Beiträge von Vasya Pupkin

    Hallo liebe Forumgemeinde,


    ich habe ein Beispiel ausgedacht, das zeigt, dass die ausschüttenden ETFs profitabler sind als thesaurierende.


    Beispiel:

    Nehmen wir an, ich habe jeweils 1 Anteil vom ausschüttenden ETF und 1 Anteil vom thesaurierenden. Ein Anteil kostet jeweils 1 Euro und schüttet jeden Monat 1 Euro aus.


    Situation nach dem 1. Monat:

    Thesaurierender: 1 Anteil kostet nun 2 Euro. Weil die Ausschüttung ja direkt re-investiert wird.

    Ausschüttender: 1 Anteil kostet immer noch 1 Euro und 1 Euro ausgeschüttet. Davon kauft man selbst manuell einen 2. Anteil vom ETF.


    Somit folgende Situation nach dem 1. Monat zusammengefasst:

    Thesaurierender: 1 Anteil = 2 Euro

    Ausschüttender: 2 Anteile jeweils 1 Euro


    Situation nach dem 2. Monat:

    Thesaurierender: 1 Anteil kostet nun 3 Euro, weil wieder 1 Euro re-investiert wurde.

    Ausschüttender: Jeder Anteil schüttet jeweils 1 Euro aus, d. h. man hat 2 Euro ausgeschüttet bekommen und kauft davon 2 weitere Anteile von ETF


    Was hat man am Ende des 2. Monats dann?:

    Thesaurierender: 1 Anteil, der 3 Euro kostet

    Ausschüttender: 4 Anteile, die jeweils 1 Euro kosten.


    Nach dem 3. Monat sieht das ganze noch krasser aus:

    Thesaurierender: 1 Anteil, der 4 Euro kostet => 4 Euro Vermögen

    Ausschüttender: 8 Anteile, die 1 Euro kosten => 8 Euro Vermögen.


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    Fazit aus dem Beispiel:

    Zinseszins-Effekt entsteht nur dann, wenn Anzahl der Anteile sich erhöhen. Wenn Anzahl der Anteile gleich bleibt (was ja beim Thesaurier der Fall ist), gibt es kein Zinseszins-Effekt.


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    Was denkt ihr über dieses Beispiel? Wo ist der Hacken? Oder ist es tatsächlich so?


    Viele Grüße

    Vasya

    Ich habe schon auch solche Aussagen gehört:


    Das Haus kostet 500.000 Euro, Nebenkosten 50.000 Euro.

    Warum soll ich Eigenkapital von 50.000 Euro aufbringen? Ob ich Kredit für 500.000 Euro nehme oder für 550.000 Euro ist bei solchen Summen schon egal. Und wenn ich bereit bin und es auch kann, 500.000 Euro auszubezahlen, dann sind für mich 550.000 Euro auch kein Problem. Also keine zusätzlichen Risiken.


    Viele Grüße

    Vasya

    Wo steht in deinem Text der Punkt, den ich im Eingangspost erwähnt habe:

    Die Miete, die für immer gezahlt wird ggü. der gleichen Summe, die angelegt wird oder zur Verfügung steht, weil man die Miete nicht zahlen muss, weil man die Wohnung schon abbezahlt hat?


    Z. B. zwei Personen sind 50 Jahre alt und leben bis 95. Eine hat die abbezahlte Wohnung und muss keine Miete, sondern nur Instandhaltungskosten die nächsten 45 Jahre zahlen und der andere muss die Miete bis zum Tode zahlen.

    Wo tauchen diese Überlegungen/Zahlen bei Saidis Folge auf? Oder in deinem Beitrag?


    Immerhin ist es Geld, dass angelegt werden kann bzw. zum Konsum/Leben zur Verfügung steht.


    Viele Grüße

    Vasya

    ... ääääh... ich habe vor ca. 32 Jahren das Eigenkapital, mit dem ich ca. 20% des Kaufpreises einer damals passenden Immobilie hätte abdecken können, ordentlich in Aktien investiert und weiter Miete gezahlt. Die Differenz zwischen Miete und der monatlichen Belastung für eine Finanzierung einer Immo habe ich anfangs auch in Aktien gepackt, bis seitdem aus privaten und beruflichen Gründen 8 mal umgezogen... und könnte mir heute vom Depotwert mehrerererer Immobilien kaufen 😜 und hätte immer noch Geld übrig.

    Geht deine Rechnung auch auf, wenn man bedenkt, dass du bis zu deinem Lebensende eine Miete zahlen wirst - ggü. einer Person, die jetzt in ihrer Wohnung lebt und keine Miete mehr in ihrem Leben zahlen wird?


    Viele Grüße

    Vasya

    Guten Abend zusammen,


    ich verstehe nicht, warum dieses Argument bei der ganzen Diskussion Miete vs. selbstgenutzte Immobilie gar nicht erwähnt wird:

    Ich habe eine Freundin gefragt, warum sie sich eine Wohnung gekauft hat? Ihre Antwort (also das Argument): Ich will nicht im Rentenalter die Miete irgendjemanden zahlen und damit jemanden bereichern.


    Ich finde, dass dieses Argument die ganze Diskussion unterbindet und zwar für selbstgenutzte Immobilie. D. h. man kann nicht mehr sagen, dass zur Miete wohnen in manchen Fälle vorteilhaft ist, sondern selbstgenutzte Immobile lohnt sich IMMER.


