Beiträge von Uwe Vinke

    Ich würde die Auszahlung in den Januar legen und dann mit Investitionen die Steuerlast im Auszahlungsjahr senken.

    Im Januar zahlt der Arbeitgeber den vollen Abfindungsbetrag aus, wenn man nicht mehr zur Firma gehört. Somit habe ich die volle Summe zur Verfügung und habe ein Jahr freie Hand mit der Steuerplanung.

    Wird die Abfindung mit dem letzten Lohn gezahlt, gilt die Fünftelregelung, die steuerlich noch ordentlich zu Buche schlägt. Die gezahlte Steuer muss ich mir dann vom Finanzamt wieder zurückholen.

    Eine Photovoltaikanlage lohnt sich heute nur noch, wenn man den meisten Strom (90 Prozent) selbst nutzen will. Dann sollte man beim Erstaufbau auch einen Stromspeicher berücksichtigen. Die Kosten lassen sich nur bedingt im Investitionsjahr steuerlich einsetzen (Umsatzsteuer bei Vorsteuerberechtigung als Betriebsausgaben). Die Netto-Investitionssumme wird mit jährlich 5 Prozent über 20 Jahre abgeschrieben. Keine große Steuerersparnis.

    Man muss bei einer solchen Investition viel Idealismus mitbringen, betriebswirtschaftlich lässt sich damit groß keine Geld erwirtschaften. Jedoch spart man viel co2 ein.

    Ich selbst habe vor 20 Jahren meine erste Anlage auf mein Wohnhaus aufgebaut, die Erweiterung folgte 2004. Im Februar lege ich eine dritte Anlage mit Speicher auf mein jetziges Wohnhaus. Ich bin Idealist und blicke mehr auf die Umwelt als auf die Rendite.

    Die Abfindung nicht in dem Jahr auszahlen lassen, in dem die Firma verlassen wird. Erst im Januar des Folgejahr auszahlen lassen, ist vertraglich zu regeln und steuerlich zulässig. Dabei aber die Vererbbarkeit der Abfindung einbinden, damit die Nachkommen das Geld bekommen, falls man vor der Auszahlung stirbt.

    Wird die Abfindung im Folgejahr ausgezahlt, in dem man möglicherweise arbeitslos ist, wird diese vom alten Arbeitgeber voll ausgezahlt und die Steuer ist nachträglich nach dem Einkommen im Auszahlungsjahr zu zahlen. Ich war arbeitslos und habe Ausgaben getätigt, womit die ich die Steuer letztlich auf Null gedrückt habe.

    Die Abfindung nicht in dem Jahr auszahlen lassen, in dem die Firma verlassen wird. Erst im Januar des Folgejahr auszahlen lassen, ist vertraglich zu regeln und steuerlich zulässig. Dabei aber die Vererbbarkeit der Abfindung einbinden, damit die Nachkommen das Geld bekommen, falls man vor der Auszahlung stirbt.

    Wird die Abfindung im Folgejahr ausgezahlt, in dem man möglicherweise arbeitslos ist, wird diese vom alten Arbeitgeber voll ausgezahlt und die Steuer ist nachträglich nach dem Einkommen im Auszahlungsjahr zu zahlen. Ich war arbeitslos und habe Ausgaben getätigt, womit die ich die Steuer letztlich auf Null gedrückt habe.

    Ich überprüfe die neue Jahresrechnung immer mit der Angebotsmöglichkeit der Huk24. Fülle das Angebotsformular so aus, als wolle ich den Wagen mit bisherigen Daten und der zukünftigen SF-KLasse neu anmelden. Vorversicherer ist dann die Huk24.

    So erhalte ich ein Angebot, dass ich mit meiner Jahresrechnung vergleiche. Falls das Angebot günstiger (mehr als 20 Euro) ist, schicke ich den Antrag als Neuanmeldung ab. Bekomme dann eine neue Jahresrechnung mit dem Angebotspreis.

    In diesem Jahr war die Jahresrechnung deutlich niedriger als das Angebot.

