Beiträge von Uwe Vinke

    Ich muss hoege zustimmen. Ein Steuerberater ist Unternehmer und muss von den Einnahmen leben, Mitarbeiter und Technik zahlen. Das geht nicht mit Aldi-Preisen. Wenn eine Leistung gut ist, hat sie ihren Preis. Nutze selbst seit Jahren einen Steuerberater und bin zufrieden.

    Wer meint, seine Steuererklärung selbst zu machen, soll es tun, aber nicht hinterher meckern. Wer dem Steuerberater die Schuld gibt, kann das Büro wechseln.

    Wenn ich das Forum hier verfolge, wollen alle möglichst hohe Renditen erwirtschaften. Das geht dann aber auch auf Kosten anderer. Jede Medaille hat zwei Seiten, man sollte nicht nur auf eine Seite starren.

    Bisher habe ich mit meinen Ausgaben stets die Steuer auf null gedrückt. Es geht auch nicht um unnütze Ausgaben, da Gesundheitskosten und Werterhöhung eines Mietshauses rentierlich sind. Das Finanzamt zahlt mir keine Zinsen auf vorgestreckte Steuern, ich kann meine eingeplante Steuersumme aber zinsbringend parken.

    Warum dem Finanzamt Geld geben, um es später zurück zu bekommen? Ich plane als Rentner und Hausvermieter auf mein Gesamteinkommen (Rente und Kaltmiete) rund 200 Euro an monatlichen Steuern ein. Das Finanzamt prüft im Folgejahr bei der Einkommenssteuer und legt eine Nachzahlung fest, die dann zu leisten ist. Das Geld hierfür ist bereits zurück gelegt. Durch Investitionen in Haus, Mietshaus oder Krankheitskosten (Zähne,Brille usw) kann ich die Steuernachzahlung beeinflussen und sogar bis auf null (vergangene Jahre) senken.

    Teile die Meinung von MI. Würde die Sache der Verbraucherberatung vorlegen.

    Zu klären wäre:

    Habt ihr den Anruf angefordert, oder wurdet ihr unaufgefordert angerufen. Letzteres hat klare Widerspruchsregeln.

    Ein Brief, der nicht ankommt, sagt nichts. Vertragspartner muss für die rechtzeitige Zustellung sorgen. Zur Not mit Einschreiben.

    Ich befürchte, ihr seit auf eine Masche reingefallen.

    Die Erhöhung muss automatisch laufen. Ist die Erhöhung bei der nächsten Lohnabrechnung nicht ersichtlich, würde ich beim Arbeitgeber nachfragen.

    Ja, die Rechnung ist richtig. Die Versicherung sollte eine Auszahlbilanz vorlegen, in der die Endsumme und die Meldesumme für die KV benannt sind.


    Grundsätzlich Widerspruch einlegen und darauf hinweisen, dass Beiträge nur auf Vorbehalt gezahlt werden. Es laufen noch verschiedene Gerichtsverfahren.


    Nach bereits erfolgten Auszahlungen muss die Krankenkasse seit 2020 die KV mit dem neuen Freibetrag berechnen. Was mit den Jahren davor ist, ist nicht ganz klar. Würde mit der Krankenkasse reden.


    In mehreren Gerichtsverfahren ist das Gesetz von 2004 als rechtens eingestuft worden, auch vom BVG. Lediglich Eigenbeiträge nach Überschreibung der bAv auf den Versicherungsnutzer sind ausgenommen (BVG). Hierzu gehören dann auch Zinsen und Gewinnanteile aus dieser Zeitspanne.

    Bin selbst davon betroffen. Bei mir fallen auf 200.000 Auszahlung (Kapitalleistung) rund 34.000 Euro an KV und PV in 10 Jahren an. Leider wurde im Gesetz 2004 diese Regelung auch auf Altverträge ausgedehnt, um Geld in die klammen Krankenkassen zu spülen. Was letztlich eine Doppelbebeitragung bedeutet, aber vom BVG nicht anerkannt wurde.


    Ist die monatliche Rente in 2021 nicht höher als 164,50 Euro (Freibetrag bei KV und Freigrenze bei PV), fallen keine KV und PV an. Liegt die Rente höher wird bei der KV der Freibetrag abgezogen und auf den Rest der Beitrag erhoben. Bei der PV fällt auf die gesamte Summe der Beitrag an, weil die Freigrenze überschritten wird. Maßgeblich sind §18 SGB IV und §226 SGB V.


    Rentenberechnung bei Kapitalleistung: Gesamtsumme : 120 Monate = monatliche Fiktivrente

    Die Gesetzesänderung 2004 betrifft auch alle Altverträge. Demnach fällt auf die betriebliche Altersvorsorge der volle Beitrag (AN und AG) für KV und PV an. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts trifft dies nicht für die Zeit zu, in der der Nutzer auch Versicherungsnehmer war und die Beiträge selbst bezahlt hat. Bei der Berechnung der KV ist seit 2020 ein Freibetrag zu berücksichtigen.

    Was steht denn in der Vereinbarung? Wenn er nicht mehr Vertragspartner der Eigentümer ist, ist er aus dem Verkauf raus. Wenn die Vereinbarung einen Passus zur Zahlung bei Kauf auch ohne Beteiligung des Maklers hat, sieht es schlecht aus. Einmal alles genau lesen. Ansonsten bei der Verbraucherberatung sowie Haus und Grund einmal nachfragen.

    Wer hat den Vertrag mit dem Makler geschlossen? Wenn die Eigentümerin (Vertragspartnerin) verstorben ist, in den Vertrag sehen, was dann darin geregelt ist. Müssen die Erben wissen.

    Wenn kein Vertrag mehr vorliegt, sind die Erben Verhandlungspartner.

    Neben dem Kaufpreis fallen auch noch Grunderwerbssteuer und Gebühren für Notar und Grundbuch an. Das können durchaus knapp 10 Prozent des Kaufpreises sein.

    1. Der Vermieter sollte eine detailierte Auflistung der einzelnen Nebenkosten vorlegen, die verständlich und nachvollziehbar ist. Ich mache es so.

    2. Ich vermute, dass der Vermieter die Lieferkosten der Pellets komplett auf die vier Monate umlegt. Dies führt sicherlich zu der hohen Nachzahlung. Dies ist machbar, da ihr ja mit leerem Tank eingezogen seit. Hingegen fallen in den Folgemonaten hierfür dann aber auch keine Kosten mehr an, bis dann wieder neu getankt wird. Ich als Vermieter hätte die Kosten auf die Monate zwischen den Betankungen geteilt.

    3. Zu diesem Thema und den noch fehlenden Unterlagen würde ich den Mieterverein kontaktieren. Sollte dann immer noch eine Klage (was ich nicht glaube) nötig sein, greift die Rechtschutzversicherung.