    All die Beispiele von Saidi (wie z. B. Zinsen bezahlen, Instandhaltungskosten und die Kaufkosten (Makler, Notar, Steuer)) würden nur dann stimmen, wenn man sobald die Immobilie komplett abbezahlt hat, auch der andere, der zur Miete wohnt, keine Miete mehr zahlen würde.


    Dem aber nicht so: der eine zahlt seine Immobilie ab (z. B. mit 50 Jahren) und hat am Ende bis zum Lebensende nur Instandhaltungskosten. Der, der zu Miete wohnt, muss aber sein ganzes Leben die Miete zahlen. Und das überwiegt all die Vorteile, die Saidi für Miete nennt.


    Diesem Argument konnte ich auch nichts entgegen setzten. Ja, die Freundin wird mit 48 Jahren ihre Wohnung abbezahlt haben. Und ich werde für immer eine Miete zahlen. Und egal wie man es dreht, sie ist im Vorteil.


    Also wie kann man noch behaupten, dass zur Miete leben irgendwelche Vorteile bringe ggü. selbstgenutzten, gekauften und abbezahlten Wohnung?


    Viele Grüße

    Vasya

    Welche Fälle deckt ihr mit dem sogenannten Notgroschen?


    Ist ein Auto-Inspektion-Service ein Fall für Notgroschen? Denn ist vorhersehbar und muss dafür gespart werden?


    Ist eine kaputt gegangene Waschmaschine Fall für Notgroschen? Denn ist auch vorhersehbar, dass irgendwann kaputt geht? Und deswegen man Geld sparen muss.


    Ist kaputte Winschutzscheibe im Auto Fall für Notgroschen? Denn ist auch vorhersehbar und somit kann man dafür sparen?


    Ist die Reise für den nächsten Sommer Fall für Notgroschen? Denn ist vorhersehbar und auch dafür muss man sparen?


    Ich will damit sagen, dass alle Beispiele, die ich bis jetzt für Notgroschen gehört habe, sind für mich vorhersehbar und dafür muss man eh sparen und beiseite Geld legen.


    Viele Grüße

    Vasya Pupkin

    Ich persönlich weiß gar nicht bzw. gar nicht abschätzen kann, welche Rentenlücke ich haben werde.


    Aus diesem Grund lege ich stur 30 % meiner Einnahmen (egal ob Lohn, Geld gefunden oder Geld geschenkt bekommen) in Aktien-ETFs an.


    Aus diesem Grund ist auch das Ende nicht absehbar, weil ich gerade keine Ahnung habe, wie viel und für was ich Geld anlege.


    Viele Grüße

    Vasya Pupkin

    Warum ich diese Frage stelle?


    AirBNB ging an die Börse und ich interessiere mich, ob dieses Unternehmen z. B. in MSCI World oder MSCI World Small Caps aufgenommen wurde?


    Bei der Übersicht, die ich im Eingangspost gefragt habe, würde man direkt das erkennen, weil dort stehen würde z. B.


    AirBNB-Aktien, 3500 Stück gekauft, weil in Index YZ aufgenommen wurde.

    Guten Tag liebe Forumgemeinde,


    gibt es im Internet eine aktuelle Information über die Änderungen/Anpassungen von ETFs bzw. Indices.


    Nehmen wir als Beispiel MSCI World Index:

    Gibt es eine Übersicht im Internet, die z. B. so aussieht:


    10. Dez. 2020: Aktien XYZ ist aus MSCI World entfernt und durch Aktie ABC ersetzt

    11. Dez. 2020: Gewichtung von Aktie DEJ von 0,123 % auf 0,124 % erhöht


    usw.


    Oder 2. Beispiel für ETF. Als Beispiel iShares MSCI World Acc. (nur als Beispiel interessant sind natürlich alle anderen ETFs von verschiednen Firmen):


    9. Dez. 2020: 20.000 Stück von Aktien XYZ gekauft, weil in Index aufgenommen.

    10. Dez. 2020: 10.000 Stück von Aktien ABC verkauft, um zu rebalancen.


    usw.


    Da die Indices und somit ETFs darauf keine starren Gebilde sind, ist es schon vom Interesse (wenigsten aus Neugier) alle diese Änderungen irgendwo zeitlich aufgelistet zu sehen.


    Viele Grüße

    Vasya Pupkin

    JDS


    Danke für deine Ausführung.


    Die Antwort von euch hat mich halt bisschen gewundert, weil es der Strategie von Finanztip widerspricht. Finanztip empfiehlt ja "Buy and hold"-Strategie. D. h. für mich alle Crashes durchhalten, auch wenn sie vorhersehbar sind.

    JDS  Kater.Ka


    Was ist daran falsch, den Crash durchzuhalten und nicht nervös werden und nicht alles verkaufen.


    Eure beiden letzten Kommentare erwecken den Eindruck (subjektiv für mich), dass das Durchhalten was falsch es ist.


    Viele Grüße

    Alex

    Eine Verständnis-Frage:

    Ich bin Eigentümer eines Hauses. Entscheide ich nicht selbst, für wie viel ich es verkaufe?

    Wenn mir danach ist, kann ich es doch an wen auch immer auch für 1 Euro verkaufen.


    Viele Grüße

    Vasya

    Kurze Rückfrage zum Abgeltungssteuer.

    Kater.Ka hat erwähnt, dass der Abgeltungssteuer auf 70 % der Gewinne nur gilt.


    Ist das immer so? Auch wenn ich z. B. einen ausschüttenden ETF habe, der mir dieses Jahr 1 Mio. Euro Dividenden gebracht hat und ich sie realisiert habe. Muss ich nur 700.000 Euro versteuern?


    Viele Grüße

    Vasya