    Wird neben der BU nicht gearbeitet und gibt es kein Arbeitslosengeld, so gibt es dann auch keine Einzahlungen in die Rentenkasse. Dies bedeutet keinen weiteren Rentenaufbau.

    Wer berufsunfähig ist, ist in der Regel auch erwerbsgemindert. Somit würde neben der BU auch eine Teilerwerbsminderungsrente (weniger als 40, aber bis maximal 30 Stunden pro Woche arbeitsfähig) oder gar eine volle Erwerbsminderungsrente (weniger als 30 Stunden pro Woche) von der Rentenversicherung gezahlt. Hierfür muss jedoch ein Antrag gestellt werden.

    Wird kein Antrag gestellt, kann normalerweise (Ausschlüsse im Versicherungsvertrag) in anderen Jobs gearbeitet werden.

    Das ist richtig. Die frühere Berufsunfähigkeitsrente ist in der Erwerbsminderungsrente aufgegangen. Die heutige Erwerbsminderungsrente richtet sich nach der Erwerbsfähigkeit der Person. Wer maximal noch 30 Wochenstunden arbeiten kann, erhält eine Teilerwerbsminderungsrente und darf noch bis zu 30 Wochenstunden hinzuverdienen. Die Einkommensgrenze richtet sich nach dem vorherigen Einkommen. Die volle Erwerbsminderungsrente wird dann gezahlt, wenn die arbeitsfähigkeit unter 30 Wochenstunden liegt. Die aktuelle Höhe der Erwerbsminderungsrente ist der jährlichen Rentenmitteilung zu entnehmen.

    Liegt eine Berufsunfähigkeit vor, geht diese meist auch mit einer verkürzten Arbeitsfähigkeit einher. Somit ist neben einer privaten BU-Rente durchaus eine Teilerwerbsminderungsrente möglich. Dies sollte stets mitbedacht werden.

    Moin Mathis91,

    hier meine eigene Erfahrung:

    Bei mir gab es eine betriebliche Altersvorsorge ähnlich deines Vertrages. RV mit Kapitalauszahlung und BUZ, Freistellung der Beiträge bei BU bis zum Ende der Laufzeit (Rentenbeginn).

    Bei Eintritt der Berufsunfähigkeit (körperliche und psychische Probleme) im Alter von 58 betrug die monatliche BU-Rente 1034 Euro (Brutto), etwa 950 Euro (Netto).

    Zusätzlich wurde eine Teilerwerbsminderungsrente bei der Rentenversicherung beantragt, aus der monatlich 610 Euro (Brutto), 540 Euro (Netto) gezahlt wurden. Neben beiden Renten durfte ich weiter arbeiten, nur nicht im alten Beruf. Ich war ja nicht arbeitsunfähig.

    Beide Renten werden übrigens bei Arbeitslosigkeit nicht berücksichtigt.

    Inzwischen habe ich mit 65 die volle Summe (Kapitalleistung) der RV ausbezahlt bekommen.

    Da Du die RV mit BUZ als Altersvorsorge selbst finanzierst, braucht Du später bei der Rente keine KV und PV zahlen. Bei der betrieblichen Altersvorsorge wurde dies leider 2004 auch für Altverträge geändert.

    Nicht die Höhe der BU-Rente ist für die Lebensabsicherung maßgeblich, sondern die Kombination der Möglichkeiten.

    Angesichts Deiner gesundheitlichen Geschichte würde ich den Altvertrag der BUZ nicht ändern, sondern den Beitrag der RV mit BUZ moderat erhöhen, was letztlich zu höheren Summen führt.

    Gruß Uwe

    Viele Banken bieten keine KfW-Kredite mehr an, da sie damit kein Geld verdienen können. Sie haben die Arbeit, die Zinsen erhält die KfW-Bank.

    Jede Bank, die noch einen KfW-Kredit bearbeitet, verlangt dafür auch Sicherheiten. Sie steht letztlich gegenüber der KfW-Bank dafür ein.

    Bei den niedrigen Zinsen ist das leider so.

    Würde nochmal mit der Hausbank sprechen und einen günstigen Kredit nachfragen. Habe ich auch gemacht. Hat geklappt.

