Beiträge von Galileo

    Je nach Vertrag, häufig führt 2x Widerspruch hintereinander dazu dass weitere Erhöhungen mit extra Regeln (zB Gesundheitsprüfung) versehen werden.

    Welche BU-Höhe ist denn angestrebt? Die Dynamik ist häufig großzügig (3-5%) eingestellt, um zB den steigenden Lebensstil und die ggfs wachsende Familie neben der Inflation aufzufangen, aber nicht immer ist es sinnvoll, sie komplett beizubehalten. Wer weitere Informationen geben kann ist der Makler (?), bei dem Du die BU abgeschlossen hast.

    Das Angebot ist ja ein „Kurzvorschlag“. Frag doch mal den „Berater“ nach allen anfallenden Kosten (Abschlussprovision, Vertriebs- und Verwaltungsgebühren, etc), die zusätzlich zu den geringen ETF-eigenen TERs anfallen und frag auch, wann diese anfallen und wie sich diese auf das Vertragsguthaben in den ersten fünf Jahres auswirken. Dann wirst Du den Sinn dieses Vorschlags verstehen.

    Rauskommen ohne Verluste geht nicht. Der Vergleich lautet auch nicht 6800 vs 5900, sondern wie oben geschrieben (ca. 5400 + 5600) = 11000 Euro Beiträge+Zulagen vs. Vertragsguthaben von 6400 Euro.


    Beitragsfreistellen ist definitiv die beste Option, da Dir der Anbieter bei Rentenbeginn die gesamten Beiträge+Zulagen (ohne Kostenabzug!) garantieren muss. Normalerweile ist die Garantie schädlich, weil sie Anlagemöglichkeiten einschränkt und Rendite kostet, aber hier bei einem derart überteuerten Abzocke-Vertrag bring sie etwas. Bei Kündigung erhielte man die 6400 Euro (plus muss Zulagen etc zurückzahlen, nicht klar, was dann übrig bleibt).

    Ganz einfach: Die Steuerklasse ändert nichts an der Steuerschuld, sie bestimmt nur, wie viele Lohnsteuer unterjährig abgeführt wird.


    In eurem Fall mit IV/IV in 2020 mit nur einer Beschäftigung winkt euch eine Steuererstattung. Einfach über eine Steuererklärung geradeziehen lassen.

    Ich habe das jetzt in dem konkreten Fall nicht gegengerechnet, aber generell bringt das Ausweichen nichts. Das ist ein Taschenspieler trick (linke Tasche - rechte Tasche).


    Ob jetzt auf Fondsebene eine Besteuerung vorhanden ist, dafür aber Fondserträge beim Anleger wegen der Teilfreistellung nur reduziert besteuert werden oder ob auf Trustebene keine Besteuerung stattfindet, aber dafür auf Anlegerseite voll besteuert wird, gibt sich nicht viel.


    Es gibt ein paar Konstellationen, mit denen man steuerlich gewinnen kann (z.B. bei Mischfonds mit >50% Aktienanteil wird auch der z.B. restliche Rentenanteil mit Teilfreistellung begünstigt, obwohl er die alleine nicht genieße würde, aber der Effekte ist minimal wegen der geringen Rentenerträge oder z.B. bei synthetischen Immobilien-ETFs, weil dann anstelle von Reits Aktien im Fonds sind, die dann eine Teilfreistellung erhalten). Da macht ggfs ein Ausweichen Sinn, beim Trust eher nicht. Vielleicht weiß ja jemand anderes noch mehr hierzu.

    Einkommensteuer-Vorauszahlungen müssen (und auch: können) nicht in der Steuererklärung nicht eingetragen werden, sie werden im Steuerbescheid vom Finanzamt automatisch berücksichtigt. Es gibt die Steuerkontenabfrage in Elster, aber die wird fast nur von Steuerberatern genutzt.

    Die Union schreibt in ihren Riester-FAQ "Die Beantragung des garantierten Rentenfaktors ist frühestens 24 Monate vor Beginn Ihrer Auszahlphase möglich. Andernfalls wird dieser 14 Wochen vor Beginn Ihrer Auszahlphase automatisch ermittelt und Ihnen schriftlich mitgeteilt.", insofern gibt es hier vermutlich keinen. Das ist eines der Minuspunkte im Vergleich zu z.B. einer Fonds-basierten Versicherung.


    OK, keine Kinder, heißt keine Kinderzulagen, heißt das nicht weiter besparen ist vermutlich sinnig. Damit heißt die Abwägung: Liegen lassen oder kündigen. Der UniGlobal Vorsorge ist ein Aktienfonds (allerdings mit innerer "Handbremse", da die Aktienquote reduziert werden kann). Eher Durchschnitt, aber es gibt Schlimmeres, und die Gebühren wird er erwirtschaften (das war ja die Ausgangsfrage) und vermutlich mehr.


    Wenn Du das Geld unbedingt selbst anlegen willst, in einem ETF mit garantiert hoher Aktienquote und niedrigeren Kosten (aber eben ohne Beitragsgarantie), dann bleibt Dir nur die Kündigung. Da müssen Zulagen etc zurückgezahlt werden. Das kann sich lohnen, wenn Du noch länger von der Rente entfernt bist.


    @MichaG's Vorschlag, den Vertrag liegen zu lassen, ist auch eine gute Lösung, da Du an der Grenze der Kleinbetragsrente bist, und zu Rentenbeginn möglicherweise den Vertrag als Ganzes auszahlen lassen kannst. Zumindest kannst Du abwarten, ob in den kommenden 5 Jahren eine Riesterreform kommt, und dann vielleicht ein Wechsel in ein bessere Produkt möglich ist.

    Das kann man machen, aber die Aufteilung ob 2 oder 4 Fonds, und ob 5% hier oder da ist Geschmackssache. Da werden 10 Leute 15 Meinungen haben. Wichtig ist die hohe Aktienquote, die Tatsache, dass breit diversifiziert und kostengünstig angelegt wird, und dass eine hohe Monatsrate zusammenkommt. Mein Ding wären die Multifaktoren nicht (auch, weil die Fonds mit TERs von 0.4-0.5% wesentlich teurer sind als z.B. Vanguard Dev World mit 0.12%, aber es ist ein validierter Ansatz).


    Egal wie die Strategie lautet, am wichtigsten ist, dass man dabei bleibt (und zwar über >15 Jahre, damit die Prämien einen Einfluss haben können) und nicht zwischendurch die Strategie ändert (mit Transaktionskosten und ggfs sogar Steuern). Das geht nur, wenn man vom Ansatz überzeugt ist. Also ggfs noch einmal von 2 auf 4 ändern, aber dann wirklich in Ruhe lassen, nicht überoptimieren, sondern stetig sparen wäre, für die Rendite wohl am besten.

    Die Beitragsfreistellung ist ja bereits erfolgt. Und "Verlust" würde ich die Steuerrückzahlung nicht nennen, denn im Gegenzug muss man ja dann nicht mehr in der Rentenzeit Steuern zahlen. Aber OK, Kündigung ist ausgeschlossen, dann bleibt eigentlich nur noch liegen lassen oder wechseln. Allerdings bezweifle ich, dass ein Wechsel viel bringt, denn die Probleme der Riester-Fondssparpläne (DWS, Union, Raisin) kommen von der Beitragsgarantie - sprich so ein Cash-Lock kann Dir überall passen (lies den thread zu fairr, und dann wirst Du da nicht hinwechseln wollen).


    Du schreibst "15% flöten gegangen". Bedeutet das, dass der Vertragswert aktuell 15% weniger beträgt als die Einzahlungen+Zulagen? Falls ja, würde ich nicht wechseln, denn Union muss Dir Einzahlungen+Zulagen zum Rentenbeginn garantieren, während bei einem Wechsel der neue Anbieter nur den Betrag, der beim Wechsel vorhanden ist, garantieren muss.


    Eine Riester-Reform kommt ja vielleicht in der nächsten Legislaturperiode. Eine wirklich gute Lösung sehe ich aktuell nicht. Daher scheint mir liegen lassen und warten die nächstbeste. Und Ausgabeaufschläge zahlst Du nur einmal, nicht bei internen Umschichtungen.

    Halllo Hubbe,


    nach dem Lesen Deines Posts mit einigen Ungenauigkeiten (Vergleich Immobilienfonds vs ETF, "Ausgabeaufschlag" bei ETF, "tolle" Teilfreistellung), würde ich Dir raten, nicht übereilt zu verkaufen, sondern Dich erst weiter einzulesen und ein Gesamtkonzept zu machen.


    Der Immobilienfonds ist eher eine Art Sicherheitsbaustein (riskanter als Festgeld, aber wesentlich weniger riskant als Aktien). Jetzt kennen wir den Einfluss der Pandemie auf Gewerbeimmobilien noch nicht vollständig, aber der Hausinvest ist ein OK-Produkt, insbesondere wenn der Ausgabeaufschlag bereits gezahlt ist.


    Und die Teilfreistellung ist nicht toll, denn sie wurde nur deshalb eingeführt, weil im gleichen Zug auf Fondsebene eine neue Besteuerung in Kraft trat, von der man als Investor nichts mitbekommt (und die ist eben höher bei Immofonds, daher ist auch die Teilfreistellung höher, als bei Aktienfonds).


    Mein Rat wäre daher, den Hausinvest quasi als Sicherheitsbaustein liegen zu lassen, den Vanguard weiter zu besparen (das ist ein Top-Fonds!), und damit nach und nach eine höhere Aktienquote aufzubauen. Nur als Anregung...

    tomno, die Zahlen in der Tabelle decken sich doch plus minus mit der obigen Abschätzung. Die Nachzahlung in der Höhe ist zu erwarten.


    Das Steuer-Programm wird ja auch eine Steuerberechnung ausgeben (so wie eine Steuererklärung aussieht) und nachvollziehbar machen. Dort kannst Du nochmal überprüfen, dass da alle Zahlen aus Deiner Tabelle berücksichtigt sind.

    Du schriebst oben:

    Das meine Frau übers Jahr mit der III zu wenig Lohnsteuer bezahlt hat, ist mir klar.

    Wenn klar ist, dass zu wenig Lohnsteuer abgeführt wurde, muss doch auch klar sein, dass mehr abzuführen ist. Da hilft auch nochmal rechnen nichts :-)


    Außerdem:

    Bei der Höhe der Nachzahlung (>400 Euro/Jahr) ist es sehr gut möglich, dass das Finanzamt neben der Nachzahlung zusätztlich noch fürs laufende Jahr quartalsweise Vorauszahlungen festsetzt. Wenn das nicht gewünscht ist, würde ich wie oben schon von anderen geschrieben nochmal auf das Amt mit Bitte um Steuerklassenwechsel zugehen.

    Das regeln die Kirchensteuergesetze der einzelnen Länder unterschiedlich.


    Ein Unterschied besteht zwischen der KiSt auf die Einkommensteuer und KiSt auf Kapitalertragssteuer.


    Bei der der KiSt auf Einkommen zahlt man zB bei Austritt im August dann 8/12 der sonst fälligen Steuer, sprich auch Einkommen nach Austritt werden anteilig belastet. Das wird über die Steuererklärung geregelt.


    Bei der KiSt auf Kapitalerträge ist der Tag des Austritts maßgeblich. Wie das umgesetzt wird (ob über Bank oder Finanzamt), weiß ich nicht.


    Hier zumindest die Regeln, die die Steuerpflicht an sich bestimmen, zB für NRW §5 Abs. 2 KiStG

    2) Besteht die Kirchensteuerpflicht nicht während des ganzen Kalenderjahres, wird für jeden Kalendermonat, in dem die Kirchensteuerpflicht gegeben ist, je ein Zwölftel des Betrages erhoben, der sich bei ganzjähriger Kirchensteuerpflicht als Jahressteuerschuld ergeben würde. .......

    Soweit Kirchensteuer als Zuschlag zur Kapitalertragsteuer durch den Kirchensteuerabzugsverpflichteten einbehalten wird, ist entscheidend, ob der Gläubiger der Kapitalerträge im Zeitpunkt der Abzugsverpflichtung kirchensteuerpflichtig ist; eine Zwölftelung findet nicht statt.

    zu a) Wenn der Vertragswert in etwa den Einzahlungen entspricht, dann gibt es auch keinen oder nur sehr niedrigen zu versteuernden Gewinn. Und damit egal welches Steuerregime greift (ob Kapitalertragssteuer oder Halbeinkünfteverfahren), sind nur niedrige Steuern zu erwarten.


    zu b) Wie oben schon geschrienen, mach es (sprich kündige, lass es auf einmal auszahlen, und lege es Deiner Situation und Risikoneigung entsprechend an). Selbst verwaltetes Geld gibt Dir die volle Kontrolle, hat niedrigere Kosten und mehr Flexibilität/Rendite, je nach Bedarf.


    Besser spät als nie - viel Erfolg!

    Und was den Frust angeht, vielleicht kannst Du den ja in was Positives umlenken, zB durch eine der folgenden Möglichkeiten


    1. Unterstütze finanztip, zB mit den Links und durch Weiterempfehlung


    2. Werde bei den Kampagnen von finanzwende.de aktiv, denn auch mit Deinen Abschlusskosten wurde sicherlich Lobbyismus finanziert, damit der Status quo bleibt (und wir nicht wie zB in England ein Verbot von Provisions-getriebener Anlageberatung bekommen).


    3. Rede mit Freunden und Bekannten darüber, damit noch mehr aufwachen.

    Daher jetzt meine Fragen:

    Ist das übliche Praxis die Kosten so zu verstecken? (Auch wenn es natürlich meine Schuld ist, nicht alles genaustens geprüft zu haben)

    Ja, ist leider üblich, und Teil der Abzocke. Siehe hier: https://hartmutwalz.de/strukki…be-unsere-kinder-koedern/.


    Sind Abschlusskosten generell so hoch? Was rechtfertigt das?

    Sachlich ist das nur dadurch zu rechtfertigen, dass Du den Vertrag eben abgeschlossen hast. Es herrscht Vertragsfreiheit. Wenn Du für diese Leistung so viel zahlen willst und den entsprechenden Vertrag unterschreibst, dann ist das halt so. Dir geht es wie vielen anderen. Gut, dass Du jetzt durchgestiegen bist.

    200€ Verwaltungskosten pro Jahr bei über die letzten Jahre gemittelt evtl. 1200€ Beiträge im Jahr sind doch absurd??? (siehe Anhang)

    Ja. Du hattest Glück im Unglück dadurch, dass Du die Erhöhung auf 500 Euro nicht mitgemacht hast, da dadurch ja nochmal 5x höhere Abschlusskosten ausgelöst worden wären.

    Bei dem geringen Vertragsguthaben, schlechten Konditionen etc. bleibt mir wahrscheinlich nur eine Kündigung, oder?

    Ja, so wird es sein. Auf jeden Fall erst mal beitragsfrei stellen. Das verschafft Luft zum Nachdenken und Überlegen. Aber ich bin mir recht sicher, dass Du den Vertrag dann kündigen wollen wirst (es sei denn, Du bekämst aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen heute keine BU mehr, dann muss man im Detail schauen). Finanztip empfiehlt übrigens die Anlage außerhalb von Versicherungen in den meisten Fällen (https://www.finanztip.de/alter…/flexible-altersvorsorge/).

    Kann ich die BU iwie weiterlaufen lassen oder hilft nur eine neue abzuschließen?

    Häufig geht das nicht, aber Nachfragen kostet nichts. Es wird generell empfohlen, die BU nicht mit anderen Verträgen zu kombinieren, um Vergleichbarkeit herzustellen.

    Hallo Matthias123


    da es sich bei der UniProfiRente um ein Riester-Produkt handelt, fehlen noch ein paar Infos, um das zu beurteilen:


    - Wie viele Kinder hast Du oder sind zu erwarten (-> bringen Kinderzulagen, sprich man bekommt mit wenig Einzahlung viel Geld vom Staat, das ist so ziemlich in einzige Situation, in der sich Riester mMn lohnt).


    - Als was ist das Vertragsguthaben angelegt? (Aktien oder Renten-Fonds?) Du verzichtest beim Riester-Depot ja auf die Möglichkeit, irgendwie Einfluss auf die Anlage zu nehmen. Wenn Du also bei einer langen Laufzeit in einem Rentenfonds festhängst, kann eine Kündigung Sinn machen. Das kannst du auch abschätzen, wenn Du uns neben dem aktuellen Werte noch die "Summe der eingezahlten Beiträge + Zulagen" nennst.


    - "Das Geld in einem ETF" haben ist keine Option, da Du bei einer Kündigung alle Steuervorteile und Zulagen zurückzahlen müsstest und nur einen Teil des Guthabens ausgezahlt bekommst (schädliche Verwendung, kann dennoch die beste Option sein). Wie viel das ist steht auf der Steuererklärung, bzw teilt Dir die Zulagenstelle auch auf Anfrage mit.


    - Die Zulagen sind häufig Augenwischerei. Siehe auch hier: Union Riester behalten oder wieder kündigen?

    Halllo Kuddel,


    top, dass Du Dich informierst, und nun alles auf solide Füße stellst.


    - Von MPL-verkaufte Rentenversicherungen fallen meist in die Abzocke-Kategorie. Sind sie nicht kündbar, handelt es sich meist um Basisrenten/Rürup-Verträge, da muss das Guthaben (sofern vorhanden) bis zum Rentenbeginn im Vetrag bleiben, und dann muss verrentet werden (keine Einmalauszahlung). Kündigung ist dort gleichbedeutend mit betragsfrei-stellen. Das ist meist auch die beste (und einzige) Option, da der Transfer zu einem günstigen Anbieter meist ausgeschlossen ist.


    - Bei den Bausparverträgen haben die anderen ja schon herausgearbeitet, dass die Verzinsung (insbesondere die höhere nach Darlehensverzicht) im FuchsSpezial sehr gut ist, und sich der Vertrags als Sicherheitsbaustein eignet. Ja, Du kannst da mit einem Dauerauftrag einzahlen. Stelle nur sicher, dass Du nicht nahe oder über die Bausparsumme (20k) kommst (auch nicht nach Zinsen!), da dann der Vertrag vom Anbieter gekündigt werden kann (und bei der hohen Zinsung = hohen Kosten für Anbieter) auch sicher gekündigt werden wird. Der Anbieter hat an Kunden wir Dir in der heutigen Zeit keine besondere Freude mehr.


    - Die Fuchs WohnRente ist ja Riester-gefördert, was heißt, dass Du bei Kündigung alle Zulagen/Steuervorteile zurückzahlen musste. Wundere Dich also nicht, dass das ggfs nicht besonders viel herauskommt. Kann aber dennoch die beste Lösung sein, insbesondere wenn Du, wie Du schreibst, weniger Sachen haben willst. Die Verwendung dieser Vertrags für eine Immobilien liefe übrigens nach den Wohn-Riester-Regeln ab (https://www.finanztip.de/riester/wohn-riester/), sprich Du würdest dadurch eine extra Steuer in Deiner Rentenzeit auslösen. Mir ist das zu kompliziert (und ich bin ohnehin nicht vom Konstrukt Riester überzeugt, es sei denn, man hat 2 oder besser noch mehr Kinder), aber für manche bringt es Vorteile.

    @Ed, gut, dass Du das als Lehrgeld siehst. Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen. Kündigen, und selbst anlegen ist besser (siehe auch hier

    ). Es gibt keinen Haken bei der Kündigung innerhalb der ersten 5 Jahre außer den genannten, und das ist eben so. Lieber ein Ende mit Schrecken ...

    Da Bruchstücke kostenlos über Xetra verkauft werden können und es da häufig auch nicht um große Summen geht, kann man es auch einfach halten, d.h die Bruchstücke kostenlose verkaufen, das Geld aufs andere Verrechnungskonto transferrieren und ggfs per Sparplan neu anlegen. Einmalkauf um Restanteile aufzurunden geht bei vielen Depots nicht.