Beiträge von Alburnus

    In den vergangenen 44 Jahren hat man aus 100.000 $ (DM und Euro wähle ich nicht wegen der blöden Umrechnungen) bei einer Investition in Aktienfonds ein Kapital von 1.300.000 bis 1.900.000 Bucks aufgebaut.

    Bei Investitionen in Einzelaktien sind zwischen 7.000.000 und 14.000.000 herausgesprungen.

    Darf man fragen woher die Informationen zu den Renditen bei der Investition in Einzelaktien stammen?

    Da niemand weiß, was sie verdienen und was Sie beruflich tun, wie alt sie sind und welche Kosten sie persönlich haben ...

    Wie soll Ihnen da jemand helfen!

    OK das driftet irgendwie am Thema vorbei. Deshalb konkretisiere ich.


    Grundproblem: Ich möchte für die Absicherung meiner Arbeitskraft einen angemessenen Betrag ausgeben. Kapital das dafür nicht eingesetzt wird, möchte ich gern anderweitig investieren und ausgeben. Dabei will ich aber natürlich trotzdem noch ruhig schlafen können. Es geht also darum, wann es nach fundierter Einschätzung einfach zu wenig Absicherung ist und wann man in den grünen Bereich kommt. Dafür braucht man ein tieferes Verständnis des Ganzen, welches mir fehlt.


    Ziel: Als Ziel für die Absicherung meiner Arbeitskraft gehe ich von einem fiktiven zu erreichenden Bruttogehalt von xy aus (Gehalt eines Arbeitnehmers - das ist greifbar).


    Nehme ich die für mich errechnete volle Erwerbsminderungsrente + meine BU dann komme ich, beides mal Netto, grob geschätzt, auf den selben Betrag. Den größten Anteil macht wie gesagt die Erwerbsminderungsrente aus.


    Frage(n): Sollte ich mehr in eine BU einzahlen und wenn ja wieviel mehr?

    Grundsätzlich scheint der Tenor zu sein, sich nur auf seine eigene BU zu verlassen und die Erwerbsminderungsrente wenn als Zubrot zu sehen?

    Gibt es vielleicht Infos wie viel Prozent der BU-Bezieher auch Erwerbsminderungsrente erhalten? Ich denke mit der letzten Frage wäre der Eingangsbeitrag für mich abschließend geklärt.

    Vielen Dank!

    Da wird mir wohl auch schon mein Problem bei der Einordnung des Ganzen klar - was verbirgt sich hinter diesen abstrakt formulierten Vorraussetzungen.

    Sind diese vielleicht irgendwo mit Beispielen hinterlegt, damit man sich eine bessere Vorstellung machen kann, wann man z.B. nicht mehr in der Lage ist 3h am Tag zu arbeiten?

    Ich habe mich schon vor Jahren mal intensiv mit dem Thema BU auseinandergesetzt, habe das Ganze aber dann nie richtig final für mich abgeschlossen. Im Grund geht es um die Frage:

    Ist eine BU auch dann (finanziell) sinnvoll, wenn die Höhe der vollen Erwerbsminderungsrente auch als ausreichend erscheint?

    Ich habe seit vielen Jahren noch eine kleine dynamisch anpassende BU laufen (momentan bei ca. 400€ Auszahlung) und würde diese nochmal als kleine Aufbesserung der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente sehen.


    Für mich würde die Erwerbsminderungsrente + kleine BU, zumindest jetzt, vom Betrag her ausreichen und ich könnte damit das Thema von meiner To-Do-Liste streichen. Übersehe ich hier etwas gravierendes?