    Im Zuge der Reform der vollen Rente bei 45 Beitragsjahren wurde festgelegt, dass nach dem Ausscheiden aus der Firma und anschließender Arbeitslosigkeit, die Beitragsjahre der Arbeitslosigkeit nicht anerkannt werden, wenn im direkten Anschluss an die Arbeitslosigkeit die Rente beantragt wird. So soll das Ausmustern von Arbeitnehmern durch den Arbeitgeber auf Kosten des Staates verhindert werden.

    Ein Schlupfloch ist der Minijob. Wer während der Arbeitslosigkeit einen Minijob hat und den vollen Anteil in die Rentenversicherung einzahlt, dem werden die Beiträge aus der Arbeitslosigkeit anerkannt.

    Wer keinen Minijob hat, sollte nach der Arbeitslosigkeit etwas Zeit verstreichen lassen. Dann ist die Rente nicht im direkten Anschluss an die Arbeitslosigkeit gestellt worden.

    Dann die Abfindung erst im Jahr nach dem Ausscheiden aus der Firma auszahlen lassen. Ist steuerlich möglich und vertraglich regeln. Die Vererbbarkeit der Auszahlung berücksichtigen, damit das Geld bei überraschendem Tod nicht weg ist. Dann ist der Betrag zwar nachzuversteuern, jedoch bleibt die Steuerlast kleiner, da ja nur Arbeitslosengeld in dem Jahr angefallen ist.

    Moin.

    Ein Aufhebungsvertrag bedeutet eine Kürzung des Arbeitslosengeldes. Besser ist eine Kündigung mit anschließendem Vergleich vor dem Arbeitsgericht. Dann ist keine Kürzung zu erwarten.

    Wenn eine Krankheit vorliegt, würde ich eine langfristige Arbeitsunfähigkeit nutzen (bis zu 18 Monate). Nach sechs Wochen setzt Krankengeld ein, dann ist der Arbeitgeber aus der Lohnfortzahlung raus.

    Danach oder vorher wäre eine fristgerechte Kündigung aus betrieblichen Gründen sinnvoll. Im Zuge des Vergleichs vor dem Arbeitsgericht wird die Abfindung zugesprochen. Dann ungekürzt in die Arbeitslosigkeit (2 Jahre).

    Wenn danach keine 45 Beitragsjahre in der Rentenversicherung voll sind, dann den Rentenantrag (evtl mit Abzügen) stellen. Sind 45 Beitragsjahre voll, dann nicht sofort nach der Arbeitslosigkeit den Rentenantrag stellen, sonst wird die Zeit der Arbeitslosigkeit nicht anerkannt.

    Eine Schwerbehinderung ab 50 GdB reduziert die Rentenabzüge.


    Die Abfindung erst im Jahr nach dem Ausscheiden aus der Firma zahlen lassen (steuerrechtlich möglich). Dann muss die Summe zwar nachversteuert werden, aber bei reinem Einkommen aus Arbeitslosengeld fällt die Steuer dann niedriger aus.


    Bin mit 59 selbst diesen Weg gegangen.

    Gruß Uwe

    Moin.

    Für alle Interessierten:

    Das Sozialgericht Reutlingen hat im Juli 2020 einen ähnlichen Fall abgeurteilt. Dort ging es um Krankenversicherung und Pflegeversicherung bei einer Berufsunfähigkeitsrente aus einer Direktversicherung. In der sehr umfangreichen Begründung wird mehrmals auf Urteile des Bundessozialgerichts verwiesen.

    Demnach sind Berufsunfähigkeitsrenten, wenn sie in der betrieblichen Zeit begonnen wurden, voll zu verbeitragen. Ebenso trifft dies auf Renten oder Kapitalzahlungen zu, die aus Beitragsbefreiung während der Berufsunfähigkeitsrente in der betrieblichen Zeit entstanden sind.

    Beides wird aufgrund "noch vom Arbeitgeber finanziert" als betriebliche Altersvorsorge eingestuft und ist damit für GKV und PV beitragspflichtig.

    Leider schlecht für mich, aber eine klare Aussage.

    Der Klageweg wäre hier müßig.

    Moin.

    Ein Aufhebungsvertrag bedeutet eine Kürzung des Arbeitslosengeldes. Besser ist eine Kündigung mit anschließendem Vergleich vor dem Arbeitsgericht. Dann ist keine Kürzung zu erwarten.

    Nach einem Jahr Freistellung und zwei Jahren Arbeitslosengeld werden bei direkt folgender Rentenbeantragung die zwei Jahre Arbeitslosigkeit nicht berücksichtigt. Entweder ein Minijob mit vollem Rentenanteil während der Arbeitslosigkeit oder der Rentenantrag nicht direkt nach der Arbeitslosigkeit bringen hier Abhilfe.

    Nutz die Freistellung und lass Dich dann mit Kündigungsfrist aus betrieblichen Gründen kündigen. Im Zuge des Vergleichs vor dem Arbeitsgericht wird dir die Abfindung zugesprochen. Dann kannst Du ungekürzt in die Arbeitslosigkeit gehen.

    Während der Arbeitslosigkeit ist ein Minijob möglich (bis zu 160 Euro Brutto ohne Abzüge). Dann aber den vollen Rentenbeitrag (mit Eigenanteil) leisten. Dann wird auch der Rentenbeitrag der Arbeitsagentur bei direktem Eintritt in die Altersrente nach der Arbeitslosigkeit anerkannt.

    Wenn es keinen Minijob gibt, sollte der Rentenantrag erst frühestens vier Wochen (besser später) nach dem Ende der Arbeitslosigkeit gestellt werden.

    Bin auch mit 59 ausgeschieden und einen ähnlichen Weg (mit langer Krankschreibung) gegangen.

    Gruß Uwe

    Es geht um die Verbeitragung der Einnahmen und Erträge für die selbstgeführte Zeit ab Juli 2016. Laut Urteil des Bundesverfassungsgerichtes sind bei eigenen Einzahlungen in der selbstgeführten Zeit keine Beiträge zu zahlen. Im § 229 SGB V steht dazu:

    ...außer Betracht bleiben Leistungen aus Altersvorsorgevermögen im Sinne des § 92 des Einkommensteuergesetzes sowie Leistungen, die der Versicherte nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses als alleiniger Versicherungsnehmer aus nicht durch den Arbeitgeber finanzierten Beiträgen erworben hat.

    Ich habe aber nicht selbst eingezahlt, sondern die Versicherung hat gezahlt. Gilt das Gesetz für mich, oder nicht?

    Auch ich gehe davon aus, dass die Festlegung eine Absprache der Spitzenverbände von Versicherung und Krankenkasse ist. Muss wohl mal juristisch geklärt werden.

    Moin Michael,

    es gibt 3 Möglichkeiten den Eigenverbrauch zu ermitteln.

    1. Das Finanzamt erlauben es, dass man für den Eigenverbrauch pauschal 20 Cent je kWh bei der Gewinnermittlung als Betriebseinnahmen ansetzt.

    2. Der zu versteuernde Eigenverbrauch kann auch anhand der Wiederbeschaffungskosten ermittelt werden. Das ist der Preis, den man bezahlen muss, wenn aus dem Netz des Energieversorgers Strom bezogen worden ist.

    3. Die Finanzverwaltung lässt die Ermittlung des Eigenverbrauchs bei einer Photovoltaikanlage auch nach den Herstellungskosten zu. Dazu sind die Betriebsausgaben inklusive Abschreibung und Zinsen zu ermitteln und der prozentuale Anteil des Eigenverbrauchs.

    Beispiel: Betriebsausgaben (Abschreibung 800 EUR, Zinsen 250 EUR, sonstige Ausgaben 400 EUR = gesamte Betriebsausgaben 1.450 EUR) mal Eigenverbrauch (15 %) = zu versteuernder Eigenverbrauch 217,50 EUR.


    Auf den zu versteuernden Eugenverbrauch fällt dann noch die Umsatzsteuer an, wenn man denn Vorsteuer berechtigt ist.


    Nachzulesen auf http://www.steuern.de


    Gruß Uwe