Beiträge von Galileo

    Was soll ich nun tun?

    Viel mehr Lesen. Hier auf finanztip, oder auch die Artikel auf dem Gerd Kommer Blog zu Anlageprinzipien und häufigen Fehlern.


    Und denke über ein „personal investment plan“-Dokument nach, in dem Du für Dich Regeln für Deine Geldanlage aufschreibst (wann darfst Du kaufen, wann verkaufen, wie viel, verpflichtest Du Dich zB zwei Nächte drüber zu schlafen oder mit Partner/Partnerin zu sprechen um Bauchentscheidungen zu vermeiden, was ist Deine maximale Aktienquote, mit der Du ruhig schlafen kannst, ...). Mach das ruhig auf Papier - das diszipliniert und sorgt für Rationalität.


    Hier hat keiner eine Glaskugel, also arbeite an dem, was Du selbst beeinflussen kannst.


    Und solche aktivistischen privaten Strategien wie Du sie verfolgst sind gegenüber einem breiten Buy-and-hold regelmäßig zum Scheitern verurteilt (im Besten Fall nur mit Minderrendite, im schlechtesten Fall mit nominalem Geldverlust).

    Hallo *sonny*


    die magische Lösung „sicher & mit Rendite“ gibt es nicht, und wenn Banken dennoch Produkte verkaufen, die das behaupten, dann gibt es immer einen versteckten Haken.


    Ich empfehle Dir, Dich einzulesen, und zB hier anzufangen

    https://www.finanztip.de/geldanlage/#c78864


    und insbesondere zu verstehen, was Inflation ist. Wenn Du das Geld zB sicher auf einem Konto mit 0.5% Zinsen liegen lässt, bei einer Inflation von 2.0% pa (Durchschnitt der letzten 50 Jahre), dann verringert sich die Kaufkraft des Geldes um 1.5% pro Jahr, also werden aus heute 100 Euro effektiv 85 Euro bei Volljährigkeit.


    Es kommt außerdem noch maßgeblich darauf an, ob das Geld in den nächsten Jahren zur Verfügung stehen soll oder bis zum 18. geparkt werden kann.


    Das sind hoffentlich ein paar Gedankenanstöße, um weiterzukommen.

    @Vino Verde, ein paar Grundlagen wären schön, bevor Du hier versuchst, anderen zu helfen.


    Steuerlicher Wohnsitz und Wohnsitz nach Einwohnermeldeamt müssen nicht identisch sein. Hier muss muss man aufpassen, da je nach Wahl des Umzugsdatums Versicherungspflicht in einer deutschen Krankenkassen bestand.


    Zu den Beiträgen: Literatur gibt es hier (https://www.lohnsteuer-kompakt…anken-_pflegeversicherung), wie es im Fall der freiwilligen Versicherung aussieht, müsste ich nachlesen. Ich habe meine ausländische Krankenversicherung beim unterjährigen Umzug nach Deutschland natürlich steuerlich in Abzug bringen können (insofern geht das sehr wohl, wie geschrieben: Unter gewissen Umständen). Es gab gerade in den letzten 5 Jahren einige Urteile, die darauf abzielten, die Freizügigkeit in der EU hochzuhalten, und Diskriminierung abzubauen (sprich: eine freiwillige deutsche Krankenversicherung wäre ansetzbar). Ich will hier nicht spekulieren, ein Steuerberater wird das wissen/herausfinden können.

    Deine Krankenversicherung in einem anderen Land spielt meiner Meinung nach gar keine steuerliche Rolle in D, das ist Deine private Sache und sie ist - wenn Du so willst - ein allg. Lebensrisiko.

    Und genau wegen solchen falschen Aussagen, solltest Du überlegen, die Erklärung mit professioneller Hilfe durchzuführen (entweder mit Steuerberater oder mit einem Lohnsteuerhilfverein - aber prüfe bitte vorher, ob die in Deinem Fall tatsächlich helfen können).


    Die Komplettlösung Deines Falls geht vermutlich über das hinaus, was hier geleistet werden kann. Ein paar Anregungen: Fahrkosten bei Umzug, Wohnungsbesichtigung, -Auflösung: Ja. Umzug: Sofern beruflich bedingt, ja angeben (Pauschale beachten). Neuer Hausstand nein. Doppelte Miete: Ja (hier ein Monat). Krankenversicherung: Geht unter gewissen Umständen.

    siehe hier RE: PKV - wechseln in GKV für Ü55.


    Dort hat ein Autor auch angeboten, den Kontakt zu einem passenden Berater herzustellen. Ganz so pessimistisch wie mein Vorredner ("Das Unmögliche ...") würde ich es nicht sehen, aber euer Anliegen und die Prüfung aller Optionen ist in professionellen Händen in der Tat besser aufgehoben. Ihr werde für diese Beratung bezahlen müssen, und mein Rat ist, hier nicht geizig zu sein, denn die Auswirkungen von einem unpassenden PKV-Tarif im Alter wären wesentlich teurer.


    Ich vermute, Du hast beim Rendite-Vergleich den Fehler gemacht, den einen Fonds in Dollar und den anderen in Euro anzeigen lassen. Die Fonds haben exakt die gleiche Wertentwicklung (siehe Bild). Wenn Dir soziales investieren wichtig ist, sind das passende Fonds und es spricht nichts dagegen, mit ihnen eine langfristiges Investment zu verfolgen - ganz im Gegenteil. Also alles gut.

    Ja, dazu reicht ein formloser Brief an das Finanzamt, in dem Du die Situation schilderst (Aufgabe des Arbeitsverhältnisses aus gesundheitlichen Gründen zum xx.xx.xxxx) und um Beendigung der Vorauszahlungen bittest. Das Wort „Einspruch“ passt in dem Kontext nicht.

    Gute Gesundheit!

    Hast Du schon mal einen Riestervertrag gekündigt?


    Ich schon.

    Na nun warte doch meine Antwort ab :-), denn ja, habe ich. Ist aber irrelevant.


    Dein „böses Erwachen“ ist das Ergebnis von einem Äpfel-Birnen-Vergleich, denn natürlich ist das unversteuerte Vertragsguthaben immer größer als das versteuerte Geld, das nach Kündigung auf dem Konto landet (Rentenzahlungen des Riester müssten ja auch voll versteuert werden). Das Minus, von dem ich spreche, ist das verbleibende Ergebnis der Rückzahlung und geht auf die Erträge oder Verluste zurück, die mit dem Riestervermögen entstanden sind und dann in der Anlage R-AB/bAV in Zeile 21 angegeben werden. Details stehen hier https://apps.datev.de/dnlexka/document/9268574


    Die Grundfrage für den Themeneröffner bleibt, ob er lieber das Geld selbst anlegen will oder ob er es in einem stillgelegten Vertrag lässt, wobei weiter Abschlusskosten weggehen, weil sich an Riester selbst oder seiner Situation in der Zukunft etwas ändert. Nun geht es hier ja um weniger als 2 Jahre Einzahlung, da hängt der Ruhestand nicht von ab, und er kann mit spitzem Bleistift rechnen oder per Bauchgefühl entscheiden - letztlich egal.

    Hallo CaS


    3.6% ist in der Tat viel zu teuer. Den Vertrag still legen scheint mir (auch zum Informieren und Entscheiden, also um Zeit zu kaufen) eine gute Lösung. In diesem Fall kann der Anbieter natürlich weiter Gebühren entnehmen. Würdest Du den Vertrag allerdings 42 Jahre liegen lassen, muss er Dir dennoch die Beiträge+Zulagen garantieren (die natürlich dann wegen der Inflation weniger "wert" sind).


    Wenn sich Riester für Dich aktuell nicht rechnet wie Du schreibst, dann ist auch eine förderschädliche Kündigung eine Option. Du zahlst eben die erhaltenen Steuervorteile/Zulagen zurück, gehst vermutlich mit einem kleinen Minus aus der Nummer raus, bekommst die Beiträge zur freien Verfügung zurück, aber musst keinen stillgelegten Vertrag, der jährlich Gebühren kostet, mit Dir herumtragen. (Das Minus kann steuerlich angesetzt werden, reduziert sich also gemäß Deines persönlichen Steuersatzes zu Deinem Vorteil).


    Oder Du legst ihn still und hoffst, dass die Politik in der nächsten vier Jahren eine Reform auf den Weg bringt, die attraktivere Verträge ermöglicht, in die man wechseln kann (die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt :-).


    Jetzt zu wechseln, nur um den neuen Vertrag dann umgehend stillzulegen (Du musst keine 5 Jahre einzahlen), würde für mich wenig Sinn machen, wenn sich Riester für Dich aktuell nicht lohnt.

    Hallo AlmutJohanna


    das hängt vom zu versteuerenden Einkommen ab. Normalerweise werden Steuern auf Kapitalerträge separat berechnet, aber bei niedrigem „normalen“ Einkommen (zB auch wenn es durch Vermietungsverluste abgesenkt ist, Zahlen weiter unten), hast Du die Möglichkeit der Günstigerprüfung (auf Anlage KAP ankreuzen, dort müssen dann alle Kapitalerträge bei allen Banken erklärt werden). Das lohnt sich, wenn Dein persönlicher Grenzsteuersatz unter 25% liegt, da dann Dein niedrigerer persönlicher Steuersatz (und nicht mehr pauschal 25%) für Kapitalerträge fällig wird. Das Finanzamt prüft während der Veranlagung auf Antrag, was für Dich von Vorteil ist.


    „Der persönliche Grenzsteuersatz liegt unter 25%, wenn das zu versteuernde Einkommen 2020 bei einem Ledigen maximal 16.950 Euro und bei zusammenveranlagten Ehegatten nicht mehr als 33.900 Euro beträgt.“

    Fast. Sofern keine Gütergemeinschaft vereinbart wurde, gilt: Bei einem Depotübertrag von Einzel- auf Gemeinschaftsdepots oder umgekehrt zwischen Ehepartner erfolgt eine Meldung an das Finanzamt, aber wird es keine Kapitalertragssteuer abgeführt. Das Finanzamt wird die Hälfte des Betrags als Schenkung betrachten, und Schenkungssteuer berechnen sofern der Freibetrag von 500k innerhalb von 10 Jahren überschritten wird.

    Zwei Drei Fragen:


    1. Bist Du ganz sicher, dass die 212 Euro wirklich garantiert waren (und nicht nur eine unverbindliche Hochrechnung, wie sie Asstel und auch die Gothaer in ihren Bescheinigungen für alle möglichen Szenarien aufführen)? Hast Du ggfs einen Screenshot von der Stelle, an der der Betrag steht?


    2. Hast Du seit 2002 mindestens genau so eingezahlt wie damals vereinbart oder irgendwann die Beiträge gekürzt/pausiert?


    3. Was meinst Du mit "Garantiesumme gekürzt" - in welchem Zusammenhang wurde Dir das mitgeteilt und wie genau wurde gekürzt?

    Klick dich mal bei raisin-pension.de durch den ETF Riester und schaue, welcher Rentenfaktor Dir dort über die mylife Versicherung garantiert würde. Das ist KEINE Empfehlung für dieses Produkt (ehemals fairriester, siehe Forum, leider grottig), aber eine schnelle Möglichkeit, um einen Rentenfaktor zu erhalten, da die mylife mit die höchsten Faktoren am Markt garantiert.


    Für einen Wechsel würde ich einen unabhängigen (= von Dir bezahlten) Berater oder einen freien Makler empfehlen, der verschiedenen Anbieter vergleichen kann. Manche machen das auch online.


    Auch ja, zu häufig sollte man nicht wechseln, da neue Verträge typischerweise Abschlusskosten (auf die Laufzeit gerechnet, aber in den ersten z.B. 5 Jahren abgezogen) berechnen.

    Meinungen oder Fakten? :-)


    Meine Meinung ist, das mir persönlich der Wohnriester zu kompliziert und unflexibel ist - auch weil ein Umzug ins Ausland nicht ausgeschlossen ist (hat also mit dem Wohn-Aspekt wenig zu tun).


    Was die Fakten angeht, ist ja oben schon viel korrekt herausgearbeitet worden, insbesondere wie man sich des Wohnförderkontos mit Rentenbeginn entledigt, um frei über die Immobilien verfügen zu können. Probleme sehe ich eher vor Rentenbeginn, wenn man eben doch nicht im Objekt wohnen bleiben will. Allerdings gibt es dann verschiedene Optionen, manche leichter andere schwerer, um das ohne förderschädliche Auflösung zu lösen (z.B. Reinvestition des Betrags in einen anderen Riestervertrag - vorausgesetzt man findet einen, der das Geld aufnimmt, oder der Partner/Partnerin bleibt drin wohnen, oder das Geld wird innerhalb von vier Jahren in ein neues Wohnobjekt investiert, etc).


    Mein Rat wäre (sofern Riester an sich für Dich passt von der Förderquote her) die Frage dann zu stellen, wenn die Immobilienfinanzierung ansteht, denn eine Riester-Reform steht an und dann wird sich gesetzgeberisch auf dem Feld in den kommenden Jahren einiges tun.

    Hallo de30 ,


    erstmal top, dass ihr eure Infos habt, einen Notgroschen habt, Geld monatlich sparen wollt und Aktien-ETFs im Visier habt. Soweit alles richtig gut.


    Sieh mal hier: https://www.finanztip.de/geldanlage/.


    Aufgrund der Schwankungen solltet ihr mind. 10 oder mehr Jahre Abstand bis zur Rente haben, ist das gegeben? Falls ja, macht es wie beschrieben (sprich einen monatlichen Sparplan, und Einzelinvestments nach Möglichkeit). Finanztip empfiehlt einen ETF auf den MSCI World. Eine Alternative ist der ETF mit der WKN A1JX52, da wären auch noch Schwellenländer mit drin (All-World), mehr als einen ETF braucht ihr erstmal nicht. Den Punkt verkomplizieren "Anfänger" häufig unnötig. Mein Tipp wäre einen ausschüttenden ETF zu wählen, damit ihr ein paar Ausschüttungen pro Jahr habt und euren Freistellungsauftrag ausnutzt. An diesem Punkt solltest du nochmal etwas nachlesen: Die Versteuerung der Wertpapier verläuft bei einer deutschen Bank vollkommen automatisch, und ist (sehr häufig, von Spezialfällen abgesehen) unabhängig von einer Einkommensteuererklärung. (Ach ja, und lasst euch von kostenlos zu besparenden ETFs der Banken nicht ködern. Die ETFs wechseln häufig jedes Jahr und sollen dazu animieren, häufig zu wechseln und dann mehr für das Verkaufen und Kaufen auszugeben. Fangt erstmal mit einem gewünschten ETF an und ignoriert die Kaufkosten - mach ich immer noch so, da sie bei langer Laufzeit so gut wie nicht ins Gewicht fallen).


    An eurer Stelle würde ich unbeding Freistellungsaufträge bei den Banken einreichen, bei denen Kapitalerträge entstehen (über maximal 1602 Euro für ein zusammen veranlagtes Ehepaar). Das bedeutet, dass die Bank(en) für die ersten 1602 Euro keine Kapitalertragssteuer+Soli+Kirchensteuer abführen. Bedeutet das Einreichen eines Freistellungsauftrags bringt euch 1602*(25%+5.5% davon) = mind. 422 Euro pro Jahr an gespaarter Steuer (vorausgesetzt, ihr habt pro Jahr mind. 1602 Euro realisierte Kapitalerträge, z.B. Zinsen oder ETF-Ausschüttungen).


    Das hilft euch hoffentlich erstmal weiter.


    (Falls ihr Kinder habt, wäre noch über einen günstigen Riester nachzudenken, aber mit einem ETF-Sparplan wie von Finanztip besprochen macht ihr erstmal nichts falsch).

    Zur Frage, was der Brexit ausmacht: Die Gesellschaft hat die Verträge von Schottland nach Irland verlagert, der Vertrag ist also weiterhin innerhalb der EU. Aus dieser Sicht (und vermutlich auch sonst nicht) kein Handlungsbedarf. https://www.standardlife.de/ueber-uns/brexit/


    Der aktuelle Wert ist der aktuelle Vertragswert, der durch die Aktienbeteiligung steigen oder sinken kann. Zur Auszahlung im Jahr 2035 ist aber der genannte Wert als Minimum garantiert.


    Der Vertrag macht ja ordentlich Rendite (weniger als der Index ist normal bei einem von MLP-vertriebenen Vertrag :-), aber da gibt es aus meiner Sicht nichts zu meckern.


    Ich würde den Vertrag einfach laufen lassen (habe ich mit meiner Auslands-bAV auch so gemacht).

    Selbst verstehen ist nie verkehrt! Allerdings: Die beschriebenen Interessenskonflikte treten bei „kostenlosen“ Beratungs(also ->Verkaufs)-Gespräche auf (z.B. bei der Sparkasse oder unabhängigen Versicherungsmaklern). Die sind hinfällig, sobald Du für die Beratung bezahlst (wie z.B. bei der Verbraucherzentrale oder noch besser, und etwas teurer, bei einem VersicherungsBERATER, also nicht Versicherungs-Vertreter und nicht -Makler). Allerdings bieten auch manche Makler eine kostenlose Überprüfung bestehender Verträge an, das kann auch eine gute Möglichkeit sein, um zu einer Einschätzung zu kommen.


    Vor der Prüfung eines spezifischen Vertrags stellt sich bei Riester auch stets die Frage, ob das das Konstrukt an sich auf Deine Lebenssituation passt. Das würde dann dort mitgeprüft.

    noch zur Frage, ob Festgeld ggfs anders in der Rechnung ersetzt werden kann: Rürup kann ja nur verrentet werden, insofern kann das als erwartete Einnahme, aber nicht als Festgeldersatz, einbezogen werden. Bei Riester können ja 30% des geförderten Guthabens mit Beginn der Rente ausgezahlt werden (insofern eignen sich diese 30% abzüglich der Steuer als Festgeldersatz, da planbar und durch die Garantie auch sicher, mal einer der wenigen Vorteile davon). Sofern die bAV als Einmalzahlung auszahlbar ist, spricht aus meiner Sicht aus nichts gegen das Berücksichtigen dieses als Festgeldersatz.


    Die Vorgehensweise klingt für mich auch sinnig, da dadurch die Aktienquote nur so wenig wie eben nötig abgesenkt wird.

    Besteht denn Mitgliedschaft in der Krankenversicherung der Renter (KVdR) oder besteht eine freiwillige Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse (auch als Renter, aber das wäre egal)?


    In der KVdR zählen Einkommen aus Kapitalerträgen nicht, in der freiwilligen schon. Für die freiwillige Mitgliedschaft gilt: Werden Kapitalerträge oberhalb der 51 Euro Pauschale (die 801 Euro greifen dort nicht) erhalten, müssen diese bei der jährlichen Einnahmenabfrage der Krankenkasse angegeben werden. Es geht immer nur um die 12-Monats-Rhythmen (die aber nicht notwendigerweise dem Kalenderjahr entsprechen). Insofern erhöhen hohe Einnahmen nur einmal die KV-Beiträge. Eine Verrechnung mit Verlusten innerhalb der gleichen 12 Monate ist möglich, eine Verrechnung mit Verlusten aus dem Jahr zuvor nicht. Das ist auch logisch, denn die Verluste im Jahr zuvor hätten ja angegeben werden können und hätten das nicht-Kapitalertrags-Einkommen absenken können.


    Mehr zu den Details weiß die Krankenkasse.