Beiträge von HES2020

    Auch hierfür noch einmal lieben Dank.


    Kann ich nachvollziehen.


    Die (falsche) Idee meinerseits war: bringt es mehr, mehr Anteile zu besitzen, um den Gewinn noch weiter steigern zu können.

    Liebes Forenkollegen,


    ich hör die letzten Folgen des Podcasts immer wieder.


    Folgende Frage ist wirklich pedantisch, kleinteilig und verliert das Große aus den Augen, ich weiß. Dennoch: vielleicht gibt es eine einfache Antwort, ohne große Excel Rechnungen zu machen.


    Ich vermute die Antwort lautet: nichts tun, laufen lassen.


    Szenario: 1 ETF, thesaurierend/kumulierend.


    Frage: sollte man sich Buchgewinne auszahlen, um neue ETF Anteile zu kaufen? Ich weiß: Verkauf bedeutet Steuern zahlen.


    Bsp:

    gekaufte Anteile: 100 Stück

    Kaufpreis: 10 Euro

    aktueller Wert: 25 Euro

    Gewinn: 100 Stück x 15 Euro = 1500 Euro

    ==> diese 1500 Euro rausholen, Steuern zahlen, neue Anteile kaufen?


    Herzlichen Dank

    Ihr Lieben, inspiriert vom heutigen Podcast:


    Idee: Austausch ETF 1 gegen ETF 2, gleicher Depotanbieter


    Frage: ist es möglich, direkt "umzuziehen" statt ETF 1 zu verkaufen und ETF 2 wieder neu zu kaufen, sodaß keine Steuern anfallen?


    Lieben Dank.

    Guter Punkt. Geht schooooon, aber kann aufwendig sein.


    Ich danke euch für eure Mühe, das find ich jetzt sehr klar:

    feste, unvermeidbare Ausgaben bei Nulleinkommen MAL 6-12 Monate ISTGLEICH zurückhalten / nicht in ETF.

    Ja, ich glaube, auch dem Beispiel kann ich gut folgen.


    Wenn alle Steuern bezahlt sind für vorhandene Einnahmen, bleibt Lebenshaltung und ggf. Betriebskosten übrig. Deckt sich mit meinen Worten über deinen, also 32 + 2 = 34 Euro. Prima. Und das mal 6 bis (bei viel innerer Unruhe) 12x ... stimmt der Ansatz für dich?

    Ausgaben: da kann ich gut mitgehen, danke.


    Per se bleibt dann eigentlich nur der Lebensunterhalt, ggf. etwas Betriebskosten als Einzelunternehmer. Der Rest wird entfallen, also Steuern (da keine Einnahmen), Vermögensaufbau (unmöglich bei Durststrecke), Bildung


    Heißt das also: statt mind 3 Nettogehälter für Arbeitnehmer so ca. 6-12 Monate Lebensunterhalt für Einzelunternehmer? Ist das eine faire Aussage oder überseh ich etwas?

    Gelesen, ja. Danke.


    Wie konkret? Analog konkret zu "mind. 3 Nettogehälter" für den Arbeitnehmer. Ich bin vermutlich nicht der Erste, der fragt. Geht nicht um einen Eurobetrag.


    Ich mach ein Bsp mit deiner Budgetplanung oben auf Basis von 100 Euro:

    ... Deshalb habe ich immer eine grobe Budgetplanung gemacht (geschätzte Erlöse - geschätze Steuern/Abgaben - feste Betriebsausgaben - Lebensunterhalt - Bildung von Reserven und Vermögensaufbau) und

    100 - 45 - 2 - 32 - 6 = 15.

    In dem Bsp. bleiben 15 Euro übrig für den Monat.

    entsprechend Cash (für Steuern, Betriebsausgaben, Lebensunterhalt) vorgehalten.

    Erneut einberechnen? Falls ja, wie?


    Falls nein: was mache ich mit den 15 Euro / Monat im Bsp.? 6-12 Monate zurückhalten, also 90-180 Euro?

    Hallo, generell sind all die Worte nachvollziehbar und auch richtig, doch -- leider -- kryptisch und allgemein bzw. unkonkret.


    Mir ist durch die Beispiele durchaus klar: jeder Fall ist anders, individuell, Dinge ändern sich usw. Doch geht es greifbar?


    Danke dafür.

    Wohlfühlfaktor usw., ja, da stimm ich zu, das ist aber auch feste Annahme in meiner Frage.


    Daumenregeln und dergleichen: sehr gut, doch welche genau?


    6-12 Monate... ja, einverstanden, doch wovon genau? Umsatz? Gewinn? ...

    Liebe Leser,


    inspiriert von den aktuellen Youtube Videos und Podcasts, suche ich erneut euren Rat.


    Es heißt:


    Tagesgeld mind. 3 Nettogehälter

    Aufteilung 80/20 oder gar 90/10 ETF/Rest ist sportlich/aggressiv

    Nicht zu viel auf Tagesgeld/Festgeld parken


    Was gilt für Freiberufler? Spricht man hier von 10k, 20k, 50k, ... statt 3 Nettogehälter?


    Ich kann durch diese Mischung der Aussagen nicht einschätzen, was zu wenig/viel ist auf Tagesgeld, also als "Notgroschen"... und ja, mir ist klar, der eigene Lebensstil spielt eine Rolle.


    Lieben Dank

    OK, genau darauf wollte ich mit meinem bewußten Extrem-Szenario hinaus:

    • Nicht in ETF: all das, von dem ich heute schon weiß, daß ich es in den nächsten 15 Jahren ausgeben werde/muß (Spontan-Katastrophen nicht eingerechnet).
    • In ETF: alles, was ohne absehbarem Schicksalsschlag 15+ Jahre liegen darf. Sollte aber doch eine unerwartete Katastrophe (persönlich, gesundheitlich, beruflich...) viel früher und unerwartet eintreten, dann ETF zwangsweise bedarfsgerecht auflösen und Alltag bezahlen... Grund: ist beim Investieren ja nicht absehbar, nicht planbar -- sonst müßte ich eben doch 15 Jahre Notgroschen statt nur 3-6 Monate vorhalten.

    Ist es so gemeint?

    Danke für deinen 2. Versuch, Kater.Ka.


    Ich probier es auch noch mal anders mit deinem Beispiel: heißt das, die €450k (Lebenshaltungskosten 15 Jahre) dürfen nicht in ETF, da ich ja nichts vor jenen 15 Jahren entnehmen soll?

    Liebe Community, lieber Saidi,


    Frage zum letzten Podcast: Wann eignen sich ETF nicht.


    Ich gebe zu, meine Frage und mein Szenario ist bewußt auf Extreme ausgelegt, einfach weil ich auch das gern mal durchdenken/-sprechen/-schreiben möchte, um im Kopf einen Haken dran zu machen.


    Keiner weiß, was einem persönlich in 15 Jahren passiert. Nehmen wir an: das ganze Leben kommt anders als geplant, ggf. gesundheitlich, und geht schief, also Pechsträhne über Jahre/Jahrzehnte.


    Müßte ich eigentlich meinen Geldbedarf für 15 Jahre aus ETF fern-halten, da ich nicht weiß, ob ich vielleicht mein ETF Geld doch schon ungeplant nach 2 Jahren statt 15 Jahren brauche?


    Tagesgeld soll ja der Notgroschen für ein paar Monate sein und -- Stand heute -- würde ich ja sagen: Leben läuft, keine Katastrophe voraussehbar. Aber kommt sie privat, dann stirbt mein "Ich bleibe 15 Jahre investiert" Plan doch.


    Was meint ihr? Dennoch ETF Start, da nur vorhersehbare unter-15-Jahre-Bedarfe nicht in ETFs gehören?


    Lieben Dank vorab.

    Ich kann den "Drang" nach "möglichst bei Vielem mitzuspielen" durchaus verstehen, wahrscheinlich muß man auch "überall mal Knöpfe drücken" um es zu erleben, v.a. wenn es neu ist... aber: aus eigener Erfahrung -- und es soll lediglich meine Erfahrung sein -- kann ich sagen:


    ich verkaufe den Krempel a la "ein bißchen hiervon, eine Prise davon" gerade wieder, nachdem ich fertig bin mit Rumspielen, und gehe auch den Ansatz, der hier von so vielen beschrieben wird: gesamter Markt, kaufen, fertig.

    Ich stehe solchen Wetten (Branchen/Länder/usw.) eher kritisch gegenüber. Kommt auch daher, dass ich keine wirkliche Ahnung habe.

    Ich frage mich aber, was man sich davon verspricht!? Nehmen wir mal als Maßstab den MSCI ACWI als Standardinvest. Dann will ich mit meiner Investition mehr Rendite als ich Sie mit einem 100% Invest in diesen Index (ETF) erreichen würde. Andererseits möchte ich natürlich mein Risiko minimieren. Also begrenze ich so eine 'Risikoinvestition' dann z.B. auf 10% meines Gesamtinvestments.

    Selbst wenn jetzt mein 10% 'Risikoinvest' gut läuft, und der Kurs 100% besser performt als mein 90% 'Standardinvest' bleibt unter dem Strich 'nur' eine 1% höhere Rendite für mein Gesamtdepot. Ok 1% p.a. mehr Rendite wäre schon genial.;) Aber schafft man dass wirklich dauerhaft!? Oder ärgert man sich dann nicht viel mehr, dass man nicht statt 10% gleich 25% oder gar noch mehr auf seinen 'Riecher' gesetzt hat!? Ist man dann auch ehrlich zu sich selbst, wenn es mal nicht gelaufen ist und man 1% weniger Rendite als mit dem Standardinvest gemacht hat!? Rechnet man auch die investierte Zeit mit ein!?

    Ich glaube mir fehlt halt einfach jegliches "Zockergen".:D

    Herzlichen Dank, das hilft sehr. :)

    Im ersten Anlauf ist mir persönlich die Idee zu nischig. Daher sehe ich das eher als die Streusel auf dem Nachtisch und nicht als Hauptgericht.


    Auf Dauer einen Sparplan einzurichten, würde ich mich nicht trauen. Allerdings ein überschaubares Einmalinvestment wäre aus meiner Sicht ein vertretbares Risiko. (Schmerzgrenzen sind individuell verschieden.)

    Nische, kann ich gut nachvollziehen. Ein Land, viel zu wenig gestreut... ähnlich a la Dax. Danke dafür.