Beiträge von permissionless

    Nur zu meinem Verständnis: Wenn man bis zum Schlus einzahlt, bekommt ja auch Schlussüberschuss und Bewertungsreserven. Diese sind aber nicht garantiert, ja?

    Entfallen diese bei Beitragsfreistellung völlig, oder werden diese nach Ablauf dennoch ausbezahlt?


    Versuche gerade zu bestimmen, wie viel effektiven Realzins meine Mutter auf zusätzlich eingezahltes Geld bekommen würde... Und ob es insgesamt irgendwelche negativen Effekte / entfallenen Chancen gibt, wenn man eine Freistellung macht...

    Meine Mutter hatte einige Beitragsänderungen (war zwischendrin mal schwer kranks etc.), die Details wird sie wohl erfragen müssen. (Ich glaube nicht, dass sie alles aufgehoben hat. Leider.)


    Wegen der Aufdröselung: Ja, die gibt es (ist jetzt von Ende 2019, seitdem hat sie noch 142 im Monat eingezahlt).


     


    So wie es aussieht tendieren Beteiligung an Bewertungsreserven und Schlussüberschuss tatsächlich gen 1000 Euro hin...


    Danke noch mal für deine sehr fachkundigen und hilfreichen Einsichten!

    Hey Guido, erst mal vielen Dank für deine Anmerkungen!!


    Noch mal zum Zinssatz: Ich habe gerade gemerkt, dass die Vertragslaufzeit (genau) 24 und nicht 23 Jahre sind. Beginn war übrigens 01.11. und nicht 01.01.1999.

    Meine Zinsatz App spuckt nun 2,18% aus. Denke das sollte nun stimmen.


    Super, das mit der genauen Aufstellung, wann sie wieviel eingezahlt hat, werde ich sie beschaffen lassen (bisher bekam sie so etwas nie).


    Meine Mutter würde bei Weiterzahlung von derzeit 142 Euro / Monat in 3 Jahren insgesamt gut 5.000 Euro Beiträge bezahlen. Aber garantiert 13.000 mehr rausbekommen. SO dringend braucht sie das Geld auch nicht, als dass das sinnvoll wäre.

    KIm Schein heißt es, dass eine Kündigung in den letzten 7 Laufzeitjahren und bei über 58jährigen NICHT zum zuvor anfallenden Abzug von 2,5% der noch ausstehenden Beitragssumme führt.


    Rückstellung wäre evtl. eine Alternative, da der Unterschied da nicht so gravierend wäre.

    (sie würde auf insgesamt etwa 1000 Euro Zinsen mehr Auszahlung verzichten).


    Hast du eine Ahnung, warum der Unterschied zw. Kündigung und Weiterzahlung / Rückstellung dennoch so frappierend ist?


    Ich werde meine Mum nun erstmal in Erfahrung bringen lassen, was und wann sie bis dato einzahlte...


    Danke noch mal für die ganzen Infos!

    Hallo zusammen!


    Ich hoffe, ich bin hier im passenden Forum gelandet, um meine Fragen zu stellen...


    Da die meisten Suchergebnisse zu kostenpflichtigen und somit nicht neutralen Anbietern führen, war es mir wichtig, mich zunächst möglichst neutral in einem Forum auszutauschen.


    Folgene Situation: Meine Mutter hat eine Lebensversicherung, die im Jahr 1999 abgeschlossen wurde. Als ich über möglichen späteren Widerruf bei Lebensversicherungen aus den Jahren 1994-2007 erfuhr, bot ich meiner Mutter an, diese Möglichkeit für sie zu prüfen. 1. ob es gehen würde, 2. ob es sich lohnen würde. Zudem hätte ich noch ein paar GRUNDSÄTZLICHE Verständnisfragen, z.B. zur Rendite.


    Eckdaten:

    - Abschluss 1999

    - Anbieter: Signal Induna

    - Vertrag: Versorgungswerk Kollektivvetrag "collect" (Beim Antrag steht "Lebensversicherung Universal")

    - Ende Versicherungsdauer: 01.11.2023

    - Rückkaufswert aktuell (inkl. garantierter Rückkaufswert, garantiertes Überschussguthaben, Schlussüberschuss und Beteiligung an Bewertungsrreserven): ca. 54.000 €


    Grundsätzliche Verständnisfragen zur Rendite:


    In manchen der älteren Abrechnungen (nicht mehr aber in den letzten) war von einem Garantiezins von 4% die Rede.

    Davon habe ich im Versichrungsschein, Antrag und ABL (Allgemeine Bedingungen für Lebensversicherungen) aber nichts finden können. Müsste man das nicht wo finden?

    Es gibt wohl auch eine Überschussbeteiligung.

    Alles in Allem sehr intransparent.


    Insgesamt läuft die Versicherung 23 Jahre. Vereinbarte Rate laut Schein waren 250 DM und Versicherungssumme (egal ob bei Tod oder Erleben des Ablaufs, "Erlebensfallsumme") 94.643. Das wären meinen Berechnungen zufolge nur ca. 2,61% pro Jahr. Rechne ich hier falsch? Werden da Gebühren noch gegengerechnet? Wie erklärt sich die negative Differenz zum an anderer Stelle erwähnten Garantiezins von 4%?


    Zur Info: Meine Mutter nutzte öfters die Dynamik und die Beiträge wurden auch immer mal wieder angepasst (erhöht und gesenkt). Ich werde meine Mutter beten, bei der Versicherung zu erfragen, wie viel sie schon insgesamt einzahlte.


    Was würdet ihr mir noch empfehlen, um ein klares Verständnis von der de facto-Rendite zu bekommen und auch um zu verstehen, ob da alles mit rechten Dingen zugeht?


    Insgesamt sehr erstaunlich, wie wenig transparent so etwas gestaltet ist. Ich weiß für mich, dass ich NIE etwas abschließen würde, das ich selbst nicht vollständig von A-Z verstehe.



    Fragen zum möglichen Widerruf:


    Hinweise auf das Widerrufsrecht finden sich an zwei Stellen: 1. Antragsformular, 2. den ABL, die dem Versicherungsschein anhängen.


    Ich hänge Bilder von beiden an.





    Meine Fragen sind nun:


    1. Ist der Vertrag widerrufbar?


    2. Würde sich ein Widerruf lohnen?

    Wichtig:

    Der Ertrag aus der Police ist STEUERFREI, da sie vor Jan. 2005 abgeschlossen wurde.

    Ich las, dass das bei erfolgreichem Widerruf NICHT der Fall ist. Dies sollte unbedingt in der Berechnung berücksichtigt werden.


    3. Falls ja: WO macht man den Widerruf am besten (meine Mutter hat keine Rechtsschutz-Versicherung)?

    Wo wäre es möglichst Kostengünstig? WIE errechnet sich die Provision derjenigen, die den Widerruf ausführen?

    Ich las auch, dass es über einen Ombudsmann möglich sein kann und hier keine Kosten anfallen. Sinnvolle Alternative?




    Ich wäre sehr dankbar für Antworten und Hinweise!! Falls ihr noch irgendwelche Angaben braucht, bitte einfach nachfragen!