-)Ehepartners sind beim Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt zu berücksichtigen. Würde das Thema mit dem Scheidungsanwalt besprechen.

    Beim ALG ist die Steuerklasse nicht wichtig, es wird keine Steuer darauf erhoben. Lediglich bei der Progression wird das ALG berücksichtigt. Beim Aufhebungsvertrag gibt es eine 3monatige Sperre für das ALG1 der Frau. Also Steuerklasse 3 beibehalten und abwarten.

    Da die Auszahlung in 2021 erfolgt, wird sie in 2021 auch steuerlich bedacht. Wenn der AG schon Steuern abgeführt hat, musst Du vom AG hierüber für 2021 eine Steuerbescheinigung erhalten. Diese ist dann für 2021 mit den anderen Lohneinkünften (Steuerbescheinigung) und der ALG1-Bescheinigung beim Finanzamt einzureichen. Hieraus rerechnet sich (abzüglich Ausgaben) der Gesamtsteuersatz für das Jahr.

    Fallen in 2021 neben dem ALG1 keine weiteren Einkünfte an, ist die Abfindung nachträglich im Folgejahr für 2021 normal zu versteuern. Die Abfindung ist dann das Jahreseinkommen.

    Kommen weitere Einkünfte hinzu, werden alle Einkünfte plus Abfindung als Jahreseinkünfte versteuert.

    Der Sohn lebt beim Vater, somit liegt eine Bedarfsgemeinschaft vor. Der Freibetrag an Guthaben der Bedarfsgemeinschaft ist im Sozialgesetz geregelt.


    "Bei Familien bzw. einer Bedarfsgemeinschaft: Beim Bezug von ALG 2 ist das Sparguthaben der Kinder durch einen Freibetrag von 3.100 Euro plus 750 Euro geschützt. Übersteigt das angesparte Geld diese Summe, so ist das Kind nicht mehr hilfebedürftig und es hat keinen weiteren Anspruch auf ALG 2 bzw. Sozialgeld."

    Was ist mit Entfernungspauschale (Auto/Arbeitsweg), Handwerkerleistungen, Gesundheitskosten (Rezepte)? Jeder kleine Kassenzettel zählt. Auch Kfz-Versicherung kann abgesetzt werden. Viele kleine Beträge sorgen auch für Steuerersparnis.

    Das Problem ist der Aufhebungsvertrag. Ich vermute, darin ist die Aufhebung des Arbeitsverhältnisses im gegenseitigen Einvernehmen geregelt. Darfür gibt es vom Arbeitsamt eine Sperre.

    Hier wäre eine Kündigung durch den Arbeitgeber besser gewesen. im Rahmen eines Vergleichs nach Klage dagegen vor dem Arbeitsgericht hätten die gleichen Inhalte festgelegt werden können. Dann wäre keine Sperre fällig.

    Ich muss hoege zustimmen. Ein Steuerberater ist Unternehmer und muss von den Einnahmen leben, Mitarbeiter und Technik zahlen. Das geht nicht mit Aldi-Preisen. Wenn eine Leistung gut ist, hat sie ihren Preis. Nutze selbst seit Jahren einen Steuerberater und bin zufrieden.

    Wer meint, seine Steuererklärung selbst zu machen, soll es tun, aber nicht hinterher meckern. Wer dem Steuerberater die Schuld gibt, kann das Büro wechseln.

    Wenn ich das Forum hier verfolge, wollen alle möglichst hohe Renditen erwirtschaften. Das geht dann aber auch auf Kosten anderer. Jede Medaille hat zwei Seiten, man sollte nicht nur auf eine Seite starren.

    Bisher habe ich mit meinen Ausgaben stets die Steuer auf null gedrückt. Es geht auch nicht um unnütze Ausgaben, da Gesundheitskosten und Werterhöhung eines Mietshauses rentierlich sind. Das Finanzamt zahlt mir keine Zinsen auf vorgestreckte Steuern, ich kann meine eingeplante Steuersumme aber zinsbringend